„Das Rote Wien“ war ein Begriff, der – mit Unterbrechung durch die diktatorische Zeit 1933-1945 – seit dem Ende der Habsburger Monarchie bis zum September 2008 Gültigkeit hatte. Nicht ohne Grund, schließlich stellte die SPÖ (SDAP in der 1. Republik) immer den Bürgermeister und damit den Landeshauptmann (Minister- präsidenten) von Wien.

(Gastbeitrag von Aufgewachter)

In der 2. Republik ab 1945 erreichte die SPÖ bei den Gemeinderatswahlen bis zur Wahl von 1991 stets die absolute Mehrheit. Ihre Hoch-Zeit hatte sie in den 70er Jahren mit knapp über 60 Prozent der Wählerstimmen. Erst ab der Wahl 1996 sackte die SPÖ durch das Erstarken der FPÖ und der Grünen in der Wählergunst ab.

Bei den Wahlen zum Nationalrat erreichte die Wiener SPÖ meist nicht den Stimmenanteil, den sie bei den Gemeinderatswahlen erreicht hatte. Trotzdem war es für viele Genossen unfassbar, dass sie bei der gerade stattgefundenen Nationalratswahl in Wien auf erbärmliche 35 Prozent abrutschten, während FPÖ und BZÖ zusammen über 25 Prozent erreichten.

Es gibt einige Gründe dafür. Einer dürfte ausschlaggebend dafür gewesen sein: der Gemeindebau – der kommunale soziale Wohnungsbau. Die Stadt Wien selbst ist die größte Hauseigentümerin der Hauptstadt: in den 220.000 Sozialwohnungen leben etwa eine halbe Millionen Wiener, fast jeder dritte Einwohner dieser Stadt.

Seit den 20er Jahren baute die Stadt diese Häuser vorwiegend für die Arbeiter. Ohne das rote Parteibuch schafften es allerdings nur die Wenigsten, eine der begehrten Wohnungen in einem Gemeindebau zu kriegen, deren Miete günstig und der Komfort gegenüber Substandardwohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt meist höher war.

So erhielt sich die in Wien regierende SPÖ über viele Jahrzehnte ihr Stammwählerschaft. Die Wahlen wurden im Gemeindebau gewonnen.

Bis 2006 gab es nur sehr wenige Ausländer in den Gemeindebauten. Gemäß einer EU-Richtlinie ließ der damalige Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung Werner Faymann (voraussichtlich der künftige österreichische Bundeskanzler) im Januar 2006 die Gemeindebauten für Ausländer öffnen. In den letzten zweieinhalb Jahren fand ein starker Zuzug von Ausländern, hauptsächlich Türken und Ex-Jugoslawen, in die Gemeindebauwohnungen statt. Die Statistiken werden geheim gehalten oder verfälscht, aber viele schätzen, dass in dieser kurzen Zeit schon um die 50 Prozent der Gemeindebauwohnungen an Ausländern vergeben wurden. In einigen Gemeindebauten wird sogar schon von 75 Prozent geredet.

Viele der alten Mieter und Interessenten vermuten eine Bevorzugung überwiegend der moslemischen Ausländer. Weit schlimmer jedoch ist, und das kann man in vielen österreichischen Internetforen nachlesen (z.B. bei Mieterecho.at), eine erhebliche Verschlechterung der Wohnqualität durch die neuen Nachbarn. Permanent wird gegen die Hausordnung verstoßen, der Lärm und Müll nimmt stetig zu, die Neubürger schlachten und grillen Hammel auf ihren Balkons, der Vandalismus steigt und steigt. Beklagt wird auch ein „Waschtourismus“, dass ausländische Mitbewohner für ihre zahlreiche, nicht im Haus wohnende Verwandtschaft die Wäsche in der gemeinschaftlichen Waschküche waschen, in einigen Fällen auch gegen Bezahlung. Die dadurch entstehenden erheblichen Kosten für Strom, Wasser und Wartung gehen zu Lasten aller Hausbewohner. Am schlimmsten jedoch ist die zunehmende Kriminalität durch muslimische Jugendbanden in den Problemvierteln, in denen diese Gemeindebauten stehen. Angst macht sich besonders unter den vielen Pensionären in den Gemeindebauwohnungen breit.

Der SPÖ Bürgermeister und der Gemeinderat haben diese Entwicklung immer bestritten. So sagte der Bürgermeister Michael Häupl noch zwei Tage nach der Nationalratswahl, bei der die Wiener SPÖ so viele Stimmen verloren hatte: „Kein Integrationsproblem in Wien„.

Statt also offen einzugestehen, dass die starke Immigration insbesondere von Türken, Bosniern und Kosovaren die Ursache ist, versucht er, die Probleme mit den auch in Deutschland üblichen Mitteln anzugehen. So will er unter anderem die

Integration verstärken. Ab Herbst kommt die „Integrations- und Niederlassungsbegleitung“. Migranten werden intensiver als bisher mit der Wiener Lebensart und den Wiener Institutionen vertraut gemacht – um multikulturelle Konflikte abzubauen. Dazu soll eine Zuwandererkommission österreichweit Vorschläge gegen Integrationsprobleme erarbeiten.

Geplant ist ebenfalls eine

Gemeindebau-Offensive. Die Finanzmittel für die Gebietsbetreuungen, die Konflikte im Gemeindebau regeln, wurden vor einiger Zeit fast verdoppelt; es gibt ein Drittel mehr Personal. Dazu gibt es 20 interkulturelle Mediatoren, die Konflikte zwischen Alt- und Neo-Österreichern im Gemeindebau lösen sollen. Und: Neumieter werden in (bereits) 50 Gemeindebauten beim Einzug ganz gezielt mit Nachbarn und Hausordnung vertraut gemacht, um Konflikte durch Unwissenheit zu vermeiden.

Zusätzlich sollen Videokameras installiert werden und das „Waschtourismus“-Problem durch ein teures elektronisches Chipsystem gelöst werden.

