Manchmal staunt man gerade in jüngster Zeit über Unverhältnismäßigkeiten im Empfinden angemessener Strafen: Mörder und Totschläger mit multikulturellem Hintergrund werden als weniger gefährlich für die Gesellschaft empfunden als Meinungstäter. Wieso? Vielleicht, weil viele ein tief-verwurzeltes Bedürfnis nach Absolution haben, ohne dass die unter den Schatten der Vergangenheit liegenden Ressentiments wirklich überwunden wären. Henryk M. Broder kritisiert dieses unechte Mitgefühl als „Soße der Betroffenheit“.

Heribert Seifert schreibt auf Deutschlandradio Kultur:

Eine freie Gesellschaft … braucht Optimismus und Vertrauen. Sie verlangt die Zuversicht, dass in einem offenen und pluralistischen Gemeinwesen die unbehinderte Debatte das einzige Medium ist, in dem festgestellt wird, was als Wahrheit gelten soll. Wie ernst wir es mit dieser Freiheit meinen, bewährt sich nicht im Umgang mit Meinungen und Gedanken, die wir ohnehin teilen und schätzen. Die Probe aufs Exempel findet statt beim Umgang mit Ansichten, die wir hassen und die wir dennoch zulassen, weil wir sicher sind, sie widerlegen und im offenen Streit erledigen zu können. Haben wir hierzulande wirklich keinen Grund zu solchem Optimismus?

Besonders heikel in der Diskussion, ist die Auseinandersetzung mit „braunen“ Meinungen, die wir hier in keinerlei Art und Weise teilen oder unterstützen möchten. Dennoch hat der sofortige Massen-Reflex „wir hassen Rechts“ etwas Geheucheltes, weil man sich dann nicht mit den Wurzeln des Problems auseinandersetzen muss. Sich auf keinen Diskurs einlassen muss. Keinen Weg finden muss, mit unangenehmen Meinungen, mit sich selbst und mit der eigenen Vergangenheit fertig zu werden.

Wenn man Franzosen nach dem zweiten Weltkrieg fragt, hatten alle Verwandte in der Résistance, obwohl man weiß, wie weit verbreitet auch die Zustimmung für das Vichy-Regime war. In Deutschland erinnern sich heute viele nur zu gern an die Widerstandskämpfer in der eigenen Familie, an die jüdische Verwandschaft – wir sind die Guten. Dennoch hatten die Bösen einen Nährboden, auf dem sie gewachsenen sind. Eine politische Führung, die mit Propagandamitteln arbeitete und die Meinungsfreiheit beschnitt. Eine Maschinerie, die mit gegenseitigem Misstrauen und Denunziantentum arbeitete und diese Schwächen ausnutzte. Heute ist man geläutert gegen Rechts, aber ist man auch wirklich frei von den alten Schwächen?

Vieles am heutigen Mitgefühl mit den Opfern des Nazi-Unrechts ist aufgesetzt, lautet Henryk M. Broders hartes Urteil:

Das Faszinosum hält bis heute an. Das Dritte Reich ist in der Tat ein Faszinosum, auch deswegen, weil sich alle möglichen Leute seit so langer Zeit um eine Erklärung bemühen und doch keine finden, wie ein gebildetes Volk auf so einen magenkranken Sesselpupser wie Hitler reinfallen konnte.

Irgendwas war doch am Dritten Reich dran, dass man so überheftig reagieren muss, um sein Entsetzen darüber auszudrücken. Wenn man nämlich es in der Tat als grauenhaft, schrecklich und wahnsinnig fände, dann müsste man sich nicht so zwanghaft, permanent davon distanzieren und über Leute herfallen.

Ich stelle nur, wenn Sie so wollen, eine Unverhältnismäßigkeit der Reaktionen fest. Vor Kurzem, vor einer Woche, glaube ich, war der ehemalige iranische Präsident Khatami in Freiburg, ist dort mit allen Ehren empfangen worden, ein Staatssekretär eilte aus Berlin herbei, der grüne Oberbürgermeister reichte ihm die Hand. Khatami ist ein Mann, der sich im Laufe seiner Karriere unglaublich geäußert hat über den Westen, den Christen, gegenüber den Juden, gegenüber Israel. Er wird mit allen Ehren empfangen und Sie hören keinen Hauch von Empörung in diesem Land, weil unsere gesamte Aufmerksamkeit sich auf den letzten Holocaust richtet, der passiert ist, weil wir von der Vergangenheit in der Tat fasziniert und besessen sind.

