Jeder treue SpOn-Leser weiß: Zuwanderer, besonders aus den moslemischen Ländern, sind fast immer Einser-Abiturienten, die überdurchschnittlich gebildet sind und den an die Wand gefahrenen Karren Deutschland wirtschaftlich wieder auf Zack bringen. Rütli-Schule? Nie gehört. 70% aller türkischstämmigen Zuwanderer ohne Ausbildung? Der SpOn-Leser weiß es besser: Türkischstämmmige Mitarbeiter sind die Elite der Nation, und ihr berufliches Scheitern liegt einzig und allein an der Diskriminierung durch rassistische deutsche Unternehmen.

Einen erschütternden Bericht von den traumatischen Erlebnissen einer höchstqualifizierten Bewerberin mit Migrationshintergrund hat SpOn jetzt veröffentlicht. Vorsicht – Taschentücher bereithalten:

BEWERBUNGSALPTRAUM – „Wir sind ein sehr deutsches Unternehmen“

Manchmal wünscht sich Asiyah Hikal einen aufblasbaren Anwalt. So einen kleinen, gemeinen Kerl für die Handtasche. Der würde dann Firmen heimleuchten, die sich subtil oder offen diskriminierend verhalten – wie sie es bei einem Finanzdienstleister erlebte: Zwischenruf einer sehr zornigen Bewerberin.

Au weia, Moslemin und Zorn: das geht selten gut. Brannten schon Deutschland-Flaggen und Angela-Merkel-Puppen? Bringen wir uns schon mal in Deckung…

Sollte ich das alles noch einmal durchmachen müssen, würde ich Jura studieren. Nicht etwa wegen des finanziellen Anreizes – sondern weil ich dann in der Lage wäre, schneller und besser auf Unverschämtheiten zu reagieren, die einem widerfahren.

Recht so: Jura studiert man schließlich nicht, um das Recht zu vertreten (egal, wem es widerfährt), sondern um seine eigenen Interessen zu vertreten.

(…) In Wirklichkeit heißt Asiyah Hikal anders – aber nach ihren bisherigen Erfahrungen bei der Jobsuche befürchtet die Autorin berufliche Nachteile, wenn sie ihren echten Namen nennt. Sie absolvierte eine kaufmännische Ausbildung, arbeitete dann als Flugbegleiterin und studierte parallel dazu. Seit 2007 ist sie Diplom- Psychologin und lebt in Frankfurt am Main. (…)
Eine Personalvermittlerin verschaffte mir ein Interview bei einem Finanzdienstleister, der eine Mitarbeiterin für den Empfang suchte. Ich wollte den Job eine Weile ausüben, um zur Abwechslung mal wieder Geld zu verdienen. Das angebotene Gehalt war nicht schlecht. Aber bis wir beim Thema Bezahlung ankamen, musste ich sonderbare Fragen und Bemerkungen über mich ergehen lassen.

Gesprächsauftakt: „Sie sind Türkin, oder?“

Ich würde sagen: die Frage ist mindestens eine 500.000 Euro-Diskriminierungsklage wert, hat schließlich die Staatsangehörigkeit nichts mit Aufenthaltsrecht usw. zu tun, das weiß doch jedes Kind.

Es geschah dies: Nachdem ich mich pünktlich und gutgekleidet zum vereinbarten Termin eingefunden hatte, wurde ich in den Warteraum gepflanzt.

Man ist erschüttert: sie wurde in den Warteraum “gepflanzt“. Dabei war sie zum Vorstellungsgepräch sogar pünktlich. Das muss doch honoriert werden. Und sogar gut gekleidet! Das ist immerhin Grund genug, gleich zum Human Resources Manager durchzumarschieren! Warten ist schließlich was fürs Fußvolk.

Ich war nicht besonders scharf auf den Job, aber ich brauchte Geld. Mit meiner kaufmännischen Ausbildung, Erfahrung als Flugbegleiterin und perfekten Englischkenntnissen schien das übergangsweise genau das Richtige für mich. Das Unternehmen machte einen professionellen Eindruck, die Lage war prima.

Nach wenigen Minuten wurde ich in einen kleinen Konferenzraum geführt und lernte die Personalchefin mit Assistentin kennen. „Head of Human Resources“, stand auf der Visitenkarte. Nach der Begrüßung eröffnete die Personalchefin, die etwas jünger war als ich, das Gespräch mit der Frage „Sie sind Türkin, oder?“ Ich weiß nicht, wie oft ich das bei meiner Jobsuche gefragt worden bin. Ich kann es nicht mehr hören. Ich bin keine Türkin, und selbst wenn ich türkischer Herkunft wäre: Es hat gefälligst kein Arbeitgeber danach zu fragen.

Recht so, die hochqualifizierte Bewerberin für einen Empfangsdamenjob erläutert der Personalchefin eines international agierenden Unternehmens, welche Fragen erlaubt sind und welche nicht. Personalchefs, bitte das hinter die Löffel schreiben, sonst gibt es einen Eintrag ins Klassenbuch. Immerhin hat die „Pflanzung“ in den Warteraum nur „wenige Minuten“ gedauert. Uff, man hatte schon fast mit Guantanamo-ähnlichen Zeitdauern gerechnet. Das ist gerade noch mal gutgegangen.

(…) Ich hatte den Eindruck gewonnen, es handele sich um eine international agierende Firma. Aber die Personalchefin setzte hinzu: „Wir sind ein sehr deutsches Unternehmen.“ Ich war – insbesondere, da ich wenige Minuten zuvor gefragt worden war, ob ich Türkin sei – entsetzt und fragte: „Worin schlägt sich das denn nieder?“ Die Antwort lautete: „In den E-Mails und den Briefen.“ Die Formulierungen seien immer sehr höflich. Außerdem rede man sich nicht mit dem Vornamen an.

Und das rechtfertigt die Bezeichnung „sehr deutsch“? Sind Franzosen, Engländer, Araber, Amerikaner in E-Mails unhöflich? Reden sich Mitarbeiter in libyschen Banken in Geschäftsbriefen mit den Worten „Hey, Ali! Schieb doch mal die Bilanz rüber!“ an? Ich denke nicht.

Das Unternehmen sollte Frau Hikal gleich in die Chefetagen befördern, damit sie da endlich mal erklärt, was höflich ist und was nicht. Offenbar hat der Finanzdienstleister hier Nachholbedarf. „Sehr deutsche“ Formulierungen wie „Sehr geehrter Herr Soundso“ sind in der Tat im weltweiten Schriftverkehr eher singulär und gelten als Kartoffel-Eigenheit – solche Nazi-Sprache gehört abgeschafft, und für ein solches Unternehmen sollte sich die stolze Bewerberin gar nicht erst die Finger schmutzig machen.

Was soll das? Muss man Schmidt heißen, um dort arbeiten zu dürfen?

Leider enthält Frau Hikal dem Leser vor, wieviele Menschen in diesem Unternehmen Müller, Meier oder Schmidt heißen und wieviele eventuell Jones, Yamashita oder Dubois heißen.

Unternehmen haben verschiedene Unternehmenskulturen. Sie können „traditionell“ sein, „modern“ oder „Familienunternehmen“. Selbstverständlich sind Firmen „deutsch“ oder „schwedisch“ oder „nigerianisch“. Aber doch nicht „sehr nigerianisch“ oder „sehr deutsch“.

Selbstverständlich gibt es auch ein „sehr deutsch“, was Sitten und Gewohnheiten angeht. „Sehr deutsch“ ist es z. B. im Gegensatz zu „sehr türkisch“, besonders rassistisch und diskriminierend zu sein. Das zu beweisen ist doch Sinn und Zweck des ganzen Artikels. Während „sehr türkisch“ bedeutet, höchst qualifiziert, pünktlich und gut gekleidet zu sein und vor Arbeitseifer und Lebensfreude nur zu sprudeln.

All das fiel mir leider nicht ein, als ich dort saß. Ich war verblüfft und enttäuscht. Erst die „Türkin“-Frage, dann das „sehr deutsche“ Unternehmen – da kann man sich nur noch diskriminiert fühlen.

Ja, daher weht der Wind – nicht dass man es nicht gleich geahnt hätte.

Das Gesetz verbietet jegliche Fragen oder Andeutungen zur ethnischen Herkunft des Bewerbers. Aber unabhängig davon kommt man sich als Bewerber wie der letzte Depp vor, wenn man aufgrund seines ausländischen Namens so behandelt wird. Zumal es immer und immer wieder vorkommt. Man härtet nicht ab, sondern fühlt sich mehr und mehr ausgegrenzt.

Hach Gottchen, man heult gleich. Frau Hikal, isch schwöre Ihnen: es gibt in Deutschland Menschen, die sind noch NIE wegen ihres Migrantennamens diskriminiert worden. Das dürfte auch für die Hälfte der Mitarbeiter des international agierenden Unternehmens gelten. Statt Antidiskriminierungsklagen anzustrengen tun diese Menschen sehr wahrscheinlich einfach ihre Arbeit.

Fremdsprachen? Kann nur ein Müller oder Schmidt
Ich bin hellhäutig. Man sieht mir nicht an, dass mein Vater Nordafrikaner war. Wäre das der Fall, hätte ich wohl noch mehr Schwierigkeiten.

Ja, wenn man schon nicht diskriminiert wird, kann man der „sehr deutschen“ Kartoffel aber zumindest schon mal prophylaktisch unterstellen, dass sie diskriminieren WÜRDE, hätte sie die Gelegenheit dazu.

(…) Offenkundig bezweifelten die Damen, dass ich Englisch beherrsche – klar, ‚Türken sind halt doof!‘ Dass Angehörige anderer Kulturen oft von vornherein mit mehr als nur einer Sprache aufwachsen, wissen viele Deutsche nicht. Sie glauben, nur Deutsche seien in der Lage, mehr als eine Sprache zu sprechen. Aber nicht so unkultivierte Kameltreiber, wie mein Vater einer war. Und selbstverständlich ist die Brut solcher Primitivlinge geistig ebenso beschränkt.

Fehlt jetzt noch der Nachweis, wie viele der „unkultivierten Kameltreiber“ (ihre Worte) fließend Englisch beherrschen, wo schon kaum einer einigermaßen fehler- und akzentfrei die Landessprache des ihn fördernden Landes spricht und wieso Bewerberin Hikal nicht ihre Englischkenntnisse per Zeugnis bzw. direkt vor Ort unter Beweis gestellt hat.

Auch in „sehr deutschen“ Unternehmen hat man statt einer Personalabteilung ein „HR Department“, es gibt „Meetings“, „Young Professionals“ arbeiten an der Entwicklung ihrer „Soft Skills“. Aber die Mentalität dahinter bleibt die alte: engstirnig und unflexibel.

Typisch deutsch halt: engstirnig und unflexibel. Mit Diskriminierung hat das natürlich nichts zu tun, nein.

Was um alles in der Welt bilden sich Deutsche ein? Was ich am laufenden Band erlebe, ist Misstrauen und Überheblichkeit gegenüber allem Fremdländischen. Aber ein derartiges Gespräch war mir neu.

Dann war sie noch nie in einem Vorstellungsgespräch. Das einzige, was „die Deutschen“ sich „einbilden“ ist, dass die Türkin hier genauso behandelt wird wie jeder andere Mensch in einem Vorstellungsgespräch auch und dass ihr nicht der rote Teppich ausgerollt wird. Pardon! Ein neues Antidiskriminierungsgesetz wird solche Patzer sicher beseitigen.