Das alles wird den Wienern eine Stange Geld kosten, welches dann an anderer Stelle fehlen wird. Oder es wird auf die Mieten belastet. Zudem ist zweifelhaft, ob es die Probleme lösen wird! Denn viele Moslems werden sich von den Ungläubigen nichts vorschreiben lassen. Ohne Druck geht da nichts.

Im Oktober 2010 findet die nächste Gemeinderatswahl statt. Bürgermeister Häupl, dem auch ein Alkoholproblem nachgesagt wird, will trotz seiner zunehmenden Unbeliebtheit wieder kandidieren. Interesse an dem wichtigsten Bürgermeisteramt Österreichs hat aber auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bekundet, welcher nach der Nationalratswahl meinte:

„Wien wird blau, nicht nur im Gemeindebau“.

Erstmalig in der Nachkriegsgeschichte Wiens besteht tatsächlich die Chance, dass die SPÖ in die Opposition gehen muss und nicht mehr den Bürgermeister stellt. Denn bis zur Wahl werden die oben aufgezeigten Probleme weiter zunehmen und somit sich weitere Wähler von der SPÖ und auch der ÖVP abwenden.

Das ist eine Chance für ganz Österreich und auch für die EU! Wenn nämlich FPÖ und BZÖ bis 2010 keine groben politischen Fehler machen und wirklich ihre Wahlversprechen einlösen, dann kann mit dem Wandel in Wien ein Zeichen gesetzt werden. Es könnte der Anfang dafür sein, dass sich die Europäer wieder auf ihre abendländischen Werte besinnen und zumindest nicht-integrationswillige Moslems in ihre Ursprungsländer zurückschicken.

Die SPÖ wird natürlich alle Mittel einsetzen, um den Machtverlust zu verhindern. Ebenso könnte die EU wieder mal Einfluss auf die österreichische Politik nehmen. Wir sollten die nächsten zwei Jahre verstärkt nach Wien schauen, ob alles mit demokratischen Mitteln zugeht!

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52 KOMMENTARE

  1. Kein Integrationsproblem in Wien

    Steht doch da!

    Die einzige Großstadt in Westeuropa ohne Integrationsprobleme!!!

    Da kann man nur sagen: Hut ab!

    Tu Felix Austria!

    Der Mann wird wieder gewählt, auch und besonders, weil er ein Alkoholproblem hat, das kommt immer gut!

    Kein Integrationsproblem in Wien

  2. Hervorragender Beitrag!

    die jungen Österreicher haben die Freiheitlichen gewählt! Wurde nicht das Wahlalter heruntergesetzt, weil sich die Sozis davon Vorteile versprachen? 🙂

  3. Wir in Deutschland nicht unähnlich sein. Die traditionellen Stammwähler von SPD und KPD (weiß nicht, wie die gerade heißen) sind diejenigen, die am meisten in Kontakt mit den Produkten der Migrationskatastrophe stehen. Die gehen dann natürlich nicht den Umweg über F.D.P. und CDU, die weder eine Lösung anbieten noch das Problem überhaut zur Kenntnis nehmen, sondern direkt nach ganz rechts, soweit vorhanden. Vielleicht hilft das ja wahren Bürgerparteien wie Pro Köln. Zu hoffen wär’s.

    mit Unterbrechung durch die diktatorische Zeit 1933-1945

    Wer sieht den Fehler? 🙂

  4. “Kein Integrationsproblem in Wien“.

    Daher:

    „20 interkulturelle Mediatoren, die Konflikte zwischen Alt- und Neo-Österreichern im Gemeindebau lösen sollen. … „

    Reden wir Klartext: „Konflikte zw. „Gläubigen“ und Freiheitlichen.
    „Neo-Österreicher islamischen Glaubens“ geht garnet, weil das böööse „I“-Wort gemieden werden muß.

    Sure 4:144: „O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben?“

  5. @ Koltschak

    Deine letzten 167 Beiträge waren nicht nur abgrundtief schlecht formuliert, sondern vor allem auch völlig sinnlos. Herzlichen Glückwunsch, das schafft nicht jeder!

  6. Die Eu ist Europas Untergang!
    Wenn einzelne Länder keine Bundespolitik mehr betreiben dürfen, dann ist die Islamisierung vorprogrammiert!

  7. #4 Philipp (05. Okt 2008 15:49)

    Danke für die Erinnerung!

    Ich nehme mir auch keine Ungläubigen zum Freund! Credo!

  8. #5 Frek Wentist (05. Okt 2008 15:49)

    Was sagte einst Kurt Tucholsky in Hinsicht auf Satire!

    Wenn ein Buch auf einen Kopf trifft und es hohl klingt, dann muss es nicht am Buch liegen!

    Dann zählen mir mal die 167 Beiträge auf!

  9. Ich wohne nicht in Österreich, sondern in Deutschland. Aber auch im Sozialen Wohnungsbau (SWB heisst jetzt hier schöner wohnen und bauen *hust*). Zweimal musste ich schon auf eine Wohnung verzichten, weil sie lieber an Türken vermietet haben. Ja, ich kann einiges von dem oben aufgeführten bestätigen, sei es der Müll, vor allem der Lärm (besonders nachts) oder auch die regelmässigen Waschorgien der gesamten Familie und Verwandtschaft. Mal ganz zu schweigen von den Grillabenden, die die ganze Siedlung zustinken. Aber meinem vermieter ist das völlig schnuppe und wen hier eine Million Mal am Tag gegen die Hausordnung verstossen wird. Dann kommt eben ein, wenns Ihnen hier nicht gefällt ziehen Sie halt woanders hin. Kommt regelmässigen PI Lesern bekannt vor oder? 😉

  10. © Bild REUTERS/Herwig Prammer
    Artikel aktualisiert vor 3 Std.
    Die beiden rechten Parteien im Parlament, FPÖ und BZÖ wollen eine mögliche Minderheitsregierung der SPÖ nicht unterstützen.

