ObamaNachdem der Beitrag „Barack Hussein jr.: Der konstruierte Neger Schwarze“ von PI-Gastautor Yaab einigen Wirbel verursacht hat, nimmt der Verfasser nachfolgend noch einmal Stellung dazu: Jeder Bürger der USA wird einer Rasse (oder mehreren) zugeordnet. Seit der Volkszählung 2000 wählt jeder US-Bürger die Rasse selbst, zu der er oder sie sich am stärksten zugehörig fühlt.

Mögliche Kategorien sind „Black“, „White“, „American Indian and Alaska Native“, „Asian“, „Native Hawaiian and Other Pacific Islander“ und noch ein paar mehr. Warum die Amerikaner die Rassenzugehörigkeit erfassen, vermag ich nicht zu sagen.

Fakt ist jedenfalls: jeder Amerikaner hat eine Rassenzugehörigkeit, der gegenwärtige als auch der künftige Präsident. Für den übrigens „race“ eine sehr wichtige Rolle spielt, denn er betitelte seinen Bestseller mit „Dreams from My Father: A Story of Race and Inheritance“. Rasse und Erbe (womit er das genetische Erbe meint). Wenn wir über den künftigen Präsidenten – Barack Hussein Obama jr. – sprechen oder schreiben, dann ist es nicht nur angebracht, sondern sogar notwendig, über Rasse bzw. Rassen zu reden, weil vieles nur dadurch verständlich wird.

Barack Hussein Obama jr. hat eine sehr interessante und spannende Biografie, von der ich einen kurzen Abriss gegeben habe, ohne irgendwelche Personen oder Tatsachen zu bewerten. Es fällt auf, dass er sich bis zum frühen Erwachsenenleben überwiegend in „weißen“ Umgebungen bewegt, einschließlich der Ivy League-Unis, die er besucht (hinzu kommen einige Jahre in einer – nnach US-Definition – anteilig „Asian“ Umgebung).

Jeden, der etwas von der Sozialisierung von Menschen versteht, muss verwundern, warum ein weiß sozialisierter Mensch plötzlich eine schwarze Identität wählt. Diese Frage war der Ausgangspunkt für den Beitrag. Ich habe die wesentlichen Stationen seiner Biografie aufgelistet, mit dem Schwerpunkt auf die frühkindlichen, und mich dann an einer Analyse versucht. Deren Ergebnis mag falsch sein; wer es besser kann, der möge es tun – vorausgesetzt, ihn oder sie interessiert die Fragestellung überhaupt.

Ich kam zum Schluss, dass Barack Hussein Obama jr. sich eine schwarze Identität regelrecht konstruiert hat, um daraus politischen Nutzen zu ziehen, womit er ja auch Erfolg hatte. Er wurde, nicht von allen Wählern, aber von vielen, deswegen gewählt, weil er „schwarz“ ist. Die ursprüngliche Verwendung des Wortes „Neger“ im Titel des Beitrags spielt genau darauf an, denn die heutigen Afro-Amerikaner sind überwiegend Nachkommen der aus Westafrika verschleppten „Neger-Sklaven“ der amerikanischen Südstaaten. Obama, dessen väterliche Linie aus Ostafrika stammt, macht sich künstlich quasi selbst zum „Neger“, um sich dieser Klientel anzubiedern. Das ist Ironie, und es ist nicht jedem gegeben, sie zu verstehen.

Jedenfalls gewinnt der nächste Präsident mit Hilfe seiner Strategie und kaum jemand will merken, dass es sich hier um eine positive Diskriminierung handelt, die ebenso abzulehnen ist, wie ihr negatives Gegenstück. Des weiteren halte ich Obama nicht für authentisch, weil er seine Abstammung dermaßen instrumentalisiert.

Daraus zu schließen, ich würde Barack Hussein Obama jr. ablehnen, weil er „schwarz“ sei, ist Unfug. Er ist schwarz und weiß, das ist sein eigentliches Erbe, und es wäre wahrhaft „revolutionär“ gewesen, wenn er weder für „schwarz“ noch für „weiß“ optiert hätte, sondern für „schwarz und weiß“. Das wäre eine Entscheidung gewesen, eines Präsidenten würdig, der seinem Land „Hope and Change“ versprochen hat!

(Gastbeitrag von Yaab)

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99 KOMMENTARE

  1. Okay, danke für die Klarstellung, hatte ein etwas komisches Gefühl beim Lesen, ob ich dich richtig nachvollzogen habe. Jetzt weiß ich: habe ich 🙂

  2. Jemand hat mal geschrieben, Obama ist der 44ste weisse Präsident und gleichzeitig der erste schwarze. Lassen wir es dabei. Dieses Thema ist überflüssig, allerdings ist es auch nicht rassistisch, wie einige übereifrige Kommentatoren meinen schreiben zu müssen. Es wird noch erlaubt sein, auch über die Rasse eines Menschen sprechen zu dürfen. Über meine Rasse (weiss) darf man sogar Witze machen!

    Entscheidend ist nicht Obamas Hautfarbe, sondern seine Gesinnung. Und wenn ich die aktuelle „Wirtschaftwoche“ lese, wer Obama zukünftig in Wirtschaftsfragen berät (u.a. Rahm Emanuel, ein ehemaliger neoliberaler Investmetbanker oder Lawrence Summers, der wegen frauenfeindlichen Äusserungen als Harvard Präsident zurücktreten musste), dann werden sich einige linke Gutmenschen über Obama noch mächtig die Augen reiben. Auch Paul Voicker oder Laura Tyson sind keine Salonsozialisten, eher das Gegenteil ist der Fall. Bin mal gespannt, wie die MSM dann über Obama schreiben werden……

    Übrigens sind alle genannten Berater von Obama weiss, das ist mir zwar egal, aber dann sind wir wieder beim Thema. Einer ist sogar deutschstämmig (Robert Reich), er zählt im Beraterteam natürlich zum linken Flügel. Wen wundert`s?

  3. Die letzten zwei Sätze sind nicht nur im „wäre“-Modus möglich, sondern sie kommen regelrecht durch Notwendigkeiten in den „ist“-Zustand:
    Yin-Yang Prinzip ist unüberwindlich !

  4. Ich habe 2000 in Kalifornien gelebt und diesen Census ins Haus bekommen.
    Auch wenn ich damals noch nichts von der Islamisierung Europas etc,. wußte, fiel mir doch auf, dass sich ein Araber bei dieser Volkszählung nicht wieder findet: er ist nicht „Asian“, nicht „Black“, nicht richtig „White“. Was hätte er ankreuzen sollen?
    Aber letztendlich fragte ich mich auch, warum ein „American Citizen“ überhaupt nach seiner Rasse gefragt wurde.
    Trotzdem, Yaab, vielen Dank für die Klarstelllung, der erste Bericht war auch für mich etwas verwirrend.

  5. Danke für die Klarstellung. Trotzdem hoffe ich, dass in Zukunft keine Rassistischen Wörter benutzt werden. Jeder Mensch hat ein Vor und Nachnamen. Menschen sollen nicht auf Rasse, Relgion oder Hautfarbe reduziert werden. Jetzt sagen manche Neger sei kein beleidigung. Aber wie nennt man einen Weißen? Man ruft ihn mit seinem Vornamen oder Nachnamen und wenn man das nicht weiß, halt mit anderen Beschreibungen. Einen Schwarzen als Neger oder Nigger zu bezeichnen, ist genauso Sinnlos, als wenn man einen Juden, als Jude bezeichnet und nicht seinen Vornamen benutzt.

    Neger, Nigger oder Abd ( arabisch für schwarz) leitet sich von Sklave ab.
    http://www.derbraunemob.de/deutsch/index.htm
    Es ist ziemlich mainstream und politisch korrekt, aber trotzdem informativ. Wie gesagt man muss die Seite nicht mögen.

    Und nochwas vom 15 bis 17 Jahrhundert wurden ca 1.5 Mio. europäische Christen versklavt.

  6. Die These Obama habe sich seine ethnisch-biologische Identität „konstruiert“ und seine Selbstverunsicherung über diese Identität sei ein Motiv seiner politischen Haltung ist auf der Hand liegend. Ich empfehle diesbezüglich das sehr luzide Buch von Shelby Steele.

  7. Obama ist Opportunist. Es ist daher nicht verwunderlich, ja, nicht einmal schlimm, dass er seine schwarze Herkunft in die Waagschale geworfen hat. Schlimm ist lediglich, wenn Bürger darauf reinfallen!

    Naja, nun sind wir Caucasians hier in den USA nicht in der Minderheit, da wird es wohl hoffentlich nicht solche Zustände wie in SA geben, wo es nun umgekehrt rassistisch ist und die Schwarzen die Weißen jagen. Das Team ist ja auch gemixt. Und die amerikanische Verfassung ist ja auch noch da.

    Noch eine kleine Anmerkung zur „Ironie“: Bei sensiblen politischen Themen, wo das Blut schnell hochkocht (ich selbst nehme mich da im Fall „Neger“ davon aus, weil es tatsächlich blödsinnig ist, daraus Rassismus zu konstruieren, aber bei anderen ist das eben nicht so), darf man mit Ironie auch einmal sparsam sein. Die Zustände in D sind aktuell so wirr und verrückt, dass es immer schwerer wird, Satire, Ironie und Realität auseinanderzuhalten. 😉

  8. trotzdem,
    was interessiert die hautfarbe, mensch ist mensch.
    hat man keinen bericht mehr über migranten gefunden, dass man sowas sinnloses hier als news abstempelt?

  9. Der erste Satz des Beitrags gefällt mir stilistisch nicht. Das ausgestrichene Wort „Neger“ ist nun wirklich überflüssig. Diese, in den fünfziger Jahren durchaus gebräuch- liche Bezeichnung für Schwarzafrikaner, ist durch den Begriff „Nigger“ hinreichend
    negativ belastet, daß wir ihn in diesem Blog nicht verwenden wollen.

    Das Herabwürdigen Anderer,durch entsprechende
    Bezeichnungen und anderen Verbalinjurien können wir getrost der gesamten Linken überlassen(z.B. Schweine, Braune Soße,…in die Toilette spülen etc.).

    Auch in den Kommentaren sollte man andere Stilmittel wählen, schon, weil PI dies-
    bezüglich von Anderen beobachtet wird.
    Außerdem zwingt es den geneigten Kommentator
    zu mehr Disziplin beim Schreiben, was ja nie schadet.

