Um den durch die wachsende Zahl von Gewalttaten verunsicherten Bürgern zu beweisen, dass man gefahrlos auch in Problembezirken U-Bahn fahren kann, begab der Berliner Polizeipräsident Glietsch (Foto) auf einen Selbsterfahrungstrip. Die ihn begleitende Leibgarde diente dabei nicht etwa seiner persönlichen Sicherheit, sondern der Aufklärung von Straftaten.

Der Tagesspiegel verschaffte der Propagandashow dabei den nötigen Rahmen. Neben „lustigen“ Einlagen

Sein Eindruck vom kurzen Aufenthalt am Kottbusser Tor? Glietsch antwortet mit einer Gegenfrage: „Haben Sie diese Situation als Bedrohung empfunden? Es halten sich dort viele Leute auf, die offensichtlich unter Drogen stehen. Im Regelfall bleiben diese Leute unter sich und haben gar kein Interesse an Kontakt zu den normalen Fahrgästen.“

erfahren wir auch Dinge, die wir uns eigentlich selbst denken konnten, z.B. dass die BVG im Grunde selbst Schuld an der anwachsenden Zahl der Angriffe auf Busfahrer ist, weil sie das Schwarzfahren unnötig erschwert hat:

Bis 2004 konnten es sich die Fahrgäste aussuchen, durch welche Tür sie einen Bus betreten. „Die Übergriffe gegen die Busfahrer sind nach meinem Eindruck angestiegen, seitdem die BVG angeordnet hat, dass die Fahrgäste nur noch über die Vordertür einsteigen dürfen“, sagt Dieter Glietsch. „Dadurch sind die Fahrer sehr viel häufiger Konfliktsituationen ausgesetzt.“

Denn ein jugendlicher Kulturbereicherer reagiert manchmal etwas temperamentvoll, wenn er beim Ungläubigen einen Fahrschein kaufen soll.

.Die entscheidenden Fehler sind in den vergangenen Jahren woanders gemacht worden. Wir haben junge Menschen produziert, die ein nicht akzeptables Verhältnis zur Gewalt und zum Umgang mit der Gesellschaft an den Tag legen. Deswegen muss das meiste Geld auch nicht in die Polizei investiert werden, sondern in soziale Projekte, in Bildung und Schule. Die Polizei kann noch so gut ausgestattet sein, die eigentlichen Probleme wird sie nie lösen können. Wir müssen an die Ursachen ran und nicht die Symptome bekämpfen.

An die Ursachen ran, mit mehr Schulen für Bildungsunwillige… Aha!

(Spürnase: crysis01)

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51 KOMMENTARE

  1. das sind wieder einmal die rezepte von gestern für die probleme von heute, herr glietsch!
    wenn sie die sicherheit der fahrgäste nicht garantieren können(wollen?) ist es zeit für einen rücktritt.

  2. Kann ein Polizeipräsident eigentlich so einfältig sein wie hier geschildert ?

    Dieser Mann verhöhnt die Berlinerinnen und Berliner, die Busfahrer, die Fahrgäste in den Bahnen und in den Stationen.

    Lustiges kann ich dabei nicht finden, aber ich pfeif´mir jetzt doch mal einen Uralt-Berliner Gassenhauer ab.

    „DU BIST VERRÜCKT MEIN KIND,
    DU MUSST NACH BERLIN,
    WO DIE VERRÜCKTEN SIND,
    DA GEHÖRSTE HIN“

    Ich bitte um Nachsehen bei allen in Berlin, bei denen die Schrauben im Hirnkastl noch nicht gelockert sind.

  3. Mit einem solchen Polizeichef wäre ich wohl rund um die Uhr angewiedert. Wie grauenhaft und peinigend muss es sein, unter ihm als nicht-behinderter, nicht-Musel und auch nicht schwuler zu arbeiten und sich tyrannisieren zu lassen? Unter anderem von seinen „Freundinnen und Freunden“, denen er permanent nicht die Schuld übertragen will, sie werden ja angestachelt …

  4. Noch so ein Vollpfosten!
    gibt es irgendeinen bundesweieten Wettbewerb?? Wer ist der hirnrissigste Politker/Amtsträger?!
    So blind kann man garnicht sein.
    Das ist definitiv VORSATZ!

