Berlin: Tausende demonstrieren für Mor Gabriel

Mor Gabriel Demo BerlinSchon beim Ankommen am Berliner Dom/Lustgarten war ich überwältigt von den Menschenmassen. Die Treppen des Berliner Doms waren voll, die Demoteilnehmer versammelten sich davor im Lustgarten. Es herrschte von Anfang an eine sehr freundliche, aber dennoch mahnende Stimmung.

(Von der Berliner Demo berichtet Vossy)

Bei den Menschenmassen war es unmöglich, sich mit Freunden oder Mitgliedern diverser Organisationen zu treffen. Dies hielt aber keinen davon ab (man hat dann doch noch einge bekannte Gesichter finden können), an dieser Demo teilzunehmen.

Der Demonstrationszug setzte sich sehr pünktlich in Bewegung. Ich selbst stand am Straßenrand und war überwältigt von den freundlichen Menschen sowie den vielen Transparenten und Plakaten. Auf einigen Transparenten stand: „Gestern Hagia Sophia, Heute Mor Gabriel, Morgen Kölner Dom/Berliner Dom???“, „Ihr habt uns genug weggenommen“, „Warum schaut die Welt weg?“, „Wer gegen das Kloster klagt, klagt gegen das Christentum“ oder „In Deutschland immer mehr Moscheen, in der Türkei immer weniger Kirchen“.

Es schien, als ob der Demonstrationszug nicht aufhören wollte. Der Beginn des Zuges war bereits an der Humboldt-Universität angelangt, da befand sich der Schluss noch in der Mitte des Lustgartens. Auffallend war auch, dass sehr viele junge Menschen daran teilgenommen haben. Innerhalb des Demonstrationszuges befand sich eine Gruppe junger Menschen mit Pauken, die zwischendurch auch mal anhielten und Stimmung machten. Die Menschen um die Pauker drumherum sangen und tanzten, es hatte schon fast was von Volksfestcharakter.

Auf beiden Seiten der Demo standen Menschen, teils Touristen, teils Spaziergänger. Es wurden Informationsblätter über Mor Gabriel verteilt. Auch die Treppen der Staatsoper wurde von Demoteilnehmern und Sympathisanten eingenommen.

Die Ordner haben einen tollen Job gemacht und hatten alles unter Kontrolle. Das Polizeiaufgebot war meiner Meinung nach sehr gering, und soweit ich das beurteilen kann, hatte die Polizei auch nicht wirklich was zu tun (außer Beginn und Ende des Zuges zu sichern).

Ich selbst bin dann noch vor dem Demonstrationszug zum Pariser Platz gegangen, und siehe da, ich habe dort dann doch einige bekannte Gesichter getroffen. Waren wir froh, nicht mehr alleine zu sein. Noch war der Pariser Platz leer. Und vom ersten Eintreffen der Teilnehmer bis zum Ende des Demonstrationszuges vergingen mindestens 15 – 20 Minuten. Der Pariser Platz platzte aus allen Nähten.

Die Teilnehmerzahl schätze ich auf ca. 12.500. Eine Teilnehmerin, die neben mir stand, meinte jedoch, daß es 15.000 – 20.000 Teilnehmer waren (im RBB wurde vorhin von 9.000 gesprochen).

Wie ich schon erwähnt habe, waren die Menschen alle sehr freundlich. Viele haben sogar bereitwillig ihre Transparente und Plakate extra in Position gebracht oder sind auch stehen geblieben, damit diese fotografiert werden konnten. Selbst, als ich einen Ordner fragte, ob ich eventuell mal ein Foto machen dürfte und die „Absperrung“ ausnahmsweise mal durchbrechen darf, wurde mir dies gestattet, wofür ich mich natürlich höflichst bedankt habe.

Zu den Reden kann ich leider nicht so viel sagen, da diese überwiegend in Aramäisch gehalten wurden. Ein Redner bedankte sich bei den Organisatoren, der Presse und den Medien, die gekommen waren, um über dieses Anliegen zu berichten, bei Politikern, die diese Demo unterstützen (namentlich genannt wurde u.a. Kristina Köhler) sowie bei allen Teilnehmern, Unterstützern und Sympathisanten.

Ganz bis zum Schluss bin ich nicht geblieben, dafür werden meine Eindrücke von dieser Demo bleibend sein. Alles in allem war es eine sehr gelungene und vor allem friedliche Demonstration mit vielen freundlichen und sympathischen Menschen.

Bilder der Demo:

Mor Gabriel Demo Berlin

Mor Gabriel Demo Berlin

Mor Gabriel Demo Berlin

Mor Gabriel Demo Berlin

Mor Gabriel Demo Berlin

Mor Gabriel Demo Berlin

Mor Gabriel Demo Berlin

Mor Gabriel Demo Berlin

Mor Gabriel Demo Berlin

Film über das Kloster Mor Gabriel:

(Fotos: BPE Berlin)




Blonde Mädchen vom Unterricht ausgeschlossen

In Großbritannien ist es zu einem unerhörten Fall von Rassismus gegen Weiße gekommen. Zwei Schülerinnen (Foto) wurden mitten im Abschlussjahr vom Unterricht ausgeschlossen, weil sie „zu blond“ seien. Die beiden Mädchen wurden aufgefordert, sich die Haare dunkel zu färben, falls sie dem Unterricht weiter beiwohnen wollten. Doch dagegen wollen sich die beiden zur Wehr setzen – im Schulreglement sind nämlich nur „unnatürliche“ Haarfarben verboten. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn die Forderung sich gegen dunkelhaarige, dunkelhäutige Schülerinnen gerichtet hätte.

(Spürnasen: Arno und xyxx)




TV-Tipp: „Kinder des Propheten“, 3Sat, 21.40 Uhr

TV-Tipp: 'Kinder des Propheten', 3Sat, 21.40 Uhr3Sat bringt heute Abend um 21.40 Uhr eine Dokumentation von Sudabeh Mortezai über den Iran: „Kinder des Propheten“. Der Film zeigt, wie in Teheran das schiitische „Fest des Blutes“ gefeiert wird. Mit Prozessionen, Passionspielen und massenhaften Selbstgeißelungszeremonien gedenken die schiitischen Muslime des zwölften Imams Hussein, der im Jahr 680 in einer Schlacht starb und auf dessen Wiederkunft die Anhänger hoffen. Er wird kein Friedensmessias, sondern ein Kriegsherr sein und er wird kommen, die Welt zu erobern.

Update: Das Video zur Sendung sehen Sie unten.

Die zehn Tage andauernden Zeremonien kulminieren am Ashura, dem Jahrestag der Schlacht von Karbala, als Hossein und seine 72 Gefährten brutal niedergemetzelt wurden. Überall im Iran ist Moharram noch heute ein kathartisches soziales Ereignis, das Menschen quer durch alle Schichten der Gesellschaft anzieht und seit Jahrhunderten und trotz aller Reglementierungsversuche von oben kaum an Popularität eingebüßt hat. Längst geht es hier nicht mehr um ein ausschließlich religiöses Ereignis.

Es gibt auch die wenigen zutiefst Gläubigen, für die die rituellen Akte tatsächlich eine spirituelle Hingabe an Imam Hossein bedeuten. In der kleinen Mostofi Moschee im Herzen des alten Teheran tragen die jungen aktiv die Traditionen der Alten weiter. Seit Generationen wird in diesem konservativen Trauerverein auf dieselbe sehr simple Weise getrauert. Die Gruppe schwarz gekleideter Männer zieht klagend durch die schmalen Gassen des Bazars und schlägt sich im Rhythmus der Klagegesänge auf die Brust. Ein Prediger schildert in dramatischen Worten die Passion Hosseins und das Ritual kulminiert in eine kathartische kollektive Wehklage.

