LandwirtschftTäglich liest man es in der Zeitung, hört es im Radio und sieht es im Fernsehen: Um das Weltklima vor katastrophaler Erwärmung zu retten, müssen wir weniger „klimaschädliches“ CO2 (Kohlendioxyd) produzieren. Politiker verabschieden Gesetze und unterzeichnen internationale Abkommen, die darauf abzielen, den CO2-Ausstoß zu verringern (mittels Kraftstoffsteuern, Emissionshöchstgrenzen für Autos und Industrie, Handel mit Emissionsrechten etc.).

(Von Dr. Albrecht Glatzle, INTTAS)

Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Industrie versuchen, ihr Image in Sachen Umweltschutz aufzubessern, indem sie ihre Produktionsverfahren oder Produkte auf niedrige CO2-Werte umstellen. Institutionen, die den Trend der Zeit erkannt haben, lassen sich hinsichtlich ihrer CO2-Bilanz von offiziell anerkannten Zertifikatoren „Klimaneutralität“ bescheinigen, um auch weiterhin bei der Vergabe von öffentlichen oder privaten Forschungs- oder Projektmitteln bevorzugt berücksichtigt zu werden. Die Scheu vor dem „Klimakiller“ CO2 macht auch vor der Landwirtschaft nicht halt. In Industriestaaten wird aus Gründen des Klimaschutzes Werbung für lokal hergestellte Lebensmittel gemacht, die keine langen Transportwege hinter sich haben. Bald sollen alle Nahrungsmittel mit Etiketten gekennzeichnet werden, aus denen eine zertifizierte Abschätzung der „Umweltbelastung“ durch CO2 bei Herstellung und Vermarktung ersichtlich werden soll. Auch in Asunción ist schon eine Veranstaltung der FAO für nächstes Jahr geplant, bei der Wege zur Emissionsreduktion von so genannten Klimagasen in Land- und Viehwirtschaft diskutiert und wahrscheinlich auch die Idee neuer Steuern (z.B. CO2-Steuer bei Rodung oder Methansteuer bei Rinderhaltung) und verschärfter Vorschriften bei der Landnutzung sozialisiert werden soll.

Der Weg zu diesen „Vorsorgemaßnahmen“ für das Klima der Zukunft (an denen deren Urheber schon in der Gegenwart ganz erheblich profitieren!!!) wurde vom Weltklimarat (IPCC) bereitet, ein von mächtigen Regierungen dieser Erde eingesetztes Gremium innerhalb des UN-Umweltprogramms UNEP, dessen erklärte Aufgabe es ist, den Stand der Forschungen zur angeblichen Klimaschädlichkeit menschlichen Handelns zusammenzustellen und Maßnahmen zu einem „wirksamen Klimaschutz“ vorzuschlagen. Die Funktionäre des IPCC sammelten in bisher 4 „Klimasachstandsberichten“ (von 1990, 1997, 2001 und 2007) Beiträge von rund 2500 Wissenschaftlern aller denkbaren Disziplinen, darunter natürlich auch echte Klimawissenschaftler. Diese wissenschaftlichen Beiträge wurden in hunderte von Seiten umfassenden technischen Berichten zusammengefasst, die sehr viele wertvolle und lesenswerte Informationen enthalten. Von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft gelesen wurde und wird jedoch ausschließlich der „Synthesis Report“, d.h. die „Summary for Policy Makers“ (SPM), die allein von IPCC-Funktionären verfasst und mit den Auftrag gebenden Regierungen abgestimmt wurde. Für die „Summary for Policy Makers“ wurden jedoch Informationen und Forschungsergebnisse der technischen IPCC-Berichte nur auf recht selektive Weise verwendet, so dass man kaum bestreiten kann, dass die Schlussfolgerungen des IPCC eher politischen als wissenschaftlichen Vorgaben folgten. Die zentrale Schlussfolgerung des letzten IPCC-Synthesis-Reports ist die, dass nur mit drastischen Maßnahmen zur Minderung anthropogener CO2-Emissionen eine katastrophale Klimaerwärmung von mehr als 2OC bis 2100 verhindert werden kann.

Eine größere Gruppe unabhängiger und hochkarätiger Klimawissenschaftler um den ersten, mehrfach ausgezeichneten Direktor des „North American Weather Satellite Service“ Prof. Dr. Fred Singer herum, kam jedoch auf der Basis der Technischen IPCC-Berichte zu einer ganz anderen Schlussfolgerung, dass nämlich die Natur und nicht der Mensch das Klima bestimmt. Dieser so genannte NIPCC-Bericht wurde anlässlich einer internationalen Klimakonferenz in New York im März 2008 der Öffentlichkeit präsentiert (PI berichtete).

Wie die Wissenschaftsgeschichte schon oft gezeigt hat (bis in die heutige Zeit hinein!!!), folgen Naturerscheinungen glücklicherweise keinen Mehrheitsmeinungen und auch keinem politischen Konsens. Komplexe natürliche Vorgänge wie das tägliche Wetter und sein statistischer Mittelwert, das Klima, sind die Folge eines hoch komplizierten Zusammenspiels einer unüberschaubaren Anzahl von Einflussfaktoren, die sich nicht simulieren lassen und sich daher einer längerfristigen Prognose entziehen. Daher kann das Wetter nur auf einige wenige Tage hinaus mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden. Eine langfristige Vorhersage von Klimaänderungen ist blanker Unfug und nichts Weiteres als Ausdruck menschlichen Größenwahns.

Im Folgenden will ich einige unbestrittene Eigenschaften des atmosphärischen Spurengases Kohlendioxyd (CO2) aufzählen, dann die im Kyoto-Protokoll vorgesehenen Maßnahmen zur CO2-Bindung durch Landnutzungsänderung kritisch beleuchten und schließlich mit wenigen griffigen Argumenten begründen, warum Kohlendioxyd auch in Sachen Klimawandel uneingeschränkten Freispruch verdient.

Eigenschaften und Dynamik des Kohlendioxyds

CO2 ist die chemische Grundlage allen Lebens. Im Rahmen der Photosynthese der Pflanzen wird mit Hilfe von CO2 unter Nutzung von Sonnenenergie zunächst pflanzliche organische Substanz (Biomasse) aufgebaut, die später (gegebenenfalls nach Durchlaufen einer Nahrungskette) durch Atmung, Verwesung oder Verbrennung unter erneuter Freisetzung von CO2 wieder zersetzt wird.

Jedes Ökosystem (von der Wüste bis zum Tropischen Regenwald), das sich im Gleichgewicht befindet, setzt im Mittel der Jahre genau so viel CO2 frei wie es in der Biomasse bindet. Erst durch Verbrennung fossiler Energieträger (die nach gängiger Ansicht vor Millionen von Jahren aus Biomasse entstanden sind) oder durch großflächige Abholzung von Wäldern setzt der Mensch zusätzliches CO2 frei. Daher ist seit der Industrialisierung der CO2–Gehalt in der Atmosphäre um etwa 30% angestiegen und liegt heute bei knapp 0,04%. Nennenswerte CO2 –Emissionen erzeugt der Mensch erst seit Beginn der Industrialisierung mit einem rapiden Anstieg seit etwa 1945. Aber nur knapp die Hälfte der vom Menschen verursachten, zusätzlichen CO2-Emissionen befindet sich noch in der Erdatmosphäre. Die andere Hälfte ist längst in den so genannten CO2-Senken wieder verschwunden. Recht effiziente CO2-Senken sind die pflanzliche Biomasse (z.B. Holz), vor allem aber der Ozean, der mittels seiner Myriaden von Kalkbildnern atmosphärisches CO2 in Form von Kalkablagerungen auf dem Meeresboden für geologische Zeiträume dem biologischen Kohlenstoffkreislauf entzieht. Da CO2 ein knapper Pflanzennährstoff ist, führte seine Konzentrationserhöhung in der Atmosphäre durch anthropogene Emissionen zu messbaren Ertragssteigerungen auf unseren Weiden und Äckern.

Das erwähnte Fließgleichgewicht zwischen CO2-Freisetzung und CO2-Bindung (Sequestrierung) in natürlichen Ökosystemen gilt auch für traditionelle Agro-Ökosysteme. Aber der Verbrauch fossiler Energie bei Bodenbearbeitung und Ernte und bei der Herstellung von Düngern und Pflanzenschutzmitteln stellt eine zusätzliche Emissionsquelle von CO2 im landwirtschaftlichen Produktionssystem dar. Wenn der Energiebedarf jedoch durch so genannte Biokraftstoffe abgedeckt wird, führt der CO2-Ausstoß zu keiner Konzentrationserhöhung in der Luft, weil das CO2 ja vorher schon während des Wachstumsprozesses der Energiepflanze (z.B. Jatropha) der Atmosphäre entzogen worden war. Außer durch Verbrennung fossiler Energieträger kommt eine Störung der CO2-Bilanz auch durch eine Änderung der Landnutzungsart zustande. So wird z.B. durch Rodung von Busch im Chaco mit anschließendem Abbrennen der Rodungsrückstände einmalig pro Hektar etwa so viel CO2 freigesetzt wie fünf Durchschnittsamerikaner jedes Jahr aus fossilen Energieträgern freisetzen. Umgekehrt bewirkt eine Aufforstung auf einer Weide- oder Ackerfläche oder die Einrichtung eines Sylvopastoralsystems (z.B. mit Leucaena oder Algarrobo) eine zusätzliche Netto-CO2–Bindung im aufwachsenden Holz – im Vergleich zum Gleichgewichtszustand auf Weide- oder Ackerland. Nicht nur der Mensch, auch seltene Naturereignisse wie Vulkanausbrüche und CO2-Ausgasung aus dem Meer können zu erheblichen Störungen der globalen CO2-Bilanz führen.

