In einem Video vom Mai 2008 wird die pervertierte Ideologie der Hamas, Frauen und Kinder als Schutzschilde einzusetzen und sich als mutige Kämpfer gegen die zionistischen Verbrecher zu positionieren, ganz deutlich erklärt. Ja sie wissen, dass Israel und seine Armee versuchen, die zivilen Opfer so gering wie möglich zu halten. Und mit diesem Wissen kämpfen die Hamas-Terroristen.

Übersetzung des Videos:

Für das palästinensiche Volk wurde der Tod ein Wirtschaftszweig, eine Industrie, in der die Frauen und alle Menschen dieses Landes sich übertreffen. Die älteren Menschen, die Jihadisten und die Kinder, alle strengen sich nach Höchstleistungen an. Folglich haben die Palästinenser einen menschlichen Schutzschild von Frauen und Kindern, alten Menschen und Jihadisten gegen die zionistische Bombenmaschinerie geformt. Dies zeigt dem zionistischen Feind: Wir wollen den Tod genauso sehr wie ihr leben wollt.

Die Hamas-Verbrecher missbrauchen die Bevölkerung des Gaza, sie nutzen deren Not für ihre islamischen Machtspiele. Und (rechte, linke und islamistische) Idioten auf der ganzen Welt vereinigen sich, um gegen Israel zu demonstrieren. Israel hat übrigens einen einseitigen Waffenstillstand angeboten – dieser wurde von der Hamas abgelehnt. Noch hat man ja genügend menschliches Material für die Schutzschilde. Perversion total.

Meister sind die Hamas im Faktenverdrehen und im Einsetzen der internationalen Empörungsmaschinerie gegen Israel. Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass immer mehr Menschen zu denken beginnen und sich diesen Verbrechern und ihrer Ideologie entgegenstellen. An der Seite Israels, weil es für den, der denken kann, keine andere richtige Seite gibt.

Richard Kemp, ehemaliger britischer Oberst und Kommandeur der britischen Truppen in Afghanistan 2003:

„Es gab in der Geschichte niemals eine Zeit, in der irgend eine Armee größere Anstrengungen unternommen hätte, zivile Verletzte und unschuldige Tote gering zu halten, als die IDF es in Gaza tut.“ (BBC News: Military Analysis. Video. Britain Israel Communications & Research Center, January 10, 2009)

» Gudrun Eussner: Weisheiten spezial: Nahostkonflikt mit BBC News Military Analysis

(Gastbeitrag von Westwind)

image_pdfimage_print

 

47 KOMMENTARE

  1. Im Gegensatz zur DDR-Propaganda wird hier gar nichts mehr verschwiegen sondern gleich Klartext geredet.

    In Hitlers „Mein Kampf“, jenem Bestseller im Orient, wurde auch nicht um den heissen Brei herumgeredet, nur dachte man sich in den 20ern, so schlimm wird es mit dem MigrantIn aus Österreich nicht werden, sechs Millionen grausam getötete Juden waren die Folge.

    Ror-Grün hingegen verschenkte den deutschen Pass an mohammedanische MigrantInnen zum Nulltarif und hat sich damit eine hohe Schuld aufgeladen.

    Wieviel Prozent werden die LinksgrünInnen heute in Hessen holen?

  2. Ich weise gerne noch einmal auf das Video bei „Die DDR lebt“ hin :

    Übrigens, Aufnahmen, wie israelische Schützen ihre Lenkwaffen zerstören, ehe sie sie inmitten von LKWs der Qassambrigaden explodieren lassen, die zwischen Zivilisten herumkurven und damit Schutz suchen. Interessiert natürlich keinen Friedensbewegten.

    http://olaf61.wordpress.com/2009/01/16/so-knuffig/

  3. Der Vollpfosten aus dem Iran erklärt ja auch ständig ziemlich deutlich, was er vorhat. Und wieder will die Menschheit nichts davon wissen und tut es als orientalische Märchenerzählung ab.

