Protest gegen Moscheebau auf Mailänder Dom

Borghezio auf dem Mailänder DomMit einem Husarenstück ist es dem mutigen italienischen Politiker Mario Borghezio (Foto: 2.v.r.), dessen Rede am 20. September auf dem Kölner Heumarkt jäh von der Polizei unterbrochen wurde, gelungen, auf den Mailänder Dom zu steigen und dort ein Spruchband mit „No Moschee“ auszurollen. Es war die Antwort auf den Kardinal Tettamanzi, der gefordert hatte, in jedem Mailänder Viertel eine Moschee zu bauen.

(Spürnase: Alessandro M.)




Moralischer Zeigefinger gegen Israel

Israel KassamIn den letzten Tagen hat sich der seit Jahren andauernde Raketenbeschuss auf Israel dramatisch zugespitzt – eine Bedrohungslage, der kaum ein anderes Land tatenlos zusehen würde. Dennoch überschlagen sich die Mainstream-Qualitätsmedien mit immer neuen Mitleidsbekundungen für die Hamas-Terroristen, die jetzt vielleicht von Israel für die Angriffe auf die Zivilbevölkerung zur Rechenschaft gezogen werden könnten.

Sie sprechen von „besetzten Gebieten“, der Armut der Palästinenser und werden nicht müde zu betonen, die Juden Zionisten seien an allem selber Schuld.

PI-Leser PrinzEugen schreibt dazu:

Ich bin auch nicht für eine blinde Pro-Israel-Stimmung zu haben. Aber: das einzige, was an der israelischen Politik den Islamisten gehörig in die Hände spielt, ist die Engelsgeduld der Isis!

Die arabesken Horden sind doch nur in der Lage, Zivilisten zu töten. Im Hinschlachten wehrloser Opfer sind die ja Meister (”Heldentaten”, wie anlässlich der Entführung des Kreuzfahrtschiffes “Achille lauro “, einen Mann im Rollstuhl zu ersäufen, kennt man ja zur genüge). Krieg führt man gegen Soldaten. Damit kann ich leben, das ist nun mal so. Aber Zivilisten heimtückisch zu morden, da hört sich der Spaß auf!

Aufgepäppelt von unserem Geld (weil sie ja sooo arm sind) beschießen diese Bestien Frauen und Kinder, Kindergärten, Schulen usw. Dabei vergisst man, dass eine Unmenge Araber IN Israel lebt. Ganz normal. Sonderbarerweise verspüren die nicht den Drang, dauernd zu morden und wären doch denselben “islamistischen” Verlockungen ausgesetzt, oder?

Die anderen sind einfach zu dumm, die Lektion, die ihnen die Israelis beibringen wollen, zu verstehen: Benehmt euch wie Menschen, dann gibt es kein Problem, und wir können in Frieden leben. Benehmt euch wie das Vieh, dann werdet ihr auch so behandelt.

Die Araber wollen aber lieber wortwörtlich ihrer verdummenden Wüstenideologie anhängen, anstatt sich über die Jahrzehnte endlich zu zivilisierten Menschen zu entwickeln (dabei sollte ihnen der ach so friedliche Islam doch helfen, oder habe ich was übersehen?). Nein, sie morden lieber und heulen zu ihrem Dämon. Und daran sollen die Israelis Mitschuld haben?

Die Israelis haben ihren Staat dort! Das Land gehört Ihnen! Sollen sie ihre Aufbauarbeit einfach so sausen lassen, und die Kehle demütig zum Schnitt bieten (Na zum Glück sind die Isis keine Deutschen, oder Engländer, oder Franzosen)?

KEIN Land der Welt würde sich das gefallen lassen, wenn primitive Horden in seiner Mitte morden und zerstören, während deren Anhänger wie die Aasgeier rundum auf Beute lauern (Preisfrage: Was täten wohl Russland oder die USA in so einem Fall?).

Aber Israel unternimmt begrenzte Aktionen. Das Problem ließe sich binnen einer Woche lösen – wozu die IDF spielend in der Lage wäre – und die Welt würde vielleicht zehn Tage in der Presse jaulen, dann würde kein Hahn mehr danach krähen. DIE Option haben die Isis IMMER. Angesichts der Bedrohung völliger Vernichtung bewundere ich den Langmut.