Neben der zentralen Rolle im Stoffwechsel allen Lebens, die das CO2 einnimmt, werden diesem atmosphärischen Spurengas von fast allen Klimawissenschaftlern (mit einigen wenigen hochkarätigen Ausnahmen wie z.B. Physik–Prof. Dr. Gerlich von der Universität Braunschweig) auch noch „Treibhauseigenschaften“ beigemessen. Es ist messbar, dass CO2 (wie übrigens auch der viel höher konzentrierte Wasserdampf und auch Methan und andere Spurengase, nicht aber die Hauptkomponenten der Luft, Sauerstoff und Stickstoff) bestimmte Wellenlängen der Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung), die die von der Sonne erhitze Erde wieder Richtung Weltraum zurückstrahlt, absorbiert. Diese Aufnahme von energiereicher Strahlung löst einen vorübergehenden „Wärmestau“ aus, da die von den Treibhausgasmolekülen absorbierte Energie wieder in alle Richtungen (also auch teilweise zurück zur Erdoberfläche) abgestrahlt werden kann. Tatsächlich wirkt jedoch der Treibhauseffekt viel komplizierter, weil die durch absorbierte Strahlung angeregten Treibhausgasmoleküle ihre Energie überwiegend durch Stöße (Konvektion) an benachbarte Luftmoleküle abgeben. Die dadurch erwärmte Luft steigt auf und kühlt dabei aber „adiabatisch“ (durch Ausdehnung) wieder ab, bevor eine erneute, in der Intensität reduzierte Abstrahlung der aufgenommenen Strahlungsenergie durch Treibhausgasmoleküle möglich wird.

Auch wird von niemandem bestritten, dass bereits bei der aktuellen CO2–Konzentration in der Luft die Absorption derjenigen Wellenlängen, für die CO2 „undurchlässig“ ist, praktisch vollständig ist, so dass eine weitere CO2-Zunahme nur zu einer geringfügigen Erhöhung der Absorption von Wärmestrahlung führen kann. (Ein Fensterladen mit doppelter Dicke macht den Raum ja auch nicht dunkler). Seit gut zwei Jahren habe ich das Privileg als Beobachter an einer Diskussion zwischen Fachleuten aus aller Welt über den Treibhauseffekt in Form von hunderten von E-Mails teilzuhaben. Der Heftigkeit dieser Diskussion und die ausweichenden Antworten von Naturwissenschaftlern auf kritische Fragen zu den jeweiligen Schwachpunkten in ihren Gedankengebäuden zeigen mir, dass den Treibhauseffekt im Grunde niemand vollständig verstanden hat, auch und vor allem die Funktionäre des IPCC nicht (obwohl sie von sich das Gegenteil behaupten), denn weder folgt die aktuelle Temperaturentwicklung der Erde den IPCC-Projektionen noch stimmen die so genannten „Fingerprints“, die angeblich die Temperaturwirksamkeit anthropogener CO2-Emissionen beweisen sollen, mit der gemessenen Realität überein (siehe dazu den Abschnitt CO2 ist kein Klimakiller).

Kann man als Landnutzer durch CO2-Sequestrierung Geld verdienen?

Dies ist eine Frage, die weltweit viele Bauern beschäftigt, denn durch die In-Kraft-Setzung des Kyoto-Protokolls wurde CO2 zu einer Art Anti-Produkt gekürt (je mehr man davon erzeugt, desto mehr muss man zahlen, und je mehr davon verbraucht, desto mehr Geld bekommt man). Industriezweige, die mehr CO2 emittieren, als sie dürfen, müssen Emissionsrechte kaufen, solche, die weniger emittieren oder CO2 festlegen (sequestrieren), können Emissionszertifikate an extra dafür eingerichteten Börsen verkaufen (z.B. Chicago Climate Exchange, an der der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore erhebliche Anteile hält). Alle Experten (mir ist keine ernst zu nehmende Ausnahme bekannt) sind sich darin einig, dass das Kyoto-Protokoll in seiner laufenden Verpflichtungsperiode (Laufzeit bis 2012) trotz seiner Aber-Milliarden-Dollar-Kosten höchstens symbolischen „Erziehungswert“ haben kann, denn selbst wenn CO2 stark klimawirksam wäre (was es nicht ist, siehe dazu den folgenden Abschnitt), kann das Abkommen nicht einmal zu einer Verlangsamung des Anstiegs der weltweiten CO2 –Emissionen führen, da die USA das Protokoll nicht ratifiziert haben und Schwellenländer wie China, Indien, Brasilien und Mexiko immenses Wirtschaftswachstum aufweisen aber keiner Reduktionsverpflichtung unterliegen. Man kann jetzt schon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass sich diese Länder hüten werden, sich für die Zeit nach 2012 „Entwicklungsfesseln“ anlegen zu lassen.

Nach den im Kyoto-Protokoll festgelegten Regeln kann mit sehr viel Glück auch sequestriertes CO2 (z.B. durch Aufforstung) im Zertifikatehandel verkauft werden, vorausgesetzt man kann glaubhaft machen,

– dass die Aufforstungsfläche schon vor 1990 gerodet worden war (sonst würde man ja am Ende Rodung zum Zweck späterer Wiederaufforstung belohnen)
– dass die Aufforstung nicht auch ohne Zertifikatehandel gemacht worden wäre (sonst hätte man die Fläche ja ohnehin aus Gründen der Wirtschaftlichkeit oder weil es gesetzlich vorgeschrieben ist, und nicht aus Gründen der zusätzlichen CO2-Bindung aufgeforstet: Prinzip der Additionalität),
– dass die Aufforstungsfläche langfristig (in der Regel mindestens 30 Jahre) erhalten bleibt und nicht vorher schon einer Landnutzungsänderung oder einem Feuer zum Opfer fällt,
– dass die Aufforstung an dieser Stelle nicht zu Rodung an anderer Stelle führt.
– und vorausgesetzt, die Aufforstungsfläche ist groß genug, um die hohen Kosten der Zertifizierung obiger Bedingungen (zwischen 20.000 und 100.000 US$) auch bei schwächelndem Zertifikatehandel durch den Verkauf von Emissionsrechten wieder sicher hereinholen zu können.

Die Bedingungen für den Einstieg in den Handel mit Emissionsreduktionszertifikaten aus CO2-Sequestrierung sind so anspruchsvoll, dass sie überhaupt nur in absoluten Ausnahmefällen unter Inkaufnahme von großen wirtschaftlichen Risiken erfüllt werden können. Von INTTAS aus haben wir beim BioCarbon Fund der Weltbank ein Projekt zur Einrichtung von einigen tausend Hektaren von Sylvopastoralsystemen im Chaco mit Leucaena vorgestellt und waren bereits auf dem besten Weg, die oben genannten Hürden mit glaubhaften Argumenten zu überwinden. Aber das Projekt scheiterte letztlich am Futterbusch Leucaena, der im Chaco eine „exotische“ Art ist, die in manchen Listen im Internet als invasives Unkraut geführt wird. Deshalb machte die Weltbank aus Furcht vor möglichen Angriffen durch grüne Aktivistengruppen einen beschämenden Rückzieher.

Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass sich Landnutzer und Regierungsstellen in Entwicklungsländern über den potentiellen Handel mit Emissionsrechten, die durch CO2-Sequestrierung gewonnenen werden, illusionäre Hoffnungen machen. Auch unterlassene Rodung kann im Rahmen des Kyoto Protokolls nicht gehandelt werden. Selbst wenn sich dies für die Zeit nach 2012 formell ändern sollte, ist es für Industriestaaten viel preiswerter, einige Politiker aus Entwicklungsländern mit Projekten und anderen Vorteilen zu locken (eine neue Form von Bestechung?), damit sie Gesetze zum Zeck der Rodungseindämmung verabschieden, als tausende von Landbesitzern für Einkommensausfälle infolge unterlassener Landnutzung (Landhabilitierung durch Rodung) entschädigen zu müssen. Persönlich bin ich der guten Hoffnung, dass angesichts der Übermacht der Argumente, dass CO2 kein Klimakiller ist (siehe Folgeabschnitt), und dass die aktuelle Finanzkrise auch die Industrieländer zwingt, sich wieder um existentielle statt um virtuelle Probleme zu kümmern, schon vor 2012 die Klimahysterie, der Handel mit Emissionsrechten und der damit verbundene gigantische bürokratische Apparat wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen werden.

Am Rande sei erwähnt, dass es jedoch außerhalb des Kyoto-Protokolls einige Beispiele gibt (vor allem in der Quasi-Provinz der USA, Costa Rica), wonach große Unternehmen und auch reiche Einzelpersonen Aufforstungsprojekte und Urwaldschutzaktionen zum Zweck der eigenen Imageaufbesserung finanzierten.

CO2 ist kein Klimakiller

Kohlendioxyd ist kein Schadstoff. Die Behauptung, CO2 sei klimaschädlich ist trotz IPCC-Bericht wissenschaftlich nicht belastbar. Die meisten Klimawissenschaftler sind sich wohl darin einig, dass wir den Treibhausgasen der Atmosphäre die angenehme Durchschnittstemperatur von etwa 14 OC auf der Erdoberfläche verdanken. Ohne Treibhausgase würde sie etwa minus 18 OC betragen (mit extremen Tag-Nacht-Differenzen). Aber für diesen natürlichen Treibhauseffekt ist vor allem der reichlich vorhandene Wasserdampf verantwortlich. Spurengase wie CO2 spielen eine völlig untergeordnete Rolle, vor allem angesichts der Tatsache, dass bei heutiger Konzentration die Absorptionskapazität von Wärmestrahlung bereits weitgehend gesättigt ist (siehe Abschnitt Eigenschaften und Dynamik des Kohlendioxyds). Dass es aber auch ernst zu nehmende Stimmen unter den Klimafachleuten gibt, die mit guten Argumenten behaupten, wir würden auf der Erde kochen, wenn die Atmosphäre nur aus Sauerstoff und Stickstoff bestünde, und dass die Treibhausgase (infolge ihrer Fähigkeit zur Absorption von Wärmestrahlung und vor allem zur Emission der durch konvektive Erwärmung aufgenommenen Energie) letztlich zur Kühlung der Atmosphäre beitragen, sei hier wenigstens am Rande erwähnt.

Obwohl in der Öffentlichkeit das Thema „Klimaschutz“ immer noch fast ausschließlich im Zusammenhang mit der Emissionsreduktion von Treibhausgasen, vor allem CO2 diskutiert wird, und obwohl zu diesem Thema nach wie vor üppige Forschungsgelder bereitgestellt werden, schmilzt die Zahl derjenigen Wissenschaftler zusehends dahin, die den Einfluss anthropogener Kohlendioxidemissionen auf die Globaltemperatur für nennenswert oder bewiesen halten. Der Weltklimarat IPCC hält dagegen diesen Zusammenhang für sehr wahrscheinlich („very likely“). Dem kritischen Leser des Weltklimaberichts fallen jedoch einerseits Diskrepanzen zur aktuellen Klimaentwicklung und andererseits die selektive Informationsbereitstellung, vor allem in der zwischen IPCC-Funktionären und Politik abgestimmten Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (Summary for Policy Makers, SPM) auf.

