Manuel M…

Lederergasse in Passau… belehrt Herrn Mehdorn darüber, wie man ein Unternehmen wie die DB zu führen hat:

Ein offener Brief an Hartmut Mehdorn
29. Oktober 2008 1 Kommentar
Sehr geehrter Herr Mehdorn,
zu allererst möchte ich Ihnen zu Ihrer fetten Prämie gratulieren, welche Sie und Ihre Vorstandskollegen bekommen, wenn Sie die Bahn an die Börse bringen. Dadurch haben Sie gegenüber uns Normalsterblichen einen großen Vorteil. Sie müssen nicht mehr selbst mit Ihrem Unternehmen durch Deutschland gondeln. Natürlich immer vorausgesetzt, die geplanten Züge fahren.
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Ich nehme mir kurz die Zeit, um Ihnen eine kleine Anekdote zu erzählen. Meine Mutter leitet einen ambulanten Pflegedienst. Und auch dort fallen mal Autos aus. Jedoch weiß sich meine Mutter zu helfen. Erstens hat sie Ersatzautos. Zweitens gibt sie das defekte Auto sofort in die Werkstatt und flennt nicht lange rum. Und wenn es ein gravierender Defekt ist, der nicht auftreten dürfte, dann ruft sie den Autoverkäufer an und setzt ihm die Pistole auf die Brust. Entweder er besorgt ihr A ein Leihauto dass ihr gestellt wird, oder B, sie kauft ihre Autos später bei einem anderen Hersteller. (geschrieben von Manuel Mannichl in Politik)

Pistole auf die Brust? Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt. Scheinen jedenfalls lebhafte Leute zu sein.

Die Sache mit den Farben
16. Juni 2008 0 Kommentare
Das Thema begegnet einem aber auch ständig zur Zeit. In meinem Umfeld bin vor allem ich es, der die Leute auf die Nase haut. Was ist es, dass plötzlich alle mit Deutschlandfähnchen auf der Backe rumlaufen? Bisher hab ich einen Aspekt noch nie so formuliert wie Frédéric von Spreeblick, nämlich: (…) Die Kombination aus Tiefschwarz, Verkehrsrot und Rapsgelb ist derart abstoßend, dass sie sich außerhalb Deutschlands in dieser Verteilung nur noch Belgien, Saugeais und Besançon hat durchsetzen können. Hässlicher als die deutsche Flagge ist vielleicht noch Franjo Pooth, aber auch das ist nicht sicher. (…) Mein Argument war schlicht, dass die deutsche Flagge einfach hässlich ist. Punkt. Hat meist den Argumenten standgehalten.

Na, na, na! Muttern setzt Pistole auf die Brust, Sohn haut den Leuten auf die Nase! Sehen komische Tätowierungen auf fremden Backen! Wirklich seeehr lebhafte Leute.

Doch man wohnt halt in Passau, und da ist sonst nicht viel los.

Die Wahlen: bald sind sie endlich vorbei
13. März 2008 0 Kommentare
Ich wollte mich in der Anfangszeit dieses Blogs vor allem «historisch» gesehen auf dieser Domain mich nicht zur Passauer Politik bzw. dem nervigen Wahlkampf äußern. Aber was mir gestern Nacht beim durchsehen der PaWo aufgefallen ist war bemerkenswert. Zwei Ganzseitige PR-Anzeigen unseres noch OBs, in welchen er damit wirbt, dass er «verstanden» habe.
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Hätten Sie denn lieber einen Präsidentschaftswahlkampf geführt? Sich um bundespolitische Themen gekümmert? Wir sind hier in Passau. Hier ist halt einfach nicht so viel los. Hier kann man über Themen wie das Geradeausfahrverbot diskutieren.
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Der Wahlkampfprofiler von nebenan berichtet übrigens auch über Zankls Anzeigen. Nachtrag: der Rest dieser PaWo-Ausgabe ist allerdings vorzüglich. Wir haben einen Ufoforscher, welcher mit sechs Jahren scheinbar schon so besoffen war, dass er kleine Männlein mit Kapuzen neben seinem Bett stehen sah. (geschrieben von Manuel Mannichl in Politik)

Jetzt hören wir aber ganz schnell auf, denn sonst wird es noch zu arg. Messer auf die Brust setzen, Leuten was auf die Nase geben, komische Tätowierungen und Männlein sehen, die es gar nicht gibt. Manuel M. sollte mal nicht so angeben.

Auszüge aus einem Weblog, das seit kurzem gelöscht ist, aber noch im Cache gespeichert und eingesehen werden kann.

(Gastbeitrag von Yaab, Foto: Lederergasse in Passau)