Allah im Wunderland - von Hans Peter RaddatzDie Integration Europas in den Islam ist ein Projekt, das der „interkulturelle Dialog“ seit vielen Jahren mit hohem Aufwand betreibt, aber offenbar – nicht nur mit Blick auf die Finanzkrise – in Zukunft effizienter managen muss. Denn trotz großen Medieneinsatzes nahmen nicht „Frieden und Respekt“, sondern Intoleranz und Inkompetenz zu, obwohl (oder weil) immer höhere Ebenen der Institutionen – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Justiz etc. – mitwirkten.

Es entstand keine geregelte Islamisierung, sondern eher eine Art gehobenes Affenthater, das der koranischen Einstufung der Nichtmuslime bedenklich nahe kommt. Es ist Aufgabe der Eliten, diesem Missstand konstruktiv abzuhelfen. Auch forcierter Moscheebau hilft hier kaum weiter, solange es noch an Religionsfreiheit für die vitale Autonomie und Reproduktion des Islam als obersten Glaubensebenen mangelt. Um dessen kulturelle und finanzielle Vorzüge zur Geltung zu bringen, legt der Autor als anerkannter Spezialist für beides einen innovativen Leitfaden vor, der die Möglichkeiten des modernen Wunderlandes Europa voll ausschöpft. So wird es allen Menschen guten Willens erleichtert, veraltete Scheuklappen abzulegen und sich neuen entspannenden Perspektiven zu öffnen. Der Islam ist zu wichtig, als dass man ihn der Konsum- und Spaßgesellschaft unpassend vermitteln sollte.

» Hans-Peter Raddatz; Allah im Wunderland – Geld, Sex und Machteliten; ISBN 978-3-00-026269-2; 296 Seiten; 15,2 x 23,2 Paperback (Leseprobe).

Die Satire kann bis zum 31. Dezember 2008 exklusiv über PI zu einem Subskriptionspreis von € 17,90 (ab 1. Januar 2009 kostet es dann € 19,90) inkl. portofreiem Versand bestellt werden. Bitte füllen Sie dazu nachfolgendes Bestellformular aus:

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29 KOMMENTARE

  1. Gibt es da schon Rezensionen
    oder Auszüge zu lesen ??

    auch bei Raddatz :
    keine Katze im Sack kaufen !

  2. Die Beschreibung habe ich jetzt mehrfach durchgelesen, aber traue auch nach dem letzten mal meinen Augen nicht recht.

    Der Islam ist zu wichtig, als dass man ihn der Konsum- und Spaßgesellschaft unpassend vermitteln sollte.

    Was ist denn das? Ein Buch, das den Islam passend vermitteln soll?

    Die Integration Europas in den Islam ist ein Projekt, das der “interkulturelle Dialog” seit vielen Jahren mit hohem Aufwand betreibt, aber offenbar – nicht nur mit Blick auf die Finanzkrise – in Zukunft effizienter managen muss.

    Die Integration Europas in den Islam sollte also in Zukunft effizienter gemanagt werden?

    Es entstand keine geregelte Islamisierung, sondern eher eine Art gehobenes Affenthater, das der koranischen Einstufung der Nichtmuslime bedenklich nahe kommt.

    Wir wünschen also eine geregelte Islamisierung?

    Ich fürchte, ich verstehe diesen Text nicht im mindesten. Könnte die PI-Redaktion das vielleicht nochmal umschreiben?

    So klingt es fast wie ein pro-islamisches und europäerkritisches Buch.

    Ist am Ende PI gerade gekidnappt worden!? 🙂

  3. #2 ZdAi

    Benz der Vorurteilsforscher könnte ja mal die Vorurteile gegen den Nationalsozialismus erforschen oder ist das nicht so eine gute Idee?
    Benz sollte sich mal im Klaren darüber sein, dass es Dinge gibt, die man ablehnt, weil sie den eigenen Werten entgegenstehen. Man lehnt Dinge ab, weil man sich mit ihnen beschäftigt hat und erkannt hat, dass sie schlecht sind. Die Vorurteilsforschung, die dieser Herr betreibt, sieht davon ab, dass es neben den Vorurteilen auch Urteile gibt, die wohlbegründet sind, aber das wird dieses Riesenbaby nie verstehen.

  4. Aus diesem Autor werde ich nicht recht schlau. Wenn ich bei Wikipedia lese, er habe „seine Thesen aus Versatzstücken konservativer wie linker Verschwörungstheorien zusammengebastelt“ und wenn Die Zeit 2005 schreibt: „Der Orientalist Hans-Peter Raddatz, ein scharfer Kritiker des Islam, sieht sich von einem islamistischen Mordaufruf bedroht“, klingt das für mich irgendwie nach einem weiteren Ulfkotte.