Nachfolgend wird versucht, mit wenigen griffigen Argumenten zu begründen, warum das Spurengas Kohlendioxyd, die chemische Grundlage allen Lebens, in Sachen Klimawandel völlig unbedeutend ist:

1) Im Widerspruch zu allen Klimaprojektionen im letzten IPCC-Bericht AR4 ist trotz weiter ansteigender CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre die Globaltemperatur in den letzten Jahren wieder auf den Stand von Anfang der 80-er Jahre zurückgefallen. Dies geht aus der jüngsten Veröffentlichung von David Douglass von der University of Rochester und John Christy von der University of Alabama hervor. Prof. Christy ist für die Verrechnung und Auswertung von täglich über 300.000 gleichmäßig über den Globus verteilten Temperaturmessungen der acht NASA-Wettersatelliten zuständig. Die monatlichen Abweichungen von der Mitteltemperatur der unteren Troposphäre seit 1979 gehen aus folgender Abbildung hervor.

TroposphäreZum Vergrößern auf die Abbildung klicken.

Auffällig ist, dass es trotz dieser Temperaturentwicklung immer wieder alarmistische Pressemeldungen gibt, wonach neue regionale und sogar globale Temperaturmaxima erreicht worden seien. So meldete kürzlich z.B. das NASA-Goddard-Institute for Space Studies (GISS), geleitet von Al Gores Berater Dr. James Hansen, der durch eine Rede vor dem Amerikanischen Kongress schon im Jahre 1988 die aktuelle Klimahysterie und CO2-Phobie im wesentlichen losgetreten hatte, dass der Oktober 2008 der wärmste aller Zeiten gewesen sei, und dies trotz vorheriger Rekordkältemeldungen von vielen Orten. So schneite es im Oktober erstmalig in London seit über 60 Jahren. Kurz darauf musste Hansen das beschämende Eingeständnis machen, dass sich sein Institut geirrt habe und von Russland und anderen Ländern „versehentlich“ die Septemberdaten verwendet hätte. Kritischen Beobachtern ist der fast unglaubliche Umgang mit Daten durch das Hansen–Institut schon früher aufgefallen. So wurden historische Temperaturdaten mehrfach „korrigiert“ und zwar systematisch diejenigen vor 1973 nach unten die diejenigen nach 1973 nach oben.

2) Bis vor acht Jahren (in Al Gores „Dokumentarfilm“ „An Inconvenient Truth“ sogar noch bis letztes Jahr) galt als klarer Beweis für die temperaturtreibende Wirkung von atmosphärischem CO2 die enge Korrelation zwischen CO2 und Temperaturindikatoren aus Eisbohrkernen der Antarktis und Grönlands aus den letzten Eiszeiten und Zwischeneiszeiten. Mittlerweile gehört es aber schon zum Lehrbuchwissen, dass Änderungen der CO2-Konzentration während der (Zwischen-)Eiszeiten der Temperaturentwicklung konsistent um Jahrhunderte hinterherhinkten und deshalb für die Temperaturänderung nicht der Auslöser sein konnten. Ursache und Wirkung waren verwechselt worden: Der sich erwärmende Ozean gaste CO2 aus, das sich im abkühlenden Ozean wieder löste (Prinzip Gaseosaflasche). Die verzweifelten Versuche mancher Wissenschaftler, doch noch den Ruf des CO2 als Temperaturtreiber zu Beginn der Zwischeneiszeiten zu „retten“, sind nur vor dem Hintergrund der Schmerzhaftigkeit des Eingestehens eines Irrtums nachvollziehbar.

3) Die im IPCC-Bericht dargestellten diversen „Strahlungsantriebe“ („radiative forcings“) für die Erderwärmung sind unvollständig. (Sie sind in Figure SPM.2 in der ersten Ausgabe der „Summary for Policy Makers“ von Anfang 2007 dargestellt, die noch vor der Herausgabe der Technischen Berichte vom IPCC als zitierfähiges Synthesepapier verbreitet wurde. In der SPM-Nachbesserung vom November 2007, die ein Jahr später immer noch als Konzept, also „draft“, bezeichnet wird, figuriert die genannte Abbildung nicht mehr, sie ist jedoch weiterhin als Figure TS.5 in der „Technical Summary“ enthalten). Darin werden zwar eine ganze Reihe von so genannten anthropogenen „Strahlungsantrieben“ (darunter natürlich besonders markant das CO2) dargestellt, unter den natürlichen „Strahlungsantrieben“ wird jedoch nur die direkte Sonneneinstrahlung mit einem kleinen Wert berücksichtigt. Indirekte Solareffekte, wie z.B. der in hunderten von Veröffentlichungen belegte, klare Zusammenhang zwischen Sonnenfleckenaktivität und Temperaturverlauf während der vergangenen Jahrhunderte, bleiben in der genannten Abbildung ebenso unberücksichtigt wie das wichtigste Treibhausgas überhaupt, der Wasserdampf, sowie die kaum berechenbare, da sehr wechselhafte aber temperaturwirksame natürliche Wolkenbedeckung (Albedo). Diese natürlichen „Strahlungsantriebe“ werden zwar im Text diskutiert, unter ausdrücklichem Hinweis auf das geringe wissenschaftliche Verständnis von diesen Dingen wurden sie jedoch in der genannten zusammenfassenden Abbildung weg gelassen. Der Verdacht liegt nahe, dass hier höchst temperaturwirksame natürliche, teilweise aber wenig verstandene Einflussgrößen mit sehr hohem Grad an Unsicherheit (Konfidenzintervallen) einfach unterschlagen wurden, um daneben die Summe der anthropogenen „Strahlungsantriebe“ nicht als völlig vernachlässigbare Größe erscheinen zu lassen, die vom „Rauschen“ natürlicher Faktoren einfach geschluckt werden.

4) Dass trotz des – vom IPCC durchaus eingeräumten – unvollständigen und sogar fehlenden wissenschaftlichen Verständnisses wesentlicher Einflussgrößen auf das Klima ein deutliches Auseinanderklaffen der aufgrund natürlicher „Strahlungsantriebe“ erwarteten Temperaturen und der tatsächlich gemessenen Temperaturen in den letzten 30 Jahren herausmodelliert werden konnte (Figure SPM.4), lässt auf eine selektive Berücksichtigung dieser Einflussgrößen schließen. Denn schon vor Redaktionsschluss sind die Temperaturen den IPCC-Vorgaben nicht mehr gefolgt, und auch andere so genannte „Fingerprints“ menschlicher Klimabeeinflussung haben die IPCC-Erwartungen nicht erfüllt. Vermutlich hat zum Beispiel die außergewöhnlich lange Ruhephase der Sonne, die wir derzeit erleben, doch einen sehr viel größeren Temperatureinfluss als es der IPCC zum Zweck der Hervorhebung anthropogener „Fingerprints“ für möglich hielt.

5) Zur Projektion eines Temperaturanstiegs von bis zu 4,5OC in 100 Jahren, kommen die IPCC-Modelle ohne eine Vervielfachung der errechneten direkten CO2-Treibhauswirkung durch Wasserdampf (Rückkopplungseffekt) nicht aus. Die leichte Temperaturerhöhung durch den Treibhauseffekt des zusätzlichen CO2 in der Atmosphäre soll zu verstärkter Verdunstung von Wasser führen. Das Treibhausgas Wasserdampf soll dann den CO2-Effekt noch einmal vervielfachen, eine Annahme in allen IPCC-Modellen, die durch nichts bewiesen ist. Es ist stattdessen sehr wahrscheinlich, dass die theoretisch angenommene Wasserdampf-Rückkopplung im natürlichen „Rauschen“ des extrem variablen Luftfeuchtegehalts völlig verschwindet (vgl. Punkt 2).

6) Ein peinlicher Fauxpas ist den IPCC-Funktionären schon im Dritten Klimasachstandsbericht (TAR-2001) unterlaufen, in dem sie die später so genannte „Hockeyschlägerkurve“ prominent herausstellten. Diese von Mann et al. (Nature 392, 1998) aufgrund von mehreren Temperaturproxies, vor allem Jahresringdaten, generierte Temperaturkurve zeigte über Jahrhunderte einen flachen Verlauf, um plötzlich im 20-sten Jahrhundert sprunghaft anzusteigen. Dieser „Hockeyschläger“ wurde inzwischen in mehreren „peer-reviewed papers“ anderer Autoren klar diskreditiert. Als Agrarbiologe genügt es mir zu wissen, dass die Wikinger über mehrere Jahrhunderte auf Grönland Rinder weideten, ohne Einfuhr von Kraftfutter aus dem dänischen Mutterland, von dem die vor ganz wenigen Jahren erneut auf Grönland angesiedelten Rinder heute zum großen Teil abhängen, um beurteilen zu können, dass dort im Hochmittelalter, also noch zu Zeiten vorindustrieller CO2-Werte, die Temperaturen über den heutigen liegen mussten. Dies ist nicht vereinbar mit der postulierten Klimawirksamkeit des CO2. Die hohen Temperaturen während des mittelalterlichen Klimaoptimums (wohlgemerkt nicht –pessimums!) wurden noch im ersten IPCC-Bericht von 1990 eingeräumt.

7) In vielen Arbeiten wird auf die Gefahren des Meeresspiegelanstiegs durch den Klimawandel hingewiesen, der durch Vermeidung von CO2-Emissionen verhindert werden könne. Hier sei auf ein Interview mit Nils-Axel Mörner von der Stockholm University, langjähriger Präsident der internationalen „Commission on Sea Level Changes and Coastal Evolution“ verwiesen, der keinen beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels bestätigen und vor allem keinen Zusammenhang zwischen CO2 und Meeresspiegel erkennen kann. Im Übrigen vermeldete kürzlich das in Äußerungen von IPCC-Funktionären schon dem Untergang geweihte Bangladesh einen Landgewinn von rund 1000 km2 innerhalb der letzten 30 Jahre (Institut für Umwelt und Geographie in Dhaka).

Aktuelle Beobachtungen wie die Zunahme der Arktischen Eisfläche um fast 30% zwischen Oktober 2007 und Oktober 2008, die ungewöhnlich kalten Winter 2007 und 2008 auf der Südhalbkugel und 2007/08 auf der nördlichen Hemisphäre (mit Ausnahme von Westeuropa) und die Antarktische Eisfläche auf Rekordniveau stehen in Einklang mit obigen Ausführungen. Das viel gehörte Argument, es handle sich dabei um kurzfristige, natürliche Schwankungen, die keinerlei Beachtung verdienten, ist unzulässig aus zweierlei Gründen:

1) Auch kurzfristige Schwankungen haben Ursachen, die wirkungsvoller sein müssen als eventuelle Einflüsse des kontinuierlich ansteigenden CO2-Pegels.

2) Die selektive Sensitivität der Massenmedien für jeden kurzfristigen, regionalen Temperaturpeak und jedes Extremwetterereignis rechtfertigt durchaus auch einmal das Hervorheben eines nun schon seit einigen Jahren anhaltenden Temperaturtrends in die Gegenrichtung.

Mit dieser Arbeit denke ich, das CO2 umfassend entlastet zu haben. Wenn auch zusätzliches CO2 in der Atmosphäre viel mehr positive als negative Eigenschaften entfaltet, so soll dies keine Rechtfertigung für den sorglosen Umgang mit endlichen Ressourcen wie fossilen Energieträgern darstellen. Energiesparen ist grundsätzlich richtig. Auch Biobrennstoffe haben ihre Berechtigung, solange ihr Anbau ohne staatlichen Protektionismus (das Grundübel der Weltwirtschaft!!!) rentabel ist und keine unangemessene Konkurrenz mit der Nahrungsmittelerzeugung darstellt. Auch die Mäßigung beim Abholzen von Wäldern und die Beachtung von vernünftigen Regeln bei der Landhabilitierung, sowie die Einrichtung von Agroforstsystemen sind zum Zweck der Erhaltung der biologischen Artenvielfalt wichtig. Diese Entwicklungen aber unter dem Vorwand des „Klimaschutzes“ mit Milliardenbeträgen auf Kosten der Steuerzahler (und damit der produktiven Bevölkerung) dieser Erde zu betreiben und dem Lebensspender Kohlendioxyd Klimaschädlichkeit nachzusagen ist Unfug, der jetzt schon eine gefährliche Glaubwürdigkeitskrise für den seriösen Umweltschutz und für die Wissenschaft hervorgerufen hat.

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52 KOMMENTARE

  1. Methansteuer? Das wird niemals durchkommen, weil dann die grünen Sesselpupser ihre eigenen Emissionen nicht bezahlen könnten 🙂

  2. @PI: Korrekter, wohlinformierter Beitrag.

    Die Klimalüge ist längst entlarvt,
    die Propaganda wird immer peinlicher.
    Wie meinte B. Brecht (?)?

    „Wir können die Lügner nicht zwingen,
    die Wahrheit zu sagen,
    wir können sie aber zwingen, immer offensichtlicher zu lügen.“

    Wahrsager spricht Klartext: Kein Schwein interessiert sich für’s sog. „Weltklima“, was immer das sei,
    es geht um (VIEL) Geld und Macht.

    Prof. John Christy (Lead author for IPCC reports):

    „Man muss eine gewisse Panik schüren, und dann fliesst das Geld.“

    http://klima-ueberraschung.de/

    Zum Thema Lüge, Täuschnug und Fälschung:

    22.11.2008
    „GISS: Führendes US Klimaforschungsinstitut gibt öffentlich zu, daß die Messung der Globaltemperatur voller Unsicherheiten und erheblicher Ungenauigkeiten ist. … “

    16.11.2008
    Die Welt hat noch nie solch eiskalte Wärme gesehen!

    Ein wahrhaft surreal anmutender wissenschaftlicher Schnitzer der letzten Woche erzeugte ein riesiges Fragezeichen über die Qualität der Temperatur-Aufzeichnungen … „

    http://www.eike-klima-energie.eu/

  3. Sachlichkeit und Wissenschaftlichkeit statt hysterisches Geschrei, wie gut das tut (und wie männlich das ist 😉
    So einen Artikel noch zur Kernenergie und ich bin restlos glücklich…

  4. Dem Vieh kann man doch nicht den „Stoffwechsel“ verbieten.

    Auch nicht dem Hasen in Wald und Stall die „Losung“.

    Aber man könnte den Klimalügnern durchaus mal das Lügen verbieten.

  5. #1 Hamburger

    „Methansteuer? Das wird niemals durchkommen, weil dann die grünen Sesselpupser ihre eigenen Emissionen nicht bezahlen könnten “

    Zum Thema fällt mir immer der Popp-Beauftragte und Bundesklimaretter Gabriel ein.

    Unvergessen: In der gleichn Woche, in der er seinen Umwelt-Amtseid schwört, schwört CO2-Siggi einen meineidigen 100.000€-Schwur für VW-Rotlicht-Hartz-IV.
    Pfui Teufel!
    „Hochrangige EU-Vertreter … “

    Solange die grauenhafte Dutroux-Affaire nicht restlos aufgeklärt ist, haben sog. „hochrangige EU-Vertreter“ HÖCHSTES Mißtrauen verdient!

    “ … Hinter seinem Beratungsauftrag „Europäische Industriepolitik“ verbarg sich offenbar eine Lobbytätigkeit für den Autokonzern. „Er hat für uns Lobbyarbeit gemacht, vor allem in Brüssel</b<“, sagte ein VW-Manager zu FOCUS. Mehrfach sei Gabriel nach Brüssel gereist, um sich mit hochrangigen Vertretern der EU zu treffen. … „

    focus.de/politik/deutschland/focus_aid_101894.html

    “ … Gegen Gabriel wurde bereits Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig erstattet. Darin werden ihm
    Verschleierung einer illegalen Scheintätigkeit für VW,

    Meineid

    und ein Verstoß gegen die Geschäftsordnung des niedersächsischen Landtages vorgeworfen.

    Unterdessen wurde bekannt, dass VW für Sexpartys seiner Betriebsräte die Potenzpillen Viagra großzügig zur Verfügung gestellt hat. Ein früherer Werksarzt sowie ein Personalmanager hätten die Ausstellung von Rezepten bei ihrer Vernehmung vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig eingeräumt, wie die Nachrichtenmagazine „Focus“ und „Spiegel“ am Samstag vorab berichten. Die Ausgaben seien vom Konzern erstattet worden. … „

    http://www1.ndr.de/wirtschaft/unternehmen/wiun494.html

    Diese organisieren kriminellen Bruderschaften von hochkorrupten und absolut skrupellosen Psychos wollen uns aus der „Krise“ FÜHREN, und das „Weltklima“ retten.

    Welch groteske Farce!

    Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, Organisator der Rio-Konferenz und Chefberater Kofi Annans:
    (Gipfelkonferenz der UNO in Rio im Juni 1992)

    „Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der Industriellen Zivilisation?

    Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?“

    Damit sind die Ziele der CO2-Bruderschaft wohl unmißverständlich formuliert: PROFIT und Zerstörung.

    Dafour: Planmäßiger Völkermord läuft ab, unter dem tolerant-humanistischen UN-Auge. Soviel zur REALITÄT.

    http://www.klima-ueberraschung.de/

  6. #4 BUNDESPOPEL …
    „Aber man könnte den Klimalügnern durchaus mal das Lügen verbieten.“

    Nein, das Lügen kann man nicht verbieten. Aber man kann aufhören, den Lügnern zu glauben. Das gilt besonders, wenn es sich um Amtsträger handelt.

  7. Schön, mal wieder einen Beitrag gegen die Klimahysterie zu lesen. Mit dem Thema Islamisierung hängt es ja in der Weise zusammen: Unsere Bereitschaft zur Sorge ums Ganze wird gezielt in die Irre geführt und zugleich von der Bedrohung Nummer 1 abgelenkt.

    Ich möchte an dieser Stelle noch einen weiteren Denkanstoß geben, da ja auch die Klimarealisten immer wieder den behutsamen Umgang mit den endlichen fossilen Energieträgern betonen. Es gibt zumindest die gut begründete These russischer, aber auch einiger amerikanischer Wissenschaftler, dass weder Erdöl noch Erdgas fossilen, also biologischen, Ursprungs sind. Vielmehr gehören diese Kohlenwasserstoffe zu den Bestandteilen der Erdkruste und gasen aus, wachsen gewissermaßen nach. Wen es interessiert, der google doch mal nach Thomas Gold und seinem Buch „Biosphäre der heißen Tiefe“.
    Woher kommt eigentlich das viele Methan auf dem Jupitermond Titan? War da früher auch mal Faulschlamm?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Gold

  8. 7) In vielen Arbeiten wird auf die Gefahren des Meeresspiegelanstiegs durch den Klimawandel hingewiesen, der durch Vermeidung von CO2-Emissionen verhindert werden könne.

    Aus meinem Kommentar bei

    http://olaf61.wordpress.com/2008/11/20/es-regnet/

    Zum Anstieg des Meeresspiegels gibt es schlichte Tatsachen.

    5 Langzeitpegel messen die Pegelstände an der Nordsee seit mindestens 150 Jahren.

    Die Tidehalbwasserstände des Pegels Hamburg sinken seit dieser Zeit kontinuierlich um 0,26 cm/Jahr, was aber durch durch wasserbauliche Massnahmen an der Unterelbe (Fahrrinnenvertiefung) erklärt werden kann.

    Die anderen 4 Pegel steigen mit einem recht guten Korrelationskoeffizienten um 0,12 cm/Jahr an der Schleswig Holsteinischen Küste. Die Ergebnisse der linearen Regression zeigen, dass dieser Anstieg seit 100 Jahren völlig konstant ist und dass es keinerlei “beschleunigten” Anstieg durch Klimaerwärmung gibt.

    Der Faktor Klimaerwärmung ist daher auszuschliessen oder zeigt sich mit so grosser Verzögerung, dass er bisher nicht signifikant messbar ist.