  10. @Yaab: lass Dich nicht verwirren – die Kritik kam in erster Linie von linken und gutmenschlichen Trollen, die sich hier in den letzten Wochen eingeschlichen haben und nach PLAN versuchen, alles zu vernazifizieren!
    Weiter so, dies ist Politically INcorrect – die politisch Korrekten haben genug Unheil angerichtet.

  11. Zum Originalbeitrag von Yaab:
    „…konstruiert er sich eine schwarze Biographie, die er gar nicht hat.“

    Richtig, denn er hat keinen Vater, sondern ein Patchwork von Vätern. Dem Jungen Barack fehlt also der rote Faden, der sich für den Erstgeborenen im VATER findet !
    Dieser Versuch zur Rekonstruktion und Fiktion ist legitim, siehe auch dazu das Buch:
    „White Gloves. How we create ourselves through Memory.“ (von John Kotre)

    Seinen Vater LEBT Barack nun in der Person des PRÄSIDENTEN. Damit hat er praktisch denselben Herrschaftsimpuls wie Adolf Hitler:
    Die Rekonstruktion einer dubiosen Herkunft, im Bruch mit der Herkunft eine neue Selbstschöpfung.

    WAS sein VATER wirklich war, werden uns die kurzen VIER Jahre der Präsidentschaft zeigen, die mit den Anfangsjahren der Kindheit beim Vater bis zur Scheidung der jungen Mutter zusammenfallen – in zeitrhythmisch späterer Wiederholung.

    Barack Obama schafft über das Amt sein eigenes Selbst ALS SEIN VATER.

    Im übrigen ist das die Weisheit des Davidstern, der vom Shri Yantra der Inder abgeleitet ist:
    die zusammenhängende Schicksalsgestalt von Vater und Sohn in Form eines doppelten Dreiecks, das die biographischen Zeitphasen mit enthält.

  12. HPH #13

    Ich finds belustigend – Sobald es jemand scheisse findet dass Wörter wie „reinrassig“ Benutzung finden, sei es auch nur weil diese gesamte Seite von anderen Medien oftmals an solchen unnötigen Ausrutschern gemessen wird, ist dieser Jemand in deinen Augen automatisch ein Linker.

    Du gehörst wie alle hier zu denjenigen die sich über die Nazikeule beschweren und benutzt hier das genaue Gegenteil :

    Ich nenn sie mal die „Linken-Keule“.

    Wer nicht deiner Meinung ist, muss ein linker Gutmensch sein –> Einzeiler reicht aus um Argumente, die man nicht falsifizieren kann, einfach totzuschlagen.

    Soviel zum Thema „nicht verstandene Ironie“

  13. Die Wahl Obamas, der keineswegs als Schwarzer bzeichnet werden kann, ist genauso wenig eine Sensation, wie der ähnlich konstruierte Fall, dass der westlich sozialisierte Sohn eines türkischen Zuwanderers und einer einheimischen Deutschen Bundeskanzler wird.

  14. Nachtrag an Yaab:

    „Rein biologisch“ zur urteilen ist materialistischer Flachgeist. Denn der Stammhalter des Vaters Obama IST der Sohn Obama. Man stelle sich das pflanzlich vor:
    Der STAMM geht im Sohn weiter, die väterliche Identität geht in den Sohn über.
    Übrig bleibt ein alter Mann, der in seiner Vergangenheit lebt, sowie ein junger Mann, der im heiratsfähigen Alter den Vater repetiert:
    ER HÄTTE eine SCHWARZE geheiratet …

    Die Liebesgeschichte der Mutter Durham ist im Vater angelegt. Sollte dieser Vater ein britischer Commonwealth-Beamter gewesen sein, hat die Tochter die Handlungsimpulse von diesem übernommen, als Erstgeborenen.
    Die Katholische Kirche kennt dieses seelische Muß in ihrer Lehre vom Generationismus.

  15. @ #16
    „… dass der westlich sozialisierte Sohn eines türkischen Zuwanderers …“

    Das sozialisiert-Sein ist ja nicht alles. Es geht um die Bio-graphie, die Lebens-Spur.
    Diese wird durch die Eltern vorgelegt, – übrigens ist das Teil des christlichen Glaubensbekenntnisses:
    „…für unsere Sünden gestorben …“

    Auch der türkische Einwanderer, dessen schwäbelnder Sohn sich in die hohe Politik gestrampelt hat, ist der Stamm, den sein Stammhalter fortsetzt. Wir haben also einen echten TÜRKEN vor aus, denn der Wille des Vaters gilt nur bis zur Geburt des Sohnes. Mit jeder Geburt eines Stammhalters geht die Seele VORAN in der ZEIT, läßt das Alte beim Alten zurück und lebt die LOGISCHE KORREKTUR !

    „… ein Gott der Lebenden, nicht der Toten …“

  16. #11 Fer de Lance (17. Nov 2008 17:47)

    … daß wir ihn in diesem Blog nicht verwenden wollen.

    Arroganz ist stilistisch auch GANZ schlecht!

    Auch in den Kommentaren sollte man andere Stilmittel wählen,

    Na, dann kehre mal im eigenen Haus!

    schon, weil PI dies-
    bezüglich von Anderen beobachtet wird.

    Oh Gott, wir werden beobachtet? Big Brother is watching you? Na dann, husch husch, am Besten immer schön machen, was der Mob will, sonst könnte ja jemand auf die Idee kommen, PI wäre unabhängig.


    Außerdem zwingt es den geneigten Kommentator
    zu mehr Disziplin beim Schreiben, was ja nie schadet.

    Zwang im Schreiben? Was für ein Blödsinn! Ich befürworte jede freiwillige Zurückhaltung, aber bitte KEINE ZENSUR und auch KEINE SELBSTKASTEIUNG.

    PI, weiter wie gehabt! Ihr seid auf dem richtigen Weg!

  17. @ heretic

    etwas ot, aber:
    NObama ist ja noch lange nicht president. ich sage nur: geburtsurkunde! wenn er nicht nachweisen kann, dass er „natural born“ citizen ist hat sich das thema praesidentschaft erledigt. und so lange nicht eindeutig klar ist, dass er wirklich in hawaii geboren ist, wird sich das electoral college kaum in die brennesseln setzen und ihn waehlen, denn wenn sich irgendwann nach dem 20.1. heraus stellt, dass er kein natural born citizen ist, sind alle von ihm unterzeichneten gesetze ungueltig und man muss „die uhr zurueck drehen“. das kann noch ein ganz schoenes tohuwabohu geben – ob sich das electoral college das antut … ich weiss nicht.

    damit waere es ganz schnell vorbei mit NObamas hoehenfluegen.

    einerseits wuerde mich das freuen und wir haetten den typen vom hals.

    andererseits: was passiert dann? die linken toben, es gibt krawalle (hauptsaechlich von den schwarzen und ultralinken), man spricht wieder einmal von gestohlenen wahlen, man wird dem dann gewaehlten praesidenten alle moeglichen knueppel zwischen die beine werfen und die linken erzaehlen den buergern, dass sie natuerlich das land gerettet haetten, wenn man sie nur gelassen haette.

    ich bin inzwischen der meinung, dass man NObama und seine linke truppen einfach mal die karre so richtig an die wand fahren lassen soll, damit alle aufwachen und sehen: die liberalen koennen es nicht. die leute muessen einmal 2 bis 4 jahre liberale politik pur erfahren (als selbststaendige sind wir ja „flexibel“ und koennen einiges abfedern). es muss richtig weh tun und dann kann 2012 ein republikanischer kandidat einen landslide einfahren! die gop muss nur einen „zweiten reagan“ aufbauen. das ist m.e. der richtige weg.

    NObama haette alle moeglichkeiten, als grosser praesident in die geschichte einzugehen – wenn er in steuerfragen, sicherheitsfragen, wirtschaftsfragen, etc. die richtigen entscheidungen treffen wuerde. das ist aber nicht zu erwarten (wir werden u.a. sehen, dass eine bail-out-orgie stattfinden wird), da das gespann NObama, pelosi und reid mit den ultralinken den falschen weg gehen wird.

    erschreckend an der sache ist, dass auch die redefreiheit gefaehrdet ist (fairness doctrine) und er eventuell amerika in kuerzester zeit auf einen gefaehrlichen weg bringt und zu weit und zu schnell auf diesem weg voran schreitet. das ist das (unkalkulierbare) risiko.

  18. @#5 Jens T.T

    Danke für die Klarstellung. Trotzdem hoffe ich, dass in Zukunft keine Rassistischen Wörter benutzt werden.
    Neger, Nigger oder Abd (arabisch für schwarz) leitet sich von Sklave ab.

    Ich muß Dir widersprechen.
    Neger kommt eher vom lat. niger wie „schwarz“ oder spanisch „negro“.
    Ich bin schon etwas älter als die meisten hier und habe dieses Wort schon seit den 60ern für einen Schwarzen gebraucht. (Wobei Nigger allerdings explizit ein Schimpfwort ist)
    Meinen Sprachgebrauch werde ich wohl nicht mehr umstellen, und nachdem wir 100 Jahre lang »Negerkuß« gesagt haben, sollen wir das nun auch nicht mehr dürfen …
    Na ja, lassen wir die politisch Korrekten politisch korrekt und den Duden Duden sein. Aber solange das Verwenden bestimmter Wörter oder der Gebrauch des »ß« nach Kurzvokal kein strafrechtlich relevanter Tatbestand wird, bleibe ich dabei. 🙂

  19. @ #17 und für YAAB:
    „Mit dieser Ehe, der schwarzen Sekte und dem Buch konstruiert er sich eine schwarze Biographie, die er gar nicht hat.“

    Damit sagen Sie ganz klar, was stimmt, doch Sie verstehen es falsch.
    Wie ich auch in #18 schrieb, KORRIGIERT der Stammhalter seinen Vater, – das ist Zeitgesetz !
    Der vollständige OBAMA ist der SOHN, nicht mehr dessen Vater !
    Der vollständige ÖZDEMIR ist der SOHN, nicht mehr dessen Vater !

    Wohin beide Männer sich korrigieren, beschreibt stillschweigenden den Fehler, den der Sohn im Vater erkannt hat.
    Damit ist klar:
    Obama WIRD ein SCHWARZER SEIN, – die Mitochondrien sind wie der Auspuff am Auto NICHT der FAHRER des Autos, nicht der Mensch !

    Was Özdemir sein wird, das kann man daher auch ahnen: Sollte er die Entscheidung des Vaters innerlich für einen Fehler gehalten haben, wird er dieses Land in seine alte Heimat ZURÜCKVERWANDELN wollen. Das sehen wir ja schon bei seinen Grünen Mitstreitern …

  20. Obama die 20ste (oder vielleicht mehr?)

    Lieber Yaab, Obama ist ein schwarzer bzw. „farbiger“ US-Bürger und der 44. Präsident der USA.