  4. Wir wollen den Tod genauso sehr wie ihr leben wollt.

    Diesen Wunsch könnte man ihnen leicht erfüllen. Die IDF würde dazu nicht mehr als 2 Stunden brauchen.
    Es müsste nur noch kurz abgeklärt werden, ob die Hamas nur für die Bevölkerung des Gaza spricht oder auch für sich selbst.

    Es ist aber genau dieser Wahnsinn, der diese Verbrecher so unberechenbar und gefährlich macht.

  5. #5 david ben gurion (18. Jan 2009 10:54)

    Wir wollen den Tod genauso sehr wie ihr leben wollt.

    Diesen Wunsch könnte man ihnen leicht erfüllen. Die IDF würde dazu nicht mehr als 2 Stunden brauchen.

    Eine wie wir alle wissen rein rethorische Floskel. Nichts fürchtet die Hamas Führung mehr als den Tod. Sie tut alles, um zu vermeiden, dass sie ins Paradies einziehen. Dies ist nur nur für das verblendete und tumbe Fussvolk vorgesehen.

    Selbst der sich sich nie outende grosse Führer der PLO mit seiner Jungenstruppe, der sich nichts lieber wünschte, als als Märtyrer zu sterben, vermied peinlichst jede auch nur entfernte Möglichkeit dazu.

    Es ist der Treppenwitz, dass er trotzdem zum Märtyrer wurde – eine Fatwa ermöglicht es. Es ist die, die alle AIDS Opfer zu Märtyrern erklärt macht. Diese Möglichkeit hatte Arafat nicht in Rechnung gezogen. Allerdings kann er mit den 72 Jungfrauen im Paradies nun mal überhaupt nichts anfangen.

  6. Der Islam hat die Herzen der Menschen so versteinert, dass ich mich immer häufiger frage, ob es weltweit überhaupt noch einen Ausweg gibt, das Böse abzuwenden.
    Vor einigen Jahren ist mir aufgefallen, dass besonders intelligente Menschen, die dem Islam angehören, diesem immer mehr dem Rücken kehren oder ihn sogar ganz verlassen.
    Dann kam die Dokumentation über Barino Baroso, und meine Ansicht wurde dadurch nur noch bestärkt.
    Bildung/Aufklärung ist eminent wichtig.

  7. Man sollte dabei bedenken, dass diese Taktik, man sollte sagen Strategie, von ALLEN radikalen Mohammedaner Gruppierungen eingesetzt werden.

    Es ist also gut möglich, dass sich auch Europa irgendwann mit diesen Methoden konfrontiert sieht, auf eigenem Boden, sofern man nich konsequent dem Islamofaschismus FRÜHZEITIG engegentritt und entsprechende Mechanismen implementiert.

    Dialüg ist dabei GANZ BESTIMMT KEINE Lösung.

    :mrgreen:

  8. Irgendwie wird mir ziemlich schlecht, wenn ich diese Widerstandskämpfer sehe.

    Es ist so krank, was auf der Welt abgeht.

  9. Wenn in einem Krieg durch Angriffshandlungen mehr Zivilisten umkommen als reguläre Kampftruppen, dann kann man nicht mehr von „Kollateralschäden“ sprechen. Nach dem Weltkrieg II wurden deutsche Offiziere dafür von Siegertribunalen verurteilt und viele hingerichtet. Der Sieger oder Überlegene hat immer das Recht auf seiner Seite, das ist ein real-existierendes, wenn auch ungeschriebenes Kriegsgesetz. Das Unrecht bleibt, für beide Seiten nach allgemeinen Völkerrecht dennoch bestehen.
    Natürlich hat Isreal ein Existenzrecht, aber das haben die Palistinenser auch. Jeder von ihnen glaubt, daß den Feind eines tages die Mittel und Kräfte verlassen, er aufgibt und der Gegner dann die Herrschaft oder zumindest den politischen Einfluß über das gesamte Gebiet erhält.
    Der Abschuß von Hamas Raketen auf israelisches Gebiet ist ein heimtückischer Kriegsakt. Die Reaktion Israels dagegen ist maßlos, realpolitisch gesehen aber verständlich. Verhindern kann Israel diese heimtückischen Angriffe, egal welcher Art, damit nicht. Eine politische Lösung drängt sich auf, bei der beide Seiten erhebliche Konzessionen machen müssen.

