LinksparteiAm 13. Januar fand in Hessen der vom Landesschülerrat und den jeweiligen Kreisschülerräten organisierte Schulstreik für eine bessere Bildungspolitik statt. Im Odenwald fanden sich mehr als 1500 Schüler ein, die vermutlich dachten, diese (im Grunde durchaus berechtigte) Demo wäre von Schülern für Schüler organisiert worden. Wie im Vorhinein von kritischen Schülern bereits vermutet, war dies nicht der Fall.

Stattdessen erwartete ein Lautsprecherwagen der Linkspartei, versehen mit einem Spitzenkandidaten der Extremisten, die meist noch leicht beeinflussbaren weil sehr jungen Teilnehmer, deren berechtigter Protest desweiteren durch dutzende SPD, DGB und Grüne Fahnen gestört wurde. Erstaunlich, wie offen sich der hessische Linksblock dazu bereit zeigt, eine während der Schulzeit stattfindende Kundgebung für seine politischen Ziele zu istrumentalisieren und schamlos auszunutzen. Regelrecht dreist ist jedoch, dass weder CDU noch FDP eine Einladung zu dieser Veranstaltung erhalten haben und somit buchstäblich im Regen stehen gelassen wurden, durften sie erst am nächsten Tag aus der Zeitung von dem Streik erfahren. Laut Angaben der hessischen Direktwahlkandidatin für den Odenwaldkreis Judith Lannert (CDU) stand ihr Telefon am besagten Tag gar nicht mehr still, denn dutzende besorgte und vor allem verärgerte Schüler und Eltern riefen bei ihr an, um sich über diese Veranstaltung zu beschweren. Statt CDU und FDP wurden dagegen die offen verfassungsfeindliche SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend) und die DKP Darmstadt-Dieburg nicht nur in die Vorbereitungen der Veranstaltung mit einbezogen, sondern veröffentlichten sogar die Werbeflyer auf ihren Homepages mit einem Aufruf, mit ihnen „vereint“(sic!) für eine bessere Politik zu werben.

Dass ein solcher Verlauf schon von Anfang an abzusehen war, konnten nur politisch gewiefte Schüler dem Flyer entnehmen, der statt einer besseren Bildungspolitik gleich ein besseres BildungsSYSTEM als zentrale Forderung nannte. Dass dieses vermeintlich bessere Bildungssystem nur die Einheitsschule bis zur zehnten Klasse bedeuten kann, ist angesichts der Initiatoren der Veranstaltung keine Frage. Schade, dass die Schüler nicht die Möglichkeit bekamen, sich in Hessen endlich für eine sinnvolle Bildungspolitik einzusetzen, die nicht nur mehr Mittel für die Schulen, sondern auch die Abschaffung des unsinnigen und fehlgeschlagenen G8’s beinhaltet. Offensichtlich müssten solche Veranstaltungen künftig von einzelnen Schülern organisiert werden, denn die mit linksextremen Verbindungsmännern durchsetzten Schüler“vertretungen“ sind offensichtlich nicht mehr in der Lage, eine Veranstaltung durchzuführen, ohne die Schüler wie Lemminge in die Hand von Verfassungsfeinden und STASI-Fanatikern zu führen. Dies zeigt auch das ursprüngliche Vorhaben der SV, eine Veranstaltung „Gegen rechts“ an Odenwälder Schulen durchzuführen, bei der die Schule von kleinkriminellen arbeitslosen Graffiti-“Künstlern“ „verschönert“ und damit endgültig den Linksfaschisten Tür und Tor zu den Schulhöfen geöffnet würde. Sich auf der einen Seite wegen ein paar Hakenkreuzschmierereien zu echauffieren und auf der anderen Seite Ex-Mauerschützen sowie STASI- und Stalin-Anhängern den roten Teppich in das Schulgebäude auszulegen, bezeugt nicht nur eine Doppelmoral, sondern zeigt, dass die Kreisschülerräte jeglichen Bezug zu den Schülerinteressen verloren haben und stattdessen wie ihre politischen Vorbilder lieber mit Kanonen auf Spatzen schießen.

» HR: Video vom Schülerstreik

(Gastbeitrag von Robin. Eure Meinung interessiert mich: Schreibt mir an pro_odenwaldkreis@gmx.de. Insbesondere wenn ihr selbst auf dem Streik wart und euch das ganze SO nicht vorgestellt habt!)

