Gegen Christen wird ermittelt …

Wenn Moslems in Deutschland offiziell zum Töten ungläubig gewordener Rechtgläubiger aufrufen, wie jüngst das Islamische Zentrum Münster, muss erst umständlich geprüft werden, ob hier eine strafbare Handlung vorliegen könnte. Wenn aber ein christlicher Verein wahrheitsgemäß verkündet, Moslems würden die Menschenrechte mit Füßen treten und in moslemischen Ländern gebe es noch jede Menge Sklaven, dann werden umgehend Ermittlungen aufgenommen.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken ermittelt gegen den Verein «Christsein heute» aus Röttenbach (Landkreis Erlangen-Höchstadt) wegen des Verdachts der Ausländerfeindlichkeit. Vereinsvorsitzender Heinz Galster aus Röttenbach hatte im Oktober einen Spendenbrief versandt, in dem er Muslime und Türken pauschal verunglimpft.

In Röttenbach haben sich Bürger bei Pfarrerin Ulrike Lorentz über den Inhalt des Schreibens beschwert. «Die Mitglieder der Gemeinde sind entsetzt», sagt die Geistliche. Einerseits zeige der Verein «Christsein heute» mit seiner Hilfe für Rumänien «gutes Engagement», anderseits aber werde sich vermutlich der Kirchenvorstand mit den «harten» Äußerungen gegen den Islam befassen, weil das so nicht akzeptiert werden könne.

Auch im Dekanat Erlangen werden die Aussagen Galsters, wonach in allen 3000 Moscheen in Deutschland gegen die Deutschen gehetzt werde und Anschläge vorbereitet werden würden, verurteilt. Heinz Galster hatte unter der Überschrift «Deutschland – wohin gehst Du??» die Moslems unter anderem beschuldigt, Menschenrechte mit Füßen zu treten: «Auch heute noch gibt es jede Menge Sklaven in allen moslemischen Ländern».

Ob andere Äußerungen Galsters strafrechtliche Bedeutung haben, werde sich erst während der Ermittlungen gegen den Vereinsvorsitzenden zeigen, sagte ein Polizeisprecher.

Das Röttenbacher Missions- und Hilfswerk «Christsein heute» besteht seit etwa 14 Jahren. Bis zum Jahr 2004 wurden rund 75 Hilfstransporte in die Bukowina, einer der ärmsten Gegenden Rumäniens, organisiert. Der Spenden-Einzugsbereich reicht von Nürnberg bis Coburg und von Tirschenreuth bis nach Unterfranken.

In der Vergangenheit wurde «Christsein heute» stets für seinen vorbildlichen Einsatz in Rumänien gelobt. Denn Heinz Galster und seine ehrenamtlichen Helfer waren stets selbst in das osteuropäische Land gefahren, um die Hilfsgüter vor Ort zu verteilen.

Tja, da kann er noch so viel Gutes tun. Einmal was Wahres, also Falsches, zum Islam geäußert, schon regt sich der Gutmensch. Der Fall erinnert an Susanne Winter, die geäußert hatte, dass der Prophet, auf dessen Vorbild sich alle moslemischen „Kinderfreunde“ berufen, nach heutiger Auffassung ein Kinderschänder gewesen sei, da er ein Kind heiratete.

Und was das Ganze mit „Ausländerfeindlichkeit“ zu tun hat, erschließt sich uns nicht sogleich. Aber vermutlich ist das Stichwort wichtig für den Kampf gegen Rechts™.

(Spürnase: Bernd v. S.)