PI-Serie: Warum ich Deutschland liebe!Liebe PI-Redaktion, ich freue mich sehr, dass ich das erste Mal in meinem Leben als integrierter Ausländer öffentlich zu Wort kommen kann. Zur Zeit wird ja in Deutschland lieber so getan, als gäbe es uns nicht. Vielen Dank für diese Möglichkeit endlich sagen zu können, was Politiker und Medien nicht hören wollen.

(Gastbeitrag zur PI-Serie “Warum ich Deutschland liebe!”)

Meine Familie wanderte 1988 aus Polen nach Deutschland aus. Damals sahen meine Eltern keine Zukunft mehr für uns in unserem Land, welches vom Sozialismus völlig zerstört worden war. Ich war damals fünf Jahre alt und kann mich noch sehr gut an alles erinnern. Eine kurze Zeit lang lebten wir in einem Asylheim, es wurde uns aber sehr dabei geholfen schnell eine eigene Wohnung zu beziehen. Meine Eltern machten beide sehr schnell einen Sprachkurs und meine Mutter sogar eine Weiterbildung, um weiterhin in ihrem Beruf arbeiten zu können. Sehr schnell fanden sie auch einen Arbeitsplatz. Währenddessen besuchten meine Schwester und ich einen Integrationskindergarten, in dem wir die deutsche Sprache lernten. Bei all dem halfen uns verschiedene Behörden, aber auch unsere deutschen Nachbarn, die von Anfang an besonders hilfsbereit waren. Wir wohnten in einem Viertel in dem eigentlich kaum Ausländer zu finden waren. Meinen Eltern war das sehr wichtig.

Die ersten Jahre in Deutschland habe ich besonders positiv in Erinnerung. Alle waren sehr hilfsbereit und äußerst freundlich. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Familie jemals diskriminiert worden ist. Ganz im Gegenteil, ich hatte immer das Gefühl, dass man sich ganz besonders um uns gekümmert hat. Wir sprechen und sprachen zu Hause nur polnisch und meine Schwester und ich besuchten auch eine polnische Samstagsschule, meine Eltern sorgten sich aber sehr darum, dass wir vor allem in der deutschen Schule gute Leistungen erbrachten. Genau so wie sie auch ihren Arbeitsplatz zu schätzen wussten. Mein Vater arbeitet seit 21 Jahren in dieser Firma. Meine Mutter hat ihren Arbeitsplatz einmal gewechselt. Seitdem sie jedoch eine Arbeit haben und das seit ca. einem halben Jahr nach unserer Auswanderung, waren sie nie arbeitslos, worauf ich sehr stolz bin.

Meine Kindheit in Deutschland war sehr schön und ich bin sehr dankbar, denn in Polen hätte ich niemals all das erleben und besitzen können. Es war nicht immer einfach und das Geld war auch oft genug knapp. Wir mussten auch auf einiges verzichten, dennoch hatten wir immer mehr, als wir es uns in Polen hätten erträumen können. Meine Schwester und ich haben mittlerweile die Schule abgeschlossen und studieren jetzt. Nie hatte ich das Gefühl in Deutschland etwas Schlechteres zu sein oder benachteiligt zu werden. Mehr hatte ich das Gefühl, dass man als Migrant immer eine Sonderstellung hat. Ich hab mich oft gefragt ob es die Gastfreundschaft ist oder die Angst davor als Rassist abgestempelt zu werden war. Auch wenn sich das vielleicht manch einer nicht vorstellen kann, aber das empfand ich manchmal als rassistisch. Man fühlt sich komisch, wenn man nicht behandelt wird wie alle anderen. Meine Familie und ich leben jedoch sehr gerne hier. Es gibt nur eine Sache die uns besonders aufregt: die Ausländer, die sich hier einfach nicht integrieren wollen und dies damit begründen es wäre nicht möglich, die Deutschen seien zu rassistisch etc.