    Interessanterweise steigen die mittleren Hochwasserpegel etwas stärker, während die Niedrigwasserpegel konstant bleiben. Dies deutet auf eine verstärkte Dynamik der Bewegung der Wassermassen hin. Bei einer absoluten Zuname der Wassermenge müssten die Niedrigwassertände um denselben Faktor steigen. Soweit die nackten Fakten der Nordseeküste…

    Geologen fügen noch hinzu, dass sich die Schleswig Holsteinische Küste um 10 – 20 cm pro Jahrhundert bedingt durch tektonische Einflüsse senkt. Der Meeresboden in der nordöstlichen Ostsee hebt sich dagegen mehrere Millimeter pro Jahr.

    Natürlich meldet sich Spiegel mit fehlendem Wissen auch zu Wort:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,591924,00.html

    Obwohl die Holländer den Kampf gegen das Wasser seit Anbeginn ihrer Existenz geführt haben – in diesem Jahrhundert des klimawandelbedingten Meeresspiegelanstiegs werden ganz neue und enorme Herausforderungen auf unser Nachbarland zukommen. Wie hoch der Anstieg der Meere ausfallen wird, weiß niemand. Die Schätzungen reichen von knapp 60 Zentimetern bis zu mehreren Metern bis Ende des 21. Jahrhunderts.

    Das ist Unfug in Reinkultur. Die einzig seriösen Schützungen reichen für Europa von 12 bis 25 cm pro Jahrhundert als Extrapolation auf die bisherige Entwicklung….

    Ein Klimawandelbedingter Meerespiegelanstieg ist bisher nicht nachzuweisen. Punkt! Ach ja, ich sollte hinzufügen, dass der Meerespiegel an der Nordseeküste die letzten Jahre wieder um 0,18 cm /Jahr gefallen ist.

    Dummerweise hat die Tektonik einen so grossen Einfluss, dass man dringend DAGEGEN Massnahmen einleiten müsste.

    Ein wirklicher Fachmann für das niederländische Deichwesen äussert sich in einem anderen Interview genau dazu :

    Van Hove: Ja, und zwar von zwei Seiten. Wenn die Klimaprognosen stimmen, dann müssen wir uns auf trockene Sommer, aber umso heftigeren Regen im Winter einstellen, was bedeutet, dass die Wassermengen, die vom Rhein in unser Land fließen, häufiger gefährlich anschwellen können. Auch die Küste bereitet uns zunehmend Sorgen. Das liegt zum einen am prognostizierten Meeresspiegelanstieg. Außerdem sinken die Niederlande weiter ab. Grund ist, dass Ton und Torf durch die Entwässerung des Landes an Wasser verlieren. Und dann sinkt die Kontinentalplatte, auf der die Niederlande liegen, weiter ab.

    Sachlich und fair : “Wenn die Prognosen stimmen, dann”… So eine Wenn/Dann Aussage kann man auch als seriöser Wissenschaftler immer treffen.

    Außerdem sinken die Niederlande weiter ab. Das ist eine schlichte Tatsachenfeststellung ohne Wenn/Dann. :mrgreen:

  9. Es hängt einem langsam zum Halse heraus.
    Reizworte: Klimagase, Klimakatastrophe.
    Letztere ist unabänderlich und kommt JETZT.
    Hier zwei links, die das glatt negiert

    http://weltenwetter.blogspot.com/2007_02_01_archive.html

    http://de.geocities.com/huegelland2004/manifest2004.htm

    Das „Klimagas“ CO2 ist aus physikalischen Gründen nicht in der Lage, die ihm angedichteten „Klimaveräderungen“ zu bewirken.
    Daher heute mein Mantra in verkürzter Form:

    Um die ganze Klimadebatte um das CO2 ad absurdum zu führen, braucht´s keine Eisbohrkerne, Meeresspiegel messen oder Bäume zählen etc.
    Ein wenig Naturwissenschaft tut es auch:
    CO2 ist 1,53 mal schwerer als Luft (N2, O2), ein bodennahes Gas, daher liegt die Vegetationsgrenze bei 3.000 Höhenmetern.
    Ohne CO2 kein Leben ( Photosynthese)
    Das Gas CO2 absorbiert elektromagnetische Wellen. Das heisst, diese gehen durch CO2 hindurch, mit geringerer Geschwindigkeit als der Vakuumlichtgeschwindigkeit, u<v.
    Die Brechzahl, früher Brechungswinkel, von CO2 beträgt 1,0045° (Luft 1,0003°)
    Der Gehalt von CO2 an der gesamten Atmosphäre beträgt 0,035 %, also sind 99,965 % Luft.
    Auf 10.000 Moleküle Luft kommen also 3 !!! Moleküle CO2..
    Das Newton´sche Abkühlungsgesetz besagt, dass Wärme mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt (Nachprüfbar: Hand – Herdplatte und, mit Verlaub, Hintern – brennender Kamin)
    Würde die Erdoberfläche, von der Sonne erwärmt, 360 Watt/m² abstrahlen würde, kämen in 6 Km Höhe (Grassl) ganze 36 Watt an, rückreflektiert auf die Erde 0,27 Watt.
    Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik besagt, vereinfacht gesagt, dass Wärme niemals vom kälteren zum wärmeren Standort fliessen kann. In 6 Km Höhe beträgt die Temperatur übrigens minus 23° C.
    Nach dem oben gesagten, sehe ich keinen Grund das CO2 für einen möglichen Klimawandel verantwortlich zu machen.
    Die Sonne ( Sonnenwind, Sonnenflecken, Eruptionen, Magnetfeld der Sonne), kosmische Strahlung, Ekliptik der Erde, Erwärmung der Meere, Wolkenbildung werden nicht einbezogen, da nicht beeinflussbar.
    Dann doch lieber die Autofahrer und die Industrie. Die kann man gut zwiebeln.
    Weshalb Frau Dr. Merkel, als Physikerin und ihr Mann ist es auch, sich diesem „Klimagedöns“ angeschlossen hat, ist mir unbegreiflich.
    Bei Herrn Gabriel, je nun, sol lucet omnibus.
    Derweil sehen China und Indien gelassen zu, wie sich die westlichen Industrienationen selbst entmannen. Zwingen kann man diese Riesenländer ohnehin zu nichts.

    P.S: warum reflektiert die in 6 Km angeblich befindliche „CO2-Schicht“ ausschliesslich erdwärts und die Sonneneinstrahlung nicht auch gleich wieder in den Weltraum und es wird kälter.

  10. Bei der falschen Formatierung erkennt man nicht Zitat und meinen Kommentar 🙁

    Natürlich meldet sich Spiegel mit fehlendem Wissen auch zu Wort:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,591924,00.html

    Obwohl die Holländer den Kampf gegen das Wasser seit Anbeginn ihrer Existenz geführt haben – in diesem Jahrhundert des klimawandelbedingten Meeresspiegelanstiegs werden ganz neue und enorme Herausforderungen auf unser Nachbarland zukommen. Wie hoch der Anstieg der Meere ausfallen wird, weiß niemand. Die Schätzungen reichen von knapp 60 Zentimetern bis zu mehreren Metern bis Ende des 21. Jahrhunderts.

    Das ist Unfug in Reinkultur. Die einzig seriösen Schätzungen reichen für Europa von 12 bis 25 cm pro Jahrhundert als Extrapolation auf die bisherige Entwicklung….

    Ein Klimawandelbedingter Meerespiegelanstieg ist bisher nicht nachzuweisen. Punkt! Ach ja, ich sollte hinzufügen, dass der Meerespiegel an der Nordseeküste die letzten Jahre wieder um 0,18 cm /Jahr gefallen ist.

    Dummerweise hat die Tektonik einen so grossen Einfluss, dass man dringend DAGEGEN Massnahmen einleiten müsste.

    Ein wirklicher Fachmann für das niederländische Deichwesen äussert sich in einem anderen Interview genau dazu :

    Van Hove: Ja, und zwar von zwei Seiten. Wenn die Klimaprognosen stimmen, dann müssen wir uns auf trockene Sommer, aber umso heftigeren Regen im Winter einstellen, was bedeutet, dass die Wassermengen, die vom Rhein in unser Land fließen, häufiger gefährlich anschwellen können. Auch die Küste bereitet uns zunehmend Sorgen. Das liegt zum einen am prognostizierten Meeresspiegelanstieg. Außerdem sinken die Niederlande weiter ab. Grund ist, dass Ton und Torf durch die Entwässerung des Landes an Wasser verlieren. Und dann sinkt die Kontinentalplatte, auf der die Niederlande liegen, weiter ab.

    Sachlich und fair : “Wenn die Prognosen stimmen, dann”… So eine Wenn/Dann Aussage kann man auch als seriöser Wissenschaftler immer treffen.

    Außerdem sinken die Niederlande weiter ab. Das ist eine schlichte Tatsachenfeststellung ohne Wenn/Dann. :mrgreen:

  11. Ich habe so gut wie keine Ahnung von Meteorologie, aber eines weiß ich: Gott macht das Wetter, ich schaffe das höchstens im Wohnzimmer, indem ich die Möbel anzünde, dann habe ich einen dramatischen, allerdings sehr, sehr lokalen, Klimawandel.

  12. Aber ich hab‘ da ‚mal ’ne Frage: Wie kann es einen weltweiten Meeresspiegelanstieg geben, wenn doch dem Gesamtsystem kein einziges Wassermolekül hinzugefügt werden kann? Oder regnet Mondwasser auf die Erde?

  13. @ #10 boanerges (24. Nov 2008 17:17)

    Durch Abschmelzen der Pole zum Beispiel. Auch der Eispanzer Grönlands. Aber es ist wie mit den Eiswürfeln im Wasserglas. …

    Nach der letzten Eiszeit HOBEN sich Landmassen wieder, die durch den Druck (Gewicht) des Eispanzers abgesunken waren. Die Hauptrolle spielt allerdings die Platten-Tektonik – die Grüne bisher noch nicht aufhalten können. 😉

  14. Dass sich das Weltklima verändert ist unstrittig. Es hat sich sogar in unseren geschichtlich überschaubaren Zeiträumen ständig verändert.

    Die „Church of man-made Global Warming“ ist die gigantischste Volksverdummungs-und Abzockorganisation der jüngeren Weltgeschichte.

    Ihre unbedarften Anhänger sind im Grunde kleinbürgerliche Existenzen, die gegen jede natürliche oder künstliche Veränderung ihrer Umwelt sind. Ob Hamburgerbude oder Klima: „Alles bleibt, wie es ist!“

    Und die Hohepriester à la Gore, Politiker, Zertifikats(Ablass-)händler, NGO-Parasiten etc. sind die grossen Abkassierer.