Den Islamisten in die Hände spielt einzig und allein die von uns gewählte EU mit ihren Politkommissaren und die volksvergessenen eigenen Regierungen. Den Israelis gegenüber ist diese Anschuldigung wohl am wenigsten zutreffend!




Polit-Plattitüden als Gedanken zum Fest

Doris zur Linden„Was es bedeutet“ auch zu Weihnachten ganz von einer verquasten und weltfremden Ideologie und nichts anderem beseelt zu sein, das hat uns der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag mit einem Traktat von Doris zur Linden (Foto) ausgerechnet auf der Titelseite seiner Blätter vom 24. Dezember 2008 vor Augen geführt. Wahrscheinlich nur als Feigenblatt verschwendet die Autorin ein paar Worte an Kranke und Einsame, um dann altbekannte Polit-Plattitüden als Gedanken zum Fest zu tarnen.

Natürlich gilt Doris zur Lindens spezielles Augenmerk den Häftlingen von Guantanamo, für die sie auf eine Extra-Suppe hofft. Die gutmenschlichen Scheuklappen, die sie trägt, verhindern natürlich den Gedanken, dass jeder islamische Gotteskrieger einzig voller Verachtung in eine Schüssel spucken würde, die ihm mit Hinweis auf das höchste Fest der verhassten Christenheit überreicht würde. Auch in Kundus schert sich von den Einheimischen keiner um weihnachtlichen Frieden. Eher im Gegenteil dürfte die Gefahr eines Anschlags auf Europäer zum Fest noch höher sein, als sonst. Schwerstkriminelle in amerikanischen „No-Go-Areas“ werden von der Autorin ebenfalls bedacht, sind ihre Drogen- und Gewaltexzesse doch nur Folge von Wut, für die ja wohl ganz andere die Verantwortung tragen.

Für den Durchschnittsmenschen in unserem Land, der grundsätzlich allen sudanesischen oder sonstwie ausländischen Mitmenschen mit dem Gegenteil Freundlichkeit begegnet, bleiben da natürlich nur noch Spott, Häme und Verachtung übrig. Das gilt umso mehr, falls er denn in der „Sackgassen-Siedlung“ lebt oder einer geregelten Arbeit nachgeht und daher die Geschenke für seine Lieben käuflich erwirbt, statt sie im (möglichst aus Steuergeldern finanzierten?) Selbstfindungskurs eigenhändig zu töpfern. Auch wer Marzipan konsumiert oder Weihnachtslieder von der CD hört, kann nur krank im Kopf sein und ist am Ende natürlich gefährlicher, als alle
Crack-Raucher und Taliban zusammen.

Hier der Wortlaut des „erbaulichen“ Gedichts von Doris zur Linden:

Was es bedeutet

Für die Burka in Kundus
Bedeutet es
Vielleicht keinen Anschlag auf ihr Haus.
„Stille Nacht.“

Für Austausch-Charlotte in USA
Bedeutet es
Vielleicht zum ersten Mal Heimweh.
„Kind, die Sterne gehen weit.“

Für eine sudanesische Familie in Potsdam
Bedeutet es
Vielleicht Hoffnung und Freundlichkeit von nebenan.
„Laßt uns froh und munter sein.“

Für Christa im Flensburger Hospiz
Bedeutet es
Vielleicht die Abendschicht.
„Inmitten der Nacht.“

Für alle Verbannten in Guantánamo
Bedeutet es
Vielleicht eine Extraration Suppe.
„Gnadenbringende Weihnachtszeit.“

Für den krebskranken Nikolaus in Hameln
Bedeutet es
Vielleicht das Gefühl, ein Rattenfänger zu sein.
„Ihr Kinderlein kommet.“

Für Harlemer strongly pigmented
Bedeutet es
Vielleicht kein Crack zur Betäubung der Wut.
„Welt ging verloren.“

Für die 100-Jährige im Barmbeker Stift
Bedeutet es
Vielleicht nur noch eine Kerzenlänge.
„Macht hoch die Tür.“

Für Araber und Israelis rund um Gaza
Bedeutet es
Vielleicht einen Steinwurf vom Tod zu leben
„Alle Jahre wieder.“