  5. Wir haben junge Menschen produziert, die ein nicht akzeptables Verhältnis zur Gewalt und zum Umgang mit der Gesellschaft an den Tag legen.

    Was quatscht der da? Ich habe sicher keine solchen Menschen produziert, vielleicht er, und er wird sie weiter produzieren, wenn diese „jungen Menschen“ wie gehabt Narrenfreiheit beanspruchen können. Wegtreten.

  6. Eine schußsichere (und damit auch gefeit gegen Warnstiche) scheint der Glietsch unter seinem Mantel auch anzuhaben.

    Übrigens ÖVP: kenne ich nur als Kürzel für die Österreichische Volkspartei.

  7. „Wir“ haben diese Nachwuchsverbrecher „produziert“?

    Der Kerl hat nicht mehr alle Tassen im Schrank!

  8. Wir müssen an die Ursachen ran und nicht die Symptome bekämpfen.

    Und wieder einer, der nicht kapiert hat, dass sich die beiden Punkte nicht ausschließen.
    Klar muss man „an die Ursachen ran“. Aber trotzdem kann man die Symptome nicht einfach ignorieren.
    Genausogut könnte man die Behandlung von Unfallopfern einstellen, weil man ja ohnehin Verkehrssicherheitsspots im Fernsehen schaltet…

  9. INTIGRATION WIRD NUN MAL GROß geschrieben.!Und wem es nicht paßt muß halt etwas anderes anziehen, oder wegziehen ,oder gleich woanders wohnen und von dort schlaue Sprüche loslassen. Aber somancher Politiker fällt halt doch noch früher oder später auf(auf die Schnauze).

  10. Die entscheidenden Fehler wurden viel früher gemacht, Herr Glietsch gemacht. Und zwar als wir zu viele Wirrkopfe wie sie produziert haben.

  11. der ist ja wohl ein herzchen. die arroganz dieses herren ist nicht zu überbieten.
    mit einem „eisen“ in der tasche und der zusage von straffreiheit, würde ich
    sogar dort fahren. in deutschland sollten vom volk gewählte sheriffs ihren dienst tun.
    es würde sich einiges ändern.

  12. Der würdige Büttel des derzeitigen Berliner Senats.
    Leute, schaut auf diese Stadt.

    Unter der Regenbogenfahne in den Untergang.

  13. #7 Aufgewachter (04. Nov 2008 12:24)

    Übrigens ÖVP: kenne ich nur als Kürzel für die Österreichische Volkspartei.

    Simmt. Was in Deutschland ÖVP bedeutet, weiss ich nicht. Eigentlich sagt man ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr).

  14. Mal langsam mit den Pferden!
    Gewalt ist auch eine Produktivkraft. Zu deren erfolgreichen Abwehr wird der Sicherheitsmarkt enorm erweitert. Da bleibt es nicht bei kugel- und vor allem messersicheren Westen. Es könnte einen enormen Wirtschaftsschub und viele neue Arbeitsplätze geben. Und die sind doch gut für eine sterbende und schließllich mit großem Knall explodierende Gesellschaft. Letzteres lieben doch die Deutschen seit jeher und arbeiten mit Eifer daran.

  15. Sein Eindruck vom kurzen Aufenthalt am Kottbusser Tor? […] Es halten sich dort viele Leute auf, die offensichtlich unter Drogen stehen.

    Wen dort viele Drogis stehen, dann bestimmt, weil sie dort ihren Stoff kaufen. Warum hat der Gietsch also keine Razzia eingeleitet? Ach ja, stimmt: er will bestimmt an die Ursachen ran.

  16. Herr Gietsch ist nicht dumm: Er handelt nur so, wie man es von einem vorgesetzten Sach-Bearbeiter, der nicht gewillt ist, sich mit einem Problem zu beschäftigen und eine Änderung herbeizuführen, annimmt: Ein kurzer Ortstermin nach dem Motto:

    „Ich habe mir die Sache angeschaut und für gut befunden. Und damit ist die Diskussion beendet.“

  17. Der Polizeipräsident apelliert also quasi an die BVG, das Schwarzfahren zuzulassen, um Gewalt gegen Busfahrer zu reduzieren.

