Fall Mannichl: Zweifel nicht erlaubt

Mannichl und sein ArztSchlägt man sich derzeit durch den bundesdeutschen Blätterwald und zappt sich durch die Nachrichten, könnte man fast meinen, man befinde sich mitten in einer Feldstudie darüber, was der deutsche Michel an Nachrichten-Abstrusitäten klaglos hinzunehmen bereit ist. Wohl selten in der Kriminalgeschichte hatte man so wenig Fakten und gleichzeitig eine so klare Präsentation, um was es sich wohl bei dem Messerattentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl gehandelt haben müsse. Und wohl selten gab es eine solche Anhäufung von Ungereimtheiten, die aber öffentlich weder hinterfragt noch überhaupt angesprochen werden.

Mitten am hellichten Tag soll ein Neonazi sein Opfer vor dessen Haus mit einem dort vorgefundenen Messer einen lebensgefährlichen Stich in die Herzgegend versetzt haben. Es gibt die Aussage des Opfers, aber keinerlei Spuren: keine Fingerabdrücke, keine DNA, keine Fußspuren, keine Augenzeugen – aber eine Verletzung und die Aussage des Opfers, der Täter habe vor der Tat vom „nationalen Widerstand“ und der Beerdigung eines Neonazis gesprochen.

Nun stellt sich das wie folgt dar: Ein Neonazi plant, den örtlichen Polizeichef zu ermorden. Er fährt also am hellichten Tag zu dessen Haus, benutzt in einer Reihenhaussiedlung den Vordereingang, klingelt an der Tür und weiß genau, dass weder die Frau noch die Kinder Mannichls öffnen werden, sondern das spätere Opfer selbst. Ein Mordwerkzeug hat er nicht mitgebracht – weiß er doch genau, dass der unter Morddrohungen leidende Mannichl in der Vorweihnachtszeit stets ein Messer zum Lebkuchenschneiden vor dem Haus deponiert hat. Um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen, streift der Täter sich schnell einen Handschuh über, hält es aber nicht für nötig, sich angesichts einer auffälligen Tätowierung am Kopf eine Maske überzuziehen, nein, um seine spätere Identifizierung zu erleichtern, gibt er eindeutige Hinweise auf sein Umfeld („nationaler Widerstand“ etc.).

Der Fahndungsdruck ist enorm – schließlich ist das Opfer nicht irgendwer. Verhaftet wird ein Ehepaar aus der rechtsradikalen Szene. Die beiden sollen den Täter zum Tatort gefahren haben, genauer gesagt: die Frau, die jedoch – wie zu lesen war – nicht einmal einen Führerschein besitzt. Täterspuren im Auto? Kein Thema. Verhaftet wurden die beiden aufgrund einer Zeugenaussage: sie sollen am Tattag am Ort gesehen worden sein. An und für sich nicht ungewöhnlich, ist doch der Ort – wie der Presse allenthalben zu entnehmen war – eine Hochburg der Neonazis, die dort sogar eine Kneipe betreiben sollen.

Unwichtig. Ein Täter muss her. Und wenn schon keiner da ist, dann müssen zumindest ein paar Loser her, die als Feindbild ordentlich was hergeben, schließlich sind die beiden Nazis und haben dem anderen Nazi bestimmt geholfen. Ganz bestimmt. Doch das Phantombild des eigentlichen Täters lässt auf sich warten. Knapp eine Woche braucht der erfahrene Polizist Mannichl, um ein bemerkenswertes Phantombild ohne Augen, Augenbrauen, Kinn, Haar, Nase und Mund anzufertigen, obwohl er dem Täter unmittelbar ungefähr eine halbe Minute Aug in Aug gegenübergestanden hat. Lediglich zwei auffällige Tätowierungen sind auf den Phantombildern zu sehen, wobei man sich bis zum Tag vor der Veröffentlichung lieber nicht darauf festlegen wollte, ob es sich bei der großen eintätowierten Schlange und dem großen Kreuz nicht doch eventuell um einen Leberfleck handele.

