In der Print-Ausgabe der Schweizer Zeitung „Der Bund“ erschien heute ein Interview mit dem von der Universität Bern ausgezeichneten deutschen Theologen Andreas Feldtkeller (Foto) über „Ausbreitungsverhalten, Wahrheitsanspruch und Konfliktbereitschaft“ von Christen und Muslimen: Auch wenn Muslime die Christen in islamischen Ländern in den Untergrund drängen, haben die Christen kein Recht, die Muslime zu beschuldigen und beleidigen.

Unterschiedliche kulturelle Empfindlichkeiten müssen berücksichtigt werden. Alle Religionen sind „gleich wahr“ und alle Menschen verbindet das „Weltethos“. Einige kurze Passagen aus der hoch-differenzierten Ansicht des Theologen:

Gegenseitige Anerkennung ist besonders wichtig.

Auch im „fortschrittlichen“ Jordanien können nur

Christen, die schon immer Christen gewesen sind, … in abgeschlossenen Bereichen ihre Religion frei praktizieren, solange sie damit nicht an die Öffentlichkeit gehen. Das Stichwort „Untergrund“ ist nur wichtig für Menschen, die einmal Muslime waren oder es nach den Papieren ihres Staates sein sollten, sich aber als Christen verstehen, damit manchenorts gegen die Rechtsvorschriften verstoßen und sich verstecken müssen.

Die Religionsfreiheit ist nach Feldtkeller in den noch-gültigen UNO-Menschenrechtserklärung zu weit gefasst. Christen sollten Muslime nicht missionieren dürfen.

Religionsfreiheit gemäß der Uno-Erklärung der Menschenrechte umfasst auch das Recht, zu missionieren im Sinne der Einladung, in eine Religionsgemeinschaft einzutreten – und das Recht der Menschen, selber über ihre Religionszugehörigkeit zu entscheiden. Eine Diskussion ist über die Grenzen der Missionsfreiheit zu führen, über den Respekt, der dabei anderen Religionen entgegenzubringen ist.

Mit „anderen Religionen“, die nicht benachteiligt, beleidigt oder missioniert werden dürfen, meint der protestantische Theologe selbstverständlich den Islam.

Es darf keine Benachteiligung anderer Religionen geben, Gewalt gegen sie schon gar nicht. Meiner Ansicht nach ist auch eine negative öffentliche Darstellung anderer Religionen mit der Religionsfreiheit schwer vereinbar.

Über die Christen darf man sich demgegenüber lustig machen, weil die es ja ertragen können.

Ja, der Konsens in unseren Gesellschaften ermöglicht größere Freiheiten. Auch das Christentum muss ja damit leben, dass seine Religion in Witzen oder Karikaturen in einer Weise dargestellt wird, die nicht alle als zuträglich empfinden.

Selbstverständlich spricht der Theologe den Muslimen in Europa das Recht zu, große Moscheen zu bauen.

Da bin ich der Auffassung, die Muslime hätten das Recht, ihre Religion in einem Raum zu feiern, den sie selbst als würdig empfinden und auf den sie stolz sind, so dass sie auch andere einladen können.

Auf die Gleichberechtigung der Frauen muss man eben kulturell bedingt noch etwas warten oder ganz verzichten. Dabei wird die Katholische Kirche auch gleich auf eine Stufe mit dem Islam gestellt.

Weder mit Blick auf den Islam noch auf die Katholische Kirche kann es sinnvoll sein, wenn Staaten Religionsgemeinschaften einfach dazu zwingen würden, ein gleichberechtigtes Amt für Frauen einzuführen.

Den Islam hält Andreas Feldtkeller für genau so „wahr“ wie das Christentum. Alleinige Wahrheitsansprüche dürfe es nicht mehr geben. Dass es der Islam ist, der den alleinigen Wahrheitsanspruch stellt und Nichtmuslimen sogar das Menschsein im vollwertigen Sinn abspricht, wird hier nicht einmal in einem Nebensatz erwähnt. Obwohl Feldtkeller selbst zugeben muss, dass es in einem muslimisch dominierten Land „aus der Position der Minderheit heraus“ viel „heikler“ ist, über Religionsfrieden und Wahrheitsansprüche zu diskutieren.

