Samuel P. HuntingtonAm 24. Dezember verstarb der amerikanische Politologe Samuel P. Huntington (Foto) im Alter von 81 Jahren, teilte die Harvard-Universität auf ihrer Website mit. Huntington, der jahrzehntelang als Professor an der renommierten Universität lehrte, hatte 1993 mit seinem Buch „Kampf der Kulturen“ („The Clash of Civilizations“) international für großes Aufsehen gesorgt.

Hier einige Informationen über den „Kampf der Kulturen“ von Samuel Huntington:

Huntington schrieb mit seinem Buch „Der Kampf der Kulturen“ ein visionäres Werk, dessen Tragweite die hoffnungsvolle und wohlmeinende Mehrheit der westlichen Gesellschaften nicht erfassen mochte.

Der Harvard Professor und Sicherheitsexperte verfasste das Buch auf der Basis eines längeren Aufsatzes, den er für die „Foreign Affairs“ im Jahre 1993 schrieb.

Der damals 66-jährige Samuel Huntington sagte darin voraus, dass in Zukunft weniger die Staaten oder Nationen die Kontrahenten in kriegerischen Auseinandersetzungen sein würden, sondern dass vielmehr eine Feindschaft zwischen den Mitgliedern der verschiedenen Kulturen in immer stärkeren Maßen heranwachsen würde, die schließlich in schwere Krisen führen könnten.

In einer Zeit, die durch das Ende des kalten Krieges und durch den Zusammenbruch der Sowjetunion bewegt war, wies er also schon darauf hin, dass der Krieg zwischen verschiedenen Ländern durch Zivilisationskriege abgelöst würde.

Aufgrund dieser These geriet Huntington sehr in die Kritik, denn nach dem Verständnis der westlich geprägten Menschen wurde das Wort Kultur nur in Verbindung mit Begriffen wie Bereicherung, Annäherung und Verständigung benutzt.

Dass Kulturen auch kriegerische Elemente enthalten könnten, hat Huntington durch einen sehr wissenschaftliche Analyse der verschiedenen Zivilisationen belegt. Während Kritiker sein Werk als eine Hetzerei gegen die verschiedenen Kulturen betrachteten, kamen diejenigen, die sich mit seiner Arbeit näher beschäftigten, nicht darum herum zu bemerken, mit welcher Sorgfalt und welchem Sachverständnis er die Geschichte und Eigenarten verschiedenster Kulturen aufgelistet hat und wie sehr seine Visionen auf den logischen Weiterentwicklungen der wissenschaftlichen Erhebungen basierten.

Inzwischen haben die Ereignisse in der Welt viele seiner Thesen am aller Besten belegen können. Die blutigen Anschläge von New York, Madrid, London, aber auch der Terror in Afrika, Asien und im nahen Osten ähneln mit dem Ausmaß der Zahl ihrer Opfer immer mehr den klassischen Kriegen, sind aber in ihren Motiven deutlich kulturell bedingt, wie von Huntington prophezeit.

Dabei lag es Huntington fern, insbesondere den Islam anzuprangern und betonte deshalb auch nicht die besondere Gefahr, die aus diesem Kulturkreis auf die westliche Zivilisation zukommen könnte. Sein Werk war vielmehr eine Antwort auf seine Sorge um die eigene westliche Kultur mit dem Wunsch diese Zivilisation zu erhalten. Diese zu schützen hielt er Wert genug, dass er immer wieder Worte fand, die in den westlichen Gesellschaften zum Denken anregten. Er betonte daher oft die starke Bedrohung der Zivilisation des alten Europas durch Masseneinwanderungen.

Man kann Samuel Huntington auf keinen Fall einfach als ein Gegner der verschiedensten Kulturen hinstellen, denn entgegen der Kritik, die sich weltweit gegen sein Buch, welches immerhin in dreißig verschieden Sprachen übersetzt wurde, richtet, findet sich in seinem „Kampf der Kulturen“ keine Wort einer Herabwürdigung anderer Kulturen.

Dieses Buch ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung über die verschiedenen Kulturen verbunden mit der Sorge, die eigene als gut befundene freie Zivilisation in dieser Welt zu schützen.

Dies geht nur, um seine Worte zu benutzen, wenn die Kunst gelingt, Zuwanderer in unsere Gesellschaften zu „assimilieren“. Auch für dieses von ihm benutzte Wort, (assimilieren heißt nichts anderes als angleichen), steht Samuel Huntington sehr in der Kritik. Wenn aber, und das kann man in vielen anderen Ländern deutlich studieren, sich die Kulturen innerhalb eines Landes nicht in den elementaren Grundsätzen angleichen, entstehen gewaltsame Auseinandersetzungen, die kulturelle Errungenschaften zunichte machen können.

Wer das Huntington-Werk noch nicht besitzt, sollte es sich hier schnellstens bestellen. Kategorie: Must Read!

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26 KOMMENTARE

  1. Die unterschiedlichen Zivilisationen sind in sich die mächtigsten sinnstiftenden Einheiten.

    Das ist die Kernthese des Samuel Huntington.

