Der Vatikan diaLÜGt in letzter Zeit gerne mit den Muslimen. Wohl kaum aus Unwissenheit oder allein aus christlicher Nächstenliebe, sondern offensichtlich aus Machtkalkül, auch wenn das niemand zugeben möchte. Ansonsten wäre der Vatikan tatsächlich der Illusion eines moderaten Islams erlegen, den es gemäß dem vom Papst selbst getauften Ex-Muslim Magdi Cristiano Allam nicht gibt: „Es gibt moderate Muslime, aber keinen moderaten Islam“.

Sowohl den Muslimen als auch den DiaLÜG-Partnern im Vatikan geht es um die Wahrung und den Ausbau der eigenen Vormachtposition. Ein erbitterter Religionskrieg, der mit öffentlichkeitsverträglichen Worten des interreligiösen Friedens geführt wird. Der vom Papst getaufte Ex-Muslim Magdi Cristiano Allam wirft der katholischen Kirche Schwäche, Leichtgläubigkeit und Nachgiebigkeit gegenüber dem Islam vor. Es mag sein, dass auch dies stellenweise zutrifft. In einem Punkt, den man auch in Rom nicht unterschätzen sollte, hat Allam jedenfalls recht: „Es gibt moderate Muslime, aber keinen moderaten Islam“.

In einem offenen Brief an Papst Benedikt XVI. kritisiert er hohe Kirchenführer, die den Islam als Religion legitimieren wollen und Kirchen und Pfarrzentren in Gebets- und Versammlungsorte extremistischer Islamisten umwandelten. Es gebe zwar moderate Muslime, aber es gebe keinen moderaten Islam, heißt es in dem Schreiben auf der Webseite Allams.

Der Papst solle gegen das „relativistische und islamisch-korrekte Abdriften“ in der Kirche vorgehen, schreibt der Publizist Allam, der in der Osternacht vom Papst getauft worden war. Islamische Intregralisten und Extremisten trieben im christlichen Westen unermüdlich eine „Eroberung des Territoriums und der Geister“ voran.

Der von Relativismus, Konsumismus und Materialismus geprägte Westen habe dem geistig zu wenig entgegenzusetzen. Allam bittet den Papst, dass er deutlich und für alle Gläubigen verbindlich dieses religiöse und ethische Abdriften anspricht und die Gültigkeit der Werte und die christliche Identität des Westens bekräftigt.

Besonders kritisiert wird der im interreligiösen DiaLÜG übereifrige Kardinal Tauran.

Kritisch äußert sich Allam in dem Brief über den vatikanischen Dialog-Minister Kardinal Jean-Louis Tauran, der die Religionen als „Faktoren des Friedens“ bezeichnet habe, von denen es einige Abweichler gebe. Als gebe es eine „böse Minderheit“, die den „wahren Islam“ falsch auslege, während die Mehrheit der Muslime „gut im Sinne des Respekts gegenüber Grundrechten und unverhandelbaren Werten“ sei. „Die Wahrheit ist genau das Gegenteil“, schreibt Allam.

Ob allerdings Kardinal Tauran dran selber glaubt, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass gerade die frommen Muslime die extremen Muslime sind, auch wenn sie sich gut mit Taqiyya auskennen. Oder wie Bob Dylan einst sang: „Manchmal kommt der Teufel als Mann des Friedens.“ Der Gott der Bibel ist jedenfalls mit Allah nicht identisch. Dieser Überzeugung ist auch Allam.

Heute entsprächen „der Extremismus und der islamische Terrorismus dem „wahren Islam“. Die Wahrheit sei, dass Islam und Christentum völlig gegensätzlich seien. „Der in Jesus menschgewordene Gott, der das Leben, die Wahrheit, die Liebe und die Freiheit mit anderen Menschen bis zum Opfer des eigenen Lebens geteilt hat, hat nichts zu tun mit Allah“ des Korans, der eine Ideologie und eine Praxis von Hass, Gewalt und Tod legitimiere.

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57 KOMMENTARE

  1. Interessant, was da im Vatikan abgeht.

    Noch interessanter wird es, wenn man im Wiki nachschlägt, was die Kennzeichen einer Sekte sind (Einschränkungen der Meinungsfreiheit, Personenkult, Fälle von sexuellem Missbrauch usw.).

    Dass der Islam (eine der schlimmsten und menschenunwürdigsten) eine Sekte ist, ist mir schon lange klar, aber die Katholische Kirche hat leider auch die Tendenz dazu!!

    Da haben sich also zwei gesucht und gefunden…

  2. Die beste Parabel auf das derzeitige Geschehen ist eigentlich der Film Mars Attacks, dort werden alle Spielarten des suizidalen Westens vorgestellt.

  3. Na vertut euch da mal nicht. die katholische Kirche weiß auch was Tayyia ist. Unterhalte die mal alleine mit einem Priester (Beichte) und erzähle ihm von deinem Ängsten Islam und so weiter. Du wirst nur bestätigt. Die warten nur ab bis sich der Wind dreht.

  4. Semi-OT, weil Realsatire:

    Die ehem. Domstadt Köln wirbt allen Ernstes mit „südländischem Flair“!!!!!

    http://www.koelntourismus.de/

    Willkommen in der Domstadt Köln

    Köln macht süchtig. Wer einmal in unserer schönen Domstadt gelebt hat, will nicht mehr weg. Es ist dieses einzigartige Gefühl aus fröhlicher Lebensart, atmosphärischem Stadterlebnis und südländischem Flair, das keinen mehr los lässt.

  5. Meiner Ansicht nach werden die christlichen und jüdischen Geistlichen keine große Hilfe im Kampf gegen die Islamisierung Europas sein. Wir befinden uns nicht in einem einfachen Religionsstreit, sondern in einem Konflikt der Zivilisationen. (Wobei Atatürk meinte, es gebe nur eine Zivilisation, nämlich die „westliche“.) Mein Verdacht ist seit langem schon, dass sich die abendländische Geistlichkeit durch den „Dialog“ mit dem Islam eine neuerliche Aufwertung verspricht. Abgesehen davon ist das Religiöse weltweit auf dem Vormarsch, besonders mit dem Islam, aber auch mit dem Christentum, dem Buddhismus, Hinduismus etc.

