Feindbild IslamkritikerWem es an Argumenten mangelt, stigmatisiert bisweilen den andersdenkenden Kontrahenten. An die Stelle differenzierter Auseinandersetzung tritt das negative Klischee, die Diffamierung verbirgt die Substanzlosigkeit der eigenen Argumentation. Eine Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung versucht unter dem Vorwand, gegen das „Feindbild Muslim – Feindbild Jude“ anzugehen, ihrerseits ein Feindbild zu etablieren: Das Engagement für Grundgesetz und Menschenrechte – über kulturelle, religiöse und politische Schranken hinweg – das sich den Opfern von Diskriminierung und Repression solidarisch verpflichtet fühlt.

Die Kampagne „Feindbild Muslim – Feindbild Jude“

Die Veranstaltung „Feindbild Muslim – Feindbild Jude“ des Zentrums für Antisemitismusforschung konstruiert mit willkürlicher und keineswegs wissenschaftlich solider Methodik, eine Parallelität zwischen Antisemitismus und Islamkritik. Da die Berechtigung der Islamkritik aufgrund der massiven Menschenrechtsverletzungen, islamischer Rechtssprechung und Ethik unbestreitbar ist, weicht man aus auf angeblich vorhandene „strukturelle Ähnlichkeiten“ und verzichtet bewusst auf eine substanzielle Auseinandersetzung mit den Inhalten der Islamkritik. Stattdessen greift man auf ein etabliertes Klischee zurück: Dass die Mehrheitsbevölkerung generell anfällig sein soll für fremdenfeindliche Haltungen, wenn man ihr die passenden Argumente liefert. Dass auch Minderheiten fremdenfeindlich sein können, und die Ablehnung des Islams mit Fremdenfeindlichkeit in Teilen der islamischen Bevölkerung zu tun haben könnte; dass Zwangsehen und Ehrenmorde Entsetzen und Solidarisierung mit den Opfern hervorrufen, wird als Motiv für die Islamkritik ignoriert. Es widerspricht dem dumpfen Klischee vom unbegründet fremdenfeindlichen Einheimischen, wenn Missstände bei einer Minderheit thematisiert werden.

Die Islamkritik wird dämonisiert als Keimzelle eines potentiell lauernden Ressentiments in der Mehrheitsbevölkerung gegenüber einer Minderheit. Die Analogie zum Antisemitismus wird bewusst gewählt, weil sie schockiert und alarmiert, und zur Ablehnung und Distanzierung von der Islamkritik führen soll. Diese Diffamierung wird letztlich damit gerechtfertigt, dass der Minderheit prinzipiell die Opferrolle, der Mehrheit hingegen eine latente Anfälligkeit für fremdenfeindliche Haltungen zugewiesen wird. Es bedeutet eine ungeheuerliche Diffamierung der Mehrheitsbevölkerung, ihr überhaupt ein solches Diskriminierungspotential, das von der Islamkritik ausgelöst werden soll, zu unterstellen. Diese fiktive Drohkulisse ist zugleich Rechtfertigung für das Motto der Veranstaltung und unterscheidet sich lediglich vom traditionellen Zielgruppenschema negativer Stigmatisierung. Die Zuweisung der (unterstellten) negativen Eigenschaft ist bei Minderheiten tabuisiert, während sie der Mehrheitsbevölkerung bedenkenlos attestiert wird.

Ferner wird unterstellt, dass die Befassung mit den menschenrechtskonträren Aspekten der islamischen Religionsideologie automatisch in Fremdenfeindlichkeit umschlagen müsse. Als gäbe es nicht die Möglichkeit, für eine am Grundgesetz orientierte Lebensweise zu werben und somit die Integration in ein menschenrechtliches Wertesystem anzustreben.

Der gesellschaftspolitische Machtkampf

Hinter dieser Veranstaltung steht das Streben nach Erlangung der Deutungshoheit und der Profilierung, die auch finanziellen Nutzen beinhalten kann. Die Islamlobbyisten sehen ihre gesellschaftspolitische Dominanz gefährdet, wenn die Argumente der Islamkritik breite Schichten der Bevölkerung erreichen. Wenn deutlich würde, dass der Islam keine Religion im eigentlichen Sinne ist, sondern ein politisches System mit Rechtswesen beinhaltet – dass sich mit der Ausbreitung des Islams in Europa genau das selbe abspielen könnte wie in allen Ländern, in denen zuvor der Islam die ursprüngliche Kultur verdrängt hat: Die Etablierung der islamischen Rechts- und Gesellschaftsordnung. Zumal im subkulturellen Bereich in Europa bereits Elemente islamischer Gesellschaftsstruktur immer deutlicher zutage treten.

Doch freies Denken bringt die Islamlobbyisten in Erklärungsnot. Warum werben sie nicht bei den Moslems für unser Grundgesetz? Ist dieses denn nicht würdig, die Lehren des Koran und dessen Diskriminierungstexte einschließlich der daraus abgeleiteten Traditionen und Rechtsauffassungen abzulösen? Warum unterstützen die Islamlobbyisten massiv die Etablierung eines islamischen Sozialisationsprozesses, trotz der damit uns allen bekannten Problematiken? Niemand kann mehr sagen: „Davon haben wir nichts gewusst“. Jeder weiß um Zwangsehen, Ehrenmorde, das Scharia-Unrecht und die Traditionen des islamischen Patriarchats, und dass all dies direkt mit der islamischen Religionsideologie zusammenhängt.

Geradezu unvorstellbar wäre ein Veranstaltungsmotto wie: „Feindbild Jude – Feindbild Ungläubiger, Feindbild Homosexueller, Feindbild Frau ohne Kopftuch“. Die negativen Ressentiments auf Seiten eines Teils in der islamischen Bevölkerung sind ein Tabuthema, das sowohl dem Opfermythos als auch der gewünschten Idealisierung des Islams als wertvoller kultureller Bereicherung vollkommen widerspricht, obwohl die Opfer dieser Haltungen traurige Realität sind. Die Rollenzuweisungen von Gut und Böse sind so willkürlich konstruiert, wie es zweckmäßig ist, sich im gesellschaftspolitischen Machtkampf selbst als Sachwalter des Guten darzustellen und den Andersdenkenden als den Bösen.

Die Etablierung eines Kampfbegriffes

Es wird eine Begriffsdefinition in Umlauf gebracht, die Islamkritik und Solidarität mit Opfern des Islams gleichsetzt mit Antisemitismus. Das ist problematisch, denn suggestiv werden damit sogar Assoziationen zum Nationalsozialismus geweckt, selbst wenn dies nicht absichtlich geschieht. Die völlig konträre Motivation und inhaltliche Argumentation des Antisemitismus und der Islamkritik werden verwischt, indem man auf „strukturelle Ähnlichkeiten“ verweist, ohne sich mit Details zu befassen.

Es ist keine Rede davon, dass jetzt Islamfeindlichkeit das Gleiche wäre oder gleiches Gewicht hätte wie Antisemitismus. Aber es fällt der Mechanismus auf, man definiert die Minderheit, man sucht sich in den kulturellen oder religiösen Traditionen der Minderheit Argumente.

