Meine Heimat … Unsere Heimat … Deutschland!

Warum ich Deutschland liebe!Darf ich als Deutscher sagen: „Ich liebe mein Land!?“ Da fängt das Problem schon an … Zweifel. Bin ich ein Nazi, weil ich mein Land liebe. Es fällt mir schwer, mich in diese Schublade stecken zu lassen, da ich eher Mitte-Links wähle. Auch habe ich mit einem Freund die Gymnasialbank gedrückt, der aus einer türkischen Familie stammt.

(Gastbeitrag zur PI-Serie “Warum ich Deutschland liebe!”)

Ich habe mir lange nichts daraus gemacht, aus welcher Region die Menschen stammen. Bayern … toll, Sachsen … klasse, Frankreich … fein, Türkei klingt gut oder Spanien mui bien (ein ganzer Rechtfertigungsabsatz, SUPER, das ist Meinungsfreiheit in Deutschland).

Ich dachte immer, die Menschen, die nach Deutschland kommen, bereichern unser Land. Sie kommen, weil ihnen die Kultur gefällt, sie jemanden hier kennen oder einfach Schutz oder Sicherheit suchen.

Zum Studium zog ich in eine größere Stadt im Südwesten und lernte dort den aktuellen Stand der Migrationsbemühungen kennen. Ich öffnete die Augen und betrachtete näher.

Warum mache ich einen Bogen um eine Gruppe Jugendlicher, die orientalisch aussehen? Warum habe ich Respekt vor Polizeibeamten (hier geht einher die Einstellung andere, deren Eigentum und Sicherheit zu respektieren, egal welcher Hautfarbe, Konfession und Nationalität diese angehören), andere haben dies augenscheinlich nicht. Warum sind für mich Männer und Frauen gleichberechtigt? Warum ist es sinnvoller, Schwächeren zu helfen, als auf Ihnen herumzutrampeln? Warum sehe ich mich als Bürger dieses Landes und andere als gleiche und freie Mitmenschen? Warum schätze ich Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und Bürgerrechte? Weil ich Deutscher bin!

Fakt ist, dass viele (nicht alle) immigrierte Mitbürger sich nicht bemühen, Deutsch zu lernen, es ist sogar verpönt, deutsch zu sein. „Du scheiß Deutscher“, heißt es. Dumm für mich als Deutschen, von manchen unerwünscht und diskriminiert zu werden … in Deutschland. Einige immigrierte Mitbürger (nicht alle) nehmen es nicht so genau mit der Religionsfreiheit (milde ausgedrückt), von der Gleichberechtigung mal abgesehen (noch milder ausgedrückt) und wollen sich nicht eingliedern.

Ist dies eine plumpe unüberlegte Meinung? Meine Meinung… Nein, dies habe ich erlebt und versucht, objektiv darzulegen. Die Eingliederung ist oft (nicht immer) gescheitert. Es gilt klare Regeln aufzustellen. Es ist an jedem, sich selbst die Frage zu stellen, ob er sich in diesem Land heimisch fühlt, wer das mit ja beantworten kann… welcome!

Ich bin Deutscher, ich bin Europäer, ich bin Bürger… ich bin eigentlich nur ein Mensch, der in einem Land aufgewachsen ist, dem er sich verbunden fühlt. Ich will mir dieses Land und dessen Kultur nicht abwerten lassen. Ich möchte nicht, dass meine Kinder später in der Schule Prügel beziehen, weil sie mitteleuropäisch aussehen und nicht im Rudel daher kommen. Ich möchte wieder in einem Land leben, in dem ich mich sicherer fühle und in dem alle gleich und frei sind. Für diese Errungenschaften möchte ich streiten, wir sind in Europa auf dem Weg nach vorne, es ist an uns, nicht zurückzuweichen … ins Mittelalter.

Samuel

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Einwanderer müssen sich ans Gastland anpassen
» “Nach einem halben Jahr war ich integriert”
» Wenn ich an Deutschland denke…
» Eine kleine Liebeserklärung
» “Fühle mich manchmal sehr fremd und schutzlos”
» “Ich hatte und habe nur eine Heimat: Bonn”
» “Wir haben die deutschen Werte angenommen”
» “Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen”