Am Montag um 2 Uhr unserer Zeit, schlug eine Bombe in den US-Wahlkampf ein. Auf youtube.com wurde der Mitschnitt eines Radiointerviews hochgeladen, das Barack Obama 2001 dem Sender WBEZ aus Chicago gab. Das Audio wurde in weniger als 48 Stunden knapp zwei Millionen Mal aufgerufen. Jeder, der sich mit Obama beschäftigt hatte, kannte sein wahres Gesicht.
Nicht das eines sich präsidial, besonnen und gemäßigt gebenden Politikers. Sondern das eines Linksaußen, der ideologisch eher bei Fidel Castro oder der Linkspartei steht als bei den Gründungsvätern der USA. Vor kurzem machte das Zwiegespräch von Obama mit Joe Wurzelbacher (Joe The Plumber) Schlagzeilen, in dem Obama öffentlich davon sprach, den Reichtum der Amerikaner umzuverteilen („to spread the wealth around“).
Die folgenden Auszüge aus dem Interview bei WBEZ passen hierzu und belegen eine bestimmte, ideologische Weltanschauung:
…wenn man sich die Erfolge und Misserfolge der Bürgerrechtsbewegung und ihrer Prozessstrategie ansieht, dann hatte sie, denke ich, Erfolg darin, zuvor Enteigneten (dispossessed, der Übersetzer) formale Rechte zu übertragen, so dass ich nun das Wahlrecht besaß….Aber der Supreme Court wagte sich nie an die Fragen der Umverteilung von Vermögen (redistribution of wealth, der Übersetzer) und an noch grundlegendere Fragen der politischen und ökonomischen Gerechtigkeit in dieser Gesellschaft.
…weil die Bürgerrechtsbewegung so gerichtsfixiert wurde, gab es, glaube ich, eine Tendenz, die politische, die Sozialarbeit (im Original: community organizing) und die Basisarbeit aus den Augen zu verlieren, die geholfen hätte, die Machtkonstellationen zu bilden, durch die man Umverteilung bewirken kann. Und in mancher Hinsicht leider wir noch immer darunter…
…ich bin nicht optimistisch, dass es gelingen könnte, bedeutende Umverteilung mit Hilfe der Gerichte zu erreichen…
Ebenfalls in diesem Zusammenhang spricht Obama davon, dass der Supreme Court unter dem Vorsitz von Earl Warren (1953-1969)
nicht so radikal war, wie ihn manche zu charakterisieren versuchen. Denn er brach nicht mit den wesentlichen Fesseln, die uns die Gründungsväter mit der Verfassung auferlegt haben.
Diese Aussagen können die Spin-Meister der Obama-Kampagne kaum relativieren und umdeuten, wie sie dies sonst so meisterhaft verstehen. Sie zeigen ihn in ideologischer Nähe der Radikalen, die seine Kirche bevölkerten, deren Mitglied er 20 Jahre war, bis sein Opportunismus ihm dies verbot. Wie Gleichgesinnte klingen Obama und Father Michael Pfleger, wenn dieser die Erbsünde der weißen Amerikaner durch Umverteilung kompensieren will (im Video ab 0:45).
Obama will ein völlig anderes Amerika. Ein Amerika, in dem nicht die Schaffung von Vermögen, sondern dessen Umverteilung durch den Staat im Vordergrund steht – nicht Chancen-, sondern Ergebnisgerechtigkeit nach Maßgabe von „The One“ und seinen ideologischen Ziehvätern. Die Amerikaner lehnen diese Politik mit überwältigender Mehrheit ab. Wenn sie vor der Wahl stünden zu entscheiden, wie ihre Regierung die verschiedenen ökonomischen Probleme angehen soll, bevorzugen sie nach Maßgabe einer Umfrage von Gallup mit 84 % zu 13 % Schritte, die die grundlegenden wirtschaftlichen Bedingungen und den Arbeitsmarkt im Fokus haben. Schritte zur gleichmäßigeren Verteilung von Vermögen lehnen sie mit eben dieser Mehrheit ab.
Nicht nur die marxistische Terminologie in Obamas Interview („formale Rechte, Enteignete, Umverteilung“) ist erschreckend, sondern auch seine Einschätzung, die Gründungsväter der US-Verfassung hätten „Fesseln“ angelegt, mit denen man zum Zwecke der Schaffung eines gerechteren Gemeinwesens „brechen“ müsse. Er erachtet es gar als Niederlage der Bürgerrechtsbewegung, dass dies nicht gelungen sei.
Es wirkt wie eine bloße Laune der Geschichte, dass sich ein Mann mit einem derartigen Verfassungsverständnis und einer gegenüber ihren Grundsätzen so arroganten und ablehnenden Haltung um das wichtigste Amt der Welt bewerben kann. Nie zuvor in seiner über 200jährigen Geschichte haben die Amerikaner einen Mann gewählt, dessen politische Vorstellungen dem amerikanischen Selbstverständnis so vollständig und offensichtlich zuwiderlaufen. Die freie Welt wäre gestraft, würden die Wähler für ihn entscheiden und „The Shining City On A Hill“ zu einem Experimentierfeld für die linken Theoreme eines ungetesteten Anfängers machen, der Amerika nach seinen utopischen Vorstellungen umerziehen will.
© Joachim Nikolaus Steinhöfel, Oktober 2008
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Bisher 80 Kommentare:






































































Naja, wenn man weltweit immer mehr Arme und Dumme schafft, sich die Bessersituierten aus staatlichen Bildungssystemen verabschieden und ihre Kinder auf Privatschulen schicken, wo die Schichtzugehörigkeit noch zementiert wird, dann muss sich wohl niemand wundern, wenn weltweit die Zulauf bekommen, die Abänderung versprechen.
Hierzu passend dann auch:
Wenn es in den USA nicht klappt, kann Barack Obama immer noch Bundeskanzler in Deutschland werden. Wir nehmen jeden, vor allem wenn er links und multikulturell ist.
@Plondfair, aber nur wenn er sich offen zur Umma bekennt, die Sharia einführen wird und dafür sorgt, daß der Islam innerhalb der nächsten 12 Monate zum ein und alles in diesem Lande wird.
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Obama ist somit Moslem und Marxist gleichzeitig ,also genau die Höllenmischung die zu erwarten war.
Was wundert es dann noch, das ausgerechnet jetzt diese vermeintliche oder meinetwegen auch tatsächliche Verschwörung, dieser “Nazis” eingebracht wird.
Das sind dann die paar “Sympathie Punkte” der unentschlossenen die dann das Zünglein an der Waage sein werden.
———————————————-
Übrigens hier mal was, aus der eigenen “privaten” Abteilung von mir und einer Person, vor Ort sprich in den USA.(übrigens ein Obama Wähler…mit D-Land Erfahrung )
an mich ging dieses hier:
Meine Antwort dazu:
Ne, ist klar ….
und Islam* heisst Frieden ,weisste im Grunde genommen sei euch so einer wie O.B.(s)ama gegönnt, dann wißt “Ihr” einmal was es bedeutet wenn die am Drücker sind -
Und die/eure Constitution kannste dann auch vergessen und so einiges andere auch.
Als ein Bewohner der sozialistischen Kalifatären Staatten in Spee (EU) weiss ich durchaus wovon ich rede.
Wie sowas aussieht wenn die Sharia einzieht bzw. als paralleles System etabliert wird um Zuge von FUCKIN POLITICAL CORRECTNESS kann man in England Frankreich den Niederlanden und letztendlich in Deutschland jeden Tag auf neue bewundern. Und glaube mal ja nicht das die* sich bei euch nicht auch breit und breiter machen werden.
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Dann hab ich dieser Person noch das ein oder andere Video geschickt und ein paar Infos zu Obama selber seit dem ist das Thema etwas in den Hintergrund getreten.
Bleibt die Frage:
Falls Obama gewählt wird … was ist dann mit Chavez,Castro,AchMAD usw. alles “Gegner” oder eher wohl nicht ???
was sind schon 2 mio.youtube.com user die es sahen? wieviele befürworten sein kommunistisches geschwafel?
die wahrscheinlichkeit, dass der “skandal”, besser die schandrede, das rude, zugunsten des gegenkandidaten umschlägt ist null. siehe dazu die auswirkungen die die klaren worte (berechtigte ängste) von joe der klemptner hatten.nichts.
leider ist die presse im amiland links. die schreiben das schon schön.
Gott schütze Amerika,sonst wird das Einundzwanzigste ein Jahrhundert der Finsternis.
#6 es ist schon mächtig Finster und es stellt sich die Frage ob am 04.11.08 das Licht ganz ausgeht.
Sehr geehrter Herr Steinhöfel! Vielleicht hatten Sie keine Zeit, das komplette Radiointerview nachzulesen, dass Obama 2001 gegeben hat. Dankenswerterweise hat FOX (sic!) ein komplettes Transkript ins Netz gestellt:
http://www.foxnews.com/urgent_queue/#50041ecb,2008-10-27
An von Ihnen erwähnter Stelle beantwortet Obama, der damals noch im Senat von Illinios war und Dozent für Verfassungsrecht an der Uni von Chicago, eine Zuhörerfrage. Es geht dabei nicht um “Wealth” oder “Tax”, sondern um Civil Rights, und zwar im Zusammenhang mit dem so genannten Warren Court (Earl Warren, ehemals oberster Richer der USA – Warren Report). Bitte lesen Sie sich den ganzen Text noch einmal durch. Vielleicht fällt Ihnen ja dann noch eine Ergänzung zu Ihrem Beitrag ein.
mfg
hier Naseweis
@ #5 -tewe- (29. Okt 2008 08:20)
So ist es. Bei uns gibt es auch Klein-Oskar, der von Enteignung spricht und es interessiert keine Sau.
Das Priblem sind die Medien.
Die Medien sind die moderne Art von Gehrinwäsche.
Wenn Otto normal 100 mal liest:
“Islam ist Frieden”
dann glaubt er es am Ende.
Deshalb … so lange das Internet noch nicht zensiert ist, sind Seiten wie PI-News ein MUSS.
Dringend: wir benoetigen eine paneuropaeische “EU-Partei”, die Einwanderungsstop, Schusswaffenbesitz (wie in den USA), “Soziale Marktwirtschft” und “Direkte Demokratie” (eine Verfassung wie die der Schweiz)fordert! http://blog.360.yahoo.com/blog-TuP0YkUlc6MSoyymB.8c.h6Q5l31
Erneuter Fahnendreher bei den Öffentlich- Rechtlichen.
WDR “Planet Wissen” müsste es ja wissen:
http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2008/10/29/flaggen-panne/bei-wdr-planet-wissen.html
Obama ist ein gruselig reaktionärer Feind der Freiheit. Nur ist die Terminologie in dem Interview keineswegs marxistisch.