Nun, das Opfer ist kein junges Dingerl wie das Mädchen aus Mittweida, das bei einem fingierten Neonazi-Überfall sogar so weit ging, sich seine eigene Hüfte mit einem selbst eingeritzten Hakenkreuz zu verschandeln. Mannichl ist auch kein alkoholisierter Tropf wie der, der in Berlin im Suff auf die S-Bahn-Gleise purzelte und hinterher vor TV-Kameras herzzerreißend jammerte, er sei von Neonazis überfallen worden – obwohl er bei seinem Unfall sogar von einer Überwachungskamera gefilmt worden war.

Selbst der gut domestizierte Medienkonsument fragt sich spätestens nach den Phantombildern ohne Gesicht, ob die bisher so prätentiös und verkrampft-gewollte Darbietung der Ereignisse wirklich der einzig denkbare Tathergang ist.

Welche Möglichkeiten kommen in Betracht? Viele. Aber wer traut sich schon öffentlich, diese auch nur ANZUDENKEN – will man nicht als herzlos dastehen. Und: ist nicht jeder, der den leisesten Zweifel an den Worten eines Nazi-Jägers äußert, selbst schon ein halber Nazi? Will sich die Öffentlichkeit jedoch nicht selbst kastrieren, muss die Durchspielung von Hypothesen erlaubt sein.

Was wäre also, wenn die ganze Sache sich völlig anders abgespielt hat? Wäre zum Beispiel – als Möglichkeit unter vielen – eine Inszenierung der ganzen Sache denkbar? Dass es gar kein Opfer, keine Verletzung gab und auch die Ärzte eingeweiht waren? Eine Inszenierung mit dem Ziel, die rechtsradikale Szene durchleuchten und aufmischen zu können, sie in helle Aufregung zu versetzen und ihre darauffolgenden Verhaltensweisen und Äußerungen (beispielsweise in Foren) auf ihr Bedrohungspotenzial abzuklopfen? Etwa um an Handhabungen für ein mögliches NPD-Verbot zu gelangen? Undenkbar?

Eine andere Möglichkeit, die dem engagierten Kämpfer gegen Rechtsextremismus niemand unterstellen will, die aber im Bereich des Denkbaren liegt, ist ein privater Hintergrund – eine theoretische Möglichkeit unter vielen anderen. Das Phänomen des Täterschutzes taucht nicht selten auf bei Opfern, die viel zu verlieren haben: Familie, Status, Ansehen. Was wäre wohl passiert, wenn die Verletzung von einem interfamiliären Streit herrührte, möglicherweise sogar unabsichtlich? Bei der Behandlung der Verletzung im Krankenhaus hätte sich das Opfer viele Fragen gefallen lassen müssen, womöglich hätte sogar die Kripo (sprich: Kollegen) das Privatleben der Familie in seine Einzelheiten zerpflückt – für einen Mann in angesehener Stellung die blanke Schande. Die Kriminalgeschichte ist voll mit solchen Fällen. Scham ist bekanntlich eine der stärksten Antriebsfedern des menschlichen Verhaltens.

Und was wäre, wenn die Verletzung weder eine interfamiliäre Ursache gehabt hätte noch einen Neonazi-Hintergrund, sondern eine dritte Person im Spiel war? Eine Verletzung infolge eines Streites mit einer Person, von der weder die Familie noch die Öffentlichkeit etwas wissen darf, ohne dass der persönliche Ruf, die Stellung und der untadelige Lebenslauf gefährdet wäre? Ganz besonders im konservativen Passau und bei einer Person in herausragender Stellung und mit höchster Vorbildfunktion? Wenn ein Mensch vor der Alternative steht, als Held oder als Witzfigur in die Stadtgeschichte einzugehen, dann ist das zumindest nichts, worum man ihn beneiden würde.

Ausdrücklich soll hier betont werden, dass Alois Mannichl hier keine dieser Möglichkeiten persönlich unterstellt werden sollen. Einem Opfer gebührt grundsätzlich erst einmal Anteilnahme und keine Häme oder üble Nachrede. Allerdings muss man sich die Frage stellen, wieso angesichts der zahllosen Ungereimtheiten in diesem Fall nicht seitens der Ermittlungsbehörden eine plausible Darstellung der Ereignisse möglich ist und wieso in der Öffentlichkeit (sprich: Medien) nicht mal ansatzweise eine Abweichung vom bisher präsentierten und äußerst abstrus erscheinenden Tathergang auch nur in Erwägung gezogen wird. Als Medienkonsument wird man mehr erwarten dürfen als routiniert abgespulte „Gegen Rechts“-Tamtam und die Präsentation einiger aus dem Kuriositätenkabinett zusammengeschnippelter Phantombilder.

