Voll trendy: Jungfernhäutchenreparatur

Die Anpassung an islamische Normen geht mit Riesenschritten voran. Immer mehr Ärzte verdienen an moslemischen Frauen, die vor der Hochzeit ihr Jungfernhäutchen wiederherstellen lassen, um nicht Einzelfall-Opfer der beschmutzten Ehre ihrer Familien zu werden. Vermutlich, Herr Schäuble, ist es unter anderem das, was Sie unter Bereicherung durch den Islam verstehen.

Zu ihr kommen Frauen, die Angst haben. Todesangst, weil ihr Jungfernhäutchen gerissen ist. Todesangst vor ihrer Familie! In BILD spricht die Ärztin über das Tabu-Thema.

Etwa zwei Anfragen pro Woche hat Dr. Christiane Tennhardt, zwei Operationen führt sie im Monat durch: „Die Nachfrage hat stark zugenommen. Die Frauen sind zwischen 18 und 24 Jahre alt, stammen aus der Türkei, den arabischen Staaten, dem Balkan oder dem Iran.“

Die Organisation „pro familia“ schätzt, dass inzwischen jede zehnte Berliner Muslimin ihr Jungfernhäutchen wiederherstellen lässt.

Sorgen bereitet der Ärztin nur eins:

Weltweit gibt es keine medizinische Ausbildung, keine Anleitung zum Reparieren eines Jungfernhäutchens. Vor 15 Jahren führte Dr. Tennhardt ihre erste Hymen-OP durch. „Mir hatte damals eine Ärztin aus den USA gezeigt, wie das geht.“ Der Eingriff (lokale Betäubung) dauert 10 bis 15 Minuten.

Zeit, dass das Medizinstudium mit dem Thema „Überleben im Islam“ bereichert wird.

(Dank an alle Spürnasen)