Für Frau Lerche und Herrn Heinrich in der Sackgassen-Siedlung
Bedeutet es
Vielleicht wieder den erkauften Besuch des Sohnes.
„Es ist für uns eine Zeit angekommen.“

Für viele bedeutet es
Drei Tage glitzernden Familienzauber.
Aus dem CD-Player quellende Songs.
Lieblose Kaufgeschenke und klebriges Marzipan.
Tannenbaum mit Spray-Wald-Duft und Elektrokerzen.
Vielleicht.
Den Weihnachtsfrieden in Stanniol verpackt.
„Halleluja.“

» redaktion@shz.de

(Gastbeitrag von Florian G.)




„Armer“ Erol

Grabstein von DariusIn Jessen-Manier versucht die Süddeutsche, Sympathien für den Jugendlichen zu wecken, der an einem Badesee in Berlin-Tegel hinterrücks den 23-jährigen Studenten Darius E. erstochen hat. Der 17-jährige Erol A. war nämlich eigentlich nur Opfer, wie schon mehrfach zuvor in seinem Leben – seiner selbst und seiner Mitmenschen.

(Foto: Josua M., Quelle: http://www.nachrufdarius.de)

Ein junger Hitzkopf, ein empörter Familienvater, ein Zeuge, der helfen will: Drei Menschen, die sich nie zuvor begegnet sind, treffen aufeinander. Am Ende wird einer von ihnen tot sein. Die Geschichte eines schrecklichen Moments, in dem Aggression, Fremdenhass und falsch verstandenes Ehrgefühl zusammenkamen und zu einer Katastrophe führten.

Damit liegen gleich zu Beginn des ausführlichen und einfühlsamen Erol-Versteh-Artikels aus dem Hause Prantl die Fakten auf dem Tisch: Der bullige, empörte Familienvater ist Schuld. Von latentem Fremdenhass angefeuert, versucht Ralf S. auf Erol erzieherisch einzuwirken. Ralf S. ist schließlich noch nie einer Schlägerei aus dem Weg gegangen, neigt außerdem zur „Vielweiberei“. Seine typisch deutsche Ausländerfeindlichkeit dokumentiert die Süddeutsche mit dieser Aussage:

Früher waren aber auch die Prügeleien anders: »Da hat man sich kurz geboxt, und dann war die Sache erledigt.« Und heute, mit den ganzen Türken und Arabern, die erzählten immer von Ehre, »aber was soll denn das für eine Ehre sein, wenn man nachtritt und Waffen benutzt?«

Oder dieser:

Ralf S. sagt dagegen, dass er nichts gegen Ausländer habe. »Bei mir in der Straße wohnen viele Polen und Russen, die fallen gar nicht weiter auf.« Seine Schwägerin Angelika fügt hinzu: »Ich würd nie südlicher als in die Seestraße, in den Wedding ziehen. Da ist mir zu viel Dunkelvolk.«

Sogar die Schwägerin ist von Fremdenhass beseelt, scheint in der Familie zu liegen!

Zu viert und mit einem Knüppel bewaffnet gehen Erol und seine Freunde auf den Ausländerfeind los. Darius will dem Mann helfen und wird hinterrücks von Erol erstochen.

Armer Erol!

» Nachruf auf Darius E.

(Spürnase: Frank Sch.)




Taliban schaffen Frauenrechte in Pakistan ab

In Nordpakistan haben Frauen kein Recht auf Schulbildung und bald sonst kaum Menschenrechte mehr, weil die Taliban die Schließung aller Mädchenschulen innerhalb von 15 Tagen befohlen haben und offenbar Einflussreich genug sind, ihren auch in anderen Bereichen extrem frauenfeindlichen Willen widerstandslos durchzusetzen. Frauen dürfen ab sofort bereits keine Märkte mehr besuchen. Die Taliban streben nach der radikalen und konsequenten Umsetzung der im Westen oft verharmlosten Scharia.




Dorstener Kirchenbrand – Weihnachten im Zelt

Erst vor Kurzem wurde in Dorsten/NRW eine junge Frau vor den Augen ihres Kindes von ihrem muslimischen Mann mit einem Messer fast geköpft. Jetzt brannte im selben Ort ausgerechnet zu Heiligabend die katholische St. Bonifatiuskirche, die so sehr beschädigt wurde, dass die Gottesdienste zu Weihnachten unter freiem Himmel im Zelt stattfinden müssen.