(Gastbeitrag von Paula)




Moscheebrand in Lyon – „Islamophobe“ Schuld

Beschädigte GegenständeBrennt in Europa eine Moschee, stehen eine absichtliche Brandstiftung und die Täter bereits fest, bevor eine Untersuchung überhaupt stattgefunden hat. Im französischen Saint-Priest, einer Vorstadt Lyons, sind denn die Hauptverdächtigen auch „Islamophobe“ (Rechte). Die Muslime sind empört. Bereits morgen Sonntag wollen sie gegen „Rassismus und Islamophobie“ demonstrieren.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Auch der Schaden am Gebäude ist einzig auf den Eingangsbereich begrenzt. Brisant ist und angeschwärzt wird, dass „religiöse Bücher“ verbrannt sind (siehe Beweisfoto).

Der Leiter der großen Moschee in Lyon beeilte sich, sofort den „steigenden Rassismus und die Islamophobie“ anzuprangern. Er hat offiziell zur Demonstration morgen 15.00 Uhr in Saint-Priest aufgerufen.

Dabei steht bisher weder ein krimineller Hintergrund des Brandes wirklich fest, noch hat jemand eine Ahnung, wer für das Feuer verantwortlich ist. Die Gegenmaßnahmen gegen „Rassismus und Islamophobie“ beruhen auf bloßen Vermutungen.

Selbstverständlich sind Gewalt und Anschläge gegen muslimische Einrichtungen in jedem Fall zu verurteilen. Jedoch fällt erneut auf, wie schnell auch in Frankreich Schuldzuweisungen gemacht und Nachrichten aufgebauscht werden.

Aus einem kleinen Feuer in einem Hauseingang wird dann ein krimineller Brandanschlag mit rassistischem Hintergrund. Nur dass im Unterschied zu Deutschland der Kampf gegen Rechts™ (gleichgesetzt mit Rassismus) hier Kampf gegen Islamophopbie UND Rassismus heißt.

Eigenartigerweise regt sich hingegen niemand der empörten Gutmenschenfraktion, die jetzt schon wieder die Kerzen schwenken auf, wenn es um antisemitische Angriffe geht.

(Spürnase: Dr. Gudrun Eussner)




Spiegel Online: Evangelikale führen Kreuzzug

Dank SpOn wissen wir endlich Bescheid: Die Evangelikalen sind eine „mächtige Lobby“, die sich „auf einem Kreuzzug“ gegen zwei 18-jährige Jungjournalisten, denen sogar die Bundeszentrale für politische Bildung eine einseitige und undifferenzierte Berichterstattung bescheinigt, befinden und damit den neuen Machtanspruch der christlichen Hardliner demonstrieren würden.

Für die bundesweite Schülerzeitung „Q-rage“ hatten die beiden einen Text geschrieben, Überschrift: „Die evangelikalen Missionare“. Es ging um das Christival, ein Event, zu dem im Sommer rund 16.000 junge Christen nach Bremen pilgerten. Das Fest veranstalteten Mitglieder verschiedener Freikirchen, evangelischer Landeskirchen, christlicher Verbände und der Deutschen Evangelischen Allianz, des Dachverbandes der hiesigen Evangelikalen. (…) Im Text heißt es unter anderem, dass in evangelikalen Gemeinden „erzkonservative, zum Teil verfassungsfeindliche Ideologien fast nebenbei vermittelt“ würden.

„Q-rage“ ist nicht irgendeine Schülerzeitung, die auf ein, zwei lokalen Pausenhöfen verkauft wird. In Millionenauflage geht sie an alle Schulen in Deutschland, herausgegeben von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Das ist ein Netzwerk von 500 Schulen, die sich selbst verpflichtet haben, gegen Rassismus und Mobbing vorzugehen. Finanziell unterstützt wird die Initiative aus dem EU-Sozialfonds, vom Bundesarbeitsministerium, Bundespresseamt und der Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb). Der Präsident der Bundeszentrale heißt Thomas Krüger, er ist SPD-Politiker und war mal Jugendsenator in Berlin.