    Und lt. Qualitätsumfrage wollen angeblich 36% der Österreicher, daß das rotschwarze Fiasko weitergeht (!).
    Das glaube ich nicht!
    „29 Prozent der Befragten würden ein Bündnis aus ÖVP, FPÖ, und BZÖ bevorzugen.“
    Ob das mal stimmt?
    http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=4&cid=156002

  11. Leute – ihr solltet euch Mal zumindest das Programm des BZÖ anschauen. Dann sieht man, warum ÖVP+FPÖ+BZÖ nicht gehen. Dass mit der BZÖ wirklich was geht bezweifle ich stark, denn mir kommen sie einfach wie die deutschen Linken bloß mit nationalistischen Ansprüchen vor. SPÖ + FPÖ wär vielleicht eine bessere Alternative als SPÖ + ÖVP, aber die SPÖ hat sich dazu ja klar positioniert.

  12. Tja damals war die Welt noch in Ordnung und Ambros sang:

    Du bist die Blume aus dem Gemeindebau, ich weiß ganz genau,
    du bist die richt’ge Frau für mich, du Blume aus dem Gemeindebau.
    Ohne dich wär‘ dieser Bau so grau, und wer dich sieht, sagt nur
    „Schau, schau, da geht die schönste Frau von Stadlau.“
    So wie du gehst, so wie du di bewegst, du waßt gar net, wie sehr du mich erregst,
    and’re hab’n bei mir ka Chance,
    auch wenn sie immer sog’n „Kummen’s fernseh’n, Herr Franz!“
    I mecht von dir nur amoi a Lächeln kriagn, du schönste Frau von der
    Vierer-Stiag’n.

  13. Kompetente Stimme aus der Schweiz:
    NZZ-Schreiber kriegt auf die Mütze.

    Sehr einseitige Betrachtungsweise eines Journalisten
    Auch ein Journalist, der Oesterreich gezielt schlecht zu machen versucht. Ein Journalist, der offenbar mit Scheuklappen durch Oesterreich stolziert und sich um die Sorgen der Bürger nicht gross zu kümmern scheint.

    Ich bereiste im Juni Oesterreich und pflegte dabei regen Kontakt mit der Bevölkerung. Dabei war augenfällig, dass die Leute nicht nur die steigenden Lebenshaltungskosten und bessere Renten interessieren, sondern die dauernden Probleme mit kriminellen Asylanten, nicht anpassungswilligen Moslems und Sozialmissbräuche für Missmut sorgen. Die grossen Parteien reden diese Probleme schön und tun dagegen wenig bis gar nichts. Es kommt nicht von ungefähr, dass beinahe 50 % der Kärtner Bevölkerung sogenannte rechtspopulistische Parteien gewählt haben und das sollen alles Rechtspopulisten sein?
    Viele Bürger in Oesterreich wollen nur mehr Sicherheit und brauchbare Lösungen bieten nur die Rechtsparteien an.
    So simpel und einfach sind die Fakten.

    (Kommentar zum schwachen NZZ-Text mit dem schwachen Titel „Alles beim Alten“)

    Augenfällige Tendenz: MSM-Texte werden immer schwächer, Leserbriefe immer zitierfähiger und informativer.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/fast_alles_beim_alten_1.1004422.html

  14. “ Das ist eine Chance für ganz Österreich und auch für die EU!“

    Das sieht die EU ganz anders!
    Die hat ihr Fußvolk, die Antifas sehr gut auf das „Nie wieder Deutschland oder Österreich“ und schon gar keine prosperierende Nation und auch nicht Großstadt unter rechten Politikern eingestimmt. Was das Fußvolk nicht weiß, die EU hat eigens ein EU-Corps(European riot-control policemen), das bei Volks-und anderen Unruhen eingreift.
    Wir haben sie in Brüssel erlebt, in Köln, Frankfurt, und je nach dem lässt sie das Fußvolk machen oder wie jetzt in Hamburg zum 3.Oktober gar nicht, weil eben keine Rechten im Rampenlicht standen.

    Die besagte EU-Polizei:
    http://www.britsattheirbest.com/freedom/f_eu_sos_feb_2008_1_2008.htm

  15. #8 Koltschak
    #4 Philipp

    Danke für die Erinnerung!

    Ich nehme mir auch keine Ungläubigen zum Freund! Credo!

    Bei 5x beten tägl. kennt man sei Manual.
    Ausnahme:

    Sure 4/101: „Und wenn ihr durch das Land zieht, dann soll es keine Sünde für euch sein, wenn ihr das Gebet verkürzt, so ihr fürchtet, die Ungläubigen würden euch bedrängen. Wahrlich, die Ungläubigen sind euch ein offenkundiger Feind!“

    Wir konstatieren WACHSENDEN rassistisch-kriminellen Deutschenhaß.
    Wie sieht’s in Österreich aus?

  16. #10 missklamotte

    Gerade die Vermieter von Schrott- und Sozialimmos haben ein Interesse an möglichst viel Einwanderung aus bildungsfernen Schichten. Können sie doch so ihre Schrottimmobilien auch bei schrumpfender deutscher Bevölkerung weiter gewinnbringend auf Steuerzahlerkosten vermieten. 🙁

  17. Österreichische Sozis lernfähig??
    Oder Angst vor’m Untergang.?

    „Sie sei dagegen, politische Kräfte auszuschließen und Wähler von BZÖ und Freiheitlichen ins rechtsradikale Eck zu drängen, sagte Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) in einem APA-Interview.

    Ängste vieler BZÖ- und FPÖ-Wähler müssten vielmehr ernst genommen werden, so Burgstaller.“

    Sorgen der gebeutelten Steuerzahler ernst nehmen? Ist das nicht „populistisch“?

    http://salzburg.orf.at/stories/312588/

  18. “Kein Integrationsproblem in Wien“.
    (…)So will er unter anderem die Integration verstärken. Ab Herbst kommt die „Integrations- und Niederlassungsbegleitung“. Migranten werden intensiver als bisher mit der Wiener Lebensart und den Wiener Institutionen vertraut gemacht – um multikulturelle Konflikte abzubauen.

