Der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) hat die rote SA als das bezeichnet, was sie ist: SA. Natürlich nicht, als sie Hand in Hand mit seinen Genossen in Köln darüber bestimmen durften, wer das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahr nehmen darf. Auch nicht, als sie in Berlin eine jüdische Ausstellung zerstörten. Die Erkenntnis kam erst, als sie das Stadtparlament stürmten, das der kleine Fürst als sein Wohnzimmer betrachtet.

Die linksextremistische taz orakelt von einem „neuen Nazivergleich“, was uns sagen soll, dass es etwas ganz Schlimmes ist, die Dinge beim Namen zu nennen:

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) hat linke Jugendliche mehrfach mit Nationalsozialisten verglichen. Der Anlass: eine lautstarke Protestaktion linksalternativer Jugendlicher in Potsdams Stadtparlament am vergangenen Mittwoch, die eine laufende Sitzung zeitweise lahm legte. „Die Nazis haben auf diese Art und Weise Parlamentarier eingeschüchtert. Das sind schon dieselben Methoden“, hatte Jakobs dazu gesagt.

Die jungen Potsdamer hatten – zum Teil vermummt – für mehr soziokulturelle Freiräume demonstriert. Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten im Stadtparlament stimmte schließlich einem Rederecht zu. Jakobs, mehrere Stadtminister und die CDU-Fraktion verließen den Raum. In einer Fernsehsendung am nächsten Tag blieb Jakobs bei seinem Vergleich mit der NS-Zeit: „So wurden Demokraten damals auch eingeschüchtert.“ Demokratie müsse sich aber ohne Druck entfalten können. Sein Vergleich sei nicht falsch, er müsse nur richtig verstanden werden.

Seitdem ist die Empörung groß. „Jakobs verharmlose mit seinen Bemerkungen den SA-Terror der 20er und 30er Jahre“, sagt Hannes Püschel von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnnen. Auch Die Linke kritisiert Jakobs massiv: Die Partei hatte im Stadtparlament für das Rederecht der jungen Leute gestimmt. „Jakobs muss sich entschuldigen“, sagt Anita Tack, Abgeordnete der Linken im Brandenburgischen Landtag. Doch eine Entschuldigung gibt es bisher nicht. Am Wochenende sagte Jakobs lediglich, er würde es „bedauern, wenn sich die Betroffenen mit Nazis gleichgesetzt fühlen.“ So sei es ausdrücklich nicht gemeint gewesen. Dennoch halte er die Methode, Stadtverordnete einzuschüchtern und zur Gewährung des Rederechts zu nötigen, für „eine Gefährdung der Demokratie“, sagte Jakobs. „Dieser Verrohung der Sitten muss Einhalt geboten werden.“

Jann JakobsDa hat Jakobs (Foto l.) Recht und wird die löbliche Einstellung hoffentlich auch gegenüber seinen Kölner Parteigenossen und seinem Amtskollegen Schramma (CDU) vertreten, die die rote SA noch als willige Vollstrecker der Obrigkeit gegen kritische Bürger begrüßen. Der Vergleich mit dem historischen Vorbild an sich ist ja nicht neu. Er war eben auch schon richtig, als PI ihn brachte. Und da wurde er auch nicht missverstanden, sondern ganz richtig.

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56 KOMMENTARE

  1. Der neue Faschismus wird sich nicht Faschismus nennen – er wird sich Antifaschismus nennen!
    Dies wird jeden Tag aufs Neue bewiesen.

  2. Ich wiederhole mich gerne: ich bin WIRKLICH froh, dass die Regierung mittlerweile in Berlin sitzt und nicht mehr in Bonn.

  3. Ein „schöner Spagat“, den der Jakobs da macht.

    Irgendwann wird er den Spagat so weit machen müssen, daß er sich dabei selbst zerreißt!

    Aber er wird sich lieber selbst zerreißen, als mal die Wahrheit auszusprechen und dahinterzustehn, wie alle anderen Politiker (Waschlappen) auch.

  4. Das Heulen der Linken und des Vertreters der linksextremen VVN ist ganz witzig, trifft der Nazi-Vergleich doch jetzt diejenigen, bei denen er wirklich angebracht ist!

    Heute im Kölner Stadt-Anzeiger:

    Der ewig schlimme Vergleich
    Leider hält die deutsche Geschichte mit dem Nationalsozialismus ein historisches Paradigma bereit, das sich zwecks innerstaatlicher Feinderklärung auch heute noch trefflich instrumentalisieren lässt – Kulturredakteur Markus Schwering sinniert über die Merkwürdigkeiten des Lebens, nicht zuletzt des eigenen.
    (…)
    Wer sie mit Nazi-Verbrechern in Beziehung setzt, richtet sich letztlich selbst: Wenn es nicht so lächerlich wäre, müsste man sagen: Er verharmlost unerträglich die Diktatur, er geht der notwendigen Sachauseinandersetzung aus dem Weg, er hintertreibt das öffentliche Bemühen um ein sachadäquates Geschichtsbild der Deutschen.
    Historisierung des Nationalsozialismus? Ach was, seine Umfunktionierung zur wohlfeilen Münze der symbolischen Diffamierung zeitigt eine Aktualität besonders schäbiger Art. Bleibt nur zu hoffen, dass die Wertlosigkeit dieser Münze allmählich doch auf breiter Front erkannt wird.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1226670968039.shtml

    Wie recht er doch hat, der Herr Schwering. Der Begriff „Nazi“ ist von der Linken in den vergangenen Jahren in einer inflationären Weise gebraucht worden, daß in der Tat dadurch die Nationalsozialisten auf unverantwortliche Weise verharmlost wurden. Endlich wird man dessen jetzt gewahr … die Nazikeule ist stumpf geworden, im Gegenteil scheint sich das Blatt jetzt zu wenden. Der Vergleich, den der Potsdamer Oberbürgermeister jetzt gebraucht, ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Die Erkenntnis eines SPD-Mitglieds kommt hier zwar spät, doch sie kommt.

    Wie hatte Ignazio Silone doch auch so recht. Er war ein Sozialist, der im Laufe seines Lebens erkannt hat, daß der Sozialismus zwar eine schöne Idee ist, aber doch nur eine Illusion, ein Hirngespinst.

  5. „Die jungen Potsdamer hatten – zum Teil vermummt – für mehr soziokulturelle Freiräume demonstriert.“

    Wenn ich für „soziokulturelle Freiräume“ (dabei wissen die Krawallmacher wahrscheinlich nicht einmal wie man das buchstabiert) demonstriere brauche ich keine Vermummung, liebe taz.

    Ansonsten, alles wie gehabt.

    Quod licet Iovi non licet bovi.

  6. @PI:

    könnt ihr mich nicht wieder aus der moderation entlassen?
    ich verspreche auch brav zu sein, aber manchmal kann einem schon der kragen platzen! 😉

    Müsste wieder gehen. PI

  7. Was sind eigentlich »linksalternative Jugendliche«? Gibt es auch »rechtsalternative Jugendliche«? Warum hört man dann nie etwas von »rechtsalternativen Jugendlichen« sondern immer nur von »rechtsradikalen Jugendlichen«? Warum kaum von »linksradikalen Jugendlichen«? Gibt es nur linksalternative und rechtsradikale Jugendliche? Sind »alternativ« und »radikal« neuerdings Synonyme? Oder will hier jemand eine künstliche Unterscheidung schaffen, weil er nicht die verschiedenen Sozialismen gleichbehandeln will? Liest heuer niemand mehr Klemperers »LTI« (Lingua tertii Imperii)?

  8. Jakobs verharmlost den SA-Terror nicht, sondern spricht ihn offen an. Dass das einigen mißfällt, kann ich mir gut vorstellen. Denn gerade die Methoden vom Bund der AntifaschistInnnen und der Linken gleichen immer öfter denen des Nationalsozialismuses. Höchste Zeit diese rot lakierten Nazis aus den Parlamenten zu jagen.

  9. In den 20er und 30er Jahren hatten nicht nur die National-Sozialisten, sondern auch alle anderen Sozialisten Partei-Schlägertrupps!!
    Das sind historische Fakten.

    Das was sich heute Links nennt, hat auch in den 20er und 30er Jahren geprügelt und eingeschüchtert.

    Damals haben die National-Sozialisten gegen die anderen Sozialisten und Demokraten gewonnen. Wie sieht das heute aus? Gewinnt wieder eine sozialistische Gruppierung?