Das Video zur Sendung sehen Sie hier:

3Sat zeigt noch bis zum 1. Februar Filme zum Themenschwerpunkt Iran. Fast zeitgleich zum Film „Kinder des Propheten“ zeigt Phoenix um 21.40 Uhr „Auf der Spur des Terrors – Eine Reise zu den Taliban“:

Viele Jahre lang sah der Westen darüber hinweg, dass radikale Islamisten im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet immer stärker wurden. Doch nach dem 11. September 2001 wurde schnell deutlich: Hier liegt die Keimzelle der radikal-islamischen Terrororganisation Al Kaida. Bis heute sind die Stammesgebiete an der Grenze von Pakistan und Afghanistan das Rückzugsgebiet der Taliban.

Sie bilden ein unerschöpfliches Reservoir für Kämpfer und Selbstmordattentäter. Hier verbinden sich fanatischer Glaube und grausame Gewalt zu einer archaischen Bedrohung. Dadurch gerät das Engagement der internationalen Gemeinschaft im Nachbarland Afghanistan in immer größere Gefahr. Die zivilen Opfer auf beiden Seiten der Grenze haben den Hass nur noch mehr angefacht. Viele Muslime glauben jetzt, in einem Krieg zwischen den USA und der muslimischen Welt für ihre Religion kämpfen zu müssen.

Dieser Film liefert Innenansichten aus einer archaischen, fremden Welt, die zwar unsere Schlagzeilen beherrscht, von der wir aber nicht viel mehr als Schlagworte kennen. ARD-Korrespondent Florian Meesmann und sein Team waren in dieser Krisenregion unterwegs. Ergebnisse dieser oft gefährlichen Spurensuche: die Bekenntnisse eines jungen Selbstmordattentäters, die gewalttätige Welt eines Talibankommandeurs, die Angst der hilflosen Flüchtlinge.

(Spürnasen: byzanz und Leukozyt)




Susanne Winter: Schuldig im Sinne der Scharia

Susanne WinterDamit sich alle PI-Leser ein eigenes Bild davon machen können, was Frau Winter Verwerfliches gesagt hat, veröffentlichen wir nachfolgend noch einmal den streitgegenständlichen Teil ihrer Rede als Video. Vorschlag für einen neuen Strafrechtsparagraphen: Das Aussprechen historischer Wahrheiten über den Islam ist verboten und wird nicht unter drei Monaten und 24.000,- € bestraft…

» BPE: Die Freislerisierung der europäischen Justiz
» Zwischenruf: Bericht vom Prozess gegen Dr. Susanne Winter

(Spürnase: Christian P.)




Vier Marokkaner vergewaltigen Bewusstlose

Eine 17-jährige Österreicherin ist von vier Marokkanern stundenlang vergewaltigt worden. Das Mädchen war nach übermäßigem Alkoholkonsum nicht bei Bewusstsein. Der Fall erinnert an ein ähnliches Verbrechen in Hamburg, wo sich ebenfalls moralisch überlegene Rechtgläubige auf eine wehrlose Ungläubige stürzten.

(Danke an alle Spürnasen)




Hamburg: Ein Herz für Kinderschänder

Fürsorglich und im Namen des Volkes verkündete das Amtsgericht St. Georg am Donnerstag sechs Monate Haftverschonung für den geständigen homosexuellen Kinderschänder Reinhold F. (Foto), damit der „seine Angelegenheiten regeln“ kann. Einen kameradschaftlichen Rat für die Zukunft gab der Richter auch noch mit. Die jugendlichen Opfer befürchten derweil verängstigt Rache.

Sie sind zwischen 13 und 15 Jahre alt, wurden sexuell missbraucht. Und jetzt müssen sie auch noch seine Rache fürchten: Zwar ist der Mann, der sich jahrelang an ihnen verging, zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Aber statt ihn gleich ins Gefängnis zu schicken, setzte der Richter den Angeklagten erst einmal auf freien Fuß. Nicht nur die Opfer haben für die sechsmonatige Haftverschonung kein Verständnis. Auch Vera Falck von Dunkelziffer e.V. nicht, einer Organisation, die sich für sexuell missbrauchte Kinder einsetzt. Sie spricht von einem Justiz-Skandal. Das Verhalten des Richters mache sie sprachlos.
(…)
Fassungslos verfolgen Prozessbeobachter das Verfahren. Viele trauen ihren Ohren nicht, als sie den Richter, Dr. Klaus Wohlrab, sagen hören, er halte F. nicht für ein Monster. Vielmehr habe F. „sexuelle Neigungen, die auszuleben in Deutschland bestraft werden.“ Schließlich gab Wohlrab dem 51-jährigen F. auch noch den Tipp mit auf den Weg, künftig darauf zu achten, dass die Jungen alt genug sind.