Zwangsehen, Ehrenmorde, Ehetabu islamischer Frauen mit Ungläubigen, Repression und Verfolgung Andersdenkender, sogar mordende Justiz gegenüber Homosexuellen, sinnlos grausames Schlachten von Tieren, Repression und Diskriminierung gegenüber anderen Religionen und insbesondere Atheisten, keine Pressefreiheit und Meinungsfreiheit, das menschenrechtsfeindliche Scharia-Unrecht, das in allen islamischen Staaten gemäß der islamischen Menschenrechtskonferenz von Kairo die Rechtsnormen in allen islamischen Ländern vorgibt, ein stark verbreiteter und ausgeprägter Antisemitismus…

Diese Fakten bedeuten massivste Menschenrechtsverletzungen für die Muslime selbst, aber auch für Nicht-Muslime. Islamkritik unterscheidet vom Antisemitismus, dass sie keine willkürlich konstruierten Feindbildklischees in Umlauf bringt, sondern mit konkreten, für jeden überprüfbaren und auch allgemein bekannten Tatsachen argumentiert. Hinzu kommt der ebenfalls stichhaltig überprüfbare Zusammenhang mit der islamischen Lehre, die sowohl als motivierend wie auch rechtfertigend von einem Teil der Moslems verstanden wird. Die Islamkritik entspringt also völlig anders als der Antisemitismus mit seinen böswilligen Unterstellungen, einem Bekenntnis zu einer an den Menschenrechten orientierten Gesellschaft, während die Religionsideologie Islam aufgrund der sichtbaren Praxis den Gegenentwurf dazu darstellt.

Die weltanschauliche Grundsatzfrage lautet: Ist der Islam menschenrechtsfeindlich, hat er diskriminierende Strukturen, ist er eine politische Ideologie, oder ist er eine Lehre der Toleranz und des Friedens, wie Islamlobbyisten beständig wiederholen?

Islam – Islamismus, wie sieht die Opferbilanz aus?

Islamlobbyisten tendieren zur Islamidealisierung. Sie haben sich festgelegt auf ein Erklärungsklischee, dass alles, was am Islam inhuman erscheint, insbesondere der Terror, nichts mit dem Islam zu tun haben soll. Zur Abgrenzung des Islams von seinen inhumanen Aspekten wurde der Begriff des Islamismus erfunden. Nur – es ist nicht die innerhalb der islamischen Welt winzige Minorität der „Islamisten“ für all die Ehrenmorde und Zwangsehen verantwortlich. Die jährlichen Opferzahlen der Ehrenmorde übersteigen die des so genannten Islamismus und dessen Terror bei weitem. Die UNO schätzt die jährliche Mordrate mit dieser Motivation auf 5.000, plus erheblicher Dunkelziffer. Legt sich aber nicht auf den Kulturkreis fest. Doch wo sonst gibt es einen derart konsequent vertretenen Ehrbegriff, der den patriarchalisch-übersteigerten Besitzanspruch des Mannes über die Frau vertritt wie im Islam, noch dazu in dieser Größenordnung? Hinzu kommt die Repression und Gewalt, die dem Ehrenmord in den wohl meisten Fällen vorausgeht. Es gibt unbestreitbar in der islamischen Kultur eine ausgeprägte Form der Gewalt, die nichts mit Islamismus zu tun hat, sehr wohl aber mit dem Islam, der diese Gewalt nicht tabuisiert hat, obwohl dem Islam doch sonst die Durchdringung des Alltags mit seinen zahlreichen Vorschriften sehr gut gelingt. Oder liegt es daran, dass manche Moslems in islamischen Texten und Traditionen eine Rechtfertigung für ihr Tun erkennen? Die Reduktion von Gewalt im islamischen Kulturkreis auf den so genannten Islamismus wirkt angesichts der tatsächlichen Opferbilanz wie ein Ablenkungsmanöver.

Dass die Opfer durch islamisch geprägte Normen und Rechtssprechung selbst Moslems sind, macht es unglaubwürdig, wenn sich Islamlobbyisten als Anwälte für das Wohlergehen der Moslems darstellen, während sie das Leiden der Moslems aufgrund des Islams tendenziell ignorieren und sogar versuchen, es zu tabuisieren, über diesen Sachverhalt zu sprechen.

Dass die Unterscheidung zwischen verabscheuungswertem Islamismus, zwischen religiös argumentierenden Fanatikern, die zum Heiligen Krieg gegen den Westen aufrufen und der Zivilgesellschaft, dass diese Grenzen verwischt werden sollen, das interessiert uns.

Mit dem Begriff „Zivilgesellschaft“ soll wiederum verwischt werden, dass es Menschenrechtsmissachtung in der islamischen Welt jenseits der Klischeebegriffe Islamismus und Fanatiker gibt. Weder handelt es sich um „verabscheuungswürdige Islamisten“ noch Fanatiker, die in Saudi-Arabien den authentischen, den korangetreuen Islam zelebrieren, die Hände und Köpfe abhacken lassen, die im Iran Homosexuelle ermorden und von der Auslöschung des jüdischen Staates Israel reden. Sondern um Mitglieder der islamischen „Zivilgesellschaft“, die lediglich das tun, wofür ihnen die islamische Rechtsideologie eine Rechtfertigung verschafft, gemäß deren eigenen Aussagen.

Wer die Menschenrechtsverletzungen der islamischen Religionsideologie willkürlich reduziert auf den Islamismus, ignoriert zugleich das weitaus schwerwiegendere Unrecht, das geschieht, indem man sich auf die islamische Lehre beruft. Spiegelbildlich zur Islam-Idealisierung ist für die real existierenden Opfer des Islam entsprechend wenig Platz – sonst würde das idealisierte Islambild rasch kollabieren.

Der Trick mit der strukturellen Ähnlichkeit

Die pro-islamische Fraktion geht von einem Islambild aus, das das Faktum der islamischen Rechtsordnung und dessen politischen Herrschaftsanspruch teils vernachlässigt oder aber den Islam lediglich als Religion definiert. Um dieses rein fiktive Wunschbild aufrecht erhalten zu können, bedarf es der Diffamierung einer an der Realitätsbeschreibung orientierten Islamkritik. Hierzu wird nun eine Parallele zum Antisemitismus künstlich geschaffen, die es so nicht gibt:

Die Juden hätten eine besondere Religion, sie seien das auserwählte Volk, und diese Religion gebiete ihnen gegen Nichtjuden feindselig zu sein oder erlaube ihnen, sie zu betrügen. Und wenn ich jetzt von selbst ernannten Islamwissenschaftlern, um nur einen Namen zu nennen, der in dieser Debatte fällt, Raddatz, der beim breiten Publikum einen gewissen Erfolg hat, in seiner Zunft aber nicht ernst genommen wird, der macht genau dasselbe. Der beweist mit Koranstudium, dass der Muslim, weil ihm seine Religion das gebietet, eigentlich sich hässlich verhalten muss oder die Macht ergreifen muss über die Nicht-Muslime.

Der übliche Trick mit den „allen Moslems“. Es sind nie „alle“ an einem Unrecht beteiligt, die einer Unrechtsideologie unterworfen sind. Sondern die Antreiber sind meist relativ wenige, je nach dem wie hoch der Durchdringungsgrad der Unrechtsideologie ist. Mit solchen Scheinargumenten wird abgelenkt von den für das Unrecht verantwortlichen Ideologieinhalten. Dies ändert nichts am Umstand, dass der Islam Rechtsquellen beinhaltet. Auch dass nicht alle Moslems Terroristen sind, ist für die Opfer ein schwacher Trost. Der Spruch: „Es sind nicht alle so“, ist ein Ablenkungsmanöver, um Islamkritik als Vorurteilsdenken gegen den einzelnen Menschen darzustellen. Auf diese Weise wird die Gefährlichkeit der islamischen Ideologie kaschiert, auf die sich der islamische Terrorismus und der Dschihad berufen.

