Friedlich, freut sich der SWR seinem Publikum vermelden zu dürfen, haben rund 1000 Palästinenser in der Mannheimer Innenstadt zum Tod der Juden aufgerufen gegen den Krieg in Nahost demonstriert. PI-Leser M. Stiel war dabei und hat seine Eindrücke in einem Brief zusammengefasst, den wir nachfolgend veröffentlichen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit „Mannheim – Friedliche Demonstrationen gegen Krieg in Gaza haben Sie einen tollen Artikel abgeschossen. Alle Peacemaker kommen so richtig auf ihre Kosten.

Wir hatten auch das Vergnügen, der überaus friedlichen Demo beizuwohnen, nahezu vorbildlich – wie sie von Ihnen dargestellt wird. Der deutsche Gutmensch wird es Ihnen danken.

Sicherlich war das nur ein dummer Traum von einem grölenden, drohenden pro-palästinensischen „Heil Hitler“, „Tod den Juden“ und „Juden raus“ rufenden Großmob. Und erst die minutenlangen ohrenbetäubenden Sprechchorsequenzen. Vorbildlich friedlich. Man ist schließlich in Deutschland und nicht in Gaza…

Na und da wollen wir natürlich auch nicht kleinlich sein. Die Beschimpfungen eines älteren jüdischen Mann in der Seitenstraße durch eine Horde Jugendlicher mit Migrationshintergrund, den wir natürlich – paranoid wie wir ja sind – nur zum Spaß beschützten (unter anderem fiel hier der offenbar kumpelhaft gemeinte Ausdruck „f… dich, Jude“). Das Polizeiaufgebot – just for fun in der klirrenden Kälte stehend – das die jüdische Synagoge schützte, in die sich die ach so „bösartig-provozierenden“ pro-Israel-Demonstranten in Sicherheit brachten, sind natürlich Zeugnis einer sehr friedlichen, mit Toleranz für
den Andersdenkenden behafteten islamischen Nächstenliebe.

By the way – die Handvoll „pro-Israel-Anhänger, die am Rand der Palästinenserdemo auftauchten“ waren ein paar Christen (von denen ja bekannt ist, dass sie stets mit Sprengstoffgürteln bewaffnet sind), die ihren kulturellen Horizont erweitern wollten. So war es aufgrund ihrer provokant-harmlosen Erscheinung nur zu erwarten, dass sich das palästinensische Friedensevent gestört fühlte und die etwa 1000 in der Minderheit befindlichen zartbesaiteten zumeist arabischen jungen Männer in schreckliche Nervosität versetzt wurden.

Last not least durften wir Zeuge der friendlichen Gesinnung der zu ihren Fahrzeugen zurückkehrenden pro-palästinensischen Demonstranten in den Seitenstraßen werden, die sicherlich nur dahin scherzten, indem sie sich h´ändereibend und grinsend über „die blöden Deutschen“, die „hier sowieso bald den Jihad und wie die Synagoge brennt, erleben werden“ lustig machten.

Brauchen Sie noch eine Übersetzung? Ach so.

Dies schreiben wir nur, da Ihren Mitarbeitern in der rosa Friedseligkeitswolke diese kleinen unbedeutenden Details offenbar
entfallen sind. Aber das passiert jedem einmal, gell.

Und vielleicht waren sie ja auf einer anderen Demo?

Guten Schlaf auch weiterhin.

P.S. Drei Menschen wurden Zeugen der oben erwähnten Vorfälle, denen ein eigenes Kapitel im Strafgesetzbuch gewidmet ist.

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84 KOMMENTARE

  1. Ich habe es mir gerade angeschaut. Mir war bisher nicht klar, dass man derartige Dinge einfach so verbreiten darf. Ich überlege mir immer mehrmals was ich wie, wann und wo sage oder schreibe. Die Aussagen in diesem Filmchen sind für mich nichts anderes als der Aufruf zur Gewalt. Unfassbar!

  2. OT: BELEIDIGTE MOSLEMS

    Der Schweizer Presserat ist nicht auf eine Beschwerde gegen eine Karikatur eines Moslems in der «Schweizerzeit» eingetreten. Die Karikatur war am 2. Mai 2008 im Vorfeld der Abstimmung über die Einbürgerungsinitiative erschienen. Zu sehen ist ein muslimischer Mann, der bei einem Beamten einer «amtlichen Einbürgerungsinstanz» vorspricht. Dem Moslem wird folgende Aussage in den Mund gelegt: «… meine 4 Frauen, 36 Kinder, 16 Grossmütter, 7 Grossväter und 128 Enkel und Nichten wollen endlich auch den Schweizerpass!!»

    Ein Beschwerdeführer machte daraufhin geltend, seine muslimische Frau sehe sich durch die Karikatur in ihrer religiösen Integrität verletzt. Der Presserat weist in seinen Erwägungen darauf hin, dass gemäss langjähriger Praxis des Presserates kein Thema von der Satire ausgenommen ist. Übertreibungen und Verfremdungen seien nicht ausgeschlossen, jedoch müssten die Fakten stimmen, von denen die Satire ausgeht. Die Aussage, die dem auf der beanstandeten Karikatur abgebildeten Moslem in den Mund gelegt wird, sei für die Leserschaft der «Schweizerzeit» ohne Weiteres als Übertreibung erkennbar, meint der Presserat. Und sie beruhe zumindest insoweit auf einem wahren Kern, als der Islam die Polygamie erlaube.

    http://www.kleinreport.ch/meld.phtml?id=49919

    Nunja, übertrieben finde ich das beschriebene Bild keineswegs, wenn man sich z.B. libanesische GROSS-Familien in Berlin anschaut, Sozalhilfe für mehrere Frauen samt Kindern, Krankenversicherung für Familienmitglieder, die in der Türkei leben etc.

  3. Was mich in dieser bewegten Zeit zutiefst verwundert, ist die absolute Toter-Mann-Haltung unseres sehr verehrten Herrn Bundespräsidenten!
    Ich mache mir Sorgen, ist der noch bei guter Gesundheit?
    Roman Herzog und Johannes Rau waren um Lichtjahre aktiver!

    Unsere Kanzlerin hat jedenfalls mehr Arsch in der Hose als Horst Köhler!

  4. @ Gabbo, @ Dirk,

    vergesst es einfach. Das Teil könnt ihr melden, so oft ihr wollt. Hat keinen Zweck. Die Kerle haben auf Islamtube so etwas wie Narrenfreiheit.

  5. @3: Die beiden Jungs haben recht, das Hakenkreuz da ist nämlich im Gegensatz zu der aus Hitlerdeutschland um 45° gedrehtem Swastika ein Zeichen für Glück und Segen. Israel = Glück & Segen.

  6. Frau Zypries sagt dazu folgendes
    http://abgeordnetenwatch.de/brigitte_zypries-650-5639–f158714.html#frage158714

    unser Grundgesetz gewährleistet die Demonstrations- und Meinungsfreiheit als Grundrechte. Das hat zur Folge, dass sich in Deutschland grundsätzlich alle Menschen frei äußern dürfen. Bis zur Grenze der Beleidigung, Volksverhetzung oder Leugnung des Holocausts sind Meinungsäußerungen zu ertragen, auch wenn man sie inhaltlich nicht akzeptiert. Ob eine Straftat vorliegt, haben die Gerichte zu entscheiden. Es steht jedermann frei, Strafanzeige zu erstatten.

  7. #7 Asmodi, man kann es trotzdem reichlich flaggen und auch mal ein paar passende Kommentare hinterlassen. Die vorhandenen Kommentare unter dem Video sprechen auch Bände. ‚Wir werden Rom kriegen‘ in Anbetracht dieser Pro-Pali Demo in Rom ist schon schauderhaft, das sollte man mal den katholischen Pali-Fürsprechern zeigen, damit sie sehen, was sie da anrichten.