  10. Aus dem Pazifismus wird eben der seelische Faschismus.
    Auch eine Art der Unterdrückung, bis wir wieder im körperlichen Faschismua landen.
    Wenn der geist aufgibt, obsiegt die Gewalt,
    das war schon immer so.
    Und wir erleben es auf’s Neue mit underen lieben Muselmanen, denn die sind Argumentationslos und denken mit den Muskeln.

  11. @ #6 Friederich
    Genau diese Gedanken gingen mir auch durch den Kopf. Jetzt bin ich Froh sagen zu können ich bin „RechtsAlternativ“ ohne Radikal. Scheiß Wortspiele, aber gehören wohl in Unsere Zeit.

  12. ROFL!
    Jetzt schlagen sie schon gegenseitig mit der Nazikeule aufeinander ein. Allerdings befürchte ich, dass bei denen auch schwerere Schläge auf den Hinterkopf das Denkvermögen nicht steigern.

    #6 Friederich (17. Nov 2008 15:10)
    Bei „Linksalternativ“ handelt es sich um einen alten Rechtschreibfehler. Es muss heißen: „Linksalternaiv“.

  13. #1 HPH:

    Zitat: Der neue Faschismus wird …

    arrrrgh… Ich kann diesen Satz einfach nicht mehr hören. 🙁

    Jeder, der ihn nächsten wiederholt, sollte dazu verdonnert werden, PI 10,- Euro zu spenden! 😉

  14. die machthaber werden jetzt von ihrer eigenen brut eingeholt. herlich! warum sollen sie eigentlich nicht selbst die erfahrung am eigenen leib machen, daß die unterschiede zwischen rotem internationalem und braunem nationalem sozialismus, zwischen stalin und hitler nur marginal, mithin eher semantischer natur sind. und die zeitungen werden auch noch dran kommen.

  15. Es ist also Verharmlosung der SA wenn diese mit brennenden Privat PKWs, zertrümmerten Schaufenstern verletzten Polizisten und zusammengeschlagenen Passanten verglichen wird.
    Daraus entnehme ich das der ganze Terror von links nicht schlimm ist.
    Was wohl passieren würde wenn ich eine jüdische Gendenkstätte verwüste oder Polizei Fahrzeuge anzünde. Der Hubschrauberflug nach Karlsruhe wäre wohl für mich reserviert.
    Nur die linken Zecken dürfen so was machen.
    Schöne neue (grüne) Welt.

  16. Dazu passendes FUNDSTÜCK !!!

    In der letzten „Neon“ war ein Artikel darüber, wie sich rechtsradikale vermummte Antiglobalisierungs-Schläger unter linksradikale vermummte Antiglobalisierungs-Schläger mischen.

    Die „stern“-nahe „Neon“ nennt das dann „Nazis unterwandern Jugendkultur“.

    Je nachdem, aus welcher Richtung es kommt, ist es also Terror oder Kultur.

    Nachzulesen hier:
    http://www.neon.de/kat/252624.html

  17. Der Kampf um die Deutungshoheiten fordert nun auch innerfraktionell seine Opfer, ob dies zu einer Normalisierung beitragen wird, wage ich zu bezweifeln. Die Entwertungen der Begrifflichkeiten durch diese Dumpfbacken wird nicht mehr zu revidieren sein, denn die Geister die man rief, wird man nun nicht wieder los, wie denn auch, die linke SA und die Vertreter der faschistoiden Politideologie der Unterwerfung haben schon längst ihre wortbeugenden und wortentstellenden Brückenköpfe gebildet und wüten als Metastasen im Körper der Demokratie, die mehr denn je einer Leitkultur entbehrt.

    Rausschneiden ist die einzige Therapie, auch wenn es wehtut….

  18. Den größeren inner-linksgrünen Spagat legen aber wieder die GrünInnen hin, ohne allerdings das Kind beim Namen zu nennen, denn mit dem neuen Vorsitzenden ist nun vieles Unangenehme tabu:

    http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/255/255147.dem_hass_keine_chance_homophobie_entschi.html

    Dem Hass keine Chance – Homophobie entschieden entgegentreten

    Um was es geht
    Programm
    Wegbeschreibung
    Wichtige Hinweise
    Kongress am 21. und 22. November 2008 im Bundestag
    Um was es geht

    Wir haben das Lebenspartnerschaftsgesetz und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Es gibt offen schwule Bürgermeister, lesbische und schwule Abgeordnete. Millionen Menschen jubeln den CSD-Paraden zu. In Meinungsumfragen sprechen sich starke Mehrheiten für die rechtliche Gleichstellung aus. Lesben und Schwule leben heute so frei wie nie zuvor in der deutschen Geschichte. Gleichzeitig tönt es in einem höchst populären Rap-Song: „Berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen jede Schwuchtel“. Das ist kein Einzelfall. Im Fußballstadion und auf dem Schulhof sind homo-feindliche Parolen Alltag. Lesbischen und schwulen Jugendlichen werden oft noch große Probleme gemacht. Auch im Wirtschafts- und Arbeitsleben besteht erhebliche Diskriminierungsgefahr.