Es ist respektlos wenn Ausländern wie uns gegenüber die deutschen Politiker dem zustimmen. Warum wollen die Deutschen einfach nicht einsehen, dass nicht sie daran Schuld sind, wenn sich Ausländer nicht integrieren wollen. Wer sich partout nicht integrieren will, der wird sich auch bei den größten Anstrengungen der deutschen Politik niemals integrieren. Wir sind es Leid zu sehen wie hier bestimmte Einwanderergruppen den Deutschen auf der Nase rumtanzen und damit auch den Ausländern, die sich hier integriert haben. Wir haben die deutschen Werte angenommen und wissen sie sehr zu schätzen. Für diese Werte musste Polen Jahrzehnte kämpfen und hier werden diese Werte mit jedem Tag immer mehr mit Füßen getreten und um einer Harmonie willen, die es aber nur „offiziell“ gibt, geopfert. Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt, aber auch das hat sich mittlerweile geändert. Es ist kaum noch auszuhalten wie man hier als nicht durch das Verhalten erkennbarer „Ausländer“ von anderen Ausländern behandelt wird. Wie man hier vor allem als Frau behandelt wird. Über Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung könnte ich wohl mittlerweile einen ganzen Roman schreiben, jedoch nicht über Rassismus und Diskriminierung durch Deutsche, sondern durch andere Ausländer.

Ich lebe hier zu gerne, aber langsam denke ich immer öfter darüber nach wieder nach Polen auszuwandern. Polen hat immer noch seine Probleme, aber diese sind weitaus besser zu ertragen als das Verhalten vieler Ausländer hier und die deutsche Politik, die ganau vor diesen Leuten auf die Knie fällt. Wenn ich etwas von meiner polnischen Kultur mitgenommen habe, dann Nationalstolz und diesen empfinde ich auch für Deutschland. Es bricht mir mittlerweile das Herz zu sehen wie hier alles den Bach runtergeht, wie alles was ich liebgewonnen habe in diesem Land wohl in ein paar Jahren so nicht mehr existieren wird. Warum wissen die Deutschen nicht zu schätzen, was für ein wundervolles Land und was für eine wundervolle Kultur sie haben und vor allem warum sind sie nicht bereit das alles zu verteidigen.

Mit herzlichen Grüßen,

Iwona

» PI: “Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen”

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100 KOMMENTARE

  1. „Ich lebe hier zu gerne, aber langsam denke ich immer öfter darüber nach wieder nach Polen auszuwandern. Polen hat immer noch seine Probleme, aber diese sind weitaus besser zu ertragen als das Verhalten vieler Ausländer hier und die deutsche Politik, die ganau vor diesen Leuten auf die Knie fällt.“

    Traurig. Die integrierten Ausländer überlegen schon wieder wegzuziehn und der Abschaum nistet sich hier ein… Armes Deutschland, aber war trotzdem schön zu lesen dass es noch integrierte Ausländer gibt, heutzutage sieht man das leider nicht mehr so oft…

  2. Traurig, dass man solche Worte von Ausländer hören muß, denen diese Zustände auch schon auffallen. Traurig, dass Deutsche immer noch Politiker wählen, die solch miese Zustände in Deutschland ermöglichen.

  3. Das ist genau die Sache, die ich mir auch schon lange gedacht habe. Lieber geht man in ein wirtschaftlich schwächeres Land zurück als woanders als Einheimischer Opfer des aufoktroyierten Einwanderungswahn zu werden. Zum Beispiel: Man ist mit seiner Freundin am Wochenende feiern und schon passiert es, dass sie Migrantenengel als Freiwild betrachten. Maßregelt man sie zivilisiert verbal, warten mindestens fünf Mann auf einen alleine. Was folgt? Man ergibt sich zwangsweise der Scham derbster Beleidigungen als in der Ambulanz zu landen und eventuell seiner für diese Leute unvorstellbaren regelmäßigen Arbeitstätigkeit nachzukommen.
    Wenigstens lohnt sich stets eine Reise in polnische Städte wie Lodz, Poznan etc. Dort ist auch die 500 000 Einwohner-Marke gesprengt und alles ist in polnischer Hand, man fühlt sie also wie in Polen und nicht wie in Städten wie Hamburg, Amsterdam, Paris, London… wo man sich auch teilweise wie in Nordafrika, Ostanatolien… fühlt.
    Im Gegensatz zu den Deutschen lieben die Polen ihr Land. Es ist schon ein Kulturschock für Jemanden aus dem Nachbarland, wenn er weiß, was die Deutschen alles so geleistet haben, und sich zum ersten Mal dort aufhält, dass hier sichtlich einiges schief läuft.

  4. Polen ist nicht die Museltürkei!Polen gehört seit Jahrhunderten zum europäischen Kulurkreis mit denselben Werten und Moralvorstellungen.Polen kennt keine Ehrenmorde
    und dort ist der Koran auch keine Pflichtlektüre.Für mich sind Polen auch keine Ausländer sondern gute Nachbarn,sie müssen sich auch nicht integrieren,denn bis auf die sprachliche Integration sind sie kulturell integriert,wie Kroaten,Griechen,Spanier,Italiener,Portugiesen.etc.
    etc.

