Tante TodenhöferJawohl: Naivlinge an die Macht! Nach Obama, dem sympathischen Jung-Naiven, betritt nun auch Old-Babe Jürgen Todenhöfer, der Alt-Naive, wieder einmal die Bühne der Medien. Im aktuellen Magazin der Süddeutschen Zeitung präsentiert er seine spezielle Sicht der Dinge (O-Ton: „Bin Laden tötete weniger Menschen als Bush“). Der Erfolgsautor (Bestseller: „Warum tötest du, Zaid?“, C. Bertelsmann München 2008) bereist schon seit längerem Afghanistan und Irak, nun hat er sein Repertoire um Gaza erweitert.

Bei einer komplexen Problematik wie dem War on Terror sind neue Ideen und Gedanken grundsätzlich willkommen und erwünscht, nur allzu naiv sollten sie nicht sein. Als Jurist ganz dem Normativen verpflichtet (Dissertation 1969 über „Die deliktische Haftung des Hehlers unter besonderer Berücksichtigung des §830 BGB“), versucht sich Todenhöfer zunächst an der Definition einiger Begrifflichkeiten. Er unterscheidet zwischen dem internationalen Wanderterrorismus, der sich „auf der Suche nach weiteren ‚heiligen Kriegen'“ befindet, dem nationalen Terrorismus „muslimischer Volksaufstände gegen westliche Besatzung in Afghanistan und im Irak“ sowie dem Diaspora-Terrorismus, der „den Westen in seinen eigenen Städten angreift“.

Dem internationalen Wanderterrorismus alias al Quaida bescheinigt Todenhöfer, tot, erledigt und am Ende zu sein. Er glaubt das zu wissen, weil er sich mit Ex-Talibanchefs, dem Präsidenten Karzai und Geheimdienstlern unterhalten hat, wobei er feststellte, dass man sich mit Ex-Talibanchefs vernünftig unterhalten kann. Er schließt daraus, dies sei auch mit den aktuellen Chefs der Taliban möglich und empfiehlt darum Obama, anstatt weitere Truppen zu entsenden, mit den Taliban in Verhandlungen einzutreten. Es hat ihn aber nicht interessiert, wie und warum aus einem Talibanchef ein Ex-Chef werden kann und welche Unterschiede zwischen ihnen bestehen.

Verhandlungen legt er auch den Israelis nahe, und zwar mit der Hamas, ohne sich damit zu befassen, ob auch die Hamas zu Verhandlungen bereit wäre. Sie ist es nicht, denn so steht es in ihrer Charta: Mit Israel wird nicht geredet, gegen Israel wird gekämpft!

Die Reaktion der IDF auf den fortgesetzten Raketenbeschuss der Hamas-Terroristen war laut Todenhöfer „überzogen“. Wenn es nach ihm gegangen wäre, dann hätten Polizeieinsätze ausgereicht: „Die richtige Antwort auf terroristische Aktivitäten aus dem Gazastreifen heißt nicht Krieg, sondern gezielte Polizeiaktionen gegen die Terroristen und Fairness gegenüber dem palästinensischen Volk“. So stellt sich ein Naivling das vor. Ein Staat entsendet Polizei in einen Quasi-Staat („Hamastan“), dessen Regierung ihm gerade den Krieg erklärt hat – und alles wird gut.

Nach Todenhöfer ist es eindeutig, wie der Nahostkonflikt entstand, denn er stellt fest: „Kein muslimisches Land hat in den letzten 200 Jahren den Westen überfallen, aber unzählige Male sind wir in ihre Welt einmarschiert.“ (Ich kann nur hoffen, mit wir meint Todenhöfer sich selbst, denn ich bin noch nie irgendwo einmarschiert.) Israel, als dessen „Freund und Bewunderer“ er sich sieht, gehört für Todenhöfer offenbar nicht zur westlichen Welt, oder er meint wohl, dass Israel sich 1948 (und später) selbst überfallen hat. Für den Leser stellt sich hier die Frage, ob die Grenze zwischen Naivität zur offenen Lüge damit überschritten ist.