    Lesben- und Schwulenfeindlichkeit ist noch nicht überwunden. Homophobie ist Gift für das gesellschaftliche Klima. Homophobe Sprüche und Gesänge sind nicht spaßig. Weghören gilt nicht, wenn gegen Minderheiten gehetzt wird.

    Antihomosexuelle Gewalt ist immer noch virulent. Allein der Anblick eines lesbischen oder schwulen Paares kann GewalttäterInnen motivieren, brutal zuzuschlagen.

    Trotz der großen gesellschaftspolitischen Erfolge fühlen sich viele Lesben und Schwule im Alltag bedroht. Verstärkt die steigende Sichtbarkeit und Akzeptanz zumindest zeitweise die Aggressivität bei denjenigen, die sich nicht zu Respekt oder auch nur zu Toleranz durchringen wollen? Was bedeutet das für die Themensetzung in der Bürgerrechtspolitik? Diesen Fragen will der Kongress nachgehen.

    Dazu soll der erreichte Stand an Akzeptanz bilanziert werden. Der Kongress will den aktuellen Erscheinungsformen, Brennpunkten und den Quellen von Homophobie nachgehen. Ebenso wollen wir Gegenmittel diskutieren.

    Reden Sie mit! Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

  19. # 19 Hundeblick

    Man liest und hört von so vielen unglaublichen Vorkommnissen, aber Dein Fundstück ist tatsächlich wieder mal ein absoluter Höhepunkt.
    „Die Schläger der »Autonomen Nationalisten« unterwandern die linke Jugendkultur“, unununfaßbar.

  20. Manchmal helfen eben nur noch schlagkräftige Argumente um die Pennbrüder da oben wachzurütteln.

    Endlich hats mal einen der Richtigen getroffen…

  21. #6 Leserin

    Das Heulen der Linken und des Vertreters der linksextremen VVN ist ganz witzig, trifft der Nazi-Vergleich doch jetzt diejenigen, bei denen er wirklich angebracht ist!
    <blockquote
    Heute im Kölner Stadt-Anzeiger:

    Der ewig schlimme Vergleich
    Leider hält die deutsche Geschichte mit dem Nationalsozialismus ein historisches Paradigma bereit, das sich zwecks innerstaatlicher Feinderklärung auch heute noch trefflich instrumentalisieren lässt – Kulturredakteur Markus Schwering sinniert über die Merkwürdigkeiten des Lebens, nicht zuletzt des eigenen.
    (…)
    Wer sie mit Nazi-Verbrechern in Beziehung setzt, richtet sich letztlich selbst: Wenn es nicht so lächerlich wäre, müsste man sagen: Er verharmlost unerträglich die Diktatur, er geht der notwendigen Sachauseinandersetzung aus dem Weg, er hintertreibt das öffentliche Bemühen um ein sachadäquates Geschichtsbild der Deutschen.
    Historisierung des Nationalsozialismus? Ach was, seine Umfunktionierung zur wohlfeilen Münze der symbolischen Diffamierung zeitigt eine Aktualität besonders schäbiger Art. Bleibt nur zu hoffen, dass die Wertlosigkeit dieser Münze allmählich doch auf breiter Front erkannt wird.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1226670968039.shtml
    </blockquote

    Diese morbiden Strolche lernen es nie.

    Für die Linken ist bereits jeder aufrechte bürgerliche Demokrat ein Nazi, wenn er es nur wagt, sich gegen Linksextremismus und gegen die planvolle Islamisierung, die unsere Demokratie bedrohen, auszusprechen.

    Diesen ewig schlimmen Vergleich als reines Totschlagargument bringen die Linken von Rot-Rot-Grün seit Jahrzehnten!