Anerkennung kann nur dann ernsthaft sein,wenn sie die Anerkennung einschließt, dass wir in Bezug auf die Wahrheit unterschiedliche Überzeugungen haben.

Der Theologe begrüsst die Entwicklungen im Christentum, auf einen „Durchsetzungsanspruch“ generell zu verzichten und gibt sich als Fan des selbstverliebten Kryptoantisemiten Hans Küng und seines „Weltethos“ sowie des allgemein zur religiösen Ideologe gewordenen Ökologismus, der Feldtkeller in den Weltethos miteinbeziehen möchte, zu erkennen.

Mit in Betracht zu ziehen wäre demnach

das, was man heute Ökologie nennt, also unser Angewiesensein auf dieses Biotop Erde,für das wir kein zweites bekommen werden, wenn wir es verbraucht haben. All dies ist einzubeziehen in eine gemeinsame Verständigung darüber, was das Menschsein ausmacht.

Für Theorien wie diese wurde Feldtkeller von der Universität Bern mit dem diesjährigen Preis der Hans-Sigrist-Stiftung bedacht.

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56 KOMMENTARE

  1. Wohl ein Islamapologet von Afshar … soll er nur Kinderschänder verniedlichen und schön reden.

    Seiner „Logik“ folgend ist dann Bush wohl ein Kriegstreiber … ja, ja. Schön wenn man das Christentum so sehen kann wie es einem gerade in den Kram passt.

  2. Hans Küng wurde schon vor 30 Jahren von Hans Albert fürchterlich zerrissen. Vgl. Das Elend der Theologie

  3. Am liebsten würde ich den Spinner über Berlin Mitte aus einem Flieger schmeissen … Was heißt Christen dürfen nicht missionieren, Bester? Sie waren schon vor dem Auftreten des Moslemquatschs in den Ländern vertreten …

  4. Ich wette, der Klugscheißer hat weder den Koran noch die Biographie des Propheten Mohammed gelesen. Er gutmenschelt einfach nur so vor sich hin. Und fühlt sich gut dabei.

    Solche naiven unwissenden Vollpfosten sind die Totengräber des Abendlandes..

  5. OT:
    Wer Obamas Senatorensitz kaufen möchte, sollte sich vertrauensvoll an den Gouverneur von Illinois wenden:

    Der Gouverneur des US-Bundesstaats Illinois ist unter dringendem Korruptionsverdacht festgenommen worden. Der Demokrat Rod Blagojevich soll versucht haben, den frei werdenden Senatssitz des künftigen Präsidenten Barack Obama gegen finanzielle Zuwendungen zu „verkaufen“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Er habe dabei von seinem Recht profitieren wollen, als Gouverneur Obamas Senatsnachfolger benennen zu dürfen. Der zuständige US-Bundesanwalt Patrick Fitzgerald sprach von einem „atemberaubenden Ausmaß“ an Korruption.

    http://de.news.yahoo.com/2/20081209/tts-skandal-um-obamas-senatsnachfolge-er-c1b2fc3.html

  6. Der Herr Feldtkeller hat sich noch nie die Frage gestellt, ob es sich beim Islam um eine Religion oder eine Weltanschauung handelt.

    Mit der Beantwortung dieser Frage steht und fällt alles.

    Ein Theologe muß diese Frage zuerst beantworten.

  7. OT

    An Gandalf der Graue,vergleichen Sie niemals Mohammed Friede sei auf Ihn mit Frodo oder sonst jemanden.