    Und sie stimmt. Sie ist fast so wahr wie die Bibel.

    Ein trauriger Heiligabend für seine begeisterten Jünger und Freunde.

    Am 24. Dezember hat uns ein herauragender Gelehrter und guter Freund für immer verlassen.

    Requiescat in pace.

    pepe.

  2. habe gerade was beim kopp verlag gefunden…..jetzt möchte ich am liebsten auf die straße rennen und das foto jedem zeigen.

    seht her, so werden wir auch alle irgendwann enden.
    Mit Messern in die Geschlechtsorgane – Wie die Moslem-Terroristen in Bombay ihre westlichen Geiseln quälten

    achtung : nur was für hartgesottene !!

    http://info.kopp-verlag.de/news/mit-messern-in-die-geschlechtsorgane-wie-die-moslem-terroristen-in-bombay-ihre-westlichen-geiseln.html?tx_ttnews%5BpS%5D=1230407847&cHash=158abf03f7

    ich bin jetzt fix und fertig für heute

  3. Eine seiner These lautete:

    „Die Grenzen des Islam sind blutig!“

    Dafür bekam er von den LinksgrünInnen stets Prügel, dennoch zeigen die Ereignisse in Gaza, Libanon, Thailand, Tschetschenien, China, Thailand, Indien, Philipinen, Sudan, Kosovo, Bosnien, Frankreich, Niederlande, Dänemark, Umma Kingdhim, Schweden und Neukölln-Marxloh, wie recht er doch hatte!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  4. #2 Wotan (27. Dez 2008 21:19)

    Mensch Wotan, zwei dumme ein Gedanke, ich habe den Artikel auch gerade gelesen, und wollte den hier einstellen, wirklich grausam was da abging, und was die mit dem jungen Ilan Halimi gemacht haben.

    Das Samuel P. Huntington gestorben ist, hatte ich bereits aus der guten alten Welt entnommen, einundachtzig ist ein schönes Alter, wer weiß ob wir nochmal so Alt werden können?

  5. # 2 Wotan

    Ich habe immer gesagt, der Islam ist die Religion des Teufels. In unserer heutigen Zivilisation sind Menschen anderer Religionen und Kulturkreise zu solchen grausamen Taten nicht mehr fähig (Ausnahme Afrika)!

    Insofern war Huntington sehr weitsichtig. Vielleicht hat der das Kommende noch nicht in Gänze vorausahnen können!

    Wir trauen um S. Huntington als einen Bewahrer und Verteidiger unserer westlichen Kultur und Zivilisation.

  6. Die Grenzen des Islams sind und waren immer blutig, das werden auch noch soviele Täuscher aus der Politideologie der Unterwerfung und Islamophile aus den ungutmenschlichen Niederungen nicht goutieren können, die Welt ist kleiner und sehr durchsichtig geworden.

    Die von Huntington erwähnten Zivilisationskriege finden schon seit Urzeiten statt, wir, die Menschen, haben es nur geschaft sie in den letzten Jahrhunderten zu territorialisieren, das Gebilde weicht zur Zeit gerade etwas auf, da die Politideologie der Unterwerfung als Kollektiv vegetiert, um sich dann ihren eigenen Subkulturen zu widmen, das ist in den durch den Islam annektierten Ländern der Normalfall.

    Die schöpfungsverachtenden Taten der Terroristen von Mumbai sind nur eines der jüngsten Beispiele für die asoziale Grundhaltung der meisten Moslems, die in einem archaischen, immerwährenden Intervall von Speichellecken und Abschlachten jeglichen Grundanspruch aus unserem Kulturkreis mit Füßen treten, dessen muss man sich nur bewusst werden, oder deren Regelwerke, allem voran den Koran, lesen und in ihrem Kontext interpretieren.

  7. habe gerade was beim kopp verlag gefunden…..jetzt möchte ich am liebsten auf die straße rennen und das foto jedem zeigen.

    seht her, so werden wir auch alle irgendwann enden.
    Mit Messern in die Geschlechtsorgane – Wie die Moslem-Terroristen in Bombay ihre westlichen Geiseln quälten

    achtung : nur was für hartgesottene !!

    http://info.kopp-verlag.de/news/mit-messern-in-die-geschlechtsorgane-wie-die-moslem-terroristen-in-bombay-ihre-westlichen-geiseln.html?tx_ttnewspS=1230407847&cHash=158abf03f7

    ich bin jetzt fix und fertig für heute

    Jetzt bin ich ernsthaft angepisst. Fürt sowas brauch man die Todesstrafe und zwar ohne Gnade weil der eine Moslem der den Juden umgebracht hat 17 war oder so!
    Zum Thema: Überlege ob ich mir das Buch kaufen soll, aber ich hab mir gerade schon so viele Bücher gekauft. Ist es so gut, dass ich es jetzt kaufen sollte?

  8. #9 Aba (27. Dez 2008 22:02)
    Überlege ob ich mir das Buch kaufen soll, aber ich hab mir gerade schon so viele Bücher gekauft. Ist es so gut, dass ich es jetzt kaufen sollte?

    Ja – unbedingt lesen

  9. helft mit, alle sollen das erfahren, habe so eben den link zum kopp verlag an alle meine bekannte gesendet.
    sie sollen alle sehen was da passiert ist und was jede passieren kann der ins ausland in urlaub fährt.

  10. #7 byzanz (27. Dez 2008 21:58)

    #2 wotan:

    Unfassbar, wie grausam die Mohammedanischen Terroristen in Bombay ihre Geiseln folterten und dann töteten. Alles im Namen Allahs.

    Grausamkeiten, die natürlich hierzulande „gedeckelt“ werden müssen, um nicht „zu provozieren“.

    im rahmen der verschiedenen 2008-Jahresrückblicke wurden in TV/Zeitschriften das Massaker in Bombay notgedrungen erwähnt, aber:

    NIRGENDS stand da etwas vom MOTIV von auf dem Koran eingeschworenen, in fundamentalistencamps auf Hass und Mord gedrillten Dschihadkämpfer die- man konnte es fast vermuten- wohl auch mit äußerster Brutalität vorgegangen sind.

    Nein, da steht nur larifari-wischiwaschi etwas von „terroristen“ und wenns hochkommt wird Pakistan erwähnt.

    MIT KEINER SILBE etws über die gezielte Menschenjagd auf „westler/juden“ und die dahinterstehenden Motive….

  11. #11 Moggy73 (27. Dez 2008 22:24)

    Das ist das Perfide, man wollte uns glauben machen, es wäre lediglich, ein Zwist zwischen Indien und Pakistan, dabei hatte man vergessen zu erwähnen, das diese Terroristen gezielt Europäer und Juden gesucht haben.

  12. Oh nein! Wie Schade. Es gibt nicht so viele kluge Köpfe. Noch einer weniger.
    Ich habe zwei Bücher von ihm, und KdK nicht nur einmal gelesen. Er war als Wissenschafler seinen moralisierenden Kritikern weit vorraus. In Deutschland oder gar ganz Europa haben wir wohl leider keinen wie ihn.

  13. @Robert de Niro
    Ich hab mal angeklickt: Ich konnte nicht hinschauen…bestialischer geht’s wirklich nicht mehr! Sowas hab ich auch noch nicht gesehen.
    Obwohl solche Dokumente nach drastischen Reaktionen schreien, sollten wir versuchen mit sachlichen Informationen nach außen zu treten.
    Z.B. die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ in ausgedruckter Form unter die Leute bringen. Mit dem Zusatz „Bitte kopieren und weitergeben“.

  14. @Wotan : Schockierend was dort im verlinkten Artikel zu lesen ist. Es ist trauig wozu „Humanoide“ fähig sind, wenn sie durch Hass völlig verblendet und struktuell im Gehirn verkommen sind.
    Noch trauiger ist es, wenn solche „Untermenschen“ im Worte des Glaubens ihre Taten vollbringen.

    Und wieder einmal würde ich mir eine Welt OHNE jegliche Religion wünschen, denn dann könnte man auch schnell reagieren und solche „Untermenschen“ aus der mehrheitlich friedlichen Menschheit ausschließen.

    Ein Tier tötet aus Angst/Hunger, der Mensch tötet aus (Macht)Gier, Lust/Vergnügen, anderen niedrigen Bewegsgründen – der Mensch war der größte Fehler der Evolution.

  15. samuel p. huntington

    einer der großen denker unserer zeit ist gegangen.

    seine ideologiefreie ist-beschreibung der kulturen ist eine beachtliche leistung.

    an dieser stelle möchte ich mich bei den linken bedanken die mich mit ihrem gekeifer gegen samuel p. huntington erst auf ihn aufmerksam gemacht haben.

  16. Wenn wir nicht in den eigenen Ländern Europas zu unseren Kulturen stehen, wie die Muselmanen es in ihren Ländern tun, werden wir auf dem eigenen Boden immer weiter zurückgedrängt.

    Europa muss europäisch bleiben, was in den Köpfen der muselmanischen Einwanderer angekommen sein müsste, bevor wir sie einreisen lassen und die USA sollten sich aus dem Irak zurückziehen.
    Dann käme es auch zu keinem ”The Clash of Civilizations”.
    Man kann voneinander lernen, wenn akzeptiert wird, dass Abendland eben Abendland bleibt und Morgenland, Morgenland.

    Die Zeiten von religiös begründeten Eroberungen sollten vorbei sein. Die türkischen Ersiedelungen z.B. in Deutschland sprechen jedoch eine andere Sprache:

    Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.

    (Ideologie des derzeitigen Obertürken Erdogan)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Recep_Tayyip_Erdo%C4%9Fan

    Auch sollten Politiker wie Bush darauf verzichten, von Kreuzzug zu reden und die christliche Religion wieder für seine Machtpolitik zu benutzen.

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