Marx hätte so jemanden als antibürgerliche Vogelscheuche bezeichnet. Man lese einmal in den MEW über die Auseinandersetzung von Marx mit der damaligen Sozialdemokratie.
Obama will nicht eine sozialistische Gesellschaftsordnung, sondern Tribalismus. Das wäre nach marxistischer Idiologie hochgradig reaktionär. Wen will er denn enteignen und zu welchen Zweck? Es soll doch nur mit roher Gewalt auf rassisische Art neu verteilt werden. Das ist faschistoid und sonst nichts.
Wo fordert denn Marx “Umverteilung” in einem solchen Zusammenhang? Und zwar Umverteilung vom alten Eigentümer des Kapitals hin zu irgendwelchen Clans? Mir ist auch nach ausgiebigem Studium der MEW nichts darüber bekannt geworden. Dies ist auch zweifelsfrei unmöglich, da Marx keine kleinen süßen Arbeiter im Streiksack mit Wertpapieren zu beglücken trachtete, sondern der Auffassung war, dass nach dem Kapitalismus eine neue Ordnung entstehen würde, die eine Wirtschaftsleitung durch die gesamte Menschheit ermöglichen würde.
Marx war nicht der Auffassung, dass der Wohlstand einfach mal umverteilt werden müsste, weil dies an den Problemen kapitalistischer Wirtschaftsführung schlicht NICHTS ändern würde (Krisenhaftigkeit, absinkende Wachstumsraten, Armut, Entfremdung…)
Stattdessen sollte nach seiner Auffassung die Gesellschaft derartig umgestaltet werden, dass die GRUNDLAGE jedweder kapitalistischen Ordnung abgeschafft werden müsste – das Kapital. Also die Orientierung der Wirtschaftsorganisation auf eine möglichst effektive Verwertung von Kapital. Da könnte herumenteignet werden, dadurch würde nichts am Prinzip geändert.
Über solcherlei Hetzer wie Obama und Konsorten hat sich Marx stets echauffiert, weil diese Deppen – die gab es auch schon vor 150 Jahren – eine reaktionäre Kritik am Kapitalismus übte. Im übrigen war Marx stets ein Anhänger der wirtschaftlichen Freiheiten (auch insbesondere in Nordamerika), weil sie – seiner Meinung nach – den Prozess der Geschichte unwiderbringlich in Fahrt halten würde, um bei genügendem Entwicklungsgrad den Kommunismus einzuführen.
Selbst Amipraesidenten sind nur Marionetten.
Wenn Obama sich nicht fuegt und alles kippen will, na dann werden gewisse Kreise Ihre Heckler&Koch Scharfschuetzengewehre entoelen und losballern.
Waere ja nicht das 1.X .
Iwo, Obama ist kein “Linksaussen” und er wird in den USA gar nix verteilen.Als das linke Ehepaar Clinton an der Macht war, gab es auch nichts ähnliches und dabei war die Regierung Clinton/Gore die linkeste die die USA jeh hatten.
Auch in den USA wird die Suppe nie so heiss gelöffelt wie sie gekocht wurde!
War er allerdings tun wird, das ist die Steuern für Reiche erhöhen, und versuchen ein möglichst gerechtes “Health-Care-System” einzuführen.
Was ich eher befürchte, das ist, dass seine Regierung die Tore zur muslimischen Einwanderung in die USA noch weiter öffnen wird.
So dass man bald auf keinem Flughafen mehr eine Taxe besteigen kann, wenn man schwul, blind mit Hund ist, oder Alkoholika transportiert (oder was noch alles im islamischen Wahn kommen mag)……top
#8 naseweis
Es ist bewundernswert, mit welchem Eifer du diesen selbsternannten Sektenprediger verteidigst, aber trotz wiederholter Nachfrage konntest du uns kein Argument nennen, warum Barack “The One” Obama der bessere Präsident sein soll (abgesehen davon, daß er links und multikulturell ist und eine GKV nach deutschem Muster einführen will).
Ist dir das eigentlich nicht selbst peinlich?
@svenniboi
Wissen wir doch alles von Al Dschasira. Wer die Protokolle der Weisen von Zion kennt, weiß das mit absoluter Sicherheit. Auch bei der nächsten NPD- oder Attac-Ortsgruppe oder in der Moschee deines Vertrauens, wird man sicherlich auch schon eingeweiht sein.
@topcruiser
Das US-Gesundheitssystem ist mit Abstand das ineffizienteste Gesundheitssystem der entwickelten Welt (hohe Kosten, viele schlecht Versicherte, niedrige Lebenserwartung bezogen auf die Kosten). Nur hat Obama NICHTS über die Veränderungen, die er angeblich anstrebt, verraten.
McCain hat im Gegensatz dazu ein Programm vorgestellt die Fehler der Gesundheitsversorgung abzumildern. Aber soviel “change” wie Obama (also nichts) kann die Konkurrenz nicht bieten.
Das wäre wohl zu erwarten. Und natürlich anstelle der klassischen demokratischen Ordnung alternative Konzepte wie Tribalismus einführen, um der Welt zu demonstrieren, dass Amerika jetzt auch vor die Hunde geht.
LA Times unterdrückt nach eigenen Aussagen belastendes Video von Obama:
http://littlegreenfootballs.com/article/31688
http://littlegreenfootballs.com/article/31717
http://littlegreenfootballs.com/article/31721
http://littlegreenfootballs.com/article/31732
Soviel zur freien Presse, der vierten Macht im Staate, dem Wächter der Freiheit…
- DHH
ich glaube auch, sollte obama der neue us präsident sein, werden die usa nicht mehr so sein, wie vor den wahlen. der konservatismus wird einen marxistischen träumer nicht dulden.
es wird in einer katastrophe enden.
dallas ist noch in guter erinnerung.
ich hoffe ich irre mich.
OT: Mal wieder die Deutschlandfahne verdreht; diesmal WDR: http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2008/10/29/flaggen-panne/bei-wdr-planet-wissen.html
Ah… Joe, der Klempner… der gern ein Unternehmen mit “250.000 Dollar Umsatz” im Jahr gründen möchte, leider aber nicht über die erforderliche Berufsausbildung verfügt, gerade mal 40.000 Dollar verdient und nicht einmal für diesen Betrag die Steuern zahlen kann.
Ihm sei gesagt, daß er als Kleinverdiener durch die böse Umverteilung entlastet werden soll
Abgesehen davon vielleicht mal ein paar Hinweise zur Bilanz der angeblichen “Zurückdrängung” des Staates der Regierung Bush:
5 Billionen Dollar neue Schulden = Verdoppelung der Gesamtschuldenlast
1 Billion Dollar neue Schulden allein dieses Jahr
300 Mrd. Dollar für unsere Hypothekenfinanzierer, 700 Mrd. Dollar für die notleidenden Banken plus Verstaatlichungen jeder Menge Banken
Und all das unterzeichnet von McCain – dem Anhänger der “freien Wirtschaft”. LOL.
#22 BertR
Sozialismus (und darum geht es letztlich) funktioniert heute nicht, hat noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren. Oder kannst du mir ein Beispiel nennen?
Und die aktuelle Immobilienkrise geht wohl eher auf die Demokraten zurück, die jedem Habenichts einen Kredit für ein Haus vermittelt haben (“affordable housing”), obwohl er den im Leben nicht zurückzahlen konnte.
Wer jetzt immer noch glaubt das die “NWO” EINE REINE Theorie ist und der Marxistische Superstaat a la China, Weltweit, eine reine Fiktion in den Hirnwindungen von Bescheuerten ist ….dem ist nicht mehr zu helfen !
Obama, ist nur eine reine Marionette der geistigen Hintermänner ! Schon aus diesem Grund wird er der nächste Präsident der USA !
Richtig – Sozialismus funktioniert nicht, ich halte Obama ebenfalls für einen Blender und würde eigentlich McCain fast für den besseren Kandidaten halten, wenn er sich tatsächlich für seinen alten Kumpel Joe Lieberman als Vize-Präsidenten entschieden hätte und nicht für Sarah Palin – bei soviel Inkompetenz wird mir nämlich Angst und Bange.
Abgesehen davon: wo soll denn da etwas von “Sozialismus” zu lesen sein? Soll etwa die Marktwirtschaft aufgehoben werden? Nein – die Armen zahlen etwas weniger Steuern und die Reichen etwas mehr.
Abgesehen davon erleben wir doch gerade in den USA eine ganz gigantische Umverteilungspolitik der ganz anderen Sorte:
“Der Staat” (soll heißen: die Bürger mit ihren Steuern) kauft den Banken die faulen Kredite ab – oder ganz simpel formuliert:
“Joe, der Klempner” zahlt mit seinem Geld für die leicht größenwahnsinnigen Investmentstrategien von Banken (wobei sich die Banker angeblich selbst nochmal einige Mrd. an Boni selbst ausgezahlt haben). Wenn diese Umverteilung besser sein soll, dann bitte schön.
Abgesehen davon ist es mir annähernd egal, wer die nächsten Wahlen gewinnt. Aber eines ist sicher: ich beneide ihn angesichts seiner gigantischen Aufgabe kein bißchen.
Eines haben offenbar alle vergessen.
Wenn Obama Praesidet ist,so ist er das mit Hilfe der schwarzen Bevoelkerung geworden.
Nun trifft Obama sich aber mit Michael Jackson.Der gibt Ihm die geheime Rezeptur,wie mache ich aus einen schwarzen einen weissen Praesi,dann hat er uns alle verscheissert.
Die Masse der Amerikaner lebt ungebildet und bitterarm in öden Vorstädten, gegen die eine deutsche Trabantensiedlung noch als ein Habitat für Privilegierte erscheint. Zur Zeit fliegen Hunderttausende, bald Millionen, aus ihren Sperrholzhäusern, weil sie weder Miete noch Hypothekenzinsen zahlen können und jeder pleite ist, der je je eine Kreditkarte in der Hand hatte. Wen wundert es da, dass ein “Umverteiler” wie Obama massenhaft Zulauf bekommt?
@ naseweis
wolltest du nicht plondfair´s frage beantworten?
nein?
gibt es vielleicht keine antwort?
#27 Civis
Mich wundert das überhaupt nicht. Mit etwas Glück bekommen wir 2009 im Bund auch Rot-Dunkelrot-Grün. Aber ich muß über diese Tatsache ja nicht begeistert sein.
#28 Plondfair (29. Okt 2008 10:20)
Mit etwas Glück bekommen wir 2009 im Bund auch Rot-Dunkelrot-Grün.
