„Der Einwanderer muss die Hauptarbeit leisten!“

Warum ich Deutschland liebe!Ich wurde 1986 als Kind russlanddeutscher Eltern in der damaligen Sowjetunion, Republik Kasachstan geboren. Wer die traurige Geschichte der Deutschen in Russland kennt, wird sich nicht wundern, wenn ich offen zugebe, dass meine Familie weitgehend russisch sozialisiert war. Dennoch herrschte bei uns ein sehr klares Verständnis, dass wir Deutsche sind und in uns allen keimte die Hoffnung und der große Traum, eines Tages „ins gelobte Land“ heimzukehren.

(Gastbeitrag zur PI-Serie “Warum ich Deutschland liebe!”)

Anders als viele von Euch an dieser Stelle vermuten, waren wir keine klassischen Wirtschaftsflüchtlinge. Meiner Familie ging es wirtschaftlich gesehen sogar besser als dem Rest der Bevölkerung. Was uns lockte, war die simple Tatsache, in Deutschland wieder „unter Deutschen“ zu sein und der dauernden Diskriminierung als Deutsche in der SU zu entfliehen.

Entsprechend groß war die Enttäuschung bzw. Ernüchterung, als wir in Deutschland ankamen. Ironischerweise wurden wir sofort und von den meisten hier als „Russen“ abgestempelt… Meistens rührt diese Ignoranz und Ablehnung aus der Unwissenheit der Deutschen über ihre eigene Geschichte. Alle wissen sie von den bösen Taten der Deutschen, aber anscheinend niemand weiß, dass auch Millionen von Deutschen getötet, vertrieben und unterdrückt wurden. Im Falle meines Volkes sogar jahrzehntelang… Für mich ist diese Denkweise, diese geschichtlichen Scheuklappen, eine kollektive und systematische Konditionierung der Denkweise.

Wie auch immer. Wir kamen 1993 an. Ohne Deutschkenntnisse, meine Eltern ohne Anerkennung ihrer Berufe und ohne Geld. Wie Millionen von anderen Einwanderern mussten auch wir von Null anfangen. Und wissen Sie was? Es funktionierte! Meine Eltern nutzten die angebotenen Sprachkurse und auch zu Hause lernten wir, z.B. über TV, bewaffnet mit Wörterbüchern, sehr bald die deutsche Sprache. Wo ein Wille, da ein Weg… Ich als Einwanderer bzw. Einwandererkind kann mich über diese ständigen Debatten und Selbstanschuldigungen der Deutschen zum Thema Integration nur schlapp lachen. Wie integriert man den Einwanderer richtig? Meiner Meinung gar nicht! Ich meine, man kann einem Mann die Hand reichen, aber man kann ihn nicht aus eigener Kraft hochziehen. Er muss die Hauptarbeit leisten! Und genau diese helfende Hand bietet Deutschland seinen Einwanderern. Wer dieses Hilfsangebot ausschlägt, dem kann auch nicht geholfen werden. Wer Arbeit sucht, der muss Deutsch lernen und sich anstrengen. Gerade als Einwanderer bedarf es dabei sogar doppelter Anstrengung!

Was ich an Deutschland liebe ist die Tatsache, dass dieses Land seinen Bürgern alle nötigen Chancen, Freiheiten und Rechte gibt, die man für ein glückliches Leben braucht. In Deutschland kann man tatsächlich noch seines Glückes Schmied sein. Und das ist längst nicht selbstverständlich. Es ist schade, dass den meisten Deutschen selbst diese Perspektive fehlt.

Denn wenn die Deutschen diese Perspektive hätten, würden sie auch wieder stolz auf ihr Land und ihre Kultur sein und würden nicht mehr tatenlos zusehen, wie eine gemeingefährliche Ideologie, getarnt als Religion, dieses Land und diese Kultur Stück für Stück abschaffen will. Was in diesem Land gerade vor sich geht, erinnert mich an Max Frischs Biedermann und die Brandstifter.