Was für Israel gilt, empfiehlt Todenhöfer auch den Amerikanern und ihren Verbündeten, denn „statt präventiver Kriege sollte der Westen im ganzen Mittleren Westen präventive Verhandlungen im Stil der KSZE initiieren, die einst den Ost-West-Konflikt überwand.“ Das gilt auch für Ahmadinedschad. Todenhöfer meint: „Im Irankonflikt bedeutet eine Politik präventiver Verhandlungen, dass die USA endlich auf den Iran zugehen.“ Und die Äußerungen von Ahmadinedschad „über die ‚Ausradierung‘ Israels beruhten auf einer falschen Übersetzung“ (Wie originell – eine falsche Übersetzung!). „Einige westliche Medien haben dies inzwischen eingeräumt“, meint Todenhöfer.

Da wären wir nun. Der internationale Wanderterrorismus alias al Qaida ist futsch, tot, erledigt und am Ende. Und dem nationalen Terrorismus „muslimischer Volksaufstände gegen westliche Besatzungen“ nehmen wir durch Verhandlungen geschickt den Wind aus den Segeln.

Bliebe also nur noch der Diaspora-Terrorismus, der „den Westen in seinen eigenen Städten angreift“. Doch auch hier hat Todenhöfer die passenden Rezepte griffbereit. Er nennt: „Fairness gegenüber den Muslimen“ und „Integration statt Ausgrenzung“. Er fordert: „Gerade weil der Diaspora-Terrorismus auch in Deutschland gärt, müssen wir die überwältigende Mehrheit friedlicher Muslime integrieren – wir alle, nicht nur der Staat. Ein freundliches Wort, eine Einladung für den muslimischen Nachbarn erreichen oft mehr als staatliche Anordnungen.“

Jürgen Gerhard Todenhöfer (* 12. November 1940 in Offenburg) ist Politiker, Autor und Manager. Todenhöfer studierte ab 1959 Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten München, Paris, Bonn und Freiburg im Breisgau. In Freiburg promovierte er 1969 und war dort später als wissenschaftlicher Assistent tätig. 1972 wurde er Richter am Landgericht Kaiserslautern. 1970 trat Todenhöfer in die CDU ein. 1972 bis 1990 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1980 an als direktgewählter Vertreter des Wahlkreises Tübingen-Hechingen. Im Bundestag trat er als entwicklungspolitischer Sprecher und später als abrüstungspolitischer Sprecher seiner Fraktion hervor. Todenhöfer ist Ehrenoberst der US-Army (Quelle).

» todenhoefer@burda.com

(Gastbeitrag von Yaab)

image_pdfimage_print

 

51 KOMMENTARE

  1. „Er unterscheidet zwischen dem internationalen Wanderterrorismus, der sich “auf der Suche nach weiteren ‘heiligen Kriegen’” befindet, dem nationalen Terrorismus “muslimischer Volksaufstände gegen westliche Besatzung in Afghanistan und im Irak” sowie dem Diaspora-Terrorismus, der “den Westen in seinen eigenen Städten angreift”.“

    Ich tät ja statt Diaspora-Terrorismus die Bezeichnung Multikulti-Terrorismus oder – weil Multikulti ja etwas in Ungnade gefallen ist – Integrations-Terrorismus vorziehen.

  2. Hier mein Vorschlag für einen echten Seller-Titel des nächsten Buches von Jürgen Hodentöter:

    „ICH — QUATSCH LADEN.“

  3. P.S.
    Warum die Artikelüberschrift unbedingt auf englisch sein muss, erschließt sich mir nicht.

  4. todenhöfer ist der typische vertreter der diskussionskerzen-fraktion(„gut, daß wir drüber geredet haben…“).
    warum wollen uns diese vollpfosten immer und immer wieder den islam schönreden?