Die Personalchefin setzte es fort mit der Erläuterung ihrer Erwartungen an eine Empfangsdame. Sie habe „ein Bild vor Augen“, und es sei „äußerst schwer, dieses Bild zu erfüllen“. So seien keine flapsigen Bemerkungen gegenüber der Kundschaft zu machen, auch lege man Wert auf ein gepflegtes Äußeres.

Hallo?! Ich weiß, wie man sich anzieht. Ich saß dort weder voll verschleiert noch in Jeans und Turnschuhen, sondern in einem konservativen, dem Anlass angemessenen Kleid. „Business-Outfit“. Ich habe lange genug eine Uniform mit einem Rock bis zu den Knien getragen, ich weiß, wie man im Geschäftsleben eine Firma repräsentiert. Ich sagte: „Es ist mir während meiner neunjährigen Tätigkeit als Flugbegleiterin und Chefin der Crew gelungen, flapsige Bemerkungen zu unterdrücken. Ich denke, mir wird dies auch weiterhin gelingen!“ Sie sah kurz in die Unterlagen und bemerkte „Ach ja“.

Herrlich: Frau Hikal legt sich bereits im Bewerbungsgespräch mit der Personalchefin an. Sowas wird immer gerne gesehen, besonders wenn dann noch ein paar „flapsige“ Bemerkungen rübergeschoben werden und die Bewerberin diesen offenkundigen Mangel an Selbstbeobachtung noch als besonders kultige Leistung verkaufen will. Und außerdem war die Bewerberin nicht mal „voll“ verschleiert. Allein dafür hätte sie den Job doch verdient! Eine Empfangsdame, die nicht mal eine Burka trägt: Diese Integrationsleistung muss die Kartoffel doch mal honorieren.

Mir wurde dann erklärt, es werde noch eine zweite Runde geben, für alle Kandidatinnen in der engeren Wahl. Ich legte nach dieser Erfahrung keinen Wert mehr darauf, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein.

Liebe Frau Hikal: jede Wette, dass es für Sie keine zweite Runde gegeben hätte.

Daher ließ ich der Personalchefin am Tag darauf eine Nachricht zukommen, zog meine Bewerbung zurück und wies sie auf die arbeitsrechtlichen Grundlagen und das Antidiskriminierungsgesetz hin.

Wo man zu doof ist, ein paar Qualifizierungsnachweise einzureichen und sich nicht benehmen kann und meint, dass einem allein für Pünktlichkeit der rote Teppich ausgelegt werden müsse, hilft immer noch das Antidiskriminierungsgesetz weiter. Die Kartoffeln sind zwar „engstirnig“ und „unflexibel“, haben aber prima Gesetze.

Wahrscheinlich ändert das nichts am Verhalten dieser Personalerin. Wahrscheinlich bestärkt es sie sogar in ihrem Glauben, dass Ausländer eben „schwierig“ sind. Besonders die Frauen!

Ja, besonders die Japanerinnen sind für ihre Unhöflichkeit und schlechte Qualifizierung geradezu weltberühmt (Ironie off).

Liebe Frau Hikal: versuchen Sie einfach Ihr Glück in Abu Dhabi oder Ramallah, ich wette, die nehmen so hoch qualifizierte Fachkräfte mit neunjähriger Saftschubsenerfahrung (mit Verlaub: welche Fluglinie war das wohl?) wie Sie mit Kusshand. Ganz bestimmt. Aber vorher noch einen Auftritt bei Beckmann oder Kerner mitnehmen – wir lachen auch nicht. Versprochen!

(Gastbeitrag von Paula)

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117 KOMMENTARE

  1. PI, bitte nachbessern:
    Sie ist keine Türkin sondern Nordafrikanerin (oder zumindest stammt ihr Vater daher).

  2. Über den Artikel der bl… K.. mußte ich herzlich lachen, auch die Kommentare im Spiegel-Forum waren einer Lektüre wert.

    Insbesondere einer, der über den Passus “ Ich saß dort weder voll verschleiert“ stolperte – aha, dann trug sie wohl bloß ein schmuckes Kopftuch 😉

    Manchmal habe ich den Eindruck, daß es bei Spiegel-Online recht leicht sein muß, pseudo-multikulti-begeisterte, tatsächlich aber subversive Artikel einzuschmuggeln.

    Denn wer außer total verblendete GutmenschInnen hätte für diese arrogante Dümmlichkeit Verständnis? „Ich will den Job gar nicht, habe ihn nicht nötig, ich brauche bloß mal Geld“ – sind das SypathiträgerInnen?

  3. Im nordafrikanischen Herkunftsland ihrer Ahnen (Marokko? Algerien?) hätte sie den Job garantiert bekommen, die sind da viel offener und anständiger! Gerade gegenüber jungen hübschen Damen mit hellem Teint (und hübsch burkafrei gekleidet) – Die werden da gerne genommen…

  4. Diese Frau Hikal ist dümmer als die Polizei erlaubt. Daß sie als Muslimin überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, beweist eben gerade die großzügige Offenheit dieses Unternehmens. Ich selbst würde als Arbeitgeber niemals diese schwierigen Personen in mein Büro einladen. Nein Danke! Eine solche Bewerbung würde sofort im Papierkorb verschwinden. Ich rate jedem, das gleiche zu tun.

  5. Mein Ratschlag: Einfach bei der hessischen SPD bewerben, als Ex-Stewardess kann man da ganz weit nach oben kommen…

  6. Und eins ist auch klar – der SPIEGEL mit seiener verfluchten Deutschfeindlichkeit macht sich im Volk kaum noch Freunde damit!
    Im Gegenteil er verschärft somit zu 100% die Vorurteile! 😆

  7. „Ich war nicht besonders scharf auf den Job…“ „… um zur Abwechslung mal wieder Geld zu verdienen.“ Ist die Frage erlaubt, was diese arme, diskriminierte Saftschubse (bei welcher Fluggesellschaft?) gemacht hat, wenn sie kein Geld verdient hat? Wovon hat sie gelebt, bis sie einen Job, auf den sie nicht scharf war, machen wollte? Kann es sein, dass sie zu deutlich gezeigt, dass sie nicht besonders scharf auf den Job war und zur Abwechslung mal wieder Geld verdienen wollte? Ich denke, dass Personaler so etwas sehr schnell merken. Der Hinweis auf das Antidiskriminierungsgesetz musste natürlich auch noch sein.

  8. Naja, der Artikel hier ist grenzwertig und wieder einer von der Sorte, der PI und unsere Sache nicht wirklich voranbringt.

    Hey, es ist TATSÄCHLICH so (wenn die Erzählung so stimmt), daß sich diese Personalchefin sehr ungeschickt verhalten hat, ja sie hat geradezu zur Klage eingeladen.

    Wenn man die Dame nicht haben will, schreibt man als erfahrener Personaler einfach eine nichtssagende Ablehnung, aus.

    Denn so ist das dann wirklich Diskriminierung. Denn wenn man mal von etwas rotzigen – aber vielleicht auch einfach nur genervten – Tonfall dieser Dame absieht ist das hier doch genau das, was wir doch wohl auch nicht wollen: Die letzten Gutwiliigen, die gut qualifiziert sind und arbeiten wollen, auch noch durch ein solches Verhalten in die Arme der Extremisten zu treiben.

  9. Der letzte Absatz : Liebe Frau Hikal: versuchen Sie einfach Ihr Glück in Abu Dhabi oder Ramallah, ich wette, die nehmen so hoch qualifizierte Fachkräfte mit neunjähriger Saftschubsenerfahrung (mit Verlaub: welche Fluglinie war das wohl?) wie Sie mit Kusshand. Ganz bestimmt

    Tja da wird sie aber bestimmt nicht diskriminiert, dort müsste sie lediglich voll verschleiert auf der Arbeit erscheinen.

    Und noch ein Tip: besser nicht in die Bewerbung schreiben das man psychologie studiert hat, das lässt nicht nur HR-Manager auf Abstand gehen!

  10. hallo Leute
    DAS MÜSST IHR UNBEDINGT LESEN:
    Geheimsache Türkischer Karnevalsverein
    Von Helmut Frangenberg, 05.01.09, 22:21h

    Die Gründer des TKVD sind durch hetzende Internetdiskussionen und anonyme Post verunsichert. Die Vereinsmitglieder wollen zeigen, dass der Karneval durchaus mit muslimischen Grundsätzen vereinbar ist….
    http://www.ksta.de/html/artikel/1230850613251.shtml

    welcher rechtsradikale internetblog da wohl gemeint ist?

  11. Meine Frau ist Ausländerin, ich bin Ausländer…natürlich wurden wir auch nach der Herkunft gefragt. Aber nicht um uns zu diskriminieren, sondern um sich ein Bild zu machen und um uns kennenzulernen. Weder meine Frau noch ich haben jemals Probleme gehabt, sondern wurden immer mit offenen Armen im Team aufgenommen.
    Die Deutschen sind ein -oft zu sehr- tolerantes und offenes Volk.

    Das diese Dame sich irgendwelche Gespenster an die Wand malt ist ihr Problem und entspricht nicht der Realität.
    Viele Behauptungen und Unterstellungen stellt die Dame auf. Wo sind die Beweise?

    Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine Dame, die war bei ca. 50 Bewerbungsgesprächen zur Bankkauffrau. Davon hat sie nur eine Zusage erhalten, obwohl sie Abitur hat und Deutsche ist.
    So ist das nun mal.

  12. Ich war nicht besonders scharf auf den Job, aber ich brauchte Geld.
    ——————————–

    So was riecht doch jedeR einigermaßen fitte PersonalleiterIn!

  13. nur so ganz nebenbei: wenn man keine Türkin, Moslems, etc. anstellen wollte, würde man diese auch zu keinem Worstellungsgespräch einladen. Schließlich kann man das schon im Lebenslauf sehen, dass es sich um keine „Germane“ handelt. (Glaube zumindest kaum, dass es sich von einem Hans-Jürgen Vogel am Ende herausstellt, dass er Türke ist)

    Diese ständige Jämmereien werden einfach dazu führen, dass viele Unternehmen solche Leute nicht mal zum Gespräch einladen werden.

  14. Der hämische Ton hier im Artikel ist nicht besonders passend. Wo wir gerade bei Fremdsprachen sind: „Auditur et altera pars“ – hören wir uns doch mal die Argumente beider Seiten an.

    „Sehr deutsch“ heißt nach meiner Erfahrung vor allem, daß die Mitarbeiter des betreffenden Unternehmens auch in den internationalen Niederlassungen deutsch sprechen und schreiben, auf eine formale Hierarchie mit entsprechenden Umgangsformen und Beachtung von Senioritäten Wert legen.

    Die Autorin spricht und schreibt offensichtlich astreines Deutsch und hat schon als Purserin, sprich Führungskraft bei irgendeiner Airline gearbeitet, also kann es daran nicht gelegen haben. Ob das Unternehmen schon schlechte Erfahrungen mit Türken oder anderen Ausländern gemacht hat oder schlicht keine Ausländer einstellen will, ist nicht klar, allerdings hat sich die Personalchefin offenbar mit ihren Fragen und Aussagen unprofessionell verhalten, und da darf man sich m.E. durchaus mal drüber aufregen, auch weil es leider dauernd und in vielen Unternehmen vorkommt.