  6. #2 Onkel Toms Barracke

    Mars Attacks! gehört zu meinen Lieblingsfilmen, einfach genial bösartig und respektlos. Herrlich wie die Marsianer sagen „Wir kommen in Frieden!“ um gleich drauf alle Anwesenden niederzumetzeln, inklusive einer Gruppe Esotherikerinnen, die die Marsianer freudig erwarten.

    Man kann den Film als wunderbare Satire auf die Invasion der Moslems betrachen (auch wenn Tim Burton seinen Film wohl nicht auf die Moslems gemünzt hat). Der Film ist jedenfalls absollut PI und den sollte sich jeder hier unbedingt ansehen.

  7. #7 KDL (05. Nov 2008 17:26)

    Mein Favorit bzgl. der schleichen Mohammedanisierung ist „Invasion von der Wega“ (The Invaders), wobei PI-Leser die Rolle des David Vincent spielen…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Invasion_von_der_Wega

    Prolog [Bearbeiten]

    „Fremde Wesen aus dem Weltraum. Ihr Ziel: die Erde. Ihr Plan: sie für sich zu erobern. Ihre Ausgangsbasis: Amerika.

    David Vincent hat sie gesehen.

    Für ihn begann alles eines nachts, als er auf einer einsamen Landstraße eine Abkürzung suchte, die er niemals fand. Es begann an einem abgelegenen, verfallenden Gasthaus, wo er anhielt, da er zu müde war, um weiterzufahren. Es begann mit der Landung eines Raumschiffes von einem anderen Sonnensystem. Jetzt weiß er, dass die Eindringlinge da sind. Er wird erfahren, dass sie von einem Planeten der Wega kommen, dass sie menschliche Gestalt angenommen haben, und er muss eine ungläubige Welt davon überzeugen, dass die lautlose Invasion bereits begonnen hat…“

    Handlung [Bearbeiten]

    Der Architekt David Vincent beobachtet eines Nachts, vom Wege abgekommen, die Landung eines Ufos. Als er die Polizei alarmiert, finden sich, zurück am Schauplatz des Geschehens, keine Spuren mehr. Vincent, der nun im ganzen Land Nachforschungen anstellt, wird zum verbissenen Gegner der Aliens. Er erkennt, dass die Aliens menschliche Gestalt angenommen haben, finstere Invasionspläne verfolgen und bereits Schlüsselpositionen in Politik, Verwaltung und Militär besetzt haben.

  8. Gut erkannt, PI, es gibt in nuce keinen signifikanten Unterschied zwischen den großen „christlichen“ Kirchen und dem Islam und allen anderen Religionen. Oder weiß jemand hier, daß z.B. derjenige, der Christum als alleinigen Weg zu Gott predigt, gemäß der Dogmen der kath. Kirche anathema (verflucht) ist? Es gibt keine Hilfe, nirgends unter den Menschen, sondern allein bei Christo. Der Katholizismus passt mit ALLEN Religionen zusammen, nur nicht mit dem Herrn Jesus Christus. Umgekehrt gilt für alle anderen Religionen das gleiche. Jede Religion ist Menschenwerk. Der lebendige Glaube an Christum ist Gottes Werk.

  9. Also der Politisch Korekte
    Christlicher-Deutsche/ West Europäer ist Tollerant bis zum bitteren Ende !
    Wobei er sich an die Biebel hält wo steht
    Liebe deinen Nächsten und du sollst nicht Töten .

    Warscheinlich steht da auch irgendwo
    “ Du sollst Lächeln wenn man dich
    Abschlachtet wie ein Schaf „.

    Gebt doch mal bei youtube Kalk + tot
    wenn man sich hier ihn Deutschland
    gegen einen Überfallwert ( Notwehr ).

    Also Liebe Politisch – Korekten Mitbürger
    Leistet alle schön Eueren Ziv-dienst ab !

  10. #8 Eurabier

    “Invasion von der Wega” kenne ich noch dunkel aus meiner Jugendzeit. Ich werde mir eine Staffel auf DVD holen.

  11. # 4 Eurabier

    Haben die diesen Text am 11.11. verfaßt – oder vielleicht in dem halben Jahr danach?? Hier mein alternativ-realistischer(er) Textvorschlag:

    Willkommen in der Domstadt Köln

    Wer einmal in bestimmten Vierteln unserer schönen Domstadt Köln gelebt hat, will nur noch weg! Es ist dieses eigenartige Gefühl aus ständig-halb-besoffen, atmosphärischem Stadterlebnis und südländischer Bedrohung, das keinen mehr los läßt.

  12. „Wer einmal in bestimmten Vierteln unserer schönen Domstadt Köln gelebt hat, will nur noch weg!“
    Kommisch ich war froh als ich diese schöne Südländische Stadt verlassen habe !
    ( 3 Jahr Köln Kalk )

  13. Der Heilige Krieg mit Worten des Friedens

    Wir sollten nicht vergessen: Wir haben einen Universitätsprofessor als Papst im Vatikan.
    Der Mann weiß längst auch alles das, was wir wissen und hier diskutieren. Und er hat auch eindeutig islamkritische Signale an uns gerichtet: Insbesondere das Treffen mit Oriana Fallaci und die Regensburger Rede.
    Er ist auf unserer Seite.

    Trotzdem scheint er seit einiger Zeit den Super-Dhimmi zu spielen.
    Erst Islamkritik und dann Dhimmitum. Das erscheint verwirrend und läßt Fragen nach den Absichten des Papstes aufkommen.

    Ich meine: Wenn „Dialog“-Veranstaltungen zwischen Vertretern des Vatikan und Moslemführern durchgeführt werden, dann geht es im wesentlichen nicht mehr um Religion.

    Dann geht es eher um POLITIK. Denn der Papst und seine Mitarbeiter wissen bestens darüber Bescheid, daß bei religiösen Streitfragen KEINE Möglichkeit einer friedlichen Konfliktlösung zwischen Christentum und Islam besteht.

