In Afghanistan gibt es ebenso wie im islamischen Pakistan Gefängnisse für Frauen (Betsy Udink beschreibt eins in ihrem Buch „Allah und Eva„), wo diese unter entsetzlichen Zuständen mitsamt ihren Kindern dahinvegetieren. Auch Hochschwangere sind dabei, deren Kinder im Dreck geboren werden und im Dreck aufwachsen – ohne Sonne, ohne Freude, ohne Liebe. Auch Focus online hat das Grauen jetzt entdeckt und berichtet darüber.

Im Gegensatz zu Pakistan muten die Verhältnisse in Kabul fast idyllisch an, mit Kindergarten, sauberer Kleidung und Betreuung. Jedenfalls für’s Foto. Die „Vergehen“ der Frauen sind – wie in islamischen Ländern üblich – oft „Verbrechen gegen die Keuschheit“, zum Beispiel Flucht vor dem prügelnden Ehemann.

Hunderte Afghaninnen sitzen wegen angeblicher Flucht von zu Hause oder illegalen sexuellen Beziehungen im Gefängnis. Die Kinder wandern mit in den Knast.

In der Peripherie von Kabul, im trostlosen Stadtteil Badam Bagh, versteckt sich hinter hochgezogenen Mauern und Stacheldraht die erste Frauenhaftanstalt „Mahbas-e-Zanana“.

Dort leben seit wenigen Monaten 82 weibliche Häftlinge und 73 Kinder. Eine davon ist Mauluda, eine zierliche junge Frau von erst 22 Jahren, verurteilt zu zwölf Jahren Haft wegen „Flucht von Zuhause“ und „Ehebruch“. Mit im Knast lebt ihr heute acht Monate altes Baby Benafsha.

Mauluda landete im Knast, weil sie vor ihrem prügelnden Mann davonlief. „Ich war erst 14, als mich meine Eltern mit dem damals über 40-jährigen Mohammad, einem Tagelöhner, zwangsverheirateten“, erzählt Mauluda. (…) Maludas Geschichte ist kein Einzelfall. Zwar sitzt die Mehrheit der Frauen in „Mahbas-e-Zanana“ wegen krimineller Delikte, wegen Mord und Todschlag, Drogendealerei und Kidnapping im Knast. Aber gut 30 Prozent wurden wegen Ehebruch, Flucht vor dem Ehemann, Flucht vor einer Zwangsehe oder wegen illegalen, sexuellen Beziehungen, wozu nach aktueller afghanischer Rechtsprechung auch Vergewaltigungen zählen, eingebuchtet – mit oft drakonischen Strafen von bis zu 20 Jahren.

Hat aber nichts mit dem Islam zu tun, denn dort sind Frauen glücklich, gleichberechtigt und nicht zwangsverheiratet. Gegenteilige reale Erscheinungen in allen islamischen Ländern sind zufällig und kulturell, aber nicht islamisch, zu erklären.

(Spürnase: Atalanta)

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22 KOMMENTARE

  1. …Eine davon ist Mauluda, eine zierliche junge Frau von erst 22 Jahren, verurteilt zu zwölf Jahren Haft wegen „Flucht von Zuhause“ und „Ehebruch“. Mit im Knast lebt ihr heute acht Monate altes Baby Benafsha.

    Wow, das ist modern. Das ist Fortschritt. Und das ist kein Vergleich zum barbarischen Steinigen. Ja, ich nenne es moderat. Das hat der Kurt Beck doch auch unter moderat verstanden, oder?

  2. #1 Mastro Cecco (03. Dez 2008 18:00)

    Dem Moscheeverein fehlt also das Geld… sieh an, sieh an.
    Wenn das für engagierte Politiker nicht eine weitere Möglichkeit ist, ein Integrations-Signals in Form eines großen, dicken, vom Steuerzahler finanzierten Schecks zu setzen.

  3. #1 Mastro Cecco

    „Beobachtern zufolge ist man bei der Kölner „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“, die direkt dem türkischen Staat untersteht, nun der Ansicht, das Münchner Moscheeprojekt sei zu offen und zu liberal angelegt. Auf Kritik der oberen Ebene stieß offenbar auch, dass es in der Moschee am Gotzinger Platz sogar Gebete in deutscher Sprache geben und der Dialog mit den christlichen Kirchen intensiviert werden soll.“

    Diese Begruendung sollte doch eigentlich auch den letzten wachruetteln….oder???