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48 KOMMENTARE

  1. Es gab mal Zeiten, da hat die Polizei dafür gesorgt, daß die Schüler in die Schule gingen. Noch herrscht Schulpflicht ! Die Lehrer, die das zugelassen haben, sollten fristlos entlassen werden.

  2. Wenn man die Rütli-Borats von der PISA-Studie abzieht (nein, nicht ausraubt!), dann belegt Deutschland den Rang 4!

    Damit ist die Bildungspolitik ausserhalb der Rütli-Schulen gut genug, es gibt also für SED/MauermörderInnen keinen Grund, für „bessere Bildung“ zu demonstrieren!

    Übrigens, in den Umfragen liegt SED/StasispitzelInnen in Hessen bei 4-5%, köntte also rausfliegen!

  3. #2 LeKarcher (16. Jan 2009 22:15)

    Die Lehrer, die das zugelassen haben, sollten fristlos entlassen werden.

    Das ist nicht einfach. Die sind fast alle Beamte auf Lebenszeit.

  4. Die Lehrer? Die waren selbst fast alle dagegen, die Veranstaltung wurde einfach so abgehalten.

  5. wenn das,

    Regelrecht dreist ist jedoch, dass weder CDU noch FDP eine Einladung zu dieser Veranstaltung erhalten haben

    stimmt,dann ist

    Uneinheitlich zeigten sich auch die Parteien beim Umgang mit dem Schülerstreik. Während die Grünen und die Linke sich mit den Demonstranten solidarisierten, zeigten sich die Liberalen und Sozialdemokraten zurückhaltend.

    das eine tolle umschreibung für beschiss.

  6. diese linken Gutmenschen sollten sich mal schämen, durch so eine feige und hinterlistige aktion die die am einfachsten manipulierbaren, da jüngsten mitglieder unserer gesellschaft auf ihre seite bringen zu wollen.
    schüler die an der propaganda-veranstalltung nicht teilnehmen wollten, werden auf der internetseite der „demokratischen“ partei über eine gelungene veranstalltung informiert.
    Wenn man vorher von den teilnehmern darüber aufgklärt wurde, dass der redebeitrag der kommunisten größtenteils von pfiffen und zwischenrufen überschattet wurde, wirkt dies natürlich sehr glaubwürdig!

  7. #6 paul2007 (16. Jan 2009 22:39)

    Es war 1990 ein großer Fehler, die SED nicht zu verbieten und ihre Führer nicht öffentlich hinzurichten.

    Hätte man Deiner Ansicht nach für diese Hinrichtungen eine Rechtsgrundlage gebraucht? Oder wäre es auch einfach so, also praktisch durch Lynchjustiz möglich gewesen?

  8. #9 BUNDESPOPEL (16. Jan 2009 23:08)

    DIE KOMMUNISTEN REKRUTIEREN KINDERSOLDATEN !

    Großbuchstaben alleine helfen nicht wirklich weiter. Ein Link hingegen wäre sehr hilfreich gewesen.

  9. Diese Schülerräte sind doch sowieso fest in der Hand der linksradikalen bis linkextremen Kräfte. Eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz wäre dort sicherlich fruchtbarer, als Gruppen wie Pro Köln und Pro NRW unsachlicher Diffamierung auszusetzen.

  10. Aber gleichzeitig ist es auch bezeichnend, das die Linken auf solche Tricks angewiesen sind. Die Schüler sind ja auch nicht blöd und jeder, der mal instrumentalisiert wurde, wird zum erbitterten Gegner wenn er erwacht ist.
    Wahrscheinlich wären die Linksextremen ohne die staatlichen finanziellen und organisatorischen Hilfen ein unbedeutender Haufen.

  11. Ein sehr eindrückliches Bild, wie in der BRD vorgegangen wird.

    Wohin der Weg führt, wird der große Marsch zeigen.

  12. Lächerlich. Die CDU war nicht eingeladen, weil es eben gegen deren Bildungspolitik geht. Dass es in SPD-geführten Bundesländern nicht besser ist: gegessen. In Hessen ist nun einmal die CDU an der Macht. Ja, dieselbe CDU welche Studiengebühren eingeführt hat und sich damit auch nicht mehr Freunde unter den Jugendlichen geschaffen hat.
    Im Übrigen nimmt sich der hetzerische Tonfall des Artikels nicht im geringsten von dem des politischen Gegners. Damit überzeugst Du vielleicht Qualitätskommentatoren wie #6 (Luxemburg und Liebknecht mit Ratten vergleichen? Lynchjustiz im Stadion…äh auf dem Schlossplatz? Sie wissen dass einer der Leitsätze von PI „Für Grundgesetz und Menschenrechte“ lautet?) aber nicht unentschiedene Leser wie mich.