    Ich kann mir nur eine Absicht hinter solchen „Dialog“-Veranstaltungen vorstellen: Der Versuch des Papstes, zumindest einen zeitweisen, vorübergehenden „Waffenstillstand“, so etwas wie einen „Nichtangriffspakt“ oder Ähnliches zu erreichen.

    Mehr ist -aufgrund der islamischen Kriegs- und Vernichtungsideologie- nicht möglich.
    Das weiß der Papst sehr genau.

  14. #8 Eurabier

    Nachtrag zu #11 KDL:

    Er erkennt, dass die Aliens menschliche Gestalt angenommen haben, finstere Invasionspläne verfolgen und bereits Schlüsselpositionen in Politik, Verwaltung und Militär besetzt haben.

    Das passt aber nicht ganz zum Islam, denn die Moslems selbst nehmen kaum Schlüselpositionen. Aber diese Schlüsselpositionen werden dafür von Leuten einegenommen, die selbst keine Marsianer, äh…Moslems sind, aber dennoch als perfekte Erfüllungsgehilfen der Moslems arbeiten. Wie haben die das bloß hingekriegt? Vielleicht haben die Moslems überirdische paramentale Kräfte mit denen sie normale Menschen in Dhimmis verwandeln…

  15. Ups nochmal ;o)

    “Wer einmal in bestimmten Vierteln unserer schönen Domstadt Köln gelebt hat, will nie wieder weg!”

    Kommisch ich war froh als ich diese schöne Südländische Stadt verlassen habe !
    ( 3 Jahr Köln Kalk )

  16. #7 KDL (05. Nov 2008 17:26)

    Mars Attacks! gehört zu meinen Lieblingsfilmen, einfach genial bösartig und respektlos. Herrlich wie die Marsianer sagen “Wir kommen in Frieden!” um gleich drauf alle Anwesenden niederzumetzeln, inklusive einer Gruppe Esotherikerinnen, die die Marsianer freudig erwarten.

    Man kann den Film als wunderbare Satire auf die Invasion der Moslems betrachen (auch wenn Tim Burton seinen Film wohl nicht auf die Moslems gemünzt hat). Der Film ist jedenfalls absollut PI und den sollte sich jeder hier unbedingt ansehen.
    ——————————————–

    Dann schau dir auch mal Idiocracy von Mike Judge an:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy

    Passt auch wie die Faust aufs Auge. Da kannst du dann auch sehen wie Obama und die USA in 1-2 Jahren aussehen wird 🙂

    http://www.youtube.com/watch?v=XkGCwgWW3_U

  17. Der Brief gefällt mir.
    Es gibt sicher Teile der Kirche, die sich von der fortschreitenden Islamisierung erhoffen, dass auch ihnen wieder mehr Macht über die Menschen zu fällt.

    Aber ob der jetzige Papst auch zu denen zählt, das glaube ich eigentlich nicht. Dazu ist er wohl zu intelligent. In sofern ist es richtig, sich in dieser Angelegenheit mal an den Papst zu wenden.

    Hoffentlich liest er ihn auch!

  18. Der Papst war schon in der HJ und ist der Chef der Nachfolgeorganisation der Inquisition neusprech(Glaubenskongregation). Da wird er auch keine Probleme mit dem Islam haben.

  19. #13 Schurke

    Hilfe! Ich will auch weg!

    Als ich gestern in K.-Mülheim auf dem Wochenmarkt war (Berlinerstr. für insider), hatte ich es auch extrem südländisch

    So viele fruchtbare Kopftücher mit mehreren Kindern, Verkäufer die türkisch rumschrien, „Urlaubsfeeling“ pur!
    Nää, wat is dat schön:-(((((

  20. „Vor allem habe ich von den Jesuiten gelernt. Übrigens tat das Lenin auch, soviel ich mich erinnere. Etwas Großartigeres als die hierarchische Ordnung der katholischen Kirche hat es bisher auf der Welt noch nicht gegeben. Ich habe vieles unmittelbar auf die Ordnung meiner Partei übertragen… Die katholische Kirche ist vor allem vorbildlich wegen ihrer ungemein klugen Taktik und Menschenkenntnis, wegen ihrer weisen Einbeziehung menschlicher Schwächen in die Führung der Gläubigen“.

    Hitler: Gespräche mit Rausching: E.R.Carmin „Das schwarze Reich“ S. 141

  21. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut”, sagt er, „und nicht vernunftgemäß, nicht „??? ????” zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann…

    Benedikt XIV, „Regensburger Rede“, 12.09.2006

    Manuel II Palaiologos hatte einfach nur recht.

  22. Eine Person in exponierter Stellung muß Diplomatie walten lassen und darf ihrer Meinung nicht so frei Ausdruck geben, wie wir hier das dürfen und auch tun. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um eine Person der Kirche oder der Politik handelt.

    Stellt Euch vor, der Papst würde den Islam scharf kritisieren.

    Was wäre die Folge? Muß ich das wirklich darstellen?

    In aller Welt würden die Christen von Muslimen verfolgt, mehr noch als ohnehin schon.

    Das kann doch niemand wollen. Es führt kein Weg daran vorbei, daß man auf irgendeine Weise einen Dialog mit den Muslimen führt, aber bitte einen aufrichtigen … und das ist nicht einfach.

    Vor allen Dingen macht man in Deutschland und Europa den katastrophalen Fehler, daß man den Islam fast ungehindert Einzug halten läßt und teilweise das Terrain regelrecht ausliefert, wie manche unserer Politiker in Sachen Moscheebau (Schramma, Laschet und wie sie alle heißen). Sind diese Leute taub und blind oder ist es die Lust am Untergang? Eine Beurteilung der Handlungsweise solcher Politiker nehme ich jetzt lieber nicht vor … es würde hart, sehr hart ausfallen.

  23. @3 Knuesel: Also ich weiß nicht. In der letzten Zeit hatten Vertreter unserer beiden Amtskirchen jeden Moscheebau und auch die galoppierende Islamisierung Deutschlands und der EU bejubeln. Ich denke auch, dass die Kirchen keine große Hilfe sind und das Islam ist Frieden-Gesäusel als bare Münze nehmen.