  5. Todenhöfer fordert:
    “Gerade weil der Diaspora-Terrorismus auch in Deutschland gärt, müssen wir die überwältigende Mehrheit friedlicher Muslime integrieren – wir alle, nicht nur der Staat. Ein freundliches Wort, eine Einladung für den muslimischen Nachbarn erreichen oft mehr als staatliche Anordnungen.”

    Sollen wir auf jemanden zugehen, für den das schweinische Buch, der Koran, ein heiliges Buch ist?
    Sollen wir auf jemanden zugehen, für den Andersgläubige schlimmer als Affen und Schweine sind?
    Sollen wir auf jemanden zugehen, der den Höhepunkt seiner religiösen Gefühle dann bekommt wenn er einem Andersgläubigen den Kopf abschneiden darf?

    Was haben wir nur für ein, wahrscheinlich bestochenes, politsches Dreckspack in Europa.

  6. Ich habe heute morgen mitgeteilt, nächstens die Republikaner zu wählen. Habe mich heute noch ein wenig damit befaßt und festgestellt, daß sie

    nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet, also unbedenklich sind!

    Die Gaudi: Sie haben auch einen Obahma!

  7. Ich erinnere mich mancher Reden Todenhöfers im Bundestag.

    Da war er doch noch der stramme, neokoloniastische Rechte, der Linken und Grünen ihr Feindbild bot.

    Was hat eigentlich in den 80ern seine Metamophorse bewirkt. Und wieso ist Todenhöfer Ehrenoberst der US-Armee? Ehrentaliban wäre doch passender, oder?

  8. #3 DSO-Einsatz im Innern JETZT (01. Feb 2009 15:09)

    P.S.
    Warum die Artikelüberschrift unbedingt auf englisch sein muss, erschließt sich mir nicht.

    Dient der Internationalisierung. Außerdem gibt Gastautor Yaab gerne damit an, dass ein bisschen Englisch kann.

  9. Ein hervorragender Beitrag, ob nun mit englischer Headline oder nicht. Die Kritik an Traumtäner Todtenhöfer ist präzise und treffend, Was will man denn mehr?

  10. Nachtrag: Todenhöfer erklärt uns, dass die „Ausradierung“ Israels auf einer falschen Übersetzung beruht. Dann müsste er auch in der Lage sein, zu erklären, was der Irre von Teheran nun tatsächlich gesagt hat, aber genau das macht er nicht. Sieht nach billiger Lüge aus.

    Falsch übersetzt ist einfach unwahrscheinlich bei all den Persisch sprechenden Exilanten im Westen. Und Achmachmirdenjihad hat es auch oft genug wiederholt.

    Meine Web-Seite: Yaabs Leiter

  11. Es ist wirklich eine Frechheit, wie Herr Todenhöfer die Wirklichkeit verdreht. Die Taliban als Volksbefreiungsgruppe gegen die westlichen Invasoren. Wegen einer solchen Dreistigkeit muss man schon tief Luft holen. Es waren die Taliban, welche die lockere Koalition bestehend aus Rabbani, Schah Massud, Heckmatjar und Dostum aus Kabul vetrieben (Etwa 1993, das genaue Datum müsste ich nachlesen). Es waren die Taliban, die wenige Tage vor dem Anschlag auf die twin towers, den Führer der Nordallianz in die Luft sprengten.
    Todenhöfer´s Gutmenschenpathos ist so gewaltig, dass es ihm ein Leichtes ist, die Tatsachen zu ignorieren.

  12. O.T.

    …..und wenn Sie sich an so einem schnuckeligen Sonntag außer „Politically Incorrect“ noch zusätzlich was Gutes tun wollen, dann schalten Sie doch mal auf Jazz Radio Berlin (101,9) und natürlich im Internet überall, in Djibouti, in Augusta WA oder in Puntas Arenas.

    Hans-Olaf Henkel, ja der, bedient sie da mit Pretiosen aus der Welt des Jazz. 12-1 MEZ.

    Heute war das Beste in seiner Schatulle Willie Smith, Alt-Saxophon, bei einem Auftritt in Japan 1953.

    Also dann, bis bald, beim „Juwelier Hans-Olaf Henkel“ auf Jazz Radio.

    Ach ja, der „Florentiner“ der letzten Woche war übrigens Eartha Kitt …..

    http://www.youtube.com/watch?v=aQF7C6LxE_s

  13. Diese unverschämte Kerl fordert uns doch tatsächlich auf, potentionelle Bombenleger zu besänftigen, statt dafür zu sorgen, dass dieses Geschmeiß aus unserem Land entfernt wird.

  14. Wie sagte Konrad Adenauer vor Zeiten so treffend: „Dat hat de leeve Jott nich jut jemacht. Allem hat dä ene Jrenze jesetzt, nur der Blödheit nich!“

    Abu Hodi al töt ist nur noch ein Fall für die Geschlossene!

  15. Proteste gegen Ausbau von US-Militärbasis in Vicenza

    Rund 200 Demonstranten sind am Samstag in das Militärgelände eingedrungen, auf dem der US-Militärstützpunkt Ederle im italienischen Vicenza ausgebaut werden soll. Die Demonstranten, die mehrheitlich zu linksradikalen und pazifistischen Gruppierungen sowie den Grünen gehörten, belagerten mehrere Stunden lang die Piste des Militärflughafens der Basis.
    Quelle:Il Giornale.it.

    http://www.informazione.it/a/7b766e64-855e-440b-ba47-812a306f1e96/a882aaa3-f9c0-4f3f-b9c5-d52548ac084f/Vicenza-gli-attivisti-del-No-Dal-Molin-occupano-l-aeroporto?v

  16. Zusatz:
    Die Demonstranten riefen Slogans gegen die USA und gegen die Außenpolitik der italienischen Mitte-Rechts- Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Einige Demonstranten entrollten Spruchbänder mit Texten für ein sofortiges Ende der italienischen Militärmission in Afghanistan.

    Vicenza soll in Zukunft Einheiten der 173. US-Luftlandebrigade aufnehmen, die zur Zeit in den deutschen Städten Bamberg und Schweinfurt stationiert sind. Damit wird Vicenza zur bedeutendsten US-Basis im Aktionsradius Balkan und Naher Osten aufrücken. Rund 100 Kilometer nordöstlich liegt bei Aviano ein weiterer bedeutender Luftwaffenstützpunkt der US-Luftwaffe (Aviano Air Base).

  17. Was für Politzombis staksen eigentlich noch hier rum? Wer erhält diese Kanailien am Leben? Was nötigt Journalisten dazu, über derartige Flachhirne auch noch berichten?

    Das leibhaftige Irrenhaus!

  18. #17 Schlernhexe (01. Feb 2009 16:26)

    Als ich die Überschrift zu deinem Kommentar las, wusste ich schon aus welchen ideologischen Gruppierungen sich die Demonstration zusammensetzte 😉

    Diese Demo passt haargenau ins Verhaltensschema links-grüner Dumpfbacken.
    Der rote Faden in linken Widersprüchen

  19. Dann kann der Kerl ruhig nach Pakistan gehen und dort sich bei Bin Laden melden. Der wird sicher noch 1-2 soche Anhänger brauchen, die er nicht mal mehr überzeugen muss, weil sie von allein indokrtiniert sind.

  20. „Todenhöfer ist Ehrenoberst der US-Army“

    Wer ist denn auf die brillante Idee gekommen? Na, da werden gerade die Army-Angehörigen im Irak sehr stolz drauf sein.

    Der Wikipedia-Artikel ist übrigens eine derartige TodenhöferGutmenschReinwasch-Aktion (ganz im Sinne der üblichen „EsgibtnurGutesaußerNazis“- Heilewelt-Wiki-Doktrin) dass es einem nur schlecht werden kann. Auf der Diskussionsseite geht es schon etwas mehr zur Sache – aber da passt der Wiki-Autor schön auf, das davon ja nichts in den Artikel gerät und schreit nach „Quellen“ – Broder sei ja keine.