  5. #6 Meister Eder (05. Dez 2008 23:46)

    Jetzt wo Du das Thematisiert hast, klingt das logisch, irgendwie könnte man den Eindruck bekommen.

  6. Die Vorfreude sei die schönste Freude, sagt man. Möge die Lesefreude die Vorfreude noch übertrumpfen.

    Das wünsche ich einem Autor, der die Wahrheit ausspricht.

  7. #7 karl-friedrich

    Ich verstehe diese Geschichte irgendwie nicht und finde, PI hätte vielleicht etwas präziser erklären können, warum dieses Buch hier exklusiv beworben wird – abgesehen von der Provision. 🙂

    Aus der Beschreibung geht eher hervor, daß der Inhalt und die Konklusion des Buches zu dieser Website nicht so gut passt. Diese Kritik erlaube ich mir als intensiver und (hoffentlich) produktiver Kommentator schon anzubringen.

  8. Das Cover mit dem Cartoon zeigt deutlich, daß es sich beim achten Buch des Orientalisten/ Islamwissenschaftlers HPR um eine Satire handelt, in der er die Islamisierung durch die
    Dressureliten persifliert. Sein erstes Buch, ein Standardwerk „Von Gott zu Allah?“ erschien übrigens vor dem 11. September 2001. Viele Plagiatoren haben sich inzwischen daran bedient, um als „Islamexperten“ aufzutreten. Der Internetmordaufruf in Form eines Gebetes/Mubahala gegen Nichtmuslime ging 2005 durch alle Medien, z.B. Report Mainz. Wer sich als Quelle über HPR auf Wikipedia – wo jeder Laie/Gegner schreiben darf – oder auf die ZEIT verläßt, der ist hier eigentlich im falschen Blog bzw. unterwirft sich dem politisch korrekten Embargo. Übrigens hat in der von Wolfgang Benz(!) herausgegebenen „Zeitschrift für Geschichtswissenschaft“ der aus Deutschland stammende Israeli Chaim Noll das letzte Buch „Allah und die Juden´- Die islamische Renaissance des Antisemitismus“,das 2007 bei http://www.wjs-verlag.de erschien, bestens besprochen. HPR hat seinen Mantel noch nie nach dem Wind gehängt, er zählt wie Tilman Nagel zu den seriösen, furchtlosen Orientalisten. Da Wissen schadet, weil es aufklärt, bedient man sich in den MSM gerne der fachfremden „Experten“. Zur Judenfeindschaft im Islam von Anfang an, kann man auch die Bücher von Andrew Bostom, Carlo Panella und in deutscher Sprache Corry Guttstadt empfehlen. HPR und diese Autoren haben in ein Wespennest gestochen, als sie nachwiesen, daß am Judenhaß im Islam nicht die Nazis schuld sind, da Muhammeds alter ego Allah den Islam gegen Juden und Christen konzipiert hat, z.B. hat er sich durch das Wiedereinführen des Tieropfers deutlich abgegrenzt. Darüber kann man auch bei Nagel nachlesen, der wohl eine Volksversion seiner Muh-Biographie herausbringen wird, die dann nicht so teuer sein wird. Die Juden nannten Muh zu dessen Lebzeiten schon den stets lachenden Mörder (Nagel).

  9. @ Meister Eder

    Vielleicht solltest du deinen persönlichen Ironie- und Satirefilter neu justieren. 😉

  10. #12 tape

    Deinen Kommentar verstehe ich nicht recht. In diesem Thread war ich gar nicht satirisch. Oder willst Du mir sagen, daß PI mit diesem Buch satirisch umgeht, daß sie aber in ihr Verkaufsangebot aufgenommen hat (siehe linke Spalte)?

  11. Ich habe das Buch bestellt.
    ———————————————————————————————

    Ich verstehe ja, dass der Text oben satirisch gemeint ist, aber mit dem Halbsatz

    … solange es noch an Religionsfreiheit für die vitale Autonomie und Reproduktion des Islam als obersten Glaubensebenen mangelt.

    habe ich ein Verständnisproblem.

  12. Wenn dies ein Buch ist, dass die Machenschaften
    unserer Eliten bezüglich Islamisierung beleuchtet, ist es mehr als überfällig. Raddatz ist auf jeden Fall einer der mutigsten Islamkritiker.