  24. @ #14

    Woher kommt nur der Irrtum, daß Religion nicht gleich mit Politik sei ?
    “ …dann geht es im wesentlichen nicht mehr um Religion. Dann geht es eher um POLITIK. …“

    Wenn sich Weltanschauungen zu Handlungseinheiten organisieren, IST DAS POLITIK.
    Mit augenverdrehenden Mystikern kann man keinen Staat machen …

  25. islam is a pervert men club

    http://www.youtube.com/dragon7009

    „Dieses Video wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen entfernt“

    Das muss aber sehr schnell passiert sein – nach gerade mal 58 Aufrufen.

    Vielleicht hat hier schon der Beleidigungsreflex gemäß den neuen Regularien des UN Human Rights Council gewirkt?

    http://ca.youtube.com/watch?v=nmu7g6qiYi4

    **EILT!**

    MICHAEL CRICHTON („Jurassic Parc“) HEUTE VERSTORBEN. Er wurde 66 Jahre alt

  26. @ #14 Mastro Cecco:
    Benedikt´s Rede in Regensburg war nicht explizit antiislamisch gemeint, und die Kommentare aus dem Vatikan auf die muslimische Empörung hin waren auch keine Entschuldigung, sondern eine Konkretisierung des Sachverhalts, dass Glaube nach christlicher Lesart keinesfalls mit Gewalt, wohl aber mit Vernunft vereinbar ist.
    Mir ist Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. wesentlich lieber als sein gefühliger Vorgänger. Selbst als Atheist lese ich seine Schriften mit dem größten Vergnügen und zu meinem geistigen Gewinn. Ich bin davon überzeugt, dass er, welcher der großen Oriana Fallaci (ihrerseits Atheistin) die weise Empfehlung gab, so zu leben „als ob“ der Gott des Christentums existiert, ganz genau weiß, was heute auf dem Spiel steht.
    Doch Benedikt ist – Pontifikat hin oder her – nur ein Mann, und die Tendenz der Kirche mag eine ganz andere sein.

  27. Eine Wortverstärkung für PI entdeckt, die vom christlich getauften Ex-Moslem Allam stammt:

    „islamisch-korrektes (Abdriften)“

  28. #26 Leserin (05. Nov 2008 18:59)
    #28 die klavierspielerin (05. Nov 2008 19:02)

    In den letzten 45 Jahren ist die katholische Kirche theologisch, liturgisch und politisch zu einem wilden, beinahe unkontrollierbaren Chaotenhaufen mutiert, angefangen mit den Pfarrern und Bischöffen. Man denke an die in Deutschland kritiklos hingenommenen wirren Behauptungen des sog. Katholikentages. Man denke auch, ja, an die Dhimmi-Aussagen mancher Kleriker zum Moscheebau und zum Islam. Diese stehen der katholischen Theologie ganz einfach diametral entgegengesetzt.

    Nun: die kath. Kirche ist eine hierarschiche „Lehranstalt“, d.h., dass der Christ an der Basis theologisch nur das wiedergeben kann, was er von seinem Pfarrer gehört hat, der es wiederum von seinem Bischoff gehört hat. Benedikt XVI. fängt an aufzuräumen und hat es nicht leicht. Er geht sehr vorsichtig aber auch sehr bestimmt vor, weiss, dass er Überzeugungsarbeit leisten muss, und sanktioniert dafür wenig. Er hat konservative Kardinäle nach Rom berufen und viele wichtige Texte gegen den Mainstream veröffentlicht.

    In Sachen Islam geht er vollkommen anders vor, als sein Vorgänger, der in Assisi den Koran geküsst hatte. Wie man sieht, empfängt er z.B. die Mohammedaner im Ornat, (Hoheitszeichen) und nicht bloss in der Soutane.

    Dieser sehr kluge, konservative, diplomatisch geübte Papst fürt bei diesem „Islamdialog“ irgendetwas im Schilde. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

  29. Es gibt die psychologische Zerpflückung des Christentums – der katholischen Apparatur ebenso – durch bekannte Kirchenkritiker und Psychologen. Sie sind in der Folge aufklärerischer Bedürfnisse entstanden. Vieles stimmt dabei, vieles ist bösartige Fehldeutung. Das Bedürfnis aber der Menschen, ihre Religion endlich auch rational verstehen zu können, ist grundlegend. DENN DAS CHRISTENTUM IST EINE AUFGEZWUNGENE RELIGION FÜR EUROPA !

    Wichtiger ist aber noch einmal die zeitliche Entwicklung dieses Christtentums:

    – ca. 800 Jahre bis zur Christus-Zeitenwende war Zentraleuropa „germanisch“.
    – weitere ca. 800 Jahre dauerte es bis zur ersten Fürstenkrönung im christlichen Geist.
    – weitere ca. 800 Jahre dauerte es bis zu den christlichen Sezessionen und Glaubenskriegen als Zeichen des Selbstzerfalls
    – nach der Halbzeit von 400 Jahren ist der Umbruch in Europa zu erkennen: Mohammeds Glaubenssoldaten infiltrieren die geschwächte „feste Burg“.

    Aufgrund der überall gültigen Zeitgesetze ist es richtig zu schließen, daß wir uns in einer Missionszeit befinden. Inwieweit sich die Mischung zu unseren Gunsten entwickelt, hängt von „Dialogen“ ab – statt Schwertern …

    Ansonsten sind der „Klimawandel“ und das sog. „Browning“ der Weltbevölkerung weitere Parallelen der vielen Formen des „Change“ …

  30. 1. @ #1 Islam versteher
    Die katholische Kirche und der katholische Klerus sind nicht identisch – sowenig wie die USA und Obama – und im Klerus gab es ja bekanntlich immer schon solche und solche.
    2. @ #2 Onkel Toms Barracke
    Stimmt leider genau.

  31. Grundannahmen
    Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist, dass er mit einer Botschaft auf die Erde kam und dass er diese Botschaft auch vollständig ausgerichtet hat. Ich bin überzeugt, dass diese Botschaft in der Bibel überliefert ist.