  15. Sorry, ich habe Bewerber auch oft am Anfang eines Gespräches gefragt, ob sie Türken sind. Dass jemand darin aber etwas diskriminierendes sieht ist ja genial! Für mich war das bis heute immer eine Art lockere Gesprächseinleitung wie „Wie war Ihre Anreise?“. Auf sowas muss man erstmal kommen, dass man das fragt, um jemanden nicht einzustellen. Üblicherweise steht sowas ja dann auch in den Bewerbungsunterlagen.

    Wenn die gute Frau aber eh nur kurze Zeit dort arbeiten wollte, dann wäre das eh nichts geworden. Viele Unternehmen suchen doch dauerhaft Mitarbeiter und nicht solche, die mal kurz eine Zeit lang wieder Geld verdienen wollen.

    Einer meiner besten Leute war Türke (ist er immer noch, aber wir sind keine Kollegen mehr). Dem muss ich diesen Artikel mal zeigen. Das wird dem wieder mordspeinlich sein wie fadenscheinig hier mal wieder ein rechtes Gewalverbrechen konstruiert wird und der Spiegel ist so dumm auf den Zug aufzuspringen.

    Aber so qualifiziert wie die Dame ist, werden wir sie ja dann bald an der Seite von Herrn Ackermann wiedersehen (bzw. ihn an ihrer Seite).

  16. Ich bin hellhäutig und rotblond. So wurde ich schon gefragt, ob ich vielleicht irische Vorfahren habe. ich wusste bislang nicht, dass ich diskriminiert wurde. Ich habe erst hier gelernt, dass Fragen nach einem Herkunftsland nicht erlaubt sind.

  17. Wenn ich als Personalchef einen arabischen namen lesen würde, dann würde ich eine kipa tragen!
    „Guten Tag Frau Taskiran, Sie möchten mir im Unternehmen dienen und jeden Wunsch von den Augen ablesen können?“ wäre die ertse Frage …..

  18. #11 magnificat
    Sie haben recht. In der Moslemischen Kultur ist es nachgewiesen so, dass für Fehler, Enttäuschungen, etc. das „andere“, der „gegner“ verantwortlich gemacht wird. Im Gegensatz zur christlichen Kultur, der aber den Fehler immer in sich selber sucht. Treffen diese beiden Kulturen aufeinander, wird es ganz lustig, weil der Moslem für jede Schwierigkeit den Christen verantwortlich macht, und der Christ sucht den Fehler in sich selbst.

    Viele Europäer und Deutsche erleben dasselbe, wie diese Frau im Artikel. Diese Frau kann vielleicht nicht mal vorstellen, unter welchen Schwierigkeiten mache deutsche oder europäische Familien leiden und dass denen viel schwieriger geht. Sie haben ja kein Geld für Anwälte für unterschiedliche Diskriminierungsklagen, über sie will keine Zeitung berichten.

    Ich habe auf diesem Blog schon ein Zitat von einem Leser gelesen. Es handelte sich darum, dass wenn Europa islamisiert wird, wird es keine mehr geben, der den Moslems den „A**sch“ leckt, wenn sie irgendwelche Probleme haben.

    Wahr ist es.

  19. Ein, wie ich finde, unnötiger Bericht. Liebes PI-Team, man muss nicht alles verunglimpfen, nur weil es um Südländer geht.

    Ich persönlich wäre dankbar, wenn es mehr MigrantenInnen wie Frau Hikal gäbe.

  20. Das Mädel soll sich bei ihrer Volksgruppe bedanken. Auch kann man es doch keinem Unternehmer, der nicht für Multikulti gestimmt hat, verübeln, wenn er zuerst Urdeutschen einen Arbeitsplatz verschaffen will und danach erst den Arbeitsmigranten und deren Kinder. Man kann nicht Menschen hier her holen und sich dann beschweren, dass sie und ihre Kinder schwer Jobs bekommen. Vorher überlegen!

  21. Ein „deutsches Unternehmen“ – und sowas in
    DEUTSCHLAND!

    Bei soviel Unverschämtheit fehlen einem
    langsam die Worte. Dass diese Frau
    diskriminiert, während sie uns etwas über
    Diskriminierung erzählen möchte, bemerkt
    sie natürlich nicht. Ihre Wortwahl spricht
    jedenfalls Bände.

    Ich würde sogar noch einen Schritt weiter-
    gehen: Wer garantiert, dass dieses Gespräch
    jemals so stattgefunden hat? Was tut man
    nicht alles für ein wenig mehr Be-Achtung.

    Ansonsten empfehle ich für die Zukunft ein
    bisschen mehr Kulturempathie. Vielleicht
    findet sich inzwischen ein Volkshochschul-
    kurs, der einen mit den kulturellen Gepflogen-
    heiten im „Heimatland“ vertraut macht …

  22. Manchmal wünscht sich Asiyah Hikal einen aufblasbaren Anwalt.

    Aufblaspuppen gibt’s bei Beate Uhse.

    Ich war nicht besonders scharf auf den Job, aber ich brauchte Geld.

    Genau diese Haltung verpflichtet die Personalchefin zur sofortigen, bedingungslosen Einstellung des Bewerbers.

    Das Unternehmen machte einen professionellen Eindruck

    Eben deswegen die sorgfältige Abschätzung der Bewerber.

    “Es ist mir während meiner neunjährigen Tätigkeit als Flugbegleiterin und Chefin der Crew gelungen, flapsige Bemerkungen zu unterdrücken. Ich denke, mir wird dies auch weiterhin gelingen!”

    Mit dieser Erwiderung beweist sie, dass es ihr schon im Vorstellungsgespäch nicht gelingt.

    Ich legte nach dieser Erfahrung keinen Wert mehr darauf, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein.

    Sie hat von Anfang an keinen großen Wert darauf gelegt (siehe Punkt 2).

    (@ Paula:

    hoch qualifizierte Fachkräfte mit neunjähriger Saftschubsenerfahrung

    Es ist allerdings unnötig, Stewardessen zu beleidigen. Das ist ein Beruf, für den in der Tat strenge Auswahlkriterien erfüllt werden müssen und der viel Disziplin verlangt. Egal, ob Frau „Hikal“ ihn mal ausgeübt hat oder nicht.)

  23. Migranten sind eben unsere SchätzInnen.
    Eigentlich ist es ohnehin unzumutbar, dass besagte Schätze überhaupt arbeiten müssen!

  24. #22 4justice (06. Jan 2009 15:34)
    Ein “deutsches Unternehmen” – und sowas in
    DEUTSCHLAND!

    GENAU lesen, gerade dann, wenn man Kritik übt! Sie hat sich ausdrücklich nicht über die Bezeichnung „deutsches Unternehmen“, sondern über die Bezeichnung „sehr deutsches Unternehmen“ mokiert.

  25. Also ich finde, Frau Hikal war doch für einen Job als Empfangsdame himmelschreiend überqualifiziert. Völlig unter ihrer Würde, insbesondere als Muslima. Dessen war sie sich sicher bewusst, darum die besondere Kränkung. Meines Erachtens sollte sie sich mit ihren perfekten (!) Englischkenntnissen demnächst als Chefdolmetscherin bei der UNO bewerben. Fremdsprachliche Perfektion wird selbst dort höchst selten durchgehend erreicht. Sie kann somit jedermann beeindrucken und demnächst wird sie … wer weiss…?

  26. Ja, und in Afrika ist Muttertag.

    Schon gelesen?

    Türkei bietet Blauhelmsoldaten für Gaza an

    http://www.welt.de/politik/article2977978/Tuerkei-bietet-Blauhelmsoldaten-fuer-Gaza-an.html

    Der Krieg im Gazastreifen hat eine Debatte um einen möglichen Friedenseinsatz der UN entfacht. Die Türkei bietet bereits an, Truppen für eine solche Mission zur Verfügung zu stellen. CDU-Politiker Ruprecht Polenz hält auch eine deutsche Beteiligung für möglich. Israel will allerdings derzeit nichts von UN-Beschlüssen wissen.

    Im übrigen steht gerade bei Welt Online:

    Pharma-Milliardär Adolf Merckle tot aufgefunden

    Der schwäbische Industrielle Adolf Merckle ist gestorben. Nach Informationen von WELT ONLINE ist der Unternehmer am Montagabend gegen 17.30 Uhr in der Nähe seines Wohnorts Blaubeuren südwestlich von Ulm von einem Zug erfasst und getötet worden.

    So,so, von einem Zug erfasst worden, was soll man davon halten?

  27. Wo kommen wir denn da hin, wenn der Unternehmer es sich jetzt auch noch aussuchen darf, wen er einstellt. Unerträglich diese Zustände, dass man einen Menschen ablehnen darf, weil einem dessen Gesicht oder Herkunft nicht passt. Es müsste vorgeschrieben werden, dass jeder Unternehmer mindestens 50% Mitbürger mit Migrationshintergrund einstellen muss, dazu selbstverständlich noch die Frauenquote, Schwerbehindertenarbeitsförderung usw. es geht unseren Unternehmen sowiso noch viel zu gut./

    http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=5972

  28. Meine Frau hat sich auch für x Stellen beworben, aber nicht um ebend mal zu jobben sondern sie suchte eine richtige Arbeit. Ihr vormaliger Arbeitgeber ist in die Schweiz ausgewandert.
    Sie bekam eine Stelle beim DGB, ja genau Gewerkschaft. Ihr Chef hieß, was sie vorher nicht wusste: N a: richtig Yildiz, oder so. Dieser hatte doch in den ersten Wochen nichts besseres zu tun, denn Gewerkschaftsbeamte sind immer überarbeitet, meine Frau auf schamloseste Weise „anzubaggern“. Bis dann meine Frau am Dienstag vor Weihnachten weinend nach hause kam. Die DGB Büros hatten eine kleine Weihnachtabschiedsfeier gemacht. Da wollte er ihr richtig an die Wäsche. Naja ich war dann Dienstag vor Silvester dort und seitdem warte ich auf Post von seinem Anwalt. Aber es hat unheimlich gut getan.
    Ich wollte dieser oben angeführten Frau nur zeigen wie man als Deutsche von ihren Landsleuten gesehen und behandelt wird.

  29. Super, Paula!

    Wer sich mit Gewalt „diskriminiert“ fühlen will, der findet immer was. Überall. Seitdem es mehr Bewerber als freie Stellen gibt, geht es bei Bewerbunsggesprächen etwas anders zu als in Selbstfindungsgruppen. Eine personelle Fehlentscheidung ist für Unternehmen eine sehr kostspielige Angelegenheit, daher darf es erlaubt sein, sich die Kandidaten vorher gründlich anzuschauen.

  30. wer zahlt mir die tempo, die ich verbraucht habe???

    suche dringend einen schmierenanwalt, der mich vertritt…

  31. In diesem Zusammenhang eine der Lieblingslügen der jungen Türken: Sie „rächen“ sich bei uns für das, was ihren „Vätern“ „angetan“ wurde.

    Was wurde ihnen denn „angetan“?

    Sie wurden vor der Anwerbung medizinisch untersucht und ihnen wurde „wie einem Gaul in’s Maul geschaut“.

    Liebe Türken, falls ihr schon einmal eine Stelle gehabt hättet, dann wüsstest ihr, dass zur Einstellung eine ärztliche Einstellungsuntersuchung gehört. Das ist so in Deutschland, gewöhnt euch bitte dran.

    Auch mir wurde bei meiner ersten Einstellung bei Siemens „in’s Maul geschaut“, von der Betriebsärztin nämlich, das gehörte nämlich dazu. Deswegen muss mich aber niemand „rächen“.

