Altkanzler Schröder will türkischstämmige Minister

Altkanzler SchröderGerhard Schröder wünscht sich türkischstämmige Minister in Deutschland, weil in Amerika mit Obama jetzt ein Mann mit teilweise afrikanischen Wurzeln Präsident geworden ist. Der Altkanzler äußerte die Hoffnung, dass es schon nach der Bundestagswahl 2009 so weit sei und es dann hoffentlich ein Sozialdemokrat werde. Erst vor wenigen Tagen hatte seine Parteigenossin Lale Akgün gefordert, dass „die Eliten unseres Landes die Bevölkerungsstruktur in Zukunft besser widerspiegeln.“

Die FAZ schreibt:

Nach dem Amtsantritt des amerikanischen Präsident Barack Obama hat der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder die Berufung einen türkischstämmigen Ministers ins Bundeskabinett vorgeschlagen. Die Wahl eines Afroamerikaners zum Präsidenten könne für die Bundesrepublik ein „Vorbild“ sein, sagte Schröder der Zeitschrift „Cicero“: „In Deutschland wird es Zeit für den ersten türkischstämmigen Bundesminister“. (…)

Drei von vier Bundesbürgern wünschen sich indes einer Umfrage zufolge einen „deutschen Obama“. In einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Forsa-Instituts im Auftrag der Zeitschrift „Stern“ gaben 76 Prozent an, ein Politiker mit dem Charisma Obamas täte der Bundesrepublik gut. Nur 14 Prozent glauben dies nicht. 10 Prozent antworteten mit „weiß nicht“.

Dass wir endlich mal wieder einen Politiker mit Charisma bräuchten, ist unbestritten. Parteikarriere machen hierzulande nur oberlangweilige Bürokraten, emotionslos, zäh und ohne jede Ausstrahlung, die den Marsch nach oben durchhalten, wie Merkel, Steinmeier oder Steinbrück. Individualisten mit Herz und klugen Ideen werden vom Kollektiv kaltgestellt. Friedrich Merz ist hierfür ein schönes Beispiel. Wo also sollen die Politiker mit Charisma herkommen? Aus der Türkei? Und haben Türken automatisch mehr Ausstrahlung als Deutsche?

In den Wunsch der Deutschen nach einem Politiker, der nicht seelenlos ist, ausgerechnet die Sehnsucht nach einem Vertreter der am schlechtesten integrierten Migrantengruppe hereinzuinterpretieren, zeigt, wie weit unsere Politiker sich in ihrem Elfenbeinturm bereits vom Volk entfernt haben.

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)