    Nach dieser Logik können Banküberfälle vermieden werden, wenn die Banken den Kriminellen präventiv das Geld schenken.

    Wo bleibt der Aufschrei der Berliner, die noch gesunden Menschenverstand besitzen?

    @PI: Es müsste im Titel richtig „ÖPNV“ heissen

  18. Die Polizei kann noch so gut ausgestattet sein, die eigentlichen Probleme wird sie nie lösen können. Wir müssen an die Ursachen ran und nicht die Symptome bekämpfen.

    Na, da können wir ja die Polizei ganz abschaffen (und ihn natürlich mit!) :-))

  19. #16 Guantanamo (04. Nov 2008 13:07) Sein Eindruck vom kurzen Aufenthalt am Kottbusser Tor? […] Es halten sich dort viele Leute auf, die offensichtlich unter Drogen stehen.

    Wen dort viele Drogis stehen, dann bestimmt, weil sie dort ihren Stoff kaufen. Warum hat der Gietsch also keine Razzia eingeleitet? Ach ja, stimmt: er will bestimmt an die Ursachen ran.

    Stimmt! Wo Drogenabhängige rumstehen, wird gedealt!
    Aber wahrscheinlich hat Herr Glietsch nichts gegen Drogendealer!

    Er hat auch noch nieeeeee etwas von Beschaffungskriminalität gehört!!!!

  20. deutschland verdient die politiker, die es wählt!!!

    sorry, aber ich hab mit euch kein mitleid mehr!

  21. Ein Polizeipräsident, der unter Antreten von Untergebenen offiziell die Regenbogenfahne vor dem Dienstgebäude hissen lässt, sollte auf seinen Geisteszustand untersucht werden.
    Ein Polizeipräsident, der selbst schon Linken- und Migrantengewalt erlebt hat und dies alles völlig ausblendet, handelt entweder aus Vorsatz oder ist grob fahrlässig lern- und beratungsrestistent!
    Vor einigen Tagen sah ich einen TV-Report aus Neukölln, in dem ein Vater empört berichtete, dass er in einem Park wegen des freilaufenden Hundes 35 EUR strafen zahlen musste, während zeitgleich nebenan unter den Augen der Ordnungshüter ein Drogenhandel stattfand.
    Ein Land, das solche Führungs’persönlichkeiten‘ wie Glietsch, Wowereit und Co. hat, braucht wahrlich keine Feinde mehr!

  22. Keine muslimischen Gastarbeiter mehr nach Europa.
    Islam=Sekte
    Nur 1 Moschee in 100km Radius.
    Ich wähle PRO-NRW.

  23. #10 Ophicus (04. Nov 2008 12:31)

    Wir müssen an die Ursachen ran und nicht die Symptome bekämpfen.

    Und wieder einer, der nicht kapiert hat, dass sich die beiden Punkte nicht ausschließen.
    Klar muss man “an die Ursachen ran”. Aber trotzdem kann man die Symptome nicht einfach ignorieren.
    Genausogut könnte man die Behandlung von Unfallopfern einstellen, weil man ja ohnehin Verkehrssicherheitsspots im Fernsehen schaltet.

    Das ist ja mal ein geradezu vernünftiger Kommentar. Mir geht der pauschale Hinweis auf „die zu bekämpfenden Ursachen“ auch zunehmend auf den Zeiger, da auch bei optimaler Ausgangslage immer wieder „Symptome“ auftreten werden und da auch Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen sind :-).
    Aber die Frage nach den Ursachen ist natürlich weitaus schwieriger, wenn überhaupt, zu beantworten, deswegen wird vermutlich im öffentlichen Diskurs immer wieder gern darauf verwiesen, wohlwissend, daß eine Ursachendiskussion den Rahmen der oberflächlichen Berichterstattung sprengen wird.