  8. Ich bin auch pro Palästina.
    Als erste Maßnahme zur Unterstützung des leidgeprüften palästinensischen Volkes, fordere ich die sofortige Rückverschiffung der sich in Deutschland aufhaltenden Exilpalästinenser.

  9. #1 Gabbo (10. Jan 2009 13:54)

    melden?dadurch erreicht man nichts,meinungsfreiheit muss für alle gelten,nur so enttarnen sich die verbrecher auch selber.

    #2 Dirk Wuertz (10. Jan 2009 14:01)

    das internet ist voll davon!
    nur wenn meinungsfreiheit keine einbahnstrasse ist,werden solche dinge auch öffentlich.
    natürlich gehören diese leute vor ein gericht und sofort des landes verwiesen,keine frage.

  10. #6 Zenta (10. Jan 2009 14:10)
    Unsere Kanzlerin hat jedenfalls mehr Arsch in der Hose als Horst Köhler!

    „von hinten betrachtet, kann man dir nicht widersprechen.“

  11. Ich war gestern bei der Pro-Israel Kundgebung und hab es auf Video aufgenommen. 10 min Video als MPEG 427 MB. Hab es dann PI mittgeteilt das ichs aufgenommen hab, aber bis jetzt keine Reaktion 🙁
    Ich hab leider! keine Ahnung wie ich die Aufnahmen ins Netz bringe.
    LG
    RoBoCop
    Ürigens SWR übertreibt total und stellt es total falsch dar…es war eine sbsolut friedliche Kungebung an der Synagoge Pro-Israel…bis auf wenige Zurufe von den Feinden der Menschheit…keine Übergriffe, auch keine „Bei-nah-übergriffe“

  12. Wieso nicht flaggen? (Video) Sowas sollte zwar gesichert werden um aufzuklären, aber nicht weiter diesem infantilen pro-pali Mob zu Verfügung stehen. Selbst wenn es nicht gelöscht wird, dagegen protestieren muss man schon. #asmodi: Daumen hoch.

  13. @ Gabbo,

    wenn du zu (faul) zum tippen bist, bei dem „Jihad-Clip“, empfehle ich >Gebete.de< Alle halbe Stunde ein Vater unser, etc. reinkopiert und gut ist’s. Bringt zwar nix, aber die Kerle führen sich dann furchtbar auf. Ist schlecht für deren ihre Nerven und das ist gut so.

  14. Ich war auch auf der Kundgebung der Jungen Union vor der Mannheimer Synagoge.
    In allen Redebeiträgen wurde der dringende Wunsch nach Frieden für alle Konfliktparteien und das Mitgefühl für alle Getöteten oder Verletzten und ihre Angehörigen deutlich ausgesprochen. Die ca. 50 Anwesenden waren vorwiegend ältere, gebildete Menschen, die aus Sorge über die politische Entwicklung und über die Anprangerung Israels ein Zeichen setzen wollten.
    Im Auto vorbeifahrende Migranten riefen unter den Augen der Polizei immer wieder ihre arabischen Hassparolen herüber, was aber eher Belustigung als Einschüchterung bewirkte.
    Nach Abschluß der Veranstaltung wollte ich über den Marktplatz, auf dem die Pali-Demo stattfand gehen, als am Rande eine kleine Gruppe, vermutlich die Partei bibelgläubiger Christen mit ihren Pro-Israel Plakaten vorbeizog.
    Die Menschenmasse um mich geriet sofort in Bewegung und Aufruhr.Ich wurde mitgerissen und war plötzlich umgeben von jungen Männern, die mit hassverzerrten Gesichtern arabische Parolen gegen die “ Jahud“ schrien und sich gerne auf diese stürzen wollten. In diesem Moment hoffte ich inständig, mir möge das Informationsblatt mit dem Davidstern der Pro-Israel-Demo nicht aus der Manteltasche rutschen. Um nicht hinzufallen und überrannt zu werden, klammerte sich ein kleiner Junge vertrauensvoll an meinen Mantel und rief dabei aus voller Kehle “ Allahu Akbar“.

    Immerhin gelang es den Ordnern und der Polizei,die wohl sehr gut vorbereitet war, die Menschenflut zu stoppen und zu beruhigen, so dass ich mich unauffällig entfernen konnte.

    Der Mannheimer Bürgermeister hatte vor der Pali-Demo verkündet, antisemitische Hassparolen würden nicht geduldet.
    Was durch die Lautsprecher die ganze Zeit allerdings lautstark verkündet wurde, konnte nur verstehen, wer arabisch oder türkisch kann.
    ( Nachtigal, ick hör dir trapsen….)

    So wie angeblich in Moscheen in Deutschland in Zukunft auf deutsch gepredigt werden soll, sollte es schon längst selbstverständlich sein, dass im öffentlichen Raum auf öffentlichen Veranstaltungen Kundgebungen nur auf deutsch abgehalten werden dürfen.

    Auf mich wirkte diese Veranstaltung mit Tausenden aufgebrachter südländischer Migranten mit ihren weit durch das Herz meiner Heimatstadt schallenden unverständlichen Parolen beängstigend.
    Eine eisige Endzeitstimmung und Ahnung heranziehenden Unheils lag in der Luft…..

  15. Die Anzeige ist soeben raus. Ging an den Verfassungsschutz sowie die Polizei in NRW.

    Text:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Hiermit zeige ich unter nachfolgendem Link

    http://www.youtube.com/watch?v=A6BqKFZmNv8

    erreichbares antijüdisches Hassvideo an, in welchem – unter Hinweis zur Palästinserdemo am 10. 01. 2009 auf der Kölner Domplatte – zum Mord und zu gewaltsamen Jihad gegen die deutsche Bevölkerung aufgerufen wird. Es ist eine Schade, daß solche Straftaten in unseren Land derzeit anscheinend Hochkonjunktur haben. Ich verweise dazu auf die derzeitigen Demos, auf denen einschlägigen Hetzparolen skandiert worden sind und werden. Bitte unternehmen Sie etwas gegen diese Kreise.

    Inhalt des Videos: (ZITAT)

    „Demo
    Gegen das Verbrechen der blutrünstigen Juden
    am 10.01.08(?) um 14.00
    Auf der Domplatte in Köln
    Aber ich rate euch lieber Jihad zu machen und die Kuffar zu töten
    anstatt nach Frieden zu betteln
    Denn friedne kommt erst dann wenn die Scharia kommt
    Und die Scharia kommt erst dann
    wenn die Muslime kämpfen gegen diese Tyrannen
    Die Kuffar haben uns die Scharia wegenommen mit Eisen und Blut
    Und es kommt wieder mit Eisen und Blut zurück
    Durch Demonstrationen erreichen wir gar nichts
    ausser dass die uns noch mehr auslachen
    Jihad ist FARDU 3AIN [so wörtl.] für jeden Moslem

    http://jihadnews.wordpress.com/“ (ZITAT ENDE)

    Hochachtungsvoll (…)

    Adresse auf Nachfrage
    Falls das Video entfernt wurde, besitze ich eine heruntergeladene Kopie als Nachweis.

    Schaun wir mal.

    Thomas

  16. Der Artikel im Mannheimer Morgen stößt ins gleiche Horn, Friede, Freude, Eierkuchen. 🙁

  17. #25 Abu Sheitan
    War auch Zeuge dieser Hassdemo. Die Lautstärke und Aggressivität der skandierten türkischen/arabischen Worte machte einfach Angst. Wenn diese Meute losbricht können wir einpacken.