    Auf dieser Basis habe ich folgende Überlegungen angestellt:

    Die Wertigkeit der theologischen Autoritäten
    Der dreieinige Gott: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    In der Bibel finden wir nur sehr wenige direkte Zitate von Gott Vater. Die Aussagen des Heiligen Geistes können wir nicht verifizieren. Da bleibt die bedeutendste Quelle die direkten Zitate Jesu in der Bibel, also besonders die Evangelien. Dahinter treten andere biblische Quellen zurück, besonders, wenn sie sich nicht durch Jesus bestätigen lassen. Das entspricht dem ersten hermeneutischen Grundsatz, wonach keine Sonderlehre auf unsicheren Quellen fußen darf. Jeder grundlegende Lehrsatz soll auf mehreren klaren Bibelstellen basieren.

    Die Frage nach dem höchsten Gebot beantwortet Jesus wie folgt: „Du sollst den Herrn, deine Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“ (5.Mose 6,5). Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: „ Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (3. Mose 19,18). In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“
    Das bedeutet ganz praktisch:
    1. „Du sollst den Herrn, deine Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“
    2. „Du sollst deinen Nächsten lieben …“
    3. „…wie dich selbst“
    Quellen: Matthäus 22, 34-40; (auch Markus 12,28-31; Lukas 10,25-28);
    5.Mose 6,5; 3. Mose 19,18;
    Die entscheidende Autorität in christlichen Fragen muss Christus sein.
    Jede Theologische Aussage muss sich also an dieser Norm messen lassen und ggf. verworfen werden.

    Umgang mit Agression
    „Liebet Eure Feinde“ ist falsch/ungenau übersetzt. Eine bessere Übersetzung ist „respektiert Eure Feinde“. Führt die Auseinandersetzung nicht über persönliche Abwertung und Beleidigung, sondern haltet euch eng an die Sachebene. Jesus wurde von den Pharisäern als Feind (empfunden und) behandelt. Er hat niemals mit persönlich herabsetzenden Äußerungen geantwortet, sondern hat den Grund für den Hass seiner Gegner in Worte gefasst. Umgangssprachlich hat er den Konflikt immer wieder auf „den Punkt“ zurückgeführt.

    Bestrafung
    Aus dem Gebot „Du sollst nicht morden“ haben moderne Bibelübersetzungen „Du sollst nicht töten“ gemacht. Mord ist eine Tötung aus Rache. Rache beansprucht Gott aber für sich allein! Denken wir an Jesu Verhalten gegenüber der Frau, die gesteinigt werden sollte, weil sie als Ehebrecherin verurteilt worden war. Jesus hebt nicht die Strafe auf, aber er hinterfragt die moralische Berechtigung die Steinigung auszuführen. Dieses Prinzip heißt bei uns „Gnade vor Recht“.

    Ariele

  32. @ #33 Guantanamo
    Ich denke auch, dass der Papst, der ein sehr gebildeter und intelligenter Mann ist, durchschaut hat, was der Islam so für Absichten hat. Ich meine, dazu muss man ja nur mal im Koran blättern, die Nachrichten verfolgen und dann eins und eins zusammenzählen. Und dass Benedikt XVI das nicht getan haben soll, scheint mir unwahrscheinlich. Vor allem wenn man sich mal in Erinnerung ruft, welche Aufgabe er als Kardinal hatte.
    Und dass er ausgerechnet an Ostern einen Ex-Moslem tauft, hat ja wohl ziemlichen Symbolwert. So wie ja auch anderes seit seiner Wahl zum Papst.
    Ich denke, er geht die Sache zwar subtil an, aber er geht sie an.
    Und Kritik hat ihm ja auch das schon eingebracht von seiten der LinkInnen.
    Bei all den Spinnern, die es mittlerweile in der Kirche auch in höheren Positionen gibt (ich denke da beispielsweise an so manchen Bischof), birgt eine zu offene Kritik an Islam und den LinkInnen das Risiko einer Kirchenspaltung.
    Ich jedenfalls möchte – auch wenn ich mal in seinem Stuhl gesessen habe – nicht tauschen mit dem Papst.

  33. Ariele,

    Deine Aussagen jeweils in „“

    „Die Aussagen des Heiligen Geistes können wir nicht verifizieren“

    Der Heilige Geist macht in der Bibel keine Aussagen. Wenn doch, Quelle.

    „In der Bibel finden wir nur sehr wenige direkte Zitate von Gott Vater“

    Die finden wir massenhaft, vor allem im NT. z.B. „Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe …“, ganz abgesehen davon, daß Jesus nichts anderes sagte oder tat, was Ihm der Vater auftrug (Johannes 5, 19)

    „Dahinter treten andere biblische Quellen zurück, besonders, wenn sie sich nicht durch Jesus bestätigen lassen“

    Das stimmt nicht, da Paulus in Kolosser 1, 25 deutlich darauf hinweist, daß er, Paulus, das Wort Gottes vollendet habe.

    „Er hat niemals mit persönlich herabsetzenden Äußerungen geantwortet“

    Lies bitte hierzu Matth. 23, 31 ff. Da wird der Herr sehr deutlich. Oder sind „Schlangen“ und „Otternbrut“ nicht herabsetzend?

    Ich möchte es zunächst hierbei bewenden lassen. Bitte lies die Bibel, bevor Du Dir ein Urteil über sie erlaubst. Du hättest besser nichts geschrieben. Du schadest dem Zeugnis.

  34. #22 nickname (05. Nov 2008 18:31)

    “Vor allem habe ich von den Jesuiten gelernt. Übrigens tat das Lenin auch, soviel ich mich erinnere. Etwas Großartigeres als die hierarchische Ordnung der katholischen Kirche hat es bisher auf der Welt noch nicht gegeben. Ich habe vieles unmittelbar auf die Ordnung meiner Partei übertragen… Die katholische Kirche ist vor allem vorbildlich wegen ihrer ungemein klugen Taktik und Menschenkenntnis, wegen ihrer weisen Einbeziehung menschlicher Schwächen in die Führung der Gläubigen”.