  10. #12 lw (18. Jan 2009 11:28)

    Lächerlich was Sie da schreiben!

    Die Israelis machen nur den Fehler viel zu viel Rücksicht zu nehmen.

    Hörte Israel weiterhin auf feige Schwätzer, wäre die Auslöschung Israels
    besiegelt.

    Aber dann könnten Sie endlich wieder ruhig schlafen, nicht wahr?

  11. @ lw

    Sehe ich anders.

    Ein Existensrecht gibt es nur, wenn man existiert.

    Unrecht kann nicht definiert werden.
    Unrecht kann aber durch Humanität relativiert werden.
    Etwas was Moslems Juden/Israelis niemals zugestehen würden.

    Israel hat nur eine Option und die wird hoffentlich gezogen.

  12. die hamas hat die ökologische kriegführung entdeckt: frauen und kinder als bewaffnung.
    würg…

  13. Update: auch wenn diesen Text einige schon fast auswendig kennen und nicht mehr sehen wollen – doch hier nochmals, denn „Flugblättern“ – besonders in Verbindung mit / Weiterleitung ins Internet – wirkt!
    Es ist einer von möglichen Wegen zu versuchen die Leute aufzurütteln – jetzt handeln!

    Update: Habe bis jetzt beste Erfahrungen mit Parkplätzen vor Einkaufszentren gemacht – die Scheibenwischer-Flugblätter werden sofort in die Hand genommen.
    Einfach wenn man zum Einkaufszentrum unterwegs ist die Flugblätter mitnehmen und verteilen.
    Aber auch parkende Autos entlang der Straßen scheinen gut geeignet zu sein.
    Es reicht – jetzt handeln!

    Update: geeignet für das „Flugblättern“ ist die„Druckversion“ -Funktion die unterm jeweiligen Artikel zu finden ist.
    Bei einigen Blogs ist die „Druckeversion“ nicht vorhanden – dann den Admin des Blogs ansprechen, bei vielen Blogs ist das eine ein Klick entfernte „Adminssache“.

    ***
    Blogs und Internet haben in den letzten Jahren viel bewirkt.

    Es sind aber immer noch viel zu Wenige denen die Augen geöffnet wurden was uns die moralisch erhabenen doch versagerischen Dressur-möchte-gerne-eliten an Kulturbereicherung, Demokratie- und Menschenrechtestärkung sowie wirtschaftlicher Prosperity bescheren.

    Der Weg immer mehr Leute an das Internet zu bringen führt über Flugblätter und Aufkleber mit Texten / Passagen aus den Artikeln und Verweisen / Links zu den vielen verschiedenen Blogs die um die Sache der Freiheit und Grundgesetztreue kämpfen.

    Diese müssen möglichst breit verteilt werden – Briefkästen, Scheibenwischer ( Straßenzüge, Parkplätze vor den Einkaufszentren, Umsteigeparkplätze an den Autobahnen, Parkplätze bei Raststätten… ), Straßenbahnen, Theater, Kinos, Schwimmbäder, Straßen vor Kaufhäusern, etc.

    Blogs kann man jederzeit abschalten, Beispiele haben wir schon erlebt und es kommen noch weitere und härtere Schläge dieser Art – „Flugblättern“ ist NICHT ZU STOPPEN und besonders noch in Verbindung mit Internet entwickelt sehr gute Wirkung!!!

    Die ganze „Solidarnosc“-Bewegung die den kommunistischen Machtbereich zum Sturz gebracht hat war auf Flugblättern aufgebaut – zugegeben in einer jahrelangen, gefährlichen Flugblätter-Sisyphos-Arbeit.