  18. Mal sehen, wie das morgen in München wird. Nehme meinen Ski-Helm mit, man muss sich vielleicht auf alles einstellen 😉

  19. Das oben gelinkte Video verstößt erkennbar gegen §§ 111 und 130 STGB, da öffentlich zum Mord/ Töten von Menschen (auch Juden) aufgerufen wird.

    Vieleicht hat ja einer Bock dieses der Polizei zu melden. Es gibt ja mittlerweile „Online-Wachen“ wo man Strafanzeige erstatten kann.

    Lady

  20. Als authochtoner Deutscher kommt man schon in den Knast, wenn man die falsche Musikgruppe anhört oder „verfassungsfeindliche Kennzeichen“ trägt, gerne auch solche, die den originalen nur ähnlich sehen. Für die Kulturbereicherer ist es aber völlig OK, auf öffentlichen Demonstrationen den Hitlergruß zu zeigen und „Tod den Juden !“, „Heil Hitler !“ und „Juden raus !“ ins Megaphon zu rufen. Das gehört wohl zur kulturellen Bereicherung Deutschlands, denn die heimischen Nazis gehen uns langsam aus, also kommt der Nachschub eben aus der Türkei oder Arabien.

  21. Zitat:

    “ Islamisten suchen Nachwuchs in Deutschland

    Afghanische Islamisten werben mit einem Terror-Video um Nachwuchs aus Deutschland.
    In fast akzentfreiem Deutsch fordere darin ein Mann mit dem Kampfnamen „Abu Adam aus Deutschland“ die deutschen „Geschwister“ auf, sich dem Heiligen Krieg (Dschihad) anzuschließen.
    Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden bestätigte die Existenz des Videos……. “

    Weiterlesen hier:
    http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=7027828.html

    Quellenangabe bild.de

  22. @ 30 LadyDiana (10. Jan 2009 15:13)

    Und wen oder was willst du nun verklagen, zu 99% auch noch nach USA-Recht?

    Whois Record

    Registrant:
    Domain Adminstrator
    YouTube, Inc.
    1000 Cherry Avenue, Suite 200
    San Bruno CA 94066
    US
    +1.6502530000 Fax: +1.6506188571

    Domain Name: youtube.com

    Registrar Name: Markmonitor.com
    Registrar Whois: whois.markmonitor.com
    Registrar Homepage: http://www.markmonitor.com

    Administrative Contact:
    Domain Adminstrator
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    1000 Cherry Avenue, Suite 200
    San Bruno CA 94066
    US
    +1.6502530000 Fax: +1.6506188571
    Technical Contact, Zone Contact:
    Domain Adminstrator
    YouTube, Inc.
    1000 Cherry Avenue, Suite 200
    San Bruno CA 94066
    US
    +1.6502530000 Fax: +1.6506188571

  23. Auch ich war mit einem Freund auf der Pro-Isreal-Kundgebung (Kann es sein, dass jeder nicht-Jude und nicht-JUler dort ein PI-Leser war??? ;-)) und wir schauten uns anschließend auch die „Hass-Kundgebung“ der Hamas-Freunde an. Allerdings bekamen wir von den oben erwähnten Vorfällen nichts mit, da wir uns möglichst schnell wieder entfernten; das Klima auf dem Marktplatz war auch so unfreundlich genug, obwohl wir unsere Israel-Flaggen aus Überlebensinstinkt weggepackt hatten.

    Dennoch kurz meine Eindrücke der beiden Veranstaltungen:

    Zur Pro-Israel-Demo vor der Mannheimer Synagoge hatten sich geschätzte 150 Menschen eingefunden. Die Atmosphäre war freundlich und ruhig, es wurden Israel-Fähnchen und heißer Tee verteilt. Die Teilnehmer schienen vornehmlich ältere jüdische Mitbürger und die Organisatoren der Veranstaltung von der JU Mannheim zu sein. Doch auch einige einzelne Leute oder Grüppchen aus anderen Kreisen waren anwesend, so zumindest eine ältere Dame mit AntiFa-Flagge UND Israel-Shalom-Sticker, eine solidarische Gruppe der Bibeltreuen Christen und der ehemalige Vorsitzende der Republikaner aus dem benachbarten Ludwigshafen waren zu erspähen…natürlich auch einige Reporter mit Kameras und Fotos, darunter mindestens zwei sehr türkisch wirkende Fotografen, und schließlich in einiger Entfernung die sichernde Polizei.

    Der Vorsitzende der JU Mannheim,Vertreter der Deutsch-Jüdischen Gesellschaft und ein katholischer Pfarrer hielten Reden. Alle hatten in etwa denselben Tenor: Wir hoffen auf Frieden und beten für die Opfer beider Seiten, doch auch wenn man selbstkritisch sein muss und einsehen sollte, dass auch Israel in der Vergangenheit Fehler beging, so muss doch ganz klar gesagt werden, dass für die jetzige Eskalation des Konfliktes ausschließlich die Hamas verantwortlich ist und dass auf die fortwährenden Provokationen und Angriffe auf Israel nur noch mit Waffengewalt reagiert werden kann. Friede in Nahost wäre wünschenswert, ist aber nicht so leicht zu erreichen wie es viele naive Pazifisten vom sicheren Europa aus behaupten und überhaupt wäre es erfreulich und angebracht gewesen, wenn alle die jetzt für Frieden in Nahost demonstrieren, dies auch schon in den vergangenen Monaten und Jahren anlässlich der immer wieder einseitig von palästinensischer Seite mittels Raketenbeschuss aufgekündigten Waffenstillstände geschehen wäre.

    Insbesondere der Vertreter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft war kaum zu verstehen, da er einerseits zu weit vom Mikrophon entfernt war, andererseits aber auch laute arabische Musik von der Demonstration der Gegenseite her ertönte. Schließlich fuhren auch regelmäßig BMWs mit obszönen Beleidigungen rufenden, türkische Fahnen schwingenden, jungen Männern um den Block, denen lediglich ein Veranstaltungsteilnehmer mit einem halb-ironischen „Friede sei mit Euch und Eurem Propheten“ antwortete.

    Die Veranstaltung wurde mit dem Absingen eines Liedes beendet und löste sich friedlich auf. Ein Marsch zur Gegendemonstration auf dem nur zwei Blocks entfernten Marktplatz war offenbar entweder gar nicht erst geplant oder in Anbetracht der Zahlen- und Sicherheitsverhältnisse abgesagt worden.

    Die Anti-Israel-Demo auf dem nahen Marktplatz sah völlig anders aus: Die anwesende Menschenmenge war um ein vielfaches größer, geschätzte 2000-3000 Personen waren dort. Dutzende palästinensische und türkische Fahnen wurden geschwungen. Die Menge der Demonstranten schien praktisch ausschließlich aus Türken, oder zumindest Muslimen, zu bestehen. Hauptsächlich aus schreienden jungen Männern und verschleierten Frauen, welche meistens israelfeindliche Plakate und Kinderwägen bei sich führten. Selbstverständlich wurden alle Kundgebungen auf türkisch (oder war es arabisch?) per Megaphon von einer aufgebauten Tribüne aus verkündet, und zwar von „Rednern“ (eigentlich: Brüllern), die stark nach heiserem Marktschreier klangen. Gelegentlich antwortete die Menge mit aggressiv klingendem Antwortgeschrei, das für mich eingeborenen Deutschen nach „Allahu Akbar“ oder irgendeiner anderen rituell gebrüllten Parole klang. Am Rand der Menge verteilten verschleierte Frauen Handzettel auf denen eine fingiert klingende E-mail einer angeblich deutschen Frau namens Teresa von unglaubwürdigen Gräueltaten der israelischen Armee in Gaza berichtet (Stil: Israelische Soldaten erschießen palästinensische Kinder in den Rücken, obwohl die Kinder sich mit weißen Tüchern ergeben hatten). Plakate behaupten, ohne Israel gäbe es den Weltfrieden (vermutlich wäre dann auch der Konflikt zwischen muslimischem Pakistan und Indien gelöst, zwischen muslimischen Uiguren und chinesischer Regierung, zwischen muslimischen und christlichen Afrikanern, zwischen muslimischen Tschetschenen und Russen, zwischen muslimischen Albanern und Serben, etc., etc.)
    Eine sehr bewegende „Friedensdemonstration“.