  5. hallo iwona,

    vielen dank für die wunderbaren zeilen, das zeigt mehr was integration richtigerweise ist: nämlich wenn das herz für eine gemeinschaft und deren bürger und die kultur schlägt. wenn es wehtut zu sehen wie es beschädigt wird. gleich wessen herz dafür schlägt… ich persönlich kenne viele italiener, kroaten, polen, russen, serben … die das so ähnlich schon formuliert haben und ihr herz für beide nationen und kulturen schlägt.

    „Es bricht mir mittlerweile das Herz zu sehen wie hier alles den Bach runtergeht, wie alles was ich liebgewonnen habe in diesem Land wohl in ein paar Jahren so nicht mehr existieren wird.“
    „Warum wissen die Deutschen nicht zu schätzen, was für ein wundervolles Land und was für eine wundervolle Kultur sie haben und vor allem warum sind sie nicht bereit das alles zu verteidigen.“

    Ich denke dass wir es schon schätzen können – nur die das ruder in ihren händen halten – nämlich deutschlands elite haben irgendwie vergessen auf was sie bei amtsantritt ihren eid geleistet haben.

  6. Ich bin ein Nachfahre calvinistischer Protestanten aus Frankreich (Hugenotten).
    Das als Migrationshintergrund zu umschreiben, würde den Bogen doch arg weit spannen.
    Ich bin Student der Volkswirtschaftslehre.

    Ich liebe Westeuropa.
    Ich liebe die Vielfalt der Kulturen auf Augenhöhe, die großen Städte, die Landschaften, die Menschen, die Musik, das Essen…
    Aber mehr als alles andere, liebe ich es, meine Meinung frei kundtun zu können, ohne dafür auf bestialische Art und Weise zu Tode gefoltert zu werden.
    Ich liebe es Ständegrenzen überwunden zu wissen und jedem Mädchen das ich hübsch finde, schöne Augen machen zu dürfen.

    Ich bin kein “vaterlandsloser Geselle”, aber Länder und Nationalitäten sind für mich kein Selbstzweck.
    Deshalb habe ich meine obigen Ausführungen auf Westeuropa bezogen.
    Denn egal ob Deutschland, Frankreich, Spanien, England, Griechenland, die Niederlande…
    Alleine die Aufzählung macht mich stolz…
    Wie viele zivilisierte Kulturen hier auf so engem Raum existieren…

    Ein Hoch auf den großartigsten, wertvollsten und kulturträchtigsten Erdteil, die Wiege der Zivilisation, wie wir sie kennen.

  7. Ein erschütterndes Statement!!
    Das müsste jedem Volksvertreter, der darauf vereidigt wurde, Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden zu Pflichtlektüre gemacht werden.

  8. Bitte diesen Beitrag an Claudia Fatima schicken,lesen wird sie den bestimmt nicht und wenn doch wird sie den Inhalt nicht glauben…das paßt nicht in ihr Müll-Ti-Knülltütenhirn!!!!

  9. Warum wissen die Deutschen nicht zu schätzen, was für ein wundervolles Land und was für eine wundervolle Kultur sie haben und vor allem warum sind sie nicht bereit das alles zu verteidigen.

    Ja, das ist eine gute Frage. Recht vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht.

    Gesten hatte ich eine kleine Episode bei meinem Diabetikerzentrum erleben dürfen.
    Eine türkische Familie brauchte für die an Diabetes erkrankte Frau eine neues Testgerät.
    Da sie schon mal eines –natürlich gratis, wie alle Diabetiker in Deutschland, sollte sie ihr kaputtes altes Gerät mitbringen.
    Ein wilder Disput begann und sie behauptete man hätte ihr das nicht mehr brauchbare Gerät gestohlen.
    Sie bekam auf jedenfalls ein neues Gerät, geschätzter Wert ca. € 75,-.
    Für mich besteht der Verdacht das andere Gerät ist auf dem Weg in die Türkei. Wenn dem so wäre ist das für mich eine grobe Plünderung unserer Krankenkassen.
    Wenn mein Gerät defekt ist muß ich ein neues kaufen falls ich das alte nicht vorlegen kann.

    Übrigens ich bin 66, Rentner und 1948 von Österreich nach Hamburg gezogen.

  10. Toller Beitrag, aber ist ja auch ehrlich gesagt kein Wunder denn Polen sind ja zivilisierte Menschen im Gegensatz zu gewissen anderen. In Polen herrscht noch Zucht und Ordnung, wenn da so ein Messermusel die Frauen sexuell belaestigt und Kindern Drogen verkauft kriegt der aber eins auf die Muetze!