Während es oft als Begründung dient, dass Islamkritik zum pauschalen Ressentiment gegen alle Moslems führen und darum potentiell „gefährlich“ sein soll, gilt beim Islam der genau umgekehrte Maßstab. Hier gilt jeder Hinweis auf die erwiesene Motivation radikaler Moslems durch die islamische Ideologie als Versuch der Diffamierung „aller“ Moslems. Die Gefährlichkeit der islamischen Lehre wird im umkehrten Maßstab zur Islamkritk geleugnet. Hier eine politisch gewollte Dramatisierung und moralische Herabsetzung bei der Islamkritik – dort eine Verharmlosung und Idealisierung sowie Leugnung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen beim Themenkomplex Islam.

Moslem – Islam: Wo bleibt die Differenzierung

Die Ablehnung der menschenrechtskonträren Religionsideologie Islam soll diskreditiert werden mittels der Suggestion, dass die Ablehnung islamischen Unrechts und islamisch motivierter Diskriminierungen gleich bedeutend sein soll mit der Ablehnung eines jeden Moslems, ohne dessen Verhalten zu berücksichtigen.

Ablehnung von Verhalten ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Ablehnung der Person und schon gar nicht einer Personengruppe. Zugegeben verfügt nicht jeder, der zum Beispiel Ehrenmorde ablehnt über die rhetorische Geschicklichkeit, hier juristisch wasserdicht und politisch korrekt zu argumentieren. Dies ist zwar bedauerlich, aber es ist eine gezielte negative Zuschreibung, daraus abzuleiten, die Ablehnung von Ehrenmorden beispielsweise würde die Ablehnung aller Moslems bedeuten. Was ohnehin absurd ist, denn die Ablehnung des Verhaltens eines ehrenmordenden Moslems – der so handelt, weil es eine islamische Tradition basierend auf islamischen Rechtsnormen gibt, die vorschreibt, sexuelle Selbstbestimmung insbesondere bei Frauen, mit dem Tode zu bestrafen – bedeutet aktive Solidarität mit dem islamischen Opfer dieser Gewaltwillkür.Tatsächlich liegt in der Ablehnung islamisch motivieren Unrechts echte Solidarität mit jenen Moslems vor, die Opfer islamischer Strukturen werden.

Man muss also unterscheiden zwischen dem Islam als Sozialisationsfaktor – jenen Moslems die sich gemäß den islamischen Rechts- und Moralnormen verhalten, und somit eventuell gegen die Menschenrechte und das Grundgesetz verstoßen – und den so genannten Namensmoslems, die in diese Kultur hinein geboren und in ihr erzogen wurden, sich aber individuelle Freiräume offen halten, um nach eigenen Wertvorstellungen zu leben.

Die Schwierigkeit einer genauen Abgrenzung liegt in fließenden Übergängen begründet hin zum fundamentalistischen Islamverständnis. Darum muss immer das konkrete Verhalten des Einzelnen bewertet werden. Anders sieht es bei der Bewertung der Ideologie Islam aus. Hier liegen klare menschenrechtsfeindliche Aussagen in den heiligen Schriften des Islam vor, und zwar als Handlungsanweisung und Definition von Andersgläubigen, die eigentlich so wenig akzeptiert werden können wie jede andere Form von Diskrimierungslehre und Gewaltanweisung.

Hinzu kommt der politisch-juristische Gestaltungsanspruch des Islam, der eben nichts mehr mit Religion zu tun hat, wenn zugleich beansprucht wird, gemäß Eigendefinition Rechtsquelle und politische Richtschnur zu sein.

Darum ist Islamkritik keine Kritik am einzelnen Moslem, sondern an einem letztlich politischen Herrschaftssystem und jenen Individuen, die es ausüben. Die Gleichsetzung von Islamkritik mit pauschaler Moslemfeindlichkeit schirmt auch jene Moslems vor Kritik ab, die einen menschenrechtskonträren Islam praktizieren und propagieren.

Problematisch ist islamische Sozialisation dann, wenn Werte vermittelt werden, die den Menschenrechten widersprechen. Zum Beispiel in den Rollenzuschreibungen der Geschlechter, der Bewertung der Homosexualität, dem Recht auf Religionswechsel und der Religionskritik. Der übliche Entlastungsverweis, andere Religionen würden ebenfalls nicht immer mit den Menschenrechten übereinstimmen, lenkt davon ab, dass der Islam eben nicht nur ethische Werte vermittelt, sondern zugleich ein Rechtssystem beinhaltet, das den Islam als politische Ideologie wirken lässt. Islamische Vertreter, die Bestandteile der Scharia in Europa einführen wollen, agieren als Politiker und nicht als Glaubensvertreter. Die islamische Rechtsordnung darf nicht gedeckt sein durch Religionsfreiheit, weil sonst die Menschenrechte beliebig unter dem Vorwand der Religionsfreiheit beschnitten werden können.
Wenn islamische Sozialisation zur Akzeptanz islamischer Rechtsnormen führt, so tritt der Moslem, der nach diesen Rechtsnormen leben will, politisch in Erscheinung. Politische Standpunkte dürfen jedoch nicht unter Kritiktabu gestellt werden, nur weil sie sich religiös begründen. Sonst ließe sich das Recht auf Meinungsfreiheit abschaffen und die Demokratie beliebig in eine Gesinnungsdiktatur umwandeln, die islamische Themenkomplexe von der Erörterung ausschließt mit dem Verweis auf Religionsfreiheit und Antidiskriminierung. Doch seit wann hat ein politischer Standpunkt ein moralisches Anrecht auf Schutz vor Diskriminierung?

Die Förderung islamischer Sozialisation und Indoktrination, beispielsweise durch Moscheebauten, bedeutet zwangsläufig, dass die Zahl der Individuen zunimmt, die in einer Gesellschaft leben möchten, die islamischen Gesellschafts- und Rechtsnormen folgt. Gleichzeitig bedeutet diese Entwicklung für Moslems, die gemäß Grundgesetz leben wollen, moralischen Druck durch die Wertvorstellungen der Umgebung, und liefert diese Menschen verstärkt Repressionen und der Verweigerung ihrer Freiheitsrechte aus.

Islamkritik entspringt eben nicht – wie diese Veranstaltung suggerieren will – der Absicht, aufzuklären über die Wirksamkeit islamischer Sozialisation und deren Gegensätze zu den Menschenrechten, also dem genauen Gegenteil von dem, was die Veranstaltung „Feindbild Jude – Feindbild Muslim“ als Klischeevorstellung über Islamkritik aussagen möchte.

Das „rassistische“ Klischee von der bösen Mehrheit

Doch von solch differenzierten Erwägungen ist der pro-islamische Lobbyismus weit entfernt. Statt dessen bemüht man sich dumpfester Klischees, wie dem, dass Böses stets von der Mehrheit ausgehen müsse, und die Minderheit schon deshalb als Opfer gilt, bloß weil sie Minderheit ist.