    Hitler: Gespräche mit Rausching: E.R.Carmin „Das schwarze Reich“ S. 141

    Ahaha! Die Jesuiten als geistlige Väter der grössten Messenmörder. Da hat der Gröfaz schon wieder zuviel Fachninger gesoffe. Und wie wär’s damit:

    Abschrift
    Geheim

    Oberkommando der Wehrmacht 31. Mai 1941

    z. 12 1 10.20 J (Ia)
    Nr. 924/41 geh

    Betr.: Entlassung von Jesuiten
    aus der Wehrmacht

    OKH
    OKM
    RdL. u. ObdL.

    Auf Anordnung des Führers sind beschleunigt sämtliche in der Wehrmacht befindliche Ordensangehörige der Gesellschaft Jesu (Jesuiten) zu entlassen und zur Landwehr II
    mit dem Zusatz „n.z.v.“ zu versetzen.

    Der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht
    gez. Keitel

    Für die Richtigkeit
    – Namenszug –
    Oberstleutnant

    Quelle: Bundesarchiv Berlin

    oder damit:

    Die nationalsozialistische Diktatur bekämpfte von Anfang an neben Juden, Kommunisten und Freimaurern die Jesuiten als „Volksschädlinge“ .

    Quelle: „Es fordert den ganzen Menschen“, Dr. Rita Haub, Echter-Verlag, 2007

    Pater Alfred Delp wurde als Mitglied des Kreisauer Kreises inhaftiert und in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Zahlreiche weitere Ordensmitglieder aus ganz Europa waren im sogenannten „Priesterblock“ im KZ Dachau interniert.

  35. #40 karlmartell (05. Nov 2008 22:04)

    Nostra aetate ist eine typische inhaltlose Worthäufung aus dem 2. Vatikanischen Konzil. Wie in der Politik: Nebeldeutsch ohne Ende. Der einzige verständliche Satz bleibt:

    Der einzige Unablässig aber verkündet sie und muß sie verkündigen Christus, der ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat.

    was bedeutet, dass Christus der einzige Wahre ist. Nostra aetate hat übrigens formell keine Lehrkraft (genau, wie Schäubles Geschwätz keine Gesetzeskraft hat), da das 2. Vakitanische Konzil von vornherein nicht den Anspruch der Unfehlbarkeit erhob.

    Das 2. Vatikanische Konzil hat keinesfalls die überlieferte kath. Theologie abgeschaft, auch wenn sich „linke“ Christen gerne darauf berufen.

  36. Der von …Materialismus geprägte Westen…

    Ich bin Materialist – ist das schlimm? Bin ich minderwertig… (vor „Gott“)?

    Ja, ich bin minderwertig vor „Gott“! Vor „Gott“ muss ich die Hölle, weil ich nicht gläubig bin. 🙁

    So ist das halt für uns Materialisten.
    Der Monotheist, der den Materialismus verurteilt, hat da bessere Karten. Aber bitte:

    Als Anhänger des historischen Monotheismus möge er uns Materialisten doch nicht unterstellen, wir hätten dem historischen Monotheismus argumentativ nichts entgegenzusetzen. DAS nämlich haben wir Materialisten sehr wohl!

    Als Materialist wird man leider von den Monotheisten als der letzte Dreck angesehen…
    Das habe ich schon vor Jahrzehnten im Religionsunterricht zu spüren bekommen, als mir mein Bekenntnis verboten wurde. Ich hatte mich halt zu „Gott“ zu bekennen, ob ich nun wollte oder nicht. Heute heißt das Monstrum halt „Allah“ statt „Gott“ – beides ist EINS!

  37. # 38 boanerges

    Ich glaube an Jesus.
    Paulus ist nicht durch Jesus bestätigt.
    Ich habe die Quintessenz herausgefiltert.
    Schade dass du mich dafür anpöbelst.
    UNFEIN !!!

    Ariele

  38. In der Tat befindet sich die Kirche seit 45 Jahren genau so wie jetzt die Staaten Deutschland, Schweiz und Österreich in einer Lage, in der das Überlieferte plötzlich zugunsten neuer Strömungen systematisch in Frage gestellt wird.

    Deutschland, Schweiz und Österreich: Linke haben die Deutungshoheit, und die Verfassung wird zugunsten verfassungsfeindlicher Kräfte, darunter des Islams, durch Ämter und Gerichte systematisch relativiert.
    Kath. Kirche: Modernisten haben die Deutungshoheit, und die Dogmen werden zugunsten kirchenfeindlicher Kräfte, darunter des Islams, durch Kleriker systematisch relativiert.

    Es gibt viele Islamkritiker, die meinen, die Kirche würde mit dem Islam hofieren und Hochverrat begehen. Dies ist aus zweierlei Gründen falsch:

    1) Die Kirche hat niemals, aber niemals Mohammed und seine Teufelssekte anerkannt. Im Gegenteil:
    a) Die Kirche beharrt weiterhin darauf, dass sie die einzig wahre Religion ist, auch wenn bestimmte Stimmen aus ihren Reihen es versuchen zu relativieren.
    b) Die Kirche hat stets versucht, den Auftrag Christi zu erfüllen: „Geht und tauft alle Nationen in meinem Namen…“, was im Nachhinein die Umma mit einschliesst.
    c) Die Kirche hat in Zeiten politischer Spannungen die notwendigen militärischen Auseinandersetzungen mit dem Islam unterstützt: Kreuzzüge, Wien, Lepanto usw. Dafür hat sie sich übrigens nie offiziell entschludigt.
    d) Die Kirche befindet sich weiterhin im Konflikt mit dem Islam. Nicht theologisch, weil die Frage doch klar ist: Jesus oder Mohammed. Sondern global wegen all der Länder, wo Christen gemetzelt werden.

    2) Die Kirche – wie die Staaten – besteht aus Menschen, die zu Fehlern (Blödheit, Gutmenschentum, bewusster Verrat usw.) neigen. In der Debatte über die Kirche werden aber meiner Meinung nach zwei Ebenen verwechselt: Institution und Menschen. Der Vergleich Staaten-Kirche kann hier weiter geführt werden: Als Stauffenberg hingerichtet wurde, schrie er auf: „Es lebe das heilige Deutschland“, und nicht „Deutschland verrecke“. Weil die (heilige) Institution „Deutschland“ trotz quasi vollkommener Übernahme durch (böse) menschliche Kräfte weiterhin die (heilige) Institution „Deutschland“ blieb. Mit der Kirche ist es m.E., auch wenn der Verglich einigermassen krass ist, nicht anders. Und Benedikt XVI. macht da ganze Arbeit.