    Das haben die sozialistischen, mörderischen Weltverbesserer im ehem. Ostblock erfahren müssen, das wird auch unseren volksumerzieherischen, realitätsverweigernden, ignoranten Dressureliten passieren.

    Übrigens – ein S/W Laser-Drucker und 500 Blatt Papier kosten – neu gekauft – um die 120€.

    Soviel müßte doch Jedem seine Freiheit Wert sein.

    Last but not least – die Wahlen kommen.

    Jetzt handeln – es reicht!

  14. Fernseher auf die Straße!

    Eine effektive Weise gegen den Hamas-Faschismus zu kämpfen, wäre,

    ein Fernsehgerät in der Fußgängerzone zu platzieren und den Beitrag dort ununterbrochen als Schleife laufen zu lassen.

    Gar nicht so einfach.

    1. müsste der Strom her, ein Generator, denn kein Kaufhaus wird Strom bereitstellen und sich mit den Hamas-Faschisten und ihren hiesigen Freunden anlegen.

    2. Es müsste eine Versammlung beantragt werden. Bei Ablehnung Frage an die Abgeordneten bei abgeordnetenwatch, „ob man auch so gegen Hamas demonstrieren darf“ – Art u. Weise (Fernseher) dort bekanntgeben. Führt zu Erklärungsnot oder Unterstützung.

    3. Erlaubte Demonstration kann dazu führen, dass die Hamas-Faschisten ihre SA schicken. Die Polizei sollte vorher kontaktiert werden, dies mit Zeugen oder anderweitig belegbar (Mitteilung an verschiedene Zeitungen!).

    Wer traut sich?

    Für die Freiheit!

    rotgold

  15. #20 kommentieren ist gut – „Flugblättern“ noch besser! (18. Jan 2009 12:18)

    „Update: Habe bis jetzt beste Erfahrungen mit Parkplätzen vor Einkaufszentren gemacht – die Scheibenwischer-Flugblätter werden sofort in die Hand genommen.
    Einfach wenn man zum Einkaufszentrum unterwegs ist die Flugblätter mitnehmen und verteilen.
    Aber auch parkende Autos entlang der Straßen scheinen gut geeignet zu sein.
    Es reicht – jetzt handeln!“

    Zustimmung, wie schon öfter.

    Parkplätze vor Einkaufszentren haben neben dem Vorteil, dass viele erreicht werden können, den Nachteil, dass man von vielen beobachtet werden kann. Also Vorsicht.

  16. #12 iw

    israel hat keine andere wahl, siehe #19 auyan
    mitschuld an den zivilen opfern, deren zahl durch den gezielten und rücksichtsvollen waffeneinsatz der israelis nun doch erfreulich niedrig ist, tragen insbesondere auch westliche staaten, die den terrorismus als solchen nicht konsequent und mit allen nur möglichen sanktionen ächten! sie verhandeln mit verbrechern auf gleicher augenhöhe, geben ihnen eine plattform in den medien und auf den straßen.
    wo ist eigentlich Ihre bewertung des unaufhörlichen raketenbeschusses gegen israel, auch während der vereinbarten, von der hamas aber nicht eingehaltenen waffenruhe? wo ist Ihre bewertung des versöhnlichen rückzuges der israelis aus gaza vor einigen jahren, um den palästinensern erstmalig in der geschichte überhaupt die bildung eines eigenen staatswesens zu ermöglichen? mit unsummen westlicher gelder, die nach gaza gepumpt wurden und für waffenkäufe mißbraucht wurden übrigens.
    warum äußern Sie sich nicht zum terror der hamas?
    waffenruhe -nicht frieden- ist dann möglich, wenn von gaza kein terrorbeschuß mehr kommt.
    wo sind die garantien von un und einflußreichen ländern?
    wohnen Sie auch irgendwo in grenznähe? was, wenn Ihr haus im einschlagbereich von terroristischem raketenbeschuß aus dem nachbarland läge mit ständiger angst um leben und gut?
    gewiß gibt es in gaza unschuldige zivilisten, das ist der zynismus jedes krieges, wir wollen aber ehrlicherweise nicht vergessen, wer die hamas dort mehrheitlich unterstützt.