    Ja der Häupl, der muss ja wirklich eins zu viel getrunken haben. Wie sonst soll man sich die ganzen Massnahmen erklären, wenn es keine Integrationsprobleme gibt. Also Prost Herr Häupl, wohl bekommt’s!

  19. Kann es sein das die FPÖ hier zu lande überbewertet wird ?
    Ich habe mal irgendwo gehört das „islamisierung“ gar nicht Wahlthema der FPÖ war

  20. Manchmal neige ich dazu Deutschland als verloren zu betrachten. Meine große Hoffnung ist, daß Österreich die Kurve kriegt und gerettet werden kann. Dann brauche ich später nicht nach USA oder Kanada auszuwandern sonden einfach nur ein paar hundert Kilometer südwärts.

  21. #24 Jutta
    Der Absatz „Die geopolitische Bedeutung des Islam ist zu akzeptieren“ im Wahlprogramm der FPÖ ist hanebüchen. Die armen Palästinenser, die bösen Israelis, der harmlose Iran…

  22. „Kein Integrationsproblem in Wien“

    Das ist nicht ganz unrichtig. Ich habe hier in Wien mit Polen, Deutschen, Israelis, Indern, Tschechen, Filipinos und Chinesen zusammengearbeitet, und ich muss sagen: nein, es gab keine Probleme. Die alle waren integriert und auch willens etwas zu leisten.

    Wenn ich dann allerdings am Rennbahnweg entlang zur Ubahn gehe (Teile des Rennbahnwegs erinnern schon an die Türkei), oder in gewissen Strasse im 16. Bezirk verkehre… Dann sehe ich dass es in Wien tausende Integrationsunwillige gibt. Und diese sind, so wie ich das bisher beobachtet habe, NIEMALS Teil der oben genannten Nationen. Es sind IMMER Mohammedaner. IMMER.

    Und das erklär‘ mir der Häupl mal.

    #19 Arminius1984 (05. Okt 2008 16:50)

    wieso war wien 1933 bis 1938 diktatorisch?

    Nannte sich auch Austro-Faschismus. Dollfuß und Schuschnigg. Februar 1934 kam es zum bewaffneten Kampf zwischen dem Schutzbund (Sozi) und der Heimwehr (die vom Bundesheer unterstütz wurde). Das ging soweit, dass das österreichische Bundesheer mit Artillerie in die Gemeindebauten schoss (der einzige Augenblick wo die österreichische Armee Stärke zeigt, ist, wenn sie auf’s eigene Volk schießen darf, 1848, 1934, und wahrscheinlich bald zum dritten Mal).

    Dollfuß wurde ein paar Monate später von Nazis ermordet.

  23. @Thomas 79

    1933-1945 stimmt schon. Schließlich gab es vor dem Anschluss den sogenannten Austrofaschismus in Österreich, der sogar in einem kurzem aber heftigen Bürgerkrieg mündete.

    Ich kann nur froh sein, Wien vor 3 Jahren den Rücken gekehrt zu haben und jetzt in der Schweiz zu wohnen. Hier haben wir zwar auch allerhand Probleme mit den Musels, aber so etwas wie ich es aus Wien in Erinnerung habe ist mir noch nicht untergekommen.

    In unserem Gemeindebau im 2ten Bezirk (Leopoldstadt, Auländeranteil 38%) waren wir bis auf eine Pensionistin die einzigen Österreicher im Haus mit 35 Parteien. Was soll ich sagen, der Aufzug war ,meistens beschmiert und einmal hat Fatima sogar eine Windel liegen lassen. Mitten in der Nacht türkische Musik und zum fastenbrechen Feiern bis in die Früh. Ich brauche nicht zu erwähen, dass sämtliche Beschwerden an die Gemeinde nichts fruchteten.
    Die Stadt Wien fehlt mir zwar, denn der kanton Wallis ist eine sehr ländliche Gegend, aber Zustände wie diese nicht. Ich bin froh, dass ich mich nicht mehr mit solchen Problemen rumschlagen muss, ohne jedoch die zu vergessen die an der Kulturbereicherung leiden.
    Ich hoffe daher, dass HC Strache 2010 die rote Allmacht beendet.

  24. Man sollte die Villa von Feymann in die Mitte des Slum stellen und seine Zweitwohnung an Asylis vergeben und Hausverbot für ihn in Hotels u.s.w.
    Ein depremierter Kopfschüttler.

  25. @#24 Jutta

    Der Islam als eine der monotheistischen Weltreligionen verdient unseren Respekt

    „Die aggressive Unterdrückungspolitik Israels gegen die Palästinenser ist menschenverachtend und verurteilenswert.“

    „Im Falle des Iran, der ein wichtiger Wirtschaftspartner Europas und ein Schlüsselland für die Stabilität im Nahen Osten ist, stimmt die EU viel zu breitwillig in den Chor der US?amerikanischen Drohgebärden ein. Die Beziehungen zu Teheran müssen stattdessen von gegenseitigem Respekt getragen werden – damit würde sich die Union von ihrer Sklavenrolle in der US?Außenpolitik verabschieden und könnte an einer konstruktiven, diplomatischen Lösung arbeiten.“

    Ich weiß nicht, was ich von solchen Knallchargen halten soll!

    http://www.fpoe.at/index.php?id=393

    Das ist mir mehr als suspekt!

  26. Liebe PI,

    ich wollte nur sagen, dass die 1529er Belagerung an dem regerischen Herbst und harten Winter scheiterte. Der Herbst von 1529 war regnerisch, viele Belagerungsgeräte des türkischen Heer sind im Schlamm stecken geblieben, und sie konnten auch sehr langsam voranrücken.
    Das Osmanische Heer kämpfte im Winter nicht in Europa, was daran lag, dass sie keine Winteraufrüstung hatten.