    Danke

    himmit, 09.12.2008 | 17:53

    Kommentar aus dem Islam Konferenz Forum.
    Die Drohungen fangen schon an!;->>>>>

  8. Bitte seht es ein, es gibt noch immer Menschen, die den Blick über den Tellerrand scheuen, nicht ertragen und sich dann so an die Öffentlichkeit wenden, damit sie sich ein ruhiges Wissen, oban ihres unwissen erheischen können.

    Kurzum Herr Feldtkeller sie sind einer dieser Engstirnigen Menschen, die durch ihre Ansichten, Offenbarungen so richtig Öl ins Feuer gießen und danach mit einem Anlitz eines Kindes „Uiii“ sagen, wenn es so richtig brutzelt.

  9. „Christen sollten Muslime nicht missionieren dürfen.“

    Ja, so sehe ich das auch. An ihren Werken sollt ihr sie erkennen. Danach zu verfahren, ist wohl nur gerecht.

    Zu den ´Werken´ von Menschen des christlichen Kulturkreises gehören nun mal zwei Weltkriege mit Grausamkeiten geradezu unvorstellbaren Ausmaßes, und der Holocaust. Er ist das beispiellose nicht vergebbare Verbrechen und übertrifft alles zuvor Dagewesene.

    Aber die ´Ofiziellen´ des Christentums wollen sich dieser unabweisbaren Realität nicht stellen. Wir sollten sie so lange damit konfrontieren, bis die Christen endlich anfangen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.

  10. Den Islam hält Andreas Feldtkeller für genau so “wahr” wie das Christentum. Alleinige Wahrheitsansprüche dürfe es nicht mehr geben.

    Unter rein theologischen Aspekten kann ich ihm da zustimmen (denn beweisen kann man keine Religion). Das gilt aber nur unter der Voraussetzung, dass der 2. Satz uneiengeschränkt gilt. Es nützt nichts, dass eine bestimmte Religion (deren Namen ich aber nicht nenne, um diese nicht zu beleidigen- was Feldtkeller auch verbietet 😉 ) sich für die einzige wahre Religion hält und mit diesem Selbstvertändnis alle anderen Religionen vernichten will. Also nichts als hohles Geschwurbel, was der Mann da von sich gegeben hat!

  11. Na gut, möglicherweise brächte ich er fertig, nach dem Schlag auf meine linke Wange auch MEINE rechte dem Schläger zu bieten. Niemals aber die meines Kindes!

  12. #15 Rudi123

    Genau, den die Deutschen, Österreicher und Japaner zogen unter dem Kreuzbanner in den Krieg.

    Nimmst du etwas? Wenn ja was?

  13. Wenn Muslime in westlichen Ländern die „Juden von heute“ sind, wie ja inzwischen auch
    Alan Posener
    behauptet, was sind denn dann die Christen in mehrheitlich islamischen Ländern? Sind das dann nicht erst recht „Juden von heute“? (Dasselbe gilt selbstverständlich für alle nicht-islamischen Minderheiten in islamischen Ländern, wie auch Bahai im Iran, Yeziden in der Türkei etc.)

    Warum wird die angebliche „Judenrolle“ der Muslime in westlichen Ländern so vehement verfochten, gleichzeitig aber zur Lage von Christen und anderen nicht-islamischen Minderheiten in mehrheitlich islamischen Ländern geschwiegen?

    Die einen sind „Juden“, die anderen nicht?

    (Und vom unverhohlen völlig offen gezeigten Antisemitismus und der Hitler-Schwärmerei in vielen mehrheitlich islamischen Ländern habe ich dabei noch gar nicht gesprochen….)

  14. @ #19 Wienerblut (
    „Genau, den die Deutschen, Österreicher und Japaner zogen unter dem Kreuzbanner in den Krieg.
    Nimmst du etwas? Wenn ja was?“

    Ja, ich nehme württemberger Wein.

    Im Übrigen wurden die Truppen der Deutschen, der Amis, der Tommis und fast aller anderen ´Kämpfer´ von den dort heimischen Pfaffen gesegnet, ehe sie dann in das große Blutvergießen zogen.

