Zu Weihnachten ein Blutbad im Dom

Was planen Rachid und Ghafir (Foto) aus Marokko zu Weihnachten? Frieden auf Erden? Nein, lieber ein blutiges Feuerwerk im Mailänder Dom und vielleicht in einer Polizeistation oder einer Kaserne oder in einem Parlamentsgebäude. Auch vor Mord an Kindern macht der Dschihad für Allah nicht Halt. Hauptsache viele Tote. Nachdem die Gespräche der beiden Al Kaida Brüder wochenlang abgehört wurden, sitzen sie jetzt wegen des geplanten Weihnachtsterrors in Haft.

Ein Auszug aus ihren Unterhaltungen:

Ghafir: „Du wirst sehen, zu Weihnachten sind sie alle total durcheinander. Egal, wo du hingehst. Du kannst die Leute in die Luft sprengen, die du vor dir siehst, verstehst du?“
Rachid: „Nein, nicht zu Weihnachten, es gibt zu viele Kontrollen.“
Ghafir: „Zu Weihnachten gehe ich in den Dom, ich werde da die eine oder andere Bombe aus chinesischer Fabrikation hinlegen.“
Rachid: „Dann kaufen wir von denen, sagen wir, 100 bis 200 Stück, die legen wir in ein Auto.“
Ghafir: „Willst du Benzin benutzen oder Methan-Gas?“
Rachid: „Wozu, um zu zünden?“
Ghafir: „Du brauchst kleine Gasflaschen, wenn du mit dem Auto erst einmal gegen die Mauer knallst, fliegt alles in die Luft.“
Rachid: „Das müssen dann aber viele Gasflaschen sein.“
Ghafir: „Mit fünf, sechs treten die schon eine Lawine los.“
Rachid: „Was sollen denn fünf oder sechs erreichen?“
Ghafir: „Ich schwöre es. Ich erinnere mich an einen, der hat auf diese Weise hier in Italien ein echtes Massaker angerichtet, der hat 30 – oder waren es sogar 50 – Leute umgebracht.“
Rachid: „Das ist genau das, was ich machen will.“

Doch nicht nur der Mailänder Dom geriet ins Visier der Terroristen, denen es darum ging, die italienische Gesellschaft zu schwächen und empfindlich zu treffen. Auf das Töten von Soldaten, Polizisten und Politikern freuen sie sich wie andere Menschen über Geschenke unterm Weihnachtsbaum.

Ghafir: „Ich schwöre dir, ich kämpfe hier.“
Rachid: „Aber zunächst müssen wir unsere Ziele wählen.“

(…)

Rachid: „Ich würde als Ziel lieber das Hauptquartier der Polizei aussuchen, da, wo die Leute sind, die etwas zu sagen haben.“
Ghafir: „Aber im Polizeihauptquartier gibt es keine Soldaten, wir müssen die Kasernen angreifen, es ist besser, Panzer anzugreifen und Soldaten. Es ist schön. Ich finde es aber besser, die Soldaten anzugreifen. Oder aber eine Sitzung im Parlament, wenn du da mit dem Auto reinrast und die explodieren lässt, das ist vielleicht noch besser.“

Die Ungläubigen sind an ihrem Schicksal „selber Schuld“, schließlich haben sie den falschen Glauben und töten „unschuldige“ Rechtgläubige. Sogar Kinder in einem italienischen Supermarkt umzubringen, ist daher eine „ehrenvolle“ Aufgabe im Kampf für Allah.

Ghafir: „Mit den Ungläubigen kannst du nicht zusammenarbeiten, denk doch nur an die Italiener, die nach Afghanistan gehen, um da Unschuldige umzubringen.“
Rachid: „Wenn ich in eine Standa (italienischer Supermarkt) hineinginge, ich würde sie zusammentreiben, weil sie die Muslime bekämpfen, weil die unsere Kinder umbringen, also müssen wir ihre Kinder umbringen. Man kann nicht in seinem Bett sterben, es gibt einen großen Unterschied, im Dschihad zu sterben oder einfach im Bett.“

Auch Rachids Frau war angeblich mit den Weihnachtsfeierplänen ihres Gatten einverstanden.

(Spürnase: Humphrey)




Deutschland-Debatte über Kampf gegen Rechts™

Kampf gegen RechtsMathias Brodkorb, SPD-Abgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern, hat vor ein paar Tagen in der Süddeutschen Zeitung den undifferenzierten Kampf gegen Rechts™ in seiner Partei kritisiert und damit eine Debatte losgetreten. Auch der Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt prangert in einem Interview mit dem Deutschlandradio an, dass es in Deutschland üblich geworden sei, unter dem Etikett „rechts“ alles von nicht links bis rechtsextremistisch zusammenzufassen. Lesenswert!

(Spürnase: Thomas D.)

» werner_j.patzelt@mailbox.tu-dresden.de




„Auswärtsspiel“ für Hertha gegen Istanbul

Gala-FansIn Berlin steht Bundesligist Hertha BSC im Uefa-Cup-Spiel gegen Galatasaray Istanbul vor 40.000 türkischen Fans als Gast im eigenen Stadion. Die Herthaspieler haben sich bereits auf ein „gefühltes Auswärtsspiel“ eingestellt. Denn Hertha-Fans gibt es unter den türkischstämmigen Migranten kaum, obwohl sich Hertha BSC mit Mehmet Matur extra einen aus ihren Reihen als Integrationsbeauftragten im Präsidium hält.

Auszug eines FAZ-Interviews mit Matur:

Ist das Uefa-Pokalspiel für Sie wirklich ein Derby?