    Als die Heere dann 1529 in Wien ankamen, war es schon zu spät, eine lang andauernde Belagerung anzufangen.

    Deus ex machina aber kein Heldentat…

  27. @11, 26: Ihr habt recht. Ich hätte den Beginn der Diktatur in Österreich auf 1934 verortet (ich hatte nur noch die Maiverfassung im Hinterkopf), aber 1933 ist wohl der treffende Zeitpunkt.

  28. Möglicherweise wird Brüssel seine klebrigen Finger nach Wien strecken, dann stehen sie hoffentlich zusammen, die Österreicher.

  29. Dank dem SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl gehört Wien heute zu 100% nicht mehr zu Österreich.

    Hauptsache, der SPÖ-Bürgermeister hat täglich seinen Vollrausch.

  30. Wie es dieser Alkoholiker Erzengel Michael Häupl schaffen konnte, sich soviele Jahre als Bürgermeister von Wien halten zu können, ist mir ein Rätsel. Der Mann ist eine Schande für Wien und man sieht es ihm an, dass er eigentlich besser in ein Irrenhaus passe würde als in das Regierungsgebäude. Es passt zusammen, dass dieser Kerl einerseits ausruft, Wien kennt keine Integrationsprobleme und auf der andern Seite gleichzeitig zusätzliche 30 Mitarbeiter anheuern lässt, die Integrationsprobleme besser in den Griff zu bekommen. Ein Lügner und Schnorrer wie er im Buche steht und dazu noch ein stadtbekannter Säufer, aber das reicht offenbar voll aus, um in Wien Bürgermeister zu werden.

    Eine erste Quittung haben die Wiener den Sozis bei den jüngsten Nationalratswahlen gegeben. Wenn das so weiter geht mit den Muselbanden zu Wien und etwas anderes ist nicht zu erwarten, dann werden nächste Wahlquittungen bald folgen, aber bis dann ist der Erzengel Michael vielleicht schon eine alkoholische Leiche.

    Etwas ganz entscheidendes haben die Oesterreicher den Deutschen voraus. Die Oesterreicher können immerhin rechte Parteien wählen, die Muselprobleme, Asylantenprobleme, härtere Strafen für kriminelle Subjekte, Verweigerung zur Integration aufgreifen und an die Hand nehmen. In Deutschland ist das gar nicht möglich, weil keine der offiziellen Parteien sich solcher Probleme tatsächlich annimmt und das ist eine fürchterliche, unerträgliche Situation. Armes, geplagtes Deutschland. Oesterreich hat noch die Chance, rechtzeitig Gegensteuer zu geben, Deutschland nicht. Der Krug wird in Deutschland bis zum Brunnen gehen, bis es zum Urknall kommt.

  31. 1a Gastbeitrag! Analyse und Ausblick perfekt!
    Nur besteht die gefahr, daß sich Muhammed Häupl bis dahin in zwei Jahren noch schnell ein paar zehntausend Musels einbürgert. De facto ist die Mehrheit der SPÖ derzeit abgesichert durch Altsozis, die sagen „Wir haben noch eine schöne Pension, nach uns die Sintflut“ und eingebürgerte Musels (v.a. Türken, läßt die SPÖ doch ihre Wahlplakate auf türkisch drucken…).

    Aber in zwei Jahren sind rein statistisch weitere 6% ihrer Wähler tot, und sooo schnell wachsen die Musels auch nicht nach.

    Wenn die Sozis die Mehrheit verlieren, wird das wirklich ein denkwürdiger Tag werden!

  32. @#36 Kopftuch

    Etwas ganz entscheidendes haben die Oesterreicher den Deutschen voraus. Die Oesterreicher können immerhin rechte Parteien wählen, die Muselprobleme, Asylantenprobleme, härtere Strafen für kriminelle Subjekte, Verweigerung zur Integration aufgreifen und an die Hand nehmen. In Deutschland ist das gar nicht möglich, weil keine der offiziellen Parteien sich solcher Probleme tatsächlich annimmt und das ist eine fürchterliche, unerträgliche Situation. Armes, geplagtes Deutschland. Oesterreich hat noch die Chance, rechtzeitig Gegensteuer zu geben, Deutschland nicht. Der Krug wird in Deutschland bis zum Brunnen gehen, bis es zum Urknall kommt.

    Genau so sehe ich es auch. Nur wieso ist das so? Warum lassen sich unsere Brüder das gefallen? Blöder als wir können die doch auch nicht sein, und müssen doch auch zumindest zu 40% sehen, wohin das alles führt?
    Oft sagen mir bundesdeutsche Freunde:“Ja ihr in Österreich dürft das sagen!“
    dann frage ich immer: „Und warum macht Ihr das Maul nicht auf? Sagte es endlich jedem Schwätzer, daß ihr NICHT seiner Meinung seid!“
    Antwort: „Das geht doch nicht, da wirste als Nazi eingesperrt oder wirtschaftlich ruiniert.“
    Dann kann ich nur den Kopf schütteln und mir denken: „Wer glaubt, in Österreich in einem Dreckstaat zu leben, der hat Deutschland noch nicht von innen gesehen…“.

    Wirklich Schade und eine Schande wie sich Deutschland freiwillig erniedrigt.

  33. #8 Koltschak

    Ich nehme mir auch keine Ungläubigen zum Freund!

    Das halte ich genau so. Deshalb habe ich auch keine Musels zum Freund, denn das sind die wahren Ungläubigen.