  11. Interessant, dass hier, wie bei dem anderen Beitrag des türkischstämmigen Deutschen, die Familie in ein Ausländerrares Gebiet gezogen ist…scheint der Intgrationsschlüssel zu sein…!

  12. Frage!
    Wo ist das Video „Tagesthemen,Zeugenschutzrechtliche Gründe” geblieben?
    Weiß jemand was?

  13. Hallo liebe PI-Leser,

    Nach meinem Beitrag gestern „Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen“ (ja ich weiß, es heißt wegen der Deutschen) hab ich heute zu meiner Verwunderung bei den Kommentaren ständig das Wort „fake“ gelesen.

    Ich will es hier nochmal ausdrücklich sagen:
    Es ist kein fake.
    Ich habe das wirklich so erlebt und denke so. Und ich kenne auch eine (leider kleine) Gruppe ähnlich denkender Muslime hier in Deutschland.

    Wir haben genug Menschenverstand, um zu sehen, dass Mohammed nur Geld und Macht wollte.
    Wir haben genug Menschenverstand um zu sehen, dass es falsch ist, Frauen fürs Fremdgehen zu steinigen, wenn unser Prophet, der alte Kinderf…er, 5 Frauen hatte.
    Das ist nochmals kein Fake gewesen.

  14. Es gab mal nen spruch von den linken, an die ausländer, „bitte lasst uns mit diesen deutschen nicht alleine“.

    Mein apell an die verfasserin des textes,“bitte lass uns mit diesen ausländern nicht alleine“.

  15. Toller Beitrag.

    Ich habe schon immer Polen als eine der best-integriertesten Bevölkerungsgruppen angesehen.
    Ich habe viele polnische Freunde, die auch gerne in Deutschland leben und sich auch mehr als Deutsche fühlen.

    Ich wünsche mir, dass du deine Meinung über die sich sehr schlecht benehmenden Ausländer verteidigst und auch vor Gutmenschen-Deutschen kundtust.

    Gerade wir Migranten sollte offen zeigen, dass wir uns mit Deutschland identifizieren und uns für die Werte einsetzen, die uns hier wichtig sind. Gegen den Islam-Kuschelkurs von vielen Politikern.

    Grüße von einem deutschen „Griechen“.

  16. Es erzählt fast meine Geschichte, nur das ich nicht mit meinen Eltern ausgewandert bin aus Polen, sondern sie alleine.
    Aber es zeigt wie das Leben hier nun mal ist.
    Und ich finde es schade, dass integrierte Ausländer zb. auch wie ich, schon Auswanderungsgedanken hatten.
    Ich bekenne mich mehr zur deutschen Nation als der polnischen.

    Wie schon mal erwähnt: Armes Deutschland

  17. hallo Iwona, ich habe eine sehr ähnliche Geschichte hinter mir. Ich komme aus Oberschlesien, habe mich hier ruckzuck integriert, zwei Hochschulstudien abgeschlossen, drei Kinder grossgezogen die inzwischen selber studieren bzw. ihr Studium (Medizin) abgeschlossen haben – und das alles ohne den Mumpitz mit irgendwelchen Verbänden oder mit der Integrationsfarce mit einem idiotischen deutschen Innenminister mittendrin! Alles das was du beschreibst, habe ich auch so beobachtet: das kriminelle Alltagsverhalten der Orientalen, die unverschämten Forderungen der Türken und Araber an die Deutschen, die peinliche Hilflosigkeit der deutschen Politiker und Polizisten – und es nicht mehr ausgehalten. Icb bin vor nunmehr zwei Jahren weggezogen. Deutschland 2009 hat so gut wie nichts gemeinsam mit Deutschland der 70er oder der 80er Jahre. Es ist nicht mehr das Deutschland, das ich mal geliebt habe.

  18. Ich bin mit meinen Eltern auch 88 aus Polen gekommen und kann fast jeden Satz dieses Textes nachvollziehen. Ich studiere hier nun Geschichte fühle mich als Deutscher mit polnischen Wurzeln und liebe Deutschland. Noch bin ich nicht soweit zu denken hier wegzugehen aber dennoch tut es weh zu sehen was unintegrierte Ausländer mit Deutschland anstellen und die Politik das noch gutheißt.