Das Heft erscheint einmal im Jahr, diesmal mit dem Schwerpunkt „Islam“. Profi-Journalisten, darunter auch SPIEGEL-ONLINE-Autoren, betreuen die Redaktion, helfen bei der Recherche und beim Schreiben der Texte. Aber den Hauptteil der Arbeit machen rund 20 Schüler. Sie entschieden sich für Themen wie: Warum trägt man Pali-Tuch? Wie lebt man in einer Berliner Straße, die als Nazi-Hochburg gilt? Warum konvertieren junge Deutsche zum Islam? Und einigen war es wichtig, sich die Evangelikalen genauer anzuschauen.

Daraus konstruieren evangelikale Funktionäre nun den Vorwurf, mit Steuergeldern werde Hetze gegen Christen betrieben. Denn mit jedem Zeitungspack erreichte auch ein Empfehlungsschreiben Krügers die Schulen. Im Brief, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, heißt es: „In der Zeitung finden sich interessante Informationen, wie islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen, Jugendliche umwerben.“ (…) Auch das islamophobe Internet-Portal „Politically Incorrect“, auf dem sich Empörung oft mit Ressentiments und Hass mischt, teilte aus. Dort wird in den Kommentaren so richtig drauflosgepöbelt: Von „Mohammedaner-Propaganda“ und „Gutmenschen-Kampf“ ist da die Rede.

Der Hauptvorwurf: In der Schülerzeitung wie im Krüger-Brief würden Evangelikale mit Islamisten gleichgesetzt. Bei Evangelikalen gebe es aber ganz unterschiedliche Gruppen, die ihren Glauben unterschiedlich streng auslegten – und vor allem keine Bomben werfen. Kurz: Evangelikale Christen seien keine Fundamentalisten. Und bei weitem nicht so böse wie islamistische Hardliner.

Und dann fühlt SpOn sich berufen, uns darauf hinzuweisen, dass gar nicht alle Islamisten gleich sind. Die moderaten unter ihnen werfen keine Bomben, leben nur streng nach dem Koran, also ehrmorden ihre Töchter und Schwestern, zwangsverheiraten Kinder, steinigen „Sünderinnen“ und hacken Dieben die Hand ab. So ähnlich machen es wohl auch die moderaten Evangelikalen und die ganz Bösen von ihnen werfen Bomben. Merkwürdiger Weise äußert sich ihr „heiliger Zorn“ nicht im Abbrennen der Bundeszentrale für politische Bildung oder in einer Todesfatwa gegen die beiden Schüler. Aber vermutlich offenbart gerade das die Gefahr, die von den Evangelikalen ausgeht. Ihre Bösartigkeit zeigen die Evangelikalen dadurch, dass sie

* „in Parteien mitarbeiten und dort biblisch-ethische Wertmaßstäbe bewusst einbringen“
* bereit sein „zur Übernahme öffentlicher Verantwortung in Haus, Schule, Betrieb, Bezirksbeirat, Stadtrat, als Schöffe“
* „den Mund auftun im persönlichen Umkreis, im Unterricht, im Betrieb, bei Veranstaltungen, im Gespräch mit politisch Verantwortlichen“
* „Leserbriefe schreiben“

sollen, alles Dinge, die gläubigen Moslems hierzulande permanent empfohlen werden.

Eberhard Seidel von „Schule ohne Rassismus“, der die Schülerzeitung koordiniert, ist entsetzt, welche Geschütze die christlichen Hardliner mit ihrem rein verbalen und gewaltfreien Protest auffahren:

„Die schießen mit Atomraketen auf Spatzen. Da nähern sich Jugendliche journalistisch komplexen Themen.“ Einzelheiten könne man kritisieren, aber der Furor sei „vollkommen übertrieben“.

Als wie gefährlich die Evangelikalen wahrgenommen werden, zeigt sich dadurch, dass Thomas Krüger und seine Bundeszentrale sich nicht etwa von den Evangelikalen distanzieren, sondern von „Q-rage“ und dem Artikel von Samuel und Hannes. So ein Feigling!