    Zum Schluss meiner „Enzyklika“: Es gibt unter uns Freunde, die oft zwei Meinungen vertreten:
    A) Die Kirche ist promusel. Diesen Punkt glaube ich oben geklärt zu haben.
    B) Die Kirche ist ein Unterdrückungssystem, wie der Islam. Oder: alles, was religiös ist, ist des Teufels (Islam und Kirche). Ich appelliere an diese Menschen, sich ernsthaft darüber einen Kopf zu machen, was den Unterschied zwischen unserer christlichen Einfluss-Sphäre und der islamischen ausmacht. Nur mal auf die Weltkarte schauen und christliche (oder ehemals christliche) und islamische Staaten vergleichen.

  39. Meiner Ansicht nach werden die christlichen und jüdischen Geistlichen keine große Hilfe im Kampf gegen die Islamisierung Europas sein. Wir befinden uns nicht in einem einfachen Religionsstreit, sondern in einem Konflikt der Zivilisationen. (Wobei Atatürk meinte, es gebe nur eine Zivilisation, nämlich die “westliche”.) Mein Verdacht ist seit langem schon, dass sich die abendländische Geistlichkeit durch den “Dialog” mit dem Islam eine neuerliche Aufwertung verspricht. Abgesehen davon ist das Religiöse weltweit auf dem Vormarsch, besonders mit dem Islam, aber auch mit dem Christentum, dem Buddhismus, Hinduismus etc.

    #6 Maethor (05. Nov 2008 17:22)

    Nicht nur mir ist es aufgefallen, daß es kaum noch einen Bereich in unserer Welt gibt, der nicht dem humanistischen Druck ausgesetzt ist. Bleibt ein Moslem dem Koran treu, dann wird er als „Islamist“ deklariert. Deswegen werden laut Peter Sloterdijk (Kulturinterview im Deutschlandradio), die europäischen Moslems einem Erwartungsdruck ausgesetzt, in der Hoffnung, daß sie sich in einer Art europäischen Ökumene anpassen, also im Laufe von Generationen auf einen humanistisch aufgeklärten Einheitskurs wiederfinden.

    Bei den „Christen“ hat das ja auch funktioniert. Wer der Bibel, dem Wort Gottes aber treu bleibt, der wird dann eben mit der Formulierung „christlicher Fundamentalist“ eingeschüchtert, und unter Druck gesetzt. Inzwischen wundert es mich kaum noch, daß manche Geistliche ihr geistliches Zuhause in den Rotarier-Clubs, bzw. bei den Freimaurern gefunden haben, sich mehr dem Humanismus verpflichtet fühlen, anstatt bei ihrer ersten Liebe zu bleiben.

    Kaum ein Politiker kann heute noch dem humanistischen Einheitskurs ausweichen, wenn er politische Kariere machen will. Wer sich zu deutlich vom humanistischen Multikulti-Kurs distanziert, der wird sofort mit der „politisch korrekten Keule“ wieder auf Einheitskurs justiert, oder ins politische Abseits mit der „Populisten-Keule“ gedemütigt.

    Manche von uns haben schon ihre Erfahrungen mit der „Rassismus-Keule“, bzw. der „Nazi-Keule“ gehabt, nur weil sie auf die realen Gefahren des Islam aufmerksam gemacht haben.

    Die neue Religiosität bekommt einen antichristlichen Charakter.

    Religion hat Konjunktur

    Der Soziologe Norbert Bolz kritisiert unsere materialistische Kultur und beschreibt die neue Religiosität als antichristlich.

    http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuelles_heft/aktuelles_heft.php

    Kaum einer kann leugnen, daß auch Israel dem humanistischen Druck der Welt immer mehr ausgesetzt ist. Israel opfert immer mehr „Land für Frieden“ und erntet nur islamischen Terror und Krieg.
    Israel ist dem Humanismus ein Dorn im Auge. Israel sucht Schutz durch Integration im humanistischen System, aber Israel wird bald erkennen (1 Thessalonicher 5,3), daß es sich nur auf den biblischen Gott verlassen kann.

    Dieses Bild beschreibt treffend die sich immer schneller drehende Spirale der Anpassung auf dem humanistischen Einheitskurs, der immer mehr diktatorische Züge erkennen läßt.

    Paulchen

  40. #45 Paulchen (05. Nov 2008 23:44)

    Die neue Religiosität bekommt einen antichristlichen Charakter.

    Religion hat Konjunktur

    Dieses Bild beschreibt treffend die sich immer schneller drehende Spirale der Anpassung auf dem humanistischen Einheitskurs, der immer mehr diktatorische Züge erkennen läßt.

    Da hast verdammt recht. Love Parade und CSD statt Gottesdienst, Sekten statt Kirchen, neue Dogmen wie Erderwärmung und Kampf gegen Rechts. Amen.

  41. Nicht, dass das jetzt falsch ankam, hier aus dem Thread hatte ich keinen für einen Deppen gehalten, das kam viel mehr aus vorhergehenden Threads mit Glaubensinhalten.

    Also gute Nacht, Guantanamo.

  42. #49 Guantanamo (06. Nov 2008 01:53)
    #52 Plato (06. Nov 2008 02:14)

    Tag wohl Plato!