    Vielleicht kann jemand da mit Quellen dienen?

    Eine habe auch ich im Angebot – aber das ist bestimmt wieder keine, jedenfalls nicht im Internet-Ministerium für Wahrheit (umgangssprachlich ‚Wikipedia‘ genannt):

    Hodentöter -schuldigung- Todenhöfer fragt:
    „Warum tötest du, Zaid?“

    Und Claudio Casula antwortet:
    „Was laberst du, Jürgen?“

    Hier, auf ‚Spirit of Entebbe‘:
    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/10/08/was-laberst-du-jurgen/

  21. Einen ausgezeichneten Bericht über die Terrorismusdrohungen gegen Deutschland habe ich auf dem Weblog-Sicherheitspolitik gefunden:

    [PI sollte die Seite in der Spalte „Weblogs“ hinzufügen]

    —-

    Terrorismusdrohungen gegen Deutschland: Ursachendiskussion
    01. Februar 2009

    In den vergangenen Wochen wurden insgesamt vier Drohvideos militanter Islamisten gegen Deutschland veröffentlicht (wir hatten dies hier, hier und hier thematisiert). Wir hatten die Vermutung aufgestellt, dass der Gegner auf diese Weise die öffentliche Diskussion in Deutschland mit dem Ziel beeinflussen will, einen Rückzug aus Afghanistan herbeizuführen.

    In diesem Zusammenhang findet in den Medien nun eine Diskussion zu den Ursachen dieser verstärkten Drohungen statt. Im Zusammenhang dieser Diskussion schließen wir uns der These Guido Steinbergs an, derzufolge Deutschland als schwächstes Glied innerhalb der NATO wahrgenommen wird und daher als lohnendes Ziel gilt. Politische Signale, welche vom Gegner als Zeichen von Schwäche wahrgenommen werden könnten, wären daher kontraproduktiv. Besonders schädlich ist das Verhalten von Polikern wie Oskar Lafontaine, welche für ein Nachgeben gegenüber den Forderungen der Terroristen eintreten und damit deren Hoffnung stärken, durch eine Verstärkung des Drucks ihr Ziel erreichen zu können. Lafontaine macht durch seine Äußerungen Anschläge wahrscheinlicher.

    Individuelle Motive militanter Islamisten für Anschläge gegen deutsche Interessen

    Es wird immer wieder gemutmaßt, dass das deutsche Engagement in Afghanistan das Risiko von Anschlägen erhöhe. Die Auswertung interner Kommunikation von militanten Islamisten in Deutschland zeigt jedoch, dass diese offenbar durch eine allgemeine Verachtung Deutschlands motiviert werden. Die Betonung der angeblichen “Feigheit” Deutschlands und der Deutschen legen nahe, dass das Risiko von Anschlägen steigen würde, wenn Terroristen und Extremisten gegenüber Schwäche gezeigt wird.

    Kompletter Artikel unter:
    http://weblog-sicherheitspolitik.info/?p=1542

  22. Der Islam ist das Problem. So einfach ist das Herer T.

    Das endlose und brutale Muslim-Theater haben die Chinesen, der Westen, die Hindus, die Thailänder – kurz, alle, die mit dem Islam in Berührung kommen und natürlich auch Muslime unter sich: Man denke an die islamische Islamophobie, die zwischen Schiiten und Sunniten herrscht.

    Wie mit islamischen Terror umzugehen ist, ist eine Frage, aber dass ISLAMISCHER Terror Auslöser des permanenten globalen Ärgers ist, ist unbestritten.

    Warum haben wir solche Probleme denn nicht mit …Buddhisten?