Und es stimmt nicht, dass die Deutschen mit der Vergangenheit nicht klarkommen. Sie kommen mit der Vergangenheit sehr gut klar. Womit sie nicht klarkommen, ist die Gegenwart.

Und für die jetzige Generation hat das Dritte Reich eine andere Bedeutung als für meine Generation, der ich direkt nach dem Krieg geboren wurde. Man könnte es vielleicht einfach faktisch-historisch berichten, und man könnte vielleicht diese Soße der Betroffenheit sich langsam ersparen, die über diese Geschichte ausgebreitet wird, weil die Leute sind nicht wirklich betroffen. Sie sind nicht wirklich betroffen, sonst würden sie sich nicht dermaßen in die Vergangenheit stürzen und noch einmal, ich kann es immer nur wieder betonen, die Gegenwart leugnen. Wenn zum Beispiel heute die Existenz Israels zur Disposition steht, ist das eigentlich der Skandal, mit dem wir uns heute beschäftigen müssen.

Entscheidend ist, was wir davon halten, dass sich die SPD heute mit Hisbollah-Leuten auf Konferenzen trifft.

Vor lauter überheftiger Empörtheit gegen Rechts gerät in den Hintergrund, dass das Antisemitismus-Problem in Deutschland nicht auf Rechts begrenzt und mitnichten überwunden ist. Zum einen hat man sich gerade im politisch linken Lager durch simple Umbenennung von Antismitismus in Antizionismus das Problem vom Hals geschafft und legt einen geradezu schaurigen Eifer an den Tag, die „armen, unterdrückten Palästinenser“ gegen die „israelischen Besatzer“ zu unterstützen.

Zum anderen hat Deutschland ein gravierendes und oft negiertes anti-jüdisches Migrantenproblem mit islamischem Hintergrund. Und hier kommt ein weiterer politischer Spagat ins Spiel: Man muss den Anschein aufrecht erhalten, man sei nicht gegen Juden, aber gleichzeitig keinen Verdacht auf sich fallen lassen, man kritisiere den Islam – was sofort (fälschlicherweise) als Islamophopbie gilt und mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Kritik am Islam ist keine Kritik an den Muslimen als Menschen, sondern am islamischen System, das von seinen Ursprüngen her anti-jüdisch ist. Wer echte und nicht bloß aufgesetzte Freundschaft zum Volk Israel empfindet, müsste diese Bedrohung ernst nehmen und auch die eigenen Motive immer wieder neu hinterfragen.

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38 KOMMENTARE

  1. Und es stimmt nicht, dass die Deutschen mit der Vergangenheit nicht klarkommen. Sie kommen mit der Vergangenheit sehr gut klar. Womit sie nicht klarkommen, ist die Gegenwart.

    weiss das auch „sein“ blatt, wofür er schreibt?

  2. Die Antifa, Linkspartei, Teile der SPD und sonstige Gutmenschen und vorgebliche „Kämpfer gegen Rechts“ sind deswegen so bemüht, ständig mit dem Finger auf irgendwo existente Neonazis zu richten, um im Gegenzug für die eigenen Untaten und die die noch kommen werden und für ihre gepamperten Gruppierungen (von Hisbolla angefangen bis zur RAF) freie Bahn zu haben.

    Das ist der einzige Sinn und Zweck der Veranstaltung: Man zeigt mit dem Finger auf Leute, die angeblich „rechts“ sind und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: man macht sich selbst unangreifbar (jemand, der andere als „rechts“ gleichbedeutend mit rechtsextrem bezeichnet macht sich gegen diesen Vorwurf natürlich in einem Atemzug immun) und gleichzeitig kann man in Ruhe über die Vernichtung Israels verhandeln, die Meinungs- und Pressefreiheit aus dem Weg räumen, Rufmord an Gegnern begehen und diese beruflich und persönlich vernichten usw. usw.

    Ich glaube, nicht mal die Antifa glaubt ernsthaft, dass die hiesigen 4000 Rechtsextremen in diesem Land (von denen vermutlich ein Drittel VS-Mitglieder bzw. andere Informanten sind) ernsthaft eine Fortsetzung des Hitler-Regimes durchsetzen können und werden.