  13. Und weil Murat keine GEZ zahlt, geht nun der RBB pleite und kann „Radio Multikulti“ nicht mehr senden.

    Aber kein Problem, Amtshilfe kommt aus dem Testkalifat Al-Laschet (bis 2005 NRW):

    http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Radio-Multikulti;art15532,2677969

    Köln statt Kreuzberg
    Ersatz für Radio Multikulti: Der Integrationssender Funkhaus Europa des Westdeutschen Rundfunks wird ab Januar auch in Berlin und Brandenburg ausgestrahlt. Der Radiosender eines Flächenlandes, ausgestrahlt in einem Ballungsraum. Kann das gut gehen?

  14. Blütenträume und wolkige Sonntagsreden, während unser Land sich kontinuierlich indischen Verhältnissen annähert.

    Es ist einfach unerträglich.

    Unser Land versinkt in einem kulturellem, sozialen und wirtschaftlichen Notstand, während sich unsere (Volks)-Parteienvertreter in der parteipolitischen Hängematte bequem machen nach dem Motto, wer zuerst Probleme thematisiert verliert.

  15. Dr. Hans-Peter Raddatz ist ein Held der Wissenschaft. Während sich andere Orientwissenschaftler dem Mainstream verschrieben haben und sich dem Islam andienen, -aus Überzeugung oder aus Angst (strukturell vergleichbar mit der Wissenschaft im Nationalsozialismus)- riskiert Herr Dr. Raddatz neben einigen wenigen anderen Orientwissenschaftlern (z.B. denen, die die Historizität Mohammeds in Frage stellen) sein Leben.

    Und bevor man Raddatz in die Nähe von Ulfkotte rückt, einfach mal „Von Gott zu Allah?“ lesen!

  16. Also nachdem ich nun eine Nacht darüber geschlafen habe, verstehe ich den satirischen Ansatz dieses Buches ebenfalls. Mir ist das aber ein bißchen zu sehr um zwei Ecken satirisch. 🙂

  17. Dass Benz versucht Islamkritiker mit der Nazikeule zu diskredietieren, indem er die Antisemitismusforschung in einem Kurzschluss zur allgemeinen Vorurteilsforschung erklärt und dann Judenfeindschaft mit Islamfeindschaft analogisiert,ohne sich freilich um den Unterschied zwischen Islamfeindschaft und einer wohlbegründeten Islamablehnung zu kümmern, zeigt dieses vom TSP durchaus kritisch geführte Interview noch einmal deutlich. Man kann eben auch auf dem Holzweg sein, wenn man dem Mainstream folgt.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/Islamfeindlichkeit;art771,2677852

  18. #22 talkingkraut

    Frage: Ist nicht der latente bis militante Antisemitismus vieler Muslime das vordringliche Problem, mit dem sich Antisemitismusforscher beschäftigen sollten?

    Benz:Womit sich Wissenschaftler beschäftigen sollten, entscheidet die Wissenschaft.

    Ignoranter geht’s wohl nicht mehr.

    Benz: Sich mit Islamfeindschaft und Antisemitismus zu befassen, liegt im Mainstream der Forschung…

    Achso. Islamfeindschaftsforschung ist also gerade schwer in Mode? Mehr muss wohl zu diesem Wichtigtuer nicht gesagt werden.

  19. #25 Prussia

    Apropos: dieses – mit Verlaub – Scheissland soll ernsthaft in die EU:

    Diese Folterknechte werden einmal die Elitepolizei der EU-Diktatur bilden.

  20. #2 ZdAi (05. Dez 2008 23:13)

    Meinen wir etwa den gleichen Wolfgang Benz? Er stellt in seinen Texten konservative Politiker unter den GENERALVERDACHT der Ausländerfeindlichkeit (bzw. das, was er dafür hält). Generalverdacht, Frau Roth, übernehmen Sie!

  21. Ganz schön mutig von Raddatz!

    Hat er auch schon Morddrohungen bekommen wegen der Karikatur auf dem Titelblatt?

  22. Nanu, jetz werde ich auch schon zensiert.

    Nein, ich habe große Achtung vor der umfassenden Bildung dieses Mannes und lese auch regelmäßig was von ihm auf „die neue Ordnung“ publiziert wird. Zumal er sich im Gegensatz zu vielen anderen Orientexperten dezidiert auch über sexuelle Themen im islam ausläßt.

    Ich muss allerdings sagen, Raddatz könnte bei seinem Intellekt für die Islamkritik wertvoller sein als mit dieser Mischung aus Satire und Fatalismus. Das verkraften doch eh nur die hartgesottensten Insider.

    Aber vielleicht ist er (und ihr) der Zeit auch voraus und uns bleibt sowieso nicht anderes übrig. (In dem Fall könntet ihr bei mir auch getrost zensieren bis zum abwinken.)

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