Ahmadiyya: Betrug für Anstrich von Weltoffenheit

Mubashra IlyasDie Ahmadiyya-Gemeinde in Pankow-Heinersdorf soll die bekopftuchte Architektin Mubashra Ilyas (Foto) vorgeschoben haben, um sich ein fortschrittliches Image zu verschaffen. In Wahrheit aber hat wohl der Sicherheitsingenieur Alireza Pakdeler die ganze Arbeit geleistet.

So schreibt heute der Berliner Kurier:

Als weltoffene Muslimin und Architektin der Khadija-Moschee in Heinersdorf ließ sich Mubashra Ilyas (28) feiern. Doch daran gibt es ernste Zweifel: „Die Frau dient der Ahmadiyya-Gemeinde nur als Show-Effekt“, sagt Alireza Pakdel (42).

Seine Kritik ist begründet: Alireza Pakdels Name stand auf dem Bauschild als verantwortlicher Architekt. Der Bauantrag trägt seinen Stempel, die komplette Korrespondenz mit dem Bauamt seine Unterschrift. Beweise, die stichhaltiger kaum sein können.

Alireza Pakdel: „Die Gemeinde wollte sich wegen des andauernden Streits um die Moschee ein liberales Image verschaffen. Die Frau sollte der Beweis sein, wie gleichberechtigt es bei der Ahmadiyys zugeht.“

Hintergrund: Experten halten die Ahmadiyys für ultra-orthodox. Züchtigungen von Frauen gelten als „negative Zärtlichkeit“, Männer dürfen mehrfach heiraten, Ehen werden arrangiert. Zudem sollen sie den Kalifatstaat anstreben.

Da kam die hübsche Kopftuch-Architektin gerade recht, um reformerischer aufzutreten, glaubt Pakdel, selbst ein bekennender Muslim: „Das darf ich nicht durchgehen lassen. Ich bin nicht so dumm, gegen Intoleranz tolerant zu sein.“

Das wird die Gemeinde der Guten gar nicht gerne hören. Und was der Berliner Kurier hier über die „orthodoxen“ Ahmadiyyas schreibt, kennzeichnete bisher die Ansichten des gemeinen Rechtsextremisten.

» deutschland-kontrovers.de: Pankows Moschee ist auf einer Lüge aufgebaut

(Spürnase: Humphrey)