  17. wer mal so richtig lachen will sollte sich mal die komentare bei den youtube videos durchlesen! deren deutsch ist der hammer.

  18. 24 Cati, das Video ist ja einfach widerlich und erbärmlich und zeigt wie die palästinensische Propagandamaschinerie arbeitet. Da schießt man seine Raketen aus dem Schutz der Zivilbevölkerung ab, Israel antwortet mit einen Gegenschlag und dann zeigt man die verkohlten Babyleichen. Fotografen und Kameraleute stürzen sich wie die Geier auf das tote Kind. Einfach ekelhaft!

  19. Auch die deutsche antizionistische Camorra benutzt die „Palästinenser“ als moralische Schutzschilde für die nicht ablassende obsessiv „berechtigte Kritik an Israel“, wie der Antisemitismus sich heute nennt, der in Figuren wie Udo Steinbach oder Prof. Christaian Hacke sein bekanntes Gesicht wieder offen zeigen kann.

    Ich sehe diese Burschen in den TV-Runden noch vor mir – Steinbach mit wutverzerrtem Geicht nach Ausbruch des Irak-Krieges, wo er im Kommandoton forderte, die Deutschen müssten im Irak endlich „zum Zuge kommen“, da nur sie im Gegensatz zu den Amerikanern etwas vom Umgang mit den Arabern verstünden, und auch Prof. Christian Hacke, wie er gegenüber dem israelischen Journalisten Daniel Dagan, der auch die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten nach der israelischen Staatsgründung erwähnt hatte, herrisch auftrumpfte: die Israelis müssten den Palästinensern ihre Würrrrrde zurückgeben.
    Es klang als wenn einer die Hacken mit SS-Stiefeln zusammenschlüge und vor der Würrrrde des Muftis von Jerusalem salutierte.

    http://sebew.wordpress.com/2007/10/31/christian-hacke-ist-beunruhigt/

    Seit Steinbach vom Orient-Institut gefeuert ist, kann er sich jetzt umso hemmungsloser für die Abfeuerung von Raketen auf Israel mit immer grösserer Reichweite ereifern.

