Bayerns Integrationsbeauftragter will Scharia

Georg BarfußDie erdrutschartigen Verlust der CSU bei der letzten Landtagswahl in Bayern zeigen erste Auswirkungen in der Integrationspolitik. Um den liberalen Koalitionspartner zu besänftigen, wird Bayern künftig mit dem FDP-Politiker Georg Barfuß (Foto) einen eigenen Integrationsbeauftragten haben. Der gab heute in einem BR2-Interview gleich die Richtung seiner Arbeit vor: „Wo die Scharia kompatibel ist, kann man sie anwenden.“

Barfuß weiter:

Dann will ich eben nicht haben, dass man sagt, „wir dürfen ja auch keine Kirchen bauen“ oder sonstigen Unfug, sondern bei uns darf man halt Kirchen, Moscheen und Synagogen bauen. (…) In Sendlingen muss auch die Moschee gebaut werden. Wir brauchen so viele Moscheen, wie die Muslime wollen. Wissen Sie, ich brauche in der Türkei keine Kirchen, weils keine Christen dort gibt. Wir machen das ja nicht zum Selbstzweck.

Dass Barfuß seinen Worten auch Taten folgen lässt, hat er vor einigen Jahren als ehemaliger CSU-Bürgermeister von Lauingen (er wechselte erst vor vier Jahren zur FDP) unter Beweis gestellt. Dort setzte er den Bau einer großen Moschee mit Minarett durch.

Gegenüber der taz sagte er, nicht frei von Stolz:

1993 ist der Moscheeverein Ditib zu mir gekommen und hat gesagt: Bürgermeister, wir brauchen eine Moschee. Ich habe mich schlau gemacht und dann versucht, das Schritt für Schritt in die Wege zu leiten. Zunächst wollten sie ein schwäbisches Spitzdach mit Minarett. Da habe ich gesagt: Entweder ihr macht das gescheit oder gar nicht. Dann kamen sie mit dem Entwurf mit Kuppel und Minarett, den wir heute haben.

Vielsagend auch sein Statement im gleichen Interview:

Was in der Scharia steht, ist mir egal.

Soviel zur Qualifikation des designierten Integrationsbeautragten Bayerns.

Kontakt:

Georg Barfuß
Herzog-Georg-Str. 22
D-89415 Lauingen (Donau)
Tel.: +49 (0)9072 / 9229-00
Fax: +49 (0)9072 / 9229-29
info@georg-barfuss.de

(Spürnase: Eva P.)