Muslime köpfen Christen in Somalia

Der 25-jährige Mansuur Mohammed war vor drei Jahren vom Islam zum Christentum übergetreten und hat damit gemäß Scharia ein todeswürdiges Verbrechen begangen. Mohammed, der in Somalia für eine humanitäre Hilfsorganisation tätig war, wurde deswegen von fanatischen Muslimen vor großem Publikum und mit lauten „Allahu akhbar“-Rufen enthauptet.

Wie der Informationsdienst Compass Direct erst jetzt erfahren hat, ereignete sich der grausame Mord am 25. September im Dorf Manyafulka, etwa zehn Kilometer von der Stadt Baidoa entfernt. Die Extremisten hätten Mohammed und seinen Fahrer angehalten. Während der Fahrer fliehen konnte, wurde der Christ vor der Dorfbevölkerung zur Schau gestellt. Unter lauten Rufen „Allah akhbar“ (Gott ist groß) wurde ihm die Kehle durchgeschnitten und der abgetrennte Kopf den entsetzten Zuschauern präsentiert. Ein Beobachter nahm die Szene mit seinem Mobiltelefon als Video auf und verbreitete sie später. Nach Angaben von Compass Direct sind in diesem Jahr in Somalia 24 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ermordet worden. Das Land am Horn von Afrika hat rund 8,2 Millionen Einwohner. Fast alle sind Muslime. Der Anteil der Christen wird auf 0,2 Prozent geschätzt.

Selbstverständlich ist dies ein Einzelfall™ verübt von Einzeltätern, der mit dem mehrheitlich friedlichen Islam gar nichts zu tun hat.