    Jetzt aber, wo das Tun der Ultra-Linken sich kaum noch von den demokratifeindlichen Ausschreitungen der Nazi-SA unterscheidet, soll das mit einem mal nicht mehr korrekt sein?

    Und dann kommt dieser verlogene Schwachsinn noch ausgerechnet vom Kölner Stadtanzünder, der sich wie kaum eine Zeitung vorher, in Stürmermanier und mit Nazi-SA-Methoden um die Zertrümmerung von Meinungs- und Versammlungsfreiheit gemeinsam mit der roten SA „verdient“ gemacht.

    Man sollte die dafür Verantwortliche aus allen Ämtern prügeln.

  22. Es sind nicht nur die „Methoden“.

    Es ist vor allem die Ideologie, die „Denke“, die Nazis und andere Sozialisten praktisch ununterscheidbar macht.

    Ob das Stalinisten, Maoisten, Hitleristen, Marxisten, Trotzkisten, Leninisten usw.usf. sind, ist irrelevant.

    Ohne einen inhaltlichen Vergleich mit den Sozis zu beabsichtigen:

    Auch das Christentum besteht aus tausend Varianten, die auch gerne aufeinander einprügeln, ohne daß wir daran zweifeln, daß es jeweils Christen sind.

    Ratio

  23. Natürlich ist es völlig richtig, dass die illegalen Antifa-Aktionen deutlich harmloser sind als der SA-Terror (jedenfalls bisher).
    Das Muster ist aber doch ein ähnliches – in vielen Punkten.
    Dass manch einer den (natürlich hinkenden) Vergleich mit der SA in so einem Stadium scheut ist verständlich. Dass der Vergleich aber gleich ein größerer Skandal zu sein scheint als die Antifa-Aktion selbst irritiert dann aber doch.

    Noch schlimmer wird es, wenn man sich ansieht welche Genossen sich so über diesen Vergleich aufregen.
    Die gleichen, die Wohnheime für Asylwerber auf der Saualpe mit Konzentrationslagern (!) vergleichen. Wer erklärt es gäbe Probleme mit der Migration, Frauen wären gute Mütter oder ähnlich schlimme Dinge kann sich auch auf einen Vergleich mit den Nazis freuen.
    Dabei hinken diese Vergleiche nicht einmal mehr.

    Doppelmoral. What else?

  24. Ich hab´schon immer gesagt, es muss noch viel schlimmer werden, damit es besser werden kann.

    Offensichtlich geht ja jetzt auch dem einen oder anderen gutmenschlichen SPD Verantwortlichen auf, dass irgend etwas mit dem linken Mob falsch in Deutschland läuft. Späte Erkenntnis, aber vielleicht noch nicht zu spät.

    Die Politiker müssen vermutlich erst „am eigenen Leibe spüren“, was das für ein chaotisches Gesindel ist.

  25. @ #14 Bad Religion

    Diese Wortspiele nennt man Diktion, und das ist extrem wichtig!
    Nur mit richtiger Diktion kann man den Mainstream (oder auch die Masse genannt) zur Meinungsbildung lenken.
    Mit falscher Diktion hat man KEINE Chance.

  26. Hut ab vor dem Mann. War ja klar, dass jetzt wieder die selbstgefällige Empörungsarie der Linken losgeht.
    Ich wünsche mir nur einen Politiker, der sich hinstellt und sagt: „Warum sollte ich mich entschuldigen? Ich habe nur meine Meinung gesagt.“

  27. Ob schwarzer Block, rote oder braune Faschos, eines ist klar – es geht hier eindeutig um die Diskriminierung von Farben!

    So kann das nicht weitergehen, wir brauchen die gleichberechtigung aller Farben und sollten eine Initiative gründen. Vielleicht bekommen wir dann sogar staatl. Fördergelder, von denen wir dann mal so richtig feiern gehen können.

    Über rein politische Inhalte reden? Wer macht das denn heutzutage schon. Da hört einem doch keiner mehr zu und in die Schlagzeilen kommt man erst recht nicht.

  28. Das Wort „alternativ“ verbinde ich immer mit den Grünen. Da die Grünen heute ziemlich grau geworden sind sind, fällt mir im Zusammenhang mit der grünen Partei immer folgender Spruch ein: Die Alternativen der alten Naiven.