  34. Keine Integrationsprobleme in Wien? Och nein was dann mit den tausenden museljugendlichen Verbrechergesindel? Davon will der Schluckspecht Häupl nix wissen! Die gehören alle wie sie sind samt Großfamilie abgeschoben. Die türky Abus fahren alle fette BMWs oder Geländewagen die sich kein normal arbeitender Inländer je leisten könnte. Keiner weis wie die das leisten können. Was für Tricks oder Verbrechen dahinter stecken. Ihre Söhne wollen ihnen das nachmachen darum starten sie ihre kriminelle Laufbahn schon in der Hauptschule. Damit sie dann mit 17 den Führerschein machen und auch gleich so ein dickes Auto haben. Die schwindlichen Sozialisten und Grünärsche schauen natürlich weg und reden alles schön. Schade um die schöne wiener Stadt sie ist von Vermummten überrannt. Keiner tut etwas dagegen ausbaden müssen es die Eingeborenen. Man kann nur mehr rechts wählen das ist die einzige Hoffnung das sich in Punkto Museln was ändert.

  35. der Grundtenor des Artikels geht wie immer auf PI in die falsche Richtung.

    Motto:
    alle unsere Politiker verschlafen einfach die Rettung des abendlandes und müssen nur duch die PI-Leser aufgeweckt werden.

    Ich aber sage:

    alle PI-Leser verschlafen einfach die größere Entwicklung und verpennen völlig die wahre Gefahr.

    Wenn eines Morgens der Schäfer aufwacht und feststellt, dass der Wolf des nachts in den offenen Schafstall eingedrungen ist und drei Lämmer gerissen hat: WEN triffte den dann die Schuld für den Tod der Lämmer?

    Der Wolf ist ein Wolf, bleibt ein Wolf- solnage er lebt.

    Der Islam ist der Islam und bleibt der Islam, solange es ihn gibt.

    ABER WER HAT DEN SCHAFTSTALL OFFENGELASSEN?

    Wer diese Frage mit : „unsere dummen Politkker“ bantwortet, läuft der New World Order voll in die Arme

    Deshalb schnell ENDGAME ansehen
    ( http://www.videogold.de/endgame )

    und danach noch mal nachdenken, wer den Schafstall offengelassen hat.

    Erst denken, und dann unverzüglich handeln !!

  36. Der Clowns lügt wie alle Parteibonzen das Blaue vom Himmel herunter, so er behauptet, Östereich habe keine Integrationprobleme mit Kültürbereicheren!

    Schaun mer mal:

    „Integration auf niedrigem Niveau“, FAZ v. 20.05.2006, S. 6: Studie des Wiener Innenminis-teriums über Muslime in Östereich

    Die in Östereich lebenden Muslime sind weniger integrationswillig als bisher angenommen. „Integration auf niedrigem Niveau“, konstatiert der Islamkundler Mathias Rohe von der Uni-versität Erlangen-Nürnberg in seiner für das Wiener Innenministerium angefertigten Studie über die Integration von Muslimen in Östereich. Diese am Freitag im Rahmen der von Innen-ministerin Prokop eröffneten EU-Konferenz „Dialog der Kulturen und Religionen“ präsentiert worden. Sie wirft Schatten auf das bisher oft entworfene Bild, wonach es wegen der seit 1912 staatlich anerkannten und gleichberechtigt neben christlichen Kirchen und Religionsgemein-schaften stehenden Islamischen Glaubensgemeinschaft in Östereich weniger Integrations-schwierigkeiten gebe als in anderen Staaten.

    Weil Frau Prokop (ÖVP) aufgrund von Befunden der Studie die nicht integrationswilligen Muslime in Östereich auf 45 Prozent bezifferte, zog sie Kritik auf sich. Darauf entgegnete sie, man müsse „den Mut haben, Problemfelder aufzugreifen, offen anzusprechen, und nach Lösun-gen zu suchen“. Einwanderer hätten den bestehenden Wertekonsens mitzutragen und die Sprache zu erlernen, sonst könnten sie nicht in Östereich bleiben: Anerkennung der Grund-rechte und –Freiheiten; Gleichberechtigung von Mann und Frau; Trennung von Religion und Staat. Rechtsstaatlichkeit schließe archaisches Verhalten wie Ehrenmorde aus. Die Studie habe gezeigt, daß Östereich „keine Insel der Seeligen“ sei.

    Rohes Studie fußt auf der Befragung von 505 muslimischen Türken und Bosniern; mit deren 100 führte er zudem ausführliche sogenannte Leitfadeninterviews. „Integrations(un)willigkeit“ ermittelte er aus Haltungen zur Vereinbarkeit von Koran und östereichischen Gesetzen sowie der Zwangsehe und „Ehrenmorden“. Demnach halten elf Prozent der Bosnier, aber 25 Prozent der Türken die Muslime für „schlecht integriert“. Anders als bei den Bosniern gälten für Tür-ken Schwierigkeiten mit der Sprache und Ausleben der Religion im Alltag, beispielsweise das Tragen des Kopftuchs, als am häufigsten genannte Gründe für schlechte Integration.

    Mehr als ein Drittel aller befragten Muslime stimmten der Aussage zu, daß die Türken „eher schlecht integriert seien und sich nicht anpassen wollten“. Bei Bosniern seien hinsichtlich Kul-tur und Religion allgemein kaum Probleme erkennbar, dagegen bestünden unter Türken ver-breitet Identitätsunsicherheit und eine „deutlich stärkere Distanz zur Mehrheitsgesellschaft“. Ein „erheblicher Anteil“ aller Muslime wünsche einen „größeren Einfluß des Islam“ auf (die östereichische) Politik und Gesellschaft. Das sehe ein großer Teil der Östereicher mit Sorge. Rohe hat auch tausend Östereicher zum Thema befragt. Drei Fünftel stehen Muslimen neutral oder positiv, zwei Fünftel eher negativ gegenüber; insgesamt bestehe weitgehend friedfertiges, aber kontaktarmes Nebeneinander bei verbreiteter gegenseitiger Distanz, es herrsche Furcht vor einem Zusammenprall der Kulturen.

  37. Ein kleiner Fehler, in eurem Text…

    Unter Dollfuß wurde Österreich zu einer Einparteiendiktatur mit Berufung auf ein militärisches Ermächtigungsgesetz. Dollfuß regierte seit dem 1. Oktober 1932 unter Berufung auf das Kriegswirtschaftliche Ermächtigungsgesetz aus dem Jahr 1917, welches 1920 in die republikanische Bundesverfassung übergeleitet worden war.