  32. Die dargelegte angebliche Gemütswelt (Durch Spon sicherlich noch „nachbefeuert“) dieser Dame geht kongruent mit dem von mir beobachten Verhalten von Bewerbern eines bestimmten Kulturkreises. „Orientalische Redseeligkeit“ die zu Gesprächseginn noch mit sehr angenehmer Höflichkeit gepaart ist. Im Gesprächsverlauf zeigen sich dann mitunter erstaunliche Fauxpas die einem Mitteleuropäer spätestens nach dem xten Bewerbungsgespräch mit ähnlichen „Effekten“ zu grundsätzlich Überlegungen nötigen. Starten Sie mal eine Umfrage unter Teamleitern / Personalchefs inwieweit Sie bereits negative Erfahrungen mit „kulturkreisbedingten“ Verhaltensweisen hatten die das Zusammenspiel von internen und externen Kunden tangiert.

    Die Ausführungen der Dame sind in dem Kontext schon nicht mehr nur völlig weltfremd und „unverschämt dämlich“ sondern einfach nur bedauerlich überzogen. Die Frau bringt sich möglicherweise um Chance. Es ist nicht gut daß Maßengazetten diese Weinerlichkeit zur Diskriminierung erhebt. Ich kenne in meinem Umkreis nicht eine Person die bei derartigen auf Migrantenboni schielenden Gewimmer nicht ganz fürchterlich daß K. bekommt.
    Meine Angst ist die, daß die ganzen – möglicherweise tatsächlich gut gemeinten – Verargumentationen und Beschwichtigungen seitens Politik und Medien hinsichtlich dieser „Edelsteine“ irgendwann zu einem radikalen Stimmungsschwenk in der Bevölkerung führt die alle Migranten umfaßt. Die ersten Anzeichen sind schon deutlichst spürbar. Die Bevölkerung hat gehörig die Schnauze voll.

  33. #26 Israel_Hands

    Danke für den Hinweis – ist mir nicht
    entgangen. Ich dachte mir das „deutsche
    Unternehmen“ mehr als Sammelbegriff für
    alle möglichen Formen desselben, ob nun
    mehr oder weniger Deutsch [sic].
    Übrigens, selbst das „sehr deutsche Unternehmen“ genießt meine vollste
    Sympathie, da nationalistisch und fremdenfeindlich keine Synonyme sind.
    In diesem Sinne: Peace. Das nächste Mal
    vielleicht erst nachfragen und dann
    kommentieren.

  34. Mission erfüllt.
    1. Geld verdienen (für den Spigelartikel gabs bestimmt etwas)
    2. Die Bürger des Landes, welches wahrscheinlich mehr Geld in das freche Gör gesteckt hat als es Steuern zahlte als gemeine Fremdenhasser verunglimpfen.

    Mehr wollte Frau Hiksal doch garnicht.

  35. #20 DailyTerror (06. Jan 2009 15:32)

    Ich persönlich wäre dankbar, wenn es mehr MigrantenInnen wie Frau Hikal gäbe.

    Auf Mitarbeiterinnen, denen wie Asiyah Hikal die Arroganz aus jedem Knopfloch strahlt, kann ich als Arbeitgeber gut und gerne verzichten.

  36. Mein Nachname klingt türkisch (ist er aber nicht). Manchmal wird er aber als türkisch eingestuft. Ich empfinde das als höchstdiskriminierend, denn keinesfalls möchte ich mit den Repräsentanten der Türkei in Europa in einen Topf geworfen werden, so lange ein Großteil von ihnen sich derartig unzivilisiert, anstandslos, gesellschaftsschädigend, primitiv, rückständig, gewalttätig, bildungsfern und integrationsfeindlich benimmt. “ Türke“ hat das beste Potential zum vernichtensten Schimpfwort zu werden – auch dank Frau Hikal.

  37. #20 DailyTerror (06. Jan 2009 15:32)

    Wozu das? Was sollen wir mit noch mehr Prrinzessinnen von der Erbse aus dem Reich Mimosistan?

  38. PI, bitte nachbessern:
    Sie ist keine Türkin sondern Nordafrikanerin (oder zumindest stammt ihr Vater daher).

    Das ist doch scheißegal, man. Sie ist Ausländernin und hat was mit dem Islam zu tun. Das hat für PI schon immer als Anlass gereicht, sich nicht weiter mit unnötigen Fakten auzuhalten.

  39. Ein paar – diesmal ganz unironische – Nachbemerkungen zum Thema.

    Mal abgesehen von der Tatsache, dass sich die Personalchefin absolut richtig verhalten hat, denn wenn die Bewerberin nicht mal eine Frage nach ihrer Herkunft ertragen kann, ist sie als Empfangsdame, wo sie noch allerhand anderes zu hören bekommt, selbstverständlich völlig fehl am Platz.

    Nein, die eigentlich bemerkenswerten Aspekte an dem SPON-Artikel sind:

    a) die Autorin, Frau Hikal, schafft es innerhalb weniger Absätze eine sehr charakteristische Haltung in bestimmten Einwandererkreisen herauszukristallisieren, d. h. sie stellt die Bedingungen und listet einen Forderungskatalog auf, ist aber nicht gewillt, sich selbst in irgendeiner Form etwas Konstruktives. So hätte sie beispielsweise das Gespräch auf Englisch fortführen können. Das geht bis hin zu dem Punkt, wo die Bewerberin wegen einer Kleinigkeit gleich mit Rechtsmitteln droht. Kurz: das Verhältnis von Fordern und Beitragen.

    b) wesentliche bedeutender jedoch ist der pädagogische Zweck des SPON-Artikels: deutsche Leser, insbesondere Arbeitgeber sollen unter Druck gesetzt werden, wobei – wie immer – mit dem schlechten Gewissen gearbeitet wird und es nicht mehr um die blanken Fakten geht.

    c) der für mich aber wesentlichste Punkt ist der, dass sich allgemein immer mehr eine regelrechte Branche in Sache Diskriminierung herauszubilden scheint. Man erinnere sich an den kürzlichen Fall von der Sule Eisele, die die r + k-Versicherung wegen angeblicher Diskriminierung als Türkin und Mutter auf 500 000 Euro verklagte, wobei sie damit nicht durchkam, weil sie nicht mal ein Indiz für ihre behauptete Diskriminierung als Türkin vorbringen konnte.

    Ähnlich hier: wenn man was nicht erreicht, kommt gleich ein Diskriminierungs-Anwalt ins Spiel, man schreibt Artikel über die bösen Deutschen, danach oftmals ein Buch, bekommt Assistenten-Stellen und schreibt Doktorarbeiten darüber. Gerade erst vor wenigen Wochen gab es einen ähnlichen Artikel über eine Türkin auf Wohnungssuche – gleiches Muster, ähnlicher Text, Assi-Stelle bei Alt68er, Zeilengeld für Erfahrungsberichte an der Diskriminierungsfront, eine Aufmerksamkeit, die die Person sonst nie bekommen hätte.

    Kurz: es etabliert sich eine neue Branche, in der man nichts können muss: es reicht, sich diskriminiert zu fühlen, um Aufmerksamkeit, Anerkennung und auch Geld zu erhalten. Es steckt eine Strategie dahinter, weshalb SPON nicht aus Zufall alle paar Wochen solche „Erlebnisberichte“ veröffentlicht. Niemals haben die beschuldigten Firmen je die Gelegenheit gehabt, ihre Version der Geschichte zu erzählen.

  40. #23 Israel_Hands (06. Jan 2009 15:35)

    Herzchirurgen sind die Stewards und Stewardessen aber auch nicht gerade, gut zu erkennen an Ex-Stewardess Sabine Christiansen.

  41. Wie rührend. 😀

    Aber mal im Ernst. Der Spon schreibt absoluten Müll und die „Erfahrungen“ der Bewerberin möchte ich doch sehr stark anzweifeln.

    Ich bin selbst im Personalbereich tätig. Kein Gesetz der Welt verbietet einem (deutschen) Arbeitgeber die Nachfrage nach der Nationalität. Im Gegenteil – dies ist sogar notwendig, da es auf den jeweiligen Aufenthaltstitel ankommt, ob jemand auch einer Arbeit nachgehen darf oder nicht. Und wer die Nationalität eines Nicht-EU-Bürgers hat und somit nicht die EU-Freizügigkeit genießen kann, hat nun mal den Aufenthaltstitel sowie ggf. eine gesonderte Arbeitserlaubnis vorzulegen.

    Würde nämlich ein Arbeitgeber jemanden einstellen, der keine Arbeitserlaubnis in seinem Aufenthaltstitel vorweisen kann, macht sich der Arbeitgeber strafbar.

    Weiterhin ist für einen Arbeitgeber die Dauer des Aufenthaltstitels wichtig, wenn dieser nicht unbefristet ausgestellt wurde. Der Arbeitgeber hat dementsprechend auch noch eine Dokumentationspflicht und muß sich von Aufenthaltstitel und ggf. Arbeitserlaubnis eine Kopie für seine Akte machen. Bei uns ist das sogar so, daß wir keine selbst mitgebrachten Kopien akzeptieren (könnten ja eingescannt und „nachbearbeitet“ sein), sondern uns Kopien von den Originalen machen.

    Ich habe schon viele Bewerbungsgespräche geführt. Und ja, auch mir wurde schon öfter Diskriminierung vorgeworfen. Mir braucht keiner was erzählen. Ein überwiegender Teil unserer Lieblinge bewirbt sich auch nur, um eigene Bewerbungsbemühungen beim Amt vorweisen zu können und so die weiteren Transferleistungen zu bekommen. Aber nicht mit uns (mir). 😀 Habe da so meine Standardaussagen, warum ich die nicht unterschreiben darf. Viele wollen das auch einfach nur telefonisch „erledigen“. Und sobald die Frage kommt: ´Wie ist Ihr Name?` bekommen sie zwar einen, aber nicht meinen.

    Tja, wenn noch mehr Arbeitgeber so oder ähnlich verfahren würden und unseren Schätzen dadurch für 1 Monat oder länger einige Transferleistungen gestrichen werden, ist schon was gewonnen. Allerdings wird wohl eher das Gegenteil der Fall sein – die Diskriminierungsklagen werden wohl zunehmen, damit sie noch mehr Kohle von uns Steuerzahlern abzocken können.

    Mir persönlich ist die Nationalität eines Bewerbers völlig wurscht, solange der Aufenthaltstitel eine Einstellung ermöglicht. Ich hatte vor einigen Jahren mal einen Bewerber, der zwar einen Aufenthaltstitel und eine Arbeitserlaubnis hatte, wir ihn aber dennoch aufgrund weiterer Gesetze nicht einstellen durften, da seine Arbeitserlaubnis begrenzt bezüglich der Tätigkeiten war. Dies habe ich ihm so gesagt. Am nächsten Tag rief dann das Arbeitsamt und fragte nach, warum wir den Bewerber nicht einstellen können. Da habe ich die gute Dame auf die vom Arbeitsamt ausgestellte Arbeitserlaubnis hingewiesen, daß wir ihn nicht einstellen dürfen, was die Bearbeiterin dann ganz verdudzt bestätigt hat.

    Neenee, mir braucht keiner was erzählen. Ich bin nun seit über 9 Jahren im Personalbereich tätig, da macht mir keiner ein X für ein U vor.