  13. Der Begriff „instrumentalisieren“ wird hier falsch gebraucht!
    Die Lnken missbrauchen die Schüler!
    Irgendwann werden sie sich dafür verantworten müssen.
    Der Tag wird kommen!

  14. @6

    Es war 1990 ein großer Fehler, die SED nicht zu verbieten und ihre Führer nicht öffentlich hinzurichten.

    Dir ist eigentlich schon klar, was für einen Müll Du von Dir gibst?
    Die fdGO und damit die Unversehrtheit von Leib und Leben gilt für ALLE! Auch ehemalige Kommunisten und Mauermörder!

    @ PI Solche Kommentare sollten gesperrt werden, denn genau diese bringen diesen Blog in Verruf!

  15. Schon immer haben Totalitaristen vornehmlich die Jugend instrumentalisiert/mißbraucht.

    Daran erkennt man sie am leichtesten.

  16. Ich kann hier bald nicht mehr mitlesen, mir wird permanent übel, ob der näheren und weiteren Zukunft in Europa und Deutschland!
    Rest gelöscht

  17. Nichts gegen Schülervertretungen:
    Ich war stellv. Schulsprecher und die Linke Schulsprecherin hatte nichts weiter im Blick als ihre Öko-Hähnchen im Schulkiosk. Öko-Hähnchen gab es nicht aber mehr Parkplätze.

  18. In gewisser Weise muß ich #13 sysop39 zustimmen. Der Tonfall des Artikels ist nicht gerade das, was ich nüchtern, neutral, objektiv nennen möchte. Etwas maßvolleres wäre mehr gewesen. Sorry.

    Trotzdem, insofern der Kerninhalt stimmt, ist das beschämend.

  19. @#15 GenGin

    Ganz sicher nicht, eine offene Auseinandersetzung bringt was, kein Verbot. Kritiker brauchen solche Aussagen nicht, um PI in Mißkredit zu bringen…

  20. ad 12 cromagnon
    „wenn er erwacht ist.“ Sehr wichtiger Nebensatz mit Betonung auf WENN im Sinne von FALLS. Wie viele erwachen nie?

    Zum Thema Bildungspolitik möchte ich auf einen orf.at-Artikel hinweisen. Ist zwar nicht direkt vor unserer Haustür, dennoch aufschlussreich:

    Pakistan: Islamisten drohen Schülerinnen mit Tod
    Nach Todesdrohungen radikaler Islamisten gegen Mädchen, die zur Schule gehen, könnte im Nordwesten Pakistans der Unterricht für Zehntausende Schüler für längere Zeit ausfallen. Rund 400 Privatschulen im Swat-Tal werden nach den Winterferien im kommenden Monat wahrscheinlich nicht wiedereröffnet, wie das Erziehungsministerium gestern mitteilte. Von den Schließungen sind den Angaben zufolge etwa 50.000 Schüler betroffen.
    Der Verband der Privatschulen im Swat-Tal reagierte nach eigenen Angaben mit der Ankündigung auf die Drohungen radikaler Islamisten von gestern, alle Mädchen zu töten, die zur Schule gehen. Außerdem hatte die Gruppe gedroht, sämtliche Schulen in die Luft zu sprengen, an denen Mädchen eingeschrieben sind.
    Das idyllische Swat-Tal war früher eine beliebte Urlaubsregion Pakistans. Seit einiger Zeit kämpfen dort aber Radikale um den Geistlichen Maulana Fazlullah für die Einführung des islamischen Scharia-Rechts. Fazlullah unterhält enge Kontakte zu den pakistanischen Taliban. Seine Anhänger sprengten in den vergangenen Monaten in der Region fast 170 Schulen, darunter mehr als 100 Mädchenschulen.

  21. Voxx betont es:

    Unsere fdGO läßt nur die Parasiten saugen und verhindert jede physilkalische Gegenwehr – Juristische gibt es ja sowieso nicht.