Das ist schon ein bisschen wie Kreuzberg gegen Wedding, wo die Hertha ihre Wurzeln hat. Es ist das Spiel der zwei Klubs, die in Berlin vermutlich die größten Fangruppen haben. Das Stadion wird ausverkauft sein, es werden wohl mehr als die Hälfte der Fans zu Galatasaray halten. Ich glaube nicht, dass bei Hertha gegen Union ähnliche Stimmung herrschen würde.

Hat denn Galatasaray womöglich mehr Fans in Berlin als die Hertha?

Nicht ganz: Aber es gibt in Berlin wohl mehr Fußballfans mit türkischen Wurzeln als Hertha-Anhänger. Und in so einem Spiel ist eine türkische Mannschaft – egal ob Galatasaray, Fenerbahce oder Besiktas – wie eine Nationalmannschaft. Deshalb halten auch Fener- und Besiktas-Fans zu Gala, selbst wenn sie im Trikot ihres Teams zum Spiel gehen. Das sind dann zusammen mehr Fans als die von Hertha.

Gibt es auch Hertha-Fans mit türkischen Wurzeln?

Sehr wenige. Und das gibt mir als Integrationsbeauftragtem sehr zu denken. Ich frage mich: Warum halten die Jugendlichen mit türkischer Abstammung eher zu Galatasaray als zu dem Team ihrer Heimatstadt?

Haben Sie eine Antwort?

Ich denke, dass Hertha wie auch andere Vereine in Deutschland bislang die Chance vertan haben, sich für türkischstämmige Fans zu öffnen. Auch dieses Spiel jetzt wurde nicht wirklich genutzt, um mit Aktionen für eine Annäherung zu werben.

Was hätte man machen können?

Ich vermisse zum Beispiel auch ein Vorspiel mit Jugendmannschaften von Hertha beispielsweise gegen den Berliner Verein Galatasaray Spandau. Das hätte sich doch angeboten. Hertha hatte auch die Chance vertan, als Yildiray Bastürk hier gespielt hat. Mit ihm als Zugpferd hätte man Fanklubs in Kreuzberg gründen und so die Leute an den Verein binden können.

Stimmt es Sie eigentlich traurig, dass bei Hertha derzeit kein türkischstämmiger Spieler mitspielt trotz des riesigen Potentials an Talenten?

Natürlich ist das schade. Trauriger ist jedoch, dass Galatasaray womöglich mehr gebürtige Berliner Jungs aufs Feld schicken wird als Hertha. Ümit Karan ist von Türkiyemspor Berlin zu Galatasaray gewechselt, Hakan Balta aus der Hertha-Jugend in die Türkei gegangen und hat es zum Nationalspieler gebracht. Wahrscheinlich sprechen bei Galatasaray sogar mehr Spieler miteinander Deutsch auf dem Feld als bei der Hertha. Neben den beiden Berliner Jungs sind auch Torwart Aykut sowie die Spieler Volkan Yaman, Serkan Galik und Alparslan Erdem in Deutschland aufgewachsen, Baris Özbek ist sogar deutscher U21-Nationalspieler.

Der Sport als Motor der Integration… In Deutschland klappt nicht mal das.




Sendlinger Moschee vor dem Aus

Gute Nachrichten aus München: Die vom SPD-Oberbürgermeister Ude gegen den Willen des Volkes geförderte Moschee in Sendling wird voraussichtlich nicht gebaut. Unter dem Druck der öffentlichen Proteste haben sich die Betreiber soviel Entgegenkommen gegenüber der deutschen Gesellschaft abringen lassen, dass für die Kölner DITIB, die auch hinter diesem Moscheeprojekt steckt, das Vorhaben uninteressant geworden ist. Es sollte sogar in Deutsch gepredigt werden. Eine Zumutung für die türkischen Integrationsverhinderer.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet:

Die Moschee am Gotzinger Platz steht vor dem Aus. Der Trägerverein sieht sich offenbar wegen ausbleibender Spenden außerstande, das etwa zwölf Millionen Euro teure Projekt zu stemmen. OB Christian Ude (SPD), der sich seit Jahren für den Bau engagiert, ist alarmiert und will nun mit dem Verein über das weitere Vorgehen beraten.

Einem Bericht der türkischen Tageszeitung Hürriyet zufolge war bei der Mitgliederversammlung am Sonntag mit mehr als 40 Teilnehmern nur noch eine Person dafür, das Projekt Moschee trotz der ins Wanken geratenen Finanzierung fortzuführen. Mehmet Curuk, der Vorsitzende des Moschee-Trägerverein Ditim, sagte am Dienstag jedoch auf Anfrage, eine Entscheidung dazu sei noch nicht gefallen. Curuk sagte zur Süddeutschen Zeitung lediglich, es habe dazu keine Abstimmung gegeben. Weitere Fragen dazu wollte er nicht beantworten.

Ausschlaggebend für den Stimmungswechsel bei den Mitgliedern ist offenbar, dass die Ditib, die von Köln aus bundesweit mehr als 800 türkisch-islamische Vereine koordiniert, dem Projekt zunehmend kritisch gegenübersteht und jegliche Finanzierung ablehnt.

Beobachtern zufolge ist man bei der Kölner „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“, die direkt dem türkischen Staat untersteht, nun der Ansicht, das Münchner Moscheeprojekt sei zu offen und zu liberal angelegt. Auf Kritik der oberen Ebene stieß offenbar auch, dass es in der Moschee am Gotzinger Platz sogar Gebete in deutscher Sprache geben und der Dialog mit den christlichen Kirchen intensiviert werden soll.

OB Christian Ude, der am Montag durch Recherchen türkischer Journalisten von der neuen Situation erfuhr, zeigte sich im Gespräch mit der SZ besorgt über die Entwicklung. Sollte das Projekt tatsächlich an den Finanzen scheitern, wäre eine wichtige Chance vertan, den Muslime den Weg aus den Hinterhöfen in die Mitte der Gesellschaft zu bahnen. Ude kündigte baldige Gespräche mit den Beteiligten an, um Klarheit zu schaffen.

(…)

Tatsache ist, dass der Trägerverein sich bereits mit den Vorarbeiten für das Neubauprojekt, die auf 500.000 Euro geschätzt werden, finanziell verausgabt hat und deshalb knapp 90.000 Euro der fälligen Grunderwerbssteuer nicht aufbringen konnte. Die Stadt musste einspringen, bekommt das Geld aber auf jeden Fall zurück – unabhängig davon, ob die Moschee gebaut wird oder nicht.

Den Verkaufserlös des ehemaligen Moscheegeländes will die DITIB jetzt lieber in Kölner Projekte stecken. Dort hält Türkenfritz Schramma den rückständigen Moslems den Rücken frei und bewahrt sie vor unverschämten Forderungen wie der Verständlichkeit des Gepredigten oder sonstigen Integrationsanstrengungen. Den Münchner Bürgern einen herzlichen Glückwunsch für ihren erfolgreichen Widerstand!

» Die Geschichte des Sendlinger Widerstandes bei PI

(Spürnase: g.b.)




Türkenknast für Deutschen Professor?

Ein türkischer Staatsanwalt ermittelt gegen den Bremer Professor Ronald Münch. Bei einer Einreise in die Türkei drohen dem deutschen Wissenschaftler drei Jahre Haft, weil er in einem Vortrag erwähnt hat, dass der türkische Staatsgründer Atatürk nach heutigen westlichen Maßstäben Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen habe.

WELT-Online berichtet:

Ein türkischer Staatsanwalt ermittelt gegen den Bremer Professor Ronald Münch wegen Beleidigung des Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk. Münch werde beschuldigt, Atatürk bei einem Vortrag auf einer Tagung des EU-Parlaments über Massaker im Osten der Türkei herabgewürdigt zu haben, berichteten türkische Medien. Der Staatsanwalt in Ankara habe angeordnet in Belgien wegen des Textes der Rede vorstellig zu werden. Bei einer Einreise in die Türkei drohten Münch im Falle einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft.

Münch sagte dazu am Dienstag, er habe über Vorgänge in der heutigen Provinz Tunceli (ehemals Dersim) gesprochen, wo damals hauptsächlich Armenier und Aleviten lebten. Im Laufe der Zeit wurden Tausende von ihnen vertrieben. 1937 kam es zum Aufstand, den die Regierung blutig niederschlug. Mehrere zehntausend Menschen starben.

In seinem Vortrag bewertete Münch diese Vorgänge rechtlich und kam zu dem Ergebnis, dass der damalige Präsident Mustafa Kemal Atatürk und sein Kabinett dafür verantwortlich sind. „Wenn das heute vor Gericht käme, wäre das eine Anklage wegen eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit und partiellen Völkermords“, erklärte Münch. In der Forschung sei es normal, dass Geschichte nach heutigen Maßstäben neu bewertet werde. „In der Türkei findet die Aufarbeitung von Geschichte generell nicht statt, wie man am Völkermord an den Armeniern sehen kann“, sagte Münch. „Das muss ein Land aber auf sich nehmen, um Verantwortung zu zeigen.“ Und das könne auch von einem Land erwartet werden, das Mitglied in der EU werden will, sagte er.

(Spürnasen: Humphrey, Lukas)




Das antideutsche Streben der Türken-Verbände

KolatDie CDU hat gestern mit großer Mehrheit beschlossen, in das Grundgesetz solle der Satz aufgenommen werden: „Die Sprache in der Bundesrepublik ist Deutsch“ (PI berichtete). Im Hinblick auf unsere Nachbarn in Europa ist eine solche Verankerung der eigenen Landessprache in der nationalen Verfassung nichts außergewöhnliches, sondern eine Selbstverständlichkeit. Zumindest für alle Staatsbürger, aber auch für die diejenigen Gäste und Ausländer, die ernsthaft um Integration und Förderung ihres Gastlandes bemüht sind.

Den Willen zur Integration der in Deutschland lebenden Türken, also auch der uneingeschränkten Solidarität und Loyalität zu ihrem Gastland, muss man zumindest der Türkischen Gemeinde in Deutschland wieder einmal mit einem wachsenden Gefühl der Unverständnis und der Beunruhigung absprechen.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde fragte nach dem Beschluss des CDU-Parteitages polemisch, wieso Hunderte von gestandenen CDU-Politikern einen Anlass für einen solchen Beschluss sähen. Niemand bezweifle, dass die „Amtssprache“ Deutsch sei, sagte Kenan Kolat, der bereits mehrfach durch deutsch-negative Äußerungen aufgefallen ist.

Vielleicht, lieber Herr Kolat, hatten die CDU-Delegierten ja noch Ihre Aussagen in den Ohren, in der Sie es vor einigen Monaten im Namen Ihrer Gemeinde mit drastischen Worten abgelehnt hatten, dass türkische Frauen, die ihren in Deutschland lebenden Ehemännern nachfolgen wollen müssen, zuvor einen kleinen Grundwortschatz von ca. 400 deutschen Wörtern können sollten.

Bei solchen polemischen und deutschenfeindlichen Äußerungen könnte man, Herr Kolat, schon daran zweifeln, ob Sie und ihre Landsleute die deutsche Sprache wirklich so unzweifelhaft anerkennen oder ob Sie nicht sogar darauf hinwirken möchten, dass zumindest in Zukunft, wenn der Anteil ihrer Landsleute an der deutschen Gesellschaft enorm gewachsen sein wird, nicht doch die türkische Sprache eine wesentliche Rolle spielen soll.