  24. Glietsch gehört sofort aus dem Amt gejagt und in die Psychiatrie gesteckt. Wieviel Dummheit muß sich der Bürger noch bieten lassen?
    Wer sich intergrieren will, schaft das sehr gut und zügig, für alle anderen sollte man das bisherige Integrationsgeld in die Rückführung stecken

  25. Was regt ihr euch alle über Glietsch auf?

    In das Amt als Berliner Polizeipräsident kommt man nur mit dem richtigen Parteibuch und Stallgeruch. Es geht da nicht um fachliche Kompetenz. Der Mann kann seine Arbeit noch so gut beherrschen, letztlich entscheiden die regierenden Parteien SPD und Die Linke wie groß sein Handlungsspielraum ist.

    Natürlich ist er nicht unschuldig. Ohne hinter der katastrophalen Politik des Senates zu stehen, wäre er gar nicht zu dem Posten gekommen.

    Wann immer ich den Namen eines ranghohen Polizeioffiziers lese, übersetze ich mir das gleich beim Lesen. Statt Glietsch muß da Wowereit stehen.

    Ansonsten muß ich mich langsam wirklich fragen, ob es nicht in Zukunft mal so wird wie zum Ende der Weimararer Republik hin. Auch da hat so manch ein Beamter den Nazis gegenüber auffällig viel Toleranz walten lassen.

    Schließlich darf man die zukünftigen Herren ja nicht vergraulen.

  26. Der Buseinstieg hinten wurde abgeschafft, weil die Schwarzfahrerquote weit höher war als wenn der Einstieg nur vorne möglich ist, mit Blick auf den Fahrschein (durch den Fahrer).

    Sollten wir doch den Prügelnden erlauben, gratis zu fahren, dann werden die auch netter zu den Busfahrern.

    Heute berichtet die BZ Berlin auf ihrer Titelseite über zunehmende Gewalt gegen Senioren:

    http://www.bz-berlin.de/BZ/berlin/2008/11/03/berlin-gewalt-gegen-rentner/berlin-gewalt-gegen-rentner.html

    Ich denke, wer als Stadtregierung primär Täterversteher wählt, der wird auch darunter leiden. Leider. Wahlen sind nicht so unwichtig, wie manche denken.

  27. Es gibt immer noch Menschen, die nicht mitbekommen haben, daß das Wort ´Ursache´ wie auch sämtlicher Fragewörter, allen voran ´warum´ von Medien im gesellschaftspolitischen und Migrationskontext nicht benutzt werden dürfen.

  28. Wir müssen an die Ursachen ran und nicht die Symptome bekämpfen.

    Die Ursache ist, daß sich diese Asozialen in Deutschland aufhalten und nicht in der Türkei, Libanon oder wo auch immer. Die Symptome sind, daß sie hier straffällig werden. Und die Bekämpfung der Ursachen kann doch wohl nur Ausschaffung heißen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

  29. Bei der Polizei protestiert keiner, keiner macht was, keiner sagt was. Immer nur die gleiche Leier mit der Ursachenforschung

    Mein Mitleid für die Polizei geht gegen 0!

  30. Am 01.05.2008 um 21:14 Uhr meldete
    http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news7389673.html:

    Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch ist am Rande einer Demonstration am Abend des 1. Mai von Mitgliedern der linken Szene angegriffen worden. Er hatte sich am Lausitzer Platz in Kreuzberg ein Bild von der Lage verschaffen wollen.
    Nach mehreren friedlichen Demonstrationen und Volksfesten war es am Abend doch noch zu Ausschreitungen gekommen. Glietsch wurde dabei von Demonstranten bedrängt und mit Bier bespritzt. Nachdem er von Beamten in einen Mannschaftswagen gebracht worden war, wurde das Fahrzeug mit Flaschen, Steinen und Stühlen beworfen.
    Polizisten wehrten die Angreifer mit Pfefferspray ab. Wenig später wurden Polizisten am Görlitzer Bahnhof angegriffen. Autonome warfen Steine, Fahrräder und Flaschen. Auch an der Ecke Mariannenstraße/Skalitzer Straße flogen Steine gegen Polizisten. Es gab erste Festnahmen.