Es geht mir immer um das Denken der Mehrheit. Ich definiere von der Mehrheit aus eine bestimmte Gruppe, stigmatisiere sie dann, dann kann ich sie ausgrenzen mit allen weiteren Erfolgen.

Sinnvoller wäre, am Maßstab der Menschenrechte Ideologien zu analysieren und zu bewerten.

Dieses Klischeedenken auf allereinfachstem Niveau wird vertreten von jemandem, der sich „Vorurteilsforscher“ nennt und beansprucht, „wissenschaftlich“ zu analysieren. Die Ignoranz von Fakten, die den extrem stupiden Deutungsmustern „Feindbild Jude – Feindbild Muslim“ entgegen stehen, spricht jedenfalls nicht für einen wissenschaftlichen Ansatz. Der Anspruch, Vorurteilsforschung zu betreiben, wird gekontert mit allen Regeln der Kunst, negative Vorurteile über eine bestimmte Personengruppe zu etablieren, deren „Vergehen“ letztlich darin besteht, hinzusehen wenn Unrecht am Mitmenschen geschieht.

Methodik der Diffamierung

Wenn jemand ein Werturteil über andere oder einen Sachverhalt abgibt, so korreliert die zugestandene Werthaltigkeit dieses Urteils deutlich mit der Reputation des Urteilenden. Dass ein Gremium mit dem Namen „Zentrum für Antisemitismusforschung“ es so darstellt, als wäre Antisemitismus und Islamkritik strukturell ähnlich, ist für alle, denen an der Diffamierung der Islamkritik und deren menschenrechtlichem Anliegen liegt, ein sehr wirksames Instrument. Die mediale Praxis sieht so aus, dass es nur noch des Hinweises auf das Zentrum der Antisemitismusforschung bedarf, um Islamkritik in die Nähe des Antisemitismus zu rücken, ohne dass eine inhaltlich genauere Betrachtung der Argumente der Islamkritk weiter nötig wäre. Diese ist natürlich auch nicht erwünscht, denn anders als durch Diffamierung tun sich die pro-islamischen Lobbyisten schwer, ihren Wunschislam als vereinbar mit den noch von weiten Teilen der Bevölkerung verinnerlichten grundgesetzlichen Werten zu vertreten.

Als Faruk Sen Mitte Juni 2008 behauptete, die Türken in Deutschland wären heute in einer ähnlichen Rolle wie einst die Juden, war dies eine ungeheuerliche Beleidigung der Opfer der Judenverfolgung im 3. Reich. Aufgrund seiner offensichtlichen Absurdität konnte dies nicht den gewünschten Effekt haben.

Übersehen wurde allerdings, dass Sen gleichzeitig der heutigen deutschen Bevölkerung indirekt eine ähnliche Haltung unterstellte, wie sie typisch war für den früheren Antisemitismus. Diese Behauptung hat geradezu volksverhetzenden Charakter.

Mit der Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung wird dieses Anliegen auf die Gruppe der Islamkritiker eingegrenzt. Doch die Bagatellisierung des Leidens der jüdischen Opfer im 3. Reich bleibt bestehen und ist vollkommen inakzeptabel für alle, die sagen, bei jeder Form von Diskriminierung und negativer Stigmatisierung: Nie wieder!

Als Beleg für den gewünschten Effekt dieser Veranstaltung ein Artikel aus der SZ, der nur so strotzt vor Falschaussagen und Diskreditierungen gegenüber Islamkritikern, unter anderem auch gegenüber PI. Insbesondere wird ohne jeden Beleg und völlig verfälschend behauptet, der Antisemitismus habe im Islam keine Wurzeln, sondern wäre ein Kulturimport aus Europa.

„Antisemitismus gibt es allerdings auch unter Muslimen. Die Ideologie ist zwar im Westen ausgebrütet worden, hat aber längst auch im Islam ihre Anhänger.“

Wieder wird Verantwortung für negative Haltungen in der islamischen Welt die Schuldzuweisung einseitig an den Westen gerichtet. Fakt ist jedoch, dass es in den heiligen Schriften des Islams zahlreiche Schmähungen von Juden (und anderen verächtlich negativ beschriebenen Ungläubigen) gibt und Mohammed Juden enteignen, vertreiben, bei Widerstand gegen seine Herrschaftsambitionen sogar ermorden (Judenmassaker von Medina) und jüdische Poeten durch Auftragsmörder umbringen ließ. All dies hätte sich sehr leicht in Erfahrung bringen lassen, wenn man nur gewollt hätte. Das negative Ressentiment gegen Juden (und alle anderen Nicht-Muslime) ist in den islamischen heiligen Schriften bereits von Anfang an enthalten und geht direkt auf den Propheten zurück. Es ist somit jederzeit abrufbar als Begründung für Ressentiments und Feindschaft gegenüber den so genannten Ungläubigen. Dass sich die SZ dafür hergibt, derart an den für jeden überprüfbaren Fakten vorbei zu „informieren“, zeigt wieder einmal, dass es um die Qualität des selbst ernannten Qualitätsjournalismus nicht zum Besten steht.

Um Facetten des Islams, die man bei Einheimischen auf das Schärfste ablehnen und verurteilen würde, macht der Islamlobbyismus einen großen Bogen.

Niedlich hingegen wirkt, dass sich die SZ um grade mal gut 20.000 Leser täglich bei PI sorgt, während die SZ selbst über 400.000 Exemplare täglich in Umlauf bringt. Dass gegen ein unbedeutendes Forum wie PI derart massiv und institutionell angegangen wird, offenbart eine der Meingungsvielfalt nicht grade zugeneigte Haltung. Und während sich die Islamlobbyisten über die Islamkritik ereifern, finden weiterhin Zwangsehen und immer wieder Ehrenmorde statt, ohne dass dies die gebührende Empörung der selbsternannten Moslembeschützer auslösen könnte.

Fazit:

Es erscheint wenig glaubhaft, wenn Islamlobbyisten beanspruchen, Moslems vor Diskriminierung schützen zu wollen. Dies ist ihnen meist nur dann ein Anliegen, wenn mögliche oder tatsächliche Diskriminierung von Nicht-Moslems ausgeht. Islaminterne Diskriminierungen werden hingegen tendenziell eher ignoriert, oft aber auch beschönigt oder bagatellisiert. An Solidarität mit den Opfern islamischer Diskriminierung besteht ein erschreckender Mangel. Denn die Anzahl der Opfer von Zwangsehen und Ehrenmorden übersteigt die der Opfer fremdenfeindlicher Motivation durch Nicht-Moslems bei weitem. Dieser Aspekt wird praktisch nie bewusst gemacht in den Medien, und natürlich auch nicht von den Islamlobbyisten.

Moslems sind zuerst Opfer des Islams. Wem der Mensch, der in einen islamischen Sozialisationsprozess hinein geboren wurde, am Herzen liegt, tritt auch dann für dessen Rechte ein, wenn ihm diese durch islamische Normen verwehrt werden. Moslems als Diskriminierungsopfer durch Nicht-Moslems zu stilisieren, zielt auf die Diffamierung des weltanschaulichen Gegners, dient aber nicht den Moslems selbst. Den Islamlobbyisten geht es in erster Linie darum, ihre welt- und machtpolitischen Ansprüche, die auf selbst attestierter moralischer Überlegenheit gründen, durchzusetzen. Hierzu muss verhindert werden, dass die beanspruchte moralische Überlegenheit im Namen der Toleranz als Ignoranz der Opfer islamischer Kultur erkannt wird. Die Islamkritik wird schon aufgrund ihrer sehr geringen Reichweite von den machtpolitischen Eliten wohl kaum als bedrohlich empfunden, sondern ihre Diffamierung dient primär der eigenen, moralisch begründeten, machtpolitischen Profilierung.