    Nein, aber das Bild muss natürlich mit aller Gewalt aufrecht erhalten werden, damit die andere Front ihre Untaten ungestört vorbereiten und durchführen kann. Im Grunde ein sehr simpler Trick, der nur leider gut funktioniert, da weit und breit kaum eine kritische Presse in Sicht ist, die das mal mit aller Distanz analysieren würde. Alle marschieren leider im Gleichschritt, keiner schert aus – german business as usual. Alles wie gehabt.

  3. Und so kommen dann solche Meldungen zustande, die zeigen, wie sehr multikulti gefloppt ist:

    http://www.zeit.de/2008/46/Lsp-Einbuergerung?page=2

    »Die Idee des Einbürgerungskurses war theoretisch gut und gut gemeint, sie funktioniert aber nicht«, sagt Erich Zehnder, Mitglied in einer Bewertungskommission des Bundesinnenministeriums für den Einbürgerungstest. Zehnder, der für den Landesverband der Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz arbeitet, konstatiert: »Das Konzept ist gescheitert.« Geplant sei gewesen, dass die Zuwanderer sich mit dem Land auseinandersetzen. Um den Test zu bestehen, reiche Auswendiglernen jedoch aus.

    Eine Auseinandersetzung mit Multikultis über Multikulti können Sie vergessen!

    Man weicht aus, geht nie auf die Argumente ein, man wird Sie als Nazi, Rassisten, A….l..c. beschimpfen, Ihnen persönlich die Kreuzzüge (ohne deren Uraschen zu kennen) um die Ohren hauen, mit dem alten Testament, George Bush und der israelischen Armee kommen.

    Regel Nr. 1: Der Multikulturalist gibt den Takt vor!

  4. Die verlogene Antifa und die noch mehr verlogenen MSM agieren wie der Brotdieb, der mit dem gestohlenen Brot unter dem einen Arm aus dem Bäckerladen tritt – mit dem anderen Arm über die Strasse zeigt und lauthals ruft:

    Haltet den Dieb – Haltet den Dieb!!!

  5. #3 Paula

    Ebenfalls bei dradio.de gibt es dazu einen netten Beitrag

    Dort heist es:

    „Politischer Kampf als Wellnessprogramm

    Ein Gutteil des vermeintlichen Kampfes gegen „rechts“ ist nichts weiter als ein seelisches Wellnessprogramm für seine Betreiber. Gegen „rechts“ zu kämpfen, schafft definitiv ein gutes Gefühl. Schließlich weiß man ja heutzutage nicht mehr so genau, wofür und wogegen man zu sein hat, die Globalisierung ist zu anonym, George Bush oder Sarah Palin sind zu weit weg, die Klimakatastrophe ist unzuverlässig, Hitler letztlich nun doch irgendwie tot, und die Mülltrennung allein bringt das emotionale Gleichgewicht auch nicht ins Lot – also engagiert man sich gegen „rechts“. …..“

  6. Passt zum im Bericht angesprochenen Antisemitismus. Sorry, falls da hier schon mal mal Thema war, habe auf die Schnelle nichts gefunden:

    http://www.henry-nitzsche.de/

    Wer Antisemitismus bekämpfen will, muß islamische Zuwanderung stoppen! (Pressemitteilung) 2008-11-04

    Der sächsische Bundstagsabgeordnete Henry Nitzsche stimmte heute als Einziger gegen die Einsetzung eines sogenannten Expertengremiums zum Thema Antisemitismus. Nitzsche begründete seine Entscheidung damit, daß Antisemitismus in Deutschland kein so gravierendes Problem darstelle, das die Einsetzung einer solchen Kommission rechtfertigen würde.

    „Antisemitismus tritt bei uns lediglich als Randerscheinung auf. Diejenigen, die das Gespenst der Judenfeindlichkeit permanent heraufbeschwören, leiten doch in Wirklichkeit ihre Existenzberechtigung daraus ab. Wir haben in Deutschland genug Betroffenheitsbeauftragte. Da braucht es nicht noch eine weitere moralische Instanz. Vor allem nicht, wenn mit vordergründigen Argumenten wie ewiger Verantwortung und einer zweifelhaften Staatsräson in Wahrheit nur finanzielle Forderungen politisch durchgesetzt werden sollen“, sagte Nitzsche.

    Verärgert zeigte sich der fraktionslose Bundestagsabgeordnete auch darüber, daß der Inhalt des Antrages den Abgeordneten erst am Tag der Abstimmung bekanntgegeben worden sei. Bis gestern habe es nicht einmal eine Drucksachennummer gegeben. Er könne sich daher nicht des Eindrucks erwähren, daß das ganze eher der politischen Profilierung einiger Kollegen diene, als der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus und dessen Ursachen.