(Spürnasen: Michael E., Cornelius P., fnord, Aus_Berlin, Kai1000, Florian und Arno Nym)




Zum Download: Der PI-Mohammed-Kalender ’09

PI-Mohammed-KalenderIm September 2005 veröffentlichte die dänische Tageszeitung Jyllands Posten zwölf harmlose Mohammed-Karikaturen, die weltweit für Furore sorgten. Wir von PI fanden, dass sich die lustigen Zeichnungen ganz gut als schmucker Wandkalender eignen. Und so wirds gemacht: Die 13 pdf-Seiten farbig ausdrucken und in einem Kopierstudio in Ihrer Nähe (vielleicht besser nicht bei einem muslimischen Betreiber) mit einer Plastikspirale binden lassen.




Keine Strandpartys in Goa wegen Terrorgefahr

StrandpartyWer die Feiertage gern unter Palmen im sonnigen Süden verbringt uns sich auf nächtelange Strandpartys im indischen Touristenzentrum Goa gefreut hat, sieht einer bitteren Enttäuschung entgegen: Aus Angst vor neuem islamisch-friedlichem Terror wurden alle der beliebten Festtags-Strandpartys im 600 Kilometer südlich von Mumbai gelegenen Goa abgesagt. Als Alternative empfiehlt sich eine richtig traditionelle Weihnachtsfeier im heimischen Norden. Die schützt gegenwärtig noch einigermaßenssen vor Terror und ärgert zudem die Muslime.




Syrisch-korrekte Islamkunde in Ostdeutschland

schulklasseDie Kunde von der Islamisierung ist mittlerweile bis ins ostdeutsche Schwaan vorgedrungen. Dort haben deswegen der Jugendclub, die Prof.-Franz-Bunke-Schule sowie das Ausbildungs- und Umschulungszentrum dafür gesorgt, dass den jugendlichen Franz-Bunke Schülern vom syrischen Dr. Ahmed Maheri Fakhouri, dem Vorsitzenden des Islamischen Bundes in Rostock, ein gut-verträglicher Islam-light ohne Dschihad, Gewalt und Zwang serviert wurde (Foto).

Dr. Fakhouri, der seit 24 Jahren in Deutschland lebt und mit einer Deutschen verheiratet ist, präsentierte den Schülern der 9B eine weichgespült-verdrehte Koranauslegung:

Selbstmordattentäter begehen eine „große Sünde“ und sind irregeleitete, zumeist junge Menschen. Der Koran verbietet, „unschuldige Seelen zu töten“. Islam heißt Gottergebenheit, „Alkohol, Schweinefleisch und Fremdgehen verstoßen gegen die Lebensweise“. Der Koran gebietet, dass die Frau nur Gesicht und Hände zeigen soll, „Kopftuchtragen ist Gottesdienst und nicht Männergewalt“. Eine Frau dürfe zur Heirat nicht gezwungen werden. „Bei uns heiratet man nicht den Mann oder die Frau, sondern die ganze Familie“. Selbstjustiz wird durch das Heilige Buch nicht gerechtfertigt. Abtreibung ist verboten, es gibt keine gemischten Schulen von Mädchen und Jungen. Eine Armengabe von 2,5 Prozent sei Pflicht für die Reichen. Vom Heiligen Krieg stehe kein Wort im Koran.

Wenn alle Muslime dieser Softy-Auslegung folgen würden, gäbe es wohl keinen islamischen Terrorismus – doch der hat ja nichts mit dem Islam zu tun.

Interessant ist, dass es im Islam zwar verboten ist, sich selbst zu töten – eine „große Sünde“ – dass aber das Opfer des eigenen Lebens im Kampf gegen die Ungläubigen in der Praxis als Martyrium verehrt wird. Unschuldige darf man nicht töten, ja. Doch Ungläubige sind keine Unschuldigen: Sie haben sich der Sünde der falschen Religionszugehörigkeit schuldig gemacht.

Islam heißt „Gottergebenheit“, nicht im westlich-freiheitlichen Sinne, sondern im Sinn der vollständigen Unterwerfung. Das zeigt sich auch daran, dass auf gewisse Verstöße gegenüber der so idyllisch dargestellten islamischen „Lebensweise“ (Fremdgehen) die Todesstrafe steht.

„Kopftuchtragen ist Gottesdienst und nicht Männergewalt“ – natürlich, sonst würde die Frau ja nicht dem gewünschten Bild des dem Manne nicht-ebenbürtigen Dienstwesens entsprechen, dessen Hauptaufgabe darin besteht, ihrem männlichen Besitzer in jeder Beziehung zu Willen zu sein und Kinder zu gebären – daher keine Abtreibung. Zwangsheiraten gibt es demnach gar nicht, weil eine Frau gar keinen freien Willen zu haben hat. Gemischte Schulen kommen nach diesem Männer-Menschenbild selbstverständlich auch nicht in Frage.