  15. Hi,

    vielen Dank für diese hundertprozentige Darstellung der Klimaproblematik !!!! Alles richtig!!! Habe erst viele Bücher darüber lesen müssen, du hast es (kurz und bündig) auf den Punkt gebracht!!!!

    Lady

  16. Prosemit,

    dann müßte der Meeresspiegel im Norden (Grönland) doch tendenziell absinken oder gleich bleiben, da es bei höheren Temperaturen auch mehr Verdunstung gibt, das Wasser würde dann andernorts abregnen. Oder habe ich was übersehen?

  17. Jetzt hab ichs: Wenn alles gefrorene Wasser auftaute, dann könnten wir einen globalen Meeresspiegelanstieg bekommen. Finde ich aber auch nicht sehr wahrscheinlich wegen der globalen Verdunstung, wir hätten also jede Menge Wasser in der Luft, was wiederum zu einer Abkühlung führen muss, da die Sonnenenergie durch den ständigen Dunst enorm abgeschwächt würde. Ich fasse zusammen: Gott macht Wetter.

  18. Schon allein der Ausdruck „Klimaschutz“ ist dümmste Verdummung.

    Klima wird als statistische Größe aus 30 Jahren Wetterdatenmessung an einem bestimmten Ort verstanden. Dazu gehören Sonnenscheindauer, Niederschläge, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Temperaturen…

    „Klimaschutz“ muss also erstmal „Wetterschutz“ über 30 Jahre bedeuten. Wovor und wie in aller Welt kann das Wetter geschützt werden?

    Logische grüne Antwort: Die Standby-Stellung am Fernseher ausschalten und mit dem Fahrrad Brötchen aus Biogetreide holen.

  19. Dieser ganze Humbug ist Öko-Faschismus in Reinkultur. Im Mittelalter wurde Lügnern die Zunge rausgeschnitten. Also, dann mal los (Merkel, Gabriel etc.)!!!

  20. Guter Artikel.

    Singer im Kreuz, und gestützt auf die Sonne kann man garnicht falsch liegen.

    Wir müssen nun abwarten, bis der Spuk vorüber ist, in welchem Politiker, allen voran Merkel, die ganze Welt hysterisiert und ganz nebenbei unsere Industrie ruiniert haben.

    Die Menschheit steht also vor zwei fundamental entgegengesetzten Erkenntnissen zu dem, was sie, wir im Moment für wahr halten.

    1.) Merkel ist zwar beliebt, aber keineswegs aufgrund ihrer Erkenntnisfähigkeit. Sie wird damit ohne Zweifel in die Geschichte eingehen.

    2.) Wir sind Zeuge und Opfer des größten Manipulationsversuches, der jemals gegen die Menschen in Gang gesetzt wurde. Auch hier ist Merkel ganz vorne mit dabei, wesentlich weiter vorne als die meisten von uns dies für möglich halten. Sie war schließlich Umweltministerin unter Kohl, und dami nachfolgerin von Töpfer. Der seinen ministerposten aufgab, um der UNO als Direktor in Klimafragen zu dienen.

    Welch eine verpennte Presse wir doch haben. Versager auf der ganzen Linie.

    Es wird spannend wie die Merkels (und Gabriels) von dem vor uns immer weiter wachsenden Trümmerhaufen ihrer die Menschheit rettenden Politik zurückrudern, und wen sie dafür ans Kreuz nageln werden.

    E.Ekat

  21. Hoffentlich gibt es noch eine Ergaenzung zu dem Bericht bevor die Oekolobby die Leugnung der Klimakatastrophe unter Strafe stellt.

    Ergaenzenswert sind die fehlenden Quellenangaben.
    Interessant waere auch eine Graphik des Strahlenspektrums welche Wellenlaengen von CO2 blockiert werden.
    Oder eine Graphik wie sich die Loeslichkeit des CO2 im Meerwasser in Abhaengigkeit von der Temperatur verhaelt.
    Das sich Wasserdampf temperaturerhoehend auswirkt haette ich als Nichtklimatologe nicht erwartet.

    Pivandale

  22. wenn man die pest aus den städten treiben will, muß man hexen und juden verbrennen!
    wenn man seine sünden loswerden will, muß man ablaßzettel kaufen.
    und wenn man die gegenwärtige warmphase des weltklimas aufhalten will, muß man den co2-ausstoß verringern.
    alles klar.

  23. Dieser „Klimawandel durch Mensch verursacht“ – Wahnsinn hört erst auf, wenn die Panikmacher wie Al Gore und Gabriel zugeben, die Geschichten aufgebauscht und erlogen zu haben.

    Außerdem wird der Mist regelmäßig wieder in den gängigen Medien aufgewärmt.

  24. Ich weiß – ich befinde mich in völligem Gegensatz zur herrschenden Meinung im Blog, soweit es um die Klimadiskussion geht.

    Aber ich mahne: Es spielt überhaupt keine Rolle, ob und durch was das Klima anthropogen verändert wird.</

    Es spielt keine Rolle, ob Verbrennungsprozesse von Öl oder Gas die CO² – Bilanz beeinflussen oder nicht. Ob pupsende Kühe, Kompostierungsanlage oder wer auch immer NOx ausstoßen.
    Es spielt überhaupt keine Rolle, ob diese oder jene Richtung, dieser oder jener Bericht, Forschung, Meinung Recht hat.
    Die Ressourcen an Öl und Gas auf dieser Welt sind endlich. Schon die Generation der heute Zwanzigjährigen wird aller Voraussicht nach das Ende dieser Rohstoffe erleben.
    Haben wir eine zweite Erde in Reserve?
    Haben wir Ersatzenergien?
    Unterbindet ihr endlich die Bevölkerungsexplosion (wie auch immer, v. a. in China, Indien und den islamischen Ländern)?
    Begreift ihr nicht, dass wir mit den Öl- und Gasmilliarden (auch an Russland) unsere Gegner und Feinde groß machen?

    Allein wegen der Endlichkeit von Öl und Gas muss alles getan werden, den Verbrauch einzudämmen und Ersatz zu finden.
    Dann werden jedenfalls diese CO²-Erzeuger ausfallen.

    Ich frage euch: Kann das schaden?

  25. #27 doenerschisss (24. Nov 2008 20:01)

    Allein wegen der Endlichkeit von Öl und Gas muss alles getan werden, den Verbrauch einzudämmen und Ersatz zu finden.
    Dann werden jedenfalls diese CO²-Erzeuger ausfallen.

    Ich frage euch: Kann das schaden?

    ähem,*räusper*,*räusper*

    und was hat das jetzt genau mit dem „Klimaschutz“ zu tun. Was hat das mit CO2 Zertifikaten zu tun, was hat das mit CO2 Verbuddeln zu tun? Was hat das mit den Abermilliarden Steuern und Kosten zu tun?

  26. Hi Cromagnon,

    zur Kernenergie gibt es enorm viel Literatur.
    Einfach zu lesen ist beispielsweise Kernenergie Basiswissen von Kernenergie.de Es gibt die Internetseite Kernenergie.ch. Es gibt regelmaessige Fachzeitschriften wie atw. oder die US Seite des nei(nuclear energy institute) Es gibt unterhaltsam geschriebene Buecher wie Dark Sun von Richard Rhodes zu den Anfaengen. Wenn Du die Zusammenhaenge rechnerisch verstehen moechtest Albert Ziegler Lehrbuch der Reaktortechnik. Da die Regierung alles tut um die Kompetenz zu zerstoeren gibt es bedauerlicherweise kaum noch neue Fachbuecher und Aufsaetze in Deutsch.

    pivandale

  27. @ #27 doenerschisss (24. Nov 2008 20:01)
    Nööööh,
    Du befindest nicht unbedingt im Widerspruch.
    Yep,
    es könnte durchaus Sinn machen, die Milliarden im Kampf gegen die CO2-Sau in die Entwicklung neuer Technologien zu stecken.
    Besonders wichtig:
    Speicher von ElektroEnergie, vulgo Akku.
    Das ist IMHO der Knackpunkt.

  28. Hi Doenerschiss,

    das die fossilen Brennstoffvorraete endlich sind ergibt sich bereits aus dem Namen.

    Gleichwohl ist ein Marktwirtschaftliches System grundsaetzlich in der Lage sich selber zu regeln. Als in den vergangenen Jahren Erdoel sehr teuer wurde, hatte die Kohle den groessten Anstieg unter allen Energiesystemen gehabt. Wenn Erdoel und Gas nur mehr muehselig aus Oelsanden, Schiefer oder in der Tiefsee zu foerdern sein werden, wird dieses bei vielen Anwendungen ersetzt.

    Oel, Gas und Kohle werden nie zu Ende gehen sie werden nur irgendwann so knapp und teuer werden das Sie eben nicht mehr universell eingesetzt werden.

    Aus technischer Sicht scheint es warscheinlich das in 50 Jahren sehr grosse Schnelle Brueter gebaut werden. Diese koennen Strom zu Preisen herstellen der das verbrennen des muehselig gefoerderten verbliebenen Erdgases unwirtschaftlich machen.

    Es gibt keinen Grund ein oekologisch schlechtes Gewissen zu haben oder oekoreligioesen Verzicht zu ueben. Solange wir Menschen technisch nach vorne schauen wird die Menschheit reichlich Energie zur Verfuegung haben.

    Pivandale

  29. #27 donnerschiss
    1973 bei der Erdölkrise hat man uns gesagt, dass in 30 Jahren der schwarze Saft alle sein würde, wenn wir ihn weiterhin im damals üblichen Maße verbrauchen. Und was ist? Wir verbrauchten jährlich mehr, und das Öl will einfach nicht aufhören zu sprudeln. Ich verweise auf meinen Beitrag #8, wonach es die Theorie der nicht-biologischen Erdölentstehung gibt, nach der es sich also um keine fossile Energiequelle handelt. Demnach stammen die Biomarker im Öl von Mikroorganismen in der Tiefe, für welche die Kohlenwasserstoffe Nahrungsquelle sind. So Thomas Gold: http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Gold Und sogar wenn das Öl und das Erdgas endlich wären, verfügten wir über eine schier unerschöpfliche Quelle von Methanhydraten an den Abhängen zur Tiefsee. Nicht nur die Japaner sind damit beschäftigt, Technologien zu ihrer Ausbeutung zu entwickeln. M.a.W. das ganze Gerede von der Endlichkeit und Knappheit soll uns Angst machen und natürlich auch die hohen Energiepreise stützen.