    Grüße

  24. OT , aber thematisch nicht weniger passend:

    „aufruf zum boykott von aldi und lidl wg spenden heutiger tageseinnahmen fuer israel“

    dazu rufen auf youtube einige mitbuerger –
    (einzelfaelle tm eines kulturkreises) –
    seit gestern ca 15uhr in 5-6 videos auf.

    http://de.youtube.com/results?search_query=aldi+lidl&search_sort=video_date_uploaded

    (>youtube, suche „aldi lidl“, sort by date)

    neben mgl straf- und zivilrechtlchen folgen fuer den „autoren“ (einla-dung-zumpachadies, pierre vogel & his braincaps) ist in den kommentaren die typisch koranische kritiklose leichtglaeubigkeit, blinder aktionismus, unwissenheit, unreife bis hass interessant.

    btw: video, texte und links sind gesichert, aldi, lidl & co und printpresse informiert.

  25. islam heisst bekanntlich frieden *rofl*

    so erklären sich auch solche kommentare:

    Hast recht. Trotzdem seid ihr Juden armseelig. Erbettelt euch Land werdet nach Israel von der UNO zugewiesen und denkt euch gehört das jetzt. Scheiß Juden ihr sollt vergast werden. Wartet ab bis wieder so ein psychopat wie Hitler an die Macht kommt, Juden werden vergast hahaha ich werde eigenhändig deine mama ins KZ stecken Scheiß Jude

    http://de.youtube.com/watch?v=lMa3EvYqvtA

  26. Es drängt sich mehr und mehr der Eindruck auf, dass die Gutmenschen, die so etwas dulden und schönreden, in Wahrheit in direkter Tradition ihrer Nazi-Opas und -Väter stehen, aber diesmal „schlauer“ sind und sich nicht selbst die Finger schmutzig machen, sondern ein paar verblödete Pali-Idioten vorschicken, die die Drecksarbeit mit den Juden erledigen.

    Wenn man so etwas sieht und hier die Berichte liest (die ich zumindest für glaubwürdiger halte als die hamal-quellengestützten SpOn-Artikel über die Kämpfe im Gaza-Streifen), dann kann man als Bürger und Demokrat eigentlich nur entsetzt sein, dass so etwas wieder möglich ist in Deutschland und vor allem wieviele Journalisten sich finden, die diesem Nazi-Wahnsinn (nichts anderes ist das) noch salonfähig machen.

    Das ist geradezu schon Absurdistan, dass wir hier bei PI immerzu als rechtsrextrem verschrien diffamiert werden und die gleichen Leute, die uns so diffamieren kuscheln mit denjenigen, die auf den Straßen Parolen zur Tötung von Juden schreien.

  27. Ich stand direkt neben Herrn Stiel. Drei jugendliche Kulturbereicherer meines Alters liefen in der Straße am Rabbiner-Grünewald Platz vorbei und schrien „Scheiß Juden“ …“Israel Kindermörder“ etc., aber in einer solch verbal gewalttätigen Manier die dem echten Hitler Konkurrenz gemacht hätte.
    Ich schrie dem einen noch hinterher „Halt deine Schnauze“, wollte mich verteidigen, etwas sagen, was tun aber sie streckten uns im vorbeilaufen nur noch mehrmals den Hitlergruß zu…dann kam die POlizei und erstattete nehme ich an Anzeige.
    Man muss wissen das der Marktplatz nur wenige 50 Meter von der Synagoge entfernt war und das man die fanatische Masse mit einem gewissen Angstgefühl im Bauch schon hören konnte…“Allahu Akbar“, immer wieder, nach den Hassparolen, konzentriert reingesprochen, um die Massen anzuheizen.
    Ein Autofahrer fur an mir vorbei, in seinem grauen Opel Astra und fragte mit seinem Kind auf dem Rückstiz „Sind sie auch Mörder“….
    Armes Deutschland.
    Aber es war irgendwie schon beängstigend, das war die erste Demo bei der ich richtig teilgenommen habe
    Hier mein Video bei dem die Masse fanatisch sich selbst feiert und den Tod der Zionisten im Namen „Gottes“:
    http://www.youtube.com/watch?v=Ie3AW7ijgy4

  28. @ 3 Eichbaum: Woher haben Sie diese Aufnahme? Irgendjemand sollte dringend Strafanzeige erstatten. Falls Sie das nicht machen wollen, posten Sie bitte weitere Informationen zu dem Bild und ich übernehme das. Sollte es sich um Mannheim handeln, ist eine Anzeige online möglich:
    http://www.polizei-bw.de/internetwache/Seiten/MitteilungzuStraftaten.aspx
    Bitte beachten Sie in diesem Fall, dass Sie nur einen Link auf das Bild, nicht aber das Bild selber der Polizei schicken sollten. Andernfalls machen Sie sich eventuell strafbar, weil darauf ein verfassungsfeindliches Zeichen zu sehen ist. Danke.

  29. Bei uns durften die BürgerInnen heute fast 64 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz hören, wie auf der Strasse „Israel Judenstaat“ gegröhlt wurde. Das Markante: Das Megafon wurde vom Deutschen Gewerkschaftsbund DGB (jenem tapferen KämpferIn gegen Rechts, TM) zur Verfügung gestellt!

    Der DGB hat seine moralische Legimiation hiermit verspielt, indem er Hamas-TerroristInnen eine antisemitische Plattform ermöglichte!

    Übrigens wurde der Hamas-Zug, an dem übrigens kaum Kartoffeln teilnahmen, nur von einem Streifenwagen am Anfang und am Ende des Zuges begleitet, hätte man sich als Israelfreund oder Jude zu erkennen gegeben, der mohammedanische Hartz-IV-Mob hätte Gewalt angewandt ohne dass die steuerfinanzierte Staatsmacht den BürgerIn hätte schützen können!

    Naja, immerhin hatte man so einen Hauch von Nahost mitten in der Stadt, ohne ökologisch-inkorrekt mit dem Flugzeug verreisen zu müssen!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  30. #36 asmodi (10. Jan 2009 15:21)

    @ 30 LadyDiana (10. Jan 2009 15:13)

    Und wen oder was willst du nun verklagen, zu 99% auch noch nach USA-Recht?

    ICH will niemanden verklagen. Mit einer Strafanzeige muss der Staat der Sache nachgehen (§ 152 (2) STPO). Das Youtube in Amerika sitzt ist zweitrangig. Das Hassvideo wurde auch in Deutschland gezeigt (also öffentlich gemacht). Vielleicht wurde es ja sogar aus Deutschland eingestellt. Das können die Ermittlungsbehörden anhand der IP herausfinden. Dann bestätigt sich ggf. auch der straprozessuale Anfangsverdacht. Es muss aber erst ermittelt werden, um es herauszufinden.

    Lady

  31. Der Bundesaußenschwätzer, Entschuldigung – muß heißen Bundesaußenminister, F.-W. Steinmeier ist in Ägypten.

    Steinmeier bot Ägypten Hilfe zur Verbesserung der Grenzüberwachung zum Gazastreifen an. In Kairo sagte er, in Kürze werde eine Gruppe deutscher Experten nach Ägypten reisen und Möglichkeiten ausloten, den Waffenschmuggel nach Gaza durch eine Verbesserung des Grenzmanagements zu beenden.