Pfarrer Reinhard Vehring ist überzeugt, dass seine Kirche absichtlich in Brand gesteckt wurde.

Am Montag gegen 15 Uhr war der Pfarrer auf dem Weg ins Gotteshaus an der Annettestraße, als er plötzlich düstere Wolken sah. „Als ich dann die Tür öffnete, sah ich nur noch dunklen Rauch”, berichtet Vehring. Er alarmierte sofort die Feuerwehr, die ihm kurze Zeit später berichtete, dass der Brand in der stets geöffneten Kirche an zwei Stellen ausgebrochen sei. „Das spricht für Brandstiftung”, sagt der Pfarrer.

Ist es ein Zufall, dass St. Bonifatius ausgerechnet zu Weihnachten gebrannt hat? Kurz nach der Kirchenschändung in Hamburg? Falls der Pfarrer Recht hat, und es sich auch im NRW-Fall tatsächlich um Brandstiftung handelt, wer könnte Interesse daran gehabt haben, die Dorstener Kirche brennen zu sehen?

(Spürnase: heinZelmann)




Keine „Stille Nacht“ im indischen Orissa

Hindu-Nationalisten hatten im indischen Bundesstaat Orissa einen Generalstreik über Weihnachten ausgerufen. Christen fürchteten, dass dieser genutzt würde, um ihre Feiern zu stören. Nach internationalem Protest wurde der Streik abgesagt. Ob das Fest in Ruhe gefeiert werden kann ist unklar, im letzten Jahr brannten sechs Kirchen und zahlreiche Gottesdienste wurden gestört.

(Gastbeitrag von Open Doors Schweiz)

Die Androhung des Streiks beängstigte den christlichen Teils der Gesellschaft Orissas. Denn fanatische Hindus bedrängen sie seit Jahren. So wurden bereits im vergangenen Jahr Weihnachtsfeiern gestört und als am 23. August 2008 der Hindu-Führer Swami Laxmananand Saraswati, ein Führer des extremen Hindu-Weltrats VHP, von Maoisten ermordet wurde, brachte eine Welle der Gewalt über die Christen herein. Mehr als 50’000 Christen mussten flüchten, 12’500 leben in Flüchtlingslagern (Stand 8.12.08) oder werden zu ihrer eigenen Sicherheit Weihnachten im Wald feiern müssen. 4000 Häuser und Kirchen wurden geplündert und niedergebrannt, teilweise wurden ganze Dörfer vom fanatischen Mob zerstört. Die Übergriffe dauerten mehrere Monate. Dies obschon die Polizei bereits kurz nach dem Mord eine maoistische Rebellengruppe ins Visier nahm, die in einem Bekennerschreiben die Verantwortung für die Tat übernahm.

Freilich gab es auch Hindus, die sich schützend vor die Christen stellten und sie auch in ihre Häuser aufnahmen. Teilweise wurden diese Hindus ebenfalls von den Fanatikern angegangen.

Hinsehen ist nötig

Es wäre wünschenswert, wenn die internationale Gemeinschaft genau nach Orissa blickt, auch nach der Absage des Generalstreiks. Denn eingangs Dezember 2008 setzten laut der Londoner Times fanatische Hindus sogar Kopfgeld auf Pastoren aus. Abgekühlt hat sich die Lage in diesem indischen Bundesstaat noch nicht und bereits die letzten Weihnachtsfeiern wurden von Übergriffen überschattet, bei denen zuletzt sechs Kirchen brannten und zahlreiche Gottesdienste und Feiern gestört wurden. Gerade auch durch die internationalen Proteste fürchtet Indien laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) um seinen demokratischen Ruf, wenn weiterhin religiöse Minderheiten angegriffen werden. Der indische Innenminister Palaniappan Chidambaram habe deshalb den Ministerpräsidenten Orissas dazu aufgerufen, die Sicherheit der Christen zu garantieren.