    Dieser Austrofaschismus, der sich eng am italienischen Faschismus orientierte und vom Duce unterstützt wurde (im Gegenzug verriet Österreich seine Südtiroler), war die gleiche Einparteiendiktatur, wie sie ab 34 in Deutschland unter der NSDAP herschte.

    Als Ausrede wurde ein angeblicher deutsch-nationaler Umsturz, bei dem auch Dollfuß ums Leben kam, angegeben. Allerdings wissen wir ja, dass Dollfuß schon ab 32, also 2 Jahre vor dem Putsch der deutsch-nationalen und ihrem Versuch des Umbruches.

    Und hier müssen wir uns fragen, wenn ein Putsch wie in Össtereich damals böse ist, wieso sind dann zwei Putsche innerhalb von 2 Jahren in Thailand gut. Oder die 5 Putsche des Militärs in der Türkei.

    Ein Putsch kann immer nur von den jeweiligen beteiligten Parteien bewertet werden, und kann deshalb nur im Kontext seiner Zeit zu betrachten sein.

    Im grossen und ganzen, sollte man den Austrofaschismus niemals vergessen, denn die „demokratischen“ Österreicher kehren das ganze gerne mal unter den Tisch.

  38. #44 Almbauer (06. Okt 2008 09:16)

    Ein kleiner Fehler, in eurem Text…

    Der Text stammr ja von mir.
    Über die Jahreszahl, wann nun exakt die, wie ich es nannte, diktatorische Zeit begonnen hat, hatte ich mir den Kopf zerbrochen. Wann setzte sie nun wirklich ein? Wann beeinflusste sie das Leben des kleinen Mannes und nicht nur die staatliche Struktur?

    Du schreibst vom 1. Oktober 32. Das ist korrekt für Österreich. Die sog. Selbstausschaltung des österreichischen Parlaments fand allerdinga am 4. März 33 statt und erst ab diesem datum erließ Dollfuß die ganzen Verbote. Das ist die Jahreszahl, die ich genommen hatte.

    Da es in meinem Artikel speziell um Wien geht, gibt es aber noch ein anderes Datum, nämlich der 12. Februar 34. An diesem Tag erst wurde der SDAP Bürgermeister Karl Seitz im Rathaus verhaftet. Eine Chronik der Februarkämpfe, welche besonders um die Gemeindebauten tobte, die Seitz erbauen ließ, findet man hier:
    http://www.roteswien.at/online/page.php?P=11451&PHPSESSID=93daade75f462f156a897afbe51eb73b

    Formell wurde der Ständestaat erst durch die Verfassung vom 1. Mai 34 besiegelt.

    Zurück zum Thema:
    die SPÖ hatte gehofft, dass, ihre Wähler wie früher nur granteln werden, aber dennoch brav ihr Kreuz auf dem Wahlzettel an die „richtige“ Stelle machen werden. Jetzt reibt sie sich verwundert die Augen. Die Absolute ist schon lange Geschichte und jetzt ist auch noch die relative Mehrheit in Gefahr. Und dass ausgerechnet viele Jungwähler ihr Kreuzerl woanders machen, dürfte manche Genossen alamieren.

    Das fördert natürlich die Grabenkämpfe innerhalb der Partei. Der Thron von Häupl ist ja schon am wackeln. Ob der Faymann es schafft, eine stabile Regierung mit der ÖVP aufzustellen, die auch was zustande bringt, kann angezweifelt werden.

    Die Grünen versuchen gerade, Martin Graf von der FPÖ als dritten Nationalrats-Präsidenten zu verhindern. Ob ihnen das gelingt, bezweifele ich. Im Gegensatz zu den Deutschen knicken die Österreicher nicht so leicht ein. Höchstens beim Opernball. 🙂

    Sind ein paar kleine Fehler im Artikel. Über einen ärgere ich mich: ich schreibe „Ungläubige“ immer nur in Anführungszeichen.

    Ich bin Deutscher und lebe in Deutschland, aber Wien ist meine zweite Heimat. Bin oft genug in dieser wunderbaren Stadt. Ich liebe an den Wienern ihren Charme, ihren Schmäh, aber auch ihr Granteln. Jetzt müssen die Wiener zeigen, dass sie auch Widerstand leisten können. Damit es nicht zu dem kommt, was ich auf http://www.moschee-ade.at/ gefunden habe:
    „Wo der Halbmond aufgeht, geht das goldene Wienerherz unter!“

  39. Es ist schon zum kotzen. Beinahe in allen EU-Ländern treiben Moslem-Jugendbanden ihr Unwesen, schikanieren, drangsalieren, überfallen, beschimpfen Einheimische, leben auf Sozialpump, weil sie nichts können und zu nichts zu gebrauchen sind, Gesetze werden laufend missachtet und das alles ist bestens bekannt. Die Auswüchse sind je nach Land und Region schlimm bis unerträglich. Die Gangs lassen jeglichen Respekt vor der Polizei vermissen und verhöhnen diese als Waschlappen. Fortlaufende Zunahme von Ghetto-Bildungen mit eigenen Gesetzen, wo die Polizei gar nicht mehr reinkommt und dort nichts mehr zu suchen hat. Statt hartes durchgreifen hält bei den Behörden Resignation Einzug.

    Einer solchen Entwicklung könnte nur Einhalt geboten werden mit schärfstem durchgreifen, denn das ist das einzige, was dieser Abschaum versteht und wovor sie Respekt haben. Mich würde es nicht wundern, wenn eines Tages in unseren Breitengraden altbewährte brasilianische Methoden von Todesschwadronen um sich greifen.