    Ich bin wirklich schlafen gegangen! Wäre ich eingeschnappt gewesen, hätte ich keine lustigen Smilies benutzt. 😉

  43. Die katholische Christensekte hat ihre Interessen immer gegen den Willen des Volkes durchzudrücken vermag. Der Spruch „Es gibt moderate Mohammedanisten aber kein moderates Mohammedanistentum“ charakterisiert auch den Wesen des Katholizismus. Es gibt keinen aufgeklärten Katholizismus wohl aber aufgeklärte Katholiken. Wenn daß Funktionärsspack wallten könnte wie es wollte so würde hier ein Klima herschen das dem Iran in nichts nachsteht. Derweil „erlangt“ man sich seit Jahrzehnten Milliardenbeträge vom Staat auf legalistische Weise, selbst Kompensationsleistungen aus napoleonischer Zeit aufgrund der Säkularisierung/Aufhebung der Kirchenfürstentümer sind noch dabei (im Übrigen durch Adolf als Stillhaltebonus wiedereingeführt und nach dem Krieg geflissentlich übernommen). Das diese Strukturen nun von Mohammedanistenverbänden angezapft werden ist nur konsequent von denen. Sie müßten ja dämlicher sein als die deutsche Justiz erlaubt wenn sie nicht den deutschen Staat in Anspruch nehmen würde um ihr Ideologiekindergärten, Moscheebauten, Funktionäre etc. bezahlen zu lassen. Wer weiß schon, daß das üppige Salär eines deutschen Bischofs vom Staat bezahlt wird ?

    Wenn nicht nur in UK – zugegebenermaßen andere Baustelle – ein Bischof sich die Einführung der Scharia vorstellen kann, die unter anderem „verschleierte“ Menschenopfer für einen blutsaufenden Gott fordert, dann bemerkt man rasch wo daß Problem liegt.
    Ein nach mohammedanistischen Ritus gesteingtes Menschenopfer ist diesen Schranzen allemal lieber als in Bäume geknüpfte und mit Schädelnägeln fixierte Opferungen die in „““heiligen Hainen“““ dem Wotan geweiht werden oder „stilecht“ in Mooren gepfählte „Götterschänder“.

    Als geduldeter Stiefellecker hat man halt mehr als eine Schnittmenge zum Mohammedanistentum.
    Eine deutlichere Trennung von Staat und „Kirche“ ist hier notwendig. Ich denke die Kirche selbst würde hierdurch auch an Glaubwürdigkeit und wahrscheinlich an Rückhalt gewinnen, ob das positiv oder negativ zu bewerten ist, sei dahingestellt.

  44. @ (#46) Guantanamo (06. Nov 2008 01:07)

    Das christliche Abendland wendet sich immer mehr vom biblischen Gott ab, ersetzt die heilsame Lehre der Evangelien (Die Botschaft der Erlösung) durch humanistische Inhalte, wird geistlich blind, und hinterläßt ein Vakuum. Das Kopftuch sehen sie (die Europäer), doch sie sind geistlich blind, weil ein humanistisches Tuch (Decke) der Finsternis sich über die europäischen Nationen ausgebreitet hat, das ihre Herzen verstockt hat. Sie hielten sich für klug, und strichen in ihrem humanistischen Übermut Gott nicht nur aus ihrem Herzen, sondern auch aus der EU-Verfassung. Sie können die geistliche Gefahr nicht erkennen, denn die humanistische (ohne Christus) Lehre macht geistlich blind. Jetzt sind die Symptome erkennbar, denn in das geistliche Vakuum ist der Islam auf Samtpfoten eingedrungen, und will nicht zurückweichen, gleichzeitig wird es durch den Humanismus in Schutz genommen, und verteidigt. Das humanistische Europa erkennt noch nicht den zerstörerischen Geist.

    Was Europa benötigt, das ist Buße und Umkehr zum biblischen Gott.

    Paulchen

  45. [….] In einem Punkt, den man auch in Rom nicht unterschätzen sollte, hat Allam jedenfalls recht: “Es gibt moderate Muslime, aber keinen moderaten Islam”. [….]

    „Moderat“, „tolerant“, „seelenverwandt“, oder … oder … ?

    In welche Richtung der moderate Islam (Kurt Becks moderate Taliban?) gesucht werden kann (muß), kann man hier vielleicht erkennen?

    http://www.internetloge.org/arstzei/lssufi.htm

    Es wurde sogar eine Art Seelenverwandtschaft Zwischen den Freimaurern und den Sufis entdeckt:

    Sufis – Die Freimaurer des Ostens?

    Sufis, werdet Ihr Euch vielleicht fragen? Wer oder was sind diese Leute, und was haben sie mit Freimaurerei zu tun? Sehr viel, wie ich denke.
    Mit den Sufis geht es mir ähnlich wie mit den Freimaurern vor meiner persönlichen Bekanntschaft mit Euch, meinen heutigen Brüdern. [….]

    Wie bereits oben (#45 Paulchen)erwähnt, wollen einige Kräfte hier in Europa, den Islam in einer art Ökumene europäisieren (entschärfen), siehe Interview von Peter Sloterdijk (Philosoph), im Deutschlandradio.

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kulturinterview/525982/

    [….] Schlesinger: Herr Sloterdijk, Sie haben vor einem halben Jahr in einem Artikel für den “Focus” noch von der “Europäisierung des Islams” gesprochen. Jetzt sagen Sie quasi, der Islam sei aufklärungsresistent oder es dauert auf jeden Fall noch viele Jahre. Wie passt das zusammen? Wie kommt dieser Sinneswandel?

    Sloterdijk: Es ist kein Sinneswandel. Ich spreche hier von zwei völlig verschiedenen Phänomenen. Der Islam in seiner eigenen Sphäre ist natürlich gegen die aufklärerische Infiltration ganz anders abgeschirmt, als ein Islam, der in Europa, in der Diaspora existiert. Für den letzteren ist es zunächst einmal naheliegender zu fordern und zu erwarten, dass er sich im Laufe eines Prozesses, der über mehrere Generationen gehen wird, sich

    als ein Teil der europäischen Ökumene

    konstituieren wird. Und ich glaube, diese Prognose ist nach wie vor triftig. Dass aber der Islam in seinen eigenen Kernländern sich bisher mit schrecklichem Erfolg gegen die Modernisierung wehrt, das steht auf einem anderen Blatt. [….]

    „als ein Teil der europäischen Ökumene“ = als ein Teil der zukünftigen Einheitsreligion (Lessings Ringparabel), in die sich alle ursprünglichen Religionen (Ringe) integrieren müssen?

    “Das müssen wir aushalten“

    Paulchen

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