Welt-online hetzt gegen Juden

welt-protokolle_440Unbeanstandet vom sonst für seinen Scharfblick bekannten Zensor werden im Kommentarbereich der vormals angesehenen Qualitätszeitung Die Welt seitenlang die „Protokolle der Weisen von Zion(Foto: Screenshot, Ausschnitt) wieder gegeben.

Die „Protokolle“, nachweislich antisemitische Fälschungen aus dem 19. Jahrhundert, sind seit ihrem Auftauchen das berüchtigste Mittel, um Judenhass zu fördern und daher besonders in muslimischen Ländern immer noch sehr populär. Um die Straftat zur Verfolgung zu bringen, erstatten Sie bitte Anzeige bei jeder Polizeidienststelle oder benutzen Sie dieses Online-Formular: Meldeformular für nazistische Propagandadelikte.

Verantwortlich für die Internetseite ist Heiko Nissen, Axel-Springer-Platz 1, 20350 Hamburg.

UPDATE: PI-Leser HH teilt uns diese interessante Beobachtung mit: 

… eine „subtile Kleinigkeit“, die den Verdacht nahelegt, dass es sich um einen internen Schreiber handelt: Die Anzahl der Zeichen (Buchstaben) ist für Kommentatoren auf 1500 festgelegt, sie kann von Kommentatoren auch nicht um nur ein Zeichen überschritten werden, hier wird sie jedoch jedesmal um ein Vielfaches überschritten.




Der zerknirschte Weihnachtsmann

WeihnachtsmannIch traf ihn da, wo man ihn am wenigsten erwartet: in der Kneipe. Dort saß er, der Weihnachtsmann, mit einer roten Nase, die nicht von der Kälte herrührte. Er saß auf einer Eckbank, hatte nichts im Sack und einen in der Kiste. Ich war entgeistert und fragte besorgt und mitfühlend: „Was bedrückt dich denn so, lieber Weihnachtsmann?“ „Weltschmerz, jammerte er, „Weltschmerz, ich habe Weltschmerz“.

(Aus dem Satireband: „Kleine Geschichten über Politik und andere Leiden des Lebens“ von Dr. Jörg Hellmann)

Er schob mir auch einen „Kümmerling“ rüber. Ich legte tröstend meinen Arm auf seinen roten Samtmantel:
„He, Weihnachtsmann, komm, erzähl mir. Was quält dich?“
Er fuhr auf: „Ihr Menschen macht mich zu einer Lachnummer. Ein grotesker Wunsch jagt den nächsten. Oma wünscht sich, dass überall Frieden herrschen soll. Mamma wünscht sich, dass alle Menschen glücklich sind. Und der fünfjährige Adriano-Merlin wünscht sich, dass alle Menschen auf der Welt gesund sein sollen. Warum kann der sich nicht einfach ein Schwesterchen wünschen, Mamma sich ’n Kochbuch und Oma eine Flasche Doppelherz…“
Er leerte sein „Königpilsener“ in einem Zug und fuhr verbittert fort:
„Ich habe keine Erfolgserlebnisse mehr. Wunsch für Wunsch muss ich abschlagen. Wie ein Versager stehe ich da.“
Er tat mir Leid. Und Recht hatte er.
„Höre“, sagte ich, „ich mache dir einen Vorschlag. Ich äußere ein paar ganz einfache Wünsche. Und die erfüllst du mir dann zu Weihnachten, dann geht es dir und mir besser.“
Er sah mich hoffnungsfroh an: „Einverstanden, fang an.“
„Ich wünsche mir ein bisschen Vernunft und Augenmaß im Stadtrat.“
„Geht das schon wieder los! Würde eine neue Bestuhlung es nicht auch tun?“
Ich sah die Maßlosigkeit meines Verlangens ein:
„Dann wünsch ich mir ein wenig gesunden Menschenverstand bei der städtischen Verkehrsplanung.“
„Wünsch dir, dass eine phantastische neue Stadthalle gebaut wird, das ließe sich machen.“
Der Weihnachtsmann frönte weiterhin dem Teufel Alkohol, um seinen Ärger wegzuspülen. Um ihn aufzubauen, sagte ich:
„Ich wünsche mir jetzt was ganz Einfaches. Ich wünsche mir bei Ratsentscheidungen weniger parteipolitische Scheuklappen.“
Die Tränen rannen ihm über Gesicht, weil er mir wieder nicht helfen konnte. Gott sei Dank kam gerade der Wirt rein: „Alfred“, sagte der Weihnachtsmann, „bring mir noch mal zwei Köpi und zwei Kümmerlinge. Was wünscht du dir eigentlich von mir?“
Der Wirt überlegte kurz:
„Dass ich bei jedem Pferderennen die Dreierwette treffe…“
„Siehst du“, sagte der Weihnachtsmann triumphierend zu mir und seine Tränen versiegten, „das nenn ich ordentliche Wünsche!“