    Er hat sich für „schwarz“ entschieden, und das ist gut so: Denn jeder der die USA kennt, hätte sich den Bauch vor Lachen gehalten, wenn Obama für „weiß“ votiert hätte.

    Nun kann man ihm u.a. vorwerfen – wie so Vieles – dass er bewusst die „Rassekarte“ gespielt hat.

    OK, mag sein, dass viele (auch weiße) US-Bürger ihn gewählt haben, um der Welt dieses Mal zu beweisen, dass auch ein Schwarzer oder Farbiger durchaus US-Präsident werden kann. Hätte ja auch genau so gut ein „Nativie American Indian“ oder ein Tejano/Chicano sein können. So what?

    Andererseits barg das Spiel mit der „Rassekarte“ auch unkalkulierbare Risiken. Es sei hier nur an den sog. „Bradley Effekt“ erinnert!

    Aber wie der Rheinländer sagt: „Et hätt evver jooht jejange“ – ein eindeutiges Verdienst Obamas, seiner brillianten Rhetorik und seiner milliardenschweren Gönner vom Schlage eines George Soros.

    Und seien wir doch mal für eine einzige Sekunde ehrlich: John McCain, der Kriegsheld, der Patriot, die „ehrliche Haut“ war auch einfach ein schwacher Kontrahent!

  21. Was da vor einigen Tagen in dem besagten Beitrag von Yaab abgelaufen ist, hat mich ehrlich gesagt, einigermaßen erstaunt, um nicht zu sagen angewidert.

    Da waren Kommentare zu lesen, die an PC Heuchelei kaum mehr zu übertreffen waren, sodass sich, was mir bis jetzt völlig unverständlich ist, sogar PI veranlasst sah, aus dem „Neger“ einen „Schwarzen“ zu machen. Eine leider falsche Entscheidung, wie ich finde!

    Einige Kommentatoren, von denen bis dato hier kaum bis nichts Vernünftiges zu lesen war, fühlten sich plötzlich zum PC Wächter berufen und versuchten sich gegenseitig mit hanebüchenen Argumenten darin zu übertreffen, warum die Bezeichnung Neger für einen Neger ein no go sein soll.

    @ Yaab: PC Seiten und Blogs gibt’s bereits zu viele! Ich finde ihr – politically impropriety- nicht nur wohltuend, sondern auch überaus notwendig!

    @all: Lassen wir uns von den politisch Korrekten nicht weiter in die Ecke treiben, aus der es, wie wir wissen sollten, nur sehr schwer wieder heraus zu kommen ist.

  22. #5 Jens T.T

    Einen Schwarzen als Neger oder Nigger zu bezeichnen, ist genauso Sinnlos, als wenn man einen Juden, als Jude bezeichnet und nicht seinen Vornamen benutzt.

    Wie wenn man einen Juden als Juden bezeichnet? Ah ja, sehr interessant. Ich nehme an, daß er sich selbst auch als Jude bezeichnet (als was denn sonst, vielleicht als Mohammedaner?).

    Aber egal, „Neger“ ist im Gegensatz zu „Nigger“ ein absolut gängiger Begriff und überhaupt nicht abwertend oder beleidigend. Und wenn du schon andere Menschen darüber belehren möchtest, welche Begriffe sie verwenden dürfen und welche nicht, würde ich dir einen Türken oder Araber deiner Wahl empfehlen, wenn der die Deutschen wieder einmal als „Ungläubige“, „Kuffar“ o.ä. bezeichnet.

  23. Mit solchen Beiträgen und leider auch der Parteinahme für Pro-Köln auf dieser Seite, wird es für mich in letzter Zeit immer schwieriger, neue Leser für PI zu gewinnen.

  24. @Demokrit
    Na und?
    Hört endlich mit diesem gegenseitgen Maßregeln auf, ich lasse mir von niemand vorschreiben, welche Wörter ich benutzen darf.

  25. Jens TT: Trotzdem hoffe ich, dass in Zukunft keine Rassistischen Wörter benutzt werden.
    ——————————————-
    schon wieder was dazugelernt. Nur das Verzeichnis fehlt noch, womöglich brauch mans nicht wenn man alles was einem nicht in die eigene Vorstellungswelt paßt einfach damit markiert. Das funktioniert mit rechts, das hat auch schon mit links funktioniert, also auch mit rassisch. Mit schien immer, Neger beschreibt nur die Hautfarbe und sonst eigentlich nichts, weils auf den Einzelnen ankommt, das ganze Gelaber über Rassismus erschien mir immer als Blendwerk von Ideologen und sonstigen Eiferern.
    Außer den Heuchlern machen wir uns alle mal über Gruppen lustig, über Bayern, über Friesen, über Sachsen, auch die Neger oder Asiaten, oder oder kriegen mal ihr Fett ab.
    Wer davon frei ist, der sollte mal nach oben schauen, ob der Heiligenschein schon leuchtet.
    Klar, es gibt eine Grenze, ab der wird der harmlose Spott, die Satire, zum giftigen Dunst als Vorstufe zu Taten. Wenn die anderen zu Affen und Schweinen werden, die es auszurotten gilt. Da hört man aber von den selbsternannten Antiras nichts, das geht in Ordnung.
    Also ich fürchte, auf die Liste mit den inkriminierten Worten werd ich weiter warten müssen und hoffentlich legt sich der Wahn auch wieder.

  26. Ich will dem Autor, der sich jetzt hier plötzlich anders präsentiert, überhaupt keine Gesinnungen unterstellen. Aber der kritische Punkt des ursprünglichen Artikels war ja folgende Passage:

    „Rein biologisch gesehen ist Barack Hussein junior zur Hälfte weiß und zur Hälfte schwarz. Ja, er ist sogar etwas mehr weiß als schwarz, weil er wie alle Buben von Mutter Stanley Ann das große X-Chromosom, vom schwarzen Vater dagegen nur das kleine und an Genen arme Y-Chromosom bekommen hat. Und alle seine Mitochondrien sind ebenfalls von der Mutter. Sein Energiehaushalt ist damit, wenn man so will, reinrassig “weiß”.“

    Dieser rassen-biologische Klaumauk hat überhaupt garnichts mit der von den Amerikanern in Personenstandsurkunden veranstalteten Kategorisierung zu tun, sondern postuliert sogar eindeutig rassisch-genetische Differenzen wegen des „Energiehaushaltes“. Selbst wenn es aus biologischer Sicht diese energetischen Unterschiede geben mag (was ich nicht beurteilen kann), so kann ich in dem Hinweis keinerlei politischen Erkenntnisgewinn sehen. Der Hinweis geht objektiv völlig ins Leere – es sei denn man wollte damit unterschwellig, zwischen den Zeilen, auch eine intellektuelle Wertigkeit ableiten, ohne dies freilich auszusprechen.
    Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, warum dies eine Reminiszenz an die amerikanische Praxis sein soll. Das sind eigene, absurde und überflüssige Gedanken.

    Es stimmt, dass Barack Obama die Vorstellungen seiner Wähler hinsichtlich seiner Herkunft aus einem armen Milieu manipuliert. Dies tut er aber nicht aufgrund rassischer Erwägungen, sondern weil Schwarze traditionell und zu großen Teilen der Unterschicht angehören; eine echte oder vermeintliche Herkunft aus der Unterschicht ist jederzeit probates und beliebtes Wahlkampfmittel auch deutscher Politiker: Gerhard Schröder, Frank Walter Steinmeier, Franz Müntefering, Andrea Ypsilanti, aber auch seinerzeit Norbert Blüm (andere waren vor meiner Zeit). Der Verweis auf die einfache Herkunft sagt lediglich: „Schaut her, ich bin einer von euch und deshalb kenne ich euch“.

    Obama lügt genauso viel oder wenig wie andere Politiker und er benutzt dafür seine Biographie, die ihm die Möglichkeit zur Umdeutung gibt. Wer von uns, der sich für eine Stelle bewirbt, wird nicht aus seinem Lebenslauf möglichst Günstiges für die angestrebte Position abzuleiten versuchen?

    Ich bezweifle ferner die These, dass Leistungen von Schwarzen mehr gewürdigt würden, nur weil sie Schwarze sind. Das ist wieder eine klassische Behauptung ohne jegliche empirische Untermauerung. Der in Teilen der amerikanischen Rechten noch immer bestehende, wenn auch latente Rassismus legt eher das Gegenteil nahe.

  27. @ Yaab

    “ Er spielt ein Spielchen, bei dem Rasse eine Rolle spielt. “

    Wenn irgendetwas an dem Ironie-Artikel über die positive Diskriminierung nicht gut war, dann dieser Kommentar vom Autor selbst.
    Denn der Mann „spielt“ nicht, sondern seine Förderer und Agenten haben erkannt, was sein biographischer Bedarf ist, und damit haben sie ihr Zugpferd für IHRE ZIELE bekommen.

  28. In Südafrika wurde sehr genau untersucht, wie sich Kinder entwickeln, wenn sie in andersfarbige Familien kommen. Schwarze Kinder bei weißen Familien waren in allen Bereichen erfolgreicher als weiße kinder bei schwarzen Familien.

  29. #28 Demokrit

    Mit solchen Beiträgen und leider auch der Parteinahme für Pro-Köln auf dieser Seite, wird es für mich in letzter Zeit immer schwieriger, neue Leser für PI zu gewinnen.

    Welche Parteien wären denn aus deiner Sicht erlaubt?

  30. Dass er gewinnen konnte weil er es vor allem auf die Stimmen aus der schwarzen Bevölkerung abgesehen hatte, ist uns doch allen klar! Dass er kein Afro-Amerikaner ist ebenfalls!
    Warum er sich selber nun als Schwarzer definiert interessiert mich wenig und noch weniger wie seine schwarzen und weißen Gene in seinem Energiehaushalt verteilt sind! Man könnte vielleicht auch davon ausgehen, dass er GERADE deswegen, weil er hauptsächlich nur unter Weißen aufgewachsen ist sich selber eher schwarz fühlt. Persönliche Identitäten formen sich auch aus dem Umgang mit anderen und bei seinem Aussehen wage ich zu bezweifeln ob ihn die Weißen als ihrergleichen angesehen haben.

    Wie auch immer, können wir dieses sinnlose Thema endlich beenden und uns auf Fakten die sein Handeln angehen konzentrieren???

  31. 23 gerndrin
    Nach dem Duden gilt Neger als abwertend und als Schimpfwort.
    http://www.derbraunemob.de/deutsch/index.htm

    Als ich noch zur Schule ging hat ein Lehrer auch Farbige als Neger bezeichnet. Andere Farbige haben ihn aber gesagt, dass sie den Begriff nicht mögen und er verzichtete dann darauf.

    Trotzdem ist Neger eine Beleidigung. Für Weiße gibt es ja auch keine spezielle und abwertende Wörter.

    Das Wort Neger wurde erst durch den rassistischen Wissenschaft und Imperialismus weit verbreitet, bis heute wie man leider sieht.

    http://www.derbraunemob.de/deutsch/index.htm

    http://www.derbraunemob.de/deutsch/index.htm

  32. @34 Vernunftzeitalter

    Ein wirklich klasse Beitrag!

    Eine Sache noch zu dem amerikanischen Wahlverhalten: Nur 55% der Weissen haben McCain gewählt, aber 98% der Schwarzen Obama. Scheinbar spielt die Rasse bei Schwarzen eine viel grössere Rolle als bei weissen Wählern. Ich unterstelle niemanden Rassismus, unter umgekehrten Vorzeichen wäre aber die Rassismuskarte definitiv ausgespielt worden. Trotz der Tatsache, das es Rassismus in den USA gibt, darf man nicht übersehen, wer die Rassisten überhaupt sind. Laut MSM sind nur WASP`s Rassisten, es gibt aber auch jede Menge radikale Schwarzenorganisationen.

    Durch die Wahl Obamas hat Amerika bewiesen, das die Rasse bei weissen Wählern nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Es wäre schön, auch schwarze Wähler würden weniger auf die Hautfarbe achten.

  33. Lieber Yaab,

    Du verfügst über gute Kenntnisse und wäre Dein erster Beitrag geschrieben gewesen wie dieser hier – no problem!

    Aber der erste Beitrag enthielt einige Seitenhiebe, die seine Sachlichkeit sehr in Frage stellten.

    Davon abgesehen:
    Sollte Obama sich „schwärzer“ gemacht haben als er ist oder sich in Wahrheit fühlt, um seine politische Karriere zu fördern – so what? Das spricht nicht gegen ihn. Es ist keine Wahlkampflüge oder sowas wie von unserer Ypsilanti, sondern gehört zum Kampf ums Weiße Haus. Andere Kandidaten machen sich für den Wahlkampf religiöser oder konservativer oder patriotischer als sie sind oder sich fühlen.

    Was den Wahlerfolg angeht: Für jeden, der Omaba wegen seiner Hautfarbe gewählt hat, gibt es vermutlich einen, der ihn deswegen nicht gewählt hat. Ist aber auch egal. Der Vorwurf, der Wahlausgang sei Ausdruck „positiver Diskriminierung“, die „abzulehnen ist“, kommt mir abstrus und irrelevant vor. (Was willst Du denn? Dass Obama ausgebuht wird? Dass die Wahl annulliert wird?).

    Shirley Chisholm und Jesse Jackson waren ebenfalls Schwarze, die US-Präsidenten werden wollten, und haben noch nicht einmal die Vorwahlen ihrer Partei gewonnen.

    Obamas Erfolg liegt an seiner Persönlichkeit und daran, dass er es mit seinem Auftreten und mit einen Versprechen (und Sprüchen) schaffte, eine hoffnungsvolle Aufbruchstimmung zu wecken.

    Ob er die Versprechungen und großen Erwartungen erfüllt, bleibt abzuwarten. Alle bestimmt nicht, und das ist in bestimmten Fällen auch gut so.

    Tatsache bleibt: Die USA haben erstmals einen farbigen Präsidenten, und die Wahlbeteiligung war die höchste in der US-Geschichte. Das gehört zu den guten Seiten dieses Wahlausgangs. (Die schlechte Seite aus meiner Sicht: McCain hat verloren. Aber das ist nun Vergangenheit.)

  34. #25 Dietrich von Bern (17. Nov 2008 18:22)
    OK, mag sein, dass viele (auch weiße) US-Bürger ihn gewählt haben, um der Welt dieses Mal zu beweisen, dass auch ein Schwarzer oder Farbiger durchaus US-Präsident werden kann./blockquote>

    die menschen sind von natur aus egoistisch. das gilt für alle menschen, ob in den USA oder bei uns.sie hätten auch den TEUFEL gewählt, sofern es für sie zum vorteil wäre.

    „1933 hatte ER auch alles versprochen und wurde legal gewählt“

  35. #12 Fer de Lance (17. Nov 2008 17:47)
    Der erste Satz des Beitrags gefällt mir stilistisch nicht. Das ausgestrichene Wort “Neger” ist nun wirklich überflüssig.

    Was Du kritisierst, ist eine ironische Anspielung auf folgenden Vorgang: Die Überschrift von Yaabs erstem Beitrag enthielt das Wort „Neger“, das jedoch nach dem Protest mehrerer Kommentatoren durch „Schwarzer“ ersetzt wurde.

  36. ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich setze OBAMA nicht auf die gleiche ebene wie der TEUFEL.

  37. #41 Sauerlaender (17. Nov 2008 19:23)
    @34 Vernunftzeitalter
    Nur 55% der Weissen haben McCain gewählt, aber 98% der Schwarzen Obama. Scheinbar spielt die Rasse bei Schwarzen eine viel grössere Rolle als bei weissen Wählern.

    Das ist absolut normal und verständlich, dass die US-Schwarzen, die über Generationen bis in die jüngste Vergangenheit übel diskriminiert wurden und teils immer noch diskriminiert werden, sich nun, da die Chance greifbar ist, diesen Schub Selbstbewusstsein und Selbstbestätigung holen.

    Es hat noch nicht mal was damit zu tun, dass die schwarzen Wähler eine pro-schwarze Politik Obamas erwarten würden (so naiv sind die wenigsten schwarzen US-Wähler), geschweige denn mit Rassenvorurteilen.

    Sollte der erste schwarze US-Präsident seine Sache gut machen, wird es die Rassenkonflikte in den USA vermutlich entschärfen.

  38. #45 taufbecken (17. Nov 2008 19:40)
    ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich setze OBAMA nicht auf die gleiche ebene wie den TEUFEL.

    … oder wie Hitler.

  39. Leute die wegen diesem Artikel „Wirbel“ machen, sollen bitte erst einmal selbst Stellung zum Thema „Rasse“ nehmen – man würde einige interessante Aussagen wiederfinden … zudem haben diese Menschen leider NICHT das Wort „Politically Incorrect“ verstanden. Bitte Nachrichtenmedium wechseln! Punkt.

  40. Es gibt hier ein paar Leser, wiederholt durch diffamierende Kommentare auf unterstem Niveau auffallen. Sie beleidigen auch andere PI-Leser.

    Die Antworten darauf und die Gegenreaktionen und wieder die Antworten, und seien sie noch so vernünftig und sachlich, führen dann zu einen endlosen Hin- und Her. Ätzend!

    Die schlimmste Strafe für solche Rüpel: Ignorieren. Einer der bekanntesten Rhetorik-Experten, Dr. Karsten Bredemeier sagt dazu: “JEDE Antwort legitimiert die Frage.”

  41. Letzter Absatz gefällt mir sehr gut und danke für die Erklärung, zwar hab ich mir das schon so gedacht, aber etwas eigen fand ich das ganze schon. Nun´jetzt können wir ja wieder über wichtigeres diskutieren ;).

  42. #46 Israel_Hands (17. Nov 2008 19:51)

    Es hat noch nicht mal was damit zu tun, dass die schwarzen Wähler eine pro-schwarze Politik Obamas erwarten würden (so naiv sind die wenigsten schwarzen US-Wähler), geschweige denn mit Rassenvorurteilen.

    ———————————————-

    Sie bleiben aber die Antwort schuldig, womit es dann etwas zu tun hat.
    Und woher bitte wollen Sie wissen, was in den Negerköpfen vor geht?

  43. 1) Wie hätte es gewirkt, wenn Obama sich als „weiß“ eingeordnet hätte? Schon mal sein Gesicht gesehen?

    2) Viele haben Obama gewählt, WEIL er schwarz ist. Richtig. Und viele haben ihn NICHT gewählt, WEIL er schwarz ist.

    3) Wenn viele ihn gewählt haben, WEIL er SCHWARZ IST (wie der Autor schreibt), dann sehen ihn wohl viele als SCHWARZ, oder? Warum aber soll er dann weiß sein?

    Kann dies irgend jemand KONKRET beantworten?

  44. @ #22 residentalien against socialism

    Ich sehe das genauso wie Du! Wobei man die Sache nicht einreißen lassen sollte, wenn er wirklich nicht hier geboren ist. Dass das Krakeele dann groß ist, ist auch klar.

    Aber egal wie man es auch dreht und wendet: Auch in Amerika versucht der Staat mal wieder, sich gegen die Freiheit zu stellen. Ein paar States hier sind ja schon sehr europäisch. Siehe Cali und die Nordostküste und aus Kanada, hab ich das Gefühl, sickert auch immer mehr sozialistisches Staatsdenken in die nördlichen States ein.

    Ein Obama mit einem linken Team könnte da vielleicht eher hier den Leuten einen heilsamen Schock verpassen. In 2 Jahren gewinnen dann vielleicht wieder die Reps die Mehrheit im Congress und in 4 Jahren kann man dann das Resumee ziehen, dass die Liberals es halt nicht können. Und auch die Reps sind nicht perfekt. Bush hat ja auch nen Rückzieher gemacht und schwafelt was von Islam=Frieden. Der scheint auch noch nicht verstanden zu haben, dass der Islam das Problem ist. Eigentlich müsste man alle Muslime vor die Wahl stellen: Entweder ihr bekennt Euch zur amerikanischen Verfassung und legt Eure frauenunterdrückenden, faschistischen Symbole wie Kopftuch ab, oder ihr dürft wieder in eure Heimat abwandern.

    Ich kenne hier nen relativ gut integrierten Muslim aus Pakistan, aber wenn es irgendwann mal hart auf hart kommt, dann schlägt der sich wahrscheinlich auch auf die Seite des Djihad. Äußerlich würde man ihn für einen patriotischen Ami halten, aber @home hat er nen Haufen Krummsäbel an der Wand hängen.

    Für unsereins bleibt sowieso, sich auf sich selbst zu verlassen. Der Staat wird uns nicht helfen. Wenn Du echte Hilfe vom Staat willst, dann musst Du ne Bank gründen. 😉

  45. Das Obama schwarz ist, sieht man auch ohne daß er sich selbst als schwarz bezeichnet! Und so hätten auch viele ihm aus diesem Grund gewählt. Selbst wenn er es theoretisch nicht gewollt hätte. Oh Mann!