Was wir alle einsehen müssen, ist, dass wir Verantwortung für dieses Land tragen. Man hat es uns in gutem Zustand übergeben und nichts geringeres verlangen die Generationen nach uns.

Und ich persönlich habe auch keine Lust in 40 Jahren als Rentner morgens von einem Muezzin geweckt zu werden, geschweige denn, dieses Szenario im Hinblick auf meine Kinder und Kindeskinder weiterzudenken.

Gruß,

Roman

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» “Wer Mist macht in Deutschland, soll wieder raus”
» Meine Heimat … Unsere Heimat … Deutschland!
» Einwanderer müssen sich ans Gastland anpassen
» “Nach einem halben Jahr war ich integriert”
» Wenn ich an Deutschland denke…
» Eine kleine Liebeserklärung
» “Fühle mich manchmal sehr fremd und schutzlos”
» “Ich hatte und habe nur eine Heimat: Bonn”
» “Wir haben die deutschen Werte angenommen”
» “Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen”




Essen fürs Klima

Die Lebensmittelbranche hat sich etwas Neues einfallen lassen, um dem Mainstream-verblödeten Verbraucher das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das klimaneutrale Würstchen, damit Mensch beim Essen kein schlechtes Gewissen haben muss. Das hellblaue Logo „Stop Climate Change“ sagt uns, was wir wirklich genießen dürfen.

Angeblich jeder Dritte will die drohende Klimakatastrophe verhindern, natürlich ohne die Atmung einzustellen und aufs Auto zu verzichten. Aber da, wo es nicht weh tut, kann man ja ruhig für das reine Gewissen ein bißchen mehr ausgeben.

Zehn bis 15 Jahre: Viel mehr Zeit bleibt der Menschheit aus Sicht der Experten nicht, um den Anstieg der weltweiten Temperaturen unter zwei Grad zu halten. Und wenn man den Meinungsforschern glauben darf, sickert das auch allmählich in das Bewusstsein der Verbraucher ein. Laut Emnid ist mehr als jedem Dritten der positive Beitrag zum Klimaschutz besonders wichtig.

Gut möglich also, dass die Frage, wie klimafreundlich oder -feindlich Lebensmittel produziert werden, künftig beim Einkauf eine Rolle spielt. Das jedenfalls wünschen sich die Macher des Labels «Stop Climate Change« («Stoppt den Klimawandel«): Das hellblaue Logo darf jene Lebensmittel schmücken, die klimaneutral produziert werden. Um das zu gewährleisten, müssen die Unternehmen einen umfangreichen Zertifizierungsprozess durchlaufen, bei dem sämtliche Produktionsabläufe auf dem Prüfstand stehen. Dabei gehe es zunächst darum, Treibhausquellen in der Produktion zu entdecken, sagt Marco Lange, der die Zertifizierung betreut. «Erst dann werden die unvermeidlichen Emissionen durch den Erwerb von Emissionsrechten neutralisiert.«

Soll heißen: Die Unternehmen investieren in Klimaschutzprojekte, um ihre Umweltbilanz auszugleichen. Dass die Lebensmittelbranche einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten könne, betont Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Naturkost und Naturwaren. Elf Tonnen Treibhausgase pro Jahr produziere jeder Deutsche, 2,5 Tonnen wären langfristig verträglich. Die Ernährung habe immerhin einen Anteil von 16 Prozent an der Entstehung der klimaschädlichen Gase.

Vielleicht, so hoffen die Vorreiter in Sachen Klimaschutz, schmeckt also manchem die Wurst besser, wenn er sie guten Gewissens genießen darf. Ökoland brachte bereits im vergangenen Jahr die erste klimaneutrale Bratwurst auf den Markt und legt jetzt mit den kleineren «Delikatess-Bratwürstchen« nach. «Beim Klima geht es um die Wurst.« Diese Botschaft will Ökoland-Geschäftsführer Patrik Müller mit an den Mann oder die Frau bringen. Das Klima werde nicht nur auf großen Konferenzen, sondern vor allem durch viele kleine Schritte gerettet. «Jeder Einzelne ist gefragt.«

Und zur klima-neutralen Bratwurst gibt es klima-neutralen Apfelsaft. Wohl bekomms!