———————–
Nun, als Glück würde ich das nicht bezeichnen…aber ich verstehe schon.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass 2009 rot/rot/grün an die Macht kommen- wenn es denn jetzt mit der Ypsilanti klappt. Tritt dort der Simonis-Effekt ein, traut sich die SPD nicht, mit den Dunkelroten zu liebäugeln.. Aber eines ist auch sicher: Nach einem Linksruck wird es eine 180° Drehung geben, dann geht es nach rechts, wenn sich nicht neue konservative Alternativen aufzeigen, denn die linksgrünen werden das Land zielgenau an die Wand fahren. Da bin ich mir sicher.
Wenn man sich mit jungen Amerikanern auf der Straße unterhält, ich lebe jetzt seit knapp 2 wochen in meiner neuen Heimat (El Paso / TX) , hört man immer wieder einen Satz :
“Wir hoffen, dass uns der Rest der Welt dann weniger hassen wird, wenn wir einen schwarzen Präsidenten haben”
Als frischgebackener “Migrant” in den Vereinigten Staaten möchte ich dazu keinen Kommentar abgeben.
……………
An dieser Stelle wünsche ich meinen Landsleuten im Linksfaschistischen Deutschland für die Zukunft viel Glück, viel Erfolg und gutes Gelingen. Ich habe lange überlegt diesen Schritt zu tun. Deutschland verlassen und mein Glück in meiner neuen Heimat suchen. Meine Freunde in El Paso und Deutschland haben mir den Schritt enorm erleichtert. Danke dafür.
In absehbarer Zeit werde ich, als logische Konsequenz, auch meine Website (Islam-heisst-Frieden) schließen und die Domäne freigeben. Stammbesuchern wird es bereits aufgefallen sein, dass ich/wir seit etwa 2 Wochen keine Daten mehr erfasst haben. Wie auch? Jeder wird sich wohl denken können, dass ein Umzug in diesem Ausmaß andere Prioritäten setzt.
Es ist jetzt halb 4 Uhr (MST) morgens, es weht ein leichter Wind aus östlicher Richtung und das Thermometer zeigt etwa 12 Grad Celsius an.
Viel Glück Freunde, paßt auf euch auf.
merkwürdig, -wie soeben im zdf- dass promi-gäste wiederholt im TV befragt werden, “wer wird der neue US-präsident” immer wieder die gleige antwort, OBAMA und auch jener kommentator nimmt dies mit genugtuung und erkennbarer übereinstimmung bejahend zur kenntnis.
wen wundert`s?!
Na ja – wir wollen doch mal die Situation objektiv analysieren:
George Bush Senior machte 1988 den Verzicht auf Steuererhöhungen zum Wahlkampfthema – und wurde gewählt. Später erhöhte er dann sehr wohl die Steuern, wurde nicht zuletzt abgewählt… und die “linke” Clinton-Präsidentschaft begann.
Wundersamerweise ging diese ach so schlimme Präsidentschaft mit Wirtschaftsaufschwung, gestiegenen Steuereinnahmen, neuen Arbeitsplätzen und im Jahr 1998 sogar Haushaltsüberschüssen einher (ja, das haben auch Reagan und Co. nicht geschafft).
Damals wurde ein Überschuß für den Zeitraum bis 2008 von 1 Billion zur freien Verfügung (plus weiteren 1,9 Billionen für das Rentensystem) prognostiziert, wovon der “linke” Präsident Clinton 250 Mrd. für Steuersenkungen aufwenden und den Rest für Investitionen ausgeben wollte.
Stattdessen jetzt ein Defizit von schlappen 5 Mrd. Billionen in den letzten 8 Jahren.
So viel zum Thema “gute Haushaltspolitik” unter Bush.
@ PI:
Ich versuchs nochmal:
Die USA sind genauso wie die BRD. Beide Rennen jubelnd in den Untergang!
Letztendlich ist es sowieso egal wer von beiden das rennen macht. Wirklich regieren werden wie eh und je ganz andere Leute!
Ich fürchte, Obama wird am Samstag die Türen zum Oval Office aufstoßen. Das lässt sich wohl kaum noch abwenden.
Daniel Pipes schildert in seinem neuesten Artikel die Verbindungen, die zwischen Barak Obama und islamistischen Organisationen wie “CAIR” und der “Nation of Islam” bestehen.
@ #31 No-go-Area-fuer-Deutsche (29. Okt 2008 10:37)
welcome in the usa …
let’s hope for Nov 4th …
Da rauscht der Blätterwald:
Google News zeigt bei
obama “Redistribution of Wealth”
über 1600 Treffer!
#31 No-go-Area-fuer-Deutsche
Eine mehr als verständliche Entscheidung. Ich glaube, in den nächsten Jahren werden noch viele Deutsche folgen.
#3 Plondfair
Ja, auch ich bin der Meinung, wir sollten diesen so heiß geliebten Obama nach Deutschland holen und zum Bundeskanzler machen..!
Außerdem brauchen wir noch viel mehr und vor allem größere Moscheen.
Ein herzlichen Dank an alle Bundes-Idioten,
dass ihr es habt so weit kommen lassen.
Das Einzige was noch zählt, ist der durchgreifende “Kampf gegen Rechts”
Gute Nacht
#40 DER NORDMANN
Ich hätte nie gedacht, daß ich einmal etwas Positives über Barack “The One” Obama sagen würde, aber schlechter als der wandelnde Hosenanzug Erika Merkel oder Frank-Walter “die Geisel ist an Herzinfarkt gestorben” Steinmarder kann er auch nicht sein.
Boa, dass da das Internet nicht zusammenbricht ist ein Wunder.
Aber ich sag dir was:
Bei “Jack Black” Idiot gibts bei Google sogar 237.000 Treffer. Der Hammer, wa?
#41
Wetten, daß…
Obama dann plötzlich auch die deutsche Staatsbürgerschaft haben wird?
@ #31 No-go-Area-fuer-Deutsche
Glückwunsch zu dieser guten Entscheidung und viel Glück und Erfolg hier im Lande!
Naja, so schlecht gehts den Amis ja nicht. Der Spritpreis ist wieder auf 2.11 gefallen. Pro Gallone in USD. Liegt das eigentlich am Wahlkampf, lol?
Obama wird es dann mit Umverteilung und höheren Steuern sicher in Richtung 7 Dollar/Gallone treiben, was aber immer noch billiger ist als umgerechnet 10 Dollar/Gallone wie in Eurabien.
Obama who?
Das zwanghafte Gerede über den bei PI-Bloggern höchst ungeliebten US-Präsidentschaftskanditanen wird langsam langweilig – gähn!
Über welche Hausmacht verfügt denn der hochgejubelte Obama bei den Demokraten? Über gar keine? Richtig!
Seine treuesten Anhänger sind die wirtschaftlich zu kurz Gekommenen, die Mehrheit der Afro-Amerikaner und natürlich die weißen Idealisten, die unbedingt der Welt beweisen wollen, dass in Amerika auch ein Farbiger US-Präsident werden kann
Sollte der Populist und Sprechblasen-Virtuose es tatsächlich bis ins Oval-Office schaffen, wird nicht der Islam- und Sozialistenfreund Obama die US-Politik bestimmen, sondern seine finanziellen Hintermänner und Strippenzieher vom Schlage der Rockefellers und Rothschilds. Nicht zu vergessen die Kennedy´s.
McCains Pech ist, dass die Wirtschaftspoltik inzwischen die Außen- und Sicherheitspoltik überlagert. Da spielt es dann auch letztendlich keine Rolle mehr, dass für die geplatzte Finanzblase letztendlich die Clinton-Administration verantwortlich ist.
Freuen wir uns also auf Obama und die neue US-Politik à la EUdSSR!
Ist schon echt amüsant, wie hier die Obama Verteidiger versuchen, einen Mann zu bejubeln, der hinten und vorne keine Substanz hat.
Ein wenig Recherche zu der Ursache der momentanen Finanzkrise würde einigen hier die Augen öffnen. Ich sag nur Fenny May und Freddy Mac. Deren ehemalige Manager, die wahren Verursacher der Hypothekenkrise, sind mit zig-Millionen Abfindungen jetzt woanders tätig. Wo? Dreimal raten. Genau. In Obama’s Beraterstab.
Ich tue es trotzdem vielen hier nach. Colorado, meine Heimat seit 4 Monaten. Rot/SED/Grün in 2009 muss ich mir nun wirklich nicht mehr antun.
ist Obama überhaupt für das Präsidentenamt qualifiziert?
OBAMACRIMES
http://www.obamacrimes.com
Obama hat bis heuet nicht den Beweis erbracht, dass er in den USA geboren ist und auch in Indonesien seine Staatsbürgerschaft nicht verlor, als ihn sein Stiefvater adoptierte, damit Hussein Obama, alias Barry Suturu, als indoensischer Moslem in die örtliche Schule gehen konnte.
Obama hat bishger alle Unterlagen versteckt, die seinen wahren Geburtsort dokumentieren (Collegeunterlagen, Krankenakten etc etc)
Es wäre für ihn ein leichtes, sein “original birth certificate ” zu präsentieren und alle Zweifel auszuräumen.
In den USA bekommt man dieses Birth Certificate innerhalb von 2-3Tagen von der Behörde.
OBAMACRIMES
http://www.obamacrimes.com
Obama jedoch will oder kann es bisher nicht vorzeigen.
damit sind alle Zweifel erlaubt, dass er überhaupt für das Präsidentenamt infrage kommt, da die Verfassung erfordert, dasss der Knadidat”natural born citizen” und nicht “naturalized citizen” wie wohl Obama ist.
Es liegt eine Klage gegen Obama vor, seinen Staatsbürgerschafts-Status zu beweisen.
Die erste Dealine hat Obama bereits verstreichen lassen und die erforderliche Urkunde nicht erbracht.
Was sagt ds über Obamas Seriösität aus?
Wenn er nicht einmal die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, so muss er sogar sein Amt als Senator in Illinois niederlegen, sagt der Kläger Phil Berg, ehemaliger Vize-Chefankläger des Staates Pennsylvania.
Jedes Volk verdient die Politiker, die es wählt!
Ja und?
Iss doch scheißegal, ob Obama Osama umverteilt oder nicht!
Wir schreiben das Jahr 2008, und weil die Kapitalisten so hochintelligent sind, haben sie dafür gesorgt, dass es nichts mehr zum Umverteilen gibt!
Die USA ist 100% pleite!
Das weiß doch auch PI!
Die Kapitalisten sind gar nicht so doof, die haben das nur veranstaltet, damit Osama nichts mehr hat, um es gerechter zu verteilen.
Oh Gott, was hat ein Politiker nicht alles schon einmal gesagt…..
Die Obamahatz nervt bei Zeiten, Osama ist ein Böser, das wissen wir doch jetzt schon lange.
Mal sehen, was bei der Wahl wird.
Ich mag McCain und hoffe, er gewinnt trotz seines gesegneten Alters!
Was das Video ihm jetzt schaden soll kann ich nicht nachvollziehen?
Bei dem Zirkus, den die Bänker mit ihren überzogenen Bonusvorstellungen abgezogen haben!
