Die CO2-Utopisten und der Staatsstreich

co2Was würde passieren, wenn wir Bürger zur Revolution aufriefen, weil Staatsorgane Verfassungsbruch betreiben und unsere Rechte als Bürger beschneiden? Würden nicht am nächsten Morgen Verfassungsschützer aktiv werden, um uns das Handwerk zu legen? Nichts dergleichen passiert, wenn CO2-Utopisten zur Revolution aufrufen – im Gegenteil.

Ihnen wird vom Staatsapparat bis hin zum Bundespräsidenten jede Hilfe zuteil, jedes Podium geliefert, um ihren Aufruf zur Revolution zu verstärken und zu verbreiten. Daraus ist zu schließen, dass Teile der Staatsgewalt es selber sind, die einen verfassungswidrigen Umsturz herbeiführen wollen, um die gesamte Macht oder Teilvollmachten anderer Gewalten zusätzlich zu übernehmen. Dafür gibt es den Begriff „STAATSSTREICH“.

Die Einfädelung der Russischen Revolution 1917 hat uns gelehrt, wie man es schafft, sich des Staates zu bemächtigen. Mit „unsichtbaren Manövern“ wurde von einigen wenigen Machttechnikern konspirativ und planmäßig die staatliche Maschinerie Russlands in Unordnung gebracht, sodass der ganze Staatsapparat von Lähmungserscheinungen befallen wurde. Der Beschädigung der Ordnung folgte das Zusammenbrechen der Ordnung. Ministerpräsident Kerenski begriff nichts, er setzte auf Appeasement, die Parteien begriffen auch nichts. Bereits am 18. September 1917 gab es keine bürgerliche Mehrheit mehr im Lande.

Die gesteuerte Massenmobilisierung zum 25. Oktober diente lediglich dem Zweck, dem Volk das heroische Gefühl zu geben, es hätte den Umsturz selber herbeigeführt.

Andere Revolutionen liefen ähnlich und ähnlich musste das instrumentalisierte, unwissende Volk jeweils bitter an den Folgen tragen.

Heute nun laufen die Vorbereitungen zur CO2-Revolution. Und wieder ist es der Staatsapparat selber, dem seine vom Verfassungsrahmen eingeräumte Macht nicht ausreicht. Wieder wollen ein paar Utopisten die bestehenden Verhältnisse auf den Kopf stellen. Sie haben dazu den „Sondertatbestand Klimawandel“ erfunden, um einen

politischen Rahmen zu schaffen, der die Gesetzlichkeiten großer Transformationsprozesse gewissermaßen künstlich erzeugt. (siehe Seite 76 bis 79 der Schrift des Bundes-Umweltministeriums: „Die dritte industrielle Revolution – Aufbruch in ein ökologisches Jahrhundert“)

Unsere Verfassung verlangt: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“. Damit das Volk nicht erkennt, dass es schon wieder von übelwollenden Demokratieverächtern überrollt werden soll, wird es von Regierungsseite, abhängigen Medien und gesteuerten Umwelt-Kampfverbänden der vielfältigsten Art mit beispielloser Indoktrination und Propaganda nach Strich und Faden CO2-verblendet. Schützenhilfe bei diesem Spiel leisten große Teile der Wirtschaft, die skrupellos auf Gesetze schielen, die ihnen staatlich garantierte Ausbeutung der kleinen Leute ermöglichen.

Diese unheilige Allianz von Macht und Profit will ihr Werk im November dieses Jahres in Kopenhagen mit einem neuen Klimavertrag krönen. Mit irrealen CO2-Einsparzielen, unwirtschaftlichen Technologien und einem neuen Zertifikate-Abgabensystem wollen sie das Volk zur Beute ihres gewissenlosen Spieles machen. Die Klima-Wissenschaft wurde durch falsche Propheten ersetzt, nun wird noch die „Macht des Volkes“ ersetzt durch die Macht skrupelloser Geschäftemacher.

Bis zu tausend Vorstandsvorsitzende will die dänische Klima- und Energieministerin Connie Hedegaard nach Kopenhagen einladen. Machtwölfe und Profithyänen werden sich sicher einig werden darüber, wie sie sich die Beute – die entrechteten Bürger – teilen.

„Resolutionen der Schafe für Vegetariertum haben gegenüber dem Wolf bisher nur wenig genützt.“ (Wilhelm Röpke, geb. 1899, gest. 1966, Nationalökonom und Soziologe, Vorkämpfer gegen jeden anmaßenden Totalitarismus)

(Gastbeitrag von Hanna Thiele)