  29. Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvolisten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang. (…) Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons der Unterwerfung geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er kann, arbeiten wider die Geißel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand – Widerstand -, wo immer Ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser antidemokratischen Kriegsmaschine, ehe es zu spät ist, ehe die letzten Städte ein demokratischer Trümmerhaufen sind, gleich Köln, und ehe die letzte Jugend des Volkes irgendwo für die Hybris des Islams verblutet ist. Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt! (…)

    In Memoriam und inspiriert durch : Hans Scholl und Alexander Schmorell, Juni 1942.

  30. #21 Eurabier (17. Nov 2008 15:43)


    http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/255/255147.dem_hass_keine_chance_homophobie_entschi.html


    Bürgermeister …
    Abgeordnete …
    Millionen Menschen …
    Bürgerrechtspolitik …

    Was sind denn die GrünInnen für ein sexistischer Faschohaufen geworden? Muß das nicht BürgermeisterInnen, AbgeordnetInnen, MenschInnen und BürgerInnenrechtspolitik heißen (bei SchwulInnen und LesbInnen bin ich mir nicht so ganz sicher). Tss, tss, tss … überall FrauInnendiskriminierung, sogar bei den GrünInnen.

  31. Lob für Jakobs ist völlig unangebracht. Für 2 Linksextreme die bei einer Wahlveranstaltung der DVU einen Generator zerstörten, ließ er Spenden sammeln. Auch beim Fall Emryas M. hat er ins selbe antideutsche Horn geblasen.

  32. Mal abgesehen davon, daß die Behinderung eines Verfassungsorgans (hier: das Parlament) härteste Bestrafung erfordert und die Duldung dieser Störung seitens einiger der Parlamentarier schon für sich gesehen ein unerhörter Vorgang ist:

    Die Zeitung schreibt von „jungen Potsdamern“. Das ist ein Skandal hoch 3 !!!111!
    Sexismus!!!! Immerhin waren auch junge PotsdamerInnen unter den VerbrecherInnen.

    Ich werde die „taz“ gleich morgen der zuständigen gender-mainstreaming-BeauftragtIn melden!

  33. Linksextreme Randalierer kann man auch gut mit den roten Frontkämpferbund gleichsetzen. Nazivergleiche braucht man nicht.

  34. Ich finde diese Aktion der linken SA doppelt grossartig und finde, das sollten sie unbedingt wiederholen:

    1. haben Sie wieder einmal bewiesen, wessen Gesinnung Kind sie sind

    2. es traf endlich mal „einen da oben“ und nur so wird sich was ändern!

    Wenn die feinen Damen und Herren im politischen Olymp selbst Opfer derer werden, die sie herangezüchtet haben!

    Die Ernte der 68’er Saat ist verfault!

  35. linksalternative Jugendliche
    Also eine derartige Verharmlosung ist ja schon direkt strafbar. Diesen vermummten Linken Schlägertrupp der wenn es sein muss über Leichen geht als eine Art lila Latzhosentragender Blümchenpflücker darzustellen.
    Bin ja mal gespannt ob ich jemals den Ausdruck „Rechtsalternative Jugendliche“ zu lesen kriege. Ach ne , das sind ja allesamt durch und durch NAZI’s.

  36. mit dem SA Vergleich schmeichelt er den roten Nazis. Da handelt es sich nur um totale Nichtsnutze, die sich in der Randale ausleben.
    Sozialschnorrer, die ihre Ernährer berotzen.
    Die einzig richtige Reaktion ist eine Wucht, die sie zeit ihres verkommenen Lebens nie vergessen. Wenn wir dem nicht wehren, haben wir morgen eine rote Diktatur.

  37. #41 freddy (17. Nov 2008 18:45)

    Linksextreme Randalierer kann man auch gut mit den roten Frontkämpferbund gleichsetzen. Nazivergleiche braucht man nicht.

    Ja, sicher geht das. Wäre eigentlich sogar correkt. Aber da bemerken die Adressaten die Parallele nicht, weil die irgendwo in ihren desorientierten Hirnen abgespeichert haben: RFB = Helden, SA = Verbrecher. Diesen Wahrnehmungsfilter kann man nur umgehen, wenn man provokativ Parallelen zwischen RFB und SA herausstellt.

  38. „So ein Schwein aber auch, dass er nicht sofort von allen Ämtern zurückttritt und sie den friedlichen Demonstranten schuldbewußt zur Verfügung stellt!
    Eine Entschuldigung ist ja wohl das Mindeste!!!“
    Ironie aus.