(Spürnase: Florian G.)




Pat Condell zum Einreiseverbot für Geert Wilders

Der britische Freiheitskämpfer Pat Condell zum Skandal, dass mit Geert Wilders einem gewählten Parlamentarier aus Holland die Einreise nach England verweigert wurde, wo er zu einer Vorführung und Diskussion zu seinen Film „Fitna“ vom House of Lords eingeladen war (PI berichtete).

Video mit deutschen Untertiteln

(Spürnase: Eckhardt)




Strenge Justiz

Rentner MünchenUnd da soll doch einer behaupten, dass deutsche Gerichte keine harten Strafen gegen Gewalttäter verhängen. So wurde am Donnerstag ein 68-jähriger Deutscher zu viereinhalb Jahren verurteilt. Sein Vergehen: er hatte einem 37-jährigen Italiener aus „nichtigem Anlass einen Maßkrug mit voller Wucht auf den Kopf geschlagen.“ Sein Opfer erlitt einen Schädelbruch mit Öffnung der Schädelhöhle.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den 68-Jährigen sechs Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung hatte auf eine Freiheitsstrafe von maximal dreieinhalb Jahren plädiert. Der 68-Jährige hatte die Tat in der “Schwemme“ des Traditionswirtshauses vor Gericht gestanden.

Laut Urteil war der Angeklagte griesgrämig über die Fröhlichkeit der anderen Gäste. Der später verletzte Italiener habe diese Verärgerung gesteigert, als er seinen Krug heftig auf den Tisch setzte – wobei Bier auf den Angeklagten spritzte. Der 68-Jährige packte daraufhin den Maßkrug eines anderen Besuchers und versetzte dem Opfer mit der unteren Kante des Krugs „mit äußerster Kraft“ einen Hieb auf das linke vordere Schädeldach. „Er hat den Tod des Mannes in Kauf genommen“, sagte der Vorsitzende Richter. Dem Schwerverletzten musste bei einer Operation eine Titanplatte eingesetzt werden.

Komisch, denn wenn ein Kulturbereicher einen Dhimmi ein wenig mit „dem Messer kitzelt“, dann nimmt er selbstverständlich nicht den Tod in Kauf.

Der Angeklagte habe zur Tatzeit zwar einen Alkoholpegel von maximal 2,26 Promille gehabt, sei jedoch in seiner Leistungsfähigkeit nicht erheblich beeinträchtigt gewesen, hieß es. Vom Anklage-Vorwurf des Mordversuchs wich das Gericht ab, weil die Verärgerung des 68-Jährigen kein niedriger Beweggrund im Sinne des Gesetzes gewesen sei. Jedoch bestehe ein Missverhältnis zwischen Anlass und Tat. Strafmildernd wurde berücksichtigt, dass der Angeklagte seinem Opfer bereits 10 000 Euro Schmerzensgeld gezahlt hat. Auch habe er die Tat spontan verübt und sich bei dem Verletzten entschuldigt.

Nun soll hier nicht die Tat entschuldigt werden. Jeder der einem anderen Menschen aus nichtigem Grund den Schädel einschlägt, gehört in den Knast. Aber warum werden meist nur Deutsche für solche Taten eingesperrt? Liegt es daran, dass es ein „politisch korrektes“ Verbrechen war, sprich Deutscher schlägt Ausländer, also Neudeutsch formuliert, ein Nazi verprügelt Ausländer. Bei anderen Fällen wo „nicht korrekte“ Verbrechen, also Ausländer – vor allem mit muslimischem Hintergrund – schlägt Deutschen, wurden Ersttäter nicht gleich zu Gefängnisstrafen verurteilt. Aber ein Messer, das man seinem Opfer in den Rücken jagt ist ja was anderes als ein Maßkrug, oder?