    Ob die Japaner von ihrem Kaiser gesegnet wurden, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber sie sind in diesem Theater des Grauens ohnehin die Ausnahme.

  15. #8 pinetop

    In der Verteidigung der Freiheit wird Feldtkeller wohl kein Verbündeter werden.

    Dafür ein williger Helfer bei Schäubles Islamisierung, die ja wie wir inzwischen von Kirchhoff wissen, Erfüllungspolitik ist, womit unsere Politiker die Musels vom Terrorismus abbringen wollen. Durch Kirchhofs Kommentar in seinem Merkur wissen wir endgültig, dass Schäubles Basar Landesverrat ist.

  16. #15 Rudi123 (09. Dez 2008 19:24)
    :An ihren Werken sollt ihr sie erkennen.:

    Genau! Und an ihrem (eigenen!)Wesen sollen sie genesen.

  17. So ein Idiot kann ja nur von der linkslastigen Humbold Universität in Berlin kommen. Außerdem gehe ich davon aus, dass der Typ von den Muslimen „geschmiert“ ist.

    Hier ein paar Details:
    * Jahrgang 1961
    * Studium der Evangelischen Theologie in München, Heidelberg, Tübingen und Jerusalem
    * Dr. theol. Heidelberg 1992
    * Habilitation Heidelberg 1996
    * 1994-1996 Gastwissenschaftler Royal Institute for Interfaith Studies Amman (Jordanien)]
    * 1996-1999 Privatdozent Theologische Fakultät der Universität Heidelberg
    * seit 1999 Professor für Religions- und Missionswissenschaft sowie Ökumenik,
    Theologische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

    Wichtigste Publikationen:

    * (Hg.): Konstruktive Toleranz – Gelebter Pluralismus. Erfahrungen mit dem Zusammenleben von Religionen und Kulturen, Frankfurt a. M. 2001. Ausführlicher Text
    * Identitätssuche des syrischen Urchristentums. Mission, Inkulturation und Pluralität im ältesten Heidenchristentum, Freiburg (Schweiz) / Göttingen 1993
    * Die ›Mutter der Kirchen‹ im ›Haus des Islam‹. Gegenseitige Wahrnehmung von arabischen Christen und Muslimen im West- und Ostjordanland, Erlangen 1998
    * (Zusammen mit Theo Sundermeier) Mission in pluralistischer Gesellschaft, Frankfurt a. M. 1999
    * Theologie und Religon. Eine Wissenschaft in ihrem Sinnzusammenhang, Forum Theologische Literaturzeitung, Leipzig, ca. 100 Seiten. Ausführlicher Text

    Hier sein Kontaktanschrift:

    andreas.feldtkeller@rz.hu-berlin.de

    Ich hoffe, Ihr schreibt ihm eifrig!!

  18. Da sieht man mal wieder, was für Idioten die Theologen sind. Alle. Nicht nur Feldtkeller. Schon die Berufswahl lässt ihren Schwachsinn erkennen.

  19. was für ein Dummschwätzer und Schweifwedler.
    Diese jämmerlichen Wichte wissen, Schleimscheißen gibt Quote, Charakter gibt Prügel. Was bleibt denen also anderes übrig.
    Verleihe ihm den Judasorden ersten Ranges.
    Humbold Universität = rote Kaderschmiede und totale Schwatzbude. Soziologen, Politologen, Theologen, Psychologen freier Flug mit der nächsten Einweg Mondmission (nur Rückseite, damit der Mann im Mond nicht die Krise kriegt)

  20. Man muß offensichtlich auf einer Baumschule Theologie studiert haben, um den Charakter des Islam als eine ausschließlich diesseitsorientiere Ideologie zur Begründung und Stabilisierung von Macht nicht zu erkennen.
    Die im Koran enthaltenen religiös determinierten Versatzstücke verschaffen der Ideologie lediglich eine aufgesetzte Authorisierung, mit der sich jede Diskussion, ja jedes Nachdenken darüber verbietet.
    Die Qualität der einzigen Verheißung – 72 immerfrische Huris zu paridiesischem Gebrauch – fällt dabei aus theologischer Sicht ebenfalls ausschlie?ich säkular aus, so daß insgesamt jeglicher geistig-geistliche Gehalt fehlt, wie man von einer Religion zu erwarten hätte.