  4. Ach Claudia-Fatima: Ein Aufenthalt von ca. 6 Wochen dort (Türkei wird doch auf Dauer langweilig) würde doch sicher die Gehirnwindungen entwirren !

  5. Die Soldaten vieler Länder und auch die Jungs unserer Bundeswehr stehen in Afghanistan als Kämpfer für die Freiheit.

    Ihnen sei wieder einmal für ihren selbstlosen Einsatz gedankt. Ihr Engagement dort sichert uns die Freiheit hier in der Heimat.

    Es muß nun aber auf der politischen Schiene viel mehr geschehen. Der Herr Bundesaußenminister muß der Regierung Karsai klar machen, daß auch die Bemühungen der Afghanen selbst verstärkt werden müssen, den Idealen der Freiheit eine Bahn zu brechen.

    Foltergefängnisse für Frauen, öffentliche Hinrichtungen wie Steinigungen und Baukranaktivitäten haben sofort der Vergangenheit anzugehören.

    „Sonst knallt´s“. So muß man zu Herrn Karsai sprechen.

    Im Namen der Freiheit.

  6. #3 Konflikte in der multikulturellen Gesellschaft am Beispiel der Hutu und Tutsi (03. Dez 2008 18:07)

    Hoffentlich nicht. Aber diesen Ober-Dhimmis ist leider alles zuzutrauen.

    Hier noch ein Zitat von Obermuselschleimer Christian Ude:

    „Sie haben behauptet, ein fremder Staat würde sich hier betätigen und die Allmacht des türkischen Staates führe dazu, dass Deutschland mit Moscheen überzogen werde. Diese Verschwörungstheorie ist als lächerliche Panikmache enttarnt. Tatsache ist, dass die Akzeptanz für die Moschee im Laufe der Zeit zugenommen hat.“

    http://www.sueddeutsche.de/,tt5l2/muenchen/500/450222/text/

    Also, an solchen Aussagen erkennt man, daß es an der Zeit ist, dreckige, linksgrüne Musel-Kollaborateure wegen Hochverrats zu langjährigen Zuchthausstrafen zu verurteilen.

    Dieser Mensch verteidigt nicht die westlich-abendländische Zivilisation, wie es für einen hochrangigen Politiker eigentlich oberste Pflicht sein müßte, sondern er leistet willige Vollstreckerdienste für eine verbrecherische Ideologie, deren Ziel die Zerstörung unseres Landes ist!

    In welchem Irrenhaus leben wir?

  7. #4 Atalanta (03. Dez 2008 18:13)

    Auf Kritik der oberen Ebene stieß offenbar auch, dass es in der Moschee am Gotzinger Platz sogar Gebete in deutscher Sprache geben und der Dialog mit den christlichen Kirchen intensiviert werden soll.”

    Diese Begruendung sollte doch eigentlich auch den letzten wachruetteln….oder???

    ————–
    Nicht, wenn man in multikultureller Vollnarkose liegt.

  8. Mir wird mal wieder schlecht, wenn ich dran denke, wie mit diesen armen Frauen umgegangen wird und dass unseren geisteskranken Gutmenschen dazu nichts anderes einfällt als die ewig abgedroschenen Phrasen: Das seht ihr doch alles ganz falsch. Das hat mit dem Islam nicht zu tun und die Frauen und weiblichen Kinder sind glücklich, wenn sie unterdrückt und ehrengemordet werden. Wir sollten solches als Chance begreifen und nicht immer nur meckern. Zwangsverheiratungen sind keine, sondern arrangierte Ehen und die Mädchen werden vorher gefragt. Dass diese Mädchen behaupten, sie seien zwangsverheiratet worden, ist eine böswillige Behauptung und nur um dem Ansehen des Islam zu schaden. Ehrenmorde sind innerfamiliäre Angelegenheiten, die keinen etwas angehen und zudem Einzelfälle und gehören zu dieser tollen Kultur. Das müssen wir doch unbedingt auch haben (dabei haben wir es schon). Andersdenkende und Andersgläubige zu terrorisieren und zu plagen ist auch normal, zumal die Terrorisierten und Geplagten selbst schuld sind, was habgen sie auch die Rechtgläubigen so provoziert (nur durch ihre bloße Anwesenheit) und dann zwingen wir diese Rechtgläubigen auch noch, es sich in unserer sozialen Hängematte bequem zu machen und bei uns unmöglichen Menschen leben zu müssen. Und unsere grünlinken Pseudo-Emanzen überschlagen sich mit Kopftuch-aufsetzen.
    Was sagen eigentlich die UNO, AI und andere Menschenrechtsorganisationen dazu? Aber das sage ich jetzt lieber nicht, sonst wird das gelöscht und ich fliege im Hubschrauber nach Karlsruhe.