    Nicht mal
    Theo Retisch
    hat er angenommen, dass er in der bvg ohne blessuren davonkommt.

  31. #30 Dionysos (04. Nov 2008 14:29) Der Buseinstieg hinten wurde abgeschafft, weil die Schwarzfahrerquote weit höher war als wenn der Einstieg nur vorne möglich ist, mit Blick auf den Fahrschein (durch den Fahrer).

    Sollten wir doch den Prügelnden erlauben, gratis zu fahren, dann werden die auch netter zu den Busfahrern.

    Heute berichtet die BZ Berlin auf ihrer Titelseite über zunehmende Gewalt gegen Senioren:

    http://www.bz-berlin.de/BZ/berlin/2008/11/03/berlin-gewalt-gegen-rentner/berlin-gewalt-gegen-rentner.html

    Ich denke, wer als Stadtregierung primär Täterversteher wählt, der wird auch darunter leiden. Leider. Wahlen sind nicht so unwichtig, wie manche denken.

    Wenn es stimmt, daß das Verprügeln von Busfahrern neuerdings zu den Mutproben türkisch-arabisch-moslemischer Jugendgangs gehört, spielt es keine Rolle, ob der Rückeinstieg in den Bussen verwehrt bleibt. Die prügelwilligen Mutpröbler finden dann immer den Weg zum Busfahrer, ob vom Vorder- oder Hintereinstieg des Busses.

  32. Wir haben junge Menschen produziert[…]

    Eigenverantwortung? Freier Wille? Hauptsache die Schuld ist bei jedem, nur nicht beim Täter, zu suchen.

  33. Der Fahrer ist bedroht, weil er nicht vom Staat geschützt ist.

    Sobald der Fahrer unantastbar ist – wegen schnellem Meldesystem, sofortigem Eingreifen und Schnellrichter mit harten Urteilen – dann heisst vorne einsteigen, dass jeder Fahrgast kontrolliert ist und sich auch so fühlt.

    Der Polizeipräsident weiss nicht, was den Staat ausmacht, und wozu er da ist.

  34. „Wir müssen an die Ursachen ran und nicht die Symptome bekämpfen.“

    Aha, das „Symptom“ Kriminalität braucht also gar nicht bekämpft zu werden!
    Interessante Aussage eines Pozilepräsidenten.

  35. Passend dazu folgender „U-Bahn-Vorfall“ bei SPOn:

    „U-BAHN-VORFALL
    Fünf Männer treten wehrlosen Fahrgast 40 Mal gegen Kopf

    Brutaler Angriff auf einen U-Bahn-Fahrgast in Frankfurt: Fünf Männer traten minutenlang auf ihr gestürztes Opfer ein – offenbar aus purer Lust an Gewalt.“
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,588415,00.html

  36. # 19 Humphrey

    „Wo bleibt der Aufschrei der Berliner, die noch gesunden Menschenverstand besitzen?“

    Eben, es gibt keinen. Und welchen Schluß legt das nun nahe?

    # 3 Marcus Oliver

    Genau der!

  37. Die Polizei kann noch so gut ausgestattet sein, die eigentlichen Probleme wird sie nie lösen können

    Solange sie so zahnlos bleibt wie die Berliner, trifft das sicher zu.

    Dieser Vollpfosten Glietsch sollte mal eine Woche zum Anschauungsunterricht nach Bayern kommen, dann wüsste er, wie’s geht..

  38. Übrigens auch eine Lösung für die Gewaltproblematik: die ‚Methode Glietsch‘. Wie die aussieht? Jeder Fahrgast bekommt 3 kräftige Bodyguards (so wie Glietsch), dazu noch was kühles, metallisches in die Tasche, und ruckzuck gehen die Übergriffe nach unten.

  39. Oh Gott,

    bei dem Mann hat das Peter-Prinzip voll durchgeschlagen!

    Na, bin gespannt ob sich die Gewerkschaft dazu äußert.

  40. #36 Armin (04. Nov 2008 15:56)

    Vor allem haben WIR DIE ganz sicher nicht „produziert“.