  21. @ #26 Theobald Tiger (09. Dez 2008 20:05)

    Zumindest früher war es noch Allgemeinbildung, dass der Islam eine Pflichtenlehre ist und dass der Anteil einer Glaubenslehre völlig unentwickelt ist, da vom Grossen Pödophilen Proleten als für seine Gemeinde nicht interessant und wesentlich betrachtet.

    Für die Durchsetzung seiner weltlichen Herrschaftsansprüche genügten die paar sinnentlehrten Rituale, die man auch als Salat bezeichnet.

    Selbst der Islam selber bezeichnet sich ja nicht als „Religion“.

  22. Nachdem, was ich in der letzten Zeit von den
    Kirchen zum Islam gehört habe, muss ich wohl doch aus der Kirche (ev.) austreten.
    Das hatten die Steuerbefehle bisher noch nicht geschafft, und die sind schon schlimm!:-))

  23. #28 Citizen Kane (09. Dez 2008 20:26)

    Austritt überfällig. Jede Religion ist Sünde, Anmaßung, Verführung und Nepp. Gott hat weder Interpreten noch Statthalter.

  24. #15 Rudi123 (09. Dez 2008 19:24)

    “Christen sollten Muslime nicht missionieren dürfen.”

    Ja, so sehe ich das auch. An ihren Werken sollt ihr sie erkennen. Danach zu verfahren, ist wohl nur gerecht.

    Zu den ´Werken´ von Menschen des christlichen Kulturkreises gehören nun mal zwei Weltkriege mit Grausamkeiten geradezu unvorstellbaren Ausmaßes, und der Holocaust. Er ist das beispiellose nicht vergebbare Verbrechen und übertrifft alles zuvor Dagewesene.

    Aber die ´Ofiziellen´ des Christentums wollen sich dieser unabweisbaren Realität nicht stellen. Wir sollten sie so lange damit konfrontieren, bis die Christen endlich anfangen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.
    ————————————————

    Lieber Rudi, zu Ihrem Beitrag MUSS ich ein paar Worte verlieren.

    Machen Sie tatsächlich keinen Unterschied zwischen NAMENSCHRISTEN und Christen? Die Christen, die die Lehre Jesu Christi verinnerlicht haben und danach leben, haben diese Kriege und den Holocaust nicht geführt.

    Wir wurden bisher als das christliche Abendland benannt, aber leider waren und sind viel zu viele von uns viel zu weit von der Lehre Christi entfernt.

    Wären vor allem unsere Politiker überzeugte Christen und wären sie es gewesen, stünden wir heute ganz anders da.

  25. Keine Ahnung was der Theologe mit „Weltethos“ meint, aber eines ist sicher, der Lehre des Islam wohnt eine Ethik inne, die jeder Verbrecher auf dieser Welt zum Vorbild nehmen könnte, ohne sich dabei besonders umstellen zu müssen.

  26. Es empfiehlt sich, das Interview im Zeitungsartikel zu lesen. Dann stellt sich die polemische Berichterstattung in etwas anderem Licht. Man beachte dabei, dass er im Interview auf reelle Situationen eingeht. Ja, er mag ein Muselküsser sein, aber das Interview ist weitaus vielschichtiger als die Zusammenfassung hier auf PI. Pra.

  27. #35 dito

    Das wär ein schönes Spiel für öde Theologieseminare. Auf einem karierten Blatt markiert man horizontal mit Buchstaben und vertikal mit zahlen das Spielfeld und platziert dann die verschiedenen hohlen Geistlichkeiten.
    JohannesPaul2 kriegt z.B. mind. 4 felder, für den Feldtkeller reicht ein Feld.