Da sich die Islamlobbyisten schon bisher kaum für die Opfer islamischer Diskriminierung und islamischen Unrechts engagierten, würde die angestrebte Eliminierung der Islamkritik durch Diffamierung bedeuten, dass sich die menschenrechtsfeindlichen Strukturen des Islams in Deutschland weiter verfestigen können, zu Lasten der muslimischen wie auch aller anderen Opfer dieser Entwicklung.

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37 KOMMENTARE

  1. Ich fühle mich eigentlich als Islamkritiker auch diskriminiert, missverstanden und zu „Nicht-Muslima“ degradiert. Das ist genau so Rassismus der Linken und Gutmenschen gegen mich als Andersdenkende, wenn man schon das Wort „Rassismus“ auf alles mögliche anwenden darf.

  2. (Fast) OT, aber köstlich – aus meinem E-Mail-Postfach:

    Hi, multikultur.

    Volker_Beck (Volker_Beck) stopped following you on Twitter after you posted this tweet:

    MEMRI: Arab Clerics to Palestinians: Slaughter the Jews Like You Did in 1929; Blow Yourselves Up in Jerusalem and Tel Aviv http://is.gd/b2D5

    Check out Volker_Beck’s profile here:

    http://twitter.com/Volker_Beck

    Best,
    Qwitter

    Und der Mann ist wohlgemerkt „menschenrechtspolitischer Sprecher“ der Grünen und schwul wie Harry. Man mag es kaum fassen…

    Ein kleines Kind, das sich die Augen zuhält und dabei hysterisch schreit: „Lalala, du siehst mich nicht, du siehst mich nicht!“.

    Ach ja:
    Follow me on twitter.

    Follow PI on twitter.

  3. Diese Leute sind Armleuchter.
    Im besten Fall graduierte Armleuchter.

    Ich glaube wir müssen uns nichts vormachen.
    Wenn wir hart am Thema bleiben … und zur Hölle das werden wir, hat der Islam verloren.
    Der Islam geht an seiner eigenen Bösartigkeit zugrunde, egal wie schön er die uns reden will.

    In 80 Jahren reden nicht mehr viele vom Islam. Er ist dann tot und nur noch pädophilie und mörderische Sadisten werden dieser Religion nachhängen.
    Zwischenzeitlich haben wir aber das Problem das der Islam wie ein angeschossenes Tier wild um sich beist und schlägt und dabei noch großen Schaden anrichten wird.
    Das der (speziell menschliche) Schaden möglichst gering bleibt wird an unserer Arbeit liegen.

  4. Klasse dieser Artikel

    Will Schäuble des Volkes Manipulation

    im Dienst von Kulturbereicherungsintegration,

    hat die SZ den Prantl als Redakteur,

    ihm fällt die Unwahrheit überhaupt nicht schwör.

  5. Köln – Komaschläger
    Erdinc-Urteil zum Teil rechtskräftig

    m Fall von „Komaschläger“ Erdinc S. (19) geht der Staatsanwalt nicht mehr davon aus, dass der Jugendliche die Verletzungsfolgen für Waldemar W. (44) vorsätzlich herbeigeführt hat.

    Die Ausführungen von Richter Hans-Werner Riehe in erster Instanz, Erdinc wäre für die Hirnverletzungen seines Opfers „fahrlässig“ verantwortlich, sind damit rechtskräftig.

    Eine erneute Vernehmung aller Zeugen im Berufungsprozess hätte man sich damit sparen können. Richterin Ulrike Grave-Herkenrath wird ein erheblicher Arbeitsaufwand abgenommen. Sie muss morgen nur noch über die Strafhöhe entscheiden, zum Tathergang kann sie sich auf das Riehe-Urteil stützen.

    Erdincs Anwalt Andreas Bartholomé: „Das Urteil aus erster Instanz muss bestätigt werden. Jetzt erst recht.“ Damals war es nur bei einer Schuldfeststellung geblieben, was viele Proteste ausgelöst hatte.

  6. Wer sich in Deutschland gleichzeitig für Grundgesetz und Menschenrechte einsetzt, wird seit langem diskriminiert. Sehr schnell wird er in die ultrarechte Ecke verschoben, wenn er wünscht, daß es auch den Autochthonen gut geht, daß sie sich wohl und frei fühlen, da, wo sie geboren sind. Wo Vater und Großvater zu Hause waren.

    Ein Land, in dem ein sogenannter „Presserat“ beschlossen hat, durch unterlassene oder inkorrekte und ungenaue Berichterstattung zu lügen und der Wahrheit das Nachsehen zu geben, ist schon lange nicht mehr frei.

    Denn die Informationen, die wir erhalten von Print-und elektronischen Medien, sind bereits gefiltert.

    Das ist Manipulation, das ist ein Signum einer Diktatur. Das ist das, was das Propagandaministerium im Dritten Reich machte. Aufpassen, was zu verschweigen ist und aufpassen, was laut hinausposaunt werden muß.

    Seltsamerweise regt das auch blitzgescheite Köpfe, die immer noch vorhanden sind, in den Medien nicht auf. Man hat sich eingerichtet und womöglich resigniert, fühlt sich dennoch wohl dabei, denn die ganze Corona hat resigniert, man ist nicht allein.

    Ich muß wirklich sagen:

    Ich entdecke in Floskeln und wiederkehrenden Redewendungen ein wenig die Aktuelle Kamera des Unrechtstaates „DDR“.

    Herr Löwe, Herr Pleitgen und andere Herren — Hand aufs Herz, Sie nicht auch ?

  7. Der langen Rede kurzer Sinn:
    Wie kommt es dass der Zentralverbund deutscher Moslems sich weigert die DEMOKRATISCHE Grundverfassund des deutschen Staates und der deutschen Gesellschaft offiziell anzuerkennen.
    Jeder darf sich selbst fragen was dahintersteht.

  8. Darum ist Islamkritik keine Kritik am einzelnen Moslem, sondern an einem letztlich politischen Herrschaftssystem und jenen Individuen, die es ausüben.

    Vollkommen richtig.
    Darüber hinaus werde ich Vorwürfe à la „Moslems sind die neuen Juden“ einfach nichtmehr beachten. Nicht nur, dass es mir zuwider ist derart antisemitische Positionen auch noch zu diskutieren, ich bin vor allem durchaus nach wie vor in der Lage selbstkritisch meine Ansichten zu prüfen.

    Eine Fähigkeit, die bswp. einem Herrn Näher gänzlich abhanden gekommen ist.