Das Verhalten des Richters ist auch für Rechtsanwalt Manfred Mumme völlig unverständlich. Mumme, der im Prozess die Interessen der Opfer vertrat, zur MOPO: „Man hatte den Eindruck, als sehe der Richter das, was F. getan hat, nicht als schweres Verbrechen an. Da kommen mir Gedanken, die ich nicht auszusprechen wage.“

Dass Reinhold F. sechs Monate Haftverschonung gewährt wurden, „um seine Angelegenheiten zu regeln“, bezeichnet Vera Falck von Dunkelziffer als „Skandal“. Sie frage sich, ob sich der Richter eigentlich der Wiederholungsgefahr bewusst sei. „Sexualstraftäter schlagen nie nur einmal zu.“ Und was sei mit der Fluchtgefahr? „Als Chef einer Drückerkolonne mit einem guten Netzwerk im kriminellen Bereich kann er sich doch sofort ins Ausland absetzen.“ Am schlimmsten aber sei das alles für die Opfer. „Gerade die Kinder, die schwer traumatisiert sind, werden tausend Ängste durchleiden, solange er auf freiem Fuß ist. Dass ein Richter das zulässt, nimmt mir den Atem.“

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




Anschlagsziele: Berlin, Köln und Bremen

Die islamischen Terroristen, die Deutschland mit ihren Anschlagsplänen in Angst und Schrecken versetzen möchten, haben sich in einer neuen Video-Botschaft konkret geäußert, wo sie gerne zuschlagen würden: In den Städten Berlin, Köln und Bremen. Das Innenministerium warnt auf der einen Seite vor der drohenden Gefahr durch muslimischen Extremismus, beruhigt aber auf der anderen Seite, die Bundesregierung mache in Sachen Einwanderung und Integration von Muslimen alles richtig. Die angeblich am 12. Januar von Youtube entfernten ursprünglichen Drohvideos, sind hier trotz allen Schäuble’schen Bemühungen noch in diversen Ausgaben zu finden.




Islamisierungs-Rap auf Deutsch

Um die Jugendlichen auf der Suche nach ihrer eigenen Identität zum islamischen Pfad zu bringen, rappt hier ein deutscher Schiit aus Berlin einen Islamisierungs-Song in der Sprache des zu missionierenden Kartoffel-Zielpublikums.

Sich gegen die islamische Mission aufzulehnen, wäre demnach „haram“, empörend und ein Verbrechen. Die Bekehrung zu Allah muss immer auch gleich mit ein paar Straf- und Höllendrohungen verbunden werden. Zwar sind wir ja alle so nett zueinander, aber wer gerettet werden will, entscheidet für den Islam und Frieden ist.

Zum Bekehrungs-Beat gezeigt wird übrigens nebst einigen Koranausgaben die Skyline von Jerusalem (Foto) mit Felsendom und Al Aksa, wohl zur Illustration des zionistisch beherrschten Westens, den es vor dem „Paradies“ zu überwinden gilt.




Gaza: Hamas-Eiferer jagen Fatah-Eroberer

Auch wenn Hamas und Fatah das erklärte gemeinsame Ziel haben, die Juden aus ganz „Großpalästina“ zu vertreiben und diese dabei nach Möglichkeit zu vernichten, verbindet die palästinensischen Brüder keine Bruderliebe.

Die Hamas-Terroristen gingen sogar während des Krieges mit Israel, unter dem sie angeblich so sehr gelitten haben, wieder gegen ihre eigenen Landsleute los und jagen gezielt Fatah-Mitglieder, wie heute auch SpOn feststellt: Machterhalt in Palästina – ein blutiges Geschäft. Exekutionen auf offener Straße, Folter und Verstümmelung politischer Gegner.