    Ich höre den Ruf: „Feldtkeller-versenkt“ 😀

  28. Ihr könnt ja dazu schreiben, was ihr wollt…

    Wenn man den Mann – wie ich – aus der Perspektive eines Nicht-Christen liest, dann besteht natürlich auch nicht der unter Christen übliche Selbstbezug und das „Beleidigt-Sein“, dass sie sich mit den Moslems ständig teilen.

    Was der Mann da so mitunter sagt, ist auf Moslems und Christen in deren K(r)ampf gegenewinander angewendet, durchaus angemessen. Beispiel:

    …“Eine Diskussion ist über die Grenzen der Missionsfreiheit zu führen, über den Respekt, der dabei anderen Religionen entgegenzubringen ist.“

    Das z.B. sollten sich die Muslime ebenso hinter die Ohren schreiben wie Christen.
    Damit wäre z.b. einem Pierre Vogel klar gesagt, dass er besser nach Hause geht! Wir hätten dann aber auch keine „Zeugen Jehowas“ vor der Türe…

    „…Es darf keine Benachteiligung anderer Religionen geben, Gewalt gegen sie schon gar nicht…“

    Auch das ist nicht zu bemängeln. Man kann diese Forderung 1:1 an den Iran etc. weiterleiten…
    Ich versteh also nicht, was man sich aufregt.

    „Anerkennung kann nur dann ernsthaft sein,wenn sie die Anerkennung einschließt, dass wir in Bezug auf die Wahrheit unterschiedliche Überzeugungen haben.“

    Auch das ist ein Gedanke, der den Islam wie auch das Christentum in enge Grenzen weist!

    Christen haben allerdings damit das Problem, dass ihre als solche empfundenen „absoluten Wahrheiten“ ebenfalls relativiert werden – und DAS ist deren Ärgernis. Ein Problem übrigens, dass sie mit den Muslimen teilen, denn beide, beanspruchen für sich, die „absolute Religion“ zu haben…

    Ich halte von dem Mann und auch von dessen Perspektive nichts, aber von der völlig idiotischen Kritik, – letztlich nichts anderes als pure Polemik – die der o.g. Beitrag aus christlich-fundamentalistischer Sicht verkörpert, halte ich unvergleichlich weniger.

  29. “Anerkennung kann nur dann ernsthaft sein,wenn sie die Anerkennung einschließt, dass wir in Bezug auf die Wahrheit unterschiedliche Überzeugungen haben.”

    Auch das ist ein Gedanke, der den Islam wie auch das Christentum in enge Grenzen weist!

    Christen haben allerdings damit das Problem, dass ihre als solche empfundenen “absoluten Wahrheiten” ebenfalls relativiert werden – und DAS ist deren Ärgernis. Ein Problem übrigens, dass sie mit den Muslimen teilen, denn beide, beanspruchen für sich, die “absolute Religion” zu haben…

    Ich halte von dem Mann und auch von dessen Perspektive nichts, aber von der völlig idiotischen Kritik, – letztlich nichts anderes als pure Polemik – die der o.g. Beitrag aus christlich-fundamentalistischer Sicht verkörpert, halte ich unvergleichlich weniger.

  30. Ich gehe sogar noch weiter. Islam und Christentum vertragen sich hervorragend. Der Islam fordert die Ungläubigen zu töten und für den Christen gibt es doch nichts größeres als wegen seines Glaubens zu sterben.
    Wenn wir den Verprellten ein entsprechendes Angebot machen, dann werden wir vielleicht nicht gleich geschächtet. Wir sollen ja zum Glück nicht verspeist werden, oder!!

    Sorry, lieber Theologe, aber eine christliche Herangehensweise birgt wahrscheinlich nicht so viele Chancen für unsere Gesellschaft. Auch wenn für Dich die Märtyrer der Christenverfolgung bestimmt hohe charismatische Wirkung haben. Viel Spaß noch!!