  20. NZZaS
    Bruderkampf in Gaza
    Im Schatten von Israels Feldzug nimmt die Hamas blutige Rache an der Fatah
    Laut Berichten aus Gaza nutzen radikale Milizen den Krieg der Israeli für Abrechnungen mit Anhängern der gemässigten Fatah. Es soll zu Tötungen und Misshandlungen kommen.
    Silke Mertins, Ramallah
    In der Wohnung von Abu Ali Shaheen geht es zu wie in einem Taubenschlag. Dicke Rauchschwaden hängen in der Luft. Es wird starker arabischer Kaffee gereicht. Ein halbes Dutzend Männer sitzt auf den Polstermöbeln und starrt auf den Flachbildschirm. Sie sind alle, wie ihr Gastgeber, ein ehemaliger Minister der palästinensischen Autonomiebehörde, Fatah-Mitglieder aus dem Gazastreifen und wegen der gewaltsamen Machtübernahme der Hamas vor eineinhalb Jahren nach Ramallah im Westjordanland geflohen.
    Schüsse ins Knie
    Ein junger Mann hinkt ins Zimmer. Sein steifes Bein ist eine ewige Erinnerung an die Hamas. Deren Kämpfer schossen ihm während der Machtübernahme 2007 ins Knie – eine Spezialität der Islamisten im Umgang mit Rivalen. Shaheen selbst hat sich hingelegt und zugedeckt. Der 68-Jährige mit den schlohweissen Haaren hat sich nie ganz erholt von einem Attentat der Hamas im Jahr 2006. «Das Schlimmste ist», sagt Shaheen, «dass die Hamas in dieser schweren Lage die Fatah-Mitglieder nicht mitkämpfen lässt gegen die israelische Armee.» Nicht einmal im Widerstand sei man mehr vereint, zu gross sei die Angst der Islamisten, dass die Fatah, wenn sie erst einmal Waffen in der Hand habe, wieder nach der Macht greifen könne.
    Pausenlos klingeln im Wohnzimmer des Ex-Ministers die Telefone. Die Männer sprechen mit ihren in Gaza zurückgebliebenen Familienmitgliedern und Freunden. Und was sie zu hören bekommen, sind erschreckende Geschichten. Shaheen kennt etliche konkrete Fälle von Fatah-Männern, die in den letzten Wochen von der Hamas bedroht, zusammengeschlagen, angeschossen oder exekutiert wurden. Er kann Namen, Zeit und sogar die Strassen nennen, in denen die Greueltaten stattgefunden haben sollen.
    Das sei erst der Anfang, sagt Shaheen. «Wenn die Hamas diesen Krieg überlebt, wird sie unter den Fatah-Mitgliedern ein Massaker anrichten.» Vielen kommt es schon wie ein Todesurteil vor, dass die Hamas Fatah-Familien unter Hausarrest stellt. Israel wirft vor Angriffen Flugblätter ab, damit die Bewohner ihre Häuser verlassen. Wenn Fatah-Anhänger der Aufforderung folgten, werde ihnen von den Milizen in die Beine oder gleich in den Kopf geschossen, berichten die Kontakte Shaheens und seiner Freunde.
    Israelische Journalisten mit guten Kontakten nach Gaza berichten, dass bis zu 90 Männer hingerichtet worden seien, weil sie angeblich Kollaborateure Israels seien. Teilweise wurden die Opfer offenbar im Versteckten, in Containern und Wohnmobilen getötet und den Verwandten zur Abholung überlassen. «Alle haben Angst vor der Hamas», sagt Alaa Yaghi, Fatah-Mitglied und Parlamentarier aus Gaza. Er ist 2007 nur knapp der Hamas entkommen und lebt seither in Ramallah. Auch er sitzt bis spätnachts vor dem Fernseher, begierig nach Nachrichten. Seiner Familie gehe es schlecht, sagt er. Die Hamas verteile Hilfslieferungen nur an ihre Anhänger.
    Herrschaft der Angst
    «Die Gewalt der Hamas gegen uns macht alles schlimmer. Viele, mit denen ich spreche, sagen, sie möchten die Hamas untergehen sehen, selbst wenn es bedeutet, dass sie selbst ihr Leben verlieren», sagt Yaghi. Dem 44-Jährigen ist dabei völlig unklar, vor wem sich die Hamas so fürchtet und warum sie sich so verhält. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und andere ranghohe Fatah-Mitglieder haben längst klargemacht, dass sie den Krieg Israels nicht ausnutzen würden für eine Rückkehr an die Macht im Gazastreifen. Sie würden dann als Kollaborateure des jüdischen Staates gelten. «Warum also?», wundert sich Yaghi mit Bezug auf den innerpalästinensischen Terror. Die Fatah-Mitglieder in Gaza hätten keine Waffen mehr, keine Munition, sie dürften sich nicht einmal mehr versammeln. «Was könnten sie ausrichten gegen die Hamas?»

  21. hier hat mal jemand ein zusammengeschnittenes youtube video gepostet, auf dem viele situationen zu sehen waren wie die hamas die palis als schutzschild missbraucht hat. kann das nochmal gepostet werden? es gibt eins bei youtube aber das hat nur 14 sek. dsa gepostete video war um einiges länger und informativer!

  22. #12 lw (18. Jan 2009 11:28)

    Vielleicht solltest du dir erst einmal die Charta der Hamas durchlesen, bevor du hier von irgendwelchen realpolitischen Lösungen phantasierst.

    http://www.hagalil.com/archiv/2003/08/hamas.htm

    Die Hamas will alle Juden umbringen. Was wäre denn dann ein Kompromiß für dich – vielleicht daß sie nur jeden zweiten Juden umbringen?

  23. @#12 lw
    Geisteswissenschaften scheinen nicht ihre Stärke zu sein?

