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	<title>Kommentare zu: Obama, der Umverteiler</title>
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	<description>News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte</description>
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		<title>Von: Heretic</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444827</link>
		<dc:creator>Heretic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:43:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ich darf noch anmerken, dass ich Sie, BertR für einen Sozialisten halte, der auch die typischen antiamerikanischen Ressentiments pflegt. Denn hier etwas über den Verteidigungshaushalt der USA einzubringen, hat ja nichts mehr mit Obama oder McCain zu tun. Wären Sie dann vielleicht für eine Privatisierung der Armee? Falls Sie tatsächlich FDP-Mitglied sein sollten, wie ja auch ein Herr Mazyek aus der Islamszene, dann zeigt das nur den Niedergang dieser einstmals angesehenen und liberalen Partei Westdeutschlands.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich darf noch anmerken, dass ich Sie, BertR für einen Sozialisten halte, der auch die typischen antiamerikanischen Ressentiments pflegt. Denn hier etwas über den Verteidigungshaushalt der USA einzubringen, hat ja nichts mehr mit Obama oder McCain zu tun. Wären Sie dann vielleicht für eine Privatisierung der Armee? Falls Sie tatsächlich FDP-Mitglied sein sollten, wie ja auch ein Herr Mazyek aus der Islamszene, dann zeigt das nur den Niedergang dieser einstmals angesehenen und liberalen Partei Westdeutschlands.</p>
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		<title>Von: Heretic</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444816</link>
		<dc:creator>Heretic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:25:16 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;#77 BertR

Faszinierend, wie man sich alles so hinbiegen kann, daß es in den eigenen Kram paßt!&lt;/i&gt;

Ist das der erste Ansatz zur Einsicht bei Ihnen?

&lt;i&gt;Ja - überlassen wir die Infrastruktur einfach privaten Anbietern. Gut, mein Dorf kann ich dann zwar nur noch zu Fuß erreichen, weil es sich für niemanden rentiert, dort eine Straße hinzubauen. Aber wir legen im Dorf einfach alle zusammen und beauftragen einen privaten Unternehmer, die Straße zu bauen. Am besten machen wir noch eine Bürgerwehr auf, und Heimunterricht…&lt;/i&gt;

Naja, Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber ein ganzes Dorf kann soetwas finanzieren. Und gucken Sie sich doch mal in Ihrer Heimat um. Da gibt es auch viele Dörfer ohne gute Anbindung - selbstverständlich alles schön unter staatlicher Kontrolle. Man muss zudem als privater Häuslebauer sein sauer verbliebenes Geld bei jedem Kleinkram wiederum durch Abgaben an den Staat abdrücken. Mit ist ein Fall in Berlin bekannt, wo ein Freund ein Haus mit Grundstück alleine deswegen wieder verkauft hat, weil die Legung einer Abwasserleitung mehr gekostet hätte (nur die Abgaben, nicht der Bauauftrag), als die Wegstrecke mit vergoldeten Autos aus dem Hause Daimler-Chrysler zu bepflastern.

&lt;i&gt;Da ist der Beweis: Sie sind selbst Kommunist, weil Sie öffentliche Straßen benutzen! Sie müssen selbstverständlich nur die privaten Autobahnen benutzen und nicht die kostenlosen Superstrade - südlich von Italien aber nicht mehr, weil sie dort vom Staat finanziert und daher kostenlos sind ;-)

Ach, die Südtiroler sind auch Kommunisten, weil die böse Provinz Südtirol einfach eine staatliche Autobahn von Bozen nach Meran gebaut hat. Unerhört!&lt;/i&gt;

Ja, das ist nun leider das Problem im Kommunismus und Sozialismus, dass man da sich nicht aussuchen kann, welches &quot;Produkt&quot; man benutzt, sondern es bleiben dann eben nur die staatseigenen Gebilde. Aber wenn es an gewissen Straßen Möglichkeiten gebe, eine billigere Wegstrecke zu nutzen, dann tue ich das natürlich, solange die Straße als solche funktioniert. Hier in den USA gibt es auch mautpflichtige staatliche und private Straßen, ich nutze aber immer die kostenfreien, wenn es möglich ist. Warum auch nicht? Denn schließlich muss ich meine Steuern ja zahlen, ob ich will oder nicht. Da möchte ich dann wenigstens auch ein wenig in Anspruch nehmen können. Oder wären Sie der Meinung, man solle nur Steuern an Beamte zahlen und nichts dafür bekommen? Wieso mich das zum Sozialisten macht, müssten Sie da erstmal näher erläutern.

&lt;i&gt;P.S. Kleiner Tip: es heißt Thread und nicht Sräd, oder ist das eine ultracoole eingedeutschte “völkische” Form wie T-Hemd, die mir noch nicht geläufig sein sollte?&lt;/i&gt;

Sehen Sie, ich schreibe manchmal Sräd in D und immer Thread hier in den USA. Ist das ein Problem für sie?

&lt;i&gt;P.S.S. Somit verabschiede ich mich aus diesem Diskussionsfaden, da die geistige Wertschöpfung doch suboptimal wirkt.&lt;/i&gt;

Na, ich halte Ihnen zu Gute, das war als Einsicht gedacht, um mal etwas in sich selbst zu gehen und eine Pause einzulegen. Ansonsten müsste ich annehmen, dass ihnen die nicht vorhandenen Argumente nun völlig ausgegangen sind, um auf die persönlich diffamierende Ebene abzugleiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>#77 BertR</p>
<p>Faszinierend, wie man sich alles so hinbiegen kann, daß es in den eigenen Kram paßt!</i></p>
<p>Ist das der erste Ansatz zur Einsicht bei Ihnen?</p>
<p><i>Ja &#8211; überlassen wir die Infrastruktur einfach privaten Anbietern. Gut, mein Dorf kann ich dann zwar nur noch zu Fuß erreichen, weil es sich für niemanden rentiert, dort eine Straße hinzubauen. Aber wir legen im Dorf einfach alle zusammen und beauftragen einen privaten Unternehmer, die Straße zu bauen. Am besten machen wir noch eine Bürgerwehr auf, und Heimunterricht…</i></p>
<p>Naja, Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber ein ganzes Dorf kann soetwas finanzieren. Und gucken Sie sich doch mal in Ihrer Heimat um. Da gibt es auch viele Dörfer ohne gute Anbindung &#8211; selbstverständlich alles schön unter staatlicher Kontrolle. Man muss zudem als privater Häuslebauer sein sauer verbliebenes Geld bei jedem Kleinkram wiederum durch Abgaben an den Staat abdrücken. Mit ist ein Fall in Berlin bekannt, wo ein Freund ein Haus mit Grundstück alleine deswegen wieder verkauft hat, weil die Legung einer Abwasserleitung mehr gekostet hätte (nur die Abgaben, nicht der Bauauftrag), als die Wegstrecke mit vergoldeten Autos aus dem Hause Daimler-Chrysler zu bepflastern.</p>
<p><i>Da ist der Beweis: Sie sind selbst Kommunist, weil Sie öffentliche Straßen benutzen! Sie müssen selbstverständlich nur die privaten Autobahnen benutzen und nicht die kostenlosen Superstrade &#8211; südlich von Italien aber nicht mehr, weil sie dort vom Staat finanziert und daher kostenlos sind <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ach, die Südtiroler sind auch Kommunisten, weil die böse Provinz Südtirol einfach eine staatliche Autobahn von Bozen nach Meran gebaut hat. Unerhört!</i></p>
<p>Ja, das ist nun leider das Problem im Kommunismus und Sozialismus, dass man da sich nicht aussuchen kann, welches &#8220;Produkt&#8221; man benutzt, sondern es bleiben dann eben nur die staatseigenen Gebilde. Aber wenn es an gewissen Straßen Möglichkeiten gebe, eine billigere Wegstrecke zu nutzen, dann tue ich das natürlich, solange die Straße als solche funktioniert. Hier in den USA gibt es auch mautpflichtige staatliche und private Straßen, ich nutze aber immer die kostenfreien, wenn es möglich ist. Warum auch nicht? Denn schließlich muss ich meine Steuern ja zahlen, ob ich will oder nicht. Da möchte ich dann wenigstens auch ein wenig in Anspruch nehmen können. Oder wären Sie der Meinung, man solle nur Steuern an Beamte zahlen und nichts dafür bekommen? Wieso mich das zum Sozialisten macht, müssten Sie da erstmal näher erläutern.</p>
<p><i>P.S. Kleiner Tip: es heißt Thread und nicht Sräd, oder ist das eine ultracoole eingedeutschte “völkische” Form wie T-Hemd, die mir noch nicht geläufig sein sollte?</i></p>
<p>Sehen Sie, ich schreibe manchmal Sräd in D und immer Thread hier in den USA. Ist das ein Problem für sie?</p>
<p><i>P.S.S. Somit verabschiede ich mich aus diesem Diskussionsfaden, da die geistige Wertschöpfung doch suboptimal wirkt.</i></p>
<p>Na, ich halte Ihnen zu Gute, das war als Einsicht gedacht, um mal etwas in sich selbst zu gehen und eine Pause einzulegen. Ansonsten müsste ich annehmen, dass ihnen die nicht vorhandenen Argumente nun völlig ausgegangen sind, um auf die persönlich diffamierende Ebene abzugleiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ungläubiger</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444799</link>
		<dc:creator>Ungläubiger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:07:17 +0000</pubDate>
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		<description>#68 BertR
&lt;blockquote&gt;1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?

Nein,&lt;/blockquote&gt;
Daher auch die Forderung nach &quot;Zwangsabgabe&quot; in #57.

&lt;blockquote&gt;sondern durch ein Gesamtpaket aus sehr guter Infrastruktur, sehr guter Bildung, sehr guter Sicherheit usw., finanziert durch angemessene Steuern.&lt;/blockquote&gt;
Das kriegst Du durch gerechte Steuern auch hin!

&lt;blockquote&gt;Es ist weder eine Alternative, den Staat durch zu niedrige Steuern immer weiter zu verschulden, &lt;/blockquote&gt;
Niedrige Steuern bedeuten also eine hohe Staatsverschuldung?

&lt;blockquote&gt;noch an Polizei, Schulen usw. zu sparen - bevor ich wie in Südafrika über den Haufen geschossen werde, weil ich mir keine Gated Community mit privaten Wachleuten leisten kann, zahle ich lieber höhere Steuern.&lt;/blockquote&gt;
Schlechtes Beispiel. Gerade ein starker Staat ist ein schlanker Staat, da er sich nur um seine Kernaufgaben kümmert (Landesverteidigung, Sicherheit, Straßenbau...), aber nicht dem Bürger Geld wegnimmt, um die &quot;künstlich&quot; (politisch) geschaffenen Armen zu subventionieren. Dadurch werden immer mehr in die Abhängigkeit des Staates gezwängt - ein größer werdender Teufelskreis.

&lt;blockquote&gt;Denn irgendwer muß eben die Sicherheit und die Bildungseinrichtungen zahlen. Das sollte aber wirklich selbstverständlich sein…&lt;/blockquote&gt;
Richtig, nur hast Du jetzt immer noch nicht erklärt, warum man das durch hohe Steuern erreicht. Noch dazu, da es stattdessen zur Kapitalflucht führt (also in der Praxis genau das Gegenteil erreicht).

&lt;blockquote&gt;Sprechen wir hier von den USA oder von Deutschland? Für die meisten Amerikaner stellt sich diese Frage doch gar nicht, weil sie weder Fremdsprachen beherrschen noch so leicht Arbeitsgenehmigungen erhalten. Oder soll “Joe the plumber” seinen Laden in Mexiko eröffnen?&lt;/blockquote&gt;
&quot;Naturgesetze&quot; sind überall gültig! Die meisten Amerikaner sehen auch keinen Grund den bösen Kapitalismus zu entfliehen. Wenn aber die Reichen höhere Steuern zahlen, dann werden sie sehr wohl abwandern (womit niemanden geholfen ist). 

&lt;blockquote&gt;Und einen Wettlauf um die niedrigsten Steuern können wir sowieso nicht gewinnen, weil nämlich Staaten wie Dubai, Saudi-Arabien und Co. so hohe Öleinnahmen haben, daß die überhaupt keine Steuern erheben müssen bzw. sogar jedem Bürger noch jeden Monat Geld schenken können.&lt;/blockquote&gt;
Bevor man nach den Sternen greift, sollte man vielleicht es mal unfallfrei auf einen Stuhl steigen können.

&lt;blockquote&gt;Das ist kein “böses Geld”, ich gönne jedem seinen Reichtum von Herzen. Andererseits sollte auch klar sein, daß Dieter Bohlen höhere Steuern zahlen sollte als die schlecht bezahlte Krankenschwester, die im Gegensatz zu Herrn Bohlen sogar noch etwas für die Mitmenschen tut, anstatt sie akustisch zu schädigen ;-)&lt;/blockquote&gt;
Warum sollte Bohlen einen höheren Steuersatz als eine Krankenschwester haben? Wenn er von der nicht eingezogenen Steuer, sich den Arsch und seiner Lebensabschnittsgefährtin die Titten richten lässt, dann hat die Krankenschwester mehr davon, als dass die gleiche Kohle die Harz4-lerin (ehemalige Krankenschwester) ernährt.

&lt;blockquote&gt;Übrigens wird der Grundsatz einer Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit auch in der Schweiz ausdrücklich festgeschrieben, und zwar in Artikel 127 der Bundesverfassung.
&lt;/blockquote&gt;
Und was willst Du damit sagen?

&lt;blockquote&gt;In Deutschland sind nicht die Steuern zu hoch, sondern die Sozialabgaben. Und dies ist auf ein ebenso irrsinniges Krankenversicherungssystem wie Rentenversicherungssystem zurückzuführen, wobei für letzteres derzeit noch rund 80 Mrd. Euro jährlich an Steuermitteln für Zuschüsse ausgegeben werden müssen!&lt;/blockquote&gt;
Kein Grund zur Freude!

&lt;blockquote&gt;Zitat&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Die Steuern in Deutschland sind im europäischen Vergleich eher niedrig - sowohl in Österreich als auch Frankreich zahlst Du um einiges mehr, von Dänemark erst gar nicht zu reden.
&lt;/blockquote&gt;
Auch in anderen europäischen Ländern wurde kontinuierlich das schleichende Gift (Steuererhöhung) angewendet. Aber dein Steuervergleich hinkt ohnehin, da die Abgabenlast insgesamt zählt.

&lt;blockquote&gt;Viele ziehen ja gar nicht dort hin, sondern leben weiterhin in Deutschland und arbeiten in der Schweiz - oder sie leben (als Deutsche) im Elsaß und arbeiten weiterhin in Deutschland. Dadurch verbinden sie höheres Einkommen mit niedrigeren Lebenshaltungskosten - dagegen wirst Du aber kaum etwas machen können.
&lt;/blockquote&gt;
Nein, Du hast doch Leuten die ein Häuschen im Ausland haben, einen Vorwurf gemacht.

Tut mir Leid, aber eine wirkliche Begründung für &quot;Hohe Steuern für Reiche&quot; hast Du immer noch nicht gebracht. Dein Wunsch entspringt vielleicht der Sehnsucht nach Gerechtigkeit (=Umverteilung), aber wirkliche Gerechtigkeit würde bedeuten, die Leute gleich zu besteuern. Was ist denn daran gerecht, wenn sich einer mit 30 Jahren und 80 Stunden-Woche graue Haare &quot;erarbeitet&quot; hat und dafür bestraft wird (noch dazu wenn davon Sozialschmarotzer finanziert werden).

#73
Du wiederholst eigentlich nur die obigen Argumente, daher schreibe ich nur dazu:
&lt;blockquote&gt;Im übrigen sollte man doch bitte mal mit dem Mythos aufhören, in der “freien Wirtschaft” sei alles besser. Ich habe lange genug freiberuflich für Daimler gearbeitet, wo das oberste Management unter Reuter und Schrempp ungefähr 20 Jahre lang nur absoluten Totalmist verbrochen hat, vom mißlungenen “integrierten Technologiekonzern” bis zum wieder zerlegten “weltweiten Autobauer”.

Inzwischen wurde von AEG über MTU wieder alles mit Verlust verkauft oder geschlossen, Fokker ging Pleite (6 Mrd. Euro Verlust), Mitsubishi wurde wieder abgestoßen, und allein Chrysler verursachte ein Defizit von ungefähr 30 Mrd. Euro. Ein Wunder, daß es diese Firma überhaupt noch gibt. Oder schau mal Siemens an, oder Grundig… wenn das der Beleg für das gute Wirtschaften unserer Unternehmer sein soll, dann gute Nacht.&lt;/blockquote&gt;
Gerade die nach Beamtenmentalität geführten deutschen Konzerne sind ja wohl ein ganz schlechtes Beispiel.

#74 BertR
&lt;blockquote&gt;Und was kommt in den USA heraus:

10 Billionen Dollar Schulden. Toll.
&lt;/blockquote&gt;
Wenn wir Deutschen den Amis das Schulden machen vorwerfen, ist das so, als ob ein Affe sich erdreist Quantenphysik zu lehren.

&lt;blockquote&gt;Eine verstaatlichte/geschlossene Pleitebank nach der anderen. Noch toller.
&lt;/blockquote&gt;
Die Demokraten haben die Scheiße eingebrockt und die Mittelschicht zahlt die Rechnung. Nur sie in Pleite zu schicken, hätte ja wohl 520 Mrd. vernichtet. Jetzt vernichtet man immerhin &quot;nur&quot; 180 Mrd. (700-520).

&lt;blockquote&gt;Und wen füttern Sie in den USA durch? Die größte und teuerste Armee der Welt. Geld ist für den zwanzigsten Flugzeugträger da, kein Problem. Dafür ist die Infrastruktur im eigenen Land total kaputt.&lt;/blockquote&gt;
Zugegeben, die größte und teuerste Armee der Welt, macht nicht wie die BW in Afghanistan ASU und TÜV, und trennt auch nicht den Müll (um ihn dann anschließend zu verbrennen). Allerdings habe ich dort trotzdem eine bessere Infrastruktur gesehen, als in mancher deutscher Stadt. 

&lt;blockquote&gt;Schön, wenn die Steuergelder so sinnvoll verwendet werden wie in den USA!
&lt;/blockquote&gt;
http://www.welt.de/politik/article2404187/Terror-Vorbereitungen-mit-Hartz-IV-bezahlt.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#68 BertR</p>
<blockquote><p>1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?</p>
<p>Nein,</p></blockquote>
<p>Daher auch die Forderung nach &#8220;Zwangsabgabe&#8221; in #57.</p>
<blockquote><p>sondern durch ein Gesamtpaket aus sehr guter Infrastruktur, sehr guter Bildung, sehr guter Sicherheit usw., finanziert durch angemessene Steuern.</p></blockquote>
<p>Das kriegst Du durch gerechte Steuern auch hin!</p>
<blockquote><p>Es ist weder eine Alternative, den Staat durch zu niedrige Steuern immer weiter zu verschulden, </p></blockquote>
<p>Niedrige Steuern bedeuten also eine hohe Staatsverschuldung?</p>
<blockquote><p>noch an Polizei, Schulen usw. zu sparen &#8211; bevor ich wie in Südafrika über den Haufen geschossen werde, weil ich mir keine Gated Community mit privaten Wachleuten leisten kann, zahle ich lieber höhere Steuern.</p></blockquote>
<p>Schlechtes Beispiel. Gerade ein starker Staat ist ein schlanker Staat, da er sich nur um seine Kernaufgaben kümmert (Landesverteidigung, Sicherheit, Straßenbau&#8230;), aber nicht dem Bürger Geld wegnimmt, um die &#8220;künstlich&#8221; (politisch) geschaffenen Armen zu subventionieren. Dadurch werden immer mehr in die Abhängigkeit des Staates gezwängt &#8211; ein größer werdender Teufelskreis.</p>
<blockquote><p>Denn irgendwer muß eben die Sicherheit und die Bildungseinrichtungen zahlen. Das sollte aber wirklich selbstverständlich sein…</p></blockquote>
<p>Richtig, nur hast Du jetzt immer noch nicht erklärt, warum man das durch hohe Steuern erreicht. Noch dazu, da es stattdessen zur Kapitalflucht führt (also in der Praxis genau das Gegenteil erreicht).</p>
<blockquote><p>Sprechen wir hier von den USA oder von Deutschland? Für die meisten Amerikaner stellt sich diese Frage doch gar nicht, weil sie weder Fremdsprachen beherrschen noch so leicht Arbeitsgenehmigungen erhalten. Oder soll “Joe the plumber” seinen Laden in Mexiko eröffnen?</p></blockquote>
<p>&#8220;Naturgesetze&#8221; sind überall gültig! Die meisten Amerikaner sehen auch keinen Grund den bösen Kapitalismus zu entfliehen. Wenn aber die Reichen höhere Steuern zahlen, dann werden sie sehr wohl abwandern (womit niemanden geholfen ist). </p>
<blockquote><p>Und einen Wettlauf um die niedrigsten Steuern können wir sowieso nicht gewinnen, weil nämlich Staaten wie Dubai, Saudi-Arabien und Co. so hohe Öleinnahmen haben, daß die überhaupt keine Steuern erheben müssen bzw. sogar jedem Bürger noch jeden Monat Geld schenken können.</p></blockquote>
<p>Bevor man nach den Sternen greift, sollte man vielleicht es mal unfallfrei auf einen Stuhl steigen können.</p>
<blockquote><p>Das ist kein “böses Geld”, ich gönne jedem seinen Reichtum von Herzen. Andererseits sollte auch klar sein, daß Dieter Bohlen höhere Steuern zahlen sollte als die schlecht bezahlte Krankenschwester, die im Gegensatz zu Herrn Bohlen sogar noch etwas für die Mitmenschen tut, anstatt sie akustisch zu schädigen <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Warum sollte Bohlen einen höheren Steuersatz als eine Krankenschwester haben? Wenn er von der nicht eingezogenen Steuer, sich den Arsch und seiner Lebensabschnittsgefährtin die Titten richten lässt, dann hat die Krankenschwester mehr davon, als dass die gleiche Kohle die Harz4-lerin (ehemalige Krankenschwester) ernährt.</p>
<blockquote><p>Übrigens wird der Grundsatz einer Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit auch in der Schweiz ausdrücklich festgeschrieben, und zwar in Artikel 127 der Bundesverfassung.
</p></blockquote>
<p>Und was willst Du damit sagen?</p>
<blockquote><p>In Deutschland sind nicht die Steuern zu hoch, sondern die Sozialabgaben. Und dies ist auf ein ebenso irrsinniges Krankenversicherungssystem wie Rentenversicherungssystem zurückzuführen, wobei für letzteres derzeit noch rund 80 Mrd. Euro jährlich an Steuermitteln für Zuschüsse ausgegeben werden müssen!</p></blockquote>
<p>Kein Grund zur Freude!</p>
<blockquote><p>Zitat</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Steuern in Deutschland sind im europäischen Vergleich eher niedrig &#8211; sowohl in Österreich als auch Frankreich zahlst Du um einiges mehr, von Dänemark erst gar nicht zu reden.
</p></blockquote>
<p>Auch in anderen europäischen Ländern wurde kontinuierlich das schleichende Gift (Steuererhöhung) angewendet. Aber dein Steuervergleich hinkt ohnehin, da die Abgabenlast insgesamt zählt.</p>
<blockquote><p>Viele ziehen ja gar nicht dort hin, sondern leben weiterhin in Deutschland und arbeiten in der Schweiz &#8211; oder sie leben (als Deutsche) im Elsaß und arbeiten weiterhin in Deutschland. Dadurch verbinden sie höheres Einkommen mit niedrigeren Lebenshaltungskosten &#8211; dagegen wirst Du aber kaum etwas machen können.
</p></blockquote>
<p>Nein, Du hast doch Leuten die ein Häuschen im Ausland haben, einen Vorwurf gemacht.</p>
<p>Tut mir Leid, aber eine wirkliche Begründung für &#8220;Hohe Steuern für Reiche&#8221; hast Du immer noch nicht gebracht. Dein Wunsch entspringt vielleicht der Sehnsucht nach Gerechtigkeit (=Umverteilung), aber wirkliche Gerechtigkeit würde bedeuten, die Leute gleich zu besteuern. Was ist denn daran gerecht, wenn sich einer mit 30 Jahren und 80 Stunden-Woche graue Haare &#8220;erarbeitet&#8221; hat und dafür bestraft wird (noch dazu wenn davon Sozialschmarotzer finanziert werden).</p>
<p>#73<br />
Du wiederholst eigentlich nur die obigen Argumente, daher schreibe ich nur dazu:</p>
<blockquote><p>Im übrigen sollte man doch bitte mal mit dem Mythos aufhören, in der “freien Wirtschaft” sei alles besser. Ich habe lange genug freiberuflich für Daimler gearbeitet, wo das oberste Management unter Reuter und Schrempp ungefähr 20 Jahre lang nur absoluten Totalmist verbrochen hat, vom mißlungenen “integrierten Technologiekonzern” bis zum wieder zerlegten “weltweiten Autobauer”.</p>
<p>Inzwischen wurde von AEG über MTU wieder alles mit Verlust verkauft oder geschlossen, Fokker ging Pleite (6 Mrd. Euro Verlust), Mitsubishi wurde wieder abgestoßen, und allein Chrysler verursachte ein Defizit von ungefähr 30 Mrd. Euro. Ein Wunder, daß es diese Firma überhaupt noch gibt. Oder schau mal Siemens an, oder Grundig… wenn das der Beleg für das gute Wirtschaften unserer Unternehmer sein soll, dann gute Nacht.</p></blockquote>
<p>Gerade die nach Beamtenmentalität geführten deutschen Konzerne sind ja wohl ein ganz schlechtes Beispiel.</p>
<p>#74 BertR</p>
<blockquote><p>Und was kommt in den USA heraus:</p>
<p>10 Billionen Dollar Schulden. Toll.
</p></blockquote>
<p>Wenn wir Deutschen den Amis das Schulden machen vorwerfen, ist das so, als ob ein Affe sich erdreist Quantenphysik zu lehren.</p>
<blockquote><p>Eine verstaatlichte/geschlossene Pleitebank nach der anderen. Noch toller.
</p></blockquote>
<p>Die Demokraten haben die Scheiße eingebrockt und die Mittelschicht zahlt die Rechnung. Nur sie in Pleite zu schicken, hätte ja wohl 520 Mrd. vernichtet. Jetzt vernichtet man immerhin &#8220;nur&#8221; 180 Mrd. (700-520).</p>
<blockquote><p>Und wen füttern Sie in den USA durch? Die größte und teuerste Armee der Welt. Geld ist für den zwanzigsten Flugzeugträger da, kein Problem. Dafür ist die Infrastruktur im eigenen Land total kaputt.</p></blockquote>
<p>Zugegeben, die größte und teuerste Armee der Welt, macht nicht wie die BW in Afghanistan ASU und TÜV, und trennt auch nicht den Müll (um ihn dann anschließend zu verbrennen). Allerdings habe ich dort trotzdem eine bessere Infrastruktur gesehen, als in mancher deutscher Stadt. </p>
<blockquote><p>Schön, wenn die Steuergelder so sinnvoll verwendet werden wie in den USA!
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/article2404187/Terror-Vorbereitungen-mit-Hartz-IV-bezahlt.html" rel="nofollow">http://www.welt.de/politik/article2404187/Terror-Vorbereitungen-mit-Hartz-IV-bezahlt.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: BertR</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444793</link>
		<dc:creator>BertR</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:05:58 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich empfehle Ihnen dringendst, sich etwas näher mit den Begriffen auseinanderzusetzen, d. h. was sie bedeuten, bevor Sie hier oder anderswo so die Floskeln “fliegen” lassen. Sie mögen meinen, Sie seien ein Marktwirtschaftler, aber Ihren Ausführungen entnehme ich, dass sie ein Sozialist sind, der sich lediglich einbildet, ein Marktwirtschaftler zu sein.&quot;

Faszinierend, wie man sich alles so hinbiegen kann, daß es in den eigenen Kram paßt!

Ja - überlassen wir die Infrastruktur einfach privaten Anbietern. Gut, mein Dorf kann ich dann zwar nur noch zu Fuß erreichen, weil es sich für niemanden rentiert, dort eine Straße hinzubauen. Aber wir legen im Dorf einfach alle zusammen und beauftragen einen privaten Unternehmer, die Straße zu bauen. Am besten machen wir noch eine Bürgerwehr auf, und Heimunterricht... 

&quot;Ich war lange nicht mehr in Italy, aber die Autobahnen da waren nicht übel und die Fernstraßen sogar auch hinreichend gut, so dass ich häufig diese benutzte, weil es mir die Maut ersparte.&quot;

Da ist der Beweis: Sie sind selbst Kommunist, weil Sie öffentliche Straßen benutzen! Sie müssen selbstverständlich nur die privaten Autobahnen benutzen und nicht die kostenlosen Superstrade - südlich von Italien aber nicht mehr, weil sie dort vom Staat finanziert und daher kostenlos sind ;-)

Ach, die Südtiroler sind auch Kommunisten, weil die böse Provinz Südtirol einfach eine staatliche Autobahn von Bozen nach Meran gebaut hat. Unerhört!

P.S. Kleiner Tip: es heißt Thread und nicht Sräd, oder ist das eine ultracoole eingedeutschte &quot;völkische&quot; Form wie T-Hemd, die mir noch nicht geläufig sein sollte?

P.S.S. Somit verabschiede ich mich aus diesem Diskussionsfaden, da die geistige Wertschöpfung doch suboptimal wirkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich empfehle Ihnen dringendst, sich etwas näher mit den Begriffen auseinanderzusetzen, d. h. was sie bedeuten, bevor Sie hier oder anderswo so die Floskeln “fliegen” lassen. Sie mögen meinen, Sie seien ein Marktwirtschaftler, aber Ihren Ausführungen entnehme ich, dass sie ein Sozialist sind, der sich lediglich einbildet, ein Marktwirtschaftler zu sein.&#8221;</p>
<p>Faszinierend, wie man sich alles so hinbiegen kann, daß es in den eigenen Kram paßt!</p>
<p>Ja &#8211; überlassen wir die Infrastruktur einfach privaten Anbietern. Gut, mein Dorf kann ich dann zwar nur noch zu Fuß erreichen, weil es sich für niemanden rentiert, dort eine Straße hinzubauen. Aber wir legen im Dorf einfach alle zusammen und beauftragen einen privaten Unternehmer, die Straße zu bauen. Am besten machen wir noch eine Bürgerwehr auf, und Heimunterricht&#8230; </p>
<p>&#8220;Ich war lange nicht mehr in Italy, aber die Autobahnen da waren nicht übel und die Fernstraßen sogar auch hinreichend gut, so dass ich häufig diese benutzte, weil es mir die Maut ersparte.&#8221;</p>
<p>Da ist der Beweis: Sie sind selbst Kommunist, weil Sie öffentliche Straßen benutzen! Sie müssen selbstverständlich nur die privaten Autobahnen benutzen und nicht die kostenlosen Superstrade &#8211; südlich von Italien aber nicht mehr, weil sie dort vom Staat finanziert und daher kostenlos sind <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ach, die Südtiroler sind auch Kommunisten, weil die böse Provinz Südtirol einfach eine staatliche Autobahn von Bozen nach Meran gebaut hat. Unerhört!</p>
<p>P.S. Kleiner Tip: es heißt Thread und nicht Sräd, oder ist das eine ultracoole eingedeutschte &#8220;völkische&#8221; Form wie T-Hemd, die mir noch nicht geläufig sein sollte?</p>
<p>P.S.S. Somit verabschiede ich mich aus diesem Diskussionsfaden, da die geistige Wertschöpfung doch suboptimal wirkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heretic</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444768</link>
		<dc:creator>Heretic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 17:46:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=25056#comment-444768</guid>
		<description>Der Verteidingsetat der USA liegt m. E. im einstelligen Prozentbereich. Das mag, absolut gesehen, für einen Deutschen gigantisch klingen. Relativ gesehen ist das Bakschisch. Und niemand sagte, die USA seien die reine Marktwirtschaft. Die Schulden basieren auf leider einem Schneeballsystem des Geldes. Das ist aber nirgendwo anders auf der Welt anders. D wird noch vor den USA pleite gehen, verlassen Sie sich darauf! Was man ja auch an den Banken sieht, die nun in D geschlossen werden. Wobei man nicht davon ausgehen sollte, dass nun alles zusammenbricht. Banken gehen halt, wie jedes andere Unternehmen auch, pleite. Wieder ein Indiz, dass Marktwirtschaft funktioniert, so what?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verteidingsetat der USA liegt m. E. im einstelligen Prozentbereich. Das mag, absolut gesehen, für einen Deutschen gigantisch klingen. Relativ gesehen ist das Bakschisch. Und niemand sagte, die USA seien die reine Marktwirtschaft. Die Schulden basieren auf leider einem Schneeballsystem des Geldes. Das ist aber nirgendwo anders auf der Welt anders. D wird noch vor den USA pleite gehen, verlassen Sie sich darauf! Was man ja auch an den Banken sieht, die nun in D geschlossen werden. Wobei man nicht davon ausgehen sollte, dass nun alles zusammenbricht. Banken gehen halt, wie jedes andere Unternehmen auch, pleite. Wieder ein Indiz, dass Marktwirtschaft funktioniert, so what?</p>
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		<title>Von: Heretic</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444766</link>
		<dc:creator>Heretic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 17:42:19 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;#73 BertR

Soso… ich als Freiberufler und FDP-Wähler bin also “Sozialist”. Unter “Sozialismus” verstehe ich eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel - und davon war in dieser Diskussion doch an keiner Stelle die Rede.&lt;/i&gt;

Naja, werter Herr, wenn ich jetzt ein armer Schlucker bin und aber einen Kredit auf nehme und eine Yacht kaufe, werde ich dann zum Millionär? Sehen Sie, genauso wie ich zum Millionär nicht werde wenn ich eine Million Schulden habe, genauso wenig werden Sie zum Marktwirtschaftler, wenn Sie in die FDP eintreten.

Die Infrastruktur hat &quot;natürlich&quot; nichts im Staat zu suchen, denn genau das ist ja dann dann, wovon angeblich nicht die Rede ist. Es wäre die &quot;Vergesellschaftung von Produktionsmittel&quot; (Baukränen, etc. pp.), wie Sie es auszudrücken pflegen. Ich war lange nicht mehr in Italy, aber die Autobahnen da waren nicht übel und die Fernstraßen sogar auch hinreichend gut, so dass ich häufig diese benutzte, weil es mir die Maut ersparte.

Wir befinden uns ja hier in einem Sräd über die USA und da werden Sie überdem sicherlich nicht bestreiten wollen, dass selbst hier die Infrastruktur bereits staatlicher Kontrolle unterliegt. Darum geht es ja eher sekundär. Primär geht es darum, ob man der Meinung sei, es handelt sich hier bereits um zu viel Staat oder um zu wenig. Und da sage ich eben, es ist deutlich besser als in D, aber es ist schon zu viel Staat. Immer dann, wenn man ein Problem lösen kann, alleine durch einen Markt, also eine Selbstregulierung, dann braucht man keinen teuren Beamtenwasserkopf. Und es gibt selbst hier eine soziale Grundversorgung, einschließlich Lebensmittelkarten, was eben etwas besser ist, als dieses komplizierte, teure und arbeitsdemotivierende Luxusmodell für Hatz4-Bezieher. Mit Luxusmodell meine ich nun sicherlich nicht, dass man als Hatz4-Bezieher viel verdient, sondern dass sich der Staat den Luxus vieler Beamten leistet, was letztlich die arbeitende Bevölkerung bezahlen muss. Es trifft aber auch die Hatz4-Bezieher selber, dann mit rund 20% Sales Tax zahlen sie selbst auch wieder in den Beamtentropf ein.

Dass der deutsche Staat mittelprächtig besser wirtschaften kann, als meinetwegen der Staat in Suaheli, mag sein. Vergleicht man ihn mit pragmatischen anderen westlichen Staaten, ist er bewiesenermaßen Schlusslich. Und Daimler-Chrysler hier als ideales marktwirtschaftliches Modell einer Firma einführen zu wollen, ist ein wenig mutig, wo doch dieses sogenannte marktwirtschaftliche Unternehmen mit Lobbyisten und politischen Besetzungen in Aufsichtsrat, zudem zerkreutzt noch mit Gewerkschaftsbonzen eher einem sozialistischem Planmodell nahe steht, als einem echten marktwirtschaftlichen Großunternehmen, das eben ohne Einfluss der Politik ausschließlich nach Marktgesetzen agiert.

Die Probleme vieler großer Konzerne sind aber darüber gerade ein Indiz, dass die Marktwirtschaft funktioniert. Es mag ja sein, dass man da als gewerkschaftsnahes Mitglied zu jammern anfängt, aber das ist nun mal der Markt. Am Markt kann eben nur bestehen, wer die besseren Produkte anbietet. Konkurrenz belebt das Geschäft und wenn Daimler Chrysler mal pleite geht, wie bspw. Holzmann, dann muss man ihnen ja nicht noch dicke Steuergelder in den Allerwertesten hineinblasen, nur dass es dann doch pleite geht. Sondern man kann ja diese entstehende Lücke dann den jungen Unternehmen lassen, die sich dann, so ein Bedarf und eine Nachfrage am Markt besteht, dieser annehmen werden.

Ich empfehle Ihnen dringendst, sich etwas näher mit den Begriffen auseinanderzusetzen, d. h. was sie bedeuten, bevor Sie hier oder anderswo so die Floskeln &quot;fliegen&quot; lassen. Sie mögen meinen, Sie seien ein Marktwirtschaftler, aber Ihren Ausführungen entnehme ich, dass sie ein Sozialist sind, der sich lediglich einbildet, ein Marktwirtschaftler zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>#73 BertR</p>
<p>Soso… ich als Freiberufler und FDP-Wähler bin also “Sozialist”. Unter “Sozialismus” verstehe ich eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel &#8211; und davon war in dieser Diskussion doch an keiner Stelle die Rede.</i></p>
<p>Naja, werter Herr, wenn ich jetzt ein armer Schlucker bin und aber einen Kredit auf nehme und eine Yacht kaufe, werde ich dann zum Millionär? Sehen Sie, genauso wie ich zum Millionär nicht werde wenn ich eine Million Schulden habe, genauso wenig werden Sie zum Marktwirtschaftler, wenn Sie in die FDP eintreten.</p>
<p>Die Infrastruktur hat &#8220;natürlich&#8221; nichts im Staat zu suchen, denn genau das ist ja dann dann, wovon angeblich nicht die Rede ist. Es wäre die &#8220;Vergesellschaftung von Produktionsmittel&#8221; (Baukränen, etc. pp.), wie Sie es auszudrücken pflegen. Ich war lange nicht mehr in Italy, aber die Autobahnen da waren nicht übel und die Fernstraßen sogar auch hinreichend gut, so dass ich häufig diese benutzte, weil es mir die Maut ersparte.</p>
<p>Wir befinden uns ja hier in einem Sräd über die USA und da werden Sie überdem sicherlich nicht bestreiten wollen, dass selbst hier die Infrastruktur bereits staatlicher Kontrolle unterliegt. Darum geht es ja eher sekundär. Primär geht es darum, ob man der Meinung sei, es handelt sich hier bereits um zu viel Staat oder um zu wenig. Und da sage ich eben, es ist deutlich besser als in D, aber es ist schon zu viel Staat. Immer dann, wenn man ein Problem lösen kann, alleine durch einen Markt, also eine Selbstregulierung, dann braucht man keinen teuren Beamtenwasserkopf. Und es gibt selbst hier eine soziale Grundversorgung, einschließlich Lebensmittelkarten, was eben etwas besser ist, als dieses komplizierte, teure und arbeitsdemotivierende Luxusmodell für Hatz4-Bezieher. Mit Luxusmodell meine ich nun sicherlich nicht, dass man als Hatz4-Bezieher viel verdient, sondern dass sich der Staat den Luxus vieler Beamten leistet, was letztlich die arbeitende Bevölkerung bezahlen muss. Es trifft aber auch die Hatz4-Bezieher selber, dann mit rund 20% Sales Tax zahlen sie selbst auch wieder in den Beamtentropf ein.</p>
<p>Dass der deutsche Staat mittelprächtig besser wirtschaften kann, als meinetwegen der Staat in Suaheli, mag sein. Vergleicht man ihn mit pragmatischen anderen westlichen Staaten, ist er bewiesenermaßen Schlusslich. Und Daimler-Chrysler hier als ideales marktwirtschaftliches Modell einer Firma einführen zu wollen, ist ein wenig mutig, wo doch dieses sogenannte marktwirtschaftliche Unternehmen mit Lobbyisten und politischen Besetzungen in Aufsichtsrat, zudem zerkreutzt noch mit Gewerkschaftsbonzen eher einem sozialistischem Planmodell nahe steht, als einem echten marktwirtschaftlichen Großunternehmen, das eben ohne Einfluss der Politik ausschließlich nach Marktgesetzen agiert.</p>
<p>Die Probleme vieler großer Konzerne sind aber darüber gerade ein Indiz, dass die Marktwirtschaft funktioniert. Es mag ja sein, dass man da als gewerkschaftsnahes Mitglied zu jammern anfängt, aber das ist nun mal der Markt. Am Markt kann eben nur bestehen, wer die besseren Produkte anbietet. Konkurrenz belebt das Geschäft und wenn Daimler Chrysler mal pleite geht, wie bspw. Holzmann, dann muss man ihnen ja nicht noch dicke Steuergelder in den Allerwertesten hineinblasen, nur dass es dann doch pleite geht. Sondern man kann ja diese entstehende Lücke dann den jungen Unternehmen lassen, die sich dann, so ein Bedarf und eine Nachfrage am Markt besteht, dieser annehmen werden.</p>
<p>Ich empfehle Ihnen dringendst, sich etwas näher mit den Begriffen auseinanderzusetzen, d. h. was sie bedeuten, bevor Sie hier oder anderswo so die Floskeln &#8220;fliegen&#8221; lassen. Sie mögen meinen, Sie seien ein Marktwirtschaftler, aber Ihren Ausführungen entnehme ich, dass sie ein Sozialist sind, der sich lediglich einbildet, ein Marktwirtschaftler zu sein.</p>
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		<title>Von: BertR</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444747</link>
		<dc:creator>BertR</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 17:26:17 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Da können Sie also viel über sozialistische Auslaufmodelle träumen, am Ende zählt, was hinten rauskommt.&quot;

Und was kommt in den USA heraus: 

10 Billionen Dollar Schulden. Toll.

Eine verstaatlichte/geschlossene Pleitebank nach der anderen. Noch toller.  

&quot;Und da muss ich Ihnen klar und deutlich sagen: Ich würde nie auf die Idee kommen, freiwillig nach D zurückzugehen, weil ich hier noch eine Familie miternähren kann, wo es in D schon nicht für mich alleine reichen würde, weil ich ja die ganzen Beamten noch durchfüttern muss.&quot;

Und wen füttern Sie in den USA durch? Die größte und teuerste Armee der Welt. Geld ist für den zwanzigsten Flugzeugträger da, kein Problem. Dafür ist die Infrastruktur im eigenen Land total kaputt. 

Und wofür wird die Armee eingesetzt? Gegen Staaten mit virtuellen Massenvernichtungswaffen oder mit echten Massenvernichtungswaffen wie Nordkorea? Natürlich gegen ersteres - Nordkorea muß doch nur mal kurz damit drohen, den Reaktor wieder anzuwerfen, und sofort kuschen die USA und streichen das Land zur Belohnung aus der Liste der Schurkenstaaten.

Schön, wenn die Steuergelder so sinnvoll verwendet werden wie in den USA!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Da können Sie also viel über sozialistische Auslaufmodelle träumen, am Ende zählt, was hinten rauskommt.&#8221;</p>
<p>Und was kommt in den USA heraus: </p>
<p>10 Billionen Dollar Schulden. Toll.</p>
<p>Eine verstaatlichte/geschlossene Pleitebank nach der anderen. Noch toller.  </p>
<p>&#8220;Und da muss ich Ihnen klar und deutlich sagen: Ich würde nie auf die Idee kommen, freiwillig nach D zurückzugehen, weil ich hier noch eine Familie miternähren kann, wo es in D schon nicht für mich alleine reichen würde, weil ich ja die ganzen Beamten noch durchfüttern muss.&#8221;</p>
<p>Und wen füttern Sie in den USA durch? Die größte und teuerste Armee der Welt. Geld ist für den zwanzigsten Flugzeugträger da, kein Problem. Dafür ist die Infrastruktur im eigenen Land total kaputt. </p>
<p>Und wofür wird die Armee eingesetzt? Gegen Staaten mit virtuellen Massenvernichtungswaffen oder mit echten Massenvernichtungswaffen wie Nordkorea? Natürlich gegen ersteres &#8211; Nordkorea muß doch nur mal kurz damit drohen, den Reaktor wieder anzuwerfen, und sofort kuschen die USA und streichen das Land zur Belohnung aus der Liste der Schurkenstaaten.</p>
<p>Schön, wenn die Steuergelder so sinnvoll verwendet werden wie in den USA!</p>
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	<item>
		<title>Von: BertR</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444742</link>
		<dc:creator>BertR</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 17:19:26 +0000</pubDate>
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		<description>Soso... ich als Freiberufler und FDP-Wähler bin also &quot;Sozialist&quot;. Unter &quot;Sozialismus&quot; verstehe ich eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel - und davon war in dieser Diskussion doch an keiner Stelle die Rede.

Es geht mir um eine angemessene Finanzausstattung, die der schlanke Staat benötigt, um die Rahmenbedingungen für eine funktionierende Marktwirtschaft bereitzustellen. In diesem Sinne bin ich ordoliberal - das heißt, der Staat muß natürlich dafür sorgen, daß die Marktwirtschaft auch richtig funktioniert - ohne Kartelle, Preisabsprachen usw. (oder gibt es irgendwo ein Land ohne Kartellrecht, die USA zählen sicherlich nicht dazu).

&quot;Der Staat hat sich meinetwegen um innerere, neben der äußeren, Sicherheit noch zu kümmern und um eine gute Rahmengesetzgebung zum Thema Bildung, aber das war es dann auch schon.&quot;

Natürlich muß sich der Staat auch noch um die Infrastruktur kümmern, sowie um eine soziale Grundversorgung.

Lustigerweise mußt Du die Kosten für Sicherheit, Straßenbau und Bildung doch sowieso zahlen. Wenn nicht an den Staat, dann an private Sicherheitsunternehmen, Autobahnbetreiber und Privatschulen. Und daß die privaten Autobahnen in Italien besser wären als unsere staatlichen deutschen, konnte ich noch nicht feststellen.

&quot;Der Staat kann bekanntlich, durch zahlreiche historische Fakten belegt, nicht wirtschaften.&quot;

Er kann sehr mittelprächtig wirtschaften, in Deutschland immerhin noch um einiges besser als in den meisten anderen Staaten.

Im übrigen sollte man doch bitte mal mit dem Mythos aufhören, in der &quot;freien Wirtschaft&quot; sei alles besser. Ich habe lange genug freiberuflich für Daimler gearbeitet, wo das oberste Management unter Reuter und Schrempp ungefähr 20 Jahre lang nur absoluten Totalmist verbrochen hat, vom mißlungenen &quot;integrierten Technologiekonzern&quot; bis zum wieder zerlegten &quot;weltweiten Autobauer&quot;. 

Inzwischen wurde von AEG über MTU wieder alles mit Verlust verkauft oder geschlossen, Fokker ging Pleite (6 Mrd. Euro Verlust), Mitsubishi wurde wieder abgestoßen, und allein Chrysler verursachte ein Defizit von ungefähr 30 Mrd. Euro. Ein Wunder, daß es diese Firma überhaupt noch gibt. Oder schau mal Siemens an, oder Grundig... wenn das der Beleg für das gute Wirtschaften unserer Unternehmer sein soll, dann gute Nacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soso&#8230; ich als Freiberufler und FDP-Wähler bin also &#8220;Sozialist&#8221;. Unter &#8220;Sozialismus&#8221; verstehe ich eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel &#8211; und davon war in dieser Diskussion doch an keiner Stelle die Rede.</p>
<p>Es geht mir um eine angemessene Finanzausstattung, die der schlanke Staat benötigt, um die Rahmenbedingungen für eine funktionierende Marktwirtschaft bereitzustellen. In diesem Sinne bin ich ordoliberal &#8211; das heißt, der Staat muß natürlich dafür sorgen, daß die Marktwirtschaft auch richtig funktioniert &#8211; ohne Kartelle, Preisabsprachen usw. (oder gibt es irgendwo ein Land ohne Kartellrecht, die USA zählen sicherlich nicht dazu).</p>
<p>&#8220;Der Staat hat sich meinetwegen um innerere, neben der äußeren, Sicherheit noch zu kümmern und um eine gute Rahmengesetzgebung zum Thema Bildung, aber das war es dann auch schon.&#8221;</p>
<p>Natürlich muß sich der Staat auch noch um die Infrastruktur kümmern, sowie um eine soziale Grundversorgung.</p>
<p>Lustigerweise mußt Du die Kosten für Sicherheit, Straßenbau und Bildung doch sowieso zahlen. Wenn nicht an den Staat, dann an private Sicherheitsunternehmen, Autobahnbetreiber und Privatschulen. Und daß die privaten Autobahnen in Italien besser wären als unsere staatlichen deutschen, konnte ich noch nicht feststellen.</p>
<p>&#8220;Der Staat kann bekanntlich, durch zahlreiche historische Fakten belegt, nicht wirtschaften.&#8221;</p>
<p>Er kann sehr mittelprächtig wirtschaften, in Deutschland immerhin noch um einiges besser als in den meisten anderen Staaten.</p>
<p>Im übrigen sollte man doch bitte mal mit dem Mythos aufhören, in der &#8220;freien Wirtschaft&#8221; sei alles besser. Ich habe lange genug freiberuflich für Daimler gearbeitet, wo das oberste Management unter Reuter und Schrempp ungefähr 20 Jahre lang nur absoluten Totalmist verbrochen hat, vom mißlungenen &#8220;integrierten Technologiekonzern&#8221; bis zum wieder zerlegten &#8220;weltweiten Autobauer&#8221;. </p>
<p>Inzwischen wurde von AEG über MTU wieder alles mit Verlust verkauft oder geschlossen, Fokker ging Pleite (6 Mrd. Euro Verlust), Mitsubishi wurde wieder abgestoßen, und allein Chrysler verursachte ein Defizit von ungefähr 30 Mrd. Euro. Ein Wunder, daß es diese Firma überhaupt noch gibt. Oder schau mal Siemens an, oder Grundig&#8230; wenn das der Beleg für das gute Wirtschaften unserer Unternehmer sein soll, dann gute Nacht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heretic</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444739</link>
		<dc:creator>Heretic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 17:17:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ergänzung 3:

Statt in den USA den hier noch relativ geringen Anteil an sozialistischen Perpetuum Mobiles zu intensivieren, sollte man, im Gegenteil, hier und vor allem aber in D und in der EU herangehen und diesen sozialistischen Müll wie Steuern auf Steuern und überproduzierende Parlamente reduzieren. Dann könnte man vielleicht auch mal irgendwann wieder für 40 Eurocent den Liter tanken gehen. Hier kostet der Sprit gerade unter 2 Dollar die Gallone. Eine Gallone sind fast 4 Liter und aktuell bekommt man für 1 Euro 1,30 Dollar.

Da können Sie also viel über sozialistische Auslaufmodelle träumen, am Ende zählt, was hinten rauskommt. Und da muss ich Ihnen klar und deutlich sagen: Ich würde nie auf die Idee kommen, freiwillig nach D zurückzugehen, weil ich hier noch eine Familie miternähren kann, wo es in D schon nicht für mich alleine reichen würde, weil ich ja die ganzen Beamten noch durchfüttern muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzung 3:</p>
<p>Statt in den USA den hier noch relativ geringen Anteil an sozialistischen Perpetuum Mobiles zu intensivieren, sollte man, im Gegenteil, hier und vor allem aber in D und in der EU herangehen und diesen sozialistischen Müll wie Steuern auf Steuern und überproduzierende Parlamente reduzieren. Dann könnte man vielleicht auch mal irgendwann wieder für 40 Eurocent den Liter tanken gehen. Hier kostet der Sprit gerade unter 2 Dollar die Gallone. Eine Gallone sind fast 4 Liter und aktuell bekommt man für 1 Euro 1,30 Dollar.</p>
<p>Da können Sie also viel über sozialistische Auslaufmodelle träumen, am Ende zählt, was hinten rauskommt. Und da muss ich Ihnen klar und deutlich sagen: Ich würde nie auf die Idee kommen, freiwillig nach D zurückzugehen, weil ich hier noch eine Familie miternähren kann, wo es in D schon nicht für mich alleine reichen würde, weil ich ja die ganzen Beamten noch durchfüttern muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heretic</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444717</link>
		<dc:creator>Heretic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 17:02:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ergänzung 2:

Dass es auch anders geht, als die Steuern auf Rekordstände zu schrauben, beweisen u. a. die USA. Um Ihnen auch hier einmal die unterschiedliche oder auf neusächsich &quot;differenzierte&quot; Lage klarzumachen: Man zahlt hier wie gesagt schon ab dem ersten Dollar über den Ausgaben Steuern. Dafür zahlt man aber bei sämtlichen Lebensmitteln keine Steuern, so man sie im Supermart um die Ecke erwirbt. 0 Dollar auf Lebensmittel, statt 7% wie in D. Darüber wird eben dann der Proletarier finanziert, der nicht verhungern möchte. Das ist nicht nur sozial, das ist sogar marktwirtschaftlich sozial. Denn es regt zum einen über den Konsum zu mehr Fluktuation in der Wirtschaft an und fokussiert zum anderen die steuerliche &quot;Versorgung&quot; der Proletarier auf das eigentlich Wichtige - hier Lebensmittel. Und dieses ohne einen einzigen zusätzlichen Finanzbeamten, der erst unterschiedlich die verschiedenen Steuersätze umkalkuliert und eine Gefolgschaft von diversen Steuerberatern und Freiberuflern, die nicht mehr zu den eigentlichen Aufgaben kommen, weil sie das auch alles umrechnen müssen.

Meine Erfahrung ist die, dass andere Länder deutlich pragmatischer und damit sinnvoller an eine Lösung eines Problems herangehen. In D wird immer alles erst zerdiskutiert, dann wird es zergesetzt und dann müssen noch tausende neue Beamte sich mit diesem big BS beschäftigen. Jeden Tag! Und das macht eben dann einen gehören Overhead an Steuern, die zwar alle bezahlen müssen, wofür aber eigentlich keine Leistung produziert wird, weil es im Gesetzesdschungel und Beamtentropf versickert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzung 2:</p>
<p>Dass es auch anders geht, als die Steuern auf Rekordstände zu schrauben, beweisen u. a. die USA. Um Ihnen auch hier einmal die unterschiedliche oder auf neusächsich &#8220;differenzierte&#8221; Lage klarzumachen: Man zahlt hier wie gesagt schon ab dem ersten Dollar über den Ausgaben Steuern. Dafür zahlt man aber bei sämtlichen Lebensmitteln keine Steuern, so man sie im Supermart um die Ecke erwirbt. 0 Dollar auf Lebensmittel, statt 7% wie in D. Darüber wird eben dann der Proletarier finanziert, der nicht verhungern möchte. Das ist nicht nur sozial, das ist sogar marktwirtschaftlich sozial. Denn es regt zum einen über den Konsum zu mehr Fluktuation in der Wirtschaft an und fokussiert zum anderen die steuerliche &#8220;Versorgung&#8221; der Proletarier auf das eigentlich Wichtige &#8211; hier Lebensmittel. Und dieses ohne einen einzigen zusätzlichen Finanzbeamten, der erst unterschiedlich die verschiedenen Steuersätze umkalkuliert und eine Gefolgschaft von diversen Steuerberatern und Freiberuflern, die nicht mehr zu den eigentlichen Aufgaben kommen, weil sie das auch alles umrechnen müssen.</p>
<p>Meine Erfahrung ist die, dass andere Länder deutlich pragmatischer und damit sinnvoller an eine Lösung eines Problems herangehen. In D wird immer alles erst zerdiskutiert, dann wird es zergesetzt und dann müssen noch tausende neue Beamte sich mit diesem big BS beschäftigen. Jeden Tag! Und das macht eben dann einen gehören Overhead an Steuern, die zwar alle bezahlen müssen, wofür aber eigentlich keine Leistung produziert wird, weil es im Gesetzesdschungel und Beamtentropf versickert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heretic</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444705</link>
		<dc:creator>Heretic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 16:52:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ergänzung:

Und dass man mit dem Finger auf andere zeigt, wenn es um hohe Steuern geht, ist ein sozialistisches Auslaufmodell. Die Vergleiche zwischen D und Dänemark und Schweden und so weiter sind für die Tonne, weil man komplizierte Modelle nun mal so einfach nicht vergleichen kann. Es gibt dann halt höhere Steuern in diesen und jenen Bereichen, aber in anderen Bereichen dafür Steuererleichterungen oder die Kosten sind halt insgesamt anders oder die Bildung ist besser und die Einkommensverteilungen gleichmäßiger.

Deutschland ist jedenfalls dem Untergang des jetzigen Systems geweiht. Gerade auch durch solche Zeitgenossen wie Sie, die sich die Welt idealistisch schönschreiben möchten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzung:</p>
<p>Und dass man mit dem Finger auf andere zeigt, wenn es um hohe Steuern geht, ist ein sozialistisches Auslaufmodell. Die Vergleiche zwischen D und Dänemark und Schweden und so weiter sind für die Tonne, weil man komplizierte Modelle nun mal so einfach nicht vergleichen kann. Es gibt dann halt höhere Steuern in diesen und jenen Bereichen, aber in anderen Bereichen dafür Steuererleichterungen oder die Kosten sind halt insgesamt anders oder die Bildung ist besser und die Einkommensverteilungen gleichmäßiger.</p>
<p>Deutschland ist jedenfalls dem Untergang des jetzigen Systems geweiht. Gerade auch durch solche Zeitgenossen wie Sie, die sich die Welt idealistisch schönschreiben möchten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heretic</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444698</link>
		<dc:creator>Heretic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 16:46:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=25056#comment-444698</guid>
		<description>&lt;i&gt;#68 BertR   (30. Okt 2008 17:18)  

Nachdem offensichtlich sonst sowieso niemand mehr diesen Thread liest, ganz kurz:

1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?

Nein, sondern durch ein Gesamtpaket aus sehr guter Infrastruktur, sehr guter Bildung, sehr guter Sicherheit usw., finanziert durch angemessene Steuern.&lt;/i&gt;

Ich bin mir sicher, es lesen eine Menge Leute auch alte Sräds. Zu diesen Deinen Ausführungen kann ich nur anführen, Du solltest Dir mal die Lafontaine-Partei angucken. Die scheint Deiner Linie Näher als die FDP zu stehen, auch wenn die FDP schon ordentlich nach links gerutscht ist. Im Erfinden von Perpetuum Mobiles (perfekte Sicherheit, Infrastruktur, Bildung, ... etc. pp.) zu &quot;angemessenen Steuern&quot; übertrumpfst Du ja fast unseren prominenten Saarländer, der in Talkshows immer von unendlichen Hatz4-Bezügen schwadroniert, um gleichzeitig die hohen Steuern der gegenwärtigen Regierung zu verabscheuen. Der Staat hat sich meinetwegen um innerere, neben der äußeren, Sicherheit noch zu kümmern und um eine gute Rahmengesetzgebung zum Thema Bildung, aber das war es dann auch schon. Der Staat kann bekanntlich, durch zahlreiche historische Fakten belegt, nicht wirtschaften. Also sollte man tunlichst die alten Fehler nicht wiederholen wollen, sonst könnte man in den Ruf geraten, ein Sozialist zu sein.

SA hier als Negativbeispiel für ein freies Staatsmodell anzuführen, ist daneben, gelinde gesagt, etwas irreführend. In SA liegen die Probleme nicht daran, dass der Staat nicht für Sicherheit zuständig wäre, sondern, ähnlich wie im D der heutigen Zeit, daran, dass bestimmte Gruppen und Grüppchen von Justizia vornehmer behandel werden als andere. Rassismus einmal umgedreht - schwarz gegen gemixt und weiß. Ja, auch das ist möglich.

Zu 2.: Ja, es gibt hier sogar Leute, die beherrschen nicht mal ihre eigene Sprache. Ich bin zwar hier Ausländer, aber ich wundere mich manchmal, wie gut ich doch noch relativ schreibe in Englisch. Das heißt aber nicht, dass die Leute hier nicht massenhaft gehen würden, wenn es die einzige Lösung wäre. Allerdings steht hier vor dem Gehen noch die Lösung, den Staat in seine Schranken zu verweisen. Deswegen wird m. E. Obama auch keine Chance haben. Möglicherweise werden sich Spieglein an der sozialistischen Wand und Co. in D noch wundern über diesen Wahlausgang und sich die Augen reiben.

Zu 3.:

Freilich sollte Herr Bohlen mehr zahlen, so er mehr verdient. Die Frage ist, ob es progressiv mehr sein darf oder linear. Im Moment sind die Anreize zur Steuerflucht ja so hoch, weil es progressiv ist. Das ist übrigens auch in den USA so, dass hier progressiv versteuert wird. Es wird Sie wundern, aber man zahlt hier sogar mit sehr geringem Einkommen Steuern, wo in D die Freibeträge noch greifen. Sozialisten meinen sicherlich, das sei ungerecht. Mag sein oder nicht, aber es ist ein Anreiz, mehr zu verdienen.

Und ob Sie den ganzen Kokolores in D Steuern oder Abgaben nennen, ist ja Jacke wie Hosenträger. Es wandert alles in den staatlichen Topf, wird einmal kräftig umgerührt und - schwupps  - Abrakadabra - heraus kommt die sozialistische Einheitsbrühe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>#68 BertR   (30. Okt 2008 17:18)  </p>
<p>Nachdem offensichtlich sonst sowieso niemand mehr diesen Thread liest, ganz kurz:</p>
<p>1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?</p>
<p>Nein, sondern durch ein Gesamtpaket aus sehr guter Infrastruktur, sehr guter Bildung, sehr guter Sicherheit usw., finanziert durch angemessene Steuern.</i></p>
<p>Ich bin mir sicher, es lesen eine Menge Leute auch alte Sräds. Zu diesen Deinen Ausführungen kann ich nur anführen, Du solltest Dir mal die Lafontaine-Partei angucken. Die scheint Deiner Linie Näher als die FDP zu stehen, auch wenn die FDP schon ordentlich nach links gerutscht ist. Im Erfinden von Perpetuum Mobiles (perfekte Sicherheit, Infrastruktur, Bildung, &#8230; etc. pp.) zu &#8220;angemessenen Steuern&#8221; übertrumpfst Du ja fast unseren prominenten Saarländer, der in Talkshows immer von unendlichen Hatz4-Bezügen schwadroniert, um gleichzeitig die hohen Steuern der gegenwärtigen Regierung zu verabscheuen. Der Staat hat sich meinetwegen um innerere, neben der äußeren, Sicherheit noch zu kümmern und um eine gute Rahmengesetzgebung zum Thema Bildung, aber das war es dann auch schon. Der Staat kann bekanntlich, durch zahlreiche historische Fakten belegt, nicht wirtschaften. Also sollte man tunlichst die alten Fehler nicht wiederholen wollen, sonst könnte man in den Ruf geraten, ein Sozialist zu sein.</p>
<p>SA hier als Negativbeispiel für ein freies Staatsmodell anzuführen, ist daneben, gelinde gesagt, etwas irreführend. In SA liegen die Probleme nicht daran, dass der Staat nicht für Sicherheit zuständig wäre, sondern, ähnlich wie im D der heutigen Zeit, daran, dass bestimmte Gruppen und Grüppchen von Justizia vornehmer behandel werden als andere. Rassismus einmal umgedreht &#8211; schwarz gegen gemixt und weiß. Ja, auch das ist möglich.</p>
<p>Zu 2.: Ja, es gibt hier sogar Leute, die beherrschen nicht mal ihre eigene Sprache. Ich bin zwar hier Ausländer, aber ich wundere mich manchmal, wie gut ich doch noch relativ schreibe in Englisch. Das heißt aber nicht, dass die Leute hier nicht massenhaft gehen würden, wenn es die einzige Lösung wäre. Allerdings steht hier vor dem Gehen noch die Lösung, den Staat in seine Schranken zu verweisen. Deswegen wird m. E. Obama auch keine Chance haben. Möglicherweise werden sich Spieglein an der sozialistischen Wand und Co. in D noch wundern über diesen Wahlausgang und sich die Augen reiben.</p>
<p>Zu 3.:</p>
<p>Freilich sollte Herr Bohlen mehr zahlen, so er mehr verdient. Die Frage ist, ob es progressiv mehr sein darf oder linear. Im Moment sind die Anreize zur Steuerflucht ja so hoch, weil es progressiv ist. Das ist übrigens auch in den USA so, dass hier progressiv versteuert wird. Es wird Sie wundern, aber man zahlt hier sogar mit sehr geringem Einkommen Steuern, wo in D die Freibeträge noch greifen. Sozialisten meinen sicherlich, das sei ungerecht. Mag sein oder nicht, aber es ist ein Anreiz, mehr zu verdienen.</p>
<p>Und ob Sie den ganzen Kokolores in D Steuern oder Abgaben nennen, ist ja Jacke wie Hosenträger. Es wandert alles in den staatlichen Topf, wird einmal kräftig umgerührt und &#8211; schwupps  &#8211; Abrakadabra &#8211; heraus kommt die sozialistische Einheitsbrühe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BertR</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444664</link>
		<dc:creator>BertR</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 16:18:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=25056#comment-444664</guid>
		<description>Nachdem offensichtlich sonst sowieso niemand mehr diesen Thread liest, ganz kurz:

1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?

Nein, sondern durch ein Gesamtpaket aus sehr guter Infrastruktur, sehr guter Bildung, sehr guter Sicherheit usw., finanziert durch angemessene Steuern. Es ist weder eine Alternative, den Staat durch zu niedrige Steuern immer weiter zu verschulden, noch an Polizei, Schulen usw. zu sparen - bevor ich wie in Südafrika über den Haufen geschossen werde, weil ich mir keine Gated Community mit privaten Wachleuten leisten kann, zahle ich lieber höhere Steuern. Denn irgendwer muß eben die Sicherheit und die Bildungseinrichtungen zahlen. Das sollte aber wirklich selbstverständlich sein... 

2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im “völkischen Raum” verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?

Sprechen wir hier von den USA oder von Deutschland? Für die meisten Amerikaner stellt sich diese Frage doch gar nicht, weil sie weder Fremdsprachen beherrschen noch so leicht Arbeitsgenehmigungen erhalten. Oder soll &quot;Joe the plumber&quot; seinen Laden in Mexiko eröffnen?

Und einen Wettlauf um die niedrigsten Steuern können wir sowieso nicht gewinnen, weil nämlich Staaten wie Dubai, Saudi-Arabien und Co. so hohe Öleinnahmen haben, daß die überhaupt keine Steuern erheben müssen bzw. sogar jedem Bürger noch jeden Monat Geld schenken können.

3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?

Das ist kein &quot;böses Geld&quot;, ich gönne jedem seinen Reichtum von Herzen. Andererseits sollte auch klar sein, daß Dieter Bohlen höhere Steuern zahlen sollte als die schlecht bezahlte Krankenschwester, die im Gegensatz zu Herrn Bohlen sogar noch etwas für die Mitmenschen tut, anstatt sie akustisch zu schädigen ;-)

Übrigens wird der Grundsatz einer Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit auch in der Schweiz ausdrücklich festgeschrieben, und zwar in Artikel 127 der Bundesverfassung.

&quot;Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem “Verbrechen” gegen den deutschen Abkasierwahn erklären&quot;

In Deutschland sind nicht die Steuern zu hoch, sondern die Sozialabgaben. Und dies ist auf ein ebenso irrsinniges Krankenversicherungssystem wie Rentenversicherungssystem zurückzuführen, wobei für letzteres derzeit noch rund 80 Mrd. Euro jährlich an Steuermitteln für Zuschüsse ausgegeben werden müssen!

Die Steuern in Deutschland sind im europäischen Vergleich eher niedrig - sowohl in Österreich als auch Frankreich zahlst Du um einiges mehr, von Dänemark erst gar nicht zu reden.

&quot;Diejenigen für die es eine Verbesserung ist, ziehen dort hin, dürfte jeden klar sein.&quot;

Viele ziehen ja gar nicht dort hin, sondern leben weiterhin in Deutschland und arbeiten in der Schweiz - oder sie leben (als Deutsche) im Elsaß und arbeiten weiterhin in Deutschland. Dadurch verbinden sie höheres Einkommen mit niedrigeren Lebenshaltungskosten - dagegen wirst Du aber kaum etwas machen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem offensichtlich sonst sowieso niemand mehr diesen Thread liest, ganz kurz:</p>
<p>1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?</p>
<p>Nein, sondern durch ein Gesamtpaket aus sehr guter Infrastruktur, sehr guter Bildung, sehr guter Sicherheit usw., finanziert durch angemessene Steuern. Es ist weder eine Alternative, den Staat durch zu niedrige Steuern immer weiter zu verschulden, noch an Polizei, Schulen usw. zu sparen &#8211; bevor ich wie in Südafrika über den Haufen geschossen werde, weil ich mir keine Gated Community mit privaten Wachleuten leisten kann, zahle ich lieber höhere Steuern. Denn irgendwer muß eben die Sicherheit und die Bildungseinrichtungen zahlen. Das sollte aber wirklich selbstverständlich sein&#8230; </p>
<p>2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im “völkischen Raum” verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?</p>
<p>Sprechen wir hier von den USA oder von Deutschland? Für die meisten Amerikaner stellt sich diese Frage doch gar nicht, weil sie weder Fremdsprachen beherrschen noch so leicht Arbeitsgenehmigungen erhalten. Oder soll &#8220;Joe the plumber&#8221; seinen Laden in Mexiko eröffnen?</p>
<p>Und einen Wettlauf um die niedrigsten Steuern können wir sowieso nicht gewinnen, weil nämlich Staaten wie Dubai, Saudi-Arabien und Co. so hohe Öleinnahmen haben, daß die überhaupt keine Steuern erheben müssen bzw. sogar jedem Bürger noch jeden Monat Geld schenken können.</p>
<p>3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?</p>
<p>Das ist kein &#8220;böses Geld&#8221;, ich gönne jedem seinen Reichtum von Herzen. Andererseits sollte auch klar sein, daß Dieter Bohlen höhere Steuern zahlen sollte als die schlecht bezahlte Krankenschwester, die im Gegensatz zu Herrn Bohlen sogar noch etwas für die Mitmenschen tut, anstatt sie akustisch zu schädigen <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Übrigens wird der Grundsatz einer Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit auch in der Schweiz ausdrücklich festgeschrieben, und zwar in Artikel 127 der Bundesverfassung.</p>
<p>&#8220;Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem “Verbrechen” gegen den deutschen Abkasierwahn erklären&#8221;</p>
<p>In Deutschland sind nicht die Steuern zu hoch, sondern die Sozialabgaben. Und dies ist auf ein ebenso irrsinniges Krankenversicherungssystem wie Rentenversicherungssystem zurückzuführen, wobei für letzteres derzeit noch rund 80 Mrd. Euro jährlich an Steuermitteln für Zuschüsse ausgegeben werden müssen!</p>
<p>Die Steuern in Deutschland sind im europäischen Vergleich eher niedrig &#8211; sowohl in Österreich als auch Frankreich zahlst Du um einiges mehr, von Dänemark erst gar nicht zu reden.</p>
<p>&#8220;Diejenigen für die es eine Verbesserung ist, ziehen dort hin, dürfte jeden klar sein.&#8221;</p>
<p>Viele ziehen ja gar nicht dort hin, sondern leben weiterhin in Deutschland und arbeiten in der Schweiz &#8211; oder sie leben (als Deutsche) im Elsaß und arbeiten weiterhin in Deutschland. Dadurch verbinden sie höheres Einkommen mit niedrigeren Lebenshaltungskosten &#8211; dagegen wirst Du aber kaum etwas machen können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ungläubiger</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444569</link>
		<dc:creator>Ungläubiger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 14:29:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=25056#comment-444569</guid>
		<description>#65 naseweis
Wir in D rubeln uns zwar gern auf den Titel als Exportweltmeister (der Titel ist reines Blendwerk!) einen runter, aber sind eigentlich die Letzten, die gegenüber Amerika den Schulmeister spielen müssen.

#66 BertR
&lt;blockquote&gt;Ach, ich könnte soviel dazu schreiben, aber da ich lustigerweise als Freiberufler in der wirklich freien Wirtschaft arbeite (so ganz ohne bezahlten Urlaub und Kündigungsschutz), fehlt mir dazu schlicht die Zeit, vielleicht auch die Lust… &lt;/blockquote&gt;
Schon wieder was dazu gelernt, tut aber nichts zur Sache!

&lt;blockquote&gt;außerdem bin ich seit jeher FDP-Wähler, also nicht wirlich der klassische “Sozialist”, als der ich hier offensichtlich gelte. Ich bin auch kein unkritischer Obama-Fan, ganz im Gegenteil. Aber das Gesamtpaket “Obama/Biden” überzeugt mich einfach mehr als der sicher integre McCain, der leider mit Palin völlig daneben gegriffen hat.&lt;/blockquote&gt;
Die FDP-Wähler sind jetzt also auch schon für Umverteilung? Warum Palin schlecht ist, hab ich oben schon gefragt.

&lt;blockquote&gt;Zum Thema Umverteilung:
Gefunden im Spiegel, zitiert nach Washington Post:

“Rund 250 Milliarden Dollar stellt die US-Regierung in diesen Tagen bereit, um die angeschlagene heimische Finanzindustrie mit frischem Kapital zu stützen. Doch die Institute nutzen die Hilfe nicht nur zur Stabilisierung der Bilanzen - einen großen Teil wollen die Banken offenbar auch an ihre Aktionäre ausschütten, die damit von den Steuergeldern profitieren würden.

Die 33 Banken, die das Rettungspaket abrufen, planen allein in diesem Quartal Dividendenzahlungen in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar, berichtet die “Washington Post”.”

Diese Art der Umverteilung ist dann aber in Ordnung, oder? Der kleine Bürger zahlt mit seinen Steuern dafür, daß die Regierung den Banken faule Kredite abkauft. Und die Banker zahlen sich dafür selbst Boni aus und schütten große Teile weiter als Dividende aus - geht’s noch?!&lt;/blockquote&gt;
Du denkst in deiner Empörung aber schon daran, dass der US-Finanzsektor aus Demokraten besteht.

&lt;blockquote&gt;Mich würde auch mal interessieren, wo Du Potential für Steuersenkungen in den USA siehtst. 10 Billionen Dollar Staatsschulden müssen bedient werden - durch neue Kreditaufnahme mit neuen Zinsen, wobei sich die Situation durch den Zinseszinseffekt und schlechtere Einstufungen bei den Rating-Agenturen weiter verschlechtern dürfte. Außerdem werden die USA erpreßbar, beispielsweise durch China, die die weltweit größten Dollar-Barreserven besitzen. Da hilft nur eines: Sparen (auch an der Rüstung), bessere Ausbildung für den Durchschnitts-Amerikaner und vorübergehen die Steuern erhöhen, um die Schulden wieder abzustottern. Sonst explodiert die Schuldenlast nämlich immer weiter…&lt;/blockquote&gt;
Ein Staat spart also, indem man die Reichen höher besteuert? D beweist das Gegenteil!

&lt;blockquote&gt;Nein, Reagan hat den Staatshaushalt mit den übermäßigen Steuersenkungen und der gleichzeitigen massiven Aufrüstung nachhaltig ruiniert. Daher war sein Nachfolger George Bush senior ja auch gezwungen, aufgrund einer Rezession selbst die Steuern zu erhöhen. Dennoch blieben die Defizite auf historischem Höchststand, wenn auch verglichen mit den heutigen Zahlen fast schon putzig… erst Clinton stellte die Haushaltskonsolidierung in den Mittelpunkt und reformierte übrigens auch 1996 die Sozialversicherung mit dem Ziel, mehr Druck auf die Bezieher von Leistungen auszuüben - interessant nicht?
Du kannst ja mal selbst im Internet dazu recherchieren, die Arbeit
http://www.diplom.de/db_jungekarriere_2008/diplomarbeiten6213.html
kostet zwar 28 Euro, ein Großteil der Sekundärliteratur ist aber kostenlos erhältlich.&lt;/blockquote&gt;
Reagan veranlasste die unbequemen, aber notwendigen Strukturreformen. Er senkte die Inflation und die Arbeitslosigkeit (was wiederum zu Nachzieheffekte führte). Dir als angeblicher FDP-ler dürfte sein Berater Milton Friedman doch ein Begriff sein. Reagans Rüstungswettlauf brach aber immerhin den Kommunisten das Rückgrat und führte dazu, dass die USA die einzige Weltmacht wurden. Im Bereich Soziales peitschte Hillary die Reform durch, die bspw. den &quot;Big-Mamma-Effekt&quot; reduzierten - &lt;b&gt;gegen den Widerstand der eigenen Partei&lt;/b&gt;. Warum Du daher das &quot;Druckmachen&quot; ansprichst, verstehe ich nicht so ganz, denn es widerspricht den linken Umverteilungsphantasien.

&lt;blockquote&gt;Österreich und die Schweiz bieten Großverdienern aus dem Ausland die Möglichkeit, die zu zahlenden Steuern selbst auszuhandeln. Der ganz normale Durchschnittsbürger vor Ort zahlt in Österreich Steuern und Sozialabgaben, die im Schnitt ÜBER deutschem Niveau liegen. Übrigens ist diese Regelung vor Ort äußerst umstritten, es gab auch schon Initiativen in der Schweiz, die Besteuerung von Michael Schumacher den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.&lt;/blockquote&gt;
Trotzdem machen es die Nachbarländer richtig, wenn sie ausländisches Geld mit Handkuss nehmen. &quot;ÜBER deutschen Niveau&quot;? Dir ist schon klar, dass der Staat nicht nur durch offensichtliche Steuern und Sozialabgaben abkassiert? 

&lt;blockquote&gt;In der Schweiz gibt es bislang keine landesweite Steuerpolitik für direkte Steuern, was sich einige der kleineren Kantone zunutze machen, um durch Dumping-Steuern (die normalerweise nicht kostendeckend wären) Kapitel aus den anderen Kantonen abzuziehen (wodurch diese Steueroasen insgesamt wieder profitieren).

Diese Praxis ist äußerst umstritten, weil dadurch den größeren Kantonen die Grundlage entzogen wird, ihre steuerfinanzierten Aufgaben zu erfüllen - weshalb auch in der Schweiz daran gearbeitet wird, die Steuerstruktur landesweit zu harmonisieren.
&lt;/blockquote&gt;
Nicht nur in der Schweiz sondern insgesamt, führen Niedrigssteuern zu einem gesunden &quot;Wettbewerb&quot;. Wir spielen da garantiert nicht mit, indem wir die Steuern erhöhen.

&lt;blockquote&gt;Übrigens kenne ich auch Leute, die in Lörrach wohen und in Basel arbeiten und gar nicht daran denken, in die Schweiz umzuziehen. Ein ehemaliger Kommilitone von mir wohnt und arbeite in Zürich, und daher weiß ich auch, wieso: er zahlt nämlich für eine 2-Zimmer-Wohnung mit mäßigem Standard schlappe 1800 Euro (umgerechnet) und hat im Schnitt die doppelten Lebenshaltungskosten im Vergleich mit Deutschland. Wer sich mal die Immobilienpreise für Zürich anschaut, wird ein Preisniveau entdecken, das bis zum 5-fachen selbst guter deutscher Lagen reicht. Irgendwo wird man also immer abkassiert…
&lt;/blockquote&gt;
Genauso hättest Du jetzt auch sagen können: &quot;Ein tibetanischer Bettelmönch hat auch keine Villa an der Cote d&#039; Azur&quot;. Ein Harz-4ler verbessert sich ja auch nicht, indem er nach Nordkorea umzieht. Was wolltest Du also damit sagen? Diejenigen für die es eine Verbesserung ist, ziehen dort hin, dürfte jeden klar sein.

&lt;blockquote&gt;Das ist jetzt aber wieder extrem stark vereinfacht. Die Probleme Englands nach dem Krieg waren schlechtes Management, schlechter Ausbildungsstand der Mitarbeiter, miserable Infrastruktur, veraltete Produktionsmittel und sicher auch eine zu starke Stellung von Gewerkschaften sowie ein zu stark ausgebauter Sozialstaat, ganz klar.
&lt;/blockquote&gt;
Entschuldige dass ich die britische Geschichte seit 1945 nur kurz anschneiden konnte, ändert trotzdem nichts am praktizierten Keynesianismus und dass die &quot;Eiserne Lady&quot; lieber auf Friedman setzte. 

&lt;blockquote&gt;Die letzten beiden Faktoren fielen weg, nur von einem echten Wirtschaftsaufschwung kann ich beim besten Willen nichts erkennen. Ich war schon häufig beruflich in England und bin immer wieder schockiert, wie katastrophal schlecht dort die Infrastruktur ist - die privatisierten Bahnen fahren (wenn überhaupt) nie nach Fahrplan, das (privatisierte) Leitungswasser ist häufig ungenießbar usw. usw. OK, muß jetzt leider beruflich weg und schreibe ggf. heute abend weiter.&lt;/blockquote&gt;
Wie kannst Du denn einfach Thatcher Reformen ausblenden (etwa die notwendigen Schritte in der Bergbaubranche)? Was Thatcher mit den von Dir genannten Beispielen zu tun, verstehe ich jetzt nicht. Ich würde ohnehin lieber Wasser aus dem Ganges saufen, als aufbereitetes britisches &quot;Trinkwasser&quot;.

Kannst Du bitte mal darauf antworten:
&lt;i&gt;1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?
2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im “völkischen Raum” verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?
3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?
Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem “Verbrechen” gegen den deutschen Abkasierwahn erklären.&lt;/i&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#65 naseweis<br />
Wir in D rubeln uns zwar gern auf den Titel als Exportweltmeister (der Titel ist reines Blendwerk!) einen runter, aber sind eigentlich die Letzten, die gegenüber Amerika den Schulmeister spielen müssen.</p>
<p>#66 BertR</p>
<blockquote><p>Ach, ich könnte soviel dazu schreiben, aber da ich lustigerweise als Freiberufler in der wirklich freien Wirtschaft arbeite (so ganz ohne bezahlten Urlaub und Kündigungsschutz), fehlt mir dazu schlicht die Zeit, vielleicht auch die Lust… </p></blockquote>
<p>Schon wieder was dazu gelernt, tut aber nichts zur Sache!</p>
<blockquote><p>außerdem bin ich seit jeher FDP-Wähler, also nicht wirlich der klassische “Sozialist”, als der ich hier offensichtlich gelte. Ich bin auch kein unkritischer Obama-Fan, ganz im Gegenteil. Aber das Gesamtpaket “Obama/Biden” überzeugt mich einfach mehr als der sicher integre McCain, der leider mit Palin völlig daneben gegriffen hat.</p></blockquote>
<p>Die FDP-Wähler sind jetzt also auch schon für Umverteilung? Warum Palin schlecht ist, hab ich oben schon gefragt.</p>
<blockquote><p>Zum Thema Umverteilung:<br />
Gefunden im Spiegel, zitiert nach Washington Post:</p>
<p>“Rund 250 Milliarden Dollar stellt die US-Regierung in diesen Tagen bereit, um die angeschlagene heimische Finanzindustrie mit frischem Kapital zu stützen. Doch die Institute nutzen die Hilfe nicht nur zur Stabilisierung der Bilanzen &#8211; einen großen Teil wollen die Banken offenbar auch an ihre Aktionäre ausschütten, die damit von den Steuergeldern profitieren würden.</p>
<p>Die 33 Banken, die das Rettungspaket abrufen, planen allein in diesem Quartal Dividendenzahlungen in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar, berichtet die “Washington Post”.”</p>
<p>Diese Art der Umverteilung ist dann aber in Ordnung, oder? Der kleine Bürger zahlt mit seinen Steuern dafür, daß die Regierung den Banken faule Kredite abkauft. Und die Banker zahlen sich dafür selbst Boni aus und schütten große Teile weiter als Dividende aus &#8211; geht’s noch?!</p></blockquote>
<p>Du denkst in deiner Empörung aber schon daran, dass der US-Finanzsektor aus Demokraten besteht.</p>
<blockquote><p>Mich würde auch mal interessieren, wo Du Potential für Steuersenkungen in den USA siehtst. 10 Billionen Dollar Staatsschulden müssen bedient werden &#8211; durch neue Kreditaufnahme mit neuen Zinsen, wobei sich die Situation durch den Zinseszinseffekt und schlechtere Einstufungen bei den Rating-Agenturen weiter verschlechtern dürfte. Außerdem werden die USA erpreßbar, beispielsweise durch China, die die weltweit größten Dollar-Barreserven besitzen. Da hilft nur eines: Sparen (auch an der Rüstung), bessere Ausbildung für den Durchschnitts-Amerikaner und vorübergehen die Steuern erhöhen, um die Schulden wieder abzustottern. Sonst explodiert die Schuldenlast nämlich immer weiter…</p></blockquote>
<p>Ein Staat spart also, indem man die Reichen höher besteuert? D beweist das Gegenteil!</p>
<blockquote><p>Nein, Reagan hat den Staatshaushalt mit den übermäßigen Steuersenkungen und der gleichzeitigen massiven Aufrüstung nachhaltig ruiniert. Daher war sein Nachfolger George Bush senior ja auch gezwungen, aufgrund einer Rezession selbst die Steuern zu erhöhen. Dennoch blieben die Defizite auf historischem Höchststand, wenn auch verglichen mit den heutigen Zahlen fast schon putzig… erst Clinton stellte die Haushaltskonsolidierung in den Mittelpunkt und reformierte übrigens auch 1996 die Sozialversicherung mit dem Ziel, mehr Druck auf die Bezieher von Leistungen auszuüben &#8211; interessant nicht?<br />
Du kannst ja mal selbst im Internet dazu recherchieren, die Arbeit<br />
<a href="http://www.diplom.de/db_jungekarriere_2008/diplomarbeiten6213.html" rel="nofollow">http://www.diplom.de/db_jungekarriere_2008/diplomarbeiten6213.html</a><br />
kostet zwar 28 Euro, ein Großteil der Sekundärliteratur ist aber kostenlos erhältlich.</p></blockquote>
<p>Reagan veranlasste die unbequemen, aber notwendigen Strukturreformen. Er senkte die Inflation und die Arbeitslosigkeit (was wiederum zu Nachzieheffekte führte). Dir als angeblicher FDP-ler dürfte sein Berater Milton Friedman doch ein Begriff sein. Reagans Rüstungswettlauf brach aber immerhin den Kommunisten das Rückgrat und führte dazu, dass die USA die einzige Weltmacht wurden. Im Bereich Soziales peitschte Hillary die Reform durch, die bspw. den &#8220;Big-Mamma-Effekt&#8221; reduzierten &#8211; <b>gegen den Widerstand der eigenen Partei</b>. Warum Du daher das &#8220;Druckmachen&#8221; ansprichst, verstehe ich nicht so ganz, denn es widerspricht den linken Umverteilungsphantasien.</p>
<blockquote><p>Österreich und die Schweiz bieten Großverdienern aus dem Ausland die Möglichkeit, die zu zahlenden Steuern selbst auszuhandeln. Der ganz normale Durchschnittsbürger vor Ort zahlt in Österreich Steuern und Sozialabgaben, die im Schnitt ÜBER deutschem Niveau liegen. Übrigens ist diese Regelung vor Ort äußerst umstritten, es gab auch schon Initiativen in der Schweiz, die Besteuerung von Michael Schumacher den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.</p></blockquote>
<p>Trotzdem machen es die Nachbarländer richtig, wenn sie ausländisches Geld mit Handkuss nehmen. &#8220;ÜBER deutschen Niveau&#8221;? Dir ist schon klar, dass der Staat nicht nur durch offensichtliche Steuern und Sozialabgaben abkassiert? </p>
<blockquote><p>In der Schweiz gibt es bislang keine landesweite Steuerpolitik für direkte Steuern, was sich einige der kleineren Kantone zunutze machen, um durch Dumping-Steuern (die normalerweise nicht kostendeckend wären) Kapitel aus den anderen Kantonen abzuziehen (wodurch diese Steueroasen insgesamt wieder profitieren).</p>
<p>Diese Praxis ist äußerst umstritten, weil dadurch den größeren Kantonen die Grundlage entzogen wird, ihre steuerfinanzierten Aufgaben zu erfüllen &#8211; weshalb auch in der Schweiz daran gearbeitet wird, die Steuerstruktur landesweit zu harmonisieren.
</p></blockquote>
<p>Nicht nur in der Schweiz sondern insgesamt, führen Niedrigssteuern zu einem gesunden &#8220;Wettbewerb&#8221;. Wir spielen da garantiert nicht mit, indem wir die Steuern erhöhen.</p>
<blockquote><p>Übrigens kenne ich auch Leute, die in Lörrach wohen und in Basel arbeiten und gar nicht daran denken, in die Schweiz umzuziehen. Ein ehemaliger Kommilitone von mir wohnt und arbeite in Zürich, und daher weiß ich auch, wieso: er zahlt nämlich für eine 2-Zimmer-Wohnung mit mäßigem Standard schlappe 1800 Euro (umgerechnet) und hat im Schnitt die doppelten Lebenshaltungskosten im Vergleich mit Deutschland. Wer sich mal die Immobilienpreise für Zürich anschaut, wird ein Preisniveau entdecken, das bis zum 5-fachen selbst guter deutscher Lagen reicht. Irgendwo wird man also immer abkassiert…
</p></blockquote>
<p>Genauso hättest Du jetzt auch sagen können: &#8220;Ein tibetanischer Bettelmönch hat auch keine Villa an der Cote d&#8217; Azur&#8221;. Ein Harz-4ler verbessert sich ja auch nicht, indem er nach Nordkorea umzieht. Was wolltest Du also damit sagen? Diejenigen für die es eine Verbesserung ist, ziehen dort hin, dürfte jeden klar sein.</p>
<blockquote><p>Das ist jetzt aber wieder extrem stark vereinfacht. Die Probleme Englands nach dem Krieg waren schlechtes Management, schlechter Ausbildungsstand der Mitarbeiter, miserable Infrastruktur, veraltete Produktionsmittel und sicher auch eine zu starke Stellung von Gewerkschaften sowie ein zu stark ausgebauter Sozialstaat, ganz klar.
</p></blockquote>
<p>Entschuldige dass ich die britische Geschichte seit 1945 nur kurz anschneiden konnte, ändert trotzdem nichts am praktizierten Keynesianismus und dass die &#8220;Eiserne Lady&#8221; lieber auf Friedman setzte. </p>
<blockquote><p>Die letzten beiden Faktoren fielen weg, nur von einem echten Wirtschaftsaufschwung kann ich beim besten Willen nichts erkennen. Ich war schon häufig beruflich in England und bin immer wieder schockiert, wie katastrophal schlecht dort die Infrastruktur ist &#8211; die privatisierten Bahnen fahren (wenn überhaupt) nie nach Fahrplan, das (privatisierte) Leitungswasser ist häufig ungenießbar usw. usw. OK, muß jetzt leider beruflich weg und schreibe ggf. heute abend weiter.</p></blockquote>
<p>Wie kannst Du denn einfach Thatcher Reformen ausblenden (etwa die notwendigen Schritte in der Bergbaubranche)? Was Thatcher mit den von Dir genannten Beispielen zu tun, verstehe ich jetzt nicht. Ich würde ohnehin lieber Wasser aus dem Ganges saufen, als aufbereitetes britisches &#8220;Trinkwasser&#8221;.</p>
<p>Kannst Du bitte mal darauf antworten:<br />
<i>1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?<br />
2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im “völkischen Raum” verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?<br />
3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?<br />
Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem “Verbrechen” gegen den deutschen Abkasierwahn erklären.</i></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: BertR</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444469</link>
		<dc:creator>BertR</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 12:08:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=25056#comment-444469</guid>
		<description>@ Ungläubiger:

Ach, ich könnte soviel dazu schreiben, aber da ich lustigerweise als Freiberufler in der wirklich freien Wirtschaft arbeite (so ganz ohne bezahlten Urlaub und Kündigungsschutz), fehlt mir dazu schlicht die Zeit, vielleicht auch die Lust... außerdem bin ich seit jeher FDP-Wähler, also nicht wirlich der klassische &quot;Sozialist&quot;, als der ich hier offensichtlich gelte. Ich bin auch kein unkritischer Obama-Fan, ganz im Gegenteil. Aber das Gesamtpaket &quot;Obama/Biden&quot; überzeugt mich einfach mehr als der sicher integre McCain, der leider mit Palin völlig daneben gegriffen hat. 

Daher nur mal ganz kurz in meiner Mittagspause:

Zum Thema Umverteilung:

Gefunden im Spiegel, zitiert nach Washington Post:

&quot;Rund 250 Milliarden Dollar stellt die US-Regierung in diesen Tagen bereit, um die angeschlagene heimische Finanzindustrie mit frischem Kapital zu stützen. Doch die Institute nutzen die Hilfe nicht nur zur Stabilisierung der Bilanzen - einen großen Teil wollen die Banken offenbar auch an ihre Aktionäre ausschütten, die damit von den Steuergeldern profitieren würden.

Die 33 Banken, die das Rettungspaket abrufen, planen allein in diesem Quartal Dividendenzahlungen in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar, berichtet die &quot;Washington Post&quot;.&quot;

Diese Art der Umverteilung ist dann aber in Ordnung, oder? Der kleine Bürger zahlt mit seinen Steuern dafür, daß die Regierung den Banken faule Kredite abkauft. Und die Banker zahlen sich dafür selbst Boni aus und schütten große Teile weiter als Dividende aus - geht&#039;s noch?!

Mich würde auch mal interessieren, wo Du Potential für Steuersenkungen in den USA siehtst. 10 Billionen Dollar Staatsschulden müssen bedient werden - durch neue Kreditaufnahme mit neuen Zinsen, wobei sich die Situation durch den Zinseszinseffekt und schlechtere Einstufungen bei den Rating-Agenturen weiter verschlechtern dürfte. Außerdem werden die USA erpreßbar, beispielsweise durch China, die die weltweit größten Dollar-Barreserven besitzen. Da hilft nur eines: Sparen (auch an der Rüstung), bessere Ausbildung für den Durchschnitts-Amerikaner und vorübergehen die Steuern erhöhen, um die Schulden wieder abzustottern. Sonst explodiert die Schuldenlast nämlich immer weiter...

&quot;Nein, Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik.&quot;

Nein, Reagan hat den Staatshaushalt mit den übermäßigen Steuersenkungen und der gleichzeitigen massiven Aufrüstung nachhaltig ruiniert. Daher war sein Nachfolger George Bush senior ja auch gezwungen, aufgrund einer Rezession selbst die Steuern zu erhöhen. Dennoch blieben die Defizite auf historischem Höchststand, wenn auch verglichen mit den heutigen Zahlen fast schon putzig... erst Clinton stellte die Haushaltskonsolidierung in den Mittelpunkt und reformierte übrigens auch 1996 die Sozialversicherung mit dem Ziel, mehr Druck auf die Bezieher von Leistungen auszuüben - interessant nicht?

Du kannst ja mal selbst im Internet dazu recherchieren, die Arbeit

http://www.diplom.de/db_jungekarriere_2008/diplomarbeiten6213.html

kostet zwar 28 Euro, ein Großteil der Sekundärliteratur ist aber kostenlos erhältlich.

&quot;Aber im Ernst: Meinst Du die ganzen Deutschen die gleich hinter der Grenze wohnen, finden die Gegend dort schöner? Nein, es liegt an den Abgaben. Friesinger verlegt nicht ihren Wohnsitz um ein paar Kilometer, nur weil die Berge dort anders aussehen.&quot;

Österreich und die Schweiz bieten Großverdienern aus dem Ausland die Möglichkeit, die zu zahlenden Steuern selbst auszuhandeln. Der ganz normale Durchschnittsbürger vor Ort zahlt in Österreich Steuern und Sozialabgaben, die im Schnitt ÜBER deutschem Niveau liegen. Übrigens ist diese Regelung vor Ort äußerst umstritten, es gab auch schon Initiativen in der Schweiz, die Besteuerung von Michael Schumacher den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.

&quot;Im Urlaub lernten wir mal ein Paar aus der Schweiz kennen. Er arbeitete bei einer Bank und outete sich als Anhänger der deutschen Steuerpolitik, weil die Schweizer von unserer Dummheit profitieren.&quot;

In der Schweiz gibt es bislang keine landesweite Steuerpolitik für direkte Steuern, was sich einige der kleineren Kantone zunutze machen, um durch Dumping-Steuern (die normalerweise nicht kostendeckend wären) Kapitel aus den anderen Kantonen abzuziehen (wodurch diese Steueroasen insgesamt wieder profitieren). 

Diese Praxis ist äußerst umstritten, weil dadurch den größeren Kantonen die Grundlage entzogen wird, ihre steuerfinanzierten Aufgaben zu erfüllen - weshalb auch in der Schweiz daran gearbeitet wird, die Steuerstruktur landesweit zu harmonisieren.

Übrigens kenne ich auch Leute, die in Lörrach wohen und in Basel arbeiten und gar nicht daran denken, in die Schweiz umzuziehen. Ein ehemaliger Kommilitone von mir wohnt und arbeite in Zürich, und daher weiß ich auch, wieso: er zahlt nämlich für eine 2-Zimmer-Wohnung mit mäßigem Standard schlappe 1800 Euro (umgerechnet) und hat im Schnitt die doppelten Lebenshaltungskosten im Vergleich mit Deutschland. Wer sich mal die Immobilienpreise für Zürich anschaut, wird ein Preisniveau entdecken, das bis zum 5-fachen selbst guter deutscher Lagen reicht. Irgendwo wird man also immer abkassiert...

&quot;Man könnte auch die Briten hernehmen. Nach dem Krieg verbrannten sie die Gelder aus dem Marshallplans mittels Keynesianismus. Als die Briten auf den Tiefpunkt waren, ging Thatcher die unangenehme Aufgabe an, diesen Mist wieder auszubügeln. Von ihrer Weichenstellung profitierte letztendlich auch Blair.&quot;

Das ist jetzt aber wieder extrem stark vereinfacht. Die Probleme Englands nach dem Krieg waren schlechtes Management, schlechter Ausbildungsstand der Mitarbeiter, miserable Infrastruktur, veraltete Produktionsmittel und sicher auch eine zu starke Stellung von Gewerkschaften sowie ein zu stark ausgebauter Sozialstaat, ganz klar. 

Die letzten beiden Faktoren fielen weg, nur von einem echten Wirtschaftsaufschwung kann ich beim besten Willen nichts erkennen. Ich war schon häufig beruflich in England und bin immer wieder schockiert, wie katastrophal schlecht dort die Infrastruktur ist - die privatisierten Bahnen fahren (wenn überhaupt) nie nach Fahrplan, das (privatisierte) Leitungswasser ist häufig ungenießbar usw. usw. OK, muß jetzt leider beruflich weg und schreibe ggf. heute abend weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ungläubiger:</p>
<p>Ach, ich könnte soviel dazu schreiben, aber da ich lustigerweise als Freiberufler in der wirklich freien Wirtschaft arbeite (so ganz ohne bezahlten Urlaub und Kündigungsschutz), fehlt mir dazu schlicht die Zeit, vielleicht auch die Lust&#8230; außerdem bin ich seit jeher FDP-Wähler, also nicht wirlich der klassische &#8220;Sozialist&#8221;, als der ich hier offensichtlich gelte. Ich bin auch kein unkritischer Obama-Fan, ganz im Gegenteil. Aber das Gesamtpaket &#8220;Obama/Biden&#8221; überzeugt mich einfach mehr als der sicher integre McCain, der leider mit Palin völlig daneben gegriffen hat. </p>
<p>Daher nur mal ganz kurz in meiner Mittagspause:</p>
<p>Zum Thema Umverteilung:</p>
<p>Gefunden im Spiegel, zitiert nach Washington Post:</p>
<p>&#8220;Rund 250 Milliarden Dollar stellt die US-Regierung in diesen Tagen bereit, um die angeschlagene heimische Finanzindustrie mit frischem Kapital zu stützen. Doch die Institute nutzen die Hilfe nicht nur zur Stabilisierung der Bilanzen &#8211; einen großen Teil wollen die Banken offenbar auch an ihre Aktionäre ausschütten, die damit von den Steuergeldern profitieren würden.</p>
<p>Die 33 Banken, die das Rettungspaket abrufen, planen allein in diesem Quartal Dividendenzahlungen in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar, berichtet die &#8220;Washington Post&#8221;.&#8221;</p>
<p>Diese Art der Umverteilung ist dann aber in Ordnung, oder? Der kleine Bürger zahlt mit seinen Steuern dafür, daß die Regierung den Banken faule Kredite abkauft. Und die Banker zahlen sich dafür selbst Boni aus und schütten große Teile weiter als Dividende aus &#8211; geht&#8217;s noch?!</p>
<p>Mich würde auch mal interessieren, wo Du Potential für Steuersenkungen in den USA siehtst. 10 Billionen Dollar Staatsschulden müssen bedient werden &#8211; durch neue Kreditaufnahme mit neuen Zinsen, wobei sich die Situation durch den Zinseszinseffekt und schlechtere Einstufungen bei den Rating-Agenturen weiter verschlechtern dürfte. Außerdem werden die USA erpreßbar, beispielsweise durch China, die die weltweit größten Dollar-Barreserven besitzen. Da hilft nur eines: Sparen (auch an der Rüstung), bessere Ausbildung für den Durchschnitts-Amerikaner und vorübergehen die Steuern erhöhen, um die Schulden wieder abzustottern. Sonst explodiert die Schuldenlast nämlich immer weiter&#8230;</p>
<p>&#8220;Nein, Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik.&#8221;</p>
<p>Nein, Reagan hat den Staatshaushalt mit den übermäßigen Steuersenkungen und der gleichzeitigen massiven Aufrüstung nachhaltig ruiniert. Daher war sein Nachfolger George Bush senior ja auch gezwungen, aufgrund einer Rezession selbst die Steuern zu erhöhen. Dennoch blieben die Defizite auf historischem Höchststand, wenn auch verglichen mit den heutigen Zahlen fast schon putzig&#8230; erst Clinton stellte die Haushaltskonsolidierung in den Mittelpunkt und reformierte übrigens auch 1996 die Sozialversicherung mit dem Ziel, mehr Druck auf die Bezieher von Leistungen auszuüben &#8211; interessant nicht?</p>
<p>Du kannst ja mal selbst im Internet dazu recherchieren, die Arbeit</p>
<p><a href="http://www.diplom.de/db_jungekarriere_2008/diplomarbeiten6213.html" rel="nofollow">http://www.diplom.de/db_jungekarriere_2008/diplomarbeiten6213.html</a></p>
<p>kostet zwar 28 Euro, ein Großteil der Sekundärliteratur ist aber kostenlos erhältlich.</p>
<p>&#8220;Aber im Ernst: Meinst Du die ganzen Deutschen die gleich hinter der Grenze wohnen, finden die Gegend dort schöner? Nein, es liegt an den Abgaben. Friesinger verlegt nicht ihren Wohnsitz um ein paar Kilometer, nur weil die Berge dort anders aussehen.&#8221;</p>
<p>Österreich und die Schweiz bieten Großverdienern aus dem Ausland die Möglichkeit, die zu zahlenden Steuern selbst auszuhandeln. Der ganz normale Durchschnittsbürger vor Ort zahlt in Österreich Steuern und Sozialabgaben, die im Schnitt ÜBER deutschem Niveau liegen. Übrigens ist diese Regelung vor Ort äußerst umstritten, es gab auch schon Initiativen in der Schweiz, die Besteuerung von Michael Schumacher den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.</p>
<p>&#8220;Im Urlaub lernten wir mal ein Paar aus der Schweiz kennen. Er arbeitete bei einer Bank und outete sich als Anhänger der deutschen Steuerpolitik, weil die Schweizer von unserer Dummheit profitieren.&#8221;</p>
<p>In der Schweiz gibt es bislang keine landesweite Steuerpolitik für direkte Steuern, was sich einige der kleineren Kantone zunutze machen, um durch Dumping-Steuern (die normalerweise nicht kostendeckend wären) Kapitel aus den anderen Kantonen abzuziehen (wodurch diese Steueroasen insgesamt wieder profitieren). </p>
<p>Diese Praxis ist äußerst umstritten, weil dadurch den größeren Kantonen die Grundlage entzogen wird, ihre steuerfinanzierten Aufgaben zu erfüllen &#8211; weshalb auch in der Schweiz daran gearbeitet wird, die Steuerstruktur landesweit zu harmonisieren.</p>
<p>Übrigens kenne ich auch Leute, die in Lörrach wohen und in Basel arbeiten und gar nicht daran denken, in die Schweiz umzuziehen. Ein ehemaliger Kommilitone von mir wohnt und arbeite in Zürich, und daher weiß ich auch, wieso: er zahlt nämlich für eine 2-Zimmer-Wohnung mit mäßigem Standard schlappe 1800 Euro (umgerechnet) und hat im Schnitt die doppelten Lebenshaltungskosten im Vergleich mit Deutschland. Wer sich mal die Immobilienpreise für Zürich anschaut, wird ein Preisniveau entdecken, das bis zum 5-fachen selbst guter deutscher Lagen reicht. Irgendwo wird man also immer abkassiert&#8230;</p>
<p>&#8220;Man könnte auch die Briten hernehmen. Nach dem Krieg verbrannten sie die Gelder aus dem Marshallplans mittels Keynesianismus. Als die Briten auf den Tiefpunkt waren, ging Thatcher die unangenehme Aufgabe an, diesen Mist wieder auszubügeln. Von ihrer Weichenstellung profitierte letztendlich auch Blair.&#8221;</p>
<p>Das ist jetzt aber wieder extrem stark vereinfacht. Die Probleme Englands nach dem Krieg waren schlechtes Management, schlechter Ausbildungsstand der Mitarbeiter, miserable Infrastruktur, veraltete Produktionsmittel und sicher auch eine zu starke Stellung von Gewerkschaften sowie ein zu stark ausgebauter Sozialstaat, ganz klar. </p>
<p>Die letzten beiden Faktoren fielen weg, nur von einem echten Wirtschaftsaufschwung kann ich beim besten Willen nichts erkennen. Ich war schon häufig beruflich in England und bin immer wieder schockiert, wie katastrophal schlecht dort die Infrastruktur ist &#8211; die privatisierten Bahnen fahren (wenn überhaupt) nie nach Fahrplan, das (privatisierte) Leitungswasser ist häufig ungenießbar usw. usw. OK, muß jetzt leider beruflich weg und schreibe ggf. heute abend weiter.</p>
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	</item>
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		<title>Von: naseweis</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444444</link>
		<dc:creator>naseweis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 11:41:18 +0000</pubDate>
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		<description>Aus dem Loch. Es ging nicht um eine &quot;sozialistische Milchmädchenrechnung&quot;, sondern um den Versuch der GOP das unter Bush jun. eingetretene Defizit zu relativieren. Und dazu steht im verlinkten Artikel: &quot;Die Regierungsseite bemüht sich, die Daten zu relativieren. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt handle es sich nicht um eine Rekordsumme. In der Ära Reagan etwa war das Defizit in absoluten Zahlen kleiner, es betrug aber sechs Prozent des Bruttoinlandsproduktes.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Loch. Es ging nicht um eine &#8220;sozialistische Milchmädchenrechnung&#8221;, sondern um den Versuch der GOP das unter Bush jun. eingetretene Defizit zu relativieren. Und dazu steht im verlinkten Artikel: &#8220;Die Regierungsseite bemüht sich, die Daten zu relativieren. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt handle es sich nicht um eine Rekordsumme. In der Ära Reagan etwa war das Defizit in absoluten Zahlen kleiner, es betrug aber sechs Prozent des Bruttoinlandsproduktes.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ungläubiger</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444346</link>
		<dc:creator>Ungläubiger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 08:52:42 +0000</pubDate>
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		<description>#62 naseweis
&lt;blockquote&gt;Jetzt bin ich mal der Ungläubige: “Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik”. Herr … das glauben Sie nicht wirklich, oder:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,257326,00.html&lt;/blockquote&gt;
So sicher, wie Du glaubst, dass Obama ein &quot;Familienmensch&quot; sei, obwohl er seinen Halbbruder in einer Wellblechhütte vergammeln lässt!
Fragen beantwortest Du nicht, aber wenn Du meinst ein paar sozialistische Milchmädchenrechnung aus dem Hut zaubern zu können, dann kommst Du aus dem Loch gekrochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#62 naseweis</p>
<blockquote><p>Jetzt bin ich mal der Ungläubige: “Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik”. Herr … das glauben Sie nicht wirklich, oder:<br />
<a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,257326,00.html" rel="nofollow">http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,257326,00.html</a></p></blockquote>
<p>So sicher, wie Du glaubst, dass Obama ein &#8220;Familienmensch&#8221; sei, obwohl er seinen Halbbruder in einer Wellblechhütte vergammeln lässt!<br />
Fragen beantwortest Du nicht, aber wenn Du meinst ein paar sozialistische Milchmädchenrechnung aus dem Hut zaubern zu können, dann kommst Du aus dem Loch gekrochen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: -tewe-</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444317</link>
		<dc:creator>-tewe-</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 07:27:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=25056#comment-444317</guid>
		<description>;) ;) ;);) ;)  ;) ;) 

okay, ich gesehe, gebe es ja zu: ich bin schuld.
zu meinen linkspolulistischen freunden sage ich immer wenn sie auf den klassenfeind schümpfen, &quot;ihr müsst sozialdemokraten rüber schicken. die ruinieren innerhalb kürzesterzeit jedes land&quot;. 
ich konnte ja nicht ahne, dass sie wirklich einen undercover agent losschicken werden...

tut mir echt leid, amerika. du wirst das überstehen. bestimmt...
;) ;) ;);) ;)  ;) ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p> <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />  <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />  <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' /> ;) <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />   <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />  <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>okay, ich gesehe, gebe es ja zu: ich bin schuld.<br />
zu meinen linkspolulistischen freunden sage ich immer wenn sie auf den klassenfeind schümpfen, &#8220;ihr müsst sozialdemokraten rüber schicken. die ruinieren innerhalb kürzesterzeit jedes land&#8221;.<br />
ich konnte ja nicht ahne, dass sie wirklich einen undercover agent losschicken werden&#8230;</p>
<p>tut mir echt leid, amerika. du wirst das überstehen. bestimmt&#8230;<br />
 <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />  <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />  <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' /> ;) <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />   <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' />  <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: naseweis</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444212</link>
		<dc:creator>naseweis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 23:49:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=25056#comment-444212</guid>
		<description>Jetzt bin ich mal der Ungläubige: &quot;Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik&quot;. Herr ... das glauben Sie nicht wirklich, oder:

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		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt bin ich mal der Ungläubige: &#8220;Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik&#8221;. Herr &#8230; das glauben Sie nicht wirklich, oder:</p>
<p><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,257326,00.html" rel="nofollow">http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,257326,00.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ungläubiger</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/10/obama-der-umverteiler/comment-page-1/#comment-444185</link>
		<dc:creator>Ungläubiger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 23:15:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/?p=25056#comment-444185</guid>
		<description>#57 BertR
&lt;blockquote&gt;OK, dann ist ja alles in Ordnung. George Clooney kauft sich eine Villa in Italien, Tina Turner eine Villa in der Schweiz, Madonna lebt in London. Das bringt extrem viele Arbeitsplätze in den USA. Am besten befreien wir die Reichen ganz von der Steuer, vielleicht legen sie sich dann noch eine Eigentumswohnung in LA zu.&lt;/blockquote&gt;
Wie die Masse der &quot;Stars&quot; sind Madonna und George Anhänger Obamas - also frei von jeglicher Kritik. ;-)
Aber im Ernst: Meinst Du die ganzen Deutschen die gleich hinter der Grenze wohnen, finden die Gegend dort schöner? Nein, es liegt an den Abgaben. Friesinger verlegt nicht ihren Wohnsitz um ein paar Kilometer, nur weil die Berge dort anders aussehen. Im Urlaub lernten wir mal ein Paar aus der Schweiz kennen. Er arbeitete bei einer Bank und outete sich als Anhänger der deutschen Steuerpolitik, &lt;b&gt;weil die Schweizer von unserer Dummheit profitieren&lt;/b&gt;.
Dein Argument ist ehrlich gesagt: Erschreckend anmassend und offen gestanden, eine Milchmädchenrechnung.
1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?
2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im &quot;völkischen Raum&quot; verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?
3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?
Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem &quot;Verbrechen&quot; gegen den deutschen Abkasierwahn erklären.

&lt;blockquote&gt;Ach so - wenn die Wirtschaft zu Zeiten eines demokratischen Präsidenten gut läuft, dann ist das reiner Zufall. Wenn hingegen zu Zeiten eines republikanischen Präsidenten ein Defizit von 5 Billionen angehäuft wird, ist das auf die Weltwirtschaft zurückzuführen. Zumal die jeweiligen Präsidentschaften ja auch nur jeweils 8 Jahre dauern.&lt;/blockquote&gt;
Wie ich oben schon sagte:
&lt;i&gt;Du verbindest Auf- oder Abschwung immer mit dem jeweils amtierenden Präsidenten - das ist zu oberflächlich!&lt;/i&gt;

&lt;blockquote&gt;Im Jahr 1998 wurde unter Clinton der erste Haushaltsüberschuß in den USA seit 1968 realisiert - den haben wir dann vermutlich Lyndon B. Johnson zu verdanken ;-)
&lt;/blockquote&gt;
Nein, Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik.
Man könnte auch die Briten hernehmen. Nach dem Krieg verbrannten sie die Gelder aus dem Marshallplans mittels Keynesianismus. Als die Briten auf den Tiefpunkt waren, ging Thatcher die unangenehme Aufgabe an, diesen Mist wieder auszubügeln. Von ihrer Weichenstellung profitierte letztendlich auch Blair.
Genauso könnte man auch D als Beispiel hernehmen (nur dass wir zuerst eine funktionierende Marktwirtschaft hatten und sie dann durch den Keynesianismus &quot;verbesserten&quot;.

&lt;blockquote&gt;Stimmt - und wer hat den ganz normalen Rentenirrsinn eingeführt, der unserem Finanzen endgültig den Garaus machen wird: Adenauer (trotz warnender Stimmen).&lt;/blockquote&gt;
Im Prinzip richtig, allerdings sollte man auch die geänderten Rahmenbedingungen berücksichtigen. Schraube die Abgabenlast immer höher und die &lt;b&gt;Mittelschicht&lt;/B&gt; ist gezwungen:
1. Beide Ehepartner müssen arbeiten gehen.
2. Die Frau (ein Mann kann nun mal keine Kinder kriegen) kann sich nicht einfach für ein Leben (oder einen bestimmten Zeitraum) als Mutter entscheiden, sondern muss erst mal im Beruf ein Standbein haben.
Daraus folgt: Die Mittelschicht kann sich nun weniger Kinder leisten und der Kindersegen stellt sich immer später ein.
Unsere sinkenden Kinderzahlen sind eigentlich sogar noch schlimmer, wenn man bedenkt, dass die Unterschicht (deutsche + mit Migrationshintergrund) Profiteure der Umverteilung sind.
Adenauer hätte trotz dieser damals noch nicht existierenden Bedingungen, dieses Rentenmodell nicht einführen dürfen, da es aufgrund mehrerer Faktoren zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist. Kurioserweise hört man die Adenauer-Begründung aber immer ausgerechnet von Anhängern eben jenes Systems.
&lt;b&gt;Adenauer hat also einen Fehler gemacht, aber der Wahnsinn ist doch, dass die Blüms aller Parteien diesen Fehler nicht berichtigen wollen, sondern nur nach neuen Einnahmequellen suchen (Beispiel: &quot;Öko&quot;steuer)&lt;/b&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#57 BertR</p>
<blockquote><p>OK, dann ist ja alles in Ordnung. George Clooney kauft sich eine Villa in Italien, Tina Turner eine Villa in der Schweiz, Madonna lebt in London. Das bringt extrem viele Arbeitsplätze in den USA. Am besten befreien wir die Reichen ganz von der Steuer, vielleicht legen sie sich dann noch eine Eigentumswohnung in LA zu.</p></blockquote>
<p>Wie die Masse der &#8220;Stars&#8221; sind Madonna und George Anhänger Obamas &#8211; also frei von jeglicher Kritik. <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber im Ernst: Meinst Du die ganzen Deutschen die gleich hinter der Grenze wohnen, finden die Gegend dort schöner? Nein, es liegt an den Abgaben. Friesinger verlegt nicht ihren Wohnsitz um ein paar Kilometer, nur weil die Berge dort anders aussehen. Im Urlaub lernten wir mal ein Paar aus der Schweiz kennen. Er arbeitete bei einer Bank und outete sich als Anhänger der deutschen Steuerpolitik, <b>weil die Schweizer von unserer Dummheit profitieren</b>.<br />
Dein Argument ist ehrlich gesagt: Erschreckend anmassend und offen gestanden, eine Milchmädchenrechnung.<br />
1. Du willst die Leute im Land halten durch höhere Steuern?<br />
2. Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass das Geld das erzwungenermaßen im &#8220;völkischen Raum&#8221; verbleibt, die anschließende Kapitalflucht ausgleicht?<br />
3. Ver(sch)wendet der Staat das böse Geld (der Reichen) überhaupt sinnvoll?<br />
Du blendest einfach aus, dass das Geld durch niedrige Steuern im Land bleibt. Das jemand sich ein Häuschen im Ausland kaufen könnte, kann man ohnehin nicht zu einem &#8220;Verbrechen&#8221; gegen den deutschen Abkasierwahn erklären.</p>
<blockquote><p>Ach so &#8211; wenn die Wirtschaft zu Zeiten eines demokratischen Präsidenten gut läuft, dann ist das reiner Zufall. Wenn hingegen zu Zeiten eines republikanischen Präsidenten ein Defizit von 5 Billionen angehäuft wird, ist das auf die Weltwirtschaft zurückzuführen. Zumal die jeweiligen Präsidentschaften ja auch nur jeweils 8 Jahre dauern.</p></blockquote>
<p>Wie ich oben schon sagte:<br />
<i>Du verbindest Auf- oder Abschwung immer mit dem jeweils amtierenden Präsidenten &#8211; das ist zu oberflächlich!</i></p>
<blockquote><p>Im Jahr 1998 wurde unter Clinton der erste Haushaltsüberschuß in den USA seit 1968 realisiert &#8211; den haben wir dann vermutlich Lyndon B. Johnson zu verdanken <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p></blockquote>
<p>Nein, Clinton war der Nutznießer von Reagans Finanzpolitik.<br />
Man könnte auch die Briten hernehmen. Nach dem Krieg verbrannten sie die Gelder aus dem Marshallplans mittels Keynesianismus. Als die Briten auf den Tiefpunkt waren, ging Thatcher die unangenehme Aufgabe an, diesen Mist wieder auszubügeln. Von ihrer Weichenstellung profitierte letztendlich auch Blair.<br />
Genauso könnte man auch D als Beispiel hernehmen (nur dass wir zuerst eine funktionierende Marktwirtschaft hatten und sie dann durch den Keynesianismus &#8220;verbesserten&#8221;.</p>
<blockquote><p>Stimmt &#8211; und wer hat den ganz normalen Rentenirrsinn eingeführt, der unserem Finanzen endgültig den Garaus machen wird: Adenauer (trotz warnender Stimmen).</p></blockquote>
<p>Im Prinzip richtig, allerdings sollte man auch die geänderten Rahmenbedingungen berücksichtigen. Schraube die Abgabenlast immer höher und die <b>Mittelschicht</b> ist gezwungen:<br />
1. Beide Ehepartner müssen arbeiten gehen.<br />
2. Die Frau (ein Mann kann nun mal keine Kinder kriegen) kann sich nicht einfach für ein Leben (oder einen bestimmten Zeitraum) als Mutter entscheiden, sondern muss erst mal im Beruf ein Standbein haben.<br />
Daraus folgt: Die Mittelschicht kann sich nun weniger Kinder leisten und der Kindersegen stellt sich immer später ein.<br />
Unsere sinkenden Kinderzahlen sind eigentlich sogar noch schlimmer, wenn man bedenkt, dass die Unterschicht (deutsche + mit Migrationshintergrund) Profiteure der Umverteilung sind.<br />
Adenauer hätte trotz dieser damals noch nicht existierenden Bedingungen, dieses Rentenmodell nicht einführen dürfen, da es aufgrund mehrerer Faktoren zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist. Kurioserweise hört man die Adenauer-Begründung aber immer ausgerechnet von Anhängern eben jenes Systems.<br />
<b>Adenauer hat also einen Fehler gemacht, aber der Wahnsinn ist doch, dass die Blüms aller Parteien diesen Fehler nicht berichtigen wollen, sondern nur nach neuen Einnahmequellen suchen (Beispiel: &#8220;Öko&#8221;steuer)</b>.</p>
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