  31. * 34 karim: Bravo !

    ….und zu dieser Person:

    Ich meine solche wie du sollten alle zumindest so aufrichtig sein ihre Vornamen nach ihrem Berufsbild zu orientieren.

    Also nennt euch künftig alle solche „Theo“.

    ……..und selbst sehr einfältigen Seelen wird sofort deutlich: Theo log….. mal wieder.

  32. Der gute GutMensch hat nur ein einziges Prinzip und das heisst Prinzipienlosigkeit! Das einzige fuer was er einsteht ist Prinzipienlosigkeit

  33. # 15 # 17 Rudi 123

    ich dachte am Anfang dein Beitrag sollte Satire sein.falls nicht..

    also,mal für Anfänger:

    1.WK:
    Neben den europäischen,christlichen Staaten war auch das OSMANISCHE(muslimische)Reich am ersten Weltkrieg beteiligt(das übrigens auch den einzigen Völkermord zu der Zeit,nämlich an den Armeniern ,verübte)
    Das der krieg ausbrach hatte etwas mit der ERMORDUNG des k.u.k. Thronfolgers und den entgegengesetzten imperialen Aurichtungen zw. den Nationen,besonders des dt.Kaiserreiches zu tun und NICHT mit dem Christentum.

    2.Wk:

    Die 3 Haupt-Aggressoren(Italien lass ich jetzt mal weg) des zweiten Weltkrieges waren das Dritte Reich,die Sowjetunion und Japan.KEINE der Nationen war zu dem zeitpunkt unter nennenswerten christlichem Einfluss.Japan aus kulturellen Gründen, die Sowjetuinion war atheistisch,das dritte Reich rassisch-sozial(wenn man das so nennen kann).
    Hitler und Heydrich wollten nach dem ENDSIEG übrigens das Christentum in Deutschland beseitigen.

    Wenn du meinst das die japaner nur eine untergeordnete rolle gespielt haben,solltest du dich vielleicht mal mit japanischen Kriegsverbrechen und dem Krieg in Asien befassen.

    Übrigens hat der Islam lange vor dem Christentum angefangen imperiale Eroberungskriege zu führen .Schau dir einfach mal Landkarten 100 -200jahre nach Enstehung des islam an,und berücksichtige das das Gebiet nicht durch Missionierung gewonnen wurde.

    Ausserdem:
    Wenn Muslime in Amerika oder die Inkas und Azteken bei uns in europa gelandet wären,hätte sie genauso gewütet wie die christlichen Eroberer.
    zu glauben,das ohne das christliche Europa (was ja nebenbei auch was für den medezinischen Fortschritt etc,. getan hat)die Weltgeschichte friedlicher verlaufen wäre,halte ich für äußerst naiv.

  34. @ #34 karim
    „Machen Sie tatsächlich keinen Unterschied zwischen NAMENSCHRISTEN und Christen? Die Christen, die die Lehre Jesu Christi verinnerlicht haben und danach leben, haben diese Kriege und den Holocaust nicht geführt.“

    Ich mache den Unterschied für die, denen es um die Lehre des Neuen Testamentes geht. Aber das Alte Testament ist für die Christen ebenfalls Gottes Wort. Und darin finden sich ganz klare Anweisungen, die – wenn befolgt – auch künftig Weltkriege produzieren werden. Im vergangenen Jahrhundert haben viele Christen wohl mehr die ´Tradition´ des Alten Testamentes fortgeführt.

  35. Leider dreht die evangelische Kirche immer wieder komplett durch.
    Unter Hitler waren sie „Deutsche Christen“.
    Bei Aufkommen der Grünen sind sie sofort ins grüne Umweltschutz und weiß-nicht-was-Lager gewechselt.
    Jetzt sind sie Multikulti und islamfreundlich.
    Im besten Fall ist es eine Spaßveranstaltung für gelangweilte Wohlstandsbürger.
    Nicht das Christentum ist schuld, das wird ja dabei verzerrt bis zum geht-nicht-mehr.
    Die evangelische Kirche ist eine Ansammlung charakterloser Schwatztanten, die nicht wissen, warum sie immer weniger werden.