  42. Ayshe arbeitet nun auch schon seit 20 Jahren im Fernfahrerbordell Rastatt/Hof. Das kann die andere Ayshe sicher auch, denn Fernfahrer legen weder beim Essen noch beim Poppen Wert auf Qualität.
    Auch Oberlippenbärte sind denen egal.

  43. #41 Panzerkeks (06. Jan 2009 16:20)

    Es ist relativ wurscht von welchem Zweig des Stammes „Nimm!“ die Guteste kommt. Undankbar und dreist ist sie, so oder so.

  44. #28 karl-friedrich (06. Jan 2009 15:41)

    Selbstmord. Traurig, dass die, die etwas für unsere Gesellschaft geleistet haben, sich eher zu Selbstmord verleiten lassen, als all die Serienkriminellen und Sozialstaatsmigranten.

  45. @ Israel_Hands

    Eine echte Stewardess würde ich nie beleidigen. Ich nehme der Frau Hikal nur ihre Geschichte nicht ab. Das ist so ein bisschen wie der Berliner SPD-Politiker, der in einer kleinen Dönerbudenreihe arbeitet und auf seiner Webseite stehen hat, dass er Leiter eines mittelständischen Unternehmens mit mehrere Filialen sei. Bei der „leitenden Stewardess“ hier in diesem Fall muss man meiner Ansicht ein paar Stufen runterschalten (und was das angebliche Psychologie-Studium angeht sowieso).

  46. Der Begriff Saftschubse in der Überschrift ist, auch wenn er häufig von Flugreisenden gebraucht wird, so empfinde ich, verletzend, egal aus welchem Land ein(e) Flugbegleiter(in) oder Purser(in) kommt.

    Das Berufsbild einer Flugbegleiterin umfasst nämlich nicht nur das Verteilen von Getränken an Board eines Flugzeuges. Wenn jemand mal, so wie ich, auf einem Transatlantikflug mitbekommen hat, was passiert, wenn ein Passagier einen Herzinfarkt bekommt und zufälligerweise kein Arzt an Bord ist, dann bekommt man eine ungefähre Ahnung von diesem und Respekt für diesen Beruf.

    Damit bin ich auch bei einem anderen Blickwinkel auf PI: Ich kann jeden verstehen, der seine Wut, Enttäuschung und Hilflosigkeit über die Verhältnisse in D zum Ausdruck bringt. Wenn wir aber ernst genommen werden wollen, sollte das in einem angemessenen Tonfall erfolgen. Man kann sicherlich seine eigenen Eindrücke und Empfindungen anders ausdrücken, als durch Beschimpfungen oder einen Sprachgebrauch der in der Gosse üblich ist. Wo besteht eigentlich der Unterschied zwischen z.B.: Scheiß Kartoffel und Scheiß Musel? Wir werden nach meinem Dafürhalten uns auf einen Krieg zwischen den Bewohnern (Ich benutze hier absichtlich nicht das Wort Bürger, denn viele Immigranten sind ja keine Bürger sondern Bewohner Europas einstellen müssen, der seine Entstehung den unterschiedlichen Kulturen und Vorstellungen dieser europäischen Bewohner verdankt. Es gibt in keinem Land der Welt eine multikulturelle Gesellschaft, es gibt nur, wenn überhaupt, Parallelgesellschaften (Gettoisierung) und niemand wird sich diesem Phänomen entziehen können. Aus diesem Grund kann ich sogar Herrn Schäuble verstehen, wenn er eine gesetzliche Regelung für den Einsatz der Bundeswehr innerhalb Deutschlands propagiert. Wir müssen nicht immer davon ausgehen, dass alle Politiker die Realität ausblenden.

    Die Aufgabe der PI-Leserschaft, sollte dahingehend ausgerichtet sein, die Gefahren, die uns erwarten (bzw. schon vorhanden sind ) in nachhaltiger, eindrücklicher und angemessener Weise, dem unwissenden Mitbürger (und hier meine ich den Mitbürger und nicht den Mitbewohner ) klar zu machen und negative Weiterungen, wie z.B. weitere Zuwanderungen Zivilisationsunwilliger damit zu verhindern.

  47. #50 Paula (06. Jan 2009 16:35)

    Das ist ja das Tolle an diesen Rührstücken aus der Linkspresse: Wir können nichts, aber auch rein gar nichts von dieser „story“ nachprüfen. Es kann auch alles erstunken und erlogen sein. Davon gehe ich zwar nicht aus, aber dass die Migrantin sich alles ein bisschen zurechtbiegt steht für mich außer Frage.

  48. Warum hat es sie denn überhaupt zu dem Vorstellungsgespräch eingeladen, dieses „sehr deutsche Unternehmen“, wenn doch klar war, daß die Dame keine Chance hat?

    Ob die bei SPON vorher lesen, was sie so veröffentlichen?

  49. General:

    Wahre und weise Worte! Deswegen bin ich mit diesem Artikel hier auch eher nicht einverstanden.

  50. #37 4justice (06. Jan 2009 15:59)

    #26 Israel_Hands
    Danke für den Hinweis – ist mir nicht entgangen. Ich dachte mir das “deutsche Unternehmen” mehr als Sammelbegriff für alle möglichen Formen desselben, ob nun mehr oder weniger Deutsch [sic].
    Übrigens, selbst das “sehr deutsche Unternehmen” genießt meine vollste Sympathie, da nationalistisch und fremdenfeindlich keine Synonyme sind.
    In diesem Sinne: Peace. Das nächste Mal vielleicht erst nachfragen und dann kommentieren.

    Nachfragen – wo denn? Und warum? Sie hatten das halt verkürzt formuliert, so dass es dieser Erklärung von Ihnen bedurfte. „Nationalistisch“ sind Sie hoffentlich nicht eingestellt. Wie wäre es mit patriotisch? Auch ich entbiete ihnen im Sinne von Pat Condell: „Peace!“

  51. Wie bezeichnen eigentlich Psychiater eine Person, die ständig die Wirklichkeit verdrängt und Tatsachen und Fakten leugnet?

    Die Wahrheit ist, die Einwanderung aus dem islamischen Raum fand und findet hauptsächlich durch bildungsferne Schichten in das deutsche Sozialsystem statt.

  52. Danke für die passende Kommentierung, aber… muß man sich so ein krankes Gschwätz wirklich so ausgiebig reinziehen?
    Das ist doch nur noch peinlich, mehr nicht, es ist nichtmal originel. Die Tusse sollte sich in Brüssel bewerben, da passt sie hin und wir sind sie los…

  53. #1 General (06. Jan 2009 16:39)

    Der Begriff Saftschubse in der Überschrift ist, auch wenn er häufig von Flugreisenden gebraucht wird, so empfinde ich, verletzend, egal aus welchem Land ein(e) Flugbegleiter(in) oder Purser(in) kommt.

    An diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht, denn auch nach meinen Erfahrungen sind die Flugbegleiter/innen hochqualifizierte Leute.

    Ich erinnere mich da gerade an einen Fernsehbericht mit Filmaufnahmen von vor über einem Jahr, wo eben solche FlugbegleiterInnen (!) ALLE Fluggäste aus einer notgelandeten und bereits brennenden Maschine in einer sehr professionell organisierten Aktion gerettet haben, bevor die Maschine dann mit einem großen Knall explodierte.

    So etwas will gelernt und ständig trainiert sein; da gehört viel Sachkenntnis und vor allem Nervenstärke dazu.

    Otto-Normalbürger würde wohl in der enstehenden Panik alles durcheinander bringen.

  54. #51 General (06. Jan 2009 16:39)

    Wo besteht eigentlich der Unterschied zwischen z.B.: Scheiß Kartoffel und Scheiß Musel?

    Das weißt du nicht? Dann will ich es dir einmal erklären: das erste ist noch nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit, das zweite ist Aufruf zum Rassenhaß und gibt laut EU-Hate-Speech-Verordnung 3 Jahre Gefängnis.

    Noch Fragen?

  55. #7 Israel_Hands (06. Jan 2009 16:54)

    „“Nationalistisch” sind Sie hoffentlich nicht eingestellt. “

    Och Gottchen, noch einer der sein Heil in Wortklaubereien sucht.

  56. #45 Konflikte in der multikulturellen Gesellschaft am Beispiel der Hutu und Tutsi (06. Jan 2009 16:23)

    #23 Israel_Hands (06. Jan 2009 15:35)
    Herzchirurgen sind die Stewards und Stewardessen aber auch nicht gerade, gut zu erkennen an Ex-Stewardess Sabine Christiansen.

    Auch ich bin kein Herzchirurg. Oder Astronaut. Oder Quantenphysiker. Oder Steve Jobs. Dödel gibt’s in jedem Beruf. Sogar unter Herzchirurgen, Astronauten und Quantenphysikern. Oder IT-Tycoons.

  57. @ General

    Ich sehe das ein bisschen anders. Meiner Ansicht nach sind es nämlich gerade Frauen wie Frau Hikal mit ihrer stets fordernden und anklagenden Haltung diejenigen, die jeden integrationswilligen Einwanderer nach und nach mitdiskreditieren, gerade auch diejenigen aus moslemischen Ländern, die sich von dieser Haltung inzwischen distanziert haben.

    Frau Hikal tut nichts als auf dem Diskriminierungsticket zu segeln und schadet damit den Migranten insgesamt. Ihr Verhalten lässt außerdem darauf schließen, dass sie die Stelle nicht wirklich haben wollte, sondern das Ganze von Anfang an als Test angelegt war.

    Im Übrigen möchte ich auf ein kleines Detail hinweisen, denn Frau Hikal sagt, sie sei nicht „voll“ verschleiert gewesen, woraus sich schließe, dass sie beim Bewerbungsgespräch ein Kopftuch getragen hat.

  58. „Saftschubse“, da denke ich erstmal an Ypsilanti, auch so ein armes Diskriminierungsopfer.

  59. #11 Plondfair (06. Jan 2009 16:56)

    Es ging nicht um die unterschiedliche juristische Bewertung der Ausdrücke. Zu dem Problem habe ich hier im Blog schon an anderer Stelle Stellung bezogen.

    Es geht um unsere eigenen moralischen Vorstellungen und wie wir diese in der Öffentlichhkeit verkaufen. Wenn wir diese anstehende Auseinandersetzung gewinnen wollen, dann geht das nur, wenn wir uns in Wort, Bild, Schrift und Ton von unseren Gegnern positiv unterscheiden.

    Aber vielen Dank für den Hinweis, dass ich hier eine andere Sichtweise nicht berücksichtigt habe.

  60. #58 BePe (06. Jan 2009 16:55)

    Wie bezeichnen eigentlich Psychiater eine Person, die ständig die Wirklichkeit verdrängt und Tatsachen und Fakten leugnet?
    Die Wahrheit ist, die Einwanderung aus dem islamischen Raum fand und findet hauptsächlich durch bildungsferne Schichten in das deutsche Sozialsystem statt.

    Das fällt therapeutisch sofort unter Behandlungsbedarf – Schizophrenener Bereich – aber vermutlich der Autor selbst auch! 😉

  61. #13 Israel_Hands (06. Jan 2009 17:04)
    „Auch ich bin kein Herzchirurg. “

    Das habe ich keineswegs unterstellt.
    Dreh- und Angelpunkt ist, dass der Beruf der Stewardess kein Beruf mit überbordenden Anforderungen an die intellektuelle Kapazität derer, die diesen Beruf ausüben, ist.