Und da das Urteilsvermögen bei einem Deutschen selbst mit 2,26 Promille nicht getrübt sein kann, kann es logischerweise keine Gnade geben. Komisch ist nur, dass der Migrationshintergrund das Urteilsvermögen regelmäßig trübt und für milde Strafen sorgt. Also merke: nehmet keinen Maßkrug, sondern lieber ein Messer und verweist auf eure islamischen Wurzeln, dann klappt es auch mit dem Richter.

(Gastbeitrag von Marek W.)




Keine gelben Sterne mehr bei Ebay-Frankreich

Ebay-Frankreich schafft auf Beschwerde eines Nutzers hin seinen „gelben Stern“ ab. Die internationalen Ebay-seiten sind nicht betroffen. Eigentlich sind die bunten Sterne nur ein Teil des Ebay-Nutzerbewertungsystems. Der gelbe Stern zeigt an, dass ein Nutzer auf der ersten Bewertungsstufe steht und zehn bis 49 positive Bewertungen seitens anderer Ebayer erhalten hat.

Mit steigender Nutzerbewertungsstufe wechseln dann die Sternfarben. Den gelben Stern empfand Nutzer Dominique B. als rassistisch und antisemitisch – der Stern erinnere zu sehr an den Judenstern des Dritten Reichs. Kampf gegen Rechts™ auch in Frankreich.

Wenn sich der Antisemitismus tatsächlich allein auf gelbe Sterne off topic im Internet beschränken würde, wäre das Problem ja noch vergleichsweise gering. Von der zunehmenden Gewalt der islamischen Kulturbereicherer gegen Juden in Frankreich spricht an dieser Stelle jedoch niemand.

Update: Weil das Streichen des „gelben Sterns“ aus dem internationalisierten System wohl nicht so leicht möglich war, hat Ebay-Frankreich die erste Bewertungsstufe schlicht umbenannt. Es heißt jetzt nicht mehr „gelber Stern“ sondern „erster Stern„. Gefolgt vom blauen Stern ab 50 positiven Bewertungen etc.




SVP stellt sich hinter Anti-Minarett-Initiative

Die SVP-Fraktion hat heute einstimmig beschlossen die Volksinitiative Gegen den Bau von Minaretten zu unterstützen. Die Fraktion hofft, ein Minarettbauverbot könne „der schleichenden Islamisierung der Schweiz und der fortschreitenden Aushöhlung unseres Rechtsstaates Einhalt gebieten. Minarette haben keinen religiösen Charakter sondern sind reine Machtsymbole und Ausdruck einer intoleranten Kultur.“

Die SVP schreibt in Ihrer Pressemitteilung:

Das Minarett als Bauwerk hat keinen religiösen Charakter. Es wird weder im Koran noch in anderen heiligen Schriften des Islams erwähnt und stellt vielmehr ein religiös-politisches Machtsymbol dar. Die Minarett-Türme gelten seit jeher auch als Siegeszeichen, als Zeichen der Eroberung. Sie sind die Wahrzeichen einer intoleranten Kultur, welche ihr gottgegebenes, islamische Recht über das jeweilige Landesrecht stellt.

Die SVP bekämpft diese Tendenzen in der Schweiz mit Vehemenz, denn unsere Regeln gelten für Alle! Sonderregelungen für Muslime – wie sie immer öfter gefordert werden, beispielsweise eigene Friedhöfe, Ausnahmeregelungen im Schulunterricht oder gar ein spezielles Rechtssystem – lehnt die SVP konsequent ab. In den Augen vieler Schweizer Bürger – und auch der SVP-Parlamentarier – ist es nun endlich an der Zeit eine Grenze zu setzen. Sonst folgen auf die Minarette schon bald die Muezzins (Gebetsrufer) und schließlich die Einführung der Scharia.

Die schleichenden Islamisierung unseres Landes muss gestoppt werden. Die vom Egerkinger Komitee eingereichte Volksinitiative ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die SVP-Fraktion hat deshalb heute einstimmig beschlossen die Minarett-initiative unterstützen.

Die Volksabstimmung über das Minarettbauverbot wird voraussichtlich 2010 stattfinden.

(Spürnase: Schweizerlein)




Fall Peer: Andy Roddick sagt Dubai-Teilnahme ab

Andy RoddickDer US-Tennis-Profi Andy Roddick (Foto) hat seine Teilnahme am ATP-Turnier in Dubai abgesagt, nachdem die Veranstalter der israelischen Spielerin Shahar Peer ein Einreisevisum verweigert hatten (PI berichtete). „Ich bin nicht damit einverstanden, was da passiert ist“, sagte der Weltranglisten-Sechste und Dubai-Titelverteidiger. Währenddessen hat die WTA die Turnier-Organisatoren mit einer Rekord-Geldbuße von 300.000 Dollar belegt.

(Spürnase: justusD)




Bomben-Entwicklungshilfe für die Taliban

Britische Muslime unterstützen die Taliban tatkräftig mit elektronischen Geräten zur Fernzündung von Straßenbomben, die gegen die westlichen Soldaten in Afghanistan zum Einsatz kommen sollen. Besonders beliebt sind dafür Fernsteuerungen aller Art oder auch Mobiltelefone, dir man mit Sprengstoff befüllen und von Weitem zünden kann.

(Spürnase: Stephane)




Italien erlaubt landesweit Bürgerwehren

Trotz heftiger Kritik, der Rechtsstaat wäre zu einem rassistischen „Wildwest-Staat“ verkommen, erlaubt die Regierung Berlusconi zukünftig im ganzen Land private Bürgerwehren. Nach einer Reihe brutaler Vergewaltigungen in mehreren italienischen Großstädten wurden die neuen Bestimmungen im Kabinett per Eilverordnung verabschiedet.

Die freiwilligen Helfer werden mit Funkgeräten ausgerüstet, aber nicht bewaffnet. Damit möchte man die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen und gleichzeitig unkontrollierte Selbstjustiz verhindern.

Abgesehen von privaten Patrouillen sieht das Regierungsdeskret unter anderem vor, dass Sexualtäter im Fall eines Schuldspruchs nicht mehr von Hafterleichterungen wie offenem Vollzug profitieren können.

Auf Sexualverbrechen mit Todesfolge steht künftig lebenslange Haft, wie Justizminister Angelino Alfano erläuterte. Der Staat übernimmt die Anwaltskosten von Opfern sexuellen Missbrauchs. Außerdem sieht die Verordnung eine Erhöhung des Budgets des Innenministeriums um 100 Mio. Euro und eine personelle Aufstockung der Polizei um 2.500 Mann bis spätestens Ende März vor.

Berlusconi meint es ernst. Die Vergewaltigungen und Überfälle sollen endlich aufhören.




Mißfelder missfällt mal wieder

Philip MißfelderEs ist Freitag, gegen die Mittagszeit, und sie stehen wieder da und warten, vor der Osterkirche. Wie jeden Freitag. Es sind Bedürftige, Hartz IV-Empfänger, die kein Geld haben, um sich Essen zu kaufen. Deshalb stehen sie vor der Kirche, weil hier kostenlose Lebensmittel ausgegeben werden, von der Berliner Tafel, der neuen Armenspeisung. Sie warten geduldig; die meisten rauchen, viele der Frauen haben gefärbte Haare und lackierte Fingernägel.

Nun ist es jedem Menschen selbst überlassen, wofür er sein Geld ausgibt. Wem Henna und Zigaretten wichtiger sind als Nahrungsmittel, der gibt seine Barschaft eben für diese Dinge aus. Und schiebt Kohldampf. Oder lässt sich füttern. Für einen Alkoholiker zum Beispiel kann es eine rationale Entscheidung sein, seine letzten Pfennige in Schnaps zu investieren. Gutmenschen verstehen das.

