SpiegelblogVor ein paar Tagen startete ein neuer Watchblog zu Spiegel/Spiegel-Online: www.spiegelblog.info. Watchblogs leben bekanntlich von vielen Zuschriften. Leser, die den neuen Spiegelblog auf gutmenschliche Verfehlungen der Spiegel-Redaktion – und die gibts es bekanntlich zu genüge – aufmerksam machen wollen, wenden sich an: info@spiegelblog.info

(Spürnase: Aus_Berlin)

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18 KOMMENTARE

  1. Hm, schön für alle schmerzresistenten Leser, die sich die Lektüre dieses mediokren Manipulationsblättchens antun 😉

  2. trotz der schlechten Performance wieder die 30.000 geknackt.

    SUPER! im Vergleich zum vorjahr ca 20.30% mehr Leser. So kannst weiter gehen!

  3. Kurzes Überfliegen der ersten „Watchblog“-Beiträge zeigt: Den Ökos ist Spon nicht öko genug.

    Bin gegenüber diesem Blog skeptisch.

  4. Spon ist mir mittlerweile zu trashig geworden. Die machen mir einfach zu viele linksgruene Propaganda. Weniger Klicks, weniger Geld durch Werbeeinnahmen. So einfach ist das.

    Nun habe ich mal die FAZ auf meine Lektuereliste gesetzt. Die scheint mir serioeser zu recherchieren.

  5. Klasse Artikel zu Würth – er verlässt Deutschland, wurde aus dem Land getrieben.

    http://fact-fiction.net/?p=1555

    Ich dachte immer PI ist auch eine Art Watchblog für den gesamten linksgrünfaschistoiden Medial-politischen Komplex.

    Brauchen wir den wirklich? Das zieht doch nur Leser ab.

    @Sasha
    Ja, es ist wirklich ein Grund zum Feiern. Es wird immer besser und konsilidiert sich. Die Zugriffszahlen lassen mich auch politisch ein wenig Hoffnung spüren.

  6. Hallo,

    warten wir doch einmal, wie sich spiegelblog.info entwickelt. Ich habe keinen persönlichen Bezug zu spiegelblog.info, denke aber, dass man solche Blogs unterstützen soll. Gebt dem Blog „100 Beiträge“ und urteilt erst dann.

    Aufmerksam auf spiegelblog.info bin ich übrigens durch die Seite http://turi-2.blog.de geworden, die für alle hier auch interessant sein dürfte. Auf http://turi-2.blog.de gibts „Branchengeflüster“ aus der Medienszene …

    Beste Grüße aus Berlin

  7. Bevor hier Lobeshymnen erklingen, sollte man sich die Privatseite des Autors mal anschauen.

    Der hat nämlich auch ein Buch geschrieben. Und ich finde, er redet darin einen riesen Mist.

    Man kann vom Spiegel halten, was man will. Aber der Autor sollte sich eigentlich nicht über den Spiegel und seine Autoren auslassen – dazu hat er selbst ein etwas fragwürdiges „Werk“ verfasst.

  8. wo soll man denn da anfangen?

    die Medien sollten endlich wieder trennen zwischen Meinung und Berichterstattung. So wie das früher bei Journalisten guter Brauch war.

    Da jedoch wäre gerade der Spiegel die falsche Adresse, der immer schon Meinungsjournalismus gemacht hat.

    Heute wollen alle nur noch Gängeln, erziehen, bewegen. Nicht mehr informieren im Sinne von: reine Sachinformation.

    Die wissen ja schon garnicht mehr, was das ist. Die meinen, das, was ihnen durch den Kopf geht, das sei bereits Sachinformation

    Die Deutschen gängeln gerne ihre Mitbürger, ihre Umgebung. Ausdruck eines tiefen Minderwertigkeitskomplexes, der sich so Linderung erhofft, andere auf die eigene Sichtweise verpflichtn zu müssen.

    Ein Akt der Selbstbehandlung.

    Besonders krass wird dies sichtbar bei allen, die sogar ihre berufliche Entfaltung unter diesen Linderungszwang stellen müssen:

    Journalisten.

    Und natürlich Politiker.

    Also: der Spiegel interessiert nicht wirklich. Heilen kann man solche Sachen nur, wenn ein Leidensdruck erkennbar würde. Dem müßte also Einsicht vorangehen.

    Der Spiegel verliert an Bedeutung.

    Dem werde ich Lichtlein mich doch nicht entgegenstellen wollen.

    E.Ekat

  9. Dem Spiegel online Aufmerksamkeit widmen JA.

    Allerdings den Spiegel lesen … NEIN.

    Ich unterstütze dieses Magazin durch einen Kauf NICHT:

  10. Das Problem bei diesem Blog ist doch, dass man dann auch den Spiegel lesen muss. Es spart einem doch Zeit, wenn man weiß, dass es ein Lügenblatt ist, mit dem die Auseinandersetzung nicht lohnt.

  11. Spon ist leistet sich einen unglaublichen Luxus – da werden Redakteure beschäftigt, die Agenturberichte umformulieren. Viel mehr allerdings auch nicht.

    Eines der größten Probleme der Qualitätspresse ist doch, dass sie kaum noch selbst recherchiert, sondern nur noch Agenturberichte veröffentlicht. Da entsteht längst ein Informationsmonopol…

  12. …quintessentiell zeigt hier ein
    Medienkundiger (sozusagen in Kürze)
    wohin immer die Reise
    von Blowjob-Journalismus geht.
    Warum ?
    Weil Give-Head ReporterInnen nur nach oben froh machen, aber nicht nach unten. Denn oben zahlt nie soviel , wie mittel- und langfristig unten zusammenkommt.
    Allerdings beständ dann auch kein Bedarf nach solcherart qualitätsselektierten JournalistInnen nebst ihren spezifischen praktischen Serviceleistungen.

  13. #3 Babieca (18. Dez 2008 07:39)

    Kurzes Überfliegen der ersten “Watchblog”-Beiträge zeigt: Den Ökos ist Spon nicht öko genug.

    so isses.

  14. @#4 Heretic

    F.A.Z. gegen SPonl ist ein guter Tausch.

    Zitat vom
    Thursday, April 21, 2005:

    „Spiegel-Blog fänd ich eine super Idee! War früher selbst „gläubiger“ Spiegel-Leser. Mittlerweile halte ich das Nachrichtenagazin für übler als die Bild. Bei letzterer weiß man zumindest, mit wem man’s zu tun hat. * Der Spiegel gilt vielen noch immer als die seriöse Aufklärungs-Bibel schlechthin („Sturmgeschütz der Demokratie“). Wird höchste Zeit, mit diesem Mythos gründlich aufzuräumen.“

    Fundort:
    http://westfalen.blogspot.com/2005/04/spiegel-blog.html

    http://info.kopp-verlag.de/news/spiegelblog-leser-wissen-noch-mehr.html

    * Zustimmung. Anno 2005 fiel schon auf, welch bemerkenswert brisanten Ereignisse der SPIEGEL so „übersieht“.

    Legendär: Die SPIEGEL-Qualitätsrecherche zu den Inhalten und Intentionen des €U-Lissabon-Ermächtigungsgesetzes … 😉
    (kleines Scherzchen, nix für ungut).

  15. #12 Finn

    Eines der größten Probleme der Qualitätspresse ist doch, dass sie kaum noch selbst recherchiert, sondern nur noch Agenturberichte veröffentlicht. Da entsteht längst ein Informationsmonopol…

    Treffer.
    Das Monopol gibt’s schon faktisch.
    Wer die dpa-Emissionen mit der Realität vergleicht, kann nur staunen.
    Daher die Furcht vor den Bloggern. 🙂

  16. @ Philipp

    Ja, mir ist schon seit Jahren klar, dass der SPON ein Kaeseblatt ist. Nun waren vor Jahren aber viele andere Blaetter noch nicht so weit, dass man im Netz die gut lesen konnte. Das aendert sich ja immer mehr. Der SPON profitierte halt davon, dass er im Netz schon lange ein ziemlich breites Angebot hat. Und man konnte halt auch im SPON lesen, weil man ja wusste, woran man ist.

    Allerdings wird die Propaganda, also Vermischung von Wahrheit und Luege, immer ausgekluegelter und ich habe einfach keine Lust mehr, jedesmal zwischen den Zeilen der Zwischenzeilen zu lesen.

    Investigativer Journalismus ist heute sicher irgendwo zu finden, nur nicht beim SPON und auch nicht beim Print Magazine. Da denke ich eher an die JF und EFF und so weiter und natuerlich auch PI, wobei PI als Blog ja mehr der Aufbereiter ist und ich hier lediglich einen gemeinsamen Nenner bei Meinungen erkenne, jedoch nicht von purer Information ohne Meinung ausgehe.

    Die FAZ ist da afaik noch relativ neutral.

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