  46. @Yaab
    Fand beide Artikel interessant und gut geschrieben. Man muß ja nicht in allem übereinstimmen rassistisch waren die Artikel jedenfalls für mein Empfinden nicht.

    #40 Jens T.T

    Deiner Theorie nach ist Samuel L. Jackson ein Rassist. So wie vermutlich viele andere Schwarze seiner Zunft in diesem Verband.

    Jackson went to Riverside High, which was a segregated school. While attending the school, Jackson honed his musical skills, playing the French horn and the trumpet in the school orchestra. Following high school, he attended Morehouse College in Atlanta, Georgia. While attending, Jackson founded the “Just Us Theater.” Following a two-year suspension from the school; he received his Bachelor of Arts degree in Drama in 1972.

    Throughout the 1970s, Jackson was an active participant in the black student movement. During this time he also joined the Negro Ensemble Company, along with fellow actor, Morgan Freeman.

    Dieses Ensemble wurde von Schwarzen gegründet und geleitet. Und die meisten Mitglieder waren schwarz, trotzdem oder gerade deshalb wurde es Negro Ensemble Company genannt.

  47. Hier fragte jemand, warum in den USA überhaupt die Rassen erwähnt werden.

    Vielleicht liegt es ja daran:

    Keine Rockefeller Familiengeschichte wäre komplett ohne die zentrale Rolle bei der Gestaltung der Politik der Bevölkerungskontrolle im 20. Jahrhundert hervorzuheben, die ausdrücklich darauf abzielte, den Geburtenraten nicht hellhäutiger Bevölkerungsgruppen Einhalt zu gebieten.

    Bitte bis zur Hälfte scrollen, aber auch die Absätze davor sind interessant.
    http://propagandaschock.blogspot.com/2008/05/rockefellers-familienmrchen-eugenik-fr_13.html

  48. Und seien wir doch mal für eine einzige Sekunde ehrlich: John McCain, der Kriegsheld, der Patriot, die “ehrliche Haut” war auch einfach ein schwacher Konntrahent!

    Vor allen Dingen hatte er mit Dubya einen schweren Klotz am Bein und mit Palin eine politische Leichtmatrosin an seiner Seite. Er hatte nie eine echte Chance.

    Ansonsten frage ich mich, ob das ganze Tam-Tam hier auch veranstaltet worden wäre, wenn Hillary das Rennen gemacht hätte. Die Wahl ist gelaufen und dieses sinnfreie Nachtreten, das eh nichts ändert, sollte jetzt endlich beendet werden.

    Ist hier gerade Sauregurkenzeit und gibt es keine wichtigeren Themen, die uns direkt betreffen?

  49. Die gelehrten Krieger und die Rockefeller-Revolution
    Intellektuelle zwischen Geheimdienst, Neuer Linken und dem
    Entwurf einer neuen Ideengeschichte
    von Tim B. Müller*

    Erstaunlich ist bei alledem nicht nur die Ballung von linkem, aus der politischenKultur
    Weimars importiertem politischem Denken in einer von dem Ölmagnaten John D.
    Rockefeller gegründeten Stiftung und an Spitzenuniversitäten wie Harvard und der
    Columbia University.
    Es fällt umgekehrt auch auf, in welch konventionellen akademischen
    Bahnen und ideenpolitischen Kontexten Urformen politischen Denkens der
    Neuen Linken Gestalt annahmen. Symptomatisch dafür ist die intellektuelle Entwicklung
    Herbert Marcuses.

    http://www.marcuse.org/herbert/booksabout/00s/07MuellerGeschGesell.pdf

    Und wo studierte BHO?

  50. Ich finde schon, daß das ein wichtiges Thema ist. Aber nicht so ängstlich, wie hier argumentiert wurde.
    Im allgemeinen Sprachgebrauch, ohne politische Korrektheit, gibt es Rassen. Das wird aber geleugnet (siehe wikipedia).
    Wenn man alte sozialistische Autoren liest, wie Rosa Luxemburg, stellt man fest, daß sie ganz unbefangen von Negern spricht.
    In dem Buch „Der menschliche Makel“ von Philip Roth wird der Professor entlassen, weil er von weggebliebenen schwarzen Studenten als „Dunkelmännern“ gesprochen hat (correctness….). Der Witz ist, daß der Professor sich als Weißer ausgibt, aber Schwarzer ist. – Daß geleugnet wird, daß Obama
    Mulatte ist, ist ja schon bezeichnend für den Messianismus, mit dem die Rassenfrage durch Obama als überwunden erklärt wird.
    Ich habe hier den Eindruck, daß viele Leute hier nicht nachgedacht haben, und aus Angst vor Unkorrektheit den Mainstream nachplappern. Es liegt doch auf der Hand, daß der Mischling (der sich übrigens selbst so bezeichnet hat) Obama die Rassenkarte gespielt hat. Gut, er hat gewonnen. Aber müssen wir uns deswegen den Mund verbieten lassen und dürfen nicht darüber reden, daß hier eine genetische Mischung vorliegt, während die überwiegende Presse von „schwarzen Präsidenten“ spricht. Der eine irische Mutter hat. DAs ist doch unglaublich.
    Schämt euch ein bißchen. Und benennt euch um in Politically correct. Die Neger in den USA wählten alle den Kandidaten, der zur Hälfte schwarz war. Aber die Weissen dürfen nicht darüber reden, daß sie vom Wahlverhalten der nichtweißen Minderheiten besiegt wurden.
    Merkwürdig.

  51. @ #53 Heretic (17. Nov 2008 20:32)

    Wobei man die Sache nicht einreißen lassen sollte, wenn er wirklich nicht hier geboren ist.

    also wenn er wirklich nicht nachweisen kann, dass er „natural born“ ist, dann darf er natuerlich nicht praesident werden. wenn man das durchgehen laesst, kann man in zukunft auch alles andere durch den kamin jagen.

    Und auch die Reps sind nicht perfekt. Bush hat ja auch nen Rückzieher gemacht und schwafelt was von Islam=Frieden. Der scheint auch noch nicht verstanden zu haben, dass der Islam das Problem ist. Eigentlich müsste man alle Muslime vor die Wahl stellen: Entweder ihr bekennt Euch zur amerikanischen Verfassung und legt Eure frauenunterdrückenden, faschistischen Symbole wie Kopftuch ab, oder ihr dürft wieder in eure Heimat abwandern.

    stimme ich 100% mit dir ueberein – in allen punkten. man wird sowieso nie einen politiker finden, mit dem man 100% auf einer linie ist. man waehlt sowieso den, der den hoechsten prozentsatz (wobei die einzelnen themen auch noch verschieden gewichtet werden) an uebereinstimmung hat. mccain kam da auch nicht ueber 50% hinaus (aber immer noch besser als NObama mit einer zahl im einstelligen bereich). die reps brauchen wieder einen neuen reagan, einen mann (oder eine frau), der (die) die konservative politik vertritt (hat auch bush nicht immer gemacht) und zu seinem (ihrem) weg steht!

    Für unsereins bleibt sowieso, sich auf sich selbst zu verlassen.

    das mache ich sowieso …

  52. Nachtrag, nur zur Verständigung. Wenn ich der Meinung bin, ich bin die Herrenrasse (oder der Gläubige gegenüber den Ungläubigen), dann ist das natürlich eine Schweinerei.
    Wenn ich der Meinung bin, es gibt verschiedene Rassen – im Alltagssprachgebrauch – , die ihre verschiedenen Rituale und Kulturen haben, dann ist das eben nicht Rasssismus, wie uns eingeredet wird.
    Mit dieser Rasssismuskeule werden genau die Vorteile wegen des Schwarzseins uws. produziert.
    Wenn ich Neger sage, und finde, das ist ein Untermensch, dann ist das natürlich eine Schweinerei.
    Wenn ich Neger sage, weil man das schon immer gesagt hat, ohne jemand unterdrücken zu wollen, dann ist das in Ordnung.

  53. #46 Israel_Hands

    Das ist absolut normal und verständlich, dass die US-Schwarzen, die über Generationen bis in die jüngste Vergangenheit übel diskriminiert wurden und teils immer noch diskriminiert werden

    Die Schwarzen werden diskriminiert? Kannst Du dafür auch Beweise liefern, oder war das nur eine der üblichen Phrasen?

    Sollte der erste schwarze US-Präsident seine Sache gut machen, wird es die Rassenkonflikte in den USA vermutlich entschärfen.

    Die „Rassenkonflikte“ werden sich genauso wenig „entschärfen“, wie das Märchen, die Umverteilung löst alle Probleme, als Märchen enttarnt wird.

    Die schwarzen Amis hier um mich herum, die leben deutlich besser als die Mittelschicht in Deutschland. Ich kenne hier auch ne ziemlich linke Afroamerikanerin, die glaubt so einen Stuss, dass in den Achtzigern die Regierung an Schwarze Drogen verteilt hätte. Die hat auch sonst ein recht deformiertes Weltbild.

    Wenn hier irgendein schwarzer Spinner es so sieht, dass die Schwarzen unterdrückt werden, dann ist er selbst höchstpersönlich der RASSIST! Es ist nämlich nicht so, dass wenn man einem Schwarzen mal die rote Karte zeigt, das mit seiner Hautfarbe zu tun hat. Es könnte damit zusammenhängen, dass er einfach nichts taugt. Es gibt hier sowohl bei Schwarzen als bei Weißen die gleichen Chancen. Hin und wieder treffe ich schwarze Kinder aus der Nachbarschaft, die fragen, ob sie mir den Müll raustragen oder sonstwie helfen können. Ich verneine dann, aber sowas ist natürlich ein Zeichen von sehr guter Geschäftstüchtigkeit.

    Davon könnte sich jeder Hartz4-Bezieher, der hier große Töne über Rassismus spuckt, mal eine Scheibe abschneiden!

    Dann gibt es halt auch die üblichen Junkies, die mich fragen: „Hasse mal 50 cents“? Ich verneine dann, weil ich nur Quarters und Dollars habe, aber keine 50 cents und nach Dollars und Quarters fragen die nie. „Witzigerweise“ sind diese Junkies hier sehr gemixt, also mal treffe ich Schwarze, mal Weiße.

    Es gibt einfach Leute, die nehmen eben selbstverantwortlich ihr Leben in die Hand und die kommen auch zu was. Dann gibt es die Schnorrer, die nichts auf die Reihe bringen und deswegen meinen, sie müssten auf die große Umverteilung hoffen. Davon scheint es auch immer mehr hier bei PI zu geben!

