Kölner Schule lehnt katholisches Mädchen ab

An der Kölner Gemeinschaftsgrundschule Manderscheider Straße wird ein Mädchen „aus konfessionellen Gründen“ nicht eingeschult. Sie hat den „falschen Glauben“- die katholischen Plätze waren bereits alle besetzt – und wurde deswegen abgelehnt.

Andere Kinder, die viel weiter weg wohnen, wurden aufgenommen – sie waren evangelisch oder konfessionslos. Die Schule verteidigt sich, sie hätte insgesamt 35 Kinder (aus demselben Grund) abgelehnt – die katholische Schule an der Berrenrather Straße hätte ja noch Plätze frei. Diese hat allerdings keinen besonder guten Ruf – daher die freien Plätze.

Jetzt werden die katholischen „i-Dötzchen“ einfach dorthin „abgeschoben“, obwohl rechtlich so ein Vorgehen gar nicht erlaubt ist. Man stelle sich vor, man würde muslimische Kinder mit Migrationshintergrund derartig behandeln, doch sind sie vielleicht sogar der Grund für die Aufnahmesprerre, denn

die Schulleiterin will Plätze freihalten für Schüler, die noch einmal ein Schuljahr wiederholen müssen.

Weil die Familie des Mädchens sich die Verweigerung nicht gefallen lassen will, ist die Schule jetzt bereit, das Kind aufzunehmen, falls ein Platz frei werden sollte.