    Wenn in einem Krieg durch Angriffshandlungen mehr Zivilisten umkommen als reguläre Kampftruppen, dann kann man nicht mehr von “Kollateralschäden” sprechen. Nach dem Weltkrieg II wurden deutsche Offiziere dafür von Siegertribunalen verurteilt und viele hingerichtet

    Googeln sie einfach mal nach Hamburg, Dresden, Nürnberg…

  24. Ich krieg Pickel, wenn ich diese bärtigen Typen sehen muß.
    Ich muß würgen, krieg Atemnot und Kopfschmerzen, wenn ich diese Sprache höre.

  25. #24 cati
    #30 creator

    Jeder hat das Recht, hier zu schreiben und seine Meinung zu äußern.

    Das von cati genannte Video ist extrem erschütternd. (Lebende) Babys mit abgerissenen Beinen und Armen gehören zum Scheißkrieg dazu. Wenn man das vermeiden will, muß man Krieg vermeiden bzw. nur Handfeuerwaffen einsetzen.

    Sicher trägt die palästinänsische Seite die Hauptschuld. Dennoch halte ich es für dumm, Israel als die Unschuld in Person und als unkritisierbar und heilig darzustellen. Gleiches gilt für die USA.

  26. Wenn in einem Krieg durch Angriffshandlungen mehr Zivilisten umkommen als reguläre Kampftruppen

    Wenn in einem Angriffskrieg die Angreifer besiegt werden, nachdem sie ein genocidales Vernichtungsprogramm gegen Unbewaffnete durchgeführt haben, müssen sie sich nicht beklagen über ein Kriegsverbrechertribunal.

    Wenn in einem Verteidigungskrieg gegen eine genocidale Verbrecherorganisation auch viele Zivilisten umkommen, müssen die Überlebenden sich fragen, was und wen sie weiterhin unterstützen wollen.

  27. Israel hat übrigens einen einseitigen Waffenstillstand angeboten – dieser wurde von der Hamas abgelehnt.

    Mehr noch: Die Schweine haben wieder Raketen auf Israel abgefeuert!

  28. Liebes PI-Team, es heißt „Schutzschilde“ – Schilder sind Verkehrszeichen und Hinweistafeln !

  29. Ihr solltet eure Texte stets von Leuten, die sich mit Rechtschreibung, Ausdruck und Grammatik auskennt, Korrektur lesen lassen … das wirkt nämlich verdammt unseriös, wenn man beim Lesen über lauter Fehler stolpert.

    Ansonsten – sprich inhaltlich – ein dickes Lob für Eure Arbeit !

  30. Betreffs Cati: Jeder soll seine Meinung posten dürfen und diese auch diskutieren. Dies findet seine Grenzen jedoch darin, wenn ein Einstellen immer neuer Links in propagandistischer Absicht geschieht. Youtube hat das verlinkte Video übrigens herausgenommen.

    Thomas

  31. Korrektur zu #39: Kann man doch ansehen nach Anmeldung. Ich halte diese Art der Propaganda mit solchen Bildern allerdings für verabscheuungswürdig.

    Thomas

  32. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Duisburger Flaggenskandal ab 15:55 auf WDR in der Sendung Cosmo.

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  33. Ein Herr Rachai von Youtube
    Hat mir einen Brief zukommen gelassen :
    _________________________________________
    die stelle wo Frauen und kinder erwähnt werden?
    Gerne.
    Das einzigste was er sagt ist das Frauen und kinder mit freude von den Feinden geopfert werden bzw. getötet werden.
    Wie man darauf auf Schutzschilde schließen kann geht bei normalen Menschen gar nicht e sei denn man ist eine PI-Ratte oder Anhänger der Pest aber die hat sich ja selbst gefressen.

  34. Das von „Cati“ gepostete YouTube-Video widert mich derart an, dass ich es soeben den YouTube-Betreibern gemeldet habe mit der Bitte, dieses Video zu entfernen.

Comments are closed.