Vielleicht hatten die CDU-Delegierten ja auch die zunehmend zweisprachigen Hinweis- und Informationsmedien in deutschen Behörden – vom Arbeitsamt bis hin zum Finanzamt – vor Augen, weil Gemeinden und Behörden vor dem Unwillen vieler Türkinnen und Türken die deutsche Sprache zu erlernen kapituliert haben.

Wenn Kolat nun von „Assimilierungsdruck“ schwadroniert – während im ganzen Land Moscheebauten wie Pilze in die Höhe schnellen und die deutsche Kultur durch immer stärkere Zugeständnisse an türkische Lebensweisen sowie Kultur- und religiöse Befindlichkeiten der Türken leidet, dann zeigt er und seine türkische Gemeinde schlicht einen maßlosen und damit deutschfeindlichen türkischen Lobbyismus, der vom Verfassungsschutz beobachtet gehört.

Deutsch ist National- und Umgangssprache. Darauf zu bestehen ist eine Integrationsselbstverständlichkeit. Die Nationalsprache soll im Grundgesetz verankert werden. Und in diesem Zusammenhang sollte auch endlich klar sein, dass die Farben Schwarz-Rot-Gold nicht nur Dienst- oder „Amts“- Flaggen der Behörden sind, sondern die Fahne, unter der sich die Deutschen vereinen. Ausländische, insbesondere türkische Fahnen ebenso zu gebrauchen, wäre schlicht unsäglich und würde die Kluft zwischen Deutschen und Türken weiter verstärken.

» Handelsblatt: Deutsch-Vorstoß löst Patriotismus-Debatte aus

(Gastbeitrag von Thorsten U.)




Afghanistan: „Rooming in“ im Frauenknast

In Afghanistan gibt es ebenso wie im islamischen Pakistan Gefängnisse für Frauen (Betsy Udink beschreibt eins in ihrem Buch „Allah und Eva„), wo diese unter entsetzlichen Zuständen mitsamt ihren Kindern dahinvegetieren. Auch Hochschwangere sind dabei, deren Kinder im Dreck geboren werden und im Dreck aufwachsen – ohne Sonne, ohne Freude, ohne Liebe. Auch Focus online hat das Grauen jetzt entdeckt und berichtet darüber.

Im Gegensatz zu Pakistan muten die Verhältnisse in Kabul fast idyllisch an, mit Kindergarten, sauberer Kleidung und Betreuung. Jedenfalls für’s Foto. Die „Vergehen“ der Frauen sind – wie in islamischen Ländern üblich – oft „Verbrechen gegen die Keuschheit“, zum Beispiel Flucht vor dem prügelnden Ehemann.

Hunderte Afghaninnen sitzen wegen angeblicher Flucht von zu Hause oder illegalen sexuellen Beziehungen im Gefängnis. Die Kinder wandern mit in den Knast.

In der Peripherie von Kabul, im trostlosen Stadtteil Badam Bagh, versteckt sich hinter hochgezogenen Mauern und Stacheldraht die erste Frauenhaftanstalt „Mahbas-e-Zanana“.

Dort leben seit wenigen Monaten 82 weibliche Häftlinge und 73 Kinder. Eine davon ist Mauluda, eine zierliche junge Frau von erst 22 Jahren, verurteilt zu zwölf Jahren Haft wegen „Flucht von Zuhause“ und „Ehebruch“. Mit im Knast lebt ihr heute acht Monate altes Baby Benafsha.

Mauluda landete im Knast, weil sie vor ihrem prügelnden Mann davonlief. „Ich war erst 14, als mich meine Eltern mit dem damals über 40-jährigen Mohammad, einem Tagelöhner, zwangsverheirateten“, erzählt Mauluda. (…) Maludas Geschichte ist kein Einzelfall. Zwar sitzt die Mehrheit der Frauen in „Mahbas-e-Zanana“ wegen krimineller Delikte, wegen Mord und Todschlag, Drogendealerei und Kidnapping im Knast. Aber gut 30 Prozent wurden wegen Ehebruch, Flucht vor dem Ehemann, Flucht vor einer Zwangsehe oder wegen illegalen, sexuellen Beziehungen, wozu nach aktueller afghanischer Rechtsprechung auch Vergewaltigungen zählen, eingebuchtet – mit oft drakonischen Strafen von bis zu 20 Jahren.

Hat aber nichts mit dem Islam zu tun, denn dort sind Frauen glücklich, gleichberechtigt und nicht zwangsverheiratet. Gegenteilige reale Erscheinungen in allen islamischen Ländern sind zufällig und kulturell, aber nicht islamisch, zu erklären.

(Spürnase: Atalanta)




Manipulation der Hoffnung – Wege zur Macht

Was wussten die Wähler außer „Hope“ und „Change“ tatsächlich über Barack Obama und seine Partei, als dieser gewählt wurde? Offenbar nicht viel, wie folgender Video-Ausschnitt aus einem Dokumentarfilm über die US-Wahlen 2008 zeigt. Viele der befragten Obama-Wähler wussten nicht, von wem der US-Kongress bisher geführt worden war und kennen nicht einmal die eigenen politischen Vertreter.

Was alle wussten und die Gemüter viel mehr bewegte war, dass Sarah Palins Teenie-Tochter schwanger ist. Auch sonst war jedes noch so künstlich aufgebauschte Skandälchen über die Vizepräsidentschaftskandidatin an der Seite John McCains in aller Munde. Die Obama-Wähler kannten sich mit Sarah Palin sogar besser aus als mit Barack Obama selbst.