  23. Da das Thema schongeschlossen ist:

    “Deutsch bin ich nicht, will ich auch nicht sein”

    möchte ich noch was los werden.
    Ich bin der Meinung daß man in D den Migranten die Staatsbürgerschaft direkt nachwirft.
    In Italien wenn man mit einen Italiener verheiratet ist ( so wie ich, )
    kann man nach drei Jahren um die Staatsbürgerschaft ansuchen.
    Ansonsten sind es 10 Jahre.
    Wo bei für beide Gruppen die gleichen Vorraussetzungen gelten:
    Ein einwandfreier Lebenslauf,(keine Vorstrafen) und die letzten Fünf Jahre müssen Einzahlungen ins Sozialsysthem vorweisen, ( Also ein Arbeitsverhältnis nachweisen,) nach den neuen Gesetz kommt noch ein Sprachnachweis hinzu.

  24. Das neue Maroni-Gesetz sieht bei Krimminellen sogar den Entzug der Staatsbürgerschaft vor, mit anschliessender Ausweisung, egal ob jemand aus einen EU-Land oder Nicht-EU-Land eingewandert ist.

  25. präsentiert er seine spezielle Sicht der Dinge (O-Ton: “Bin Laden tötete weniger Menschen als Bush”).

    Tja, Stalin tötete mehr Menschen als Hitler (incl. die 6 Mio. Juden) und Mao tötete mehr menschen als Hitler und Stalin gemeinsam…

    Ich wusste nicht, dass so ein Wettkampf unter monster gibt, wer mehr oder weniger getötet hat.

  26. Sveriges_fana (01. Feb 2009 17:28)

    Dieser idiotische Vergleich, ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass Todenhöfer schäbigen islamistischen Lobbyismus in unserem Staat betreibt.

  27. Die Reaktion der IDF auf den fortgesetzten Raketenbeschuss der Hamas-Terroristen war laut Todenhöfer “überzogen”.

    Man sollte Jürgen Hodentöter den Vorschlag machen, einmal den Einschlag einer Qassam-Rakete aus nächster Nähe zu erleben. Wenn dieser „Feuerwerkskörper“ in sein Haus eingeschlagen ist, sieht er die Sache wahrscheinlich etwas differenzierter.

  28. Ich habe da zwei entprechende Kommentare draufgesetzt – wie Wunder einer ist schon nach wenigen Minuten wie von Geisterhand verschwunden. Wie kommt das denn in einer Demokatie? Muß echt ein technisches Problem sein.

  29. Ja, der Jürgen, einer der ganz grossen Geistesgrössen unter der Sonne. Natürlich sehen tote Menschen total eklig aus, vor allem, wenn sie von einem Sprengstoffgürtel zerlegt wurden. Irritierenderweise hat der Gute nie gefragt, warum lässt Du töten, Saddam oder warum lässt Du töten. Also werden die schon ihre berechtigten Gründe gehabt haben. Das ist derselbe Schlag, der flennt, warum schiesst Du, Polizist – auf den Entführer, Bankräuber, Geiselnehmer, Autodieb? Jemand, der mal Wertmasstäbe hatte, als seine Mutti noch über ihn wachte und die Oma und dann hat sich irgendwas umgedreht.

    Früher sassen solche Leute in der Gummizelle, heute in den Talkshows. Müssen wir uns da wundern, wenn die, die man nicht mit Namen nennen darf, glauben, wir sind pflückreif?

  30. Er fordert: “… Ein freundliches Wort, eine Einladung für den muslimischen Nachbarn erreichen oft mehr als staatliche Anordnungen.”

    Aha, da will wieder einer bis in unseren Freundeskreis und in unsere Wohnzimmer hineinregieren – und hält uns für blöd genug, ihm zu glauben, das sei jetzt keine Anordnung von oben. Fehlt nur noch die ‚herzliche moslemische Gastfreundschaft‘, das heißt, das bereit gehaltene Messer ab 50 Meter vom Zelt entfernt.