    Es leider soweit, über wirksame Mittel nachzudenken.

    Ich liebe das Lied „Zum Schwarzen Walfisch zu Askalon“ und will dort keine Raketen eintreffen sehen – genau wie ich Lieder über München, Köln, Hambureg, Berlin etc. liebe

  22. Um “Your comment is awaiting moderation.” auf ewig aufrechtzuerhalten: Der ZdJ vertritt schon lange nicht mehr die Mehrheit der im Namen genannten gläubigen Menschen. Es gibt zig Juden in Deutschland, denen die auf ewig festgeschriebene Betroffenheits-Zelebrierung und pauschale Geisseilung aller Deutschen auf die Eier geht.

  23. paul2007 (16.1.2009 22:39) schieb:

    Es war 1990 ein großer Fehler, die SED nicht zu verbieten und ihre Führer nicht öffentlich hinzurichten. Nicht so verschwiegen, wie Rosa und Karl wie die Ratten ersäuft wurden, sondern vor aller Öffentlichkeit auf den Berliner Schloßplatz hätten sie baumeln müssen. Als Abschreckung für alle, die ihr Volk wieder einmal für fremde Interessen verkaufen wollen.

    Voxx (17.1.2009 01:22) schrieb:

    Was für Schmeißfliegen nährt Deutschland eigentlich noch alles? Mir ist die FDGO (= freiheitlich-demokratische Grundordnung) bald völlig egal, Dreck muß weg!

    Verfassungsfeindliches Extremistengeschwätz der übelsten Sorte.

    Ich hoffe, dass die deutschen Verfassungsschutzämter und das Bundeskriminalamt diesen Blog im Auge behalten.

  24. Dass sich nun ausgerechnet die Linken (v.a. SPD und Grüne) als Retter der hessischen Bildungspolitik aufspielen, ist schon ein schlechter Witz. Natürlich muss man Roland Koch und seiner CDU vorwerfen, dieses Gebiet trotz absoluter Mehrheit vernachlässigt zu haben. Dennoch waren die Zustände unter Rot-Grün bis zum Machtwechsel 1999 doch noch viel schlimmer. Ich habe in den 90er-Jahren in Baden-Württemberg im badisch-hessichen Grezgebiet Abi gemacht. Schon damals war das hessische Abi bei baden-württembergischen Schülern verlacht. Man konnte damals in Hessen ohne ein naturwissenschaftliches Fach (selbst Mathe konnte abgewählt werden) ins Abitur gehen. Wer es in BW nicht gepackt hatte, ging nach Hessen, weil Rot-Grün das Leistungsniveau so nivelliert hatte, dass fast alle durchkamen. Hinsichtlich Unterrichtsausfall oder Lehrerversorgung sah es doch damals ebenfalls katastrophal aus. Rot-Grün hatte über 10 Jahre Zeit, Hessen in ein „Bildungsland“ zu verwandeln, doch erreicht haben sie nichts. Den Linken konnte man noch nie Bildung anvertrauen. Entweder sie wurde hoffnungslos ideologisiert, oder das Leistungsniveau im sozialistischen Sinne nach unten geschraubt.

  25. Ich fände es gut, wenn das BildungsSYSTEM mal grundlegend überarbeitet werden würde. Dieses ewige gestückelt und die ach so tollen Reförmchen an der sogenannten Bildungspolitik nerven sehr!

    Was wäre denn so schlecht an einer Einheitsschule?! Endlich würden die Hauptschüler nicht mehr als „blöde Hauptschüler“ abgestempelt werden und wären damit nicht mehr für den Rest ihres Lebens gezeichnet. Andererseits kenne ich genügend Gymnasiasten die extrem arrogant sind und sich was darauf einbilden, dass sie aufs Gymnasium gehen.

    Wie dem auch sei. Auf alle Fälle sollte dringend mehr dafür getan werden, dass die Schulen wirklich mehr auf den Berufsalltag (bzw. die spätere Arbeit an sich) vorbereiten.

  26. @paul2007 und @voxx,

    vielleicht möchtet ihr eure totalitären Fantasien lieber in Ländern wie dem Iran oder Nordkorea ausleben?!

    Dank solcher „Kommentare“ gerät die zutiefst freiheitlich-demokratisch orientierte Islamkritiker-Szene allzu leicht in den Verruf, ein Haufen rechter Spinner zu sein.