    Glaubt der wirklich, daß durch den Rat einiger deutscher Experten die Hamas-Terroristen keine Waffen mehr nach Gaza schmuggeln können?

    Und so ein Naivling will BUNDESKANZLER werden ??

    Träum weiter, Frank-Walterchen.

  32. Die Hamasversteher vom SWR treiben es hier sogar auf die Spitze. Naturlich ist auch der Dunkelrote norwegische Arzt Mads Gilbert und 911-Befürworter der kompetente Zeuge.
    http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=4380610/36sp68/index.html
    Clemens Verenkotte kann seine linksextremen Hassergüsse in Tel Aviv nätürlich im geheizten Studio formulieren.

    Schon die letzen Tage brachten die von der Demo in Stgt am 2.1.2009 einen Plakatspruch „Früher Opfer, heute Täter“ und verschwiegen gezielt, daß ein Hakenkreuz darauf gemalt war.
    http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=4358298/1cutytd/index.html
    Wer mit mir mal die GEZ-Gebühren leicht kürzt und sich verklagen lässt, bitte melden unter demo-stuttgart@arcor.de

  33. an #33 LadyDiana

    Das oben gelinkte Video verstößt erkennbar gegen §§ 111 und 130 STGB, da öffentlich zum Mord/ Töten von Menschen (auch Juden) aufgerufen wird.

    Vieleicht hat ja einer Bock dieses der Polizei zu melden. Es gibt ja mittlerweile “Online-Wachen” wo man Strafanzeige erstatten kann.

    Ist geschehen, guggst Du hier: #27 Tom62

    Die Texte waren immerhin auf Deutsch. Mal sehen, ob es was bringt. Aber nichts tun geht nicht. Und richtig, mit Eingang der Anzeige kommen sie nicht drumherum, dem nachzugehen, ganz gleich wo die sitzen.

    Gruß
    Thomas

  34. #50 Tom62 (10. Jan 2009 16:19)

    Wenn das ein Offizialdelikt ist, müssen die StrafverfolgungsbehördInnen aktiv werden, andernfalls wäre es Strafvereitelung im Amt, gutes politisches Kapital für uns! 🙂

  35. @ #3 Eichbaum
    Die Muslime haben gelernt, wie schön man die Nazi-Keule universell anwenden kann. Dabei scheint es hier keine Rolle mehr zu spielen, dass Millionen Juden unterm Hakenkreuz ermordet wurden.
    Irgend wann ist die Nazikeule aber verheizt und wirkt nicht mehr.

  36. #46 LadyDiana (10. Jan 2009 15:50)

    So schön es auch wäre.

    Islam-Tube muss gar nichts. Schon gar nicht die IP des Users rausrücken. Es gilt das Rechtsprinzip, bzw. das Landesrecht des Hosters, mit dem der „Vertrag“ geschlossen wurde. Ist auch bei Tube so. Nach US-Recht ist der Drecksclip nicht verboten. Das bedeutet, Tube kann die IP rausrücken, muss aber nicht.

    Hatte diese Geschichten schon öfter.

    Regards

  37. #33 LadyDiana (10. Jan 2009 15:13)

    Das oben gelinkte Video verstößt erkennbar gegen §§ 111 und 130 STGB, da öffentlich zum Mord/ Töten von Menschen (auch Juden) aufgerufen wird.

    Der Bundesgerichtshof hatte nach meiner Erkenntnis letztes Jahr den Weg freigemacht, legal aufzufordern Juden zu töten, wenn man sich auf den Koran bezieht.

  38. #1 Gabbo:

    dieses Video steht immer noch bei YouTube drin – offensichtlich schon seit Tagen…

    Sowas dokumentiert sehr deutlich, was Muslime unter „Frieden“ verstehen. Solche Videos sind wirkungsvoller als Wilders‘ „Fitna“.

    Irgendwann wird kein einziger Politiker mehr faseln können, „Islam ist Frieden“ ohne dass sich sämtlicher Zuhörer angewidert abwenden.

  39. Ist geschehen, guggst Du hier: #27 Tom62

    Die Texte waren immerhin auf Deutsch. Mal sehen, ob es was bringt. Aber nichts tun geht nicht. Und richtig, mit Eingang der Anzeige kommen sie nicht drumherum, dem nachzugehen, ganz gleich wo die sitzen.

    Gruß
    Thomas

    —-

    Gilt nicht für Demos auch ein Vermummungsverbot? Wenn ja, dann verstößt der Typ auch dagegen, oder sehe ich das falsch?

  40. Ich versteh in meinem eigenen Land die Sprache nicht mehr!?!

    Herr Edathy: Muss ich jetzt Türkisch und Arabisch lernen, um mich in unsere Zukunft zu integrieren?

    Unsere türkischen Eroberer, die einst vor Wien gescheitert waren, nun aber in Köln, Mannhein usw. das Sagen haben, zeigen uns mit ihren Machdemonstrationen, was uns erwartet – andererseits verstärken sie die Solidarität unserer Bürger mit Israel.
    So gesehen schadet es nicht, dass der Islam auf unseren Straßen ganz offenen seinen Hass auf uns, auf die Juden, die Kuffar usw. herausposaunt.

    Es geht aber auch anders: Wählt dieses Polit-Pack ab!

  41. #54 Demokrit (10. Jan 2009 16:34)

    Richtig, wenn auch Schei…

    Auszug aus den yt-guidelines:

    We encourage free speech and defend everyone’s right to express unpopular points of view. But we don’t permit hate speech (speech which attacks or demeans a group based on race or ethnic origin, religion, disability, gender, age, veteran status, and sexual orientation/gender identity).

    In diesem Fall ist das „speech“ wörtlich zu nehmen. Gesagt het der Affenar… ja nix.

  42. Für alle, die Lust haben, auch mal Edathy zu spielen und dieses Mal die richtigen Volksverhetzer und Antisemiten zu melden.

    Ich halte normalerweise nicht viel vom Denunzieren, aber wichtiger ist, dass es mal wieder den Anfängen zu wehren gilt.

    bfvinfo@verfassungsschutz.de

    Der neue Faschismus sagt nicht, ich bin der Faschismus, er sagt, ich bin der Antifaschismus.
    (Ignazio Silone)

  43. „Der Geist wird krank, wenn er in seinem Wurzelwerk den Bezug zur Wahrheit
    verliert. Das wiederum geschieht, wenn er keinen Willen mehr hat, die Wahrheit
    zu suchen. Vor dieser Situation stehen wir. Den Medien Aposteln liegt nicht
    mehr daran, zwischen wahr und falsch zu unterscheiden. Deshalb brauchen wir
    Wortchirurgen, die die Wahrheit offen legen.
    Die Gleich-Gültigkeit aller Werte ist heute in den meisten Medien voll
    durchgeschlagen. Man sucht nicht mehr nach Wahrheiten. Das gilt auch für bekannte
    Massenmedien. Es zählen nur die Konkurrenz und der profitable Erfolg. Aus
    diesem Denken entsteht, was die amerikanische Publizistik den Meutejournalismus
    nennt. Diese Meute kennt keine Werte mehr. Es wird nicht mehr berichtet, nur
    noch hingerichtet. Dieser Relativismus grassiert auch in der Politik, das ist
    ein Aufruf zum Kampf um Wahrheit und Menschlichkeit ,ein Kampf gegen die
    mediale und politische Barbarei.
    Das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.