  31. Mal was OFF TOPIC:

    Wen kann man denn bei der Bundestagswahl guten Gewissens wählen?
    Meine stimme will ich auf jeden Fall abgeben,
    aber wem ???
    Wer setzt sich noch am ehesten dafür ein, diesem Wahnsinn endlich Einhalt zu gebieten?

    Vorschläge?

  32. @6 Laurel
    Satire?
    Todenhoefer ist Ehrenoberst der US Army?
    Ich wuesste nicht, dass die Army Ehrendienstraenge vergibt, kann mich aber auch irren.
    Ich moechte dann Ehren Drill Sergeant werden.
    Oops, bin ich ja schon. LOL

  33. Hodentöter:

    Er unterscheidet zwischen dem internationalen Wanderterrorismus, der sich “auf der Suche nach weiteren ‘heiligen Kriegen’” befindet, dem nationalen Terrorismus “muslimischer Volksaufstände gegen westliche Besatzung in Afghanistan und im Irak” sowie dem Diaspora-Terrorismus, der “den Westen in seinen eigenen Städten angreift”.

    Der Hodentöter sollte aus eigener Erfahrung berichten können. Darum wünsche ich ihm bei seiner nächsten Reise -auf Staatskosten- eine
    Begegnung mit dem internationalen Wanderterrorismus vorzugsweise im Flugzeug.

    Darüber hinaus wird Allah während Hodentöters nächsten Reise in ein islamisches Land gewiss dafür sorgen, dass er dem nationalen Terrorismus “muslimischer Volksaufstände gegen westliche Besatzung
    begegnet.

    Sollte er beides wider Erwarten überleben können, wird vielleicht jemand dafür sorgen,
    dass er und seine Familie den Diaspora-Terrorismus, der “den Westen in seinen eigenen Städten angreift,
    vorzugsweise in in seiner Heimatstadt, kennenlernt.

    Man kann den Mann doch nicht so blöde sterben lassen, wie er jetzt daher redet. Er MUSS am eigenen Leib erfahren, was er sagt. Und dann schauen wir mal.

  34. @ #39 babyboomer (01. Feb 2009 19:48)

    #6 Laurel Satire?

    Nee, steht mal so am Ende von Yaabs Beitrag (kleingedruckt).

  35. @41 Laurel
    Sorry, das habe ich nicht gelesen. Steht aber auch nicht in dem angegebenen Link, wenn ich ihn richtig gelesen habe.
    Trotzdem, honorary drill sergeant wuerde mir schon gefallen.
    Mit freundlichen Gruessen.

  36. #34 Plondfair:

    Da der Raketenbeschuss weider weitergeht, war die Aktion nicht überzogen, sondern nicht überzeugend! 😉

  37. #47 Wachtmeister (01. Feb 2009 23:00)

    Sehr gut dein Link.


    An einer Rede, die er 2008 in Teheran hielt, lassen sich die Grundzüge seiner Rhetorik besonders deutlich erkennen:
    Der Islam werde im Westen zudem allgemein “dämonisiert”, und Muslimen würde allgemein die Menschenwürde abgesprochen. Ähnliche Vorwürfe verbreiten militante Islamisten, die damit militante “Verteidigung” gegen angebliche Unterdrückung des Islams legitimieren wollen. Todenhöfer handelt in hohem Maße verantwortungslos, wenn er vor einem iranischen Publikum solche Propaganda stützt.

    Nur weil wir den Moslems nicht freundlichst entgegenkommen, redet ihnen Todenhöfer ein, sie seien ungerecht Behandelte und Unterdrückte. Der Kerl macht die Moslems regelrecht durstig auf Rache, statt ihnen aufzuzeigen wo und warum islamische Vorstellungen mit der westlichen Welt kollidieren. Was dieser Todenhöfer da treibt, ist gegen uns gerichtet und extrem gemeingefährlich, er liefert den Moslems, quasi als guter Mann des Westens, unaufgefordert eine Rechtfertigung, unsere Zivilisation mit Terror zu überziehen. Er bezeichnet diesen Terror, den er dann mit zu verantworten hat, als „Diaspora-Terrorismus“, eine Wortschöpfung auf die er wahrscheinlich noch stolz ist.