    In diesem Land wird keiner hingerichtet, schon gar nicht öffentlich. Und das ist auch verdammt gut so.

  27. So, was war mit Eva hermann. Die wurde doch auch öffentlich hingerichtet damals beim Kerner. Gut nicht körperlich aber das möchten sicher auch nur die wenigsten von denen die für eine verurteilung der SED-Bomzen sind.
    Übrigens hat kurz danach ein Weinbauer den vollkommen richtigen Satz geprägt „Der Kerner muss weg“

  28. „Lächerlich. Die CDU war nicht eingeladen, weil es eben gegen deren Bildungspolitik geht.“

    Eben nicht. Den Schülern gegenüber wurde es so dargestellt, dass der Streik eine allgemeine Aufforderung an alle Parteien sei, bessere Bildungspolitik zu machen.

    Durch das Verschweigen der wahren Absichten hat man im Endeffekt CDU-nahe Schüler (u. a. minderjährige)dazu gebracht, gegen die CDU zu demonstrieren.

  29. @#33felix7
    Das sind doch Spitzfindigkeiten. Immerhin war es die CDU, die mit ihrer Politik die Schüler und Studenten erst in die Arme der Linken getrieben hat! Sogar ich bin gezwungen dieses Mal, entgegen meiner politischen Einstellung, links zu wählen. Ganz einfach weil 500 € Studiengebühren haben oder nicht-haben für mich momentan entscheidender ist als alles Andere. (Jaja, Koch will die Studiengebühren nicht wieder einführen. Wer’s glaubt.)
    Die schlechte (Bildungs-)Politik der Konservativen nicht zu thematisieren aber sich über die Popularität der Linken auszuheulen ist kontraproduktiv. Schon Bismarck wusste besser, wie man den Sozialisten den Boden unter den Füßen wegzieht.

  30. „Das sind doch Spitzfindigkeiten.“

    Nein, das sind keine Spitzfindigkeiten. Es geht darum, dass Leute, die an einer Demo teilnehmen, nicht über die Ziele der Demo getäuscht werden dürfen.

    Kann ja sein, dass *du* es für richtig hältst, gegen die CDU zu demonstrieren. Das ist dein gutes Recht. Aber genauso ist es das Recht von anderen, dies nicht zu tun. Und da ist es einfach unredlich, den minderjährigen Schülern über wie wahr Absicht der Demo zu verschweigen. Darum geht es doch, und nicht etwa um die Frage, ob die CDU an der Bildungsmisere schuld ist oder nicht. Das darf jeder noch für sich selbst entscheiden.

  31. Deine Meinung in Ehren aber ich kann die Bildungsmisere nicht als ein höheres Phänomenen betrachten, sondern als das konkrete Resultat des Handelns einer Partei.
    Aber ich stimme dir zu: CDU-Anhänger und „Getäuschte“ hatten das Recht, dort nicht zu demonstrieren. Es stand Ihnen frei, wieder nach Hause zu gehen respektive von Anfang an Ihre eigene Demo zu organisieren.
    Dass die CDU „keine Einladung erhalten“ hat war doch bitteschön nicht der Grund für deren Nichtteilnahme. Wie naiv kann man sich denn stellen?

  32. @ paul2007 und Voxx.
    Bei euren Kommentaren kann ich – sorry – einfach nur kotzen.

    Schaut mal auf den Blogtitel: Für das Grundgesetz und Menschenrechte

    Und die gelten verdammt noch mal für ALLE. Denn genau die sind es, welche unsere westliche Kultur vorangebracht haben.

    Ich empfehle euch beiden die Auswanderung in eines der hier im Blog permanent kritisierten Länder. Denn dort solltet ihr euch bei den praktizierten öffentlichen Enthauptungen, Steinigungen und Züchtigungen äußerst wohl fühlen.

    Das geht in etwa so (Achtung, nichts für zarte Gemüter):
    http://www.theync.com/media.php?name=479-12-year-old-boy-beheading-a-man

    oder so:
    http://www.theync.com/media.php?name=6969-behead

    Genau deshalb lohnt es sich unser GG mit allen Mitteln zu verteidigen!

  33. „Es stand Ihnen frei, wieder nach Hause zu gehen respektive von Anfang an Ihre eigene Demo zu organisieren“

    Dir ist klar, dass wir von Minderjährigen reden? Siebtklässlern zum Beispiel? Welche politische Weitsicht erwartest du von denen???
    Die sind doch teilweise noch nicht einmal in vollem Umfang geschäftsfähig und total leicht zu manipulieren!