Eine ganze Stange meines Geldes wurde in den letzten 8 Jahren in ganz Ungewöhnlicherweise von denen umverteilt!
Nein, wirklich nicht an die Armen.
Aber irgendjemand anderes hat sich seine Vorteile (Bonus) damit verschafft mich kräftig zu belügen und zu erleichtern.
Und ich bin völlig uneinverstanden damit!
“Naja, so schlecht gehts den Amis ja nicht. Der Spritpreis ist wieder auf 2.11 gefallen. Pro Gallone in USD. Liegt das eigentlich am Wahlkampf, lol?”
Nö, das liegt an der Wirtschaftskrise, der gesunkenen Nachfrage – wo kein Käufer, da kein hoher Preis. So gesehen ein Verdienst von Bush
“Ich sag nur Fenny May und Freddy Mac. Deren ehemalige Manager, die wahren Verursacher der Hypothekenkrise, sind mit zig-Millionen Abfindungen jetzt woanders tätig. Wo? Dreimal raten. Genau. In Obama’s Beraterstab.”
Da gebe ich Dir völlig recht, das ist so. Deshalb überzeugt mich Obama auch nicht.
Nur:
Wenn Du indes 5 Sekunden lang mit Google nach den Verbindungen zwischen McCain und Fanny Mae/Freddie Mac suchst (vorausgesetzt natürlich, Du gibst richtig “Fanny” und “Freddie” und nicht etwa “Fenny” und “Freddy” ein), bekommst Du Unmengen von Treffern zu reichlich dubiosen Lobbying-Aktivitäten zugunsten der Republikaner und insbesondere zugunsten von McCain.
Besonders schön und ganz aktuell:
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/10/02/AR2008100203812.html
Dort steht unter anderem:
“McCain’s own entanglements include his campaign manager, Rick Davis, who earned more than $2 million as president of an advocacy group that defended Fannie and Freddie against stricter regulation.”
Und weiter:
“Mark Buse, a longtime McCain adviser who had been staff director of the Senate commerce committee, signed on as a Freddie Mac lobbyist, and his firm, ML Strategies, earned $460,000 in lobbying fees in late 2003 and 2004, according to lobbying disclosures. Buse is now chief of staff at McCain’s Senate office”
Wie lauten gleich nochmal die Sprichwörter mit dem ersten Stein bzw. mit dem Glashaus…
Mit Sicherheit hat USA noch mehr Zeit als Europa. Wissen sollte man DIESES trotzdem:
http://www.videogold.de/endgame/
#52 BertR
Das Fenny May und Freddy Mac die Verursacher sind würde ich so nicht sagen.
Meiner Meinung nach hat die Leitzinserhöhung zum Zusammenbruch geführt und dafür ist die FED verantwortlich!
Somit ist die Hauptverantwortlich!
#8 naseweis
Es gibt keinen Gott außer Obama und Nasenschweiß ist sein Prophetentroll!
1. Wie willst uns jetzt die “Fesseln” (v)erklären?
2. Also ist Obama jetzt doch kein Anhänger der Umverteilung?
#13 svenniboi
Klar! Santa Claus schwört bei der Rentierjagd übrigens auch auf HK.
#14 topcruiser
Komisch, sein Abstimmungsverhalten beweist aber genau das Gegenteil. Selbstverständlich will er umverteilen. Speziell wir Westdeutschen müssten wissen (tun wir aber nicht), dass man so ein funktionierendes Wirtschaftssystem langsam aber sicher schleift.
Billy-Boy hat uns ja nur die Finanzkrise eingebrockt.
Die erste “Großen” Koalition hat auch nur vermeintliche kleine Schritte weg von der Marktwirtschaft gemacht. Und je beschissener es wurde/wird, umso populärer wird die DDR 2.0.
Fürwahr ein (scheinbar)edles Ansinnen. Jeder der was dagegen hat, huldigt Satan und arbeitet an einen Hitlerklon im Keller. Warum muss man aber für Reiche die Steuern erhöhen? Was macht wohl ein Reicher mit dem Geld? Ausgeben! Wen er sich irgendeinen Rotz kauft – SCHEI?EGAL, denn da hängen Arbeitsplätze dran!
Was macht der Staat mit dem Geld? Joe den Klempner die Stütze zahlen, da der Millionär sich keinen goldenen Lokus mehr einbauen lässt.
Haben gerade wir in D noch nicht genug Kapital verjagt???
Ist unser Gesundheitssystem gerecht, wo für die Inzestfolgen in Neuköln genauso geblecht werden müssen, wie für die in Anatolien vom Esel gefallene Oma?
#22 BertR
Wer nicht in der deutschen Sozialhängematte liegt, macht sich durchaus Gedanken um seine Zukunft. Warum soll Joe nicht jetzt fragen, selbst wenn es ihm zur Zeit noch nicht betrifft.
Es gibt aber diese Menschen, die es nach Obamas Antritt treffen würde.
Wenden wir auch in D an. “Komischerweise” schrumpft der Mittelstand zusammen.
Du blendest jetzt ja wohl aus, dass Bush erntete, was Clinton gesät hat. Des Weiteren war noch der Börsenabsturz und die Folgen des 11/9. Bush hat eindeutig Fehler in der Finanz- und Wirtschaftspolitik gemacht, aber man kann Bush auch nicht alles anhängen.
Die Entschärfung der Clinton-Zeitbombe wurde ja wohl die ganze Zeit von den Demokraten verhindert. Fanny und Freddy gehören ja letztendlich den Staat (wie hätte denn sonst Clinton die faule Kreditvergabe initiieren können?). Für die 700 Mrd. erhält man aber immerhin den Gegenwert von ca. 520 Mrd. Des Weiteren war Greenspan der schlechteste Zinswächter in der Geschichte.
#25 BertR
Beispiel? Auf ihrem Posten soll sie sehr kompetent sein. Der Sozialarbeiter hingegen, kann da nicht dagegen halten.
#27 Civis
Was heißt ungebildet? Nur weil sie nicht Lichtenstein auf der Karte finden? Seit Pisa sind wir die letzten, die die Klappe aufreißen sollten. Warst Du schon mal in so einer “Sperrholzbude der amerikanischen Masse”?
#33 BertR
Du verbindest Auf- oder Abschwung immer mit dem jeweils amtierenden Präsidenten – das ist zu oberflächlich! Schmidt hat beispielsweise eine Zeitbombe gelegt, die noch keine Sau interessiert und die momentane Staatsverschuldung wie Peanuts erscheinen lassen wird (Stichwort: Pensionszahlungen).
#52 BertR
Ändert trotzdem nichts daran, dass die Demokraten diesen Scheiß anzettelten.
#36 Walter M (29. Okt 2008 12:17)
‘Identität ist die Wurzel aller Konflikte’
(World Culture Forum Alliance, die mit dem US-amerikanischen Council on Foreign Relations und der CIA unlösbar verstrickt ist. Auch die EU und der Europarat sind der WCFA angeschlossen)
http://balder.org/avisartikler/Barcelona-Deklaration-Euro-Mediterranien-Deutsch.php
“Warum muss man aber für Reiche die Steuern erhöhen? Was macht wohl ein Reicher mit dem Geld? Ausgeben! Wen er sich irgendeinen Rotz kauft – SCHEI?EGAL, denn da hängen Arbeitsplätze dran!”
OK, dann ist ja alles in Ordnung. George Clooney kauft sich eine Villa in Italien, Tina Turner eine Villa in der Schweiz, Madonna lebt in London. Das bringt extrem viele Arbeitsplätze in den USA. Am besten befreien wir die Reichen ganz von der Steuer, vielleicht legen sie sich dann noch eine Eigentumswohnung in LA zu.
“Du verbindest Auf- oder Abschwung immer mit dem jeweils amtierenden Präsidenten – das ist zu oberflächlich!”
Ach so – wenn die Wirtschaft zu Zeiten eines demokratischen Präsidenten gut läuft, dann ist das reiner Zufall. Wenn hingegen zu Zeiten eines republikanischen Präsidenten ein Defizit von 5 Billionen angehäuft wird, ist das auf die Weltwirtschaft zurückzuführen. Zumal die jeweiligen Präsidentschaften ja auch nur jeweils 8 Jahre dauern.
Im Jahr 1998 wurde unter Clinton der erste Haushaltsüberschuß in den USA seit 1968 realisiert – den haben wir dann vermutlich Lyndon B. Johnson zu verdanken
“Schmidt hat beispielsweise eine Zeitbombe gelegt, die noch keine Sau interessiert und die momentane Staatsverschuldung wie Peanuts erscheinen lassen wird (Stichwort: Pensionszahlungen).”
Stimmt – und wer hat den ganz normalen Rentenirrsinn eingeführt, der unserem Finanzen endgültig den Garaus machen wird: Adenauer (trotz warnender Stimmen).
Menschenverstand ade, alle diese Umverteiler, Sozialisten, Kommunisten sind Verbrecher.
Ändert die Waffengesetze !
@ #49 Raucher
Kein Volk wählt einstimmig.
Außerdem finde ich es schon tragisch, wenn ein Volk die Suppe auslöffeln muss, die durch ein politisch korrektes Lügenkartell eingebrockt wurde.
Fenny ,Freddie,ist doch egal ,so egal diesen Leuten geht es nicht um diese epochalen Sachen die uns tagtäglich betreffen ,die wohnnen nicht sprichwörtlich ,am Puls der Zeit.Wir müssen uns jeden Tag einen Platz in unserer deutschen Gesellschaft sichern ,das ist eine Tragödie.Unseren Mitbürgern sei gesagt,ihr seid nicht allein ,mit Sicherheit nicht ,wir sind ein Volk von 60 Millionen .lasst uns zuammen
kommen ,und zusammen stehen ,Das ist kein dümmlicher Naziegeneralverdacht lasst euch nicht dahin verhetzen ,kämpft nur um,s nackte Überleben.Das ist keine Schreckensvision .
#57 BertR
Wie die Masse der “Stars” sind Madonna und George Anhänger Obamas – also frei von jeglicher Kritik.
Aber im Ernst: Meinst Du die ganzen Deutschen die gleich hinter der Grenze wohnen, finden die Gegend dort schöner? Nein, es liegt an den Abgaben. Friesinger verlegt nicht ihren Wohnsitz um ein paar Kilometer, nur weil die Berge dort anders aussehen. Im Urlaub lernten wir mal ein Paar aus der Schweiz kennen. Er arbeitete bei einer Bank und outete sich als Anhänger der deutschen Steuerpolitik, weil die Schweizer von unserer Dummheit profitieren.
Dein Argument ist ehrlich gesagt: Erschreckend anmassend und offen gestanden, eine Milchmädchenrechnung.
1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?
2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im “völkischen Raum” verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?
3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?
Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem “Verbrechen” gegen den deutschen Abkasierwahn erklären.