    Wir leben bereits in einer linksfaschistischen Diktatur, bloß die meisten brauchen noch, es zu bemerken…

    ..die stehen halt auf klare Ansagen:

    Solange es noch keine Geheimpolizei gibt, die täglich jemand unserer deutschen Nachbarn verhaftet, und die dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden, ist für die alles noch „lupenreine Demokratie“!

    – hoppla, das war ja mal ein Freudscher!
    😉

  39. Seitdem ist die Empörung groß. “Jakobs verharmlose mit seinen Bemerkungen den SA-Terror der 20er und 30er Jahre”, sagt Hannes Püschel von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnnen.

    Au ja, na klar! Wir sind doch die „guten“ … Nazis!
    Übrigens gabs wohl zwei Vereine von Antifaschisten. Die einen waren richtige Kämpfer gegen den Faschismus (FIR) – und die andren, der VVN nämlich, eher eine Ansammlung von Privilegienabstaubern, die zwar nichts gegen die Nazis unternommen hatten, aber ganz fürchterlich verfolgt wurden. Und zwar umso mehr, je größer die erreichbaren Privilegien waren.

    Das die im „Kampf gegen Rechts“(TM) so aktiv sind, ist deswegen nicht weiter verwunderlich.

  40. War ja klar. Als was soll man diese nach militärischen Leitfäden aus dem DDR-Staatssicherheits-Fundus geschulten Einsatzkommandos sonst bezeichnen? Einzig diese dezentrale und vordergründig unorganisiert erscheinende Struktur unterscheidet diese Kräfte von den bisher bekannten parteilichen oder staatlichen Strukturen.

    Tatsächlich liegt ein StaSi-Vergleich näher. Moralisch ändert (oder verbessert) das allerdings gar nichts.

  41. @ #51 Jan Heitermeier (17. Nov 2008 23:23)

    Tatsächlich liegt ein StaSi-Vergleich näher.

    Moralisch ändert (oder verbessert) das allerdings gar nichts.

    Ideologisch auch nichts.

    Nach wie vor gelten die Gleichungen:

    Sozis = Nazis.
    Nazis = Sozis.

    Logisch und daher allgemeingültig gesehen:
    eine Äquivalenz.

    Ratio

  42. “Jakobs muss sich entschuldigen”, sagt Anita Tack, Abgeordnete der Linken im Brandenburgischen Landtag. Doch eine Entschuldigung gibt es bisher nicht. Am Wochenende sagte Jakobs lediglich, er würde es “bedauern, wenn sich die Betroffenen mit Nazis gleichgesetzt fühlen.”

    Wir haben doch Meinungsfreiheit in Deutschland, oder? Und die Meinung des Herrn Jakobs ist demnach zu tolerieren, Basta!

    Wieder mal typisch Linke: Kämpfen selbst für Meinungsfreiheit und sonstwas, wollen aber die „Meinung“ andersdenkender unterdrücken, verneinen – ungeschehen machen.
    Erneut zeigt sich: Meinungsfreiheit darf es nur dann geben, wenn es der Meinung der „Linken“ in diesem Land entspricht.

    Anders: Die Leistungsträger in diesem Staat sollten sich nach den Befindlichkeiten der Bildungsfernen, der Schwachen, der Trägen und Faulen richten…: Linkes, unnützes Crazywonderland…

  43. taufbecken (17. Nov 2008 17:08) OT

    >Bundestagsabgeordneter Henry Nitzsche kommt zur nächsten Demonstration gegen die Großmoschee.

    Der parteilose Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche wird auf der nächsten Mahnwache gegen die Kölner Großmoschee am 13. Dezember 2009 sprechen. <

    Chapeau!(Wieder einmal, kann man da nur sagen!)
    Mit jedem Auftritt beweist H. Nitzsche, dass er nicht nur furchtlos ist, sondern wirklich das Recht hat, sich Volksvertreter zu nennen!
    Gut, dass seine Wählervereinigung sich deutschlandweit geöffnet hat für Mitglieder und auch wachsend Zulauf findet.

  44. Wenn sich die LinkInnen schon über nen „Nazivergleich“ freuen, werden sie das was ich jetzt sage geradezu lieben:

    Kommunismus = Nationalsozialismus = Scheisse

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