  30. Dass diese CO2 Debatte ein riesengroßer Schwindel ist, um den aufstrebenden Industrienationen China, Indien und Brasilien Standortvorteile zu verschaffen kann man allein an der Tatsache ablesen, dass im 13. Jhd. bis hoch in den Norden Deutschlands (Münster, Harz, Werra u. Wesertal, Thürigen, ja selbst in Brandenburg) Wein angebaut wurde.

    Auch die späte Bronzezeit hatte Temperaturen, von denen wir heutzutage nur träumen können. Bis zur Ostsee herrschten Mittelmeer ähnliche, klimatische Verhältnisse.

  31. @Fleet#33
    Vollkommen richtig. Neben der Klimalüge ist die nächste Lüge, Kohlenwasserstoffe seien alle fossil. Sehr interessanter Artikel hierzu
    http://diepresse.com/home/techscience/wissenschaft/360079/index.do

    Die ständige Verknüpfung von Klima und Energie ist pure Ideologie.

    Den Treibhaus-„Skeptikern“ (dabei sind sie ja eigentlich die Optimisten) wird ja gerne vorgeworfen sie seien gekauft. Das ist im Einzelfall nicht auszuschließen, aber gerade unsere Treibhauswarner stehen im Dienste der Versicherungswirtschaft. Eine Versicherung verdient dann am meisten, wenn die Kunden sich mit viel Geld gegen Schäden versichern, die dann nicht oder kaum eintreten. Da sieht wohl vor allem die Münchner Rück für sich ein lukratives Geschäftsmodell mit der angeblichen Klimakatastrophe und sie schürt die Angst nach Kräften. Rahmstorf und Schellhuber (der ist auch noch Berater von Merkel) vom Potsdam-Institut, mit die bekanntesten und schrillsten deutschen Untergangspropheten, sind gern gesehene Vortragsredner bei der Münchner Rück.
    Die beiden sind zusammen mit quasi allen anderen bekannten deutschen Klimawarnern (und noch einigen mehr) Autoren eines von der Müchner Rück herausgegebenen Volksverdummungsbuches „Wetterkatastrophen und Klimawandel. Sind wir noch zu retten?“
    http://www.amazon.de/Wetterkatastrophen-Klimawandel-Sind-noch-retten/dp/3937624805

    Leider glauben die meisten Deutschen an diesen Stuß, selbst ohne so ein Machwerk gelesen zu haben.

  32. @ #32 wolfi (24. Nov 2008 20:18)

    Mal eine Website zum Stöbern; ich kann sie auf Anhieb nicht einordnen:
    Europäisches Institut für Klima und Energie Jena

    Die Truppe dort scheint zu den exakten/nicht politischen Wissenschaftlern zu gehören.
    Siehe deren „Mission“ (Grundsatzpapier zur derzeiten Warmphase ( )

  33. #32, 38

    EIKE gehört zu den IPCC kritischen Organisationen.

    Leider benutzt der Autor den unter Klimaexperten
    heute üblichen Konsens -anstelle von Beweisen- bei der Begründung des natürlichen Treibhauseffektes. Über diesen Klimamechanismus soll die Erdtemparatur von minus 18 Grad auf plus 14/15 Grad erhöht werden. Das ist überhaupt nicht beweisbar. Dieser Effeckt wird vielmehr über eine geradezu abenteuerliche Anwendung der Stefan-Bolzmann-Gleichung einfach herbeigerechnet. Ansonsten ist der Text eine gute Zusammenfassung.

  34. Muß ich jetzt Angst haben, daß der Wirt meiner Lieblingskneipe künftig Bier ohne Kohlensäure zapfen muß?

    Und was ist mit den bösen Rindviechern? Die produzieren doch durch ihr Furzen und Rülpsen den noch viel böseren Klimakiller Methan! Müssen die Armen Tiere jetzt alle getötet werden, damit die Polkappen nicht schmelzen?

    Fragen über Fragen…

  35. Die Scheu vor dem „Klimakiller“ CO2 macht auch vor der Landwirtschaft nicht halt. In Industriestaaten wird aus Gründen des Klimaschutzes Werbung für lokal hergestellte Lebensmittel gemacht, die keine langen Transportwege hinter sich haben. Bald sollen alle Nahrungsmittel mit Etiketten gekennzeichnet werden, aus denen eine zertifizierte Abschätzung der „Umweltbelastung“ durch CO2 bei Herstellung und Vermarktung ersichtlich werden soll.

    Da kann man wirklich nicht mehr lachen.
    Da fahren tagtäglich stinkende schiffe um die welt, um die waren, die in sklavenarbeit billig in asien hergestellt werden, um sie hier teuer zu verkaufen und nur wenige milliardären nutzen bringen, aber darüber redet keiner. Auch nicht über all die lkw, die unsere strassen verstopfen, um ausländische waren herzubringen, da ganze wirtschaftszweige in der brd vernichtet wurden.

    Theo Retisch
    wird von denen kein co2 ausgestossen…..

  36. Bärbel Höhn fordert die Deutschen auf, zugunsten des Klimas weniger Fleisch zu essen.
    Da kann ich nur sagen : „Du fette grüne Stinkerin! Dann fange bei dir an ! „

  37. #28 doenerschisss
    Ich frage euch: Kann das schaden?

    Ja, kann es. Es ist üblich und weit verbreitet dies und das zu fordern, was man grad so doll findet.
    Aber das bedeutet IMMER auch, daß die Umsetzung von dieser Maßnahme und jenem Gesetz Geld (Ressourcen) kostet.
    Und die fehlen dann an einer anderen Stelle.

    Denn Ressourcen sind tatsächlich endlich und sie müssen so sparsam und effektiv wie möglich eingesetzt werden.
    Das kann aber kein Planwirtschaftler in einem Parlament entscheiden, der einfach per Gesetz seine Einahmen erhöht und obendrein in der Regel von der Fachmaterie keinen blassen Schimmer hat.
    Was welchen Wert hat und Wer Was Wofür aufzuwenden bereit ist, daß entscheidet sich auf dem Markt in dem Moment, wo jeder selber nur die Ressourcen ausgeben kann, die er sich vorher beschaffen konnte.
    Egal ob Privatman oder Unternehmenseinkäufer.
    Dazu ist aber ein sich frei bewegender Mark nötig.

    Sollte das Öl tatsächlich irgendwann immer knapper werden, denn wird sein Preis anfangen zu steigen. Und das wird den Druck erhöhen nach Alternativen zu suchen. Der Ölpreis wird von selber die Wirtschaftlichkeit anderer Energiequellen erhöhen.
    Und ich wage jetzt mal die Prophezeiung, daß es weniger als ein Jahrzehnt dauern wird, bis sich eine Alternative etabliert hat WENN das tatsächlich nötig ist und ohne jeglichen Eingriff durch die Politspacken.

  38. THERMOSTAT

    Wer glaubt, unser Klima habe sozusagen einen Thermostat, den wir über den CO2-Ausstoß regeln können, der muß ein ziemlicher Idiot sein.

  39. #47 Mtz (25. Nov 2008 08:40)

    Wer glaubt, unser Klima habe sozusagen einen Thermostat, den wir über den CO2-Ausstoß regeln können, der muß ein ziemlicher Idiot sein.

    Das hat eine lange Tradition, es gab ja genügend Idioten,die die Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen für eine direkte Stellgrösse des Benadelungsgrades von Fichtenwäldern hielten.

  40. Naja, wenn ein paraguyanisches Institut für Landwirtschaft uns erklärt dass es keinen Klimawandel gibt, dann wird das schon so sein.

    Wer sind schon die Fraunhofer und Max-Planck-Institute verglichen mit dem INTTAS.

  41. @ #49 enerco (25. Nov 2008 09:32)

    Noch einmal zum Mitschreiben.

    1) „Klimawandel“ gibt es seit Anbeginn der Erde direkt seit Stunde Nullund wird es bis zum Ende der Erde geben.

    2) Die Frage,welchen Einfluss der Mensch auf das Klima hat, kann beliebig nach jeder Richtung hin offen diskutiert werden.

    3) Die Annahme, dass der Mensch das Klima direkt kontrollieren kann,ist eine durch Nichts zu überbietende Hybris.

    Es geht hier genau NUR um Punkt 3 – die Annahme, dass die Politik durch Steuern und Gesetze die Temperatur um 2 Grad herauf oder herunter regeln kann. :mrgreen:

    Den einzigen tatsächlich Einfluss auf das Klima haben Gebete: in der Hoffnung, dass die Sonne ihre Strahlungsleistung ändert, die Erdachse ihre Position behält, die Umlaufbahn konstant bleibt und die Plattentektonik (und damit der Vulkanismus) gestoppt wird.

  42. @ #49 enerco (25. Nov 2008 09:32) „Naja, wenn ein paraguyanisches Institut für Landwirtschaft uns erklärt dass es keinen Klimawandel gibt, dann wird das schon so sein.
    Wer sind schon die Fraunhofer und Max-Planck-Institute verglichen mit dem INTTAS.“

    Richtig erkannt, das sind in Paraguay wie in Deutschland Wissenschaftler, die ihr Geld von ihrer Regierung bekommen, deren Lied sie singen. Sonst bekämen sie schon bald kein Geld von ihren Politikern mehr.

    Was bleibt uns? Wir können uns mal selbst über die Naturgesetze informieren und uns ein eigenes Urteil erarbeiten. Dann – ich kann es fest versprechen – geht jedem ein Licht am Ende des Tunnels auf.

    Leider ist der Weg durch den Tunnel mühsam. Das ist nun mal nicht zu ändern.