  54. #34 Vernunftzeitalter

    Selbst wenn es aus biologischer Sicht diese energetischen Unterschiede geben mag (was ich nicht beurteilen kann)

    Na, dann brauch ich ja gar nicht weiter lesen … :mrgreen:

    Ich habe lange schon nicht mehr so unterirdische Beiträge hier gelesen.

  55. @ #62 residentalien against socialism

    Ich schau mir immer das Qual äh Wahlprogramm an. Ron Paul war danach mein Favorit. Ganz einfach, weil er das Wahlprogramm mit der wenigsten wirtschaftlichen Regulierung hatte. Der Staat soll sich hauptsächlich um die Sicherung der Grenzen befassen. Schon damit ist er aktuell überfordert, also muss er sich mehr darauf konzentrieren und sich aus der Innenpolitik mehr zurückziehen.

  56. @ #64 Heretic (17. Nov 2008 21:17)

    Es gibt hier sowohl bei Schwarzen als bei Weißen die gleichen Chancen.

    man kann sogar so weit gehen zu sagen, dass es fuer die schwarzen mehr vorteile gibt. es gibt extra funds fuer schwarze schueler und studenten und auch sonstige verguenstigungen, z.b. in der form, dass man an college/university auch mal einen schlechteren schwarzen bevorzugt annimmt, eben weil er schwarz ist und so zieht es sich durch viele bereiche. die bekommen teilweise einen minderheiten-bonus (nur damit man keins auf die muetze bekommt, von wegen diskriminierung, etc.). so haben die schwarzen ja teilweise auch kredite bekommen, die man unter normalen umstaenden niemals ausgereicht haette.

  57. @#2 Sauerländer

    Es wird noch erlaubt sein, auch über die Rasse eines Menschen sprechen zu dürfen.

    Klar, aber „Schwarzer“ tut es auch. Und das hat nichts mit politisch korrektem Neusprech zu tun.

  58. @ #66 Heretic (17. Nov 2008 21:32)

    richtig, der staat muss sich auf seine kernaufgaben beschraenken und den rahmen festlegen, innerhalb dessen sich jeder frei entfalten kann (und dieser rahmen muss sehr weit gesteckt sein) – und auch fuer seine fehler dann selbst verantwortlich ist (z.b. auch die autoindustrie … NO bailout! die sollen bankrott anmelden und neu starten – und dabei den ganzen ballast abwerfen, den ihnen die unions aufs auge gedrueckt haben. bailout heisst finanzierung der union – da sind die sozis natuerlich feuer und flamme).

  59. #68 Noergler

    Klar, aber “Schwarzer” tut es auch. Und das hat nichts mit politisch korrektem Neusprech zu tun.

    Ist es dann auch OK, von „Roten“ und „Gelben“ zu reden?

  60. Wer „Autobahn“ oder „Rasse“ sagt, der ist übrigens noch lange kein Diktator oder Mengele! Bei fast jedem Formular in Amerika wird nach „race“ gefragt. Genauso wie nach Augenfarbe, Haarfarbe, Größe und Gewicht. Hier weiß man eben noch, dass es Rassen gibt und dass man sie nicht dadurch abschafft, dass man Leute „Südländer, Nordländer, Westländer oder Ostländer“ nennt.

    Man sollte sehr vorsichtig sein, dass man nicht einem, ich nenne es mal „Neuen Rassismus“ Vortrieb leistet, indem man die Rassen verleugnet und in dem man verleugnet, dass es vereinzelt das Phänomen des Schwarzen Rassismus (Schwarze gegen Weiße) gibt. Dieser Schwarze Rassismus ist genauso evident wie bei Euch die muslimischen kulturellen „Eigenheiten“.

    Es ist ein Irrglaube, die Menschen wären alle friedlich und die „Ausländer, Andersfarbigen, …“ sind dann die noch friedlicheren Leute. Frieden, wie bei irgendwelchen Spinnern, ist auch nicht das Ziel. Frieden führt nur zu Sklaverei und Ketten, in denen es sich dann friedlich leben lässt. Freiheit ist das Ziel!

    @Yaab

    Ich denke mal, wer Deinen Beitrag richtig verstehen wollte, der konnte das auch. Und alle, die sich jetzt hier wieder künstlich aufregen, die kommen von irgendwoher angeschwemmt und bräuchten erstmal eine Nachhilfe, was einige Begriffe bedeuten. An Deiner und Eurer (PI) Stelle würde ich mir ein dickeres Fell zulegen.

    Wenn man erfolgreich ist, dann läuft das immer nach dem gleichen Schema ab:

    „Erst ignorieren sie euch,
    dann lachen sie über euch,
    dann bekämpfen sie euch,
    und dann siegt ihr!“
    – Mahatma Gandhi

    Ihr seid jetzt scheinbar on Stage 3. Kurz vor dem „Sieg“. 😉

  61. @ residentalien against socialism

    Ja, auch da gehe ich mit Dir konform (Schwarze und Subventionen). Mit Subventionen an die Autoindustrie lässt man den sterbenden Patienten nur länger leiden und verhindert, dass neue Ideen sich durchsetzen können. Lässt man den Patienten sterben, dann können wenigstens neue Firmen sich am Markt versuchen.

    Wer oder was ist eigentlich auf die behämmerte Idee gekommen, Versager müssten staatlich gefördert werden? Die natürliche Evolution sorgt dafür, dass das Bessere der Feind des Guten ist. Und das ist auch GUT SO! Geradezu verrückt ist es, dass die Linken, die sich immer als so fortschrittlich selbst sehen, alles verhindern, was neu ist. Die Linken und die Sozialisten sind die eigentlichen Verhinderer des Besseren! Die Linken und Sozialisten sind die alten Betonköpfe.

  62. Man möchte schon wissen, mit wem wir es zu tun haben. Am liebsten hätten sie ihn ja mitgewählt.

    Ein Fall positiver Diskriminierung: auch das kann man so sehen.

    Ist aber normal, und sollte nicht überbewertet werden. Denn:

    Auch auf Merkel wollten viele nicht setzen, weil

    sie 1.) eine Frau sei,
    und 2.) aus dem Osten käme.

    Auch hätten sich deren Ängste doch nur bestätigt. Allerdings: die Alternative lautete: Schröder. Ich denke, das hat eine mögliche Diskriminierung aufgehoben.

    Aber auch positive Diskriminierung schützt nicht davor, gute Politik machen zu müssen.

    Die Deutschen, die sich so intensiv mit Obama befassen haben bis heute noch nicht einmal bemerkt, welch eine Katastrophe die Merkel uns da anrührt. Wirtschaftlich, und Gesellschaftlich.

    Hätte Obama jedoch angekreuzt: „Weißer“:

    Das hätten sie vielleicht doch bemerkt.

    E.Ekt

  63. Die Erklärung ist schön und gut, dennoch macht sie den fragwürdigen Inhalt nicht weniger fragwürdig.
    Erst große Aufschreie wegen Worten wie „Neger“, dann ein „Aber weil“ des Autors, und dann der großer Aufschrei in die andere Richtung: haben es die linken Gutmenschen nun endlich auch kapiert? Linke und gutmenschliche Trolle haben sich hier eingeschlichen! Fangt bloß nicht an, mit den niveaulosen Verallgemeinerungen und verbitterten Angriffen auf die bösen mit der falschen Meinung aufzuhören!
    PI, bleib wie du geworden bist, subjektiv, voller Ironie und Sarkasmus, denn objektive Nachrichten, die selbst ohne lächerliche Wertungen und unnötige rassistische Äußerungen schockierend genug wären und an Wichtigkeit nicht verlieren würden, reichen nicht mehr.

    Einige eifrige Kommentatoren sollten ab und zu ihre beschlagene Brille absetzen und verstehen, dass diese aggressiven Beiträge, in denen nicht nur rassistische, sondern auch sehr beleidigende Worte fallen, Seiten wie PI nur schaden.
    Wütend sind viele, auch ich. Doch keine Politik, die von „Wir sind so politisch unkorrekt wie nur möglich“-Gröhlern unterstützt wird, hat sonderlich rosige Aussichten.
    Das ist fast schon so peinlich wie die „Gegen-Nazis“-Patches.

    Unterscheidet endlich zwischen politisch korrekt, menschlich korrekt, politisch unkorrekt und Hau-drauf-Gegröhle.

  64. sehr gut gesprochen, Yaab. Nachvollziehbar. Und dieser wie der vorhergehende Artikel sind weder rassistisch noch schlecht.

    Danke für die Denkanstöße!

    Und GEGEN Rassismus – positiven wie negativen – von schwarz oder weiß oder andersfarbigen.

  65. #5 Jens T.T (17. Nov 2008 17:13)
    … Jeder Mensch hat ein Vor und Nachnamen…

    Das stimmt nicht. Beispielsweise in Indonesien gibt es zig Millionen Menschen, die nur einen einzigen Namen haben. Es gibt dort weit verbreitet keine Familiennamen. Und die z.B. in Arabien verbreitete Sitte, den Namen des Vaters hintenanzustellen, ist dort nicht üblich.

    Jetzt sagen manche Neger sei kein beleidigung. Aber wie nennt man einen Weißen? Man ruft ihn mit seinem Vornamen oder Nachnamen und wenn man das nicht weiß, halt mit anderen Beschreibungen.

    Auch das ist nicht richtig. In Südostasien gibt es zahlreiche Benennungen für Weiße, die durchaus herabwürdigend und beleidigend sind. (Natürlich sagt man sie dem Weißen nicht ins Gesicht sondern wartet bis er außer Hörweite ist.)

    Auch sollten wir nicht uns darüber hinwegtäuschen, daß die in anderen Erdteilen benutzten „Namen“ für uns Weiße vielfach ausgesprochen rassistisch sind.

    Merke: Rassisten gibt es nicht nur unter Weißen.

  66. #5 Jens T.T (17. Nov 2008 17:13)
    … Jeder Mensch hat ein Vor und Nachnamen…

    Das stimmt nicht. Beispielsweise in Indonesien gibt es zig Millionen Menschen, die nur einen einzigen Namen haben. Es gibt dort weit verbreitet keine Familiennamen. Und die z.B. in Arabien verbreitete Sitte, den Namen des Vaters hintenanzustellen, ist dort nicht üblich.

    Jetzt sagen manche Neger sei kein beleidigung. Aber wie nennt man einen Weißen? Man ruft ihn mit seinem Vornamen oder Nachnamen und wenn man das nicht weiß, halt mit anderen Beschreibungen.