  9. Was sicherlich auch falsch ist, dass fast nur auf den Terrorismus geschaut wird als Gefahr für uns Deutsche, natürlich auch für die friedlich bei uns lebenden Ausländer, und kaum auf die alltägliche Gewaltkriminalität der Muslime, unter der wir heute schon sehr leiden.
    Dafür ist dieser Prozess in Konstanz gegen vier Türsteher ein Beispiel, wenn man die Gleichung Türsteher = Musel akzeptiert. Sie haben vor einem Jahr zwei Diskothekengäste in Konstanz krankenhausreif geschlagen und getreten und sind noch wegen weiterer Delikte angeklagt. Bei den Kommentaren zu den SK-Artikel habe ich moniert, dass oftmals Polizei und Presse solche Gewaltdelikte versuchen, vor der Öffentlichkeit geheimzuhalten, dass man dann erst davon erfährt, wenn ein Prozess stattfindet und nicht schon, wie es eigentlich geboten wäre, nachdem die Delikte stattgefunden haben.

    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/art372448,3550964

    Mein Vorwurf, der sich hier auf PI schon oft bewahrheitet hat, zeigt eben auch, dass eine kritische Haltung zur muslimischen Gewaltkultur bei den Deutschen noch viel ausgeprägter wäre, wenn nicht Politik und Medien alles dafür tun würden, muslimische Gewalt unter den Teppich zu kehren, vor dem Volk und der Bevölkerung zu vertuschen, mit dem leider sehr schädlichen Nebeneffekt, dass die Leute nicht gewarnt sind vor der abartigen Gewalt der Musels, die eben nicht halt macht, wenn ein Opfer am Boden liegt, sondern dann mit Tritten auf das Opfer erst in ihr exzessives Stadium gerät.

  10. zu #10 talkingkraut
    Ja die treten am liebsten im Masse auf und treten nach, wenn das Opfer am Boden liegt. Aber die sind auch feige, wenn man forsch mit den richtigen Mitteln sich wehrt, geben diese Typen Fersengeld. Also nicht die Hände übern Kopf, sondern mit dem Regenschirm auf deren Köpfe oder mit der Degen des kleinen Mannes zwischen ihre Rippen. Das wird verstanden ! Unsere Polizei, unsere Volksvertreter, unsere Richter … sie alle helfen uns nicht mehr.
    Ergo muß man selber ran !

  11. 3.420 Wörter! Oh weh! Kann mir mal einer eine kurze Inhaltsangabe geben? Ich bin schon älter und kann nicht mehr so gut lesen.

  12. Scheint mir so als wollte PI einem Affen das lesen beibringen. Es gibt Leute die haben ihr Weltbild so verfestigt, da hilft nichts mehr außer vielleicht die persönliche Erfahrung. Sehr schön ist immer die Bemerkung: nicht alles Moslems sind Terroristen. Es waren auch nicht alle Nazis Mörder, dennoch war die Ideologie der sie sich verschrieben hatten, mörderisch.

  13. Wem es an Argumenten mangelt, stigmatisiert bisweilen den andersdenkenden Kontrahenten. An die Stelle differenzierter Auseinandersetzung tritt das negative Klischee, die Diffamierung verbirgt die Substanzlosigkeit.

    Wenn ihr nur wüsstet wie unendlich ironisch es ist, dass ausgerechnet auf PI ein Artikel mit diesen beiden Sätzen beginnt *g*

  14. #14 widerspruch

    Wenn ihr nur wüsstet wie unendlich ironisch es ist, dass ausgerechnet auf PI ein Artikel mit diesen beiden Sätzen beginnt *g*

    Genau, bei PK und Konsorten wären diese Sätze wesentlich besser aufgehoben und glaubwürdiger, nicht wahr? 😉

  15. Übrigens fände ich es schön nicht unter Moderation zu stehen, nur weil ich die Buchstaben P und K aneinandergereiht habe, liebes PI-Team. 😛

  16. #2 multikultur

    Und wenn die Freunde der Baukräne erstmal an der Macht sind, dann ist der auch noch tot wie Harry.

  17. Jetzt muss ich noch mal auf den Türsteherprozess in Konstanz zurückkommen. In dem SK-Artikel hatte ich moniert, dass über solche Gewalttaten oftmals von Polizei und Presse nicht berichtet wird.
    Link zu diesem Artikel und Kommentaren:
    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/art372448,3550964

    Dann wurde mir ein Link präsentiert, bei dem es tatsächlich um schlägernde Türsteher ging, allerdings war das vom September dieses Jahres. Der Prozess bezieht sich aber auf Ereignisse vom Advent 2007.

    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/art372448,2965283

    Dann präsentiert mir ein Kommentator einen Link der inhaltlich tupfengleich ist mit dem Bericht vom September 2008, der aber nun im Advent 2007 spielt. Ihr müsst also nur die beiden kurzen Artikel inhaltlich vergleichen, um zu erkennen, dass der Südkurier hier auf die schnelle einen gefakten Link produziert hat.

    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/art372448,2965283

    Die letzten beiden Links öffnen, dann erkennt Ihr den Fake. Der Südkurier hat kein journalistisches Ethos.

  18. Es lohnt sich fast gar nicht mehr, dieses Thema zu diskutieren.
    Aufgrund der deutschen Geschichte ist die Nazi-Karte einfach viel zu Schnell bei der Hand.
    Deswegen sollte man die Anhänger der Linken und Grünen eigentlich als die bequemlichsten aller politischen Menschen in diesem Land bezeichnen. Sie stehen in den Augen der Öffentlichkeit automatisch im Lager der „Guten“, egal, was für einen unsäglichen Müll sie erzählen. Konservative haben einen viel schwereren Stand dabei, sich hierzulande Gehör zu verschaffen.

  19. Glückwunsch, wirklich guter Artikel…
    Hab immer wieder ein paar Ausdrücke herauskopiert, doch letzten Endes war´s dann doch der komplette Artikel.
    Schöne Sternstunde über die Hintertriebenheit von Stuss-Professoren und Stuss-Fachbereichen die über die Leiche der Wissenschaft geht. Da wird wirklich mit allen Mitteln „geheitmeyert“, dass sich die Balken biegen. Kein Wunder dass die wissenschaftliche Reputation in Deutschland den Bach runtergeht.
    Vielleicht sollten sich die „Heitmeyer“-Unis mal die Rede Einsteins durchlesen, auf den Vorwurf der Akademien der Wissenschaft in Berlin und München, er betreibe Greuelhetzte gegen Deutschland. Da etabliert sich unter
    Verschmierung von Ausdrücken mit Hilfe von „Soziologendeutsch“ solch ein gefährlicher Schwachsinn, wie ihn höchstens die Hitlerzeit schon mal hervorbrachte.

  20. #14 widerspruch (11. Dez 2008 00:04)

    Wem es an Argumenten mangelt, stigmatisiert bisweilen den andersdenkenden Kontrahenten. An die Stelle differenzierter Auseinandersetzung tritt das negative Klischee, die Diffamierung verbirgt die Substanzlosigkeit.

    Wenn ihr nur wüsstet wie unendlich ironisch es ist, dass ausgerechnet auf PI ein Artikel mit diesen beiden Sätzen beginnt *g*

    Du bist hier im falschen Forum!

    Der Islam ist für Menschen, die noch einen Funken Menschlichkeit in sich verspüren und noch etwas Restverstand besitzen, eine Ideologie die man kategorisch ablehnen muss, er beinhaltet nichts mit dem man sich differenziert auseinandersetzen könnte. Der Islam ist eine dermaßen verdorbene Angelegenheit, da kann man sich bemühen wie man will, man wird es niemals schaffen ihn zu diffamieren, denn alles Üble das ihm nachgesagt wird ist traurige Wahrheit.
    Befasse dich lieber mal mit den widerlichen, ekelhaften Inhalten des Korans, statt hier rumzustänkern.