  19. Da haben wir nun in den beiden Gastbeiträgen zwei vorbildliche Beispiele: Gelungene Exempel in Tradition polnischer oder auch hugenottischer Migranten. Solche Mitbürger braucht man nicht willkommen heißen, sie sind schon längst angekommen.

    Danke hierfür.

    Es erwartet kein Mensch, dass Integration immer so reibungslos ablaufen muss, aber generell kann und muss man den Willen zur Integration bei Immigranten voraussetzen. Ist dieser nicht feststellbar, so müssen Konsequenzen gezogen werde.

  20. wunderbarer Bericht , aber leider wird auch dieser keinem Gutmenschen die Augen öffnen. — Ist noch Platz in Polen für einen früheren CSU – Wähler?

  21. Ebenfalls danke! Und bitte noch mehr davon, die nicht nur deutschenfeindlich sind. Auch ich kenne genügend „Ausländer“ die das genauso sehen. Wann wachen wir Deutschen endlich auf?

  22. ich kopier hier mal meinen beitrag aus einem anderen thread hinein.
    erstaunlich finde ich, dass sich hier ziemlich viele „einwanderer“ rumtreiben. das hätte ich in dem ausmaß nicht erwartet, aber vllt ist es genau so, wie iwona schreibt: der pole/grieche/jugo usw. weiß, was es heißt auf sein land stolz zu sein, dem deutschen dagegen ist dieser stolz verboten.

    den thread hier find ich so gut, dass ich mal meinen ersten beitrag veröffentliche:
    Bin 25, männlein, studiere wirtschaftsrecht und lese seit paar monaten bei pi mit.
    ich bin gebürtiger pole, seit 20 jahren in deutschland. dennoch kann ich nicht behaupten, dass ich richtig deutsch wäre. ich bin auch meinem heimatland sehr verbunden, jedoch nicht so sehr, dass ich mich als pole bezeichnen würde (habe übrigens beide staatsbürgerschaften, spreche beide sprachen). ich sitze also zwischen den stühlen und kann mich am ehesten wohl als europäer bezeichnen. zumindest solange die türkei kein EU-Mitgleid ist (hoffentlich wird das NIE passieren).
    ich muss zugeben, dass ich deutschland sehr mag, und hier eigentlich noch nie aufgrund meiner abstammung probleme hatte. liegt vllt auch daran, dass ich nie versucht habe meine abstammung zu verleugnen, wie es nicht wenige meiner landsleute getan haben, die sich damit natürlich der lächerlichkeit preisgegeben haben (aber das ist jetzt eher OT).
    früher habe ich gedacht, dass ich für immer in D leben werde, jedoch bin ich mir mittlerweile nicht so sicher. die islamisierung dieses staates schreitet für meinen geschmack – als überzeugter und praktizierender katholik – zu schnell voran. deswegen rechne ich mittlerweile ein wenig damit, dass ich irgendwann wohl werde “umziehen” müssen. denn “umerziehen” lassen möchte ich mich nicht. das wäre sehr schade, da dieses land mir die möglichkeit gegeben hat, mich vernünftig zu bilden, mich frei zu entfalten und auch meinen glauben auszuleben, sogar in meiner heimatsprache. jedoch verändert sich dieses land zu seinen ungunsten und falls ich deutschland irgendwann tatsächlich verlassen sollte, so wird es nicht das gleiche land sein, in welches in 1989 gekommen bin.

  23. #1#
    „Traurig. Die integrierten Ausländer überlegen schon wieder wegzuziehn und der Abschaum nistet sich hier ein“

    Das ist leider Deutschland 2009!!
    Ich hasse auch diesen Abschaum, aber diese Politiker, die untätig sind, die uns das eingebrockt haben, hasse ich noch mehr!
    Ein Land wie Deutschland, dass Abschaum durchfüttert, sich plündern lässt und als Belohnung noch tief gehasst wird von diesem Abschaum, ist echt einmalig auf diese ganze Erde!

  24. Es ist schon erstaunlich.
    2 Schreiber die sich in D wohlfühlen. Ein Türke + ein Pole.
    Und Beide haben eins gemein : sie beschweren sich über die offensichtliche Schwäche des Staates und des Volkes über die Musels die hier machen was sie wollen, die sich darüber beschweren, daß wir sie nicht integrieren wollen und über deren unverschämte und nie enden wollenden Forderungen.

  25. #11 harry (18. Feb 2009 15:38)
    Hallo liebe PI-Leser,

    Nach meinem Beitrag gestern “Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen” (ja ich weiß, es heißt wegen der Deutschen) hab ich heute zu meiner Verwunderung bei den Kommentaren ständig das Wort “fake” gelesen.