    Auch das ist nicht richtig. In Südostasien gibt es zahlreiche Benennungen für Weiße, die durchaus herabwürdigend und beleidigend sind. (Natürlich sagt man sie dem Weißen nicht ins Gesicht sondern wartet bis er außer Hörweite ist.)

    Auch sollten wir nicht uns darüber hinwegtäuschen, daß die in anderen Erdteilen benutzten „Namen“ für uns Weiße vielfach ausgesprochen rassistisch sind.

    Merke: Rassisten gibt es nicht nur unter Weißen.

  67. 75, ach was.

    Wir sind nur versaut von unentwegten Interventionen auf unsere Wahrnehmung.

    In Deutschland wird aus Rücksichtnahme und politischer Korrektness in den Medien nicht erwähnt, wenn ein Straftäter einen Migranten- Hintergrund hat.

    Das ist sogar so in den Statuten des Presse-Rates festgelegt. Damit alle auch etwas haben, hinter das sie sich verstecken können.

    Sowas macht jedoch Menschen nicht gleich.

    Sowenig, wie es auch andere Ungleichheiten gibt, die man nicht einfach hinwegplaudern kann.

    Das unterfangen, Banken mit Verfahren wegen Diskriminierung zu bedrohen, wenn sie an sozial Schwache keine Hypotheken ausreichen, das hat doch nun klargemacht, daß es sozial Schwache gibt. Was die ganze Welt ins Chaos stürzt.

    Die Menschen sind nicht gleich. Nicht in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit. Nicht in Bezug auf ihre Intelligenz.

    Es gibt keine Gleichheit.

    Es gibt sie nicht zwischen Frauen und Männern, und nicht zwischen Schwarzen und Gelben und Weißen. Wir haben jetzt gelernt:

    Dies wird in den USA sogar so erfaßt.

    Was es gibt: gleiche Rechte.

    Wir vernageln unsere Wahrnehmung, wir lassen zu, daß unsere Wahrnehmung vernagelt wird.

    Dafür werden wir zu bezahlen haben.

    Der Obama mußte keine Rassenkarte spielen, er konnte die positive Diskriminierung spielen, ohne durch irreführende Angaben schuldig werden zu müssen.

    Vor den Wahlen wurden Befürchtungen geäußert, er würde, anders als es die Umfragen anzeigen, nicht gewählt werden, weil er nicht Weißer sei. Das hat sich als falsch herausgestellt.

    Er ist aufgrund dieser Befürchtung gewählt worden von einigen, die dieser unbegründeten Befürchtung entgegentreten wollten.

    Positive Diskriminierung.

    Wer behaptet, Hautfarbe habe dabei keine Rolle gespielt, der muß sagen, wie man das dann sonst nennen sollte.

    E.Ekat

  68. @#40 Jens T.T

    Wenn Du den Duden zitierst, solltest Du auch diesen verlinken.
    http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/archiv.php?log=0&begriff=Neger&id=91#nachgeschlagen
    Die Bezeichnungen Neger, Negerin sollten im öffentlichen Sprachgebrauch nicht mehr verwendet werden, da sie zunehmend als Diskriminierung empfunden werden.
    Wie kann sich ein Ausdruck verselbständigen, dass er diskriminierend wird? Und wer empfindet zunehmend was? Liegt es nicht eher im Auge des Betrachters?
    Auch deshalb empfinde ich den Ausdruck als nicht diskriminierend, weil ICH es nicht so sehe.
    Und werde auch weiterhin in Ruhe mein „Bauernfrühstück“ meine „Königsberger Klopse“ oder „Hamburger“ und „Kosakenzipfel“ verspeisen…

  69. Immer diese geheuchelte & anerzogene PC-Müllabsickerungen…

    Kein Mensch, nicht mal die Gutmenschen regen sich darüber auf, wenn man sie „rassistisch“ Langnase, Weißkohl, Krautkopf, Krauts, Kartoffel nennt. Das ist spielerisch.

    Und „Neger“ passt in diese Kategorie und nicht auf die Beleidigungsstufe von „Nazi“!
    Wobei man sich selbst an „Nazi“ gewöhnt hat, wenn man weiß von wem es kommt, dann ist es ja schon wieder als Kompliment (Satire) aufzufassen. PK-Moralapostel haben nie gelernt über sich selbst zu lachen, deswegen sind die total pikiert übertrieben empört, wenn man inkorrektes Verhalten an den Tag legt. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er damit klar kommt, wie er es nutzt und definiert! Und ich definiere mich immer selbst und nicht über die Außenfassade von Neusprech-Vollkaspern!

  70. @#16 kartoffelsalat: Da kannst du (und andere) herumschwabulieren wie Du magst – Fakt ist, dass hier in letzter Zeit (ich lese und kommentiere hier seit JAHREN mit) permanent neue Namen auftauchen (u.a. kartoffelsalat), die hier noch nichts oder kaum etwas beigetragen haben, ausser Kritik!

    Und genau wie 80% der Nazi-Schmierereien von Linken begangen werden, genauso sind 80% dieser Beitraege von linken Trollen verfasst.

  71. #78 Conny008
    das stimme ich dir 100 % zu

    Louis Farakhan ,, Denn eizigsten weißen den ich verehre ist Adolf Hilter, weil er soviel Juden getöte hat.

    Jermia Wright, Muhammad Ali, Nation of Islam, Black Muslim Movement, Barack Obama?,

    Schade das sowas nicht in der Schule durchgenommen wird.

  72. #81 HPH (17. Nov 2008 23:50)

    Vermehrt am Wochenende fliegen sie ein. Die
    PC Gebürsteten. Man kann auf sie warten und es ist erstaunlich, wieviele dann auf diese Linie einschwenken. Leute ohne eigene Meinung, die ihre Fahne nach dem Wind hängen.
    Sie mäandern, wie Regenwürmer.

  73. Es langt langsam!

    yaab hat einfach aufgezeigt, wie ein Kandidat für POTUS seine Abstammung in seine wahltechnisch optimale Richtung hingelogen hat – mehr nicht.

    Daß der Gleiche jetzt Mitglieder der demokratischen Vor-Vor-Regierung und Republikaner in sein „CHANGE“-Team aufnimmt: Smile !!!

    Das ganze PC- und Rassismusgefasel: Lasst Euch vor dem Karren spannen …

  74. @81 HPH
    Lustig, ich lese auch seit Jahren mit, und erst gestern gab es einen driftigen Grund, mich anzumelden. Leute, die sich hier mit „Linkes-/Arabisches-Gesocks“-Geschwafel auslassen und nichts konstruktives zu den Artikeln (die ja nun auch immer häufiger als „Artikel“ zu werten sind) beizutragen haben, gibt es hier schon genug.
    Warum gibt es zunehmend Leute, die sich an einigen Dingen auf PI stören? Weil das Niveau zunehmend sinkt. Die Seite somit mit dem kleinen Finger in den Dreck gezogen werden kann. Die Ausrufe teilweise nicht besser sind als die derer, die ihr hier so anprangert.
    Es heißt doch immer, man muss Kritik üben dürfen. Fähig zum Nachdenken sein. Hier darf man das wohl dennoch nicht, ohne abgestempelt und in eine Ecke gedrängt zu werden – das, was die meisten hier doch am Mainstream bemängeln.

  75. Damit das Niveau nicht weiter sinkt, dürfen wir jetzt nach unseren Schul-Lateinkenntnissen kramen (hier in der BRD dürfen wir das ja noch, in England könnte das bereits eine Provokation der „Asians“ darstellen): „Neger“ leitet sich ab von lat. niger, und das bezeichnet eine Farbe von milchkaffeebraun bis schwarz, paßt also weit besser für „Afro-Amerikaner“ als „schwarz“, weil richtig schwarz sieht z.B. Obama keineswegs aus. Das ist wieder solch eine Sprach-Burka, unter der die Realität nicht mehr sichtbar wird. „Nigra sum, sed formosa“, „dunkel bin ich, aber gar lieblich“, so steht es in der Bibel. „Neger“ ist keineswegs eine Beleidigung, und über „Ethnien“ oder Hautfarben zu sprechen desgleichen nicht. Hab auch nix davongehört, daß aus Gründen der politischen Korrektheit jetzt Nigeria und der Niger umbenannt werden müssen. Und Individuen werden ohne Ansehen ihres Äußeren bei uns zulande selbstverständlich mit ihrem Namen angesprochen, – jedenfalls von Erwachsenen. Bei Jugendlichen gerät dieser schöne Brauch allerdings galoppierend ins Hintertreffen (da heißt es nur noch „Ey, Alde(r)“ oder „Ey, Digge“ oder sowas).

  76. Wenn ein Sxhwarzer zu einem Schwarzen Neger sagt ist es nicht das selbe, als wenn es eine Weißer sagt. Und glaub mir jeder schwarzer fühlr sich beleidigt, wenn es von einem Weißen, als Neger bezeichnet wird. Das sieht man auch in US Filmen wie die von Chris Tucker.

  77. Die Deutschen (auch die meisten PI-Kommentatoren) vermuten, das weisse Amerikaner viel rassistischer sind, als sie in der Tat sind. Das ist die Folge von vielen Faktoren: die deutsche Bildungssystem und Medien, Hollywood-Filme, psychologische Projizierung, u.a.

  78. ad #56 karlmartell (17. Nov 2008 20:36)

    Hier fragte jemand, warum in den USA überhaupt die Rassen erwähnt werden.

    Antwort: Turmfalke (dearly and deeply missed!) weist darauf hin, dass in den USA der Arzt nach der Rassenzugehörigkeit fragt, um die optimale Therapie finden zu können, weil es rassenbedingte Stoffwechselunterschiede und Krankheitsverläufe gibt.

    Im übrigen ist man dabei (in den USA, wo sonst?) rassenspezifische Pharmaka zu entwickeln (siehe hier.

    ad #4 Salahadin (17. Nov 2008 17:00)

    Ich habe 2000 in Kalifornien gelebt und diesen Census ins Haus bekommen.
    Auch wenn ich damals noch nichts von der Islamisierung Europas etc,. wußte, fiel mir doch auf, dass sich ein Araber bei dieser Volkszählung nicht wieder findet: er ist nicht “Asian”, nicht “Black”, nicht richtig “White”. Was hätte er ankreuzen sollen?

    Nach der US-Definition firmen „Arabs“ unter „white“.

    ad#34 Vernunftzeitalter (17. Nov 2008 18:48)

    Aber der kritische Punkt des ursprünglichen Artikels war ja folgende Passage:

    Rein biologisch gesehen ist Barack Hussein junior zur Hälfte weiß und zur Hälfte schwarz. Ja, er ist sogar etwas mehr weiß als schwarz, weil er wie alle Buben von Mutter Stanley Ann das große X-Chromosom, vom schwarzen Vater dagegen nur das kleine und an Genen arme Y-Chromosom bekommen hat. Und alle seine Mitochondrien sind ebenfalls von der Mutter. Sein Energiehaushalt ist damit, wenn man so will, reinrassig “weiß”.