  44. Erstaunlich offenen Worte in der „WELT online“:

    Bei Anruf Krieg
    Von Edward N. Luttwak 10. Januar 2009, 02:02 Uhr

    Israel kann die Hamas nur schwächen, nicht besiegen. Das immerhin ist jetzt schon gelungen – dank zahlreicher palästinensischer Hamas-Gegner

    Es scheint, als wäre sich die Mehrheit der Reporter und Kommentatoren mit den Agitatoren der Muslime einig, dass 700 von den Israelis in Gaza Getöteten unendlich viel wichtiger sind als 70 000 oder 100 000 von Arabern getötete Afrikaner in Darfur. Dementsprechend lenkt die Hamas das israelische Feuer vorsätzlich auf zivile Ziele, indem es ihre Waffen dort abfeuert, wo Zivilisten sich drängen – in der richtigen Annahme, dass diese Taktik weder offengelegt noch kritisiert, sondern stattdessen Israel unter Druck gesetzt wird, seiner Offensive Grenzen zu setzen. Dabei jedoch übersehen die Kommentatoren etwas Wichtiges: Muslimen ist Darfur gleichgültig, weil ihre Wut nicht humanitär, sondern theologisch ist – dem Koran zufolge sind die Juden angeblich schwach und feige, sodass Israels militärische Überlegenheit grässliche Zweifel an der Wahrhaftigkeit der islamischen Religion selbst schürt. Zwar sind die Opfer in Darfur auch Muslime, das gleiche jedoch gilt für ihre Mörder, folglich wurde von muslimischer Seite nie protestiert.

    Ebenso scheinen sich die Medien mit der Hisbollah einig zu sein, dass die Hisbollah 2006 einen bedeutenden Sieg errungen hat, und in der Tat hat die Hamas, als sie Raketen auf Israel feuerte, eine ihrer Ansicht nach erfolgreiche Strategie kopiert. 2006 allerdings war auch zu hören, dass die Hisbollah von Israels Bombenangriffen geschockt gewesen sei und dass ihre Anhänger, die zumeist im damals schwer zerstörten Südlibanon leben, eine weitere Welle der Zerstörung – ausgelöst von einem weiteren Abenteuer der Hisbollah – nicht tolerieren würden. Von den Medien unbemerkt, wiesen Experten damals ebenso darauf hin, dass sogar die verspäteten, geringfügigen, unentschlossenen israelischen Bodeneinsätze, an denen nie mehr als sechs Kompanien – also etwa 600 Soldaten – beteiligt waren, im Kampf Mann gegen Mann zum Verlust von 400 Hisbollah-Kämpfern geführt haben. Im Gegensatz dazu fielen etwa 30 Israelis. Das hinderte Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, dessen Name Sieg Gottes bedeutet, nicht daran, zu behaupten, er habe für Gott einen großen Sieg errungen.

    Wäre das wahr gewesen, hätte es die Israelis von einem Angriff auf die Hamas abgeschreckt – trotz der 600 Raketen, die diese bereits abgefeuert hat, und Tausender weiterer, zumeist schlagkräftigerer Raketen, deren Abschuss zu befürchten war. Mit Sicherheit hat Nasrallah die Hamas zu einem Angriff auf Israel animiert, indem er angedeutet hat, einzugreifen, sollte es zu einem Krieg kommen – ein glaubhaftes Versprechen, hätte er denn 2006 einen Sieg errungen.

    Hisbollahs unseliger Einfluss

    Doch kaum hatten die Kampfhandlungen begonnen, machte Nasrallah kehrt – und drohte in wütender Rede Israel für den Fall, dass es im Libanon angriffe, was in Israel angesichts der kompletten Bewegungsunfähigkeit der Hisbollah und ihrem völligen Versagen, der Hamas beizuspringen, überhaupt niemand wollte. Somit macht die Hamas eine den Palästinensern vertraute Erfahrung: einer, der die Palästinenser zum Kampf anstachelt und implizit seine wackere Teilnahme verspricht, findet sich immer – bis denn die Kampfhandlungen wirklich beginnen und alle Versprechungen aus Angst vor Israels Vergeltung vergessen sind.

    Eine andere den Palästinensern vertraute Erfahrung ist, dass die Extremisten sich stets gegen die moderaten Kräfte durchsetzen können, das jedoch nur um den Preis einer Spaltung der palästinensischen Gesellschaft. Quellen aus Gaza zufolge waren, bis die Kämpfe am Boden begannen, etwa 25 Prozent der 500 Toten unschuldige Zivilisten. In Israel ging man von 20 Prozent aus. So oder so aber hat es sich mit großem Abstand um das präziseste Bombardement der Geschichte gehandelt. Vergleiche mit dem Zweiten Weltkrieg erübrigen sich, weil die Präzision von Bombenabwürfen damals in Kilometern gemessen wurde. Doch selbst bei den Luftangriffen auf den Irak 1991 und 2003, wo bereits Präzisionslenkwaffen eingesetzt wurden, kamen viele Zivilisten durch grobe Zielfehler ums Leben.

    Eine Zielgenauigkeit von wenigstens 75 Prozent aber kann durch Satellitenfotos und Aufklärungsflüge allein nicht erreicht worden sein, dafür nämlich sind nur wenige Hamas-Ziele kontrastreich genug. Denn statt auf leicht identifizierbare Bunker oder Hauptquartiere wurde zumeist auf kleine Gruppen in unauffälligen Gebäuden oder in unspezifischen Zivilfahrzeugen, die sich in den Verkehr mischten, gezielt – ja, es gibt viele Autos in Gaza und sie haben Benzin. Auch das Abhören von Telefonen dürfte nachrichtendienstlich nicht viel gebracht haben, denn mittlerweile weiß jeder, dass die Israelis Spracherkennung und Mobilfunkortung seit langem kombiniert haben, um Raketen mit äußerster Präzision auf einzelne Fahrzeuge im Verkehr und sogar auf Einzelpersonen, deren Handy ausgeschaltet ist, lenken zu können.

    Wie also haben die Israelis das hingekriegt? Die einzig mögliche Antwort lautet: Menschen in Gaza haben ihnen verraten, wo sich die Kämpfer und Führer der Hamas verstecken und wo die Waffen gelagert werden. Handys, die selbst in Gaza allgegenwärtig sind, machen die Informationsübermittlung einfach. Manche der Informanten sind dabei zweifellos gekauft, sie verdienen sich als Agenten ihren Lebensunterhalt. Bei anderen jedoch muss es sich um Gegner der Hamas handeln, ist es doch deren Extremismus, der in die Armut führt, und nimmt doch die Hamas das Leid und den Tod von Zivilisten in Kauf, bloß um zumeist ineffektive Raketen gegen Israel zu schießen. Jetzt leiden alle Menschen in Gaza, weil die Hamas ihr alltägliches Wohlergehen der Vision eines islamistischen Palästina opfert. Manchen von ihnen wird dabei zu ihrem Ärger klar sein, welche Rolle der Iran bei den Raketenangriffen auf Israel spielt – allen wiederum wird klar sein, dass die Raketen mit größerer Reichweite genauso aus dem Iran kommen wie das Geld für die Hamas-Führer. Der am Neujahrstag getötete Nizar Rayan war ein schlecht bezahlter Akademiker, doch starb er mit seinen vier Frauen und zehn seiner Kinder in einem geräumigen Quartier – und hatte Geld genug, um nicht gegen die islamische Vorschrift zu verstoßen, nur so viele Frauen zu heiraten, wie man sich leisten kann. Auch dergleichen muss erbitterte Gegnerschaft nach sich ziehen und manch einen dazu bringen, Israel im Kampf gegen die Hamas zu unterstützen. Möglich, dass auch Mitglieder der Fatah zu Israels Helfern zählen – Berichten zufolge wurden etwa 50 von ihnen allein in der letzten Woche gefoltert.