    Ich will es hier nochmal ausdrücklich sagen:
    Es ist kein fake.
    Ich habe das wirklich so erlebt und denke so.

    Mit „Fake“ meinten die Skeptiker nicht, dass Du in Deinem Beitrag die Unwahrheit sagst. Sie meinen, dass jeder sich als Migrant ausgeben und eine Migrantenstory für PI erfinden kann. Wie kann PI sich davor schützen?
    Ich glaube nicht, dass “Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen” ein Fake ist, denn ein Fake hätte nur Sinn, wenn es offene oder zwischen den Zeilen versteckte satirische oder parodistische Elemente enthielte, was für Deinen Beitrag nicht zutrifft.

  26. Hallo Iwona,

    bleib bitte hier und laß uns mit diesen nicht integrierbaren Inländerhassern nicht allein…

  27. Eine der vielen Gewißheiten beim Zuzug und der ‚Verköstigung‘ Integrationsunwilliger ist, daß der Geldhahn mangels ausreisender Einzahler langsam aber sicher versiegen wird, da kann sich ‚Gutmensch‘ drehen und winden, wie er will.

    Es ist wirklich erschreckend zu erfahren, daß sogar schon sehr gut integrierte Mitbürger gedenken, das Land zu verlassen. Und immernoch werden die allseits nicht mehr zu übersehenden Signale von der Politik beinahe ignoriert oder um-indoktriniert. Wahrscheinlich haben wir nichts Besseres verdient, wer weiß.

  28. #25 frenchman (18. Feb 2009 16:01)

    Ein Land wie Deutschland, dass Abschaum durchfüttert, sich plündern lässt und als Belohnung noch tief gehasst wird von diesem Abschaum, ist echt einmalig auf diese ganze Erde!

    und wenn ich Leuten, die noch nie in D waren erzähle wie es in diesem Land zugeht, dann gucken die mich nur verständnislos an und halten das für einen Scherz. Das real existierende D 2009 glaubt einem keiner!

  29. ach quatsch.. es mangelt nicht an ausreisenden Einzahlern, das Gegenteil ist der Fall.. ich sollte mir Korrekturlesen angewöhnen *g*, sorry.

  30. Ja, es gibt viele gut intrigierte Migranten in Deutschland und der Großteil der Deutschen ist mehr als tolerant.

    Was wir aber auch haben ist eine ungeheure Duldungsstarre gegenüber unseren „Elitefrüchtchen“, wir haben da viel zu wenig Zivilcourage dieses 68er-LinksKartell aus den bequemen Sessel der Macht zu jagen.

    Das LinksKartell der Parteien, Medien und Justiz, deren „Macher“ von einem Selbsthass auf Deutschland und die Deutschen getrieben sind.

    In den letzten hundert Jahren hat Deutschland zwei sozialistische Experimente ertragen müssen. Hitler, der „braune“ Sozialist hinterließ als Erbe die deutsche „Erbschuld“ , die Faschismuskeule und Millionen an Toten, die SED vergewaltigte ein weiteres Mal Deutsche, schloss sie ein, lies auf sie schießen und hinterließ ein wirtschaftlich und mental zerstörtes Land.

    Der BRD Sozialismus benutzt heute neue Mittel und Wege. Da wären Feminismus, Gender Mainstreaming, Multikulturalismus, Politische Korrektheit und, nicht zu vergessen, die hysterische Ökodiktatur.

    Nur wenn es uns gelingt den heutigen – Lenor weichgespülten – Sozialismus auch als solchen zu brandmarken und auch politisch auszuschalten, haben Europa und Deutschland wieder eine Chance den dritten Versuch der Sozialisten zu stoppen.

    Ja, wir Deutsche können stolz auf Deutschland sein, trotz dieser 68er Bande von politischen Verbrechern.

  31. Sehr bewegend . Und ich kann Iwona sehr gut verstehen. Als ich von meinem Polenurlaub an der Ostsee 2006 zurück kam, ging mir durch den Kopf: Jetzt verlässt du das bisschen „Heile Welt“ und fährst wieder in das islamische Deutschland zurück.
    Die regierenden Politiker in der BRD fühlen sich der ganzen Welt verpflichtet, nur nicht der eigenen Bevölkerung

  32. der grund, wieso nicht wenige einwanderer wieder weg wollen, liegt zum einen daran, dass sich die wirtschaftliche lage in ihren heimatländern verbessert hat. aber der wichtigere grund ist wohl darin zu sehen, dass nicht wenige dieser menschen öfter ihre alte heimat besuchen (so auch ich) und ihnen dann klar wird, was in D schiefläuft: in PL muss man keine angst haben, von nicht polnisch sprechenden jugendlichen aufgrund der hautfarbe, der religion oder „einfach so“ angemacht und abgezogen zu werden. und falls es dennoch solche cliquen geben sollte, so würde die polnische polizei – aller unzulänglichkeiten zum trotz – gegen diese ohne irgendwelche skrupel vorgehen.