  9. #7 BUNDESPOPEL

    “Sonst knallt´s”. So muß man zu Herrn Karsai sprechen.

    Aber, aber, das lässt sich doch viel eleganter lösen: Man kann damit drohen, die westlichen Streitkräfte abzuziehen. Dieser Abzug hätte auf die Lebenserwartung des Herrn Karsai und des Rests der Regierung einen nicht unbeträchtlichen Einfluss…

  10. #1 Mastro Cecco (03. Dez 2008 18:00)

    Achtung, mega-geile Nachricht aus München!

    Moscheeprojekt in Sendling steht vor dem Aus!

    http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/muenchen/521/450243/text/

    MEGA-GEIL!

    Für die Freiheit!

    Wo ist das eine gute Nachricht?

    „Beobachtern zufolge ist man bei der Kölner „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“, die direkt dem türkischen Staat untersteht, nun der Ansicht, das Münchner Moscheeprojekt sei zu offen und zu liberal angelegt. Auf Kritik der oberen Ebene stieß offenbar auch, dass es in der Moschee am Gotzinger Platz sogar Gebete in deutscher Sprache geben und der Dialog mit den christlichen Kirchen intensiviert werden soll.“

    So viel zum Willen der Musels zum Dialog!!!

    Die Moschee wird nur gestürzt, weil sie nicht stockkonservativ ist!

    Deine Freude ist total verfrüht!

  11. #1 Mastro Cecco
    „Dem Trägerverein fehlt das Geld für den Bau der Moschee in Sendling“

    „Wer soll das bezahlen wer hat soviel Pinke-Pinke wer hat soviel Geld“

    Tja die Bayern haben es nicht mehr so dicke in der Brieftasche, Bayern hat finanziell fertig, München sowieso. Infineon geht gerade unter und BMW schwächelt. Und die Bayern-Landesbank hat sich total verzockt, Milliarden in den Sand gesetzt, egal, hat auch sein gutes, die Politiker haben kein Geld mehr zum umverteilen. Der deutsche Steuerzahler wär sicher „begeistert“ jetzt auch noch Millionen für eine Prunk-Moschee auszugeben. 🙂 Und ausländische Sponsoren fallen auch aus, den Öl-Staaten geht bei 45$ das Geld aus, die Dubai-Blase platzt, und die Türkei kann froh sein wenn sie den Finanzsturm überlebt. Für Deutschland heißt das Grenzen dichtmachen. Ich habs hier schon einmal geschrieben, wenn wir Glück haben, fegt die Finanz- und Wirtschaftskrise die ganzen islamophilen Polit-Versager mitsamt ihren sozialistischen Projekten hinweg. Diese politischen Leichtgewichte sind der kommenden Krise eh nicht gewachsen. Wenn sie bleiben werden sie alles nur noch schlimmer machen, bisher haben sie sich jedenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Ich glaube die haben alle keine Ahnung was hier gerade wirtschtlich Weltweit abläuft.

    Milliardenhilfe für BayernLB steht

    „Die Risiken für den Haushalt sind derzeit nicht abschätzbar“,
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/milliardenhilfe-fuer-bayernlb-steht;2101910

    Da gehen sie dahin die Mega-Moscheebauträume. Bayern hatte 28 Milliarden Schulden, jetzt sind es schon 38 Milliarden, und dass letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Jede Wette, da kommen noch ein paar Milliarden hinzu.

  12. #1 Mastro Caeco:

    Der rot-grüne Dhimmi-Stadtrat in München wird schon noch Mittel und Wege finden, um das heißgeliebte Projekt Großmoschee in München durchzuboxen 🙁

    Ich war erst am Montag bei einer Bürgerversammlung der katholischen Gemeinde am Münchner Gotzingerplatz. Einhellige Meinung:

    Durch den Islam rücken Katholiken und Protestanten wieder enger zusammen, es finden immer mehr gemeinsame Aktionen statt.