Kleine Geschichten über Politik und andere Leiden des Lebens© Dr. Jörg Hellmann, Autor der Bücher „Kleine Geschichten über Politik und andere Leiden des Lebens“ (ISBN: 978-3-9810380-0-2) und „Michel schlägt zurück“ (ISBN 978-3-00-011725-1), Satirische Gesellschaftskritik, Zeichnungen: Jonas Bruns, Informationen unter: www.politik-satire.de, Email: hellmann-j@t-online.de




Christlicher Nonkonformismus

Kreuz bei Pro Köln-DemoAus aktuellem Anlass möchte ich auf die Bedeutung des Christentums in der islamkritischen Bewegung eingehen. Ohne jegliche Anzeichen orthodoxer Dogmatik, haben Christen unterschiedlicher Herkunft in Köln gezeigt, dass sie zu ihrem kulturellen Erbe stehen. Die Israelflagge nahm als Symbol für die Wurzel unserer Religion den gebührenden Platz in der Mitte ein.

(Gastbeitrag von pinchador vom Aktionsforum)

Somit haben Islamkritiker und die Bürgerbewegung Pro Köln der antisemitischen Fraktion eine klare Absage erteilt. Die Mahnwache gegen Islamisierung hat gezeigt, dass Christen unterschiedlicher Herkunft vereint gegen die Islamisierung demonstrierten. Der kenianische Gastredner Joseph Intsiful hat mit seinem Erfahrungsbericht ein eindrucksvolles Bekenntnis zu unseren Werten abgelegt. Darüber hinaus waren auch griechischstämmige Mitbürger anwesend, die sich trotz und gerade wegen ihres Migrationshintergrundes auf unsere Seite stellten. Die Kunde von der Islamisierung Europas hat somit schon lange Bevölkerungsteile erreicht, die nicht deutschstämmig sind.

Alle Menschen, die an dieser Demonstration teilnahmen, haben eines gemeinsam – sie sind Christen. Ob gläubig oder nicht, ob Kirchgänger oder nicht spielt dabei keine Rolle. Der entscheidende Punkt ist: Sie alle eint die Überzeugung, dass das Christentum untrennbar mit den Werten unserer abendländischen Gesellschaft verbunden ist. Diese Überzeugung zu haben, bedeutet in der heutigen Zeit ein Nonkonformist zu sein. Die Multikulti-Apologeten bestimmen den Zeitgeist und lassen keinen Raum für die Propagierung unserer Werte. Historisch betrachtet war Nonkonformismus im Christentum das treibende Element, der Spiritus Rector der gesamten Bewegung. Ohne nonkonforme Menschen hätte sich die frohe Botschaft niemals ausbreiten können. So heißt es im Römerbrief:

Stellet euch nicht dieser Welt gleich,
sondern verändert euch durch
Erneuerung eures Sinnes
(Röm, 12,2)

Auch unsere islamkritische Bewegung stellt sich dieser Welt nicht gleich, sie ist nicht zeitgeisthörig, sondern verweist auf Missstände und spricht die Wahrheit offen aus – auch wenn sie noch so unbequem ist. Gerade jetzt zu einer besinnlichen Zeit wie Weihnachten sollten wir uns auf unsere christlich-jüdischen Wurzeln besinnen und Kraft schöpfen, um diesen Nonkonformismus beizubehalten um nicht nach dem Takt der Politiker und Medien zu tanzen. Wir alle werden auch nächstes Jahr unsere Positionen klar vertreten und in Form von Demonstrationen auf die Straße tragen.

Wir vom Aktionsforum wünschen allen Christen ein gesegnetes Weihnachtsfest und allen jüdischen Gemeinden ein herzliches Chanukka Sameach!