  62. #14 Paula

    Hallo Paula,

    ich habe absichtlich keine Stellung zu diesen sonderbaren und für mich nicht nachvollzehbaren Vorwürfen von Frau Hikal Stellung bezogen. Auch ich habe mich im Laufe meines Lebens Bewerbungsgesprächen unterzehen müssen und da wurde ich (blond, Blauäugig, groß, väterlicher Migrationshintergrund: Hugenotten also ca. 250 Jahre zurückliegend und da wollten diese Personalchefs auch immer wissen aus welchem Stall ich komme. Da wurde auch eine betriebliche Kleiderordnung angesprochen und die Firmenphilosphie war auch immer ein Gesprächsthema. Keine Diskriminierung, sondern ganz normaler Alltag in deutschen Personalbüros. Wahrscheinlich ist das beim Spiegel alles ganz anders, denn sonst würden die ja solche Artikel nicht veröffentlichen.

    und nun noch weitere Gründe für mein Nichteingehen auf die Vorwürfe:

    1.) Ich war nicht dabei

    2.) wurde der Name durch den Spiegel geändert. Damit kann man die Geschichte nicht weiter verfolgen.

    3.) kenne ich selbst Fälle, wo sich Bewerber über das Antidiskrimminierungsgesetz eine zusätzliche Einnahmequelle (mehrere außergerichtliche Vergleiche) erschlossen haben.

    und nun noch herzliche Grüße, liebe Mitstreiterin (wenn ich den Namen Paula als weiblich richtig interpretiere)

  63. Liebe Frau Hikal, bitte nicht traurig sein. Auch wenn´s bei dem „sehr deutschen Unternehmen“ nicht ganz so nach ihren (islamischen) Wünschen lief. Wie sagte doch anno dazumal der „gütige Gesandte“: „Ihr seid die beste aller Gemeinschaften“! Es gibt ja noch Alternativen in Deutschland, Kartoffelland.

    Versuchen Sie´s doch in der Politik! Da schaffen Sie´s mit dem „Business Outfit“ ( ohne Burka) und ihrem Migranten Ticket garantiert zur „Integrationsbeauftragten“
    bei den Grünen, den Roten oder den rotlakierten Faschisten.

    Und wenn Sie beim hoffnungsvollen Start nicht gerade mal in der Disco Polizisten als „Nazischweine“ oder „Rassisten“ titulieren, schaffen Sie´s vielleicht sogar bis zur Vorsitzenden des Innenausschusses im Deutschen Bundestag!

    Ich wünsche Ihnen viel Glück!

  64. Die Bereicherung durch altorientalische Zuwanderer wird noch mehr Früchte tragen.

    In zwei Generationen rennen unsere ICE-Züge nicht mehr auf Rädern, sondern auf Beinen — Kamelbeinen.

  65. Kann es vielleicht sein, daß die ganze Geschichte vom Spiegel erfunden ist?

    Wenn nicht würde ich an der Stelle von Frau Hikal dieses Land so schnell wie möglich verlassen und meine Arbeitskraft ganz einem toleranten Land zur Verfügung stellen. 😉

  66. So ein Mist, trotz meines ausländischen Nachnamens wurde ich noch nie Diskreminiert.
    Im Gegenteil, das hat mir sogar geholfen wenn
    ich moslems verboten habe ihre Füße im Waschbecken des Pausenraums zu waschen um sich
    anschließend zum beten auf den Boden zu schmeißen.
    Mich konnte nie jemand als Nazi bezeichnen.
    Selbst unser Betriebsrat nicht.
    Mitlerweile dürfen die in meiner Abteilung noch nicht mal mehr beten. Aber viele sind auch nicht mehr über geblieben.;)

  67. #68 Konflikte in der multikulturellen Gesellschaft am Beispiel der Hutu und Tutsi (06. Jan 2009 17:16)
    #13 Israel_Hands (06. Jan 2009 17:04)
    “Auch ich bin kein Herzchirurg. ”

    Das habe ich keineswegs unterstellt.
    Dreh- und Angelpunkt ist, dass der Beruf der Stewardess kein Beruf mit überbordenden Anforderungen an die intellektuelle Kapazität derer, die diesen Beruf ausüben, ist.

    Als Unterstellung hab ich das auch nicht verstanden. Herzchirurg zu sein gilt ja nicht als Schande.

    Fluglinien-Bordpersonal: Ich finde nicht, dass es gegen Frau Hikal spricht, als Stewardess gearbeitet zu haben. Eher im Gegenteil. Wenn wir beide da unterschiedlicher Ansicht sind, dann sei das so. Meinungsfreiheit hat nur Sinn bei Meinungsvielfalt.

  68. Ich werde oft auf meine besondere Körpergröße angsprochen. Auch neulich bei einem Bewerbungsgespräch fragte mich mein Gegenüber gleich zur Begrüßung voller Erstaunen: „Wie groß sind Sie eigentlich?“ Die schreckliche Diskrimminierung muss ich mir ständig anhören. Langsam wird es Zeit für eine Klage^^
    Ich wundere mich, abgesehen von der Lächerlichkeit des Artikels, überdies über die stilistische Qualität. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Siebtklässleraufsatz mal seinen Weg auf die SpOn-Hauptseite findet.

  69. Als „German“ werde ich hier in den USA auch staendig diskriminiert, weil mich alle nett fragen, wo ich herkomme, lol.

    Und das perfekte Englisch dieser Saftschubse bestand wahrscheinlich darin, fehlerfrei „What do you want to drink?“ aussprechen zu koennen. Ich spreche und schreibe seit Jahrzehnten Englisch, wuerde mich aber wohl nie als „perfekt“ englisch sprechend outen. Auch wenn ich seit Jahren hier in den USA lebe. Ich wuerde mich sogar als Deutscher nicht als perfekt sprechend outen, auch wenn ich sehr gut Deutsch kann. Aber Fehler machen alle mal.

    Wenn man nur Geld will, aber nicht arbeiten, gibts doch Hartz4. Mit der Einstellung dieser Saftschubse doch genau das Richtige. Oder mal in die hessische SPD eintreten.

    Der SPON ist rotbrauner Muelllieferant.

  70. Danke für den Superbeitrag, Paula.

    Die Türkin hat wieder mal keine Ahnung, wie das Spiel läuft. So ein Personaler bekommt auf eine Stellenanzeige Hunderte von Bewerbungen. Dann lädt er Stücker Fünf zum Vorstellungsgespräch ein. Den in der Bewerbung angegebenen Qualifikationen begegnet er mit Skepsis, vor allem dann, wenn es um Qualifikationen geht, die nicht durch Zeugnisse untermauert sind. Der Bewerber muss dann natürlich versuchen, dem Personaler im Bewerbungsgespräch vertrauen in seine Fähigkeit zu geben, ihn von seinen Fähigkeiten, wie es nur irgend geht, zu überzeugen.

    Die Personaler dieser Firma geben sich wirklich Mühe, die bestgeeignete Person für die Stelle zu finden, weil auf die Bewerbungsgespräche noch eine weitere Auswahlrunde stattfindet. Da wird dann noch für einen Psychologen ein Heidengeld ausgegeben. Die Türkin sollte sich als Psychologin für solche Auswahlverfahren anbieten.

    Korrekt gekleidet zu sein, ist nicht schwer, wenn einem der Arbeitgeber eine Uniform zur Verfügung stellt. Sonst ist das natürlich eine kostspielige Angelegenheit. Gerade auch für Hochschulabsolventen.

    Nicht umsonst spricht man von der Generation Praktikum, viele Hochschulabsolventen bewerben sich für ein Praktikum, das nur sehr gering vergütet ist. Sie sind erstmal überglücklich, wenn sie eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten.

    Finanzdienstleister bieten auch Praktika an. Die werden aber über Provision vergütet, dabei ist der Anfänger in einer tiefen Vergütungsstufe, denn die Vergütungsstufen richten sich nach dem Umsatz, den ein Vertreter macht. Mit eben mal ein bisschen Geld verdienen ist da nichts. Bei ausländischen Studenten aus Nicht-EU-Ländern kann es dann noch Probleme geben, dass ihr Aufenthaltsstatus eine freiberufliche Tätigkeit nicht erlaubt. Dann gibt es überhaupt keine Provisionen.

    Aber da zeigt sich dann erst, wer sich in der bundesrepublikanischen Leistungsgesellschaft durchbeißt. Auch ohne überhaupt einen Cent verdient zu haben, holt sich der anpassungswillige, leistungsbereite Nicht-EU-Ausländer sein Praktikumszeugnis ab. Gelernt hat er viel, wie man sich kleidet, wie man sich benimmt, wie man deutsch redet usw.

    Der Personaler, der dieses Zeugnis zu Gesicht bekommt, weiß natürlich nicht, dass der Bewerber dafür nichts verdient hat, aber der Hochschulabsolvent kann im Bewerbungsgespräch schon wesentlich besser auftreten, als wenn er das Praktikum nicht gemacht hätte.

    Um mal eben Geld zu verdienen, geht man als Frau normalerweise kellnern.

    Zum Schluss hätte ich an Euch noch eine Frage, wann sollte sich Hochschul- und Praktikumsabsolvent online, wann postalisch bewerben?

  71. Ob die Gudste nun barhäuptig oder bekopftucht war, lässt sich nicht eindeutig feststellen, nur vermuten. Obwohl mir ein Business-Kostüm in Verbindung mit einem Kopftuch eher komisch erscheint.

    Ich will aber noch einmal auf die Namen zurückkommen, was ich in dem anderen Thema schon anschnitt. Wenn das Kind eines Deutschen und eines Ausländers hier aufwachsen soll und trotzdem einen Vornamen aus dem Kulturkreis des Ausländers bekommt, ist das entweder ziemlich blöd von der Mutter (Dann läuft in Görlitz ein Abdul Göde rum) oder gezielt vom (oft) ausländischen Vater mit „muslimischen Migrationserfahrungen“ bewußt so entschieden bzw. durchgesetzt wird. Hier wird, wie auch bei der Asiyah Hikal, vorsätzlich in Kauf genommen, dass die Kinder wegen der Namen und damit vermeintlichen Herkunft später Fragen beantworten müssen und sie einer auffälligen Bevölkerungsgruppe zugeordnet werden. Eine Dörte Hikal oder Susanne Hikal hätte deutlich weniger Probleme. Ich sehe da auch vom Vater eine bewußte Abgrenzung zu unserer Kultur.

    Personalentscheidungen, gerade bei einer Unmenge von Bewerbungen, sind nicht immer einwandfrei und ohne Vorurteile. Bei begrenzter Zeit muß der Entscheider nach gewissen Kriterien eine Vorauswahl treffen, oft entscheidet die äussere Form über das Erreichen der ersten Runde. Und ja, Namen sind auch ein Kriterium, machen wir uns nichts vor. Wer als Personalchef viel Ärger mit Türken hattem wird einen Mehment Korkmaz aussondern, egal wie kompetent der vielleicht ist. In 15 bis 20 Jahren werden Personalchefs noch nach bestimmten Vornamen filtern, die auf einen bildungsfernen Hintergrund schliessen lassen (Kevinismus).

    So wie die Einwanderer in den USA irgendwann ihre Namen anpassten, aus Johannes Müller einen John Miller machten, so wäre es auch hier sinnvoll, wenn Frau Asiyah Hikal sich z.B. Anna Hickel nennen würde. Das würde ihr Leben deutlich erleichtern und sie könnte sich vom ungebildeten Pöbel abheben.