  21. OT
    Original und Fälschung

    Es kann nicht sein, dass ein 33-jähriger um 5.15 in einer Diskothek von einem Türsteher zusammengeschlagen wird und um 9.45 am Ebert-Platz ein 30-jähriger hohl dreht, ‘ich bring euch alle um’ schreit, in die Klapse eingeliefert wird, und das sich in Konstanz an einem Tag im Advent 2007 zuträgt und in der tupfengleichen Form im Sept 2008 noch einmal. Daraus folgt zwingend, dass entweder der Artikel von 2007 eine nachträgliche Fälschung ist oder der von 2008. Da mir bewiesen werden sollte, dass der SK über die vier Türsteher, die nun wegen gefährlicher Körperverletzung im Advent 2007 vor Gericht stehen, berichtet habe, handelt es sich eindeutig bei dem Artikel aus 2007 um eine nachträgliche Fälschung.

    Man kann es kaum glauben, dass der SK seine Leser für so dumm hält, dass sie diese Fälschung nicht erkennen. Das wird auch gar nicht der Fall sein. Es ist vielmehr so, dass sich in der Konstanzer Lokalredaktion des SKs Kommis tummeln, die eine solche Fälschung ins Werk setzen, wohlwissend, dass sie leicht als Fälschung zu erkennen ist, das aber vor allem machen, um dem SK zu schaden, weil man neben dem, was man sonst noch zerstören will, eben auch die bürgerliche Presse zerstören will. Wenn der SK diese Leute rausschmeißt, macht das denen gar nichts, weil sie dann in der kommunistischen Presse ein Auskommen finden. Nur dort dürfen sie sich natürlich keine solchen Späße mehr erlauben.

    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/art372448,2965283

    http://www.suedkurier.de/region/blitzmeldungen/kreis_konstanz/konstanz/art3655,2964652

  22. #28 FreeSpeech (11. Dez 2008 06:01) > . . . Und Posener ist die Steigerung von Pose.<

    Wie wahr !!!

    Ich hatte von Anfang an ein ungutes Gefühl, als Posener auf der Achse des Guten auftauchte.
    Er gehört, wie übrigens auch HMB, zum Klub der Selbstgerechten – nur , im Unterschied zu Broder, hat er statt Witz und Treffsicherheit nichts ausser seiner Selbstgerechtigkeit und Arroganz zu bieten. Das konnte man schon in der Causa Eva Herman beobachten, ebenso in seinen Ergüssen über den „Bloggerpöbel“ im Internet ( Jens Jessen lässt grüßen!)
    Leider ist es genauso gekommen, wie ich befürchtet habe! In seiner eifernden Weise pinkelt er respektablen unabhängigen Geistern bei achgut ans Bein. Sehr bedauerlich! Aber bei diesem Mann wundert es mich nicht.
    Bisher zeigt dort nur Vera Lengsfeld ( mutig wie immer ) klare Kante gegen ihn.

  23. #30 Strandgut (11. Dez 2008 08:32)

    Für mich gehört Posener zu den Leuten, die mit dem Thema intellektuell überfordert sind. Das zeigt sich dann auch schön in seiner „A.schloch“- Antwort. Der hat gekocht, weil er zwar merkt, dass er nicht begreift, aber nicht so recht weiss, was.

  24. Im übrigen werden diese Kumpane vom Schwarzen Block den hiesigen Artikel nicht verstehen.

    Das Pech dieser Journalisten ist die Tatsache, dass mit dem Internet Leute Artikel veröffentlichen können, welche nicht zur Gilde gehören, aber Grütze haben und klare Gedanken formulieren können.

    Für die Sorte ist die Überlegenheitspose die letzte Möglichkeit, sich ein positives Selbstbild zu bewahren.

  25. Die SZ schreibt:

    >„Antisemitismus gibt es allerdings auch unter Muslimen. Die Ideologie ist zwar im Westen ausgebrütet worden, hat aber längst auch im Islam ihre Anhänger.“ und weiter…

    >Vornehmstes Mittel soll die Technik der Täuschung sein, der „Takiya“, womit der Koran den Muslimen empfehle, im Interesse des Islams Ungläubige zu betrügen. (Tatsächlich bezeichnet Takiya die Nachsicht Allahs mit jenen Gläubigen, die unter Lebensgefahr den Glauben verleugneten.)<

    Das sind glatte Lügen und die Leser der SU arglistig zu täuschen.

    Wie ja bereits ausgeführt wurde, ist der Hass auf die Juden bereits im Koran und den Hadithen festgeschrieben. Mohammad hat diesen Hass ja auch vorgelebt. Hierzu ein Hadtih als Beweis:

    Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
    Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Ihr werdet gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis der Stein sagt: O Muslim, dieser ist ein Jude, so komm und töte ihn. Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 5200

    LÜGEN GEGENÜBER NICHTMUSLIMEN IN EINEM NICHTMUSLIMISCHEN
    LAND

    Der Philosoph Ibn Taymiya (1263-1328) schrieb ein Buch mit dem Titel Das Schwert im Nacken des Anklägers Mohammeds. Darin führt er aus, wie Muslime in der geschwächten Phase leben sollen.

    „Gläubige in einer geschwächten Phase in einem nichtmuslimischen Land sollten vergeben und Geduld mit den Völkern des Buches [d. i. Juden und Christen] haben, wenn sie Allah und seinen Propheten auf irgendeine Weise beleidigen. Gläubige sollten die Völker des Buches belügen, um ihr Leben und ihre Religion zu schützen“

    Mit anderen Worten, es ist in Ordnung, Nichtmuslime anzulügen, um sich zu schützen, wenn man in ihrem Land in der Minderheit lebt.

    Ein schlichtes islamisches Sprichwort sagt: „Wenn du deinem Feind nicht die Hand abschlagen kannst, dann küsse sie.“ Das wird auch im Leben des Propheten Mohammed und
    in seiner Lehre in Mekka und später deutlich. Das friedliche Lamm von Mekka wurde nach seiner Übersiedlung nach Medina (Hidjra) zu einem brüllenden Löwen, der die ganze arabische Wüste in Angst und Schrecken versetzte.

    Lügen ist gut, wenn es Böses abhält
    Abu Hamid al-Ghazali ( 1058-1111, islamischer Theologe, Philosoph u. Mystiker) schreibt:

    Wisset, dass Lügen an sich keine Sünde ist, aber wenn es euch schadet, könnte es böse Folgen haben.
    Dennoch dürft ihr lügen, wenn euch das vor Bösem bewahrt oder wenn es zu Wohlstand führt.

    Und der gute Dr. Benz und seine KumpanInnen von der ZfA sind ja echte Schlaumeier. Zum Antisemitismus in Deutschland ist ja inzwischen alles gesagt und erforscht, da fließen dann die öffentlichen Mittel sicher spärlicher.

    „Islamophobie“ hingegen ist „in“, hat Konjunktur, da sprudeln die Geldquellen aus dem Inland und auch die Gelder aus den Ölquellen Saudi Arabiens und der Golfstaaten.
    Da kann man ja durchaus mal dann leichten Herzens die gesamte autochthone Bevölkerung diffamieren!

    Und die Parallelen drängen sich einem ja auch förmlich auf!