Selbstjustitz ist verboten, Ehrenmord jedoch Pflicht, um den Ruf der Familie wiederherzustellen. Von Heiligen Krieg steht nichts im Koran, aber von Dschihad…

Aufgrund der beschönigten Fakhouri-Version allerdings, könnte man wirklich meinen, Islam sei Frieden™. So meinte eine der Jung-Schwaanerinnen erleichtert:

„Ich weiß jetzt auf jeden Fall mehr über den Islam, und das ist gut so“.

» Kontakt zur Schule: regionale-schule@schwaan.info
» Kontakt zu Dr. Fakhouri: ahmdmf@aol.com




Es soll kein Zwang im Fußball sein

Mezut ÖzilDie Integration der Türken ist nicht gelungen, man erkennt es unter anderem daran, dass fast kaum einmal ein türkischstämmiger Deutscher bei der A-Nationalelf mitspielt. Das klingt so, als würden die bösen Deutschen den Türken die Teilnahme verwehren. Doch stimmt das auch? Wir verstehen es, wenn wir den „Fall“ von Mesut Özil (auf dem Foto links mit Baris Özbek von Galatasaray Istanbul) betrachten.

Mesut Özil (BILD: „SchnÖzil“), aufstrebendes Fußballsternchen bei Werder Bremen, steht vor einem Scheideweg. Auf der einen Seite geht es nach Deutschland, auf der anderen in die Türkei. Welche Richtung wird er wählen?

Die Bedingungen sind klar:

DFB-Sportdirektor Matthias Sammer: „Wenn ich mich für den Adler auf der Brust entscheide, dann heißt das: Ich erkenne dieses Land an, kämpfe und spiele für dieses Land. Ich identifiziere mich mit diesem Land, ich bin stolz, dieses Trikot zu tragen. Wir entwerfen gerade einen Verhaltenskatalog für alle Jugend-Nationalmannschaften bis zur U21. Damit wollen wir erreichen, dass unsere Talente die Tradition und Werte des DFB kennen und sich damit identifizieren.“ (Quelle: BILD)

In der Türkei ist man anderer Ansicht; die Türken gehen davon aus, dass Özil sich für ihr Land entscheidet, denn:

Hakan Eseroglu, Boss im Europabüro des türkischen Verbandes TFF: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Özil sich als Deutscher fühlt.“ (Quelle: BILD)

Warum sollte er auch? Nur weil er in Gelsenkirchen geboren wurde? Dort aufwuchs? Die guten deutschen Schulen besuchen durfte? Bei Rot-Weiß Essen und Schalke 04 zum Fußballspieler ausgebildet wurde? Einen Profivertrag erhielt? Seine ersten Millionen hier verdiente? In etlichen Jugendnationalteams (U19, U21) für den DFB gespielt hat?

Nein, das sind selbstverständlich alles keine Gründe, sich als Deutscher zu fühlen. Loyalitätsprobleme hatte Özil schon einmal, als es darum ging, bei Schalke seinen laufenden Vertrag zu verlängern. Im Januar 2008 boten die Klub-Verantwortlichen dem damals 19-Jährigen einen neuen Vertrag, nach dem er bis zu 1,5 Millionen Euro jährlich hätte verdienen können. Doch das war Özil nicht genug. Manager Müller zog die richtigen Schlüsse aus seinem Verhalten: „Diese Entwicklung ist die Folge der vergangenen Wochen und Monate. In diesen haben wir uns von der anderen Vertragsseite immer wieder ein klares Bekenntnis zu Schalke 04 erbeten. Dies haben wir leider nicht erhalten, weshalb wir kein Vertrauen mehr haben.“ Der alte Arbeiter- und Kampf-Klub Schalke 04 braucht Spieler, die fest zu ihm stehen, so wie Gerald Asamoah. Özil bekam die Freigabe und wechselte zu Werder Bremen.