    Allerdings ist zu bedenken, dass bei einer abzusehenden islamischen Übernahme des Landes und eines möglicherweise ab 2075 eingeführten Moslemnachweises im Stammbaum schon eine dem Namen nach islamische Grossmutter auftaucht und das das Überleben erleichtern wird.

    Im übrigen hätte ich sie nach dem beschriebenen Auftritt auch nicht genommen.

  72. #9 terminator

    Erstens, was irgendwelche Niggemeiers, Nähers und andere Irre denken, interessiert glaube ich nicht wirklich jemanden. Selbst wenn hier nur der Pabst seinen Segen in den Kommentarbereich schreiben würde, hätten diese Linksaffen was an PI auszusetzten.

    Zweitens glaube ich kaum, dass die Personalchefin wiklich unprofessionell war. Sie hatte vermutlich tatsächlich Interesse an einer Zusammenarbeit mit dieser Muselfrau. In einem „sehr Deutschen“ Unternehmen würde sich die Muselfrau im täglichen Arbeitsleben aber solche Fragen nunmal durchaus gefallen lassen müssen, ohne gleich jedes Mal Unfrieden beim Betriebsrat zu stiften oder gar zum Anwalt zu rennen. Sie hat nichtmal den ersten Satz vom Bewerbungsgespräch überstanden und sich selber abgeschossen.

    Schon dumm die Muselfrau.

  73. #24 Israel_Hands (06. Jan 2009 17:34)

    Es spricht nicht gegen sie, begründet aber auch keinen gerechtfertigten Hochmut.

  74. #12 Konflikte in der multikulturellen Gesellschaft am Beispiel der Hutu und Tutsi (06. Jan 2009 17:02)
    #7 Israel_Hands (06. Jan 2009 16:54)

    ““Nationalistisch” sind Sie hoffentlich nicht eingestellt. ”

    Och Gottchen, noch einer der sein Heil in Wortklaubereien sucht.

    Es gibt viele Gründe, die für einen bewussten und genauen Sprachgebrauch – meinetwegen für Wortklauberei – sprechen. U. a., dass wir im gefährlichen Zeitalter allgegenwärtiger wortklauberischer Anwälte leben, „kleine, gemeine Kerle“, die sich (bildlich gesprochen) im Bedarfsfall jederzeit aus der Handtasche ziehen und aufblasen lassen.
    Das gilt nicht unbedingt für diesen Fall, aber allgemein durchaus, weswegen ich immer bereit bin, Wortklauberei in Schutz zu nehmen.

  75. Sie glauben, nur Deutsche seien in der Lage, mehr als eine Sprache zu sprechen. Aber nicht so unkultivierte Kameltreiber, wie mein Vater einer war.

    Ich kenne solche Fälle, einer davon wohn neben mir. Spricht 4 Sprachen, aber keine davon richtig und Deutsch sogar am schlechtesten, obwohl er inzwischen die Hälfte seines erbärmlichen Daseins hier lebt.

    Und selbstverständlich ist die Brut solcher Primitivlinge geistig ebenso beschränkt.

    In ihrem ganz persönlichen Fall, widerspreche ich nicht.

  76. #30 Konflikte in der multikulturellen Gesellschaft am Beispiel der Hutu und Tutsi (06. Jan 2009 17:49)
    #24 Israel_Hands (06. Jan 2009 17:34)

    Es spricht nicht gegen sie, begründet aber auch keinen gerechtfertigten Hochmut.

    Ich stimme Ihnen zu. Es mag Hochmut begründen, aber rechtfertigt ihn natürlich nicht.
    (Ja, ich weiß, ich hätte vermutlich einen guten Anwalt abgegeben.)

  77. #31 Israel_Hands (06. Jan 2009 17:50)

    Gegen Präzision und Genauigkeit spricht nichts. Begriffe wie „patriotisch“ oder „national(istisch)“ sind aber keineswegs eindeutig und umumstößlich definiert, so dass nichts dagegen spricht auch die letzteren Begriffe positiv besetzt zu gebrauchen.

  78. #72 erik v. kirkenes (06. Jan 2009 17:29)

    Kann es vielleicht sein, daß die ganze Geschichte vom Spiegel erfunden ist?

    Wenn nicht würde ich an der Stelle von Frau Hikal dieses Land so schnell wie möglich verlassen und meine Arbeitskraft ganz einem toleranten Land zur Verfügung stellen. 😉

    Möglicherweise war der Fall nur konstruiert worden, um die angeblich rassistischen Vorurteile der Deutschen (Kommentatoren) rauszuholen, mal abzuschätzen, wie die Lage für das 68er Gesocks aussieht. Ein Test, wie ihre Schulaufsätze mit der Nazikeule noch beim Publikum ankommen oder ob sie sich eine neue antideutsche Propaganda aus den Roten Socken ziehen müssen? :mrgreen:

  79. „Dass Angehörige anderer Kulturen oft von vornherein mit mehr als nur einer Sprache aufwachsen, wissen viele Deutsche nicht. Sie glauben, nur Deutsche seien in der Lage, mehr als eine Sprache zu sprechen.“

    „Aber die Mentalität dahinter bleibt die alte: engstirnig und unflexibel.“

    „Ich sagte: “Es ist mir während meiner neunjährigen Tätigkeit als Flugbegleiterin und Chefin der Crew gelungen, flapsige Bemerkungen zu unterdrücken. Ich denke, mir wird dies auch weiterhin gelingen!”

    Diese Frau ist in ihrem ganzen Auftreten schlichtweg unverschämt und extrem arrogant. Aus ihren Zeilen spricht zudem purer, offener und geifernder Rassismus. Wer so schreibt, benimmt sich auch dementsprechend. Eine solche Person würde ich auch nicht einstellen. Punkt.

  80. #33 Israel_Hands (06. Jan 2009 17:54)

    Vielleicht doch noch mal das mit dem Herzchirurgen versuchen

  81. #34 Konflikte in der multikulturellen Gesellschaft am Beispiel der Hutu und Tutsi (06. Jan 2009 17:54)
    #31 Israel_Hands (06. Jan 2009 17:50)

    Gegen Präzision und Genauigkeit spricht nichts. Begriffe wie “patriotisch” oder “national(istisch)” sind aber keineswegs eindeutig und umumstößlich definiert, so dass nichts dagegen spricht auch die letzteren Begriffe positiv besetzt zu gebrauchen.

    „Patriotisch“ ist bei mir klar positiv besetzt, „Nation“ ebenfalls. „Nationalistisch“ aber nicht, weil es von „Nationalismus“ kommt und damit in die Kategorie der ganzen -ismen fällt (Islamismus, Rassismus, Nationalsozialismus, Terrorismus, Fanatismus, … – auch Zionismus wird ja nur mit negativer Konotation gebraucht). Wer sich als Patriot bezeichnet, gilt als Vaterlandsfreund, wer sich als Nationalist bezeichnet, wird – ob zu recht oder nicht – als Vaterlandsfanatiker eingestuft. Es gibt auch keinen Grund, finde ich, sich Nationalist statt Patriot zu nennen. Außer man WILL sich so positionieren wie es nun mal für die meisten Ohren klingt.
    Es bringt wenig, etwas „positiv besetzt zu gebrauchen“, wenn es überall negativ besetzt verstanden wird. Das führt zu unangenehmen Missverständnissen und Kommunikationsproblemen.

  82. #85 Islamophober (06. Jan 2009 17:57)

    Du hast völlig recht.

    Ich traue den MSM wirklich alles zu.

  83. #37 Konflikte in der multikulturellen Gesellschaft am Beispiel der Hutu und Tutsi (06. Jan 2009 18:09)
    #33 Israel_Hands (06. Jan 2009 17:54)

    Vielleicht doch noch mal das mit dem Herzchirurgen versuchen.

    Um auf dieses Handwerk umzusatteln, bin ich etwas zu alt, um mich ungelernt darin zu versuchen, zu menschenfreundlich.

  84. Bloggen und Internet haben in den letzten Jahren viel bewirkt – es sind aber immer noch viel zu Wenige denen die Augen geöffnet wurden.

    Der Weg immer mehr Leute an das Internet zu bringen führt über Flugblätter mit Texten und Verweisen / Links zu den vielen verschiedenen Blogs die um die Sache der Freiheit und Grundgesetztreue kämpfen.

    Diese müssen möglichst breit verteilt werden – Briefkästen, Scheibenwischer, Bussen, Straßenbahnen, Theater, Kinos, Schwimmbäder, Straßen vor Kaufhäusern, …

    Die ganze „Solidarnosc“-Bewegung die den kommunistischen Machtbereich zum Sturz gebracht hat war auf Flugblättern aufgebaut – zugegeben in einer jahrelangen, gefährlichen Flugblätter-Sisyphos-Arbeit!

    Internet kann man jederzeit abschalten – „Flugblättern“ ist NICHT ZU STOPPEN!!!

    Das haben die sozialistischen, mörderischen Weltverbesserer im ehem. Ostblock erfahren müssen, das wird auch unseren volksumerzieherischen, realitätsverweigernden Dressureliten passieren!

    Übrigens – ein S/W Laser-Drucker und 500 Blatt Papier kosten – neu gekauft – um die 120€.

    Soviel müsste Jedem seine Freiheit Wert sein…

  85. Es ist allerdings unnötig, Stewardessen zu beleidigen. Das ist ein Beruf, für den in der Tat strenge Auswahlkriterien erfüllt werden müssen und der viel Disziplin verlangt. Egal, ob Frau “Hikal” ihn mal ausgeübt hat oder nicht.)

    Wenn ich mich richtig erinnere ist das absolute K.O. Kriterium ein bestimmte Grösse. Über alles andere lässt sich reden.

    Ich erinnere mich da gerade an einen Fernsehbericht mit Filmaufnahmen von vor über einem Jahr, wo eben solche FlugbegleiterInnen (!) ALLE Fluggäste aus einer notgelandeten und bereits brennenden Maschine in einer sehr professionell organisierten Aktion gerettet haben, bevor die Maschine dann mit einem großen Knall explodierte.

    So etwas will gelernt und ständig trainiert sein; da gehört viel Sachkenntnis und vor allem Nervenstärke dazu.

    So toll ist das auch wieder nicht, schliesslich brauchts dafür nur 1/4 Jahr Ausbildung, jeder Gärtner, Metzger, Fliesenleger muss 3 Jahre +/- lernen.

    Und dabei lernen die halt hauptsächlich solche Sicherheitssachen.

    Wobei das absolut nichts gegen den Beruf heissen soll. Der ist ganz bestimmt sehr anstrengend, ich möchte den zumindest nicht machen.

    Das ist halt ein Beruf, der von solchen zum Glück sehr seltenen Ausnahmesituationen abgesehen, recht eintönig ist.

  86. #16 corvus (06. Jan 2009 15:27) Der hämische Ton hier im Artikel ist nicht besonders passend. Wo wir gerade bei Fremdsprachen sind: “Auditur et altera pars” – hören wir uns doch mal die Argumente beider Seiten an.

    ——

    Ich finde den Ton insofern angebracht, da er dem Tonfall im SpOn-Artikel entspricht.

    Alles deutet darauf hin, dass die Dame nicht so aufgetreten ist, wie man das von einer Bewerberin für einen Job mit Publikumsverkehr erwartet hat.