  36. Der Typ ist nur krank!!!

    „Diese Frage berührt auch innerchristliche
    Diskussionen, etwa um das katholische Priesteramt.“

    Ja das ist die Hauptfrage, wenn es um Gleichberechtigung geht!

    Klar!!!!!

  37. @ #21 Rudi123 (09. Dez 2008 19:45)

    Ja, ich nehme württemberger Wein.

    Und fängst damit schon um 9 Uhr morgens an, oder? Anders kann ich mir solch geistige Verwirrtheit nicht erklären…

  38. @#50 SgtAwesome (10. Dez 2008 09:04) @ #21 Rudi123 (09. Dez 2008 19:45)

    „Anders kann ich mir solch geistige Verwirrtheit nicht erklären…“

    Solche Verwirrtheiten sind eine Frage der Gewöhnung. Vor Jahrhunderten behauptete z.B. einer, die Erde drehe sich um ihre Achse und die Bewegung der Sonne um die Erde sei nur eine Täuschung.

    Nun kann man aber an jedem Tage, an dem sie scheint, selbst beobachten, daß sich die Sonne um uns herum bewegt. Der Verwirrte hat sich mit seiner Meinung trotzdem durchgesetzt. So sind wohl heute alle verwirrt, die dem Ketzer von damals Glauben schenken. Überraschenderweise ist es die Mehrheit, die ihren Augen nicht traut und glaubt, die Sonne stehe still.

  39. Der Wind dreht sich, und Fähnchen Feldtkeller dreht sich mit. Er ist der Prototyp des Mitläufers, ein hundsbeschis… Totengräber der Freiheit.

  40. #51 Rudi123 (10. Dez 2008 09:35)

    Eine Frage der Gewöhnung? Sprich an den Wein gewöhnt und alkoholkrank? Beileid dazu, es gibt aber professionelle Hilfe.

    Aber immerhin eine Erklärung.

    Schlimm was Alkohol in einem Gehirn anrichten alles kann.

  41. Also bitte. Religion ist Religion und Ideologie ist Ideologie, auch dann wenn man leztere Religion nennt.

    Ja der gute Mann will studiert sein?????
    Ja hat der gute Mann schon einmal gehoert dass man hinter dem Wort „Religion“ so verdecken kann was einem nur so gefaellt?

    Was wuerde der gute Mann sagen, wenn Hitler eine alte germanische Gottheit genommen haette, die Geschichte mit ein paar biblischen Figuren bereichert um sich als Prophet dessen Religion zu verkaufen??

    Genauso hat es Mohammed gemacht, ein skrupelloser Geschaeftsmann seiner Zeit dessen Privatfirma Islam geheissen hat bis er auf die Idee mit der alles bestimmeden Religion gekommen ist mit allen marketing, geschaefts- und Machtvorteilen sowas mit sich bringt, vorallem wenn man im Namen des Schoepfers ueber Leichen gehen kann um die Welt zu erobern.

    Wie kann ein gebildeter Mann derartigen Unsinn verbreiten jede Religion sei gleich.
    Also bitte mein Herr, moege das auf ihre eigene Weltsicht vielleicht zutreffen, aber…ich verwahre mich …!!!

  42. Ich könnte jedesmal ausflippen wenn ich etwas von solchem Pack lese und die sich auch noch moralisch überlegen fühlen.
    Ich halte eigentlich nicht viel von Dekadenztheorien, aber der Unterschied zwischen einer gesunden und kranken Kultur ist für mich die, dass in einer kranken Kultur die xenophilen Verräter an der Macht sind und sich dabei noch moralisch überlegen fühlen.

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