    „Wenn Antisemitismus hierzulande überhaupt nennenswert verbreitet ist, dann unter Moslems. Diese unbequeme Wahrheit aber möchte niemand hören. Wer also Judenfeindlichkeit wirksam bekämpfen will, der muß die islamische Zuwanderung stoppen. Alles andere wäre inkonsequent. Es nutzt jedenfalls herzlich wenig, auf der einen Seite eine Antisemitismuskommission einzusetzen, wenn man andererseits den Bau zahlreicher Moscheen für islamische Haßprediger unterstützt“, so Henry Nitzsche abschließend.

    Berlin, den 4. November 2008

  7. Broder hat wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen. Jeder normaler Mensch kann über den Nationalsozialismus nur entsetzt sein. Aber diese Rituale der Gedenkveranstaltungen kann man nur mit Ärger zu Kenntnis nehmen. Man erinnert in ergriffener Atmosphäre an das Böse und ist nicht bereit oder fähig die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Wer die Gefahr in einigen hundert Skins sieht, will nur von dem eigentlichen Problem ablenken, den Weg des geringsten Widerstands gehen und sich dabei auch noch gut fühlen. Der Nationalsozialismus ist eine Leiche; der Islam ist aber sehr lebendig.

  8. der kampf gegen rechts hat schon längst religiöse züge angenommen; was für andere leute weihnachten ist, ist für die antifas der 9. november, weil dann alle so schön in der dämmerung mit kerzlein herumstehen, fleißig lichterketteln und viel viel bessere menschen sind als alle anderen. da leuchten kinderaugen. und hitler ist der antizionistische heiland der kommunisten und antifanten, weil ohne diesen schurken könnten sie sich nicht besser finden/fühlen als all die bösen faschisten, deren vorgehen gegen andersdenkende sie bis ins detail kopieren. nach der lichterkettendemo geht man zum israelkritischen fackelzug und verbrennt ein paar bücher, äh, us-flaggen, schwelgt in internationaler solidarität mit palis und anderen antizionisten.
    am ende des abends erscheint dann die lichtgestalt (sonne, mond und sterne) claudia „familie ist kein wert an sich“ roth und erteilt die generalabsolution.
    als weitere variable feiertage der „church of antifa“ werden demos gegen g8-gipfel und castortransporte etc. eingeführt, an denen man sich zusätzlich durch gewaltbereite aktionen eine generalabsolution von allen klimasünden(co²-ablaß!) ergaunern kann.
    freudestrahlend und zufrieden fährt man dann in sein „grünes“ multikultiviertel mit ausgewogener sozialstruktur(man ist extra wegen björn-torben und luca-leonida schon letztes jahr umgezogen, damit die kleinen nicht in kontakt mit rütli-borat kommen).
    zum ausklang des abends singt man dann noch mit den kindern „spiel nicht mit den schmuddelkindern“ von degenhardt. alles wird gut…

  9. #11 kongomüller (10. Nov 2008 14:58)

    Neulich ein Antifa-T-Shirt gesehen:

    „Auch wenn Sie’s nicht vermuten, wir sind die Guten“!

    Allein das Gefühl, zu den Guten zu gehören, das hatten SS-Wachleute oder Stasi-Offiziere auch!

  10. Vergesst den Nationalsozialismus in dieser Debatte, sage ich euch als Aussenstehender (Schweizer). Diese verquirlte Logik, den Wilden schönzureden, und seine kranke Ideologie dazu, die ist in allen Ländern des Westens aktuell.

    Die verwirrten Linkischen haben keinen Kommunismus mehr, den sie schönreden können, da muss halt was anderes herhalten. Je verrückter, desto besser. Je schlechter für die Demokratie, die Freiheit und ein glückliches Leben, desto besser.

    Mein Eindruck, je länger deso mehr, ist der, dass die Linkischen einfach alles hassen, was irgendwie erfolgreich, zufrieden, glücklich und gelungen ist.

    Die brauchen Trümmer. Sie hassen Freude.

  11. #15 FreeSpeech (10. Nov 2008 16:06)

    Ja, sie brauchen Trümmer und sie hassen Freude!

    Ein beliebter „Sponti“-Spruch der 68erInnen-TotalversagerInnen lautete:

    „High sein, frei sein, Terror muss dabei sein!“

    Ja, so etwas gibt und gab es in Deutschland!