    Die Hamas und ihre Tyrannei

    Die Hamas hat die Wahl von 2006 gewonnen, weil sie die einzige Alternative war und eine Mehrheit der Wähler von der himmelschreienden Korruption der Fatah abgestoßen war. Seitdem sind die vielen Nicht-Fundamentalisten unter ihnen von den puritanischen Verboten, die die Hamas verhängt hat, tyrannisiert worden, und alle Menschen in Gaza wurden arm gemacht. Dafür, dass die Fatah davon profitiert haben könnte, gibt es keinen Beweis, und unklar ist auch, ob die Fatah-Führer ihre Anhänger in jedem Fall hinter sich versammeln könnten. Klar aber ist, dass allein die Fatah die Hamas stürzen könnte.

    Das setzt dem, was Israel im Bodenkampf erreichen kann, eine Obergrenze – einen Regimewechsel erreichen kann es nicht. Doch Israel kann die Hamas weiter schwächen, indem es Ziele angreift, die von der Luft aus nicht erreichbar sind, weil üblicherweise in den Kellern großer Mietshäuser versteckt. Ebenso kann es Schützen der Hamas in direkte Kämpfe verwickeln – wenn sie sich versammeln, um den einen israelischen Ausfall zu stoppen, werden sie von einem anderen getroffen. Die bloße Schwächung der Kampfkraft der Hamas ist so wichtig wie es die Schwächung der Hisbollah 2006 war, denn im vorschriftsmäßigen, mit Koransprüchen verzierten Märtyrer-Kostüm paradieren, das wollen viele, wo aber wirklich gekämpft und gestorben wird, schwindet der Enthusiasmus rasch. Mit wenigen Ausnahmen rücken die israelischen Bodentruppen nicht frontal vor, sondern führen stattdessen eine Vielzahl von Razzien durch. Sind sie so gut informiert wie während des Luftangriffs, werden den Truppen innerhalb von Tagen die Ziele ausgehen. Danach wäre ein glaubwürdig überwachter Waffenstillstand möglich und für beide Seiten wünschenswert – als einzige Alternative zu einer erneuten Okkupation.

    Ganz gleich, was geschieht, wird die Hamas den Sieg für sich beanspruchen, aber das hat auch die Hisbollah 2006 getan, die nun im Großen und Ganzen still hält, von einigen offenbar nicht zentral befohlenen Raketenangriffen abgesehen. An der Grenze zum Libanon ist es bisher weitgehend ruhig. Wenn es der Hamas in Gaza ebenso ergeht, wäre das für Israel ein sehr gutes Resultat.

    Gruß
    Misfit

  45. Willkommen bei Hitler’s Erben!

    Habt ihr euch Videos von Anti-Israel-Demonstrationen ageschaut, oder habt gar eine besucht? Habt ihr Bilder von den Jugendlichen gesehen, die auf deutschen Straßen „Tod den Juden“, „Wir sind bereit für den Krieg“ und „Gaza ist der wahre Holocaust“ schrien?!

    Kennt ihr die Menschen, oder gehört ihr vielleicht sogar zu denen, die im Geschichtsunterricht, in Gesprächen und Diskussionen ihre Mäuler aufgerissen und ständig erklärten, dass unsere Generation die Verantwortung habe, dafür zu sorgen, dass Ereignisse wie im 3. Reich niemals mehr in Deutschland passieren dürften?!
    Wo seid ihr? sitzt ihr zu Hause und fragt eure Großeltern, warum sie damals weggeschaut haben? Dann seid bitte nicht zu kritisch mit ihnen, denn es gibt genug Heuchler unter euch! Geht raus und überzeugt euch selbst, dass die Geschichte sich beginnt zu wiederholen und genau wie damals, fängt es mit Aufmärschen und Hassparolen gegen die Juden sn. Nein versteckt euch nicht, denn der Antizionismus, wie er zu Zeit betrieben wird, ist nichts anderes, als der Antisemitismus von vor einigen Jahrzenten!

    Schauen wir wieder nur weg, damit die nahfolgenden Generationen diskutieren können, welche Dinge sie besser machen würden?!

  46. #65 stwin (10. Jan 2009 17:32)

    Die LinksgrünInnen immer wieder mit dem mohammedanischen Antismitismus, den die LinksgrünInnen importiert haben, konfrontieren.

    In den Diskussionen, die ich führe, merke ich, dass es den LinksgrünInnen aus dem Rotweingrürtel zunehmend unbehaglich wird! 🙂

  47. Wenn unser Staat wirklich etwas für seine Menschen übrig hat, muß er langsam die Bundeswehr mobilisieren und dem wehrfähigen Bürger Waffen aushändigen. Eine andere Sprache versteht dieses bildungsresistente Pack nicht. Die werden schon mit der Gier nach Blut großgezogen.

  48. #68 Vogelweide (10. Jan 2009 17:52)

    Waffe aushändigen ist schon mal gut, dann hab ich zwei.

    Die Gier nach Blut bekomme ich schön langsam aber sicher auch.

    Wer daran wohl Schuld ist?

  49. heute nachmittag war ich mal in Köln unterwegs.

    Boa, vor dem Dom auch wieder eine krakeelende Karnevalshorde.

    Nicht ganz so viele wie beim letzten Mal, aber der Lärmpegel!

    Besonders die Weiber ham da rumgekreischt als hätten se grad allesamt ne Sturzgeburt.. *kotz*

  50. #62 Patriot100 & #63 misfit & WELT

    Klasse Beiträge!

    ————-
    DER SELBSTERHALTUNGSTRIEB EINES VOLKSSTAMMES

    Der Selbsterhaltungstrieb (Abgrenzung;- eigene Grenzen, begrenzte Aufnahme von Demographie fremder Volksstämme) ist die Basis jedes Volkes zu überleben, in Schrift, Sprache, Eigenheiten, Bräuche & Sitten, Traditionen, Gesellschafts- und Sozialstruktur – in seiner ganzheitlichen Kultur. Dies gilt es immer zu verteidigen, ansonsten okkupiert der stärkere Volksstamm den schwächeren. Im Falle des Islam; diskriminiert und verfolgen die Träger seiner politischen Ausrichtung immer(sichtbar in jedem islamischen Land) die ungläubigen Schwächeren.

  51. Keiner hat was zum PI-Artikel des Autors M. Stiel gesagt, dann mach ich das mal:

    Glückwunsch zun gelungen Brief. Dieser herrliche ironische Stil gefällt mir sehr gut. Sollte der SWR darauf antworten, dann hoffe ich es zu erfahren. Aber ich fürchte es kommt nichts oder nur ein nichtssagendes, das Thema bestenfalls streifendes Schreiben.

  52. Es gibt auch andere „gemäßigte“ Stimmen, die um ihre Ausenwirkung auf „ihre“ deutsche Gesellschaft durch solche hasserfüllten Demonstrationen besorgt sind:

