Dresden: Keine Zeit für linke Chaoten

Wenn 6000 Menschen friedlich durch Dresden marschieren, um der Opfer der britischen Bombardierung 1945 zu gedenken, hat die Polizei für nichts anderes mehr Zeit. Dem fixierten Blick auf die Gefahr von Rechts entgehen sogar die Faxen der linken Krawallmacher direkt vor einem umgeworfenen Polzeieinsatzwagen (Foto). Aber auch wenn wir’s nicht vermuten, sind das ja angeblich die Guten.

Vermummungsverbot gilt in Dresden offensichtlich nur für Rechts. Auch scheint es die dabeistehenden Polizisten nicht im Geringsten zu stören, dass die Linken ein wenig mit den Einsatzwagen spielen, muss man doch einen viel schlimmeren Feind mit allen Mitteln bekämpfen: Die Teilnehmer der Gedenkfeier an die Opfer des Bombenhagels auf Dresden 1945, die per Definition alle Rechtsextreme zu sein haben.

Ein „mutiges“ Riesenaufgebot von zum Teil extrem gewaltbereiten Gegendemonstranten machte sich auf, den „braunen Sumpf“ zu bekämpfen, dafür nimmt man den Verlust von ein paar Polizeiautos und Antifa-Siegerposen direkt vor den Augen der Einsatzkräfte scheinbar gerne in Kauf.

Während 10 000 Bürger zeitgleich gegen die Rechten friedlich demonstrieren, kommt es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen 2500 Autonomen und der Polizei!

Laut Behörden sind 500 Linke „massiv aggressiv“. Steine und Flaschen fliegen, dann wird ein Polizeibus umgekippt. Er wird zum beliebten Fotomotiv für Krawallmacher!

Jan Woitas, Fotograf der Deutschen Presseagentur: „Als ich an die Stelle kam, lag das Fahrzeug schon mindestens eine halbe Stunde da. Etwa 20 Polizisten standen rum, während mehrere Vermummte johlten, lachten und sich quasi im Beisein der Staatsmacht vor dieser ‚Trophäe‘ fotografieren ließen.“

Erst nach rund 60 Minuten wurde es der Polizei endlich zu bunt. Von den 500 massiv aggressiven Linksautonomen kamen nur 86 in Gewahrsam, drei wurden festgenommen. 30 Polizisten wurden von den Linken verletzt. Dass von den sogenannten „rechtsextremen“ Teilnehmern an der Gedenkfeier ein einziger gewalttätig geworden wäre, ist nicht bekannt.