  38. Todenhöfer mal wieder…
    Wenn´s nach ihm ginge, wäre der gesamte Westen am desolaten Zustand Afrikas schuld.

  39. Der sucht offensichtlich nach einer neuen Einnahmeuelle. Für einen solchen „F(l)achmann“ wird sich in unserer Republik sicher noch ein gutdotiertes Pöstchen als „Experte“, Minister oder sonstwas finden.

  40. Vielleicht ist er auch scharf auf mehrere Jungfrauen und möchte auch mal ins islamisch-diesseitige Lustparadies kommen! Erstaunlich, dass soviele ehemalige dem Staatschristentum entfremdete Evolutionisten darauf abfahren – eben: da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden…

    Oder er freut sich schon auf den kommenden Sieg der Islam-Armee wie die moderate britische Muslima Umm Amira und Konsorten!

    Fatwa über die Bestrafung für Muslime, die sich vom Islam abwenden

    „Alle muslimischen Rechtsschulen fordern die Hinrichtung
    Von Dr. Yussuf al-Qaradawi
    (Institut für Islamfragen, dh, 8.11.2006)

    Frage: „Ein Muslim ist vom Islam abgefallen. Ein Bekannter, der davon erfahren hat, hat den Abgefallenen getötet … , obwohl der Getötete zuvor nur mit seinem Freund darüber gesprochen hatte. Die Frage ist: Muss ein Abgefallener vom Islam mit dem Tod bestraft werden?“
    Antwort: „… Der Abfall vom Islam ist die größte Gefährdung der islamischen Gemeinschaft. Deshalb ist die größte Intrige der Feinde des Islam die, den Abfall vom Islam zu veranlassen, sei es durch Gewalt, Waffen, Listigkeit oder andere Mittel wie dies in Sure 2;217 steht.“
    „Die muslimische Gesellschaft ist verpflichtet, alle Formen des Abfalls zu bekämpfen … , dies wurde von den Nachfolgern Muhammads so durchgeführt … . So handelten z. B. Abu Bakr und die Gefährten des Propheten. Diese kämpften gegen diejenigen, die vom Islam abfielen und die an falsche Propheten glaubten.“
    „Es ist äußerst gefährlich, wenn der Abfall vom Islam sich in der muslimischen Gesellschaft verbreitet, ohne dass dagegen gekämpft wird … . Deshalb muss der Abgefallene bestraft werden … . Alle vier Rechtsschulen des Islam … sind sich einig, dass der Abgefallene hingerichtet werden muss.“
    „Es gibt zwei Sorten von Abgefallenen. Die schlimmste Sorte von Abgefallenen sind die, die zum Abfall vom Islam aufrufen. Diese Sorte ist in Sure 5,33 aufgelistet. Diese Menschen gehören zu denjenigen, die gegen den Islam kämpfen. Der Kampf gegen den Islam hat verschiedene Formen, wie von Ibn Taimiya erklärt wird. So gibt es den Kampf mit der Hand und den Kampf mit der Zunge. Der Kampf mit der Zunge kann schlimmer als der Kampf mit der Hand sein. Deshalb hat Muhammad diejenigen getötet, die gegen ihn (Muhammad) mit der Zunge gekämpft haben, während er einige, die gegen ihn mit der Hand gekämpft haben, am Leben ließ … . Der Stift (das Schreiben) ist Ausdruck der Zunge.“
    „Es wird manchmal behauptet, Muhammad habe die Abgefallenen nicht getötet. Jedoch widerspricht der „Gelehrte des Islam“ (arab. Sheich al-Islam) Ibn Taimiya dieser Behauptung.“
    Quelle:
    http://www.qaradawi.net/site/topics/article.asp?cu_no=2&item_no=4231&version=1&template_id=130&parent_id=17

Comments are closed.