  33. #34 Demokrit Ganz genau ging es mir auch immer als ich aus Polen-Urlauben zurückkam. An manchen Stellen mögen die Menschen sehr arm gewesen sein jedoch hatten sie funktionierende Strukturen und keine Moscheen oder Gangs.

  34. Da ich sehr viele Polen kennen gelehrt habe und auch ermessen kann wie es in diesem Brief dargestellt ist, kann ich diesen Brief vorbehaltlos nur zustimmen.
    Immer wieder muss ich dabei an einem von einen Polen ausgesprochenen Satz denken und der lautet; „Deutschland braucht einen neuen Hitler, damit aufgeräumt wird.“
    Denke das sagt alles aus, was dazu zu sagen ist.
    Das gerade ein Polen diese Aussagen macht, wo doch Polen eigentlich einiges Leid durch Deutschland erlebt hat, ist dieser Spruch doch noch mehr an Bedeutung zu zu ordnen.
    Habe auch Polen wärend der Evakuirung, wärend der Bombenangriffe auf Berlin erleben können, denn wir waren in Ostpreußen wenige Kilometer an der Polnischen Grnze entfernt und so kamen auch welche auf dem Bauernhof unserer Verwanten, denn meine Muter stamt aus Rogainen in Ostpreußen und den Hof besaßen ihre Eltern, die an Krebs verstorben waren auch besaßen sie die Großschlachterei in Goldap. Aber einen Hass der Polen gegen uns deutsche, wahr nicht zu spüren auch in umgekehrter Seite wurden die Polen so wie guten Nachbarn bei uns behandelt. Dort waren die Dörfer sehr weit von einander entfernd im Mittel 10 bis 20 km in jedes Dorf hatte ca. 2 bis 4 Höfe. Alles fast nur Großbauern, wie man es hier kennt. Mein Onkel hatte zu Weihnachten 3000 Gänse aus seiner Zucht abgegeben, bzw. Verkauft. Doch weil mein Onkel ein fieser Lump war, sind wie in einem anderen Dorf gezogen und hatten so etwas wie Ausländerhass auch gegen Kriegsgefangene nicht kennen gelernt. Ausländerhass habe ich erst hier kennen lernen müssen und die Verursacher, wie sich immer wieder, auch in den Brief bestätigt, sind die Politiker dieser Regierung. Eine Staatsfeindliche Politik für Deutschland betreiben. Politiker die in einem Gefängnis gehören.

  35. #30#
    Das gleiche passiert mir wenn ich das in Frankreich erzähle!!
    Naja! Frankreich hat auch viele Problemen damit, schon wegen der früheren Kolonien!!
    Europa geht zugrunde!
    Vielen Dank liebe eierlose Politiker!
    Für die „lieben“ Gutmenschen, Linken u Roten: Gastfreundschaft ist wirklich eine wunderbare Eigenschaft, aber hat auch seine Grenze! Benimmt sich ein Gast nicht wie ein Gast sich benehmen sollte, hat er sein Gastrecht verwirkt!
    Ist es soo schwer zu verstehen, ihr dimmi Politiker???

  36. @ demokrit
    du sagst es! so denke ich zunehmend auch, wenn mein urlaub vorbei ist und ich meine polnische heimat wieder verlasse 😉
    früher kamen mir solche gedanken nicht in den sinn. traurig aber wahr