    Liebe Geschwister,

    ich war auf der heutigen Demo in Herford und ich muss sagen liebe Geschwister, ich schäme mich. Ich weiss, man soll selber etwas machen, wenn man meint man kann es besser machen, aber es war nicht nur die Unorganisiertheit die mich an der Demonstration gestört haben. Anfangs waren noch einige von der Partei „die Linke“ und Grüne anwesend, es sind ja nicht alle Parteipolitiker in Deutschland pro-Zionistisch. Aber die haben sich aus mehreren Gründen schnell aus dem Staub gemacht. Manche Geschwister haben bis heute immernoch nicht verstanden, dass es sich -vor allem in Deutschland- nicht gehört „Tod Israel“ zu schreien. Innerhalb von 10 Sekunden wurde gerufen „Tod Israel“ und anschliessend „Israel Terroristen“. Wie Ernst will man denn eigentlich genommen werden? Was will man für ein Bild hinterlassen? Ist man Anti-Zionistisch und für eine Absetzung des Besatzungsregimes in Palästina oder für einen Tod jedes Menschen der in diesem Staatsgebilde lebt? Für das Erstere würde man doch denken! Aber nein, so denken viele scheinbar nicht! Natürlich sind die Zionisten und ihre Trupps Terroristen, nichts beweist das besser als die Greultaten dieser Stunden. Aber wer lauthals den Tod fordert lässt gerade für Passanten die es nicht besser wissen eher das Gegenteil vermuten. Für eine kleine, aber von der grossen Masse nicht aufgehaltenen, Gruppe war die Demo offenbar nicht dafür da, den Menschen in Gaza durch ihren Protest zu helfen, sonst hätte man sich bemüht ein gutes Bild in der öffentlichen Meinung vom zivilen Widerstand zu hinterlassen. Ich hatte eher den Eindruck, dass man sich mithilfe des Protestes mal einmal vernunftlos die Wut aus dem Hals schreiben wollte. Wie kann ich mir als gläubiger Muslim sonst erklären, dass jemand in Deutschland, in der es laut Gesetz verboten (und damit automatisch religionsrechtlich verboten!) ist Staatssymbole zu verunglimpfen, Muslime immernoch in der Lage sind eine Fahne zu verbrennen? Wem nützt das??? Wirklich peinlich, dass sich dabei jemand an oberste Stelle auf eine Statue setzt und protzig die Fahne des libanesischen Widerstandes zu schwenken. Es tut mir im Herzen weh, dass ich auf ein Takbir nicht laut mit einem „Allahuakbar“ antworten kann, weil ich befürchte gerade dadurch diesen Ausspruch bei Unwissenden in Verruf zu bringen. Darum habe ich es dort immer leise zu mir gesagt.
    Von Imam Khomeini ® habe ich die wundervolle Weisheit als erstes gehört, dass man zuerst seine eigenen Toiletten saubermachen soll, bevor man die Schuld an der eigenen Problemlage anderen zuschiebt (oder so ähnlich). Genau da ist für uns Muslime und speziell für uns Schiiten noch eine Menge arbeit zu machen, an unserer eigenen Unvernunft zu arbeiten.

    PS ich hatte einmal hier ein Posting geschrieben und es schien mit den Grundsätzen dieses Forums offenbar nicht vereinbar weil die Forumsleitung den Beitrag nicht veröffentlicht hatte. Falls das wieder der Fall sein soll, bitte ich mir das per PN zu sagen und mich auf die entsprechenden Stellen hinzuweisen. Dann würde ich mich bemühen dort was zu ändern. Weil die Botschaft, dass wir viel an uns selber Arbeiten müssen auch um gute Vorbilder zu sein und ein gutes Bild in unserer (!) deutschen Gesellschaft zu hinterlassen gerade bei Demos in meinen Augen unglaublich wichtig ist.

    Der Friede sei mit euch allen,

    Es wäre begrüßenswert, wenn es hier nicht lediglich um eine äußerliche Maskierung des eigenen Hasses ginge. Nach dem Motte: auf deutsch reden wir von Frieden, auf arabisch rufen wir zum Djihad auf.

    Von Imam Khomeini ® habe ich die wundervolle Weisheit als erstes gehört, dass man zuerst seine eigenen Toiletten saubermachen soll, bevor man die Schuld an der eigenen Problemlage anderen zuschiebt (oder so ähnlich).

    Na, da hätten sie viel zu tun. Ich kenne keine andere Bevölkerungsgruppe, die einerseits solche Machtfantasien hegt und sich andererseits ständig als armes Opfer sieht wie die Anhänger der Religion des Friedens. Ganz besonders erschreckend finde ich die Skrupellosigkeit, mit der die islamischen Propagandisten ihre eigenen Leute belügen und verarschen: der Judenhass und die Märchen von den blutrünstigen Kinder mordenden Israelis werden doch schon mit der Muttermilch aufgesogen. Die glauben das wirklich!

  53. Wo waren diese „friedlichen“ Demonstranten, als die Kassams unablässig in Sderot einschlugen?
    Nun ist das Gejammer wieder mal gross! Mein Mitleid mit „Palästina“ wäre glatte Heuchelei!

    Ich kann nur sagen, Israel, verpasse der Hamas eine Abreibung, die diese Terrororganisation nicht so schnell vergisst!

    Und an die Euro-Faschisten in Brüssel: Stoppt endlich die „Hilfslieferungen“ an die Hamas Palästinenser!

    Aber Kampfgenossen unterstützen sich ja bekanntlich.

    Israel, zeige all diesen Antisemiten, die sich hier ungestraft tummeln dürfen oder unter dem Deckmantel der Demokratien tarnen, den Mega-Stinkefinger!

  54. Ironie des Schicksals:
    Als der Zweite Weltkrieg zu Ende war, hiess es „Nie wieder Faschismus!“

    Man hat nichts, aber auch nichts dazugelernt.

    Nun wird der Faschismus eben importiert, im grossen Stil!
    An diese Möglichkeit hat niemand unserer blinden Politiker gedacht!

    Wir werden hier bald unser blaues Wunder erleben!

  55. @ #7 medusa-undici (10. Jan 2009 16:49)

    Gilt nicht für Demos auch ein Vermummungsverbot? Wenn ja, dann verstößt der Typ auch dagegen, oder sehe ich das falsch?

    Rein sachlich ja. Aber mein Posting bezog sich auf das Video, wo außer Schrift auf einem hinterlegten Bild (arabischer Ton) nichts zu sehen war. Offensichtlich meinst Du das andere Bild von dem Hakenkreuz in Gleichsetzung mit dem Davidsstern, was ebenso strafbar ist. Ich hatte übrigens den Tanz heute beim WDR, wo es um rechtsradikale / muslimisch orientierte Straftaten ging, wie sie auf den Hassdemos ja zuhauf stattgefunden haben.

    http://www.wdr.de/themen/politik/nrw/rechtsextremismus/090107.jhtml?showAllComments=1

    Das will man eben nicht so gerne sehen, daß da mal drauf hingewiesen wird.

    Thomas

  56. Gröhlende, Juden den Tod wünschende Menschenmassen in Deutschland – ich bin fassungslos!
    Und das mit Billigung der Politik, der Justiz, der Medien – ist das wirklich noch mein Land?

    Ich schäme mich für mein Land und bin ratlos, wenn ich an die Zukunft, an die nächsten Wahlen denke.
    Gestern erklärte Herr Schäuble im DLF auf die Frage, was er von Kopftüchern oder gar Burkas halte, wir hätten keinen Kleiderzwang in Deutschland!
    Herrn Giordano hielt er für paranoid, negative Reaktionen der deutschen Bevölkerung auf die vielen Moscheen für einen Ausdruck mangelnder Weltoffenheit, die Aggressionen jugendlicher muslimischer Migranten für harmlose Provokationen.

    Ja, Zenta, unsere Politiker sind entweder blind, anscheinend auch taub, oder sie stellen sich so – aber warum nur?
    Und wie können wir sie zwingen, hinzusehen, hinzuhören?
    Ich bin tieftraurig und ratlos.

  57. Danke Herr Stiel für diesen ehrlichen Bericht! Genau so haben wir das auch erlebt. Ich war mittendrin, als das Mob auf die Partei Bibeltreuer Christen losging. Kurz danach entstanden folgende Aufnahmen!

    Mannheim 09.01.2009: http://de.youtube.com/watch?v=_00jj5_nWd8
    Israelische Fahne wird verbrannt, im Hintergrund: „Tod den Juden!“ (arabisch)

  58. Es wäre hilfreich, wenn PI bereits im Report / Lead Links und Mailadressen angeben würde – im vorliegenden Fall z.B. jene des SWR.

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