    Der Referent von der Diözese Speyer meinte auch, durch die Beschäftigung mit dem Islam sei er noch mehr in seinem christlichen Glauben bestärkt worden.

    Außerdem kannte er sich in der anschließenden Diskussion sehr gut über die vielen finsteren Seiten des Islam aus. Also bei den Katholiken ist nicht nur Unterwerfung angesagt..

  13. Herr Todenhöfer, was sagen Sie denn dazu?

    1. Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.

    2. Angesichts der Kriegspolitik des Westens ist es nicht wirklich erstaunlich, dass muslimische Extremisten immer mehr Zulauf bekommen.

    3. Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Für christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege kann nichts anderes gelten.

    4. Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt.

    5. Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten die zentralen Gebote.

    6. Die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leidet unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten.

    7. Der Westen muss die islamische Welt genauso fair und großzügig behandeln, wie er Israel behandelt. Muslime sind so viel wert wie Juden und Christen.

    8. Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem Terrorismus die religiöse Maske vom Gesicht reißen.

    9. Nichts fördert den Terrorismus mehr als die „Antiterrorkriege“ des Westens. Die muslimischen Länder müssen ihre Probleme mit dem radikalen Islamismus selber ausfechten.

    10. Das Gebot der Stunde heißt Staatskunst, nicht Kriegskunst – im Irankonflikt, im Irakkonflikt und im Palästinakonflikt.
    Klicken Sie hier zur Erläuterung der These.

    Ah ja. Wie konnte ich nur fragen…

  14. Das Projekt Islamische Republik Afganistan
    schreitet voran.

    In Afganistan gibt es keine deutschen Interessen zu Verteidigen.
    Die Unterschiede zwischen den Taliban und der Regierung Karsai sind marginal.
    Nur das Karsai pro Westen also „ein Verbündeter“ ist, solange Geld fließt.
    Und vielleicht sind die Taliban weniger korrupt. Was bezüglich der afganischen
    Gegenwart wirklich nicht schwer ist.

    Ein weiteres Schlaglicht der korrupten afganischen Scharia UnRechtssprechung mit
    direkter Beteiligung von Karsai ist der Fall Kambachsch. (PI berichtete):

    http://www.reporter-ohne-grenzen.de/kampagnen-aktionen/kampagne-kambachsch.html

    Die afganischen Frauengefängnisse unter deutschem Mandat, und die Verhängung von
    Strafen auf der Basis von Fatwas korrupter Imame werden schon in dem
    interessanten DLF Report über Afganistan vom 11.6.08 erwähnt:

    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/06/11/dlf_20080611_1840_5b02e642.mp3

    Für den riskanten Einsatz deutscher Soldaten in diesem Land ist kein Ende abzusehen.

    Die Resultate des mittlerweile langjährigen deutschen Engagements in Afganistan
    verlangen nach einer Strategie für einen schnellen Abzug.

  15. Raus aus Afghanistan, diesem „Steinzeit“ Mohammedaner Staat und zwar dalli, dalli!

    Was und wen sollen wir in diesem Scharia-Staat verteidigen? Vielleicht die Mohnfelder der Warlords und die des Ober-Mafioso Karzai?

    Am Hindukusch wird nämlich nicht unsere Freiheit verteidigt. Da ist die nicht bedroht.

    Der Feind steht schon längst hier in Deutschland. In Form der Links- und Rechtsfaschisten sowie der islamischen, fundamentalistischen Verbände, die ein anderes Deutschland wollen, als es im Grundgesetz fixiert und vorgesehen ist.

    Der wahre Feind für unsere Demokratie sind die Feinde unseres Grundgesetzes und die der pluralistischen Gesellschaft und der garantierten Bürgerlichen Rechte!!

  16. Die eigene Mutter hat die Tochter angezeigt, weil diese vor ihrem prügelnden Ehemann floh, das muss man sich mal klarmachen. Ich kann gar
    nicht so viel essen, wie ich kotzen muss über diese perverse Ideologie.

  17. #18 Sauron
    Geil, oder? Da sieht man gleich wie sich die Definition von „Familienzusammenhalt“ im Islam und im Westen unterscheidet……
    Wahrscheinlich war die Mutter neidisch dass die Tochter ein bisschen mehr Mut gehabt als sie selbst. Was wird eigentlich in dieser kaputten Gesellschaft aus den Frauen und ihren Kindern wenn sie irgendwann entlassen werden? Ich glaub ich wills gar nicht wissen
    🙁

  18. Ich vermisse die Stellungnahmen unserer Feministinnen und natürlich von Amnesty International. Aber wahrscheinlich würden die lieber die einsitzenden Dealerinnen befreien als die geprügelten jungen Mütter.