    Brasilien hatte lange Zeit riesige Probleme mit hochkriminellen Jugendbanden, die vom Staat nicht mehr kontrollierbar waren. Viele Täter wurden zwar gefasst, aber von den völlig überlasteten Richtern und wegen schon stark überfüllter Gefängnisse nur zu gerne möglichst schnell wieder laufen gelassen und lächerliche Urteile gefällt. Das wurde mit der Zeit der Polizei zu bunt, immer nur die Katze für nichts und wider nichts zu spielen. In den Polizeikorps wurden sogenannte Todesschwadronen gebildet und die gingen dann in der Freizeit mit brutaler Gewalt gegen diese Banden vor. Speziell wurden diejenigen dran genommen, die sie der Justiz schon einmal zugeführt, von der aber nie der gerechten Strafe zugeführt wurden. Vergewaltigern wurden die Eier abgeschnitten, andere wurden je nach Vergehen krankenhausreif geprügelt, verstümmelt oder ganz einfach liquidiert. Es wurde eine Art Selbstjustiz installiert mit dem Erfolg, dass die Kriminalität erheblich sank. Diese Selbstjustiz-Kommandos wurden erst eingestellt, als der Staat durch verschiedene Massnahmen dem Recht wieder durch Durchsetzung verhalf.
    Ich billige das Vorgehen dieser polizeilichen Selbstjustiz keineswegs und hoffe, dass uns ähnliche Vorgehensweisen in unseren Breitengraden erspart bleiben. Wenn der Staat aber solchen und immer radikaleren Entwicklungen auf Dauer nicht Einhalt gebieten kann, bin ich leider nicht überzeugt, dass gewisse Kreise, ob Polizei oder Bürger, aus Frust, Wut und Ohnmacht irgendwann zu solchen Mitteln greifen werden.

  40. #45 Aufgewachter

    Ich wollte dich damit nicht diskreditieren, nur möchte ich darauf hinweisen, dass mit deiner Aussage 1933 – 1945 99,99% der BRDler – dies nur auf das 3. Reich beziehen werden.

    Das Deutsch-Österreich 1919 den Anschluss an das Deutsche Reich wollte, dies sogar in die Verfassung aufnahm und dies durch die Sigermächte des 1. WK verboten wurde, weiß niemand in der BRD. Es ist auch nicht bekannt das sich viele Monarchisten und deutsch-nationale in all der Zeit in Österreich für den Anschluss ans Reich stark machten.

    Da du, wie ich vermute, der FPÖ nahe stehst, vielleicht auch Hr. Martin Graf, dürfte dir, und nun auch allen anderen Österreichern die bisher geschlafen haben, klar sein was Olympia früher tat (Südtirol) und für was es einsteht. Für ein geeintes Deutschland… 😉

    Vorallem finde ich, ohne dir zu nahe tretten zu wollen, dass die Reeducation in Österreich derart perfide war, dass heute niemand mehr vom Austrofaschismus spricht, niemand wer weiß wer, wann und wie oft vom Anschluss an Deutschland sprach.

    Man hat in 60 Jahren den Österreichern wirklich eingetrichtert, sie seien keine Deutschen…

    Haben HC und Jörg eigentlich den Anschluss un ausgeschlossen, oder hüllen sie sich weiter in Schweigen?

  41. # 10 missklamotte

    Dann kommt eben ein, wenns Ihnen hier nicht gefällt ziehen Sie halt woanders hin.

    Solange es „nur“ der Hauswirt ist …

    In Frankfurt am Main kommt ein solcher Ratschlag ganz offiziell von der Integrationsbeauftragten im Magistrat der Stadt !! (Die Dame ist übrigens vor Jahren aus dem Iran zugezogen.)

    Und zwar nicht als „Empfehlung“ an Einzelpersonen sondern an die Bewohner eines ganzen Stadtteils.

    Tja, wenn solches Pack erst einmal im Magistrat sitzt …
    .

  42. # 10 missklamotte

    Dann kommt eben ein, wenns Ihnen hier nicht gefällt ziehen Sie halt woanders hin.

    Solange es „nur“ der Hauswirt ist …

    In Frankfurt am Main kommt ein solcher Ratschlag ganz offiziell von der Integrationsbeauftragten im Magistrat der Stadt !! (Die Dame ist übrigens vor Jahren aus dem Iran zugezogen.)

    Und zwar nicht als „Empfehlung“ an Einzelpersonen sondern an die Bewohner eines ganzen Stadtteils.

    Tja, wenn solches Pack erst einmal im Magistrat sitzt …
    .

  43. #49 Almbauer (06. Okt 2008 12:04)
    Ich stehe der FPÖ nicht nahe. Hätte ich Wahlrecht in Österreich, so hätte ich wahrscheinlich die BZÖ gewählt, auch wenn mir der Jörgl nicht unbedingt liegt.

    Ich bin halt ein Anhänger von allen islamkritischen Kräften und Parteien, solange sie demokratisch sind. Und das nehme ich sowohl von der FPÖ als auch von der BZÖ an. Die allgemeine Zerrissenheit unter den Islamisierungsgegnern k….. mich an. Anstatt gemeinsam die schlimmste Bedrohung der Jetztzeit zu bekämpfen, wird viel zu viel Energie aufgewendet, um andere Islamisierungsgegner zu schädigen. Meine Befürchtung ist, dass statt dieser demokratischen Kräfte auf ein Mal ein großer Führer aufkommen wird, und dann haben wir den gleichen Salat wie 1933. Ich will weder eine Islamisierung, noch eine Diktatur, gleich welcher Art.

    Der Austrofaschismus wurde in der Vergangenheit durchaus kontrovers diskutiert. Ihn nur als „Faschismus light“ darzustellen, halte ich für verkehrt. Auf der anderen Seite war er längst nicht so brutal und rücksichtslos wie der deutsche Nationasozialismus. Auch hier sage ich, dass ich weder das eine noch das andere will.

    Der österreichische Adler hat noch zwei Flügel und kann somit fliegen. Dem deutschen Adler fehlt ein Flügel und hoppelt nur noch links im Kreise rum. Das ist das, was unsere beiden Länder unterscheidet und deshalb beneide ich die Österreicher.

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