Gutmensch ist auch die Pfarrerin der Osterkirche, von der die Armenspeisung organisiert wurde. Es ist dieselbe Pfarrerin, die sehr enttäuscht war, als zu ihrem interkulturellen Gottesdienst zur Einschulung der Erstklässler kein einziges Kind erschien, trotz der putzigen Einladungen. Im Kiez wimmelt es von Türken und Arabern, die ihre Kinder gerne im evangelischen Kindergarten parken, aber zu einem interkulturellen Gottesdienst gehen die natürlich nicht.

Doch zurück zu den Armen. Dass sie um Essen anstehen müssen, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, dass Lohnersatzleistungen wie Hartz IV erhöht werden müssen, oder stimmt das etwa nicht? Der CDU-Politiker und MdB Philipp Mißfelder (Foto oben), Verfechter eines konservativen Leitbildes der Union, erregt gerade Aufsehen, weil er genau dies in Frage stellt. Anlässlich eines Frühschoppens des Halterner CDU-Ortsverbandes zum Thema „Wege aus der Konjunkturkrise“ nannte Mißfelder die Anhebung des Hartz IV-Regelsatz für Kinder zum 1. Juli 2009 einen „Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie“.

Sofort regte sich Widerstand. Die Arbeiterwohlfahrt attestiert Mißfelder „eine völlige soziale Inkompetenz“. Auch die Sozialverbände, die Grünen und die Jusos sind aufgebracht. Brigitte Pothmer (Grüne) kritisiert Mißfelder heftig:

„Er ist ein Anschieber für diskriminierende Stimmungsmache. Seine Stammtischparolen gegen Arbeitssuchende sind unerträglich. Sein Welpenschutz ist abgelaufen.“

Doch auch ohne Welpenschutz weiß Mißfelder sich zu wehren. Er sagte, es sei ihm wichtig, dass das Geld tatsächlich bei den Kindern ankomme und hier habe er Zweifel. Er schlägt darum vor, die Erhöhung in Form von Gutscheinen anstelle von Bargeld auszugeben. Einen Gutschein für Zwieback kann der Vati nicht versaufen.

Schon der Ex-Grüne Oswald Metzger hatte erkannt:

„Sozialhilfeempfänger sehen ihren Lebenssinn darin, Kohlenhydrate oder Alkohol in sich hinein zu stopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen. Die wachsen dann verdickt und verdummt auf“.

Doch auch von der Deutschen Kinderhilfe erhält Mißfelder Rückendeckung. „An der Kernaussage kommen wir nicht vorbei“, so der Vorsitzende der Kinderhilfe, Georg Ehrmann. „Es ist Fakt, dass gerade in Hartz-IV-Familien ein großer Anteil der Eltern nikotin- und alkoholabhängig ist“. Er führt weiter aus, Armut werde in Deutschland falsch definiert. Es gebe vielmehr eine „Teilhabearmut“ statt einer „Bargeldarmut“. Nicht umsonst ziele ein Großteil der Werbung auf diese soziale Gruppe ab. Sinnvoller sei es, die „Infrastruktur für Kinder so zu verbessern, dass sie Musikunterricht bekommen oder zum Sport gehen können“.

Doch solche Worte hören manche der Gutmenschen gar nicht gerne, weil sie als Sozialarbeiter, Therapeuten und Betreuer sehr gut von der falsch definierten Armut leben. Genau wie bei den „Integrationshelfern“ und „Migrantenverbänden“ ist hier eine gut geschmierte Industrie entstanden. Wenn es nach ihnen geht, sollen die Armen arm und hilflos bleiben, damit die Jobs für die Gutmenschen gesichert sind.

Doch so hilflos sind die gar nicht, wie das einleitende Beispiel zeigt. Sie verhalten sich wirtschaftlich sehr geschickt: Wenn ich das Essen umsonst erhalte, dann kann ich mir Zigaretten und gefärbte Haare leisten!