Die gemäßigte Fatah verlor im Sommer 2006 einen blutigen Machtkampf in Gaza gegen die Hamas, seitdem sind die Radikal-Islamisten Alleinherrscher über den Küstenstreifen. Die Fatah des amtierenden Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas wiederum dominiert seither das Westjordanland. Beide Parteien beschuldigen sich seit ihres Showdowns gegenseitig, die jeweilige politische Opposition gewaltsam zu verfolgen. Für beide Vorwürfe gibt es Dutzende von unabhängiger Seite bezeugte Beispiele: Gewalt, die immer neue Rachegelüste schafft.

Gar maßvoll ist die auch hier wieder gegen über der Hamas (arabisch: Eifer) als „gemäßigt“ bezeichnete Fatah (arabisch: Sieg, Eroberung) allerdings auch nicht, was man gerade in Deutschland eigentlich wissen sollte. Gehörte doch die Terrororganisation „Schwarzer September“, auf deren Konto die Anschläge in München 1972 gingen, zum bewaffneten Arm der Fatah.

Als Ende Dezember Israels Krieg gegen die Hamas im Gaza-Streifen begann, riss der Graben zwischen beiden Palästinenserfraktionen noch weiter auf: Die Fatah warf der Hamas vor, den Krieg nur aus Gründen des Machterhalts angezettelt zu haben. Die Islamisten konterten, die Fatah mache mit den Israelis gemeinsame Sache und warte nur darauf, nach einer Niederlage der Hamas wieder die Macht in Gaza zu übernehmen. Den Anschuldigungen folgten Taten: Während des Krieges wurden nach israelischen Angaben Dutzende Hamas-Anhänger im Westjordanland verhaftet. Daran, dass sie im Gefängnis von der Fatah gefoltert werden, besteht kaum ein Zweifel. Die Hamas spricht von 400 ihrer Unterstützer, die seit Beginn des Krieges abgeholt wurden.

Obwohl die Fatah-Anhänger hier klar die Opfer sind, die von der Hamas nur einer abweichenden politischen Meinung wegen gefoltert und getötet werden, ist es ein eigenartiger Spagat, nur von der Hamas als „Islamisten“ zu sprechen. Auch wenn die Fatah sich pragmatischerweise mittlerweile etwas besser mit der Gegenwart von Juden im Nahen Osten anfreunden kann, und offiziell 1993 Israel als Staat anerkannt hat, ist sie deswegen nicht minder islamisch oder -istisch als die Anhänger der offen antijüdischen Hamas.

Die Fatah formulierte noch 1964 als Zielsetzung:

Die „komplette Befreiung Palästinas“, die „Gründung eines unabhängigen demokratischen Staates mit vollständiger Souveränität über die palästinensischen Gebiete und Jerusalem als Hauptstadt“ sowie die „Ausrottung der ökonomischen, politischen, militärischen und kulturellen Existenz des Zionismus“. In der gleichen Verfassung betrachtete sie die „israelische Existenz in Palästina“ als „zionistische Invasion mit kolonialer Expansionsbasis“.

Islam ist Frieden™ – besonders in „Palästina“.




Schäuble: Wir machen alles richtig

Zunehmende Abschottung in Parallelgesellschaften mit eigenen Gesetzen, No-go-Areas für Deutsche im eigenen Land, Bildungsverweigerung, Deutschenhass, zunehmende Islamisierung, Migrantengewalt, ausufernde soziale Leistungen… Kein Grund zur Panik. Wir können uns beruhigt zurücklehnen. Die Bundesregierung macht in Sachen Einwanderung und Integration alles richtig.

Das erfahren wir von Innenminister Schäuble, der zur neuesten Integrationsstudie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung befragt wurde. Damit stellt der Innenminister einmal mehr unter Beweis, dass die ausgeprägte Realitätsverweigerung der Dressurelite auch auf höchster Ebene fest installiert ist und man von diesen Politikern keine Selbstkritik und somit keine Umkehr aus der Sackgasse erwarten kann. Hier ein paar Auszüge:

Herr Schäuble, glauben Sie immer noch, es sei nur eine kleine Minderheit der Türken, die nicht integriert ist in Deutschland?