Wer seinem Verein gegenüber nicht loyal ist, der wird es auch seinem Land gegenüber nicht sein. Andere Jungs mit Migrationshintergrund hatten da weniger Probleme. Die Liste früherer und aktueller Nationalspieler ist lang. Den Anfang machte Camillo Ugi (geb. 21. Dezember 1884 in Leipzig; gest. 18. Mai 1970 in Markkleeberg), Sohn eines italienischen Vaters. Später kamen u.a. Franco Foda (geb. 1966, jugoslawischer Hintergrund), Paulo Roberto Rink (geb. 1973, brasilianischer Hintergrund), Gerald Asamoah (mit Ghana-Hintergrund), David Odonkor (ebenfalls Ghana-Hintergrund), Kevin Kuranyi (gleich mehrere Hintergründe); aktuell: stehen im Kader: Roberto Hilbert, Mario Gómez, Gonzalo Castro, Marvin Compper, Piotr Trochowski, Jermaine Jones und, als einziger türkisch-stämmiger Spieler bisher, Serdar Taşçı. Sie haben sich für Deutschland entschieden und spielen für ihr Land, mit dem Adler auf der Brust und in den preußischen Farben schwarz-weiß (bei Heimspielen).

Willi „Ente“ Lippens (geb. 1945) war die große Ausnahme, denn er entschied sich für die Heimat des Vaters (Niederlande), was er später bereute, weil die Deutschen Weltmeister wurden. Ohne ihn. Ein Szenario, das sich 2010 wiederholen könnte.

Anmerkung: Mesut Özal war neben Ashkan Dejagah und Baris Özbek einer jener Spieler, die am 9. September beim Länderspiel der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen Israel durch Nichteinsatz glänzten…

Kontakt:

Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB)
Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt/Main
Telefon: 069/6788-0
Fax: 069/6788-204
info@dfb.de

(Gastbeitrag von Yaab)




Baut viele Walhallas!

WalhallaAnlässlich des Anschlags auf den Polizeipräsidenten in Passau warnte Ragnar Hornung, der Vorsitzende des Zentralverbandes der Faschisten in Deutschland, „dringend vor einem Generalverdacht gegen nationalistisch gesinnte Menschen“. Falls die Aktion tatsächlich auf das Konto faschistischer Kämpfer gehe, was er im übrigen bezweifele, dann seien dies Fehlgeleitete, die den Faschismus nicht richtig verstanden hätten. „Der wahre Faschismus ist immer friedlich!“ rief Hornung erregt aus.

Auch der Abgeordnete Sträublinger, ein prominentes Mitglied der grünen Partei, warnte davor, nun pauschal alle Faschisten zu verdächtigen. „Die überwiegende Mehrheit ist friedlich und gut integriert“, sagte er. Um den Faschisten zu zeigen, dass sie von der deutschen Gesellschaft akzeptiert würden, führte er weiterhin aus, sei es notwendig, einen der vielen christlichen Feiertage zu opfern, um einen faschistischen Feiertag einzurichten. So könnte beispielsweise der Ostermontag entfallen um etwa „Führers Geburtstag“ einzuführen. Andere grüne Politiker unterstützen spontan Sträublingers Vorschlag. Damit würde diesen Menschen gezeigt werden, dass sie in Deutschland angekommen sind.

Aber es gibt noch viel mehr gute Ideen. Wie PI erfuhr, laufen in Berlin zur Zeit Überlegungen, auf dem nunmehr ungenutzten Gelände des vormaligen Flughafen Tempelhof eine große, repräsentative Walhalla zu errichten. Finanziert werden soll das Projekt mit Mitteln des Senats, der Bundesregierung und der EU. Die Walhalla soll für Aufmärsche von bis zu 10.000 devoten Faschisten Platz bieten, dazu einen großen Saal für ihre kultischen Handlungen, ein nationalistisches Kultur- und Begegnungszentrum, eine nationalistische Bibliothek, ein nationalistisches Gästehaus, ebenso ein Reisebüro, Friseure und ein großes Einkaufszentrum für nationalistische Artikel.

Damit kämen die Faschisten endlich heraus aus den schmuddeligen Hinterhöfen in Lichtenberg und Friedrichsfelde! Und bekämen endlich einen angemessenen und würdigen Rahmen. Wer liebt sie denn nicht, die prächtigen Aufmärsche der Faschisten? Mit ihrer strengen Anordnung, der strikten Rassen-, pardon, Geschlechtertrennung – vorne die Männer, dahinter die Frauen – den abgezirkelten Arm- und Handbewegungen und den markant skandierten Sprechchören? Wir verstehen zwar nicht, was sie da von sich geben, denn es ist eine alte Sprache, Nordisch oder Germanisch, aber es klingt so imponierend und eingängig, dass man am liebsten gleich mitsprechen würde.

