Obama enttäuscht die Oberlehrer

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Als Barack Hussein Obama die Präsidentschaftswahlen gewann, haben sich nicht alle bei PI gefreut. Das ist kein Geheimnis. Aber schon damals ahnten wir: Sobald der Theaterdonner des Wahlkampfes verflogen ist und der neue Präsident das tut, wofür er gewählt wurde, nämlich Politik für die Interessen der USA und der freien Welt zu betreiben, werden wir, die pro-amerikanischen Blogger es wieder sein, die ihn gegen seine selbsternannten Verbündeten, die deutschen Oberlehrer und zu viel zu billige Filme Gucker, in Schutz nehmen müssen. Wir hätten aber nicht gedacht, dass der Ernstfall so schnell eintritt.

Denn aus Anlass des jüngsten Videos des Terrorpaten Osama Bin Laden, in dem dieser zum endgültig letzten Gefecht gegen Israel und die USA aufruft und sich dabei auf die Expertise des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück beruft, bekräftigt Obama seine Entschlossenheit, den schlimmsten Feind der freien Welt auch weiterhin zu jagen. WELT-Online berichtet:

Genug der Provokationen: Der designierte US-Präsident Barack Obama will nach seinem Amtsantritt mit aller Macht gegen Osama Bin Laden vorgehen. Obama will es nicht dulden, dass Bin Laden die afghanisch-pakistanische Grenzregion als Rückzugsgebiet nutzt. Damit reagiert der Demokrat auf die jüngste Botschaft des Terror-Chefs. (…)

Er werde es nicht dulden, dass Bin Laden die afghanisch-pakistanische Grenzregion weiterhin als Rückzugsgebiet nutze, sagte Obama mit Blick auf die jüngste Botschaft des Terroristenchefs.

„Bin Laden und al-Qaida sind unsere Bedrohung Nummer eins, was die Sicherheit der Vereinigten Staaten angeht“, sagte Obama. „Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um sicherzustellen, dass sie sich keine Rückzugsgebiete schaffen können, um Amerika anzugreifen.“

Manch einer, der noch vor Wochen erstmals im Leben ein amerikanisches Fähnchen schwenkte, um den neuen Messias in Berlin zu begrüßen, ist jetzt bitter enttäuscht. Das spiegelt sich auch in den Kommentaren zum WELT-Artikel wieder. Denn dort wissen viele ganz genau, dass Bin Laden eine reine Erfindung der Filmindustrie war und außerdem schon vor Jahren in einem pakistanischen Krankenhaus an Nierenversagen gestorben ist.

Von Obama hatte man gehofft, was man auf Internetseiten und in B-Movies erfahren hat, endlich bestätigt zu bekommen: Die Welt, von der uns Nachrichten erreichen, ist nur ein potemkin’sches Dorf, Mondlandung und 9/11 gigantische Projekte eines geheimen Filmstudios in der Wüste von Nevada. Beglückend: In Wirklichkeit ist die Welt gut und der Islam friedlich. Terrorismus gibts nicht wirklich. Er war nur eine Erfindung geldgieriger geheimer Kräfte, die im Hintergrund die Fäden ziehen um die friedliebenden Menschen gegeneinander aufzuhetzen.

Was bleibt ist die bittere Erkenntnis, dass die finsteren Mächte sogar stärker als der Messias Obama sind, der sich ihnen nun unterwirft. Wenigstens dieser Glaube bleibt nun den Besserwissern aus Pisastan. Immerhin: Wer glaubt, am Ausmaß der Dummheit in den Kommentaren der WELT verzweifeln zu müssen, kann sich an einer Abstimmung zur Frage beteiligen: „Ist der Kampf gegen den Terror gerechtfertigt?“ 69% der Leser bejaen dies zur Stunde (12 Uhr 30). Die Vernunft liegt wie so oft bei der schweigenden Mehrheit.