  37. OT
    Viersen: „Was willst Du Nazi? Ich schlitz Dir den Bauch auf!“

    Vor dem Landgericht Mönchengladbach wird am 19. Januar 2009 um 9.15 Uhr vor der 7. Großen Strafkammer der Prozess gegen einen 1976 geborenen türkischen Mitbürger eröffnet, dessen Integrationserfolg sich in Deutschland in Mordlust äußerte. In der Einladung des LG Mönchengladbach für Prozessbeobachter heißt es: „Dem Mitte April 1976 geborenen türkischen Angeklagten aus Viersen wird versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung zum Vorwurf gemacht. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung zog der Angeklagte am 29.04.2008 gegen 18:20 Uhr auf der Regerstraße in Viersen-Süchteln ein mitgeführtes Messer und stieß es dem Geschädigten Stefan K. durch die linke Augenhöhle bis in das Frontalhirn, um ihn zu töten. Als der Geschädigte fliehen wollte, setzte ihm der Angeklagte nach und stach ihm auf der Beethoven- und Josef-Steinbüchel-Straße neun Mal von hinten in Tötungsabsicht in Hals, Schulter und Rücken. Der Geschädigte überlebte die Tat, weder Sehnerv noch Augapfel wurden verletzt. Aus der durchstoßenen Hirnhaut wäre Hirnwasser ausgetreten, hätte sich nicht ein Teil des durchtrennten Riechnerves vor die Öffnung gelegt und diese verschlossen. (…)

    Vielleicht gibts ja wieder Migrantenbonus und Bewährung…

    Während der Verfolgung des Geschädigten ließ sich der Angeklagte auch durch Zurufe von Passanten nicht davon abhalten, auf sein Opfer einzustechen. Der Zeuge Herbert S., ein Kriminaloberkommissar, der sich privat und in ziviler Kleidung am Tatort befand, rief dem Angeklagten zu: „Polizei, lass’ das sein, schmeiß’ das Messer weg!“ Der Angeklagte drehte sich daraufhin zu dem Zeugen S. um, machte ein paar Schritte auf diesen zu, hielt das Messer in dessen Richtung und drohte: „Ruf’ ruhig die Polizei. Was willst du Nazi? Ich schlitz’ dir den Bauch auf!“ Der Zeuge wich daraufhin einige Schritte zurück, woraufhin der Angeklagte erneut auf den Geschädigten, der zwischenzeitlich zu Boden gegangen war, einstach. Auch weitere Passanten bedrohte der Angeklagte mit dem Messer und hielt sie so auf Distanz.“ (Quelle: LG Mönchengladbac Akte Islam
    Meine Meinung: Diese Bestie sofort erschießen!!

  38. #34 Demokrit

    Die deutschen „Volksvertreter“ sind keine Volksvertreter, sondern Wirtschaftsvertreter.

    Das ist der Casus knaktus.
    Daher importieren sie Menschenmassen, die lediglich Verbraucher für die Wirtschaft darstellen. Irgendwelche kulturellen Belange sind nebensächlich.

  39. @ Heinz Kuttnik
    mehrheitsfähig wird aber nicht sein, was dein bekannter da gerne hätte. polen hat genug unter hitler gelitten, die werden nicht noch einen wollen. dennoch wird klar, was er damit meint: hier muss mal einer durchgreifen und wieder ordnung in den puff bringen. bloß wer?

    sinnlos finde ich übrigens das vorgehen vom bund der vertriebenen. in deutschland sind die weitgehend unbekannt, in polen dagegen kennt jeder erika steinbach. anstatt ressentiments zu schüren, sollte sich die frau mal den wirklich wichtigen dingen zuwenden, z.B. der ausländerproblematik in D

  40. #45 momento mori Ich denke wir sollten darüber nicht urteilen, keine Ahnung wie er die genaue Situation war. Das kann in Sekunden gehen. Die Frage ist was mit dem Polizist passiert wäre, wenn er dem Typ mit voller Wucht gegen den Kopf getreten hätte. Der Polizist hat keine Schuld der Täter ist der einzige der Schuld hat.

  41. OT

    Lese gerade im aktuellen „Spiegel“ (*Asche auf mein Haupt*), Kurzinterview mit der britischen Innenministerin Jacqui Smith (diejenige, die Geert Wilders hat abfangen lassen):

    SPIEGEL:
    Britische Regierungsmitglieder sprechen nicht mehr von „islamistischen Terroristen“, sondern von „anti-islamischen Aktivisten“. Warum?

    SMITH:
    Die Ideologie des Hasses kann eine große Anziehungskraft entfalten. Dafür bedarf es einer bestimmten Sprache und bestimmter Botschaften. Wir müssen unsere eigenen Botschaften dagegensetzen – dass es um Verbrechen geht, die mit dem Prinzip des Islam nichts zu tun haben.

    „Anti-britische Aktivistin“? Wen könnte man damit wohl meinen?

  42. @#47 ZdAi
    die größte Schuld haben die „Politiker“ die solchen Abschaum ungehindert ins Land lassen!!

  43. Gibt man einem Erpresse nach und erfüllt seine Wünsche, werden die folgenden „Wunsche“ immer größer, