Nicht jeder in Pakistan ist ein Fan der Taliban, oder anders gesagt, kaum jemand, außer den Taliban selbst. Um ihre Macht dennoch aufrecht zu erhalten, köpfen sie immer mal wieder einfach so, ohne jegliches Unrechtsbewusstsein, ein paar Pakistaner, mit Vorliebe einheimische Stammesführer (Foto). Erst am Samstag wurden erneut vier Stammesälteste gefoltert, enthauptet und ihre leblosen Körper anschließend am Straßenrand als abschreckendes Beispiel für die Passanten liegen gelassen. Die Taliban führen auch in Pakistan immer mehr ein fürchterliches Gewaltregime. Doch selbstverständlich hat das nichts mit dem Islam zu tun.

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21 KOMMENTARE

  1. und unsere völlig verblödete „Ami go home“ Gutmannschaft gibt ihren Gutmenschlichen Segen dazu!

  2. Nicht bei allen Taliban genießt die Al Kaida Vertrauen. Sie wird als, wenn auch von muslimischen Brüdern, „importiert“ empfunden.

    Die Führung durch Osama bin Laden findet nicht bei allen Taliban Zustimmung.

    Die Armee der Freiheit sollte dies zur Bereinigung nutzen.

  3. claudia weiss die geschehnisse auf ihre art zu interpritieren. man muss für die uns befremdlich anmutenden kulturen verständnis haben. geben wir ihnen zeit sich anzupassen.

  4. Eingedenk der Tatsache, daß Pakistan über Atomwaffen verfügt, packt mich bei der politischen Entwicklung dieses Landes hin zu einem radikalen, allumfassenden Islamismus das blanke Grausen.

  5. „Taliban“ bedeutet so viel wie „Studenten“ – nämlich solche, die den „Islam“ studieren.

    Erst kürzlich haben sich Taliban-Vertreter und saudische Funktionäre in Mekka getroffen. Daran sieht man, daß die Taliban und ihre Aktionen nichts mit dem „Islam“ zu tun haben…

    Darüberhinaus gelten die „Taliban“ als „Reformer“ innerhalb der sunnitischen „Islam“-Strömungen.

    Hier einige ihrer erfolgreichen Reformen, auf die sich Gutmenschen in Europa gar nicht genug freuen können:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban

    * Verbot von Kameras
    * Verbot von Kino, Fernsehen und Videorekorder
    * Verbot von Internet
    * Verbot bestimmter Freizeitbeschäftigungen, wie etwa die Züchtung und Haltung von Vögeln oder das Drachensteigenlassen
    * Verbot von Zeremonien und Feierlichkeiten aus Anlass des auf dem solaren Kalender bzw. dem Sonnenjahr beruhenden Neujahrsfestes (Nauroz).
    * Der offizielle Staatskalender gemäß dem Sonnenjahr wurde für ungültig erklärt. Stattdessen Einführung der Islamischen Zeitrechnung bzw. des Mondjahres.
    * Verbot weltlicher Musik (gesungene Koranverse waren jedoch erlaubt).
    * Frauen hatten ihren ganzen Körper mit der Burka zu bedecken.
    * Verbot, Frauen zu fotografieren oder zu filmen.
    * Verbot, Lebewesen zu zeichnen (Menschen, Tiere, Pflanzen). Dies wurde mit dem islamischen Bilderverbot begründet.
    * Verbot von öffentlichen Bädern für Frauen.
    * Verbot für Frauen, sich auf den Balkonen ihrer Wohnungen oder Häuser aufzuhalten.
    * Verbot für männliche Schneider, bei Frauen Maß zu nehmen oder Frauenkleider zu schneidern.
    * Umbenennung von Plätzen, die das Wort „Frauen“ im Namen haben. So wurde beispielsweise der „Frauengarten“ in „Frühlingsgarten“ umbenannt.
    * Verbot für Frauen, an Flüssen oder öffentlichen Plätzen Wäsche zu waschen.
    * Verbot für Frauen, sich zu festlichen Anlässen oder zur Erholung zusammenzutun.
    * Verbot für Frauen, Sport zu treiben oder einen Sportclub zu betreten.
    * Verbot des Auftritts von Frauen im Radio, Fernsehen und jeder Art von Kommunikationsmedien.
    * Verbot für Frauen, Fahrrad oder Motorrad zu fahren.
    * Verbot für Frauen, ohne Begleitung eines Angehörigen oder Verwandten ein Taxi zu benutzen.
    * Verbot für Frauen, Absatzschuhe zu tragen, die beim Gehen Geräusche verursachen. Ein Mann durfte die Schritte einer Frau nicht hören.
    * Verbot für Frauen, laut zu lachen. Kein Fremder sollte die Stimme einer Frau hören, denn dies lockte die Männer angeblich ins Verderben.
    * Verbot für Frauen, Schmuck zu tragen oder Kosmetika zu verwenden, auch lackierte Fingernägel waren verboten.
    * Verbot für Frauen, Kleidung in bunten oder grellen Farben zu tragen.
    * Alle Erholungs- und Sportmöglichkeiten für Frauen wurden geschlossen.
    * Mangelnder Rechtsbeistand von Frauen vor Gericht: So galt etwa die Zeugenaussage einer Frau nur halb so viel wie die eines Mannes. Eine Frau konnte auch nicht direkt einen Antrag an ein Gericht stellen, sondern nur durch einen vorgeschriebenen männlichen Angehörigen aus dem engsten Familienkreis.
    * Einschränkungen der Bewegungs- und Reisefreiheit für Frauen.
    * Verbot für Frauen, mit nicht verwandten Männern zu sprechen oder ihnen die Hand zu geben.
    * Verbot für Frauen, mit männlichem Verkaufspersonal zu verhandeln.
    * Verbot jeglicher Frauenarbeit außerhalb des eigenen Hauses.
    * Frauen war ärztliche Behandlung nur in Begleitung eines Mannes erlaubt und nur durch weibliche Ärzte. Da für Frauen faktisch ein Berufsverbot bestand, gab es keine Ärztinnen und somit auch keine Behandlung für Frauen.
    * Verbot bzw. Verhinderung der Familienplanung, Empfängnisverhütung und Abtreibung durch Frauen.
    * Frauen war das Verlassen des Hauses nur in Begleitung männlicher Verwandter erlaubt.
    * Die Fenster der Häuser waren teilweise als Sichtschutz mit Farbe bemalt, so dass sie nur durchscheinend, aber nicht mehr durchsichtig waren.
    * Verbot des Besuches jeder Art von Bildungseinrichtung (Schule, Hochschule) für Mädchen und Frauen.
    * Vorschrift für Männer, islamische Kleidung zu tragen (Turban, Kappe, langes Gewand etc.).
    * Nichtmuslime mussten ein gelbes Abzeichen sichtbar auf der Kleidung tragen.

    Fett markiert ist die „Reform“, die Gutmenschen nur zu gerne übersehen. Die Gründe sind mir persönlich schleierhaft, vermute sie aber in sado-masochistischen Neigungen.

  6. # 6 Hausener Bub

    Fast alle Verbote beziehen sich auf Frauen. Die müssen ein Angst vor denen haben!

    Wie ich lese ist alles verboten, was Spass macht. Es wundert mich nicht mehr, dass sie sich so auf den Tod freuen.

    Zum Artikel: Ich bin zuversichtlich, dass die Pakistaner eine traditionelle Lösung für dieses Problem finden werden.

  7. Mensch die armen Pakistanis…..die haben ja fast schon solche Verhältnisse wie in Berlin und die Rote SA.

  8. #6 Hausener Bub (13. Okt 2008 12:37)

    Das ist ja eine nette Zusammenstellung.

    Da fällt mir doch was zu ein?

    Ach, ja, wollte nicht unser Problembär Beck, mit denen verhandeln?

    Mit den moderaten natürlich, da lassen wir mal zwei oder drei Punkte, aus der obigen Aufzählung aus, und schon sind die ja so was von moderat.

    Ironie off.

    Mein Gott haben wir bescheuerte Politiker.

  9. Das müssen die aushalten ! 😉

    Claudi Roth und Konsorten interpretieren das bestimmt als einen Ausdruck kultureller Eigenheiten und Folklore, sowie als Kampf gegen das „unmenschliche“ von der pösen, pösen USA gestützte Regime in Pakistan.

  10. #5 Kongobote
    Eingedenk der Tatsache, daß Pakistan über Atomwaffen verfügt, packt mich bei der politischen Entwicklung dieses Landes hin zu einem radikalen, allumfassenden Islamismus das blanke Grausen.

    Das die Ziegenliebhaber in Pakistan über Atomwaffen verfügen, sehe ich nicht als Nachteil an, im Gegenteil.

    Sollten diese Wahnsinnigen tatsächlich Atomwaffen gegen die USA, Rußland, Israel oder auch Indien einsetzen, bedeutete dies ihre Vernichtung.

    Mit „Islam ist Frieden“, könnten diese Ziegenschmuser dann niemandem mehr kommen.

  11. Erst am Samstag wurden erneut vier Stammesälteste gefoltert, enthauptet und ihre leblosen Körper anschließend am Straßenrand als abschreckendes Beispiel für die Passanten liegen gelassen. Die Taliban führen auch in Pakistan immer mehr ein fürchterliches Gewaltregime. Doch selbstverständlich hat das nichts mit dem Islam zu tun.

    …und unsere linken „Menschenfreunde“ möchten den Taliban in Afghanistan am liebsten wieder komplett das Feld räumen. 🙁

    Ein Wunder, dass sie die Taliban, vielleicht um sie noch besser verstehen zu können, nicht nach Deutschland importieren wollen…

  12. musel gegen musel. ja, so stell ich mir den frieden vor!

    also seid schön friedlich, ihr museln, dann erledigt sich das problem bald von selbst!!!

  13. Schade, daß diesen Leutchen die Einreise nach Deutschland und Europa immer von brutalen und selbstherrlichen Ordnungsbeamten, immer wieder unnötig erschwert wird. Wie sollen wir jemals deren Kultur und Menthalität verstehen lernen, wenn man all diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude, die ja bekanntermaßen eine Bereicherung für uns alle ist, gewaltsam von uns fern hält.

  14. #19 lassiter

    Schade, daß diesen Leutchen die Einreise nach Deutschland und Europa immer von brutalen und selbstherrlichen Ordnungsbeamten, immer wieder unnötig erschwert wird.

    Keine Sorge, wir lassen jeden Asozialen rein.

  15. #20 Plondfair (13. Okt 2008 16:10)

    Keine Sorge, wir lassen jeden Asozialen rein.

    Das ist es gut, ich war schon ganz beunruhigt

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