    Als Diplom-Psychologin ist sie für den Job einer Empfangsdame überqualifiziert, und das ist im Allgemeinen eher von Nachteil als von Vorteil,

    und da es ihr zudem an Selbstbewusstsein nicht zu mangeln scheint, im Gegenteil, kann man sich vorstellen, wie sie bei dem Bewerbungsgespräch aufgetreten ist.

  87. dem Anlass angemessenen Kleid

    Ob ein Kleid für diesen Anlass angemessen war wage ich sehr zu bezweifeln!

    Ich sagte: “Es ist mir während meiner neunjährigen Tätigkeit als Flugbegleiterin und Chefin der Crew gelungen, flapsige Bemerkungen zu unterdrücken. Ich denke, mir wird dies auch weiterhin gelingen!”

    1. Anscheinend ist es Frau Hikal nicht möglich flapsige Bemerkungen zu unterdrücken und 2. „Chefin der Crew“? Wie ist das denn bitte möglich bei dieser grauenhaften Diskriminierung in Deutschland? Wie konnten die bösen und rassistischen Deutschen nur so etwas zulassen?

    Nun ja, was hier beschrieben wird von Frau Hikal sieht wie ein ganz normales Vorstellungsgespräch aus. Wenn Frau Hikal sich aber schon von vorn herein diskriminiert fühlt, weil man sie „wenige Minuten“ warten lassen hat, dann kann das auch nur schief gehen.

    Ich kann nur sagen: mein Vor- und Nachname sind für keinen Deutschen auszusprechen, auch sehe ich nicht „sehr deutsch“ aus und dennoch habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht!
    Wenn man nach Diskriminierung sucht, dann kann man sie überall finden!

  88. Vor wenigen Wochen wurde folgender Fall vor Gericht verhandelt:

    Eine mit einem Deutschen verheiratete Deutsche türkischer Abstammung hatte ihr Türkentum entdeckt und ihren Arbeitgeber wegen angeblicher rassicher Diskriminierung auf € 500.000 verklagt.

    In England verklagt jetzt eine Migrantin ihren Arbeitgeber auf 1.000.000 Britische Pfund – ebenfalls wegen angeblicher rassischer Diskriminierung.

    Als Arbeitgeber muß man doch total bescheuert sein, wenn man solche Leute einstellt. Ein faules Ei im Korb – und man ist bankrott.

  89. Wäre die Personalerin fremdenfeindlich, hätte sie die Dame gar nicht erst zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Schließlich ist der Migrationshintergrund doch ihrem Namen entnehmbar.

  90. Im angelsächsischen Sprachraum würde man die Dame wie folgt abqualifizieren: „She has a chip on her schoulder“!

    Will heissen, sie hat extreme Minderwertigkeitskomplexe und versucht das mit „nass-forschen“ bzw. arroganten Gehabe zu kaschieren.

    Bei ihr kommt natürlich noch erschwerend hinzu, dass sie aus einer Religions- bzw. Ideologiegemeinschaft kommt, der vom „gütigen Gesandten“ versprochen wurde. „Ihr seid die beste Gemeinschaft der Welt!“

    Da passt es natürlich nicht ins selbstgebastelte Weltbild von Frau Hikal, dass bei einem Vorstellungsgspräch (noch) nicht die Relidionszugehörigkeits zählt, sondern Anpassungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Qualifikation.

    Soweit so schlecht. Aber was noch viel schlimmer ist: Offensichtlich sitzen bei SpOn nur noch (von wenigen Ausnahmen abgesehen) linke Dummschwätzer! Herr Augstein würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erleben müsste, was aus seinem weltweit renommierten Wochenmagazin geworden ist.

  91. Vielleicht sollte Frau Hikal es statt mit einem aufblasbaren Anwalt mal mit einem hochwertigen (und halal) Dildo versuchen?

  92. Europäischer Vorname, Südeuropäischer Nachname und beantworte sehr gerne Fragen zu dieser Kombination.

  93. Also, bei jedem Einstellungsgespräch bin ich, auf Grund meines Namens, auf meine Nationalität angesprochen worden. Na und Komma?
    Dann ging´s zur Sache! Und da haben die mir ein Loch in die Kniescheibe gefragt!
    Meine Kollegen haben dann mit meinem Familiennamen ihre Wortspiele getrieben und ich mit den ihren. Da kamen wirklich witzige Sachen heraus, besonders bei meinem.
    Also in eine Selbsthilfegruppe bin ich nicht gegangen auch bedurfte ich keiner sozialpsochologischen Therapie und war auch nicht „betroffen“.
    Übrigens meine Kollegen, die an ihrer Hautfarbe als „nicht deutsch“ zu erkennen waren, wurden ausschliesslich nach ihrer Leistung beurteilt. War wohl auf dem Mars?
    Diese widerlichen deutschen Nazifaschisten beurteilen einen Menschen nach seiner Leistung. Geradezu widerlich!

    Das ist doch alles ein mieses Fake vom Spon.
    Etwas hasserfüllteres als Spon gegen die eigenen Landsleute ist schon paranoid.

  94. Man stelle sich mal vor, diese Dame würde als Empfangsdame eingestellt und sie erschiene nach Ablauf der Probezeit mit einem Kopftuch zum Dienst.

    Natürlich bekäme sie dann die Kündigung und würde entweder eine saftige Abfindung rausholen oder klagen, klagen und klagen, bis vor’s Bundesverfassungsgericht.

  95. @ Arno S.

    Geht mir ähnlich. Kein Uni-Seminar, kein Vorstellungsgespräch, wo ich nicht erst mal ausgiebig über meinen Namen und die Herkunft befragt wurde. Immer mit positivem Interesse, nie was Negatives. Und der Vorteil ist, dass sich die Leute den Namen dann eher merken, wenn man sich mit ihnen darüber unterhalten hat.

    Viel schlimmer ist man doch dran, wenn man solche deutschen extremen Namen hat wie „Dickerwanst“ oder „Missgeburt“ oder „Schweinebauch“ oder was richtig Anstößiges. Also solche Leute haben doch wesentlich Schlimmeres auszuhalten. Kann man sich einen Nachrichtensprecher oder einen Bundeskanzler vorstellen mit einem solchen Namen? Oder eine Empfangssekretärin, die so heißt und sich am Tag 1000 x am Telefon melden muss? Wenn man schon Diskriminierung beklagt, dann müssten Deutsche mit solchen Namen doch ein eigenes Anti-Diskriminierungsministerium erhalten.

  96. # Yaab
    Sie rächen sich wohl eher dafür, was ihnen selbst von ihren gewalttätigen Vätern, in der Kindheit, angetan wurde. Die Gewalttätigkeit der
    muslimischen Väter ist enorm. Als MuslimIn darf man den Vater nicht hassen, also wird ein Sündenbock gesucht, auf den man die eigenen Frustrationen überträgt, den man hassen darf, z. B. Menschen in den westlichen Ländern und in
    Israel.

  97. „schien das übergangsweise genau das Richtige für mich“

    „übergangsweise“ könnte man auch als Flugbegleiterin arbeiten. Da ist sie wohl rausgeflogen.

    Die haben ihr doch einfach angemerkt, dass sie eine Zicke ist.

  98. Ich fratge übrigens häufig Leute nach der Herkunft, wenn mir der Name auffällt – ich finde einfach spannend, welche Geschichte die Leute haben.

    Bei Spaniern kann daraus ein Gespräch entstehen, bei Muslimen gibts gern mal Stunk. Mein Schluss daraus: Die verachten sich selber.

  99. Die gute Frau ist mit völlig überzogenen Erwartungshaltungen in das Gespräch gegangen.
    Sie wurde eingeladen und alleine das zeigte schon ein gehobenes Interesse der Firma sie – auch als Türkin – kennen zu lernen. Sie war eine potentielle Kanditatin, an die lediglich ein paar Ansprüche gestellt wurden, wo man sehen wollte ob sie diese zur Zufriedenheit erfüllt.

    Das Menschen aus dem islamischen oder osteuropäischen Kulturgreis öfters eine schlechte Erfahrung machen wie Westler ist nun mal so. Dafür gibt es verschiedene Gründe.
    Durch etwas höhere Professionalität bei der Bewerbung kann man dem aber entgegenwirken.
    Letztendlich sind solche Gespräche nichts anderes als zu führende Verhandlungen

    Wenn ich Verhandlungen zu führen habe, weis ich um meine Schwachpunkte und wenn ich der Meinung bin ich könnte mit einem in eine Schublade landen, bereite ich mich darauf vor und habe zumeist guten Erfolg.
    Hat der Verhandlungspartner wirklich andere Vorstellungen, kann ich machen was ich will. Ich erfülle sie nicht, hake das ab und gehe zum nächsten Kunden.
    Die Frage nach der Nationalität ist allzumenschlich und eine freundliche Antwort z.B.: mit Erweiterung „Meine Eltern komme aus Ismir …“ und zwei drei weitere nette Sätze über die Gegend haben so manche Tür erst richtig geöffnet und den Bewerbungskandidaten so richtig interessant.
    Bei dem Artikel zeigt sich, dass Journalisten oft keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit der Menschen haben.
    Muslime wird er bestätigen. Personalleute wird er kritischer werden lassen.

    Nein, ich bin kein Personaler 😉

  100. #3 AnZo

    Wer außer total verblendete GutmenschInnen hätte für diese arrogante Dümmlichkeit Verständnis? “Ich will den Job gar nicht, habe ihn nicht nötig, ich brauche bloß mal Geld” – sind das SypathiträgerInnen?

    So ist es. Letztlich muss man nur die Bereicherer vermehrt selbst zu Worte kommen lassen. Niemand kann die Aversion gegen Türken so gut anheizen wie sie selbst, wenn sie den Vorhang fallen lassen. Und die Selbstbeherrschung, ihn nicht fallen zu lassen, haben doch nur einige wenige.

  101. #7 Israel_Hands (06. Jan 2009 16:54)

    Ich verstehe Ihre Kritik, aber: der Ton macht
    die Musik. Bevor Sie mir oder irgendeinem
    anderen hier im Blog noch einmal vorwerfen,
    unzulässig zu kommentieren, fragen Sie sich
    erst einmal, wie es Ihr Gegenüber gemeint
    haben könnte, ohne gleich reflexartig
    in die Offensive zu gehen und einen zum
    Dilettanten abzustempeln.

    Ich fand es einfach nur überflüssig, in
    Deutschland von einem „deutschen“ oder „sehr
    deutschen Unternehmen“ zu sprechen. Vielleicht
    machen Sie sich diesen Zusammenhang noch
    einmal bewusst.

    „Nationalistisch“ ist, wie Sie zurecht sagen,
    hierzulande leider negativ konnotiert, weshalb
    „patriotisch“ vielleicht der bessere Begriff
    gewesen wäre. Dennoch: ein gesundes National-
    bewusstsein mangelt diesem Land offen-
    sichtlich, sonst würde es sich nicht selbst
    aufgeben. Ein Unternehmen, das deutsche
    Interessen vorrangig (!) vertritt, tut m.E.
    nichts Falsches. Zu rassistischem bzw.
    diskriminierendem Verhalten besteht hier immer
    noch ein Unterschied. Rechtsextremistische
    Ansichten habe ich noch nie geteilt und werde
    sie auch nie teilen. Von dieser Vermutung
    möchte ich mich frei machen.

    Einen schönen Abend noch!

  102. Wer dieses Märchen aus 1001 Nacht glaubt, ist selber schuld. Eine Geschichte, geschrieben für die Gutmenschen der Republik. Schneuz!

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