  34. Ich bleibe meiner Ansicht dass der Artikel geheuchelt ist. Hier wird sich nicht daran gestört, *dass* Parteien auf einer Schülerdemo vertreten sind, sondern dass es die *falschen* waren.
    Und da könnten sich meines Erachtens die Konservativen ruhig mal an die eigene Nase fassen.

  35. „Hier wird sich nicht daran gestört, *dass* Parteien auf einer Schülerdemo vertreten sind, sondern dass es die *falschen* waren.“

    Gegenfrage: Wenn du Elternteil eines minderjährigen Schülers wärst… würdest du nicht auch darüber vorher informiert werden wollen, dass dein Sprößling an einer Demo teilnimmt, bei der eine Partei mitfährt, die in Berichten des Verfassungsschutzes auftaucht? Wie gesagt, *du* kannst ja durchaus der Meinung sein, dass diese Partei völlig harmlos ist. Aber überlass bitte den Eltern und Schülern selbst die Entscheidung. Bloß: Dazu müssen sie halt vorher umfangreich informiert worden sein. Das war hier offensichtlich nicht der Fall.

  36. Als Autor des Artikel möchte ich mal klarstellen, dass es mir am liebsten wäre, wenn gar keine Parteien auf der Demonstration gewesen wären, sondern sie nur (wie oben dargestellt) VON Schülern FÜR Schüler gewesen wäre. Wenn man aber Parteien einlädt, dann beide Seiten und vor allem keine extremistischen Verfassungsfeinde. Man stelle sich mal vor die NPD wäre da mitmarschiert, was da los gewesen wäre. Da würde ein ähnlicher Artikel heute auf einem Blog der Linkspartei stehen, da wett ich drauf.

    @ Felix

    Woher kommst du, du hattest ja zuerst von diesem Streik berichtet. Kannst mir gerne eine Email schreiben.

  37. Gegengegenfrage: Ab wann ist ein Mensch „politisch mündig“? Ab 14 Jahren? 18? Wenn er in der Schule das Fach „Politische Weltkunde“ absolviert hat? Ich kenne Leute die mangels politischer Kenntnis auch mit 35 noch nicht wählen dürften. Und andere, die schon mit 12 Jahren gesellschaftlich engagiert sind.
    Wenn Eltern tatsächlich Angst um die politische Gesinnung ihres Filius hätten, dann sollten sie vielleicht öfters mit ihm über Politk diskutieren anstatt den ganzen Tag die Glotze laufen zu lassen.
    Und um das Thema von meiner Seite abzuschließen: Auch ich finde es nicht schön, wenn dort stalinistische Parteien vertreten sind. Aber es ist Heuchelei irgendetwas anderes anzunehmen (Hallo!? Linksextreme haben sich bisher noch auf jeder Schülerdemo herumgetrieben!) und dann die eigene politische Unfähigkeit mit empörter Überraschung zu kaschieren.

  38. @42: Politischer Wille wird in Deutschland duch Parteien durchgesetzt. Eine Schülerdemo von Schülern für Schüler würde im Bundestag keine Sau interessieren.

  39. Man kann nicht wirklich sagen, dass diese Nummer besonders originell ist.
    Ist ja nicht so, dass sie die einzigen wären, die sich dieser Tage hinter Kindern verstecken.

  40. #43 sysop39
    Mit deinen Comments entlarven Sie sich selbst,als heuchelnder Extremist.Ihre Ansichten zur Kinderwahlen sind nicht minder gefährlich,wo wir doch alle wissen,dass die linken Denunzianten überall ihre Klauen im Spiel haben und kleine Kinder früh genug im `Kampf gegen Rechts‘ indoktrinieren.

  41. Wen wundert das eigentlich? Die Landesschülervertretungen werden allesamt von Anhängern linker Parteien (insb. Grüne und Linkspartei) dominiert, und genauso sehen dann im Endeffekt auch die Forderungen aus. (In RLP gab es ernsthaft die Forderung, dass Lehrer gedutzt werden und momentan gehen vielen Schulen bescheuerte Sticker um, auf denen basisdemokratische Schulen (???) gefordert werden). Ich habe eigentlich nichts anderes erwartet um ehrlich zu sein!

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