Rolf Stolz verlangt Gegendarstellung in der NRhZ

Eva WeissweilerVor vier Tagen berichteten wir über den Artikel „Duldung eines Rechten“ von Eva Weissweiler (Foto) im linksextremen Online-Portal „Neue Rheinische“, in dem der Islamkritiker und Mitbegründer der Grünen, Rolf Stolz, als ausländerfeindlich und rassistisch dargestellt wird. Stolz verlangt nun eine Gegendarstellung in der NRhZ zu den seine Ehre, Persönlichkeits- und Autorenrechte verletzenden Behauptungen.

Da die Gegendarstellung von Rolf Stolz, die vom 17.12. datiert, bislang noch nicht in der NRhZ publiziert wurde, veröffentlichen wir sie nachfolgend im Wortlaut:

1. E. Weißweiler bezichtigt mich – ohne Beweise vorzulegen – des Rechtsextremismus und behauptet, ich äußere Thesen, „die als ausländerfeindlich, rassistisch und islamophob gelten könnten oder gar als Verharmlosung der NS-Geschichte“. Ich habe als Mitbegründer und Mitglied der GRÜNEN mich stets gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit engagiert und für eine aktive Bekämpfung von Alt- und Neufaschisten eingesetzt. Meine Kritik am Islamismus und an einer reaktionären Koranauslegung ist nicht „islamophob“, sondern unterstützt Reformmuslime und wird von diesen unterstützt. Ich habe niemals irgendeinen negativen Satz über die Ausländer geschrieben, sondern stets deutlich gemacht, daß politische und unpolitische Kriminelle (also etwa Terrorunterstützer und Drogendealer), gegen die man mit rechtstaatlichen Mitteln vorgehen muß, nur eine kleine Minderheit unter den Ausländern ausmachen.

2. Ich habe den Begriff „ausländischer Mitbürger“ deshalb als Widerspruch in sich bezeichnet, weil Ausländer in keinem Land der Welt alle Bürgerrechte besitzen. Ich habe klar gefordert, daß Ausländern die Einbürgerung ermöglicht wird und diejenigen, die als Gast in Deutschland leben wollen, als Mitmensch mit allen Menschenrechten im Rahmen der demokratischen Rechtsordnung gesichert leben und arbeiten können.

3. Ich habe nie die Bewohner der Ausländerghettos als „kriminelles Pack“ bezeichnet. Ich habe lediglich Nicolas Sarkozy zugestimmt in seiner Kennzeichnung jener kleinen Tätergruppe, die Juden verprügelt, Kirchen, Schulen und Autos in Brand setzt.

4. Ich habe nie mit „Reden“ vor den Burschenschaften diesen unbezahlte verbale Unterstützung geleistet. Ich habe im Rahmen meiner publizistischen Tätigkeit vor Burschenschaften wie auch vor anderen politischen und sozialen Organisationen des demokratischen Spektrums gegen Honorar wissenschaftlich fundierte Vorträge gehalten.

5. Ich habe nie die „ethnische Assimilierung der Migranten“
verlangt. Ich vertrete freiwillige Assimilation (also „Ähnlich-Werden“, weder Zwangsgermanisierung noch totale Angleichung) als Staatsziel für die Mehrheit der Zuwanderer. Ich habe nie die Zuwanderung auf „Volksdeutsche“ und EU-Bürger begrenzen wollen, sondern z. B. die Aufnahme von Asylbedürftigen oder russischen Juden entschieden verteidigt. Ebenso bin ich kein „Nationalrevolutionär“, sondern habe diese Richtung stets als sektiererisch und nationalistisch kritisiert.

5. Ich habe 1997 auf dem Wartburg-Fest der Deutschland-Bewegung gesprochen – damals eine unzweifelhaft demokratische, von Alfred Mechtersheimer, dem ehemaligen grünen Bundestagsabgeordneten und Friedensforscher, kurz vorher gegründete Organisation. Ich habe (siehe Wikipedia) 1998 meine Zusammenarbeit mit Mechtersheimer (und damit auch mit der Deutschland-Bewegung) beendet – wegen seiner plötzlich geäußerten Bereitschaft zu Absprachen mit „Republikanern“, DVU, NPD.

6. Ich habe nie zum „Kampf gegen alles Undeutsche“ aufgerufen oder den denunziatorischen Begriff „Undeutsches“ benutzt.

Rolf Stolz

UPDATE v. 23.12.: Inzwischen hat die NRhZ die Gegendarstellung von Rolf Stolz unter dem Artikel von Eva Weissweiler veröffentlicht.

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