(Gastbeitrag von Yaab)




Terror-Adventure: Urlaub mit garantiertem Risiko

Obwohl das Entführungsrisiko in Niger, Mali, Zentralafrika oder Äthiopien sehr hoch ist, locken gerade diese sehr teuren Reiseziele trotz Warnhinweisen der auswärtigen Ämter immer mehr Touristen, die offenbar auf den speziellen Terror-Kick aus sind. Für Preise um die 4000 Euro – exklusive Lösegeld – kann man sich mitten in die Gefahrenzohne bringen lassen. Für die Reiseveranstalter ist das ein gutes Geschäft. Man kann sie für eine Entführung kaum belangen und für die Freilassung der Geiseln muss ja dann die zuständige Regierung sorgen.




„Wer Mist macht in Deutschland, soll wieder raus“

Warum ich Deutschland liebe!Ich bin seit 17 Jahren in Deutschland, komme aus Bosnien und bin Muslima. Mein Leben in Bosnien war arm und traurig. Ich war mit einem bosnischen Mann verheiratet und das war eine Katastrophe. Er hat mich geschlagen und ich musste arbeiten gehen, damit er Geld für Alkohol hatte. Wenn ich das nicht gemacht habe, habe ich Schläge bekommen.

(Gastbeitrag zur PI-Serie “Warum ich Deutschland liebe!”)

Ich habe nur einen Ausweg gesehen: weg von dem Mann und seiner Familie. Als ich Mut und Kraft bekommen habe, war ich in der Nacht weg und bin sehr lange gelaufen bis zum nächsten Dorf. Auf der Straße kam eine Frau, die mich gefragt hat ob ich keine Angst habe alleine im Park zu sein. Als ich ihr gesagt habe, was mit mir ist, hat sie mir geholfen, und von da bin ich dann nach Nürnberg gekommen.

Ich konnte kein Deutsch, wusste nicht, was ich machen soll und wo ich schlafen darf. Dann kam ein Polizist, der mich nach meinem Personalausweis fragte und wissen wollte, warum ich hier in Deutschland bin. Er hat mich dann in ein Frauenhaus gebracht um dort zu schlafen und nach ein paar Tagen durfte ich arbeiten. Nicht vom Staat zu leben, war für mich besser als im Lotto zu gewinnen. Ich bin sehr glücklich, dass ich in Deutschland leben und arbeiten darf. Jetzt habe ich einen deutschen Pass, den bosnischen brauche ich nicht mehr.

Deutschland ist jetzt meine Heimat und ich habe einen deutschen Mann, der sehr lieb und nett ist. Er macht alles für mich und ich für ihn. Ich esse auch Schweinefleisch und trinke auch ein Glas Wein – das ist für mich ganz normal. Mir ist egal, was die Leute über mich denken. Ich lebe und liebe Deutschland und bleibe so wie ich bin. Wir alle haben nur einen Gott und nicht jeder seinen. Ich sage nur: wer Mist macht in Deutschland als Ausländer soll wieder raus aus Deutschland und nicht auf deutsche Kosten leben. Ich würde demjenigen 24 Stunden geben, Deutschland zu verlassen.

Bis dann,

Ena

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Meine Heimat … Unsere Heimat … Deutschland!
» Einwanderer müssen sich ans Gastland anpassen
» “Nach einem halben Jahr war ich integriert”
» Wenn ich an Deutschland denke…
» Eine kleine Liebeserklärung
» “Fühle mich manchmal sehr fremd und schutzlos”
» “Ich hatte und habe nur eine Heimat: Bonn”
» “Wir haben die deutschen Werte angenommen”
» “Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen”




Meinungsfreiheit auf kölsche Art

Linksfaschisten gegen RechtsAufkleber wie dieser prangen seit kurzem in ganz Köln an Litfasssäulen und Laternenpfählen. Ziel der AntiFaschisten ist, jegliche Aktivitäten von Pro Köln-Vertretern (wie hier und hier bereits geschehen) gewaltsam zu unterbinden. Nun stelle man sich umgekehrt vor, dass z.B. Pro Köln solche Aufkleber hätte, mit denen sie dazu aufriefen, Wahlpropaganda, Infostände, Veranstaltungen und ähnliches der Linkspartei zu melden … eine absurde Vorstellung. So etwas kann nur Extremisten und Demokratiefeinden einfallen.