In Deutschland gibt es viele gut integrierte türkische Mitbürger. Diese Vorbilder sind für die Integration sehr wichtig.

Ob er seine Dialogpartner Alboga, Mazyek oder Ali Kizilkaya auch dazu rechnet? Vielleicht auch die gebildeten Brüder Özoguz?

Eine zu positive Sicht hat sich spätestens jetzt als unzutreffend herausgestellt. Einer neuen Studie zufolge sind, von allen Zuwanderern, Türken mit Abstand am schlechtesten integriert in Deutschland. Erschreckt Sie das?

Dass es Defizite gibt, insbesondere in der zweiten und dritten Generation, wissen wir schon lange. Wenn das nicht so wäre, hätte die Bundeskanzlerin die Verbesserung der Integration nicht zu einem Schwerpunkt dieser Legislaturperiode erklärt. Die Ergebnisse der Studie begründen doch präzise, dass wir genau am richtigen Punkt ansetzen. Die Integrationskurse laufen jetzt besser, die Bereitschaft, sie anzunehmen, ist spürbar gestiegen.
(…)
Wir gehen den richtigen Weg. Wir müssen den sozial Schwächeren, die sich über Generationen abgeschottet haben, sagen: Ihr seid wichtig. Wir schätzen Euch, Ihr seid so viel wert wie die anderen auch.

Damit hat er bisher viel erreicht. Also weiter mit der falschen Arznei, mit doppelter Dosis.

Das geht jetzt schnell. Warten sie einfach noch einmal vier Jahre CDU-geführte Regierung ab!

Stimmt. Es geht schnell. Gestern standen wir noch vor dem Abgrund. Heute sind wir schon einen bedeutenden Schritt weiter…

» WELT: Türken verweigern sich eisern der Integration

(Spürnase: hm)




Akgün bringt sich als Bundespräsidentin ins Spiel

Lale AkgünIn einem FAZ-Gastbeitrag hat die SPD-Politikerin Lale Akgün gefordert, dass die „Eliten unseres Landes die Bevölkerungsstruktur in Zukunft besser widerspiegeln“. Gleichzeitig brachte sie sich als Anwärterin auf das Bundespräsidentenamt 2014 ins Spiel: „Natürlich sollten dann Ministerpräsidenten, Bundesministerinnen oder eine Bundespräsidentin mit türkischen, russischen oder polnischen Wurzeln kein Problem mehr für unsere Gesellschaft sein.“

Akgün weiter:

Denn hierzulande sind wir noch weit davon entfernt, Einwanderer in die höchsten Sphären des Staates aufsteigen zu lassen. Im Bundestag sitzen nur wenige Migranten, und die politischen Parteien tun sich nach wie vor schwer damit, ihre Tore für Zuwanderer zu öffnen. Dabei ist Deutschland schon seit mehr als 50 Jahren ein Einwanderungsland: Seit 1954 sind rund 32 Millionen Männer und Frauen hierhin gekommen (allerdings sind andere wieder abgewandert). Heute leben zwischen Kiel und Konstanz rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, und in den Städten hat fast jedes zweite Kind eine Zuwanderergeschichte, auf die ganze Bundesrepublik übertragen, jedes dritte. Man muss also kein Hellseher sein, um zu begreifen, dass Deutschland in Richtung einer Fifty-fifty-Gesellschaft steuert – Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu etwa gleichen Teilen. Kurzum: Unser Land ist multiethnisch und wird noch vielfältiger.

Daher ist es nur folgerichtig, wenn die Eliten unseres Landes die Bevölkerungsstruktur in Zukunft besser widerspiegeln werden, als sie dies bisher tun. Natürlich sollten dann Ministerpräsidenten, Bundesministerinnen oder eine Bundespräsidentin mit türkischen, russischen oder polnischen Wurzeln kein Problem mehr für unsere Gesellschaft sein (um nur die größten Einwanderergruppen zu nennen). Denn wir sind schon heute eine Gesellschaft, die sich über ihren gemeinsamen Wertekanon bestimmt – die Werte des Grundgesetzes – und nicht mehr über die Herkunft der einzelnen Hauptpersonen.