    #42 byzanz (04. Nov 2008 18:29)
    Das ist einfach dummes Geschwätz von dem PolPräs. Die Polizei braucht die Probleme ja nicht endgültig zu „lösen“, aber eindämmen könnte sie es vielleicht schon mal…

    #44 byzanz (04. Nov 2008 18:35)

    Wird ein Migrant auf dem Weg zum Abendgymnasium gewesen sein. Ist ja kar, dass der sich in seiner geistigen Vorbereitung auf den Unterricht nicht durch blödes Gucken stören lassen will.

  41. „.Die entscheidenden Fehler sind in den vergangenen Jahren woanders gemacht worden.
    Wir haben junge Menschen produziert, die ein nicht akzeptables Verhältnis zur Gewalt und
    zum Umgang mit der Gesellschaft an den Tag legen.“

    Das muss Glietsch mal näher erklären:
    Wo sind die entscheidenden Fehler gemacht worden?
    Wer hat da junge Menschen produziert?
    Wer ist „Wir“?

  42. Ein Berliner SPD-Politiker kommentierte heute in einem Interview Glietschs Lösungsvorschlag, die ausufernde Bus-Kriminalität durch Öffnung der mittleren und hinteren Türen zu bekämpfen, als „skurril“.
    Allerdings drängt sich einem der Eindruck auf, dass die Inhaber dieser politisch besetzten Posten in Berlin die reale Migrantenkriminalität systematisch vernebeln und verleugnen, siehe auch:
    – der Ausländerbeauftragte Piening,
    – der Innensenator Körting,
    – die Justizsenatorin von der Aue,
    alle miteinander verbunden durch die gleichen ideologischen Leitsätze: „Wir“ produzieren doch diese armen Jugendlichen, es ist „unsere“ Jugend, ihr kriminelles Verhalten ein „Hilfeschrei“, schuld hat allein die „deutsche Gesellschaft“, jegliches In-Verbindung-bringen mit dem ethnisch-religiösen Hintergrund ist streng verboten, da es „Rassismus“ und „Vorurteile“ fördert. Ideologische Blindheit macht dumm. Mit genau dieser Realitätsverweigerung tragen sie erheblich dazu bei, dass diese Gesellschaft bald in Stücke fliegt.

  43. glietsch und seine waffengang werden garantiert nicht angegriffen, was doch wiederum eindeutig beweist: unsere öffentlichen nahverkehre sind sicher. sind sie auch, denn ich werde auch nie angegriffen: ich nutze sie nicht mehr!

  44. Wir, wir, wir. Wir sind schuld. „Wir haben junge Menschen produziert, die ein nicht akzeptables Verhältnis zur Gewalt und zum Umgang mit der Gesellschaft an den Tag legen.“
    Was für Drogen muss man nehmen, um als Polizeipräsident so einen Dreck von sich zu geben.
    Der Mann ist vollkommen untragbar. Der soll unsere Sicherheit garantieren, keine Sozialpädagogen-Vorträge halten.

    Die Idee, den Mitteleinstieg im Bus als Lösung anzupreisen ist sowas von unverschämter Appeasement-Politik, kaum zu fassen. Man darf sich erstens nicht wundern, daß die „Problemkids“ nur noch über die Polizei lachen und Busfahrer zum Abschuss freigegeben sind und zweitens unsere eigentlich liebenswerte Stadt Berlin immer mehr verslumt und zunehmend von Gewalt und Gewalttätern beherrscht wird.

    Warum kann man nicht von Guliani in New York lernen. „Zero Tolerance“. Das hilft. Keine Kuscheleien mit Straftätern mehr. Aufhören mit diesem Irrsinn der Selbstkasteiung. Herr Wowereit, diese Stadt braucht Investoren und Arbeitsplätze, keine Dauer-Parties und nicht das Mekka aller Bohemiens des Landes. Auch wenn Sie persönlich das sicher alles „sexy“ und supertoll finden, so ist das keine verantwortungsvolle Politik für die Zukunft der deutschen Hauptstadt.

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