(Spürnase: Leserin)




Gegner der Kopftuchlehrerin massiv gemobbt

Speyer KollegSchülerinnen und Schüler in Speyer, die sich weigern, am Unterricht einer Kopftuch tragenden Lehrerin teilzunehmen (PI berichtete), sehen sich inzwischen massivem Mobbing ausgesetzt. Die Polizei weigerte sich bisher artig, Strafanzeigen der betroffenen Schüler entgegen zu nehmen. In einem offenen Brief wandten sie sich jetzt an die Landesregierung von Rheinland-Pfalz.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie im folgenden Sachverhalt um Unterstützung ersuchen. An unserem Kolleg ist während des laufenden Schuljahrs eine Lehrerin versetzt worden, die aus religiösen Gründen auf das Tragen des Kopftuchs besteht. Wir lehnen das Verhalten der Lehrerin aufgrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2003 ab. In dem Urteil wird ausdrücklich auch auf die Wahrung der negativen Religionsfreiheit Bezug genommen und die Landesregierungen dazu aufgefordert, entsprechende klärende Gesetze zu erlassen.

Unser Ersuchen lautet daher wie folgt:

1. Bewahrung unseres Grundrechts auf negative Religionsfreiheit.
2. Eine landesrechtliche Umsetzung der Vorgaben des BVerfG.
3. Entfernung der betreffenden Lehrerin von der Schule, sofern diese nicht bereit ist, auf das Kopftuch zu verzichten.
4. Gewährleistung eines Schutzes vor Mobbing, Bedrohungen und anderen Repressalien.
5. Klärung des Sachverhalts, warum die Polizei hinsichtlich gegenüber uns ausgesprochener Drohungen, keine Strafanzeige trotz entsprechender Aufforderung aufnimmt.

Die betroffene Schülergruppe des Speyer-Kolleg.

Interessant ist, dass für die überzeugte Muslima nicht nur rasant und unbürokratisch in Pleitezeiten offenbar eine Stelle geschaffen wurde, sondern dass das Kollegium der Speyer-Schule, das mit großer Mehrheit gegen das Kopftuch sein soll, nicht um sein Einverständnis gebeten wurde.

» info@speyer-kolleg.de
» Email an Kurt Beck: kurt.beck@stk.rlp.de

(Spürnase: Thomas B., crysis01)




Straßburg stoppt Abu Qatada-Auslieferung

Endlich hatte sich Großbritannien entschieden, den palästinensischen Hassprediger und Chef-Terroristen Abu Qatada (Foto) loszuwerden und an Jordanien auszuliefern. Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, der Abu Qatada bereits Schmerzensgeld für seine Inhaftierung nach dem 11. September zuschanzte – eine „Strafe“ die er übrigens in letzter Zeit in seiner britischen Luxusvilla mit einem Leben in Saus und Braus „abbüßte“ – darf der Terrorfürst nach neustem Straßburger Entscheid nicht einmal ausgeliefert werden.

Man fürchtet um seine Menschenrechte – die Jordanier könnten garstig zu ihm sein.

Wie das Gericht mitteilte, wurde die britische Regierung angewiesen, das Abschiebeverfahren vorläufig auszusetzen.

Das Gericht folgte damit einem Eilantrag Qatadas auf einstweilige Verfügung. Das Abschiebeverfahren soll ausgesetzt werden, bis der Gerichtshof eine grundsätzliche Entscheidung in dem Fall getroffen habe. Es soll geprüft werden, ob in Jordanien eine „menschenrechtskonforme Behandlung“ Qatadas gewährleistet sei.

Wenn sich Straßburg um die Menschenrechte der Opfer auch nur halb sosehr sorgen würde, wie um die der Täter, wäre diese Welt ein besserer Ort. So wie sich der Gerichtshof allerdings aufführt, müsste er eher in Europäisches Zentralgericht für Terroristensonderrechte umbenannt werden.