  43. #32 wolfi

    „Mal eine Website zum Stöbern; ich kann sie auf Anhieb nicht einordnen:
    Europäisches Institut für Klima und Energie Jena.“

    Ich schon.
    Seriöse Site, mit Fakten und Zahlen, und gelegentlichr hochkarätiger Kritik am Klimaflüsterer Rahnstorf.
    Dieser versteigt sich bei Kritik an seiner durchsichtigen IPCC-Propaganda regelmäßig zu grotesken persönlichen Angriffen gegen Klimarealisten. Zur Erinnerung: Es geht um SEHR VIEL Geld und Macht. Golddeckung? Schon unter Nixon abgeschafft, auf „höhere“ Weisung. Die zukünftige CFR-Weltwährung ist durch CO2-Zertifikate „gedeckt“; im Wortsinne: Durch heiße Luft. 🙂

    http://www.eike-klima-energie.eu/

    Bei allen Diskussionen und Talgschaus fehlt die entscheidende Frage: Um wieviel °C isss denn nu in den letzten 5 / 10 / 20 Jahren wärmer geworden???

    Das folgende „Äh, äh, wir müssen …“ wär‘ doch witzig zu hören.

    Eshandelt sich um von „höchsten Kreisen“ organisierte professionelle, geplante LÜGENPROPAGANDA, der gerade die Puste ausgeht. Ca. 66% der Briten glauben NICHT an diese CO2-Abzockerpropaganda!

    Hochaktuell und informativ, mit vielen zitierfähigen Fakten:

    “ Als im Oktober weltweit die Börsen eine noch nie dagewesene Talfahrt begannen und am 9. Oktober ein regelrechter Crash zu beobachten war, der binnen Stunden reale Werte in der Höhe von hunderten von Milliarden Euro vernichtete, als die Regierungen weltweit fieberhaft daran arbeiteten riesige uns alle belastende Rettungspakete für das angeschlagene internationale Finanzwesen zu schnüren, trat der Kanzlerinberater Prof. Dr. Schellnhuber seines Zeichens Chef des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und bekanntester Klimakatastrophenforscher der Republik zusammen mit seinem Mentor und Zahlmeister Sigmar Gabriel ungerührt vor die verdutzten Berliner Medien und erklärte professoral, daß die Finanzkrise (1) ja nur virtuelle Werte vernichtete, das Abschmelzen des Gröndlandeises sei aber real und unumkehrbar.

    Überdies habe sich der Klimawandel nach seinen Erkenntnissen spürbar beschleunigt. Man möge nun wegen der Vernichtung dieser virtuellen Werte das wahre Problem nicht aus den Augen verlieren, nämlich die zunehmende Erwärmung der Erde gefolgt von einem drohenden Anstieg des Meeresspiegels von bis zu einem Meter.

    Minister Gabriel ergänzte, man hätte doch lieber jedes Jahr 100 Milliarden für den Klimaschutz ausgeben sollen, als diese Finanzkrise zuzulassen.

    Offensichtlich hat das real existierende riesige Finanzproblem die Nutznießer der Klimakatastrophe im Umweltministerium und im PIK aufgescheucht, weil sehr wahrscheinlich eine Umorientierung in der öffentlichen Katastrophenwahrnehmung zu befürchten ist. Da heißt es schnell gegensteuern und die Welt erneut mit den abgestandenen Bildern schmelzender Eisberge zu beeindrucken, bevor die Finanzströme versiegen.

    Ob das gelingt, darf aber bezweifelt werden. Zu riesig, zu real ist die Finanzkatastrophe, zu irreal und zu dem noch offensichtlich falsch ist die Mär vom der drohenden Klimakatastrophe, die das PIK immer wieder beschwört.

    Was sagt nun die reale Wissenschaft zur behaupteten Beschleunigung des Klimawandels, was sagt sie zum Meeresspiegelanstieg?

    Schaut man sich die offizellen Globaltemperaturentwicklung an, egal welcher Quelle (Bodenmessungen Hadley, Satellitenmessung MSU) dann muß man feststellen, daß die Globaltemperatur seit ihrem El Nino-bedingten Spitzenwert im Jahre 1998 in nur 10 Jahren um glatte 0,4 °C abgesunken ist.
    Die unten stehende Grafik zeigt dies deutlich.
    Obwohl die CO2 Konzentration weiter kontinuierlich zugenommen hat (grüne Kurve).

    Wie da ein Prof. Schellnhuber auf eine Zunahme des Klimawandels kommt, bleibt sein „wissenschaftliches“ Geheimnis. Ebenso erstaunlich ist allerdings auch die nibelungenhafte Treue mit so gut wie alle Medien diese „Erkenntnisse“ des Kanzlerinberaters nachbeten.

    Genauso merkwürdig verhält es sich mit der angekündigten Zunahme des Anstiegs des Meeresspiegels um 1 m. Davon ist weder etwas zu sehen, noch geben die historischen Daten das her. Dies hat gerade wieder Prof. v. Hans v. Storch (2) in einer beispielhaften Untersuchung der Korrelation zwischen Globaltemperatur und Meeresspiegel für die letzten 1000 Jahre untersucht. Nicht unerwartetes Ergebnis: Ein statistisch relevanter Zusammenhang zwischen beiden Größen ist nicht feststellbar, der Meeresspiegel steigt, oder fällt – sehr, sehr langsam und völlig unabhängig davon, wie hoch die Erwärmung oder auch Abkühlung gerade ausfällt. Dies trifft auch für die jüngste Vergangenheit zu und wird, eingedenk der nicht vorhandenen Korrelation und unterstützt von der eingetretenen Abkühlung, wohl auch die nächste Zeit so sein. Vermutlich auch deshalb betont v. Storch in einer Pressemitteilung dazu: „.- es zeigt sich, dass je nach Zeitraum zur Bestimmung der Korrelation positive, bisweilen aber auch negative Zusammenhänge gefunden werden. Ein physikalischer Zusammenhang kann zwischen den beiden Größen (Änderung der jährlichen Meeresspiegels und der jährlich gemittelten Lufttemperatur) kann also nicht hergestellt werden.“ und weiter schreibt er in derselben Pressemitteilung: „… daß Wissenschaft durchaus in der Lage ist, voreilige Wissensansprüche auf ihre Gültigkeit abzuklopfen und nötigenfalls zu falsifizieren, auch wenn diese zuvor mit großer Medienwirkung in „science“ gemacht wurden…“. (3)
    Auch der Vizepräsident des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) Prof. Dr. Miller sagt“…Grönland zwar sehr wahrscheinlich an Masse verlieren wird, aber dieser Massenverlust durch verstärktes Abschmelzen in Grönland wird kompensiert durch eine Eiszunahme in der Antarktis“ und weiter „… nach den von uns berechneten Szenarien kommen wir zu dem Schluss, dass Veränderungen der großen Eismassen keinen Beitrag zu einem Meeresspiegelanstieg leisten werden“,und weiter : „Wann und ob die Arktis eisfrei sein wird, können wir nicht mit Sicherheit sagen“ (4) Und weiter zum Gletschertourismus: „Das Abschmelzen des Grönland-Eises taugt nicht für Endzeit-Szenarien“ (Handelsblatt, 08.08.2007, „Wenn der Gletscher ruft – Politiker pilgern nach Grönland“), und weiter am a.O. „Auch für den Sermeq Kujalleq sieht Miller nicht schwarz, der Rückgang der Gletscherzunge werde in den nächsten Jahren zum Stillstand kommen“.

    Mit gleicher Sachlichkeit bemerkt die AWI-Direktorin Dr. Karin Lochte in einem FAZ-Interview (FAZ 16.11.2007, S.46) auf die Frage, ob die starken Meereisverluste im Sommer 2007 ein Indiz für die künstliche Erwärmung sei: „Das müssen wir erst noch sehen. Wir wissen heute noch nicht, ob das Teil eines Zyklus ist, ob wir in vielleicht fünf Jahren wieder mehr Eis haben…“….“. Jedenfalls hat die arktische Meereisbedeckung dank der immense Kälte in diesem Jahr um bisher 25 % wieder zugenommen, egal was der Spiegel schreibt. Ein so schneller Anstieg wurde von vielen Forschern bisher nicht für möglich gehalten.

    Dies alles muß auch Prof. Schellnhuber bekannt sein, denn es sind öffentlich bekannte Daten. Neuere hat er auch nicht verwendet, sie sind überdies jederzeit aus dem Internet abrufbar. Warum er trotzdem den Versuch unternimmt die Öffentlichkeit derart massiv in die Irre zu führen und dabei noch von einem veritablen Bundesumweltminister unterstützt wird, kann man nur vermuten.
    Wer ausführlich über die Zusammenhänge zwischen Eisschmelze und Meeresspiegel informiert sein möchte sei auf den ausführlichen Aufsätze des EIKE Mitgliedes und Diplom Meteorologen Klaus Eckard Puls verwiesen. Sie finden sie hier: “Anthropogener“ Meeres-Spiegel-Anstieg: Vom Konstrukt zur Panik?“ und hier: Die Klima-Katastrophe – Sturm im Wasserglas, nicht an den Küsten! )

    Michael Limburg für EIKE 16.10.08

    Anmerkungen: (1) Nachzitiert aus der Nordseezeitung vom 10.10.08: „Für den Klimaschutz-Berater von Bundeskanzlerin Angela Merke! (CDU) hat das aktuelle Börsen- und Bankengeschehen offensichtlich nicht oberste Priorität: Alle sprächen derzeit von der Finanzkrise, bei der “virtuelle Werte abschmelzen“, während es beim Klimaschutz „um die realen Werte wie das Grönlandeis“ gehe, gibt Hans Joachim Schellnhuber gestern zu bedenken. „Wenn das abgeschmolzen ist, kann man es nicht mehr ersetzen—und der Klimawandel stoppt natürlich nicht wegen der Finanzkrise.“ Der Klimawandel schreitet offenbar sogar noch schneller voran als bislang angenommen.
    (2)„Relationship between global mean sea-level and global mean temperature in a climate simulation of the past millennium“ Hans von Storch · Eduardo Zorita · Jesús F. González-Rouco
    (3) Wir wissen nicht sicher auf wen sich Prof. v. Storch mit seiner Anspielung bezog, es kann aber kaum etwas anderes sein als diese Veröffentlichung, die auch Prof. Schellnhuber für seine Ausführungen verwendet hat. S. RAHMSTORF: A Semi-Empirical Approach to Projecting Future Sea-Level Rise, Science (express) 10.1126/science.1135456, 14 Dec. 2006, …mit einem dort prognostizierten Meeresspiegel-Anstieg bis zu 1,40 m bis zum Jahre 2100 ! 🙂
    (4) Quelle: AWI

    Quelle: E.I.K.E.

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