  12. Ist ja logisch, warum Meinungs- und Denkdelikte als grössere Gefahr gesehen werden als Mord und andere Gewaltverbrechen.
    Weil sie es auch sind.
    Eine Idee kann einem politischen System gefährlicher werden als ein einzelner Mord.

  13. #10 Henker (10. Nov 2008 14:53) OT:
    Mehr als 6000 indische Islam-Gelehrte verurteilen Terrorismus
    http://www.islamische-zeitung.de/?id=11000

    Sind ja „massenhaft & tonnenweise“ Beifallsbekundungen von Muslimen dazugeschrieben. Die können sich ja kaum noch zurückhalten vor Schreiben…

    #17 Aufgewachter (10. Nov 2008 18:23)
    Boaharharhar…der Broder wieder!
    Und die Schlußpointe vom Broder für die Halbäffchen des „moralischen“ Hydrakopfes;

    Es ist ganz einfach: Wer über Darfur nicht reden will, der sollte über Auschwitz schweigen.

    Wenn ich jetzt Gutmensch wäre, würde ich darüber echt meine Fingernägel aufknappern! :mrgreen:

  14. …George Bush oder Sarah Palin sind zu weit weg, die Klimakatastrophe ist unzuverlässig, Hitler letztlich nun doch irgendwie tot, und die Mülltrennung allein bringt das emotionale Gleichgewicht auch nicht ins Lot – also engagiert man sich gegen “rechts”. …..”


    Gut beschrieben – aber „Hitler letztlich nun doch irgendwie tot“ stimmt nicht ganz.
    Der wird doch wirklich täglich im TV oder einem Radiosender, mindestens aber in der Qualitätspresse mit viel Phantasie wiederbelebt.
    Auf Hitler können und wollen sie nicht verzichten. Hitler macht Quote, Hitler bringt Auflage – anders kann man sich das nicht erklären. Oder doch?

  15. ===========================================
    #16 Eurabier

    Du kennst die Taunus Brüder aber gut, die nach vollbrachten ’streetwartraining‘ dann auf Bahren in’s Lazarett gebracht werden mussten. Und dann,- ja dann kam die große Zeit der RAF. Wiederholt sich Geschichte ?

    Heute trainiert Chaos Truppe an uns Bürgern, offen für alle sichtbar und hat neben der obligatorischen Hass-TAZ eine Herde Presselemminge hinter sich auf die sie verlassen kann ihr zu folgen, wenn sie wie jetzt oben am Grand Canyon stehen. Was sagen die Bergsteiger ? lande flach, oder was.
    =============================================

  16. Das gesamte Szenarion hinsichtlich des Islam ist von einer solchen Absurdität, dass ich daraus nur schließen kann: ES IST SO GEWOLLT!

    Das ist der Punkt, wo sich die Frage aufdrängt: Was wollen wir mit mehreren Parteien, wenn sie sich alle einig sind?

    „Dann lieber nur eine, das ist billiger…“ mögen also manche denken.

    Unser System hat Fehler – und die sollten schnellsten behoben werden – sonst haben wir bald wirklich nur noch eine Partei.

    Nur ein Beispiel: die Mehrheit der Deutschen will keine zig Millionen Moslems hier – die Mehrheit der Deutschen will keine Großmoscheen. Und wo äußerst sich der entsprechende politische wille?

    Richtig! Nirgendwo! die Mehrheit ist nämlich blöd und hat nix zu sagen! das heißt dann „Demokratie“.

    Überzeugend, unser System, oder?

  17. RAFTATz Komplizen bei denen die Bekennungsschreiben der Killer veröffentlicht wurden, für Sympathisanten wirbt, SED lobt und wer weiß woher der Schotter kam um so eine Blut-Rote Postille am Leben zu halten.
    ===============================================
    Gott schütze unser Vaterland vor diesen Pressbengeln und TV-Schweinejournaille

  18. #25 Rechtspopulist

    Deine Vermutung ob der Untergang gewollt ist, ist mit der Verfassungsfrage zu beantworten.

    Das System, die VF droht Dir Dich aus dem Verkehr zu ziehen wenn Du die VF Frage stellst.

    Gleichermaßen wird die VF benutzt um den eigenen SystemSTURZ zu begleiten.

    Dieser Widerspruch erklärt Deine Frage,aber nicht die Logik.