Wie ich oben schon sagte:
Du verbindest Auf- oder Abschwung immer mit dem jeweils amtierenden Präsidenten – das ist zu oberflächlich!
Nein, Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik.
Man könnte auch die Briten hernehmen. Nach dem Krieg verbrannten sie die Gelder aus dem Marshallplans mittels Keynesianismus. Als die Briten auf den Tiefpunkt waren, ging Thatcher die unangenehme Aufgabe an, diesen Mist wieder auszubügeln. Von ihrer Weichenstellung profitierte letztendlich auch Blair.
Genauso könnte man auch D als Beispiel hernehmen (nur dass wir zuerst eine funktionierende Marktwirtschaft hatten und sie dann durch den Keynesianismus “verbesserten”.
Im Prinzip richtig, allerdings sollte man auch die geänderten Rahmenbedingungen berücksichtigen. Schraube die Abgabenlast immer höher und die Mittelschicht ist gezwungen:
1. Beide Ehepartner müssen arbeiten gehen.
2. Die Frau (ein Mann kann nun mal keine Kinder kriegen) kann sich nicht einfach für ein Leben (oder einen bestimmten Zeitraum) als Mutter entscheiden, sondern muss erst mal im Beruf ein Standbein haben.
Daraus folgt: Die Mittelschicht kann sich nun weniger Kinder leisten und der Kindersegen stellt sich immer später ein.
Unsere sinkenden Kinderzahlen sind eigentlich sogar noch schlimmer, wenn man bedenkt, dass die Unterschicht (deutsche + mit Migrationshintergrund) Profiteure der Umverteilung sind.
Adenauer hätte trotz dieser damals noch nicht existierenden Bedingungen, dieses Rentenmodell nicht einführen dürfen, da es aufgrund mehrerer Faktoren zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist. Kurioserweise hört man die Adenauer-Begründung aber immer ausgerechnet von Anhängern eben jenes Systems.
Adenauer hat also einen Fehler gemacht, aber der Wahnsinn ist doch, dass die Blüms aller Parteien diesen Fehler nicht berichtigen wollen, sondern nur nach neuen Einnahmequellen suchen (Beispiel: “Öko”steuer).
Jetzt bin ich mal der Ungläubige: “Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik”. Herr … das glauben Sie nicht wirklich, oder:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,257326,00.html
okay, ich gesehe, gebe es ja zu: ich bin schuld.
zu meinen linkspolulistischen freunden sage ich immer wenn sie auf den klassenfeind schümpfen, “ihr müsst sozialdemokraten rüber schicken. die ruinieren innerhalb kürzesterzeit jedes land”.
ich konnte ja nicht ahne, dass sie wirklich einen undercover agent losschicken werden…
tut mir echt leid, amerika. du wirst das überstehen. bestimmt…
;)
#62 naseweis
So sicher, wie Du glaubst, dass Obama ein “Familienmensch” sei, obwohl er seinen Halbbruder in einer Wellblechhütte vergammeln lässt!
Fragen beantwortest Du nicht, aber wenn Du meinst ein paar sozialistische Milchmädchenrechnung aus dem Hut zaubern zu können, dann kommst Du aus dem Loch gekrochen.
Aus dem Loch. Es ging nicht um eine “sozialistische Milchmädchenrechnung”, sondern um den Versuch der GOP das unter Bush jun. eingetretene Defizit zu relativieren. Und dazu steht im verlinkten Artikel: “Die Regierungsseite bemüht sich, die Daten zu relativieren. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt handle es sich nicht um eine Rekordsumme. In der Ära Reagan etwa war das Defizit in absoluten Zahlen kleiner, es betrug aber sechs Prozent des Bruttoinlandsproduktes.”
@ Ungläubiger:
Ach, ich könnte soviel dazu schreiben, aber da ich lustigerweise als Freiberufler in der wirklich freien Wirtschaft arbeite (so ganz ohne bezahlten Urlaub und Kündigungsschutz), fehlt mir dazu schlicht die Zeit, vielleicht auch die Lust… außerdem bin ich seit jeher FDP-Wähler, also nicht wirlich der klassische “Sozialist”, als der ich hier offensichtlich gelte. Ich bin auch kein unkritischer Obama-Fan, ganz im Gegenteil. Aber das Gesamtpaket “Obama/Biden” überzeugt mich einfach mehr als der sicher integre McCain, der leider mit Palin völlig daneben gegriffen hat.
Daher nur mal ganz kurz in meiner Mittagspause:
Zum Thema Umverteilung:
Gefunden im Spiegel, zitiert nach Washington Post:
“Rund 250 Milliarden Dollar stellt die US-Regierung in diesen Tagen bereit, um die angeschlagene heimische Finanzindustrie mit frischem Kapital zu stützen. Doch die Institute nutzen die Hilfe nicht nur zur Stabilisierung der Bilanzen – einen großen Teil wollen die Banken offenbar auch an ihre Aktionäre ausschütten, die damit von den Steuergeldern profitieren würden.
Die 33 Banken, die das Rettungspaket abrufen, planen allein in diesem Quartal Dividendenzahlungen in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar, berichtet die “Washington Post”.”
Diese Art der Umverteilung ist dann aber in Ordnung, oder? Der kleine Bürger zahlt mit seinen Steuern dafür, daß die Regierung den Banken faule Kredite abkauft. Und die Banker zahlen sich dafür selbst Boni aus und schütten große Teile weiter als Dividende aus – geht’s noch?!
Mich würde auch mal interessieren, wo Du Potential für Steuersenkungen in den USA siehtst. 10 Billionen Dollar Staatsschulden müssen bedient werden – durch neue Kreditaufnahme mit neuen Zinsen, wobei sich die Situation durch den Zinseszinseffekt und schlechtere Einstufungen bei den Rating-Agenturen weiter verschlechtern dürfte. Außerdem werden die USA erpreßbar, beispielsweise durch China, die die weltweit größten Dollar-Barreserven besitzen. Da hilft nur eines: Sparen (auch an der Rüstung), bessere Ausbildung für den Durchschnitts-Amerikaner und vorübergehen die Steuern erhöhen, um die Schulden wieder abzustottern. Sonst explodiert die Schuldenlast nämlich immer weiter…
“Nein, Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik.”
Nein, Reagan hat den Staatshaushalt mit den übermäßigen Steuersenkungen und der gleichzeitigen massiven Aufrüstung nachhaltig ruiniert. Daher war sein Nachfolger George Bush senior ja auch gezwungen, aufgrund einer Rezession selbst die Steuern zu erhöhen. Dennoch blieben die Defizite auf historischem Höchststand, wenn auch verglichen mit den heutigen Zahlen fast schon putzig… erst Clinton stellte die Haushaltskonsolidierung in den Mittelpunkt und reformierte übrigens auch 1996 die Sozialversicherung mit dem Ziel, mehr Druck auf die Bezieher von Leistungen auszuüben – interessant nicht?
Du kannst ja mal selbst im Internet dazu recherchieren, die Arbeit
http://www.diplom.de/db_jungekarriere_2008/diplomarbeiten6213.html
kostet zwar 28 Euro, ein Großteil der Sekundärliteratur ist aber kostenlos erhältlich.
“Aber im Ernst: Meinst Du die ganzen Deutschen die gleich hinter der Grenze wohnen, finden die Gegend dort schöner? Nein, es liegt an den Abgaben. Friesinger verlegt nicht ihren Wohnsitz um ein paar Kilometer, nur weil die Berge dort anders aussehen.”
Österreich und die Schweiz bieten Großverdienern aus dem Ausland die Möglichkeit, die zu zahlenden Steuern selbst auszuhandeln. Der ganz normale Durchschnittsbürger vor Ort zahlt in Österreich Steuern und Sozialabgaben, die im Schnitt ÜBER deutschem Niveau liegen. Übrigens ist diese Regelung vor Ort äußerst umstritten, es gab auch schon Initiativen in der Schweiz, die Besteuerung von Michael Schumacher den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.
“Im Urlaub lernten wir mal ein Paar aus der Schweiz kennen. Er arbeitete bei einer Bank und outete sich als Anhänger der deutschen Steuerpolitik, weil die Schweizer von unserer Dummheit profitieren.”
In der Schweiz gibt es bislang keine landesweite Steuerpolitik für direkte Steuern, was sich einige der kleineren Kantone zunutze machen, um durch Dumping-Steuern (die normalerweise nicht kostendeckend wären) Kapitel aus den anderen Kantonen abzuziehen (wodurch diese Steueroasen insgesamt wieder profitieren).
Diese Praxis ist äußerst umstritten, weil dadurch den größeren Kantonen die Grundlage entzogen wird, ihre steuerfinanzierten Aufgaben zu erfüllen – weshalb auch in der Schweiz daran gearbeitet wird, die Steuerstruktur landesweit zu harmonisieren.
Übrigens kenne ich auch Leute, die in Lörrach wohen und in Basel arbeiten und gar nicht daran denken, in die Schweiz umzuziehen. Ein ehemaliger Kommilitone von mir wohnt und arbeite in Zürich, und daher weiß ich auch, wieso: er zahlt nämlich für eine 2-Zimmer-Wohnung mit mäßigem Standard schlappe 1800 Euro (umgerechnet) und hat im Schnitt die doppelten Lebenshaltungskosten im Vergleich mit Deutschland. Wer sich mal die Immobilienpreise für Zürich anschaut, wird ein Preisniveau entdecken, das bis zum 5-fachen selbst guter deutscher Lagen reicht. Irgendwo wird man also immer abkassiert…
“Man könnte auch die Briten hernehmen. Nach dem Krieg verbrannten sie die Gelder aus dem Marshallplans mittels Keynesianismus. Als die Briten auf den Tiefpunkt waren, ging Thatcher die unangenehme Aufgabe an, diesen Mist wieder auszubügeln. Von ihrer Weichenstellung profitierte letztendlich auch Blair.”
Das ist jetzt aber wieder extrem stark vereinfacht. Die Probleme Englands nach dem Krieg waren schlechtes Management, schlechter Ausbildungsstand der Mitarbeiter, miserable Infrastruktur, veraltete Produktionsmittel und sicher auch eine zu starke Stellung von Gewerkschaften sowie ein zu stark ausgebauter Sozialstaat, ganz klar.
Die letzten beiden Faktoren fielen weg, nur von einem echten Wirtschaftsaufschwung kann ich beim besten Willen nichts erkennen. Ich war schon häufig beruflich in England und bin immer wieder schockiert, wie katastrophal schlecht dort die Infrastruktur ist – die privatisierten Bahnen fahren (wenn überhaupt) nie nach Fahrplan, das (privatisierte) Leitungswasser ist häufig ungenießbar usw. usw. OK, muß jetzt leider beruflich weg und schreibe ggf. heute abend weiter.
#65 naseweis
Wir in D rubeln uns zwar gern auf den Titel als Exportweltmeister (der Titel ist reines Blendwerk!) einen runter, aber sind eigentlich die Letzten, die gegenüber Amerika den Schulmeister spielen müssen.
#66 BertR
Schon wieder was dazu gelernt, tut aber nichts zur Sache!
Die FDP-Wähler sind jetzt also auch schon für Umverteilung? Warum Palin schlecht ist, hab ich oben schon gefragt.
Du denkst in deiner Empörung aber schon daran, dass der US-Finanzsektor aus Demokraten besteht.
Ein Staat spart also, indem man die Reichen höher besteuert? D beweist das Gegenteil!
Reagan veranlasste die unbequemen, aber notwendigen Strukturreformen. Er senkte die Inflation und die Arbeitslosigkeit (was wiederum zu Nachzieheffekte führte). Dir als angeblicher FDP-ler dürfte sein Berater Milton Friedman doch ein Begriff sein. Reagans Rüstungswettlauf brach aber immerhin den Kommunisten das Rückgrat und führte dazu, dass die USA die einzige Weltmacht wurden. Im Bereich Soziales peitschte Hillary die Reform durch, die bspw. den “Big-Mamma-Effekt” reduzierten – gegen den Widerstand der eigenen Partei. Warum Du daher das “Druckmachen” ansprichst, verstehe ich nicht so ganz, denn es widerspricht den linken Umverteilungsphantasien.
Trotzdem machen es die Nachbarländer richtig, wenn sie ausländisches Geld mit Handkuss nehmen. “ÜBER deutschen Niveau”? Dir ist schon klar, dass der Staat nicht nur durch offensichtliche Steuern und Sozialabgaben abkassiert?
Nicht nur in der Schweiz sondern insgesamt, führen Niedrigssteuern zu einem gesunden “Wettbewerb”. Wir spielen da garantiert nicht mit, indem wir die Steuern erhöhen.
Genauso hättest Du jetzt auch sagen können: “Ein tibetanischer Bettelmönch hat auch keine Villa an der Cote d’ Azur”. Ein Harz-4ler verbessert sich ja auch nicht, indem er nach Nordkorea umzieht. Was wolltest Du also damit sagen? Diejenigen für die es eine Verbesserung ist, ziehen dort hin, dürfte jeden klar sein.
Entschuldige dass ich die britische Geschichte seit 1945 nur kurz anschneiden konnte, ändert trotzdem nichts am praktizierten Keynesianismus und dass die “Eiserne Lady” lieber auf Friedman setzte.
Wie kannst Du denn einfach Thatcher Reformen ausblenden (etwa die notwendigen Schritte in der Bergbaubranche)? Was Thatcher mit den von Dir genannten Beispielen zu tun, verstehe ich jetzt nicht. Ich würde ohnehin lieber Wasser aus dem Ganges saufen, als aufbereitetes britisches “Trinkwasser”.
Kannst Du bitte mal darauf antworten:
1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?
2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im “völkischen Raum” verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?
3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?
Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem “Verbrechen” gegen den deutschen Abkasierwahn erklären.
Nachdem offensichtlich sonst sowieso niemand mehr diesen Thread liest, ganz kurz:
1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?
Nein, sondern durch ein Gesamtpaket aus sehr guter Infrastruktur, sehr guter Bildung, sehr guter Sicherheit usw., finanziert durch angemessene Steuern. Es ist weder eine Alternative, den Staat durch zu niedrige Steuern immer weiter zu verschulden, noch an Polizei, Schulen usw. zu sparen – bevor ich wie in Südafrika über den Haufen geschossen werde, weil ich mir keine Gated Community mit privaten Wachleuten leisten kann, zahle ich lieber höhere Steuern. Denn irgendwer muß eben die Sicherheit und die Bildungseinrichtungen zahlen. Das sollte aber wirklich selbstverständlich sein…
2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im “völkischen Raum” verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?
Sprechen wir hier von den USA oder von Deutschland? Für die meisten Amerikaner stellt sich diese Frage doch gar nicht, weil sie weder Fremdsprachen beherrschen noch so leicht Arbeitsgenehmigungen erhalten. Oder soll “Joe the plumber” seinen Laden in Mexiko eröffnen?
Und einen Wettlauf um die niedrigsten Steuern können wir sowieso nicht gewinnen, weil nämlich Staaten wie Dubai, Saudi-Arabien und Co. so hohe Öleinnahmen haben, daß die überhaupt keine Steuern erheben müssen bzw. sogar jedem Bürger noch jeden Monat Geld schenken können.
3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?
Das ist kein “böses Geld”, ich gönne jedem seinen Reichtum von Herzen. Andererseits sollte auch klar sein, daß Dieter Bohlen höhere Steuern zahlen sollte als die schlecht bezahlte Krankenschwester, die im Gegensatz zu Herrn Bohlen sogar noch etwas für die Mitmenschen tut, anstatt sie akustisch zu schädigen
Übrigens wird der Grundsatz einer Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit auch in der Schweiz ausdrücklich festgeschrieben, und zwar in Artikel 127 der Bundesverfassung.
“Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem “Verbrechen” gegen den deutschen Abkasierwahn erklären”
In Deutschland sind nicht die Steuern zu hoch, sondern die Sozialabgaben. Und dies ist auf ein ebenso irrsinniges Krankenversicherungssystem wie Rentenversicherungssystem zurückzuführen, wobei für letzteres derzeit noch rund 80 Mrd. Euro jährlich an Steuermitteln für Zuschüsse ausgegeben werden müssen!
Die Steuern in Deutschland sind im europäischen Vergleich eher niedrig – sowohl in Österreich als auch Frankreich zahlst Du um einiges mehr, von Dänemark erst gar nicht zu reden.
“Diejenigen für die es eine Verbesserung ist, ziehen dort hin, dürfte jeden klar sein.”
Viele ziehen ja gar nicht dort hin, sondern leben weiterhin in Deutschland und arbeiten in der Schweiz – oder sie leben (als Deutsche) im Elsaß und arbeiten weiterhin in Deutschland. Dadurch verbinden sie höheres Einkommen mit niedrigeren Lebenshaltungskosten – dagegen wirst Du aber kaum etwas machen können.
#68 BertR (30. Okt 2008 17:18)
Nachdem offensichtlich sonst sowieso niemand mehr diesen Thread liest, ganz kurz:
1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?
Nein, sondern durch ein Gesamtpaket aus sehr guter Infrastruktur, sehr guter Bildung, sehr guter Sicherheit usw., finanziert durch angemessene Steuern.
Ich bin mir sicher, es lesen eine Menge Leute auch alte Sräds. Zu diesen Deinen Ausführungen kann ich nur anführen, Du solltest Dir mal die Lafontaine-Partei angucken. Die scheint Deiner Linie Näher als die FDP zu stehen, auch wenn die FDP schon ordentlich nach links gerutscht ist. Im Erfinden von Perpetuum Mobiles (perfekte Sicherheit, Infrastruktur, Bildung, … etc. pp.) zu “angemessenen Steuern” übertrumpfst Du ja fast unseren prominenten Saarländer, der in Talkshows immer von unendlichen Hatz4-Bezügen schwadroniert, um gleichzeitig die hohen Steuern der gegenwärtigen Regierung zu verabscheuen. Der Staat hat sich meinetwegen um innerere, neben der äußeren, Sicherheit noch zu kümmern und um eine gute Rahmengesetzgebung zum Thema Bildung, aber das war es dann auch schon. Der Staat kann bekanntlich, durch zahlreiche historische Fakten belegt, nicht wirtschaften. Also sollte man tunlichst die alten Fehler nicht wiederholen wollen, sonst könnte man in den Ruf geraten, ein Sozialist zu sein.
SA hier als Negativbeispiel für ein freies Staatsmodell anzuführen, ist daneben, gelinde gesagt, etwas irreführend. In SA liegen die Probleme nicht daran, dass der Staat nicht für Sicherheit zuständig wäre, sondern, ähnlich wie im D der heutigen Zeit, daran, dass bestimmte Gruppen und Grüppchen von Justizia vornehmer behandel werden als andere. Rassismus einmal umgedreht – schwarz gegen gemixt und weiß. Ja, auch das ist möglich.
Zu 2.: Ja, es gibt hier sogar Leute, die beherrschen nicht mal ihre eigene Sprache. Ich bin zwar hier Ausländer, aber ich wundere mich manchmal, wie gut ich doch noch relativ schreibe in Englisch. Das heißt aber nicht, dass die Leute hier nicht massenhaft gehen würden, wenn es die einzige Lösung wäre. Allerdings steht hier vor dem Gehen noch die Lösung, den Staat in seine Schranken zu verweisen. Deswegen wird m. E. Obama auch keine Chance haben. Möglicherweise werden sich Spieglein an der sozialistischen Wand und Co. in D noch wundern über diesen Wahlausgang und sich die Augen reiben.
Zu 3.:
Freilich sollte Herr Bohlen mehr zahlen, so er mehr verdient. Die Frage ist, ob es progressiv mehr sein darf oder linear. Im Moment sind die Anreize zur Steuerflucht ja so hoch, weil es progressiv ist. Das ist übrigens auch in den USA so, dass hier progressiv versteuert wird. Es wird Sie wundern, aber man zahlt hier sogar mit sehr geringem Einkommen Steuern, wo in D die Freibeträge noch greifen. Sozialisten meinen sicherlich, das sei ungerecht. Mag sein oder nicht, aber es ist ein Anreiz, mehr zu verdienen.
Und ob Sie den ganzen Kokolores in D Steuern oder Abgaben nennen, ist ja Jacke wie Hosenträger. Es wandert alles in den staatlichen Topf, wird einmal kräftig umgerührt und – schwupps – Abrakadabra – heraus kommt die sozialistische Einheitsbrühe.
Ergänzung:
Und dass man mit dem Finger auf andere zeigt, wenn es um hohe Steuern geht, ist ein sozialistisches Auslaufmodell. Die Vergleiche zwischen D und Dänemark und Schweden und so weiter sind für die Tonne, weil man komplizierte Modelle nun mal so einfach nicht vergleichen kann. Es gibt dann halt höhere Steuern in diesen und jenen Bereichen, aber in anderen Bereichen dafür Steuererleichterungen oder die Kosten sind halt insgesamt anders oder die Bildung ist besser und die Einkommensverteilungen gleichmäßiger.
Deutschland ist jedenfalls dem Untergang des jetzigen Systems geweiht. Gerade auch durch solche Zeitgenossen wie Sie, die sich die Welt idealistisch schönschreiben möchten.
Ergänzung 2:
Dass es auch anders geht, als die Steuern auf Rekordstände zu schrauben, beweisen u. a. die USA. Um Ihnen auch hier einmal die unterschiedliche oder auf neusächsich “differenzierte” Lage klarzumachen: Man zahlt hier wie gesagt schon ab dem ersten Dollar über den Ausgaben Steuern. Dafür zahlt man aber bei sämtlichen Lebensmitteln keine Steuern, so man sie im Supermart um die Ecke erwirbt. 0 Dollar auf Lebensmittel, statt 7% wie in D. Darüber wird eben dann der Proletarier finanziert, der nicht verhungern möchte. Das ist nicht nur sozial, das ist sogar marktwirtschaftlich sozial. Denn es regt zum einen über den Konsum zu mehr Fluktuation in der Wirtschaft an und fokussiert zum anderen die steuerliche “Versorgung” der Proletarier auf das eigentlich Wichtige – hier Lebensmittel. Und dieses ohne einen einzigen zusätzlichen Finanzbeamten, der erst unterschiedlich die verschiedenen Steuersätze umkalkuliert und eine Gefolgschaft von diversen Steuerberatern und Freiberuflern, die nicht mehr zu den eigentlichen Aufgaben kommen, weil sie das auch alles umrechnen müssen.
Meine Erfahrung ist die, dass andere Länder deutlich pragmatischer und damit sinnvoller an eine Lösung eines Problems herangehen. In D wird immer alles erst zerdiskutiert, dann wird es zergesetzt und dann müssen noch tausende neue Beamte sich mit diesem big BS beschäftigen. Jeden Tag! Und das macht eben dann einen gehören Overhead an Steuern, die zwar alle bezahlen müssen, wofür aber eigentlich keine Leistung produziert wird, weil es im Gesetzesdschungel und Beamtentropf versickert.
Ergänzung 3:
Statt in den USA den hier noch relativ geringen Anteil an sozialistischen Perpetuum Mobiles zu intensivieren, sollte man, im Gegenteil, hier und vor allem aber in D und in der EU herangehen und diesen sozialistischen Müll wie Steuern auf Steuern und überproduzierende Parlamente reduzieren. Dann könnte man vielleicht auch mal irgendwann wieder für 40 Eurocent den Liter tanken gehen. Hier kostet der Sprit gerade unter 2 Dollar die Gallone. Eine Gallone sind fast 4 Liter und aktuell bekommt man für 1 Euro 1,30 Dollar.
Da können Sie also viel über sozialistische Auslaufmodelle träumen, am Ende zählt, was hinten rauskommt. Und da muss ich Ihnen klar und deutlich sagen: Ich würde nie auf die Idee kommen, freiwillig nach D zurückzugehen, weil ich hier noch eine Familie miternähren kann, wo es in D schon nicht für mich alleine reichen würde, weil ich ja die ganzen Beamten noch durchfüttern muss.
Soso… ich als Freiberufler und FDP-Wähler bin also “Sozialist”. Unter “Sozialismus” verstehe ich eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel – und davon war in dieser Diskussion doch an keiner Stelle die Rede.
Es geht mir um eine angemessene Finanzausstattung, die der schlanke Staat benötigt, um die Rahmenbedingungen für eine funktionierende Marktwirtschaft bereitzustellen. In diesem Sinne bin ich ordoliberal – das heißt, der Staat muß natürlich dafür sorgen, daß die Marktwirtschaft auch richtig funktioniert – ohne Kartelle, Preisabsprachen usw. (oder gibt es irgendwo ein Land ohne Kartellrecht, die USA zählen sicherlich nicht dazu).
“Der Staat hat sich meinetwegen um innerere, neben der äußeren, Sicherheit noch zu kümmern und um eine gute Rahmengesetzgebung zum Thema Bildung, aber das war es dann auch schon.”
Natürlich muß sich der Staat auch noch um die Infrastruktur kümmern, sowie um eine soziale Grundversorgung.
Lustigerweise mußt Du die Kosten für Sicherheit, Straßenbau und Bildung doch sowieso zahlen. Wenn nicht an den Staat, dann an private Sicherheitsunternehmen, Autobahnbetreiber und Privatschulen. Und daß die privaten Autobahnen in Italien besser wären als unsere staatlichen deutschen, konnte ich noch nicht feststellen.
“Der Staat kann bekanntlich, durch zahlreiche historische Fakten belegt, nicht wirtschaften.”
Er kann sehr mittelprächtig wirtschaften, in Deutschland immerhin noch um einiges besser als in den meisten anderen Staaten.
Im übrigen sollte man doch bitte mal mit dem Mythos aufhören, in der “freien Wirtschaft” sei alles besser. Ich habe lange genug freiberuflich für Daimler gearbeitet, wo das oberste Management unter Reuter und Schrempp ungefähr 20 Jahre lang nur absoluten Totalmist verbrochen hat, vom mißlungenen “integrierten Technologiekonzern” bis zum wieder zerlegten “weltweiten Autobauer”.
Inzwischen wurde von AEG über MTU wieder alles mit Verlust verkauft oder geschlossen, Fokker ging Pleite (6 Mrd. Euro Verlust), Mitsubishi wurde wieder abgestoßen, und allein Chrysler verursachte ein Defizit von ungefähr 30 Mrd. Euro. Ein Wunder, daß es diese Firma überhaupt noch gibt. Oder schau mal Siemens an, oder Grundig… wenn das der Beleg für das gute Wirtschaften unserer Unternehmer sein soll, dann gute Nacht.
“Da können Sie also viel über sozialistische Auslaufmodelle träumen, am Ende zählt, was hinten rauskommt.”
Und was kommt in den USA heraus:
10 Billionen Dollar Schulden. Toll.
Eine verstaatlichte/geschlossene Pleitebank nach der anderen. Noch toller.
“Und da muss ich Ihnen klar und deutlich sagen: Ich würde nie auf die Idee kommen, freiwillig nach D zurückzugehen, weil ich hier noch eine Familie miternähren kann, wo es in D schon nicht für mich alleine reichen würde, weil ich ja die ganzen Beamten noch durchfüttern muss.”
Und wen füttern Sie in den USA durch? Die größte und teuerste Armee der Welt. Geld ist für den zwanzigsten Flugzeugträger da, kein Problem. Dafür ist die Infrastruktur im eigenen Land total kaputt.
Und wofür wird die Armee eingesetzt? Gegen Staaten mit virtuellen Massenvernichtungswaffen oder mit echten Massenvernichtungswaffen wie Nordkorea? Natürlich gegen ersteres – Nordkorea muß doch nur mal kurz damit drohen, den Reaktor wieder anzuwerfen, und sofort kuschen die USA und streichen das Land zur Belohnung aus der Liste der Schurkenstaaten.
Schön, wenn die Steuergelder so sinnvoll verwendet werden wie in den USA!
#73 BertR
Soso… ich als Freiberufler und FDP-Wähler bin also “Sozialist”. Unter “Sozialismus” verstehe ich eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel – und davon war in dieser Diskussion doch an keiner Stelle die Rede.
Naja, werter Herr, wenn ich jetzt ein armer Schlucker bin und aber einen Kredit auf nehme und eine Yacht kaufe, werde ich dann zum Millionär? Sehen Sie, genauso wie ich zum Millionär nicht werde wenn ich eine Million Schulden habe, genauso wenig werden Sie zum Marktwirtschaftler, wenn Sie in die FDP eintreten.
Die Infrastruktur hat “natürlich” nichts im Staat zu suchen, denn genau das ist ja dann dann, wovon angeblich nicht die Rede ist. Es wäre die “Vergesellschaftung von Produktionsmittel” (Baukränen, etc. pp.), wie Sie es auszudrücken pflegen. Ich war lange nicht mehr in Italy, aber die Autobahnen da waren nicht übel und die Fernstraßen sogar auch hinreichend gut, so dass ich häufig diese benutzte, weil es mir die Maut ersparte.
Wir befinden uns ja hier in einem Sräd über die USA und da werden Sie überdem sicherlich nicht bestreiten wollen, dass selbst hier die Infrastruktur bereits staatlicher Kontrolle unterliegt. Darum geht es ja eher sekundär. Primär geht es darum, ob man der Meinung sei, es handelt sich hier bereits um zu viel Staat oder um zu wenig. Und da sage ich eben, es ist deutlich besser als in D, aber es ist schon zu viel Staat. Immer dann, wenn man ein Problem lösen kann, alleine durch einen Markt, also eine Selbstregulierung, dann braucht man keinen teuren Beamtenwasserkopf. Und es gibt selbst hier eine soziale Grundversorgung, einschließlich Lebensmittelkarten, was eben etwas besser ist, als dieses komplizierte, teure und arbeitsdemotivierende Luxusmodell für Hatz4-Bezieher. Mit Luxusmodell meine ich nun sicherlich nicht, dass man als Hatz4-Bezieher viel verdient, sondern dass sich der Staat den Luxus vieler Beamten leistet, was letztlich die arbeitende Bevölkerung bezahlen muss. Es trifft aber auch die Hatz4-Bezieher selber, dann mit rund 20% Sales Tax zahlen sie selbst auch wieder in den Beamtentropf ein.
Dass der deutsche Staat mittelprächtig besser wirtschaften kann, als meinetwegen der Staat in Suaheli, mag sein. Vergleicht man ihn mit pragmatischen anderen westlichen Staaten, ist er bewiesenermaßen Schlusslich. Und Daimler-Chrysler hier als ideales marktwirtschaftliches Modell einer Firma einführen zu wollen, ist ein wenig mutig, wo doch dieses sogenannte marktwirtschaftliche Unternehmen mit Lobbyisten und politischen Besetzungen in Aufsichtsrat, zudem zerkreutzt noch mit Gewerkschaftsbonzen eher einem sozialistischem Planmodell nahe steht, als einem echten marktwirtschaftlichen Großunternehmen, das eben ohne Einfluss der Politik ausschließlich nach Marktgesetzen agiert.
Die Probleme vieler großer Konzerne sind aber darüber gerade ein Indiz, dass die Marktwirtschaft funktioniert. Es mag ja sein, dass man da als gewerkschaftsnahes Mitglied zu jammern anfängt, aber das ist nun mal der Markt. Am Markt kann eben nur bestehen, wer die besseren Produkte anbietet. Konkurrenz belebt das Geschäft und wenn Daimler Chrysler mal pleite geht, wie bspw. Holzmann, dann muss man ihnen ja nicht noch dicke Steuergelder in den Allerwertesten hineinblasen, nur dass es dann doch pleite geht. Sondern man kann ja diese entstehende Lücke dann den jungen Unternehmen lassen, die sich dann, so ein Bedarf und eine Nachfrage am Markt besteht, dieser annehmen werden.
Ich empfehle Ihnen dringendst, sich etwas näher mit den Begriffen auseinanderzusetzen, d. h. was sie bedeuten, bevor Sie hier oder anderswo so die Floskeln “fliegen” lassen. Sie mögen meinen, Sie seien ein Marktwirtschaftler, aber Ihren Ausführungen entnehme ich, dass sie ein Sozialist sind, der sich lediglich einbildet, ein Marktwirtschaftler zu sein.
Der Verteidingsetat der USA liegt m. E. im einstelligen Prozentbereich. Das mag, absolut gesehen, für einen Deutschen gigantisch klingen. Relativ gesehen ist das Bakschisch. Und niemand sagte, die USA seien die reine Marktwirtschaft. Die Schulden basieren auf leider einem Schneeballsystem des Geldes. Das ist aber nirgendwo anders auf der Welt anders. D wird noch vor den USA pleite gehen, verlassen Sie sich darauf! Was man ja auch an den Banken sieht, die nun in D geschlossen werden. Wobei man nicht davon ausgehen sollte, dass nun alles zusammenbricht. Banken gehen halt, wie jedes andere Unternehmen auch, pleite. Wieder ein Indiz, dass Marktwirtschaft funktioniert, so what?
“Ich empfehle Ihnen dringendst, sich etwas näher mit den Begriffen auseinanderzusetzen, d. h. was sie bedeuten, bevor Sie hier oder anderswo so die Floskeln “fliegen” lassen. Sie mögen meinen, Sie seien ein Marktwirtschaftler, aber Ihren Ausführungen entnehme ich, dass sie ein Sozialist sind, der sich lediglich einbildet, ein Marktwirtschaftler zu sein.”
Faszinierend, wie man sich alles so hinbiegen kann, daß es in den eigenen Kram paßt!
Ja – überlassen wir die Infrastruktur einfach privaten Anbietern. Gut, mein Dorf kann ich dann zwar nur noch zu Fuß erreichen, weil es sich für niemanden rentiert, dort eine Straße hinzubauen. Aber wir legen im Dorf einfach alle zusammen und beauftragen einen privaten Unternehmer, die Straße zu bauen. Am besten machen wir noch eine Bürgerwehr auf, und Heimunterricht…
“Ich war lange nicht mehr in Italy, aber die Autobahnen da waren nicht übel und die Fernstraßen sogar auch hinreichend gut, so dass ich häufig diese benutzte, weil es mir die Maut ersparte.”
Da ist der Beweis: Sie sind selbst Kommunist, weil Sie öffentliche Straßen benutzen! Sie müssen selbstverständlich nur die privaten Autobahnen benutzen und nicht die kostenlosen Superstrade – südlich von Italien aber nicht mehr, weil sie dort vom Staat finanziert und daher kostenlos sind
Ach, die Südtiroler sind auch Kommunisten, weil die böse Provinz Südtirol einfach eine staatliche Autobahn von Bozen nach Meran gebaut hat. Unerhört!
P.S. Kleiner Tip: es heißt Thread und nicht Sräd, oder ist das eine ultracoole eingedeutschte “völkische” Form wie T-Hemd, die mir noch nicht geläufig sein sollte?
P.S.S. Somit verabschiede ich mich aus diesem Diskussionsfaden, da die geistige Wertschöpfung doch suboptimal wirkt.
#68 BertR
Daher auch die Forderung nach “Zwangsabgabe” in #57.
Das kriegst Du durch gerechte Steuern auch hin!
Niedrige Steuern bedeuten also eine hohe Staatsverschuldung?
Schlechtes Beispiel. Gerade ein starker Staat ist ein schlanker Staat, da er sich nur um seine Kernaufgaben kümmert (Landesverteidigung, Sicherheit, Straßenbau…), aber nicht dem Bürger Geld wegnimmt, um die “künstlich” (politisch) geschaffenen Armen zu subventionieren. Dadurch werden immer mehr in die Abhängigkeit des Staates gezwängt – ein größer werdender Teufelskreis.
Richtig, nur hast Du jetzt immer noch nicht erklärt, warum man das durch hohe Steuern erreicht. Noch dazu, da es stattdessen zur Kapitalflucht führt (also in der Praxis genau das Gegenteil erreicht).
“Naturgesetze” sind überall gültig! Die meisten Amerikaner sehen auch keinen Grund den bösen Kapitalismus zu entfliehen. Wenn aber die Reichen höhere Steuern zahlen, dann werden sie sehr wohl abwandern (womit niemanden geholfen ist).
Bevor man nach den Sternen greift, sollte man vielleicht es mal unfallfrei auf einen Stuhl steigen können.
Warum sollte Bohlen einen höheren Steuersatz als eine Krankenschwester haben? Wenn er von der nicht eingezogenen Steuer, sich den Arsch und seiner Lebensabschnittsgefährtin die Titten richten lässt, dann hat die Krankenschwester mehr davon, als dass die gleiche Kohle die Harz4-lerin (ehemalige Krankenschwester) ernährt.
Und was willst Du damit sagen?
Kein Grund zur Freude!
Auch in anderen europäischen Ländern wurde kontinuierlich das schleichende Gift (Steuererhöhung) angewendet. Aber dein Steuervergleich hinkt ohnehin, da die Abgabenlast insgesamt zählt.
Nein, Du hast doch Leuten die ein Häuschen im Ausland haben, einen Vorwurf gemacht.
Tut mir Leid, aber eine wirkliche Begründung für “Hohe Steuern für Reiche” hast Du immer noch nicht gebracht. Dein Wunsch entspringt vielleicht der Sehnsucht nach Gerechtigkeit (=Umverteilung), aber wirkliche Gerechtigkeit würde bedeuten, die Leute gleich zu besteuern. Was ist denn daran gerecht, wenn sich einer mit 30 Jahren und 80 Stunden-Woche graue Haare “erarbeitet” hat und dafür bestraft wird (noch dazu wenn davon Sozialschmarotzer finanziert werden).
#73
Du wiederholst eigentlich nur die obigen Argumente, daher schreibe ich nur dazu:
Gerade die nach Beamtenmentalität geführten deutschen Konzerne sind ja wohl ein ganz schlechtes Beispiel.
#74 BertR
Wenn wir Deutschen den Amis das Schulden machen vorwerfen, ist das so, als ob ein Affe sich erdreist Quantenphysik zu lehren.
Die Demokraten haben die Scheiße eingebrockt und die Mittelschicht zahlt die Rechnung. Nur sie in Pleite zu schicken, hätte ja wohl 520 Mrd. vernichtet. Jetzt vernichtet man immerhin “nur” 180 Mrd. (700-520).
Zugegeben, die größte und teuerste Armee der Welt, macht nicht wie die BW in Afghanistan ASU und TÜV, und trennt auch nicht den Müll (um ihn dann anschließend zu verbrennen). Allerdings habe ich dort trotzdem eine bessere Infrastruktur gesehen, als in mancher deutscher Stadt.
http://www.welt.de/politik/article2404187/Terror-Vorbereitungen-mit-Hartz-IV-bezahlt.html
#77 BertR
Faszinierend, wie man sich alles so hinbiegen kann, daß es in den eigenen Kram paßt!
Ist das der erste Ansatz zur Einsicht bei Ihnen?
Ja – überlassen wir die Infrastruktur einfach privaten Anbietern. Gut, mein Dorf kann ich dann zwar nur noch zu Fuß erreichen, weil es sich für niemanden rentiert, dort eine Straße hinzubauen. Aber wir legen im Dorf einfach alle zusammen und beauftragen einen privaten Unternehmer, die Straße zu bauen. Am besten machen wir noch eine Bürgerwehr auf, und Heimunterricht…
Naja, Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber ein ganzes Dorf kann soetwas finanzieren. Und gucken Sie sich doch mal in Ihrer Heimat um. Da gibt es auch viele Dörfer ohne gute Anbindung – selbstverständlich alles schön unter staatlicher Kontrolle. Man muss zudem als privater Häuslebauer sein sauer verbliebenes Geld bei jedem Kleinkram wiederum durch Abgaben an den Staat abdrücken. Mit ist ein Fall in Berlin bekannt, wo ein Freund ein Haus mit Grundstück alleine deswegen wieder verkauft hat, weil die Legung einer Abwasserleitung mehr gekostet hätte (nur die Abgaben, nicht der Bauauftrag), als die Wegstrecke mit vergoldeten Autos aus dem Hause Daimler-Chrysler zu bepflastern.
Da ist der Beweis: Sie sind selbst Kommunist, weil Sie öffentliche Straßen benutzen! Sie müssen selbstverständlich nur die privaten Autobahnen benutzen und nicht die kostenlosen Superstrade – südlich von Italien aber nicht mehr, weil sie dort vom Staat finanziert und daher kostenlos sind
Ach, die Südtiroler sind auch Kommunisten, weil die böse Provinz Südtirol einfach eine staatliche Autobahn von Bozen nach Meran gebaut hat. Unerhört!
Ja, das ist nun leider das Problem im Kommunismus und Sozialismus, dass man da sich nicht aussuchen kann, welches “Produkt” man benutzt, sondern es bleiben dann eben nur die staatseigenen Gebilde. Aber wenn es an gewissen Straßen Möglichkeiten gebe, eine billigere Wegstrecke zu nutzen, dann tue ich das natürlich, solange die Straße als solche funktioniert. Hier in den USA gibt es auch mautpflichtige staatliche und private Straßen, ich nutze aber immer die kostenfreien, wenn es möglich ist. Warum auch nicht? Denn schließlich muss ich meine Steuern ja zahlen, ob ich will oder nicht. Da möchte ich dann wenigstens auch ein wenig in Anspruch nehmen können. Oder wären Sie der Meinung, man solle nur Steuern an Beamte zahlen und nichts dafür bekommen? Wieso mich das zum Sozialisten macht, müssten Sie da erstmal näher erläutern.
P.S. Kleiner Tip: es heißt Thread und nicht Sräd, oder ist das eine ultracoole eingedeutschte “völkische” Form wie T-Hemd, die mir noch nicht geläufig sein sollte?
Sehen Sie, ich schreibe manchmal Sräd in D und immer Thread hier in den USA. Ist das ein Problem für sie?
P.S.S. Somit verabschiede ich mich aus diesem Diskussionsfaden, da die geistige Wertschöpfung doch suboptimal wirkt.
Na, ich halte Ihnen zu Gute, das war als Einsicht gedacht, um mal etwas in sich selbst zu gehen und eine Pause einzulegen. Ansonsten müsste ich annehmen, dass ihnen die nicht vorhandenen Argumente nun völlig ausgegangen sind, um auf die persönlich diffamierende Ebene abzugleiten.
Ich darf noch anmerken, dass ich Sie, BertR für einen Sozialisten halte, der auch die typischen antiamerikanischen Ressentiments pflegt. Denn hier etwas über den Verteidigungshaushalt der USA einzubringen, hat ja nichts mehr mit Obama oder McCain zu tun. Wären Sie dann vielleicht für eine Privatisierung der Armee? Falls Sie tatsächlich FDP-Mitglied sein sollten, wie ja auch ein Herr Mazyek aus der Islamszene, dann zeigt das nur den Niedergang dieser einstmals angesehenen und liberalen Partei Westdeutschlands.