    Wie im 3. Reich zu des Gröfaz besten Tagen werden hier Muslime diskriminiert, sie dürfen keinen Beruf ausüben, keine öffentlichen Ämter bekleiden, ihre Bücher (Koran und Hadithen) werden öffentlich verbrannt, ihre Geschäfte werden angezündet und geplündert, ihr Vermögen eingezogen oder sie werden gezwungen, ihren Besitz für ein „Butterbrot zu verkaufen, sie dürfen keine „Blutschande“ begehen, Ihre Moscheen und Koranschulen werden angezündet und geplündert und sie werden öffentlich gedemütigt, bespuckt und geschlagen. Diese Liste der Demütigungen und des Rassenwahns lassen sich ja noch beliebig fortsetzen.

    Henryk M. Broder hat es gekonnt in seiner bissigen Art auf den Punkt gebracht:

    Antje Vollmer ist nicht Heidi Klum! Oder etwa doch?

    Große Ereignisse werfen lange Schatten voraus. Morgen findet am Berliner Instirtut für Antisemitismusforschung eine Konferenz über das Thema “Feindbild Muslim – Feindbild Jude” statt, einfacher ausgedrückt, was haben Antisemitismus und Islamophobie gemeinsam, was unterscheidet sie? Solche Fragen darf man stellen. Die Arbeit der Wissenschaftler besteht nicht nur darin, beieinander abzuschreiben und sich die Sachen gegenseitig zur Rezension zu schicken, es geht auch darum, Vergleiche anzustellen. Und man darf alles mit allem vergleichen: Äpfel mit Birnen, Demokratien mit Diktaturen, George W. Bush mit Osama bin Laden, Antje Vollmer mit Heidi Klum, Guantanamo mit Auschwitz und einen Airbus mit einem Papierflieger.
    Im Falle von “Feindbild Muslim – Feindbild Jude” drängen sich einem die Parallelen geradezu auf. Auch die Juden sind gegen “judenkritische” Karikaturen im “Stürmer” weltweit Sturm gelaufen, haben Flaggen verbrannt und Botschaften angezündet, sie bedrohen Apostaten (Abfall vom Glauben) mit dem Tod, sie haben Geiseln genommen, vor laufenden Kameras enthauptet und dauernd zum “Heiligen Krieg” gegen die Ungläubigen aufgerufen, sie haben allen, die nicht koscher essen wollten und Rassenschande begingen, mit dem Fegefeuer bedroht.
    Nur weil das alles schon eine Weile her ist, haben es die Leute vergessen. Und so ist aus dem “Feindbild Jude” das “Feinbild Moslem” geworden, hat die Islamophobie den Antisemitismus abgelöst. Wobei man eines bedenken muss: Die „Islamophobie“ ist ja in der Tat viel schlimmer als der Antisemitismus. Denn während sich der Antisemitismus nur gegen ein paar Semiten richtete, zielt die „Islamophobie“ auf alle Moslems.

    http://de.youtube.com/watch?v=Yj29Df-fy5M

  26. Sehr guter Artikel ! Wahrscheinlich vom gleichen Autor wie der „Antwortartikel“ an die Taz ?
    Nur diese Passage hier :
    „Niedlich hingegen wirkt, dass sich die SZ um grade mal gut 20.000 Leser täglich bei PI sorgt, während die SZ selbst über 400.000 Exemplare täglich in Umlauf bringt. Dass gegen ein unbedeutendes Forum wie PI derart massiv und institutionell angegangen wird, offenbart eine der Meingungsvielfalt nicht grade zugeneigte Haltung.“

    Ich glaube, dass ist Tiefstapelei. PI mit seinen 25000 Lesern( Tendenz steigend)dürfte mittlerweile mehr gesellschaftlichen Einfluss haben als eine Mainstream-SZ mit 4000000 ErwinMustermannlesern (Tendenz sinkend).

  27. Gratulation an den Autor des Artikels, sachliche und gut strukturierte Argumentationskette – mehr davon!

  28. Sehr guter Artikel, danke PI
    Hier noch einige Anmerkungen für Herrn Prof. Benz.
    Es ist durchaus sinnvoll antisemitische und antiislmische Auffassungen in der Bevölkerung einem Vergleich zu unterziehen. Dabei sollte aber auf strengste Wissenschaftlichkeit geachtet werden. D. h. das Postulat der Wertfreiheit ist einzuhalten. Näheres kann man immer noch bei Hans Albert nachlesen. Ein Verstoß gegen das Postulat liefert keine Wissenschaft, sondern politische Ideologie.
    Auch ist die Produktion von Leerformeln zu vermeiden. Typisches Beispiel hierfür ist die Heitmeyer´sche Rassismusdefinition. Ihr kann man praktisch jeden Inhalt geben, und damit wird sie genaugenommen inhaltsleer. Weitere Informationen hierzu bei: Geiger, Ross, Reichenbach und Topitsch.
    Andere Untersuchungen sind in der gegenwärtigen deutschen Gesellschaft wesentlich zielführender:
    Karl Popper prägte für freiheitliche Gesellschaften der Begriff der „offenen Gesellschaft“. Es ist zu untersuchen inwieweit eine Religion und Herrschaftsform, die für sich in Anspruch nimmt, alle Bereiche des individuellen und gesellschaftlichen Lebens zu reglementieren, mit der offenen Gesellschaft zu vereinbaren ist.
    Hannah Arendt prägte beim Vergleich von Nationalsozialismus und Kommunismus der Begriff Totalitarismus. Es ist zu untersuchen, ob der Islam als Herrschaftsideologie einen dritten Totalitarismus darstellt.
    Und noch etwas Persönliches: Ich bin Atheist und mir ist die Vorstellung eines monotheistischen Gottes unbegreiflich. Meine Einstellung gegen über Gläubigen richtet nach der Toleranz, die mir entgegengebracht wird.
    Insofern ist das Judentum durchaus sympathisch, da auf Mission vollkommen verzichtet wird. Niemand wird abstreiten können, dass der Islam durchaus auf Mission besteht. Ich als Atheist weiche hier keinen Millimeter zurück.
    Ich habe vor über 25 Jahren die Liberalen Demokraten mitgegründet, ich bin Atheist, Kritischer Rationalist und prinzipiell kritisch fremdenfreundlich. Mir eine antisemitische oder nazistische Einstellung zu unterstellen ist infam, schäbig und niederträchtig.
    Und noch eine Anmerkung: Vielleicht ist der werte Herr Prof. Benz einem unkritischen Antifaschismus verfallen. Hierzu als Lektüre: Wie eine Träne im Ozean von Manes Sperber. Man ist desillusioniert und nur noch wütend über die Verlogenheit des Antifaschismus.
    Leider sind heute zuviele Intellektuelle dem Philoislamismus verfallen, wie in den 30er Jahren in Frankreich dem Philostalinismus.

  29. Erstaunlich: gestern Abend waren die Tagesthemen richtig deutlich in der Bewertung der UN-Menschenrechtskommission: von 47 Mitgliedern im Gremium sind 40 aus diktatorischen und islamischen Staaten wie namentlich dem Iran. Sie wurde als das hingestellt, was sie ist: völlig überflüssig. Also: es zeigt sich auch in den Medien eine signifikante Verbesserung der Berichterstattungen, was Hoffnung macht.

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