    Noch einmal aus meiner Sicht. Bis zur BTW09 stelle ich nicht die VF Frage im Gegensatz zu allen Linksextremisten die da sind DIE LINKE JUSOS und GRÜNE.(warum Grüne,weil sie den Islamimport verantworten)
    Fazit sie wollen den Systemsturz.

    Willst Du den auch, stehst Du auf sehr dünnem Eis insb. weil Du kein Linker bist,die dürfen die Vf Frage sogar im Reichstag stellen,Dich holen die Schlapphüte um 5 Uhr morgens ab.

    Soweit die VF Frage,je nach Gesinnung gebogen.
    Stellen Wir Rechte jedoch auf einem NOCH verfassungsgeschützem Votum einen Gegenpart auf, wird nach Adam Strömungsgesetz eine Bewegung entstehen welche Teile der links zusammengequetschte Masse zur Mitte zieht und mit Sicherheit in deren Folge Zulauf bekommt ggf. in einer CDU Heimat findet die ihren Namen wieder verdient.

    Über diesen Weg ist eine VFtreue legale Weichenstellung und Widerstand gegen Brüssel möglich.

    Die EU-Wahlen werden neben Österreich auch für uns eine Schicksalswahl vor der BTW09

    Sollte es nicht gelingen einen Rechtsblock in Straßburg zu stärken, haben die EU-Imperialisten den Sieg vorab und unsere bedingungslose Kapitulation ohne Gefecht errungen.

    Diese Kapitulation wäre für Deutschland aber nicht die erste die uns im nachhinein als Befreiung verkauft wird, da kannst Du Dich auf unsere Pressedhimis verlassen.Denk mal eine Nacht darüber hinaus nach.
    #############################################

  19. Was an der ganzen Soße besonders unappetitlich ist, ist die Tatsache, daß gerade die Parteien dieses Theater ständig veranstalten und mit dem Finger nicht auf sich, ihresgleichen, sondern uns Bürger zeigen.

    Das ist wie bei der „Ruck“-Rede von Roman Herzog: Alle sind sie gemeint, zeigen aber stets mit dem Finger auf andere.

    Darum noch einmal zur Erinnerung, wer den „Verwaltungsmassenmord“ (Ralph Giordano) ermöglichte und veranstaltete:

    Die Parteien als Hort der Demokratie, des Pluralismus, des Friedens und der Toleranz – so ihre Selbstdarstellung. Für die bewußt auf zwölf Jahre reduzierte deutsche Geschichte sind nicht sie, sondern das Volk verantwortlich, obwohl doch eigentlich Parteien, Politiker, Politik machen, nicht das Volk. Und deswegen weiß jeder, der nicht hinter der Säule gesessen hat, daß Wilhelm II. am 14. August 1914 die Vertreter aller Parteien um sich versammelte und mit ihnen den sog. Burgfrieden schloß um mit ihrem Einverständnis in den Krieg zu ziehen. Der deutschen Öffentlichkeit machten Kaiser, Parteien und Mainstreammedien vor, daß Reich befände sich in einem Verteidigungskrieg gegen Rußland; erinnert auffallend an heutig Zustände.

    Die SPD schließlich war Steigbügelhalter der NSDAP, indem sie die letzte von Hermann Müller geführte Koalition auflöste und so Wahlen notwendig machte. Der Braunschweiger Ministerpräsident Werner Küchenthal (DNVP) und sein Innenminister Dietrich Klagges (NSDAP) nebst dazugehörigem Parlament (Parteien) verschafften sodann Hitler die deutsche Reichsbürgerschaft und dadurch aktives wie passives Wahlrecht. Und die meisten Parteien haben seinen „Notstandsgesetzen“ zugestimmt, waren daran beteiligt, die Macht der Nazis zu zementieren und die Demokratie nebst der Weimarer Republik ganz offiziell abzuschaffen. Mit von der Partie die Deutsche Staatspartei des späteren Bundespräsidenten Theodor Heuß, der im Parlamentarischen Rat vor dem deutschen Volk als „cave canem“ („bissigen Hund“) warnte. Davon ist bei der offiziellen Schuldzuweisung der Parteien an „die Deutschen“ für Krieg und Holocaust, die, wie auch heute angeblich,die Wahl hatten, keine Rede.