  19. Ein Beitrag zur Aufklärung über die Stellung der Frau im Islam
    Bitte unbedingt lesen und weiterverschenken:

    Allah und Eva, das Buch von Betsy Udink, geboren 1951 in den Niederlanden, ist ein gut zu lesender und verstehbarer Erfahrungsbericht über die Stellung und Lebensweise der Frau in Pakistan unter dem Gesetz Allahs.

    Die Autorin beschreibt ganz realistisch ihre vor Ort gemachten Erfahrungen auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen nach den Regeln der islamischen Herrscher.
    Durch ihre anerkannte gesellschaftliche Stellung als Ehefrau des niederländischen Botschafters standen ihr Reisemöglichkeiten innerhalb Pakistans offen. Sie bereiste neben den Metropolen auch entlegene Gegenden und berichtet von Entwicklungen, die dem europäischen Normalbürger wohl verborgen sind.

    Die Themenauswahl bezieht die unannehmbaren Umstände in den Frauengefängnissen, die Art und Weise warum und wie die Frauen, teilweise auch mit ihren Kindern dort weggesperrt werden und ohne eine Perspektive vor sich hindämmern.

    Ein weiteres lesenswertes Kapitel behandelt die Arbeitsweise der christlichen Kirche in Pakistan.
    Hierin wird deutlich, zu welchen „Verrenkungen“ die Kleriker vor dem Islam gezwungen werden.

    In erstaunlicher Offenheit zitiert Betsy Udink zahlreiche Koranstellen und Hadithen!!! des Religionsgründers Mohammed , welche den niederen Stand der Frau im Islam belegen.

    Das Buch entstand in Pakistan, wo sie mit ihrer Familie von 2002 bis 2005 gelebt hat.

    Die leicht zu lesende Erzählform und die eingestreuten kleinen Erlebnisse, z. B. mit ihrem Fahrer, der die Sicherheit seiner Auftraggeberin sehr ernst nimmt, lassen keine Langeweile aufkommen.
    Die Informationen über den ist Zustand der pakistanischen Lebensweisen sind sehr umfangreich und werden wohl so manchen Leser aus seinem europäischen unkritischen Gutdenken herausholen.

    Das Buch macht neugierig auf mehr und ist nicht nur deshalb sehr zu empfehlen.

    ISBN 978 3 406 56322 5

    Gruß

    Antonio

  20. #15 Candide

    Herr Todenhöfer liegt mit seinen Thesen leider völlig falsch. Beispielhaft sei das an These 1 gezeigt:

    1. Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.

    In seiner Erklärung für die 1. These steht z.B.:

    Saddam Hussein hatte in den dreiundzwanzig Jahren seiner Herrschaft laut „Human Rights Watch“ den Tod von 290 000 irakischen Zivilisten zu verantworten.

    Diese Aussage (wie viele ander von Ihm auch) sieht Herr Todenhöfer als wahr an und stellt sie seiner ermitelten Zahl von 1 Mio. Toten Irakern seite Einmarsch der US Truppen gegenüber.
    Er verschweigt bei seine 290 000 Toten die 6 Mio. Toten des Iran/Irak Kriegs. Oder ist für diese Saddam Hussein nicht auch verantwortlich ?
    Für alle seine Thesen lassen sich genügen „Beweise“ finden, man muß nur lang genug danach graben und seinen Qualitäts-/Richtigkeitsanspruch auf 0 setzen.
    Bei den tatsächlich richtigen Aussagen vergleicht er zudem Birnen mit Äpfel. Europäer haben im vergangenen Jahrhundert viele Muslime getötet. Sie waren aber auch mit sich selbst (2. Weltkrieg) nicht zimperlich. Nun leben wir aber im 21. Jahrhundert. Seine vergleiche mit Ereignissen aus dem 19ten und 20ten Jahrhundert mit Ereignissen aus dem 21tehn Jahrhundert sind deshalb nicht zulässig.
    Sorry, aber was Herr Todenhöfer da schreibt ist der übliche Gutmenschenunsinn.

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