Natürlich, und das soll jetzt nicht verschwiegen werden, gibt es hier und da Probleme mit ihren jungen zornigen Männern, aber das sind nur Einzelfälle, und wir müssen uns die Frage stellen, was haben wir, was hat die Gesellschaft falsch gemacht, dass diese jungen Menschen zu dem wurden, was sie sind. Sie werden ja ausgegrenzt und diskriminiert wegen ihrer Weltanschauung, bekommen keine Ausbildungsplätze und Lehrstellen, sie haben keine Zukunft und damit werden sie förmlich gezwungen, Gewalt anzuwenden. Es ist ein Hilfeschrei nach Aufmerksamkeit, der ganz tief aus dem Inneren kommt. Was erleben diese Jungs denn? Wer „Adolf“ oder „Adi“ heißt, wird schon mal gar nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, egal ob es um einen Job oder die neue Wohnung geht. Auch ein „Rudolf“, „Heinrich“ oder „Hermann“ hat ganz, ganz schlechte Karten. Kommt es doch zu einem Termin, dann werden sie an ihrem Kleidungsstil und der Haartracht erkannt und bekommen weder Arbeit noch Wohnung. Kein Wunder, wenn sie sich rächen! Immer wieder kommt es zu Übergriffen gegen Penner und Behinderte, denn die jungen Männer machen die Erfahrung: Wir werden diskriminiert, nur weil wir Faschisten sind, doch die Penner und Behinderten werden von der Gesellschaft akzeptiert! Da muss man ja zuschlagen!

Damit sich das ändert, muss die Gesellschaft verstärkt auf die Faschisten zugehen, ihnen die ausgestreckte Hand anbieten. Wir brauchen nicht nur eine repräsentative Walhalla in Tempelhof, wir brauchen viele Walhallas, in ganz Berlin, in ganz Deutschland. Unsere Hand ausstrecken bedeutet auch, die Faschisten nicht mehr als „Hitleristen“ zu bezeichnen, denn das mögen sie nicht, weil es eines ihrer Idole zu sehr in den Vordergrund stellt. Sie selbst nennen sich Nazis oder Faschisten, und „Nazi“ bedeutet ja auch der „Gehorsame“, denn es ist ihre größte Ehre, ihren Führern blindlings zu gehorchen.

Kaum jemand weiß heute noch, dass der Faschismus einmal eine sehr große Rolle gespielt hat, auch bei uns, auch in Berlin. Das bedeutet: Faschismus gehört hierher, schon seit eh und je, er ist verankert bei uns. Wenn wir den Bau von Walhalla fördern, dann stellen wir den Normalzustand wieder her, nicht mehr und nicht weniger. Das Wort „Faschismus“, das ist allgemein bekannt, leitet sich von den Rutenbündeln her, die als Zeichen der Macht den früheren Regenten vorangetragen wurden. „Faschismus“ kann aber auch mit „Frieden“ übersetzt werden. Die genaue Ableitung habe ich nicht richtig verstanden, es hat irgendwas mit dem Wortstamm zu tun und beide fangen ja auch mit „F“ an, aber wir brauchen gar keine Ableitung, weil wir sehen, dass in den Ländern, in denen der Faschismus herrscht, sofort und schlagartig ein tiefer, tiefer Frieden ausbricht. Ein Grabesfrieden sozusagen.

(Gastbeitrag von Yaab)




Sieg für Islamisten – „Fitna“ in der EU verboten

Die radikalen Islamisten obsiegen über Geert Wilders „Fitna“. Der Film durfte im EU-Parlament nicht wie geplant gezeigt werden, weil er zum Hass gegen Muslime aufstachle. Wilders war über dieses Vorgehen empört. Das Verbot ist eine direkte Einschränkung der freien Meinungsäußerung. Bisher wurde „Fitna“ offiziell in Jerusalem und New York gezeigt. Auch im britischen Oberhaus ist noch eine Vorführung geplant – falls es denn dabei bleibt.

(Spürnase: Die Realität)