Extreme Koalitionen gegen Israel

Bis heute gibt es unter Ultrarechten wie unter Linken profilierte Judenhasser. Die NPD, die schon früher durch eine erschreckende Islamophilie und gemeinsame Pläne „zur Befreiung Palästinas“ negativ auf sich aufmerksam gemacht hat, startete gestern zum Holocausgedenktag eine Aktion für Gaza: „Solidarität mit Palästina – überall, an jedem Ort! Israel raus aus Palästina!“. Die NPD hätte Israel (und vermutlich die ganze Welt) gerne judenrein – wie viele Muslime auch.

Die NPD, die behauptet, hinter den Palästina-Fahnenbildern am Schloss Schwerin (Fotos) zu stecken, bezweckt mit ihrer Aktion einen Gegenpol zum offiziellen Holocaustgedenken des Bundestages. Statt in Solidarität mit Israel die Fahne auf Halbmast zu hängen, gedenken die NPD-Genossen lieber des „Holocausts an den Palästinensern“. Mit ihrer Judenfeindlichkeit ist die Extrem-Rechte nicht einmal allein. Überall in Europa koalieren rechte und linke Massen mit islamischen Faschisten gegen Israel.

Zur Illustration ein Beispiel aus der Schweiz: In Zürich, wo eine große jüdische Gemeinde ansässig ist, erhalten Juden seit Beginn des Gaza-Konflikts Briefe mit Botschaften wie „Judensau“, „Volksschädlinge“, „nur ein toter Jude ist ein guter Jude“ und „deine Beerdigung findet in der Kehrichtverbrennung Hagenholz statt“. Alles Ausdruck des immer noch weit verbreiteten grenzenlosen Judenhasses in ganz Europa, der sich neu mit dem islamischen Antijudaismus vermischt und gerade darum in seinem Bedrohungspotential auf keinen Fall unterschätzt werden sollte.

Rechte, linke und islamische Judenfeinde mögen unterschiedliche Begründungen für ihren Judenhass anführen, doch sie alle verbindet ein gemeinsames Ziel: Die Vernichtung Israels – weltweit.

Zu diesen erschreckenden Koalitionsbildungen gilt es ein Gegengewicht zu setzen: Wo immer wir politisch, gesellschaftlich oder mit unseren persönlichen Meinungen stehen, wir stehen zu Israel.

(Spürnasen: Thomas D. und Thomas)