    Mit Blick auf die DDR und das Regime in der Bundesrepublik muß man den Parteien erschrocken attestieren: In nicht einmal 100 Jahren haben sie fünf Staatssysteme vor die Wand geknallt und zweimal Deutschland in Schutt und Asche gelegt, haben zusammen mit ihren willfährigen Beamten Millionen von Menschen – teilweise industriell – in den Tod getrieben. Es waren die Bürger, nicht die von ihnen alimentierten Parteien, die Deutschland unter großer Not aus Trümmern neu erschufen. Über eines müssen wir uns aber im Klaren sein: Am nicht fernen Ende der Bundesrepublik Deutschland wird das deutsche Volk kein neues Deutschland mehr aus Trümmern erschaffen können, denn es wird ein Volk ohne Land sein. Dort wo einst Deutschland war, wird in nicht allzu ferner Zukunft der Vorhof des Maghreb sein. Soviel zum Thema deutsche Parteien.

  20. Kurzer guter und knackiger Kommentar vom Chefredakteur der
    Augsburger Allgemeinen:

    Drei Antisemitismen
    Da viel Gutes schon gesagt ist, hier nur drei Bemerkungen zum Antisemitismus von heute.

    Erstens: Zum hässlichen Erbe der DDR gehört, dass so viele ihrer Söhne und Enkel zu Neonazis geworden sind. Die heutigen DDR-Schwärmer sollten mal darüber nachdenken. Wir haben ja ein doppeltes Geschichtsdatum hinter uns: Pogromnacht und Fall der Mauer.

    Zweitens: Man kann uns Deutschen nicht vorwerfen, wir hätten uns mit den Nazi-Verbrechen nicht auseinandergesetzt. Trotzdem droht Geschichtsvergessenheit. Diese ständigen abwegigen Vergleiche mit der Judenverfolgung sind genau das: Geschichtsvergessenheit. Wer Kritik an Managern mit der Pogromstimmung jener Jahre vergleicht, sollte mal etwas anderes lesen als nur Bilanzen.

    Schließlich: Der neueste Antisemitismus kommt mit dem Islam zu uns. Darum hier noch einmal: In Deutschland gilt unser Grundgesetz. Es verbietet nicht nur die Unterdrückung der Frau, sondern auch die Volksverhetzung.

  21. @ 22 Plebiszit

    Danke – auch für deine ausgleichenden, aber auch eindeutigen Eeiträge im damaligen Gefecht.

  22. Ausgewanderter: Dort wo einst Deutschland war, wird in nicht allzu ferner Zukunft der Vorhof des Maghreb sein.
    ———————————————-
    damit das nicht geschieht heißt es jetzt eine funktionsfähige Ordnung zu entwerfen und in einer Volksabstimmung in Kraft zu setzen. Das Volk muß sich selbst als Souverän einsetzen und sein Schicksal in die Hand nehmen. Lange genug konnten wir zusehen, wie die Parteien das Land erneut in den Abgrund wirtschaften. Das Beispiel Hessen zeigt, wir brauchen unabhängige Volksvertreter, keine Parteiapparatschicks.

  23. Die Antifa, Linkspartei, Teile der SPD und sonstige Gutmenschen und vorgebliche “Kämpfer gegen Rechts” sind deswegen so bemüht, ständig mit dem Finger auf irgendwo existente Neonazis zu richten, um im Gegenzug für die eigenen Untaten und die die noch kommen werden und für ihre gepamperten Gruppierungen (von Hisbolla angefangen bis zur RAF) freie Bahn zu haben.

    Zum einen muß im Kampf gegen Rechts die finanzielle Einnahmequelle und die Arbeitsplätze erhalten bleiben, zum anderen ist für mich klar, daß der Ersatzstoff für linke Gutmenschen der „Sadismus“ heißt, wie bei Drogenkranken das Methadon!

    Da es in Deutschland schon lange keine Krieg gegeben hat, müssen genau diese (Un)menschen, welche im Dritten Reich KZ-Ärzte, Gestapo-Offiziere gewesen wären, ihren natürlichen Trieb des Sadismus an anderen Unschuldigen abreagieren. Sie brauchen Opfertiere, die sich schlachten können (symbolisch). Um die falsche Moral zu überdecken, steht man natürlich auf der „guten Seite“, indem man etwas „Gutes vollbringt“, wenn man jugendliche „Nazijongleure“, die gerade den Reiz von verbotener Symbolik entdeckt haben (natürlich auch von den Moralamseln verboten worden), bestrafen kann!