    Dieser rassen-biologische Klaumauk hat überhaupt garnichts mit der von den Amerikanern in Personenstandsurkunden veranstalteten Kategorisierung zu tun, sondern postuliert sogar eindeutig rassisch-genetische Differenzen wegen des “Energiehaushaltes”. Selbst wenn es aus biologischer Sicht diese energetischen Unterschiede geben mag (was ich nicht beurteilen kann), so kann ich in dem Hinweis keinerlei politischen Erkenntnisgewinn sehen.

    Siehe oben (biologischer Bezug der US-Rasseneinteilung).

    Vor allem aber dies: Obama selbst argumentiert mit der biologischen Rasse und dem genetischen Erbe seines Vaters (heritidy). Wenn er das selbst tut, dann darf man sich dem meiner Meinung nach auch anschließen.

  79. Und noch was.

    Es gibt einen Riesenunterschied zwischen dem amerikanischen Rassenbegriff und dem, den die Nazis benutzen. (Erfunden haben sie ihn nicht, das taten andere vor ihnen.) Den Nazis ging es um Rassen, die angeblich „besser“ oder „wertvoller“ sind als andere; ganz oben stand der „arische Herrenmensch“, ganz unten die „Neger“, Russen und Juden. Bei letzteren war die „jüdische Rasse“ allein durch Abstammung definiert; gab es irgendwo eine
    jüdische (Ur-)Großmutter oder einen (Ur-)Großvater, dann war der Betroffene ein „jüdischer Mischling“ und wurde z.B. nach Einführung des Reichs-
    beamtengesetzes aus dem öffentlichen Dienst entfernt. So verlor Deutschland etliche hochkarätige Wissenschaftler, von denen viele in die USA gingen.

    Wie Wilhelm Goldschmidt, der in Kalifornien eine Professur fand (University of California, Berleley). Er schreibt in seinem damals populären Büchlein „Einführung in die Wissenschaft vom Leben“ 1954 ganz selbstverständlich:

    Warum hat der Neger keine Wade? […][ Beim Weißen ist das Fersenbein ziemlich kurz, beim Neger aber ziemlich lang.

    Ist also Goldschmidt, der seine Stellung verlor und Deutschland verlassen musste, weil er der „minderwertigen jüdischen Rasse“ zugerechnet wurde, ein Rassist? Selbstverständlich nicht. Er verweist auf einen anatomischen Unterschied zwischen den biologischen Rassen, ohne daraus Höher- oder Minderwertigkeiten abzuleiten. Beser als an diesem Beispiel kann man den Unterschied kaum deutlich machen, der zwischen Nazi-„Rassen“ und den USA-„Rassen“ besteht.

  80. #28 Demokrit (17. Nov 2008 18:26)

    Mit solchen Beiträgen und leider auch der Parteinahme für Pro-Köln auf dieser Seite, wird es für mich in letzter Zeit immer schwieriger, neue Leser für PI zu gewinnen.

    Dann scheinst du dich in einem sehr speziellen Millieu zu bewegen, die Leserzahlen steigen nämlich kontinuierlich. 🙂

    Und in meinem Umfeld hatte bislang niemand etwas gegen Pro Deutschland. Ich werbe kräftig weiter.

  81. Pythagoras:
    Dann kannst du auch gleich versuchen, den Begriff Bleistift durch Granitgemischstift zu ersetzen, oder die Menschen darüber aufklären, dass ein Wort wie Bleichgesicht oder Schweinchenfarbener für Weiße viel passender ist, denn kein weißer ist weiß in dem Sinne.
    Die Wortherkunft oder dass ein Wort durch Schul-Lateinkenntnisse erklärbar wird, ändert nichts an der Tatsache, dass es nun einmal in der Geschichte einer Nation oder ganzer Kontinente in negativem Zusammenhang gebraucht wurde und als Beleidigung missbraucht wurde.
    Ich verstehe gar nicht, was die ganze Diskussion darum soll. Manche Schwarze stören sich daran, fühlen sich diskriminiert, manchen geht es am Bobbes vorbei. Es ist allgemein bekannt, dass dieses Wort diskriminierende Züge hat, da sollte es doch kein Problem mehr für einen erwachsenen Menschen sein, es einfach sein zu lassen. Vor allem in einem Artikel, der Information bringen soll (was den Aussagen des Autors zufolge ja auch die Ziele waren).

    (Wäre durch die Worterklärung von Pythagoras dann nicht ein Widerspruch zwischen Begriff und Aussage des Textes? Wenn für dunkelbraune, also Mischlinge von Weißen und Schwarzen, Neger viel besser passt, hat er sich doch gar nicht als solchen konstruiert. Sein Schwarz-sein soll er sich konstruiert haben. Die Tatsache, dass er ein Mischling ist, wird ja wohl kaum einer abstreiten.)

  82. Ja, Demokrit.

    Solche Beiträge wie dieser hier, und dann das Eintreten für Pro Köln: das mißfällt Dir ?

    Mit anderen Worten: es fällt Dir nicht auf, daß auch Du eine eigene Bewertung in den Vordergrund zu stellen versuchst und erwartest, andere hätten sich danach auszurichten. Dafür, was Du für Konsens hälst, oder auch, was in weiten Teilen Konsens darstellen mag.

    Wie z.B. der Konsens, daß die Ansiedelung fremder Kulturträger für uns eine Bereicherung darstellt.

    Oder wie der Konsens in der Presse, daß man nicht abdruckt, was religiöse Gefühle anderer verletzten könnte.

    Damit bist Du mittendrin in einem Grundsatzproblem, aus dem heraus PI entstanden ist, oder jedenfalls seine Daseins-Berechtigung gefunden hat.

    Sollten wir das ändern?

    Dann sag uns doch einfach, was wir gut finden dürfen. Du scheinst das zu wissen.

    E.Ekat

  83. Nivea ist eine Creme

    Es ist allgemein bekannt, dass dieses Wort diskriminierende Züge hat, da sollte es doch kein Problem mehr für einen erwachsenen Menschen sein, es einfach sein zu lassen.

    Klar. Selbstzensur.

    Das eine ist für den einen ein Problem, das andere für den anderen.

    Die Erwähnung des Migrationshintergrundes bei Kriminalfällen: lassen wir es. Es könnte den betreffenden Gruppen nicht gefallen.

    Scheinefleisch im Kindergarten: verletzt die religiösen Gefühle der anwesenden Moslem- Kinder: entfällt.

    Weihnachtsfeiern: ebenso.

    Darstellungen von Mohammed, gar Karikaturen: gestrichen.

    Die Diskussion der christlichen Kirche: in jeder, auch unflätigenden und beleidigenden Weise gestattet. Grundrecht.

    Islam: Index. In Österreich muß sich eine Sbgeordnete ihrer Immunität entkleiden lassen, weil sie darstellt, das Tatsache ist: Mohammed war nach unserer heutigen Wahrnehmung ein Kinderschänder.

    Ich erinnere mich: vor vielen Jahren gab es in NRW bei den Grünen eine skandalöse Diskussion, Päderasten nicht weiter zu ächten.

    Wer weiß, vielleicht sollten wir aus diesem Kulturverständnis jemanden als zukünftigen Führer ins Auge fassen? Indem wir Begriffe umwerten, wird aus einer guten eine schlechte Sache, und aus einer neutralen eine belastete?

    Man darf nicht sagen, was man für richtg hält, und dies beginnt mit Ächtung der dafür vorgesehenen Begriffe.

    Auf diese Weise werden bereit Hinweise auf Rasseunterschiede aus dem Sprachgebrauch entfernt, gelten als anrüchig. Siehe die Verwunderung hier in diesem Board darüber daß die Amis die Rasse abfragen.

    Na sowas.

    Kann das korrekt sein? Darf das sein ? fragt sich dann der Deutsche.

    E.Ekat

  84. Ich sprach nicht von der Erwähnung des Migrationshintergrunds (in Kriminalfällen), nicht von Schweinefleisch im Kindergarten, nicht von Weihnachtsferien und auch nicht von Mohammedkarikaturen.

    Ich sprach von dem Gebrauch eines Wortes, das negativ besetzt ist, allerdings in sachlichem Zusammenhang angebracht werden will.

    Das Verlangen nach Sachlichkeit hat gar nichts, aber auch gar nichts mit deinen oben genannten Beispielen zu tun.
    In politischen Zusammenhängen/Diskussionen/… sensibel vorzugehen und auf seine Worte zu achten heißt nicht, Tatsachen weglassen oder umschreiben zu müssen (siehe Migrationshintergrund). Es bedeutet nicht, kuschen zu müssen (hier: sich dhimmihaft verhalten zu müssen), es bedeutet nicht, seine Werte über den Haufen werfen zu müssen und nicht, von der Mehrheit ungewollte oder als unangenehm betrachtete Themen nicht ansprechen zu dürfen.

    Ja, man kann unnötige Begriffe wie „Neger“ meiden trotzdem gegen die Islamisierung Europas sein.

  85. „Seit der Volkszählung 2000 wählt jeder US-Bürger die Rasse selbst, zu der er oder sie sich am stärksten zugehörig fühlt. “

    Wenn das so ist, will ich ein Asiate sein.

    Dass es verkehrt ist, seine „Rasse“ als Argument für oder gegen jemanden anzusehen, sehe ich im Übrigen genauso.
    Das zeigt nur, dass der Mensch nichts aus seiner Geschichte gelernt hat.

  86. #97 Nivea ist eine Creme

    Ich sprach von dem Gebrauch eines Wortes, das negativ besetzt ist, allerdings in sachlichem Zusammenhang angebracht werden will.

    Das Wort „Neger“ ist überhaupt nicht negativ besetzt, das wollen uns nur die Linken einreden, die über alles die Deutungshoheit haben wollen. Aber wenn du möchtest, darfst du auch gerne „Schwarzer“, „Farbiger“, „Maximalpigmentierter“ oder was auch immer sagen.

    Bei unseren Freunden aus Südosteuropa, die manchmal Probleme haben, zwischen mein und dein zu unterscheiden, ist es das gleiche Theater: „Zigeuner“ ist negativ vorbelastet, „Sinti/Roma“ inzwischen auch, jetzt sind wir bei „mobile ethnische Minderheit“. Was für ein Schwachsinn!!!

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