Das würde auch den Hardlinern jedweder Couleur den Wind aus den Segeln nehmen: zum Beispiel jenen Migrantinnen und Migranten, die sich in ihre ethnischen Nischen zurückziehen, statt sich für die gemeinsame Gesellschaft einzusetzen, und dafür als Entschuldigung angeben, sie würden diskriminiert. Aber auch jenen Deutschen, denen eine buntere Republik aus rassistischen und volksromantischen Gründen ein Dorn im Auge ist. Bislang dient Rassismus beiden Seiten dazu, ihre Pfründe und Gewohnheiten gegen Veränderungen einer pluralistischen Gesellschaft zu verteidigen. Ein deutscher Barack Obama könnte zu einer Normalisierung beitragen und verhärtete Fronten aufweichen.

Mit Symbolpolitik ist es jedoch nicht getan. Vor allem die Realpolitik muss sich an den Erfordernissen einer multiethnischen Gesellschaft ausrichten.

Migranten in den obersten politischen Etagen Deutschlands wären ein großer Schritt nach vorne: Sie könnten mehr Einwanderer für Parteien und Politik interessieren. Die Parteien wiederum würden – schneller als sie dies derzeit tun – das Wählerpotential der Migranten erkennen: Schon bei der Bundestagswahl 2005 waren immerhin rund 3,3 Millionen Eingebürgerte und bis zu 450.000 Spätaussiedler wahlberechtigt, das sind sechs Prozent aller Wahlberechtigten. Und wer diese Wählerinnen und Wähler für sich gewinnen möchte, muss auch Realpolitik für sie betreiben.

Damit würden sich Parteiprogramme anpassen: Einführung des kommunalen Wahlrechts für Drittstaatsangehörige, die mindestens fünf Jahre rechtmäßig in Deutschland leben, Erleichterungen von Einbürgerungen, Anerkennung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse, eine zukunftsgerichtete Einwanderung in unseren Arbeitsmarkt dort, wo Bedarf besteht – Migranten würden zu einer politischen Kraft, die nach und nach in der deutschen Gesellschaft aufgeht. Das wäre gelebte Integration. Unserem Land würden viele Barack Obamas gut tun.

Unterstützt wird die Forderung von NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU):

„Das Einwanderungsland USA hat 220 Jahre für Obama gebraucht – wir werden nicht so lange brauchen.“

(Spürnase: S.E.)




Madonna: Ärger mit dem Haus des Friedens

Die notorische Provokateurin Madonna ließ sich jahrelang weltweit gern als Gegnerin der Bush-Politik feiern. Sie schockte mit Videoclips, in denen sie jedes Tabu zu brechen versuchte. In den letzten Jahren entdeckte Madonna zudem ihre „meditative“ Seite: Indisches Yoga und jüdische Mystik, die Kabbala. Diese wird der Pop-Ikone jetzt zum Verhängnis, weil sie sich dadurch zu einer pro-israelischen Gesinnung verleiten ließ.

Zudem und ließ sie sich auch noch gemeinsam mit Shimon Peres und einem Kabbala-Buch in der Hand ablichten. Die friedlichen islamischen Freunde reagieren auf Provokationen à la Madonna eben nicht bloß geschockt, sondern gleich mit Morddrohungen.

Die Meldung, die ursprünglich bereits vom 11. Januar stammt, fand in den deutschen Medien bislang kaum ein Echo. Hätte es sich um einen anderen Skandal gehandelt, wäre dieser bestimmt aufgebauscht worden, aber eine Morddrohung von Muslimen passt nicht ins Mainstream-Medien-Konzept.

Palästinenser-Führer Abdel-Al schrieb auf seiner Website über Madonna und ihre Vorliebe für jüdische Mystik:

„Wenn ich diese Hexen treffe, werde ich der Erste sein, der die Ehre hat, Madonnas Kopf abzuschneiden – wenn sie weiterhin ihre satanische Kultur gegen den Islam verbreiten.“

(Spürnase: Cornelia K.)