  24. Betroffenheit aus Angst vor sich selbst

    Volle Zustimmung.
    Die Heuchelei bei diesem Thema ist unerträglich. Einerseits wird -was richtig ist- der Antisemitismus des deutschen Rechtsextremismus bekämpft.
    ABER: Andererseits wird der islamische Antisemitismus, der quantitativ und qualitativ inzwischen die Bedrohung durch den Rechtsextremismus weit übersteigen dürfte, einfach verschwiegen.
    Das ist ein Skandal. JEGLICHER Antisemitismus muß bekämpft werden!
    Ich verlange eine UMFASSENDE Ächtung und Bekämpfung antisemitischer Hetze.
    Ich erwarte von der politischen Klasse, dem Staatsapparat, den Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, sich mit ALLEN aktuellen Bedrohungen auseinanderzusetzen.

    Wo wir aber aufpassen müssen: Es gibt raffinierte Rechtsextremisten, die unseren legitimen Unmut über die bestehende Heuchelei bei der Debatte über dieses Thema auszunutzen versuchen.
    Schaut man sich z.B. die Kommentare von „Thomas Voss“ zum PI-Beitrag „Gegen das Vergessen“ an, so ist deutlich erkennbar, daß hier versucht wird, das NS-Regimes zu entlasten: Das ist nichts anderes als Geschichtsrevisionismus und Relativierung der Verbrechen des NS-Faschismus.

    Wir dürfen uns von solchen Tricksern und Täuschern nicht an der Nase herumführen lassen.

    Hallo Herr Voss! Wenn Sie sich so gut in der Geschichte auskennen, warum hören wir von Ihnen nie etwas über die vielen jüdischen Deutschen, die im Ersten Weltkrieg auf den Schlachtfeldern für Deutschland gekämpft haben?
    Dieser vom größenwahnsinnigen Kaiser befohlene Krieg war falsch und verbrecherisch. Doch unabhängig von dieser Frage: Jüdische Deutsche haben -wie ihre christlichen Kameraden- für das Vaterland gekämpft.
    Und als Dank für ihren Patriotismus wurden sie von den Nazis vergast!

    Tja, Herr Voss: Zu diesem Thema hört man von Ihnen nichts!

    Denn es geht Ihnen überhaupt nicht um die hier diskutierten Fragen. Sie verfolgen gänzlich andere Ziele.
    Sie wollen keinen gesunden Patriotismus, Sie wollen stattdessen die Schuld des NS-Regimes immer weiter relativieren!
    Sie sind ein Rechtsextremist, davon bin ich -angesichts Ihrer Kommenatare- überzeugt.

    Ich verurteile Ihre Gesinnung auf das Schärfste.

    Nie wieder Faschismus!
    Hitler in die Mülltonne!

  25. #30 Paula
    Man vermutet, das Gesundheitsamt holte zweck Untersuchung der Schilddrüse, es gäbe noch eine andere Erklärung die ich lieber, wie gesagt, belasse, da Vermutung auch immer ein Vorurteil ist.solong
    ============================================

  26. #31 luther
    Danke, Du bist einer der wenigen Positivisten hier, das Nölen über alles und die Teilnehmer ödet an.
    =============================================

  27. # 3 Paula

    Ein hervorragender Kommentar. Da gibt´s kaum noch etwas hinzu zu fügen.

    Gleichwohl will den den Kommentar des fraktionslosen Abgeordneten Henry Nitzsche nicht vorentalten.

    Denn der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche stimmte als einziger Parlamentarier gegen den Antrag. Für ihn sei Antisemitismus in Deutschland lediglich eine Randerscheinung und das Einsetzen eines Expertengremiums nicht gerechtfertigt.

    Seine stimmige Begründung: „Antisemitismus sei vor allem unter Moslems verbreitet“
    „Diejenigen, die das Gespenst der Judenfeindlichkeit permanent heraufbeschwören, leiten doch in Wirklichkeit ihre Existenzberechtigung daraus ab“, sagte Nitzsche. Wenn Antisemitismus hierzulande überhaupt nennenswert verbreitet sei, dann unter Moslems. Wer also Judenfeindlichkeit wirksam bekämpfen wolle, der müsse die islamische Zuwanderung stoppen.
    „Es nutzt jedenfalls herzlich wenig, auf der einen Seite eine Antisemitismuskommission einzusetzen, wenn man andererseits den Bau zahlreicher Moscheen für islamische Haßprediger unterstützt.“

    Henryk hat ihm sicherlich Beifall gespendet!

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