Peinlichkeiten Obamas, wie seine Bemerkung, er habe in 57 (von insgesamt 50!) US-Bundesstaaten kandidiert, wurden entweder gar nicht bemerkt oder auch den Republikanern in die Schuhe geschoben – alles Peinliche und Gemeine musste ja schließlich ihr Fehler gewesen sein.

Dass Demokrat Joe Biden vor einem möglichen Krieg in den nächsten sechs Monaten gesprochen hatte, kann doch nicht sein, denn die Demokraten sind Frieden. Oder wurden die Politiker etwa von ihren eigenen Wählern völlig falsch verstanden? Wurden diese Wähler von den linkslastigen Medien etwa manipuliert?

Fox-News hat das Video aufgegriffen, den Macher des Films befragt und die Wähleraussagen von Demokraten und Republikanern kritisch analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass die Republikaner eindeutig besser darüber informiert waren, wen sie gewählt haben.

(Spürnase: Die Realität)




Ordnungsamt Düsseldorf: Kein Schutz, nirgends

Die Grünen, die mit ihrer Multi-Kulti-Träumerei rechtsfreie Räume und Zustände wie in der Düsseldorfer Altstadt erst möglich gemacht und eifrig gefördert haben, geben ihre städtischen Ordnungdienstmitarbeiter zum Abschuss frei. Schutzlos sollen sie sich wie Lämmer auf die Schlachtbank führen lassen. (Foto: Günter Karen-Jungen, Fraktionsvorsitzender der Grünen)

Sie (Anm.: Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes). fordern aufgrund der zunehmenden Aggression bestimmter Altstadtbesucher: „Gebt uns endlich eine Waffe, wenigstens einen Schlagstock!“

In einem Brief an den EXPRESS beklagen sich OSD-Mitarbeiter, im Volksmund Stadt-Sheriffs, dass sie in ihrem Bemühen um Ordnung von der Stadt, der Amts- und Abteilungsleitung und dem Rat im Stich gelassen werden.

Ein OSD-Mitarbeiter, der aus Angst vor Ärger nicht genannt werden will: „Wir nehmen immer mehr Aufgaben der Stadt wahr. Das ist auch gut so. Aber wir lassen uns dafür beleidigen und bespucken, müssen schwere Schlägereien schlichten, kommen dadurch immer wieder in höchst gefährliche Situationen.“

Noch nicht einmal Schutzwesten oder Helme wären für die abendlichen Einsätze in der Altstadt vorhanden. Die einzige „Waffe“ des Dienstes sei ein Reizsprühgerät.

Der Mitarbeiter: „Da kann man ja nicht ernsthaft von Schutz sprechen. Dabei sind wir nach dem Gesetz sogar befugt, Waffen oder Schlagstöcke zu tragen. Das räumt der Gesetzgeber der Ordnungsbehörde ein. Wir fragen uns: Warum werden wir damit nicht ausgestattet? So wie unsere Kollegen in Frankfurt am Main es bereits sind.“

Schutz der eigenen Leute? Nicht mit den Grünen!

Günter Karen-Jungen, Fraktionsvorsitzender der Grünen, ist strikt gegen eine Bewaffnung des OSD: „Das kommt überhaupt nicht in Frage. Das Gewaltmonopol hat die Polizei, und dabei soll es auch bleiben.“

Hat sie? In der Düsseldorfer Altstadt wohl schon lange nicht mehr.

Geschützt will Karen-Jungen den Ordnungsdienst schon sehen: „Aber auf keinen Fall durch eine Bewaffnung. Wenn die Zustände wirklich so schlimm sind, müssen eben mehr Polizeikräfte eingesetzt werden. Wir sind schließlich eine Großstadt. Ich werde das bei der Sitzung des Polizeibeirats in der nächsten Woche ansprechen.“

Blödes Gefasel ohne Wirkung. Soll hinter jedem Ordnungsdienstmitarbeiter ein Polizist stehen, der auf jeden Fall sein Gewaltmonopol immer unangemessen ausüben wird? Und wer soll zusätzlichen Polizistenstellen finanzieren? Die Grünen sind doch als erste dagegen und fordern stattdessen mehr Psychologen und Stuhlkreise, damit die jungen Migranten ihre „Diskriminierungs- und Migrationserfahrungen“ ausdiskutieren können. „Warum“, fragt unsere Spürnase, „wagen sich eigentlich Herr Karen-Jungen, Herr Beck und Frau Roth nicht mal für ein Wochenende als Hospitanten in die Migrantenschlachten“ und stellen ihre eigenen Schädel und Körper für Deeskalationsversuche zur Verfügung?

(Spürnase: Gaudillo)




Vereint in trautem Judenhass: Islam und NPD

Die Spielarten des Antisemitismus wuchern bis heute in wildem Wuchs nach allen Richtungen. Politisch reicht die Bandbreite der Judenhasser von Links- bis Rechtsaußen. In diesem vielfältigen Pool des Antijudaismus können sich manchmal auch zwei finden, die aus ganz unterschiedlichem Background dieselben totalitären Phantasien von Endlösungen verfolgen, denn der Feind meines Feindes…

Eines dieser versteckten Pärchen ist die NPD in trauter Zweisamkeit mit den Islamverbänden. Gelegentlich gibt es auch inhaltliche Techtelmechtel mit der Linken.

Hagalil schreibt:

Der hessische NPD-Funktionär Sascha Söder hat in einem am Freitag bekannt gewordenen Video seinen Wunsch geäußert, „alle Juden human erschießen“ zu lassen. Gegen den Studenten an der Uni Mainz wird bereits seit einigen Wochen wegen einer Rede bei einer Demonstration ermittelt, in der er den Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit „an die Wand gestellt“ sehen wollte…

Manch einer, der die NPD eigentlich bisher für wählbar gehalten hat, mag sich ob solcher Sprüche ungläubig die Augen reiben. Doch ist Rechts tatsächlich nicht gleich Rechts. Es gibt nicht nur im sozialistischen und islamischen sondern leider auch im rechten Lager Vergangenheitsleugner und Judenhasser. Gegen sie ist der Kampf gegen Rechts™ mit rechtsstaatlichen Mitteln tatsächlich berechtigt und erwünscht.

Mancher NPD-ler hat mit hat mit so manchem Linken einen gemeinsamen Feind, die Juden. Schon die NSDAP war einst ein Zusammenschluss von Nationalen und Sozialen. Heute gibt es erneut Annäherungen an den extremen Außenrändern des politischen Spektrums.

„Links wirkt“, sagt Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Partei Die Linke, gern. „Auch in der Opposition.“ Wenig später fährt er damit fort, dass er sich freut, mit der Gründung der Linkspartei ein Erstarken der rechtsextremen Parteien verhindert zu haben – weil statt den Nazis nun die Linkspartei die Katalysatorfunktion für frustrierte Protestwähler einnimmt. So sehr Lafontaine recht mit diesen beiden Aussagen hat: das kann nicht das einzige Ziel der Linkspartei sein.

(…)

Das letzte mal, dass in Deutschland eine so große ungleiche Verteilung von Einkommen, Lebensqualität und Macht bestand, war die Weimarer Republik.

Hinzu kommt, dass heute sehr viel mehr Muslime in Deutschland leben als noch vor 70 Jahren und dass auch diese glühende Antisemiten sind, die gerne mit der NPD und sozialistischen Antizionisten zusammenarbeiten.

Bereits vor der Machtübertragung an die Nationalsozialisten näherten sich bedeutende islamistische und nationalistische Strömungen von arabischer Seite dem deutschen Nationalsozialismus. Nach einer taktisch bedingten zeitweiligen Zurückhaltung von deutscher Seite entwickelte sich daraus eine engere Kooperation auf Basis gemeinsamer Feindbilder. Sie wurden insbesondere in den Briten als Kolonial- bzw. Konkurrenzmacht und den Juden als Einwanderer bzw. Gegenbild gesehen. Die als „Mutterorganisation“ des heutigen Islamismus geltende „Muslimbruderschaft“ führte etwa 1938 gewalttätige Proteste mit Parolen wie „Nieder mit den Juden“ oder „Juden raus aus Ägypten“ durch. Im gleichen Jahr verteilte man auf einer „Islamischen Parlamentarierkonferenz für Palästina“ arabische Übersetzungen von „Mein Kampf“ und der „Protokolle der Weisen von Zion“.

Insbesondere der Mufti von Jerusalem, Muhammad Amin el-Husseini, spielte ab 1937 eine wichtige Rolle als Kooperationspartner der Nationalsozialisten. Im November 1941 empfing ihn sogar Hitler persönlich in Berlin.

Vor diesem Hintergrund ist das bei Hagalil eingestellte Söder-Video nicht weiter verwunderlich und tatsächlich ein wichtiges Dokument, selbst wenn es aus einer Antifaquelle stammt, weil eben nicht nur aber auch rechtes Gedankengut antisemitische Auswüchse haben kann.

Das Video wurde offenbar in geselliger und vermeintlich interner Runde aufgenommen, sodass Söder seiner Zunge freien Lauf ließ. Grinsend und in gemütlich-hessischem Dialekt fragt Söder in die Kamera: „Können wir nicht einfach alle Juden human erschießen? Das habe ich nicht als NPD-Mitglied gesagt. Rein als Privatperson …“ In einer weiteren Sequenz des von einer Antifa-Gruppe veröffentlichten Videos sagt Söder: „Zum Schluss dann noch ein paar Worte. Ceterum censeo: Israel sollte weggebombt werden.“

Solche Sprüche sollten in der Tat weder in Klassenzimmern noch in der Volksvertretung etwas verloren haben.

(Spürnasen: Rudi2, Weatherman und Leukozyt)




Tophoven: Dschihad verantwortlich für Terror

Islam TerrorEs ist selten, dass im deutschen Fernsehen, noch dazu im Öffentlich-Rechtlichen, ungeschminkt über den eigentlichen Grund für die fast täglichen Terrorangriffe von Muslimen überall auf der Welt gesprochen wird. Am Montag konnte auch ein Islamversteher wie Reinhold Beckmann in seiner Sendung, in der es um den Anschlag von Bombay ging, das nicht verhindern.

Sein Fehler: Er hatte neben den braven Europaabgeordneten Daniel Caspary (CDU) und Erika Mann (SPD), die zufällig als Mitglieder einer EU-Delegation in der Finanzmetropole Bombay waren und den Terroranschlag live miterlebten, den Terrorexperten Rolf Tophoven eingeladen. Und der nahm – zum sichtlichen Missfallen von Beckmann und der SPD-Frau – kein Blatt vor den Mund:

Tophoven: „Entscheidend ist für mich die große ideologische Strategie, die hier gefahren wird.“

Beckmann: „Welche ist das?“

Tophoven: „Das ist die Strategie des Dschihad, des heiligen Krieges gegen die Ungläubigen, den die militanten Islamisten führen, von Asien bis in die USA. Das ist eigentlich der Hintergrund. Das ist implantiert in die Köpfe und ich behaupte, dass von 100.000en Muslimen gerade unten in Asien, wenn sie zum Beispiel nach Pakistan kommen, in das Nordwest-Gebiet an der Grenze zu Afghanistan, und dort eine Koranschule besuchen, dann spüren sie diese Abneigung, diese Aversion gegen den Westen, wo dann der Mufti ihnen sagt: Auch die Deutschen sind unsere Gegner, denn ihr seid die Partner der USA in Afghanistan und daher müsst ihr angegriffen werden. Also das ist das Element wo wir wachsam sein können und dieser militant islamistische Terrorismus strahlt ja aus bis nach Europa, bis nach Deutschland.“

Passend dazu die Aussage von Daniel Caspary, warum in Deutschland für den Fall eines Terrorangriffs auch sieben Jahre nach dem 11. September 2001 noch keine Regelung für einen Bundeswehreinsatz im Innern getroffen wurde:

„Manchmal denke ich, was muss denn noch alles passieren?“

Hier das komplette Video der Sendung (die Tophoven-Sequenz ab Minute 22):

» FAZ: „Beckmann“ und der Bombay-Terror

(Spürnase: Cumber)




Claudia ist ganz böse

Claudia Roth ist ganz böse. Denn in der Türkei, wo eigentlich alles ganz supi ist, haben sie angefangen, ein größenwahnsinniges Staudammprojekt zu bauen, ohne die Auflagen deutscher Umweltschützer zu berücksichtigen. Warum sollten die Türken die berücksichtigen, fragen Sie jetzt vielleicht? Na, weil wir das Ding bezahlen.

Der FOCUS berichtet:

Die Türkei hat nach Angaben von Umweltschützern trotz Warnungen europäischer Geldgeber mit dem umstrittenen Ilisu-Staudammprojekt in Südostanatolien begonnen. Aktuelle Fotos von der Baustelle am Tigris belegten „umfangreiche Arbeiten“ an dem geplanten Damm, erklärte die europäische Ilisu-Kampagne, ein Bündnis von Staudammgegnern, am Dienstag. Der Baubeginn widerspreche den Vorgaben Deutschlands, der Schweiz und Österreichs. Die drei Länder hatten Exportkredite für das Projekt an zahlreiche Auflagen geknüpft, die von der Türkei vor einem Baubeginn erfüllt werden sollen. Grünen-Chefin Claudia Roth kritisierte Ankara deshalb scharf.

Der mehr als eine Milliarde Euro teure Ilisu-Damm soll ein 1200-Megawatt-Wasserkraftwerk antreiben. Das Kraftwerk soll nach den Plänen der türkischen Regierung eine wichtige Rolle beim wirtschaftlichen Aufbau des verarmten und vom langen Krieg zwischen der Armee und Rebellen gezeichneten Kurdengebiet spielen. Staudammgegner werfen der Türkei jedoch vor, das Projekt ohne Rücksicht auf die Menschen in dem Gebiet und auf die Umwelt voranzutreiben. Der Dammbau erfordert die Umsiedlung von mehr als 50.000 Menschen. Von den türkischen Behörden lag am Dienstag keine Stellungnahme zu den Berichten über begonnene Bauarbeiten am Damm vor. (…)

Roth und die Grünen-Entwicklungspolitikerin Ute Koczy erklärten, die Türkei habe mit den begonnenen Baubarbeiten erneut bewiesen, „dass sie sich in verantwortungsloser Weise über jegliche Vereinbarungen hinwegsetzt“. Ankara habe die drei beteiligten europäischen Ländern „brüskiert“, weshalb die Bundesregierung nun endgültig die in Aussicht gestellten Hermesbürgschaften stoppen müsse.

Wie wird Claudia erst schimpfen, wenn sie merkt, dass auch ihre hier weilenden Schützlinge die auf sie projezierten Multikultiträume über die Erfindung eines supi-toleranten, knatschbunten Spaßislam nicht zu erfüllen gedenken …

(Foto: auf vielfachen Wunsch nicht Claudia Roth sondern: Staudammbau, ökologisch)




Muslimische Gebetsräume in katholischen Schulen

In jede katholische Schule gehört ein islamischer Gebetsraum mit einer Einrichtung für die rituellen Waschungen. Das fordern nicht etwa die Muslime – nein, das fordern die katholischen Bischöfe von England und Wales mit Zustimmung des Erzbischofs von Birmingham und gehen damit weit über alle gesetzlichen Ansprüche der islamischen Minderheit in Großbritannien hinaus.

Die Beweggründe für den vorauseilenden Gehorsam: Die Kirche will sich nicht vorwerfen lassen, religiöse Schulen würden die Segregation vorantreiben. Muslimische Gebetsräume als Mittel zur Integration also. Dass dieser Plan nicht funktionieren kann und nur zu verstärkter Separation führen muss, sollte eigentlich auch den Bischöfen klar sein. Nur ist ihnen offensichtlich ihr Image als Islamversteher wichtiger als die Zukunft ihres Landes.

Die Einrichtung der Gebets- und Waschräume würde die katholischen Schulen viel Geld kosten, klagt Daphne McLeod, eine ehemalige Lehrerin. Wenn muslimische Eltern eine katholische Schule für ihre Kinder wählen, müssen sie damit rechnen, dass das Gebäude nicht islamisch eingerichtet ist, findet sie.

Begeistert sind selbstverständlich die muslimischen Eltern. Majid Khatme, ein muslimischer Vater, begrüßt die Entscheidung der Bischöfe sehr. Er überlegt sogar, ihnen einen Dankesbrief zu schreiben.

Das letzte Wort in der Angelegenheit liegt bei den Schulen selbst.

(Spürnase: Skeptiker)




Obamas Schattenkabinett verärgert Linke

Die Kandidaten, die der zukünftige US-Präsident Obama in sein Kabinett berufen will, sorgen im linken Flügel der Demokratischen Partei und unter links-liberalen Journalisten für Verstörung. Sie befürchten bereits, dass Obama im Wahlkampf linke Parolen nur geäußert hätte, „um den Flügel bei der Stange zu halten“, was einer gewissen Komik nicht entbehrt.

Das moderate Kabinett des designierten US-Präsidenten Barack Obama verstört seine Anhänger. Viele Demokraten wünschen sich einen Linksruck in Amerika und sehen in den Clinton-Vasallen in Obamas Schattenkabinett eine Horde von Wölfen im Schafspelz. Obama droht an Rückhalt zu verlieren.

Robert Dreyfuss ist ein engagierter linksliberaler „Investigativjournalist“ aus dem altehrwürdigen Alexandria, einer linksliberalen Enklave des sonst eher konservativen Bundesstaates Virginia.

Von Alexandria aus kann man Washington sehen, und was Dreyfuss dort sieht, gefällt ihm nicht. Er hält Barack Obama inzwischen für einen konservativen Wolf im linksliberalen Schafspelz.

Im Magazin „The Nation“ schrieb er über Obamas außenpolitisches Team: „Sind wir überrascht, dass die Ansichten der konservativen und zur Mitte tendierenden Berater Obamas in Wahrheit den Auffassungen Obamas selbst entsprechen? Und sind wir überrascht, dass seine Kandidaten für außen- und sicherheitspolitische Ämter ausschließlich aus konservativen, moderaten, promilitärischen Zirkeln stammen, ohne einen – keinen einzigen! – Kandidaten, der den Antikriegsflügel der Demokratischen Partei repräsentierte? Nein, wir sind nicht überrascht.“ (…) Robert Kuttner, Ko-Chefredakteur des linksliberalen „American Prospect“, bekommt ebenfalls Bauchschmerzen. Es wäre, sagte er, sehr viel besser gewesen, wenn in Obamas Wirtschaftsteam „auch jemand säße, der zutiefst davon überzeugt ist, dass der globale Kasino-Kapitalismus eine Bedrohung darstellt“. Kuttner gibt Obama noch die Chance des Anfangs. Aber untergründiges Misstrauen nagt an ihm, ebenso wie an der Pulitzerpreisträgerin Leslie Savan. (…) Barack Obama, der Zen-Mönch im Weißen Haus, der Versöhner um der Versöhnung selbst willen, der Verräter an einer linksliberalen Wende im Leben Amerikas – es macht sich stille Unruhe im linken Flügel der Demokraten breit. Hat Obama im Wahlkampf linke Parolen etwa nur geäußert, um den Flügel bei der Stange zu halten? Hat man seine Stimme für eine Politik gegeben, die sich bei einigen Herzensthemen der Linken fast als Fortsetzung von Bush-Cheney herausstellt? Es gibt in Chicago eine Reihe früherer Weggefährten, die eine solche Wende- und Wandlungsfähigkeit Obamas bereits vor Jahren ausgemacht zu haben glauben. Sie haben im Wahlkampf hin und wieder darüber gesprochen, aber fanden nur selten Gehör.

Noch ist das alles nur Verdacht, Gefühl, Ahnung; vielleicht, so trösten sich manche Linksliberale, ist Obama ja nur besonders geschickt darin, eine neue dauerhafte Mehrheit für die Demokraten zu zimmern. Aber einige Vertreter des linken Spektrums fangen an, die Undurchschaubarkeit Obamas als mögliche Bedrohung ihrer eigenen Ziele zu empfinden.

(Spürnase: RechtsGut)




Wegen einer Zigarette fast getötet

Der eine „beleidigt“ einen Hund, der andere verweigert eine Zigarette. Beide bezahlten dafür fast mit ihrem Leben, denn beide hatten nicht bedacht, dass sich die „Diskriminierungs- und Migrationserfahrungen“ junger Zuwanderer nicht immer nur in Homophobie äußern.

Für Christopher K. (26) und seinen jüngeren Bruder (23) war der Samstag ein besonderer Tag. Beide hatten Geburtstag. Und beide wollten nach ein bisschen Party gegen 4. 30 Uhr nur noch ins Bett, übernachtet hätten sie bei einem Freund (23), der in Ehrenfeld wohnt. Ein paar Minuten wären es vom Schlecker-Markt an der Venloer Straße noch gewesen.

In diesen Minuten trifft Christopher K. aber auf Mehmet F. (21, Name geändert). F. soll zuvor aus verschiedenen Lokalen geflogen sein, war frustriert, aggressiv. „Er fragte Christopher nach einer Zigarette. Als Christopher „Nein“ sagte, machte er ihn an, ob es deswegen sei, weil er Türke sei“, so Christophers Vater Wolfgang K. (54).

Dann zückte Mehmet F. ein Messer, stach erst in den Bauch, dann in den Rücken. Die Ärzte finden später bei der Not-OP unter anderem einen elf Zentimeter tiefen Stich auf der Seite vor. Christopher K. liegt auf der Intensivstation. Ob die durchtrennten inneren Organe gerichtet werden können, ist unklar.

„Christopher ist ein Junge aus dem Leben“, so sein Vater. Sportlich durchtrainiert, Bundeswehr, Verteidigungssport in der Jugend. „Er hat nichts tun können. Er war zur falschen Zeit am falschen Ort. Und das, obwohl die Venloer Straße ja sicher keine Bronx oder so etwas ist.“

Erst aus Lokalen geflogen, weil man ihn nicht versteht, dann keine Zigarette bekommen… solche „Diskriminierungs- und Migrationserfahrungen“ muss ein Jugendlicher auch erstmal verarbeiten. Der eine wird davon homophob, der andere sticht Menschen ab. Die Schuldfrage wäre also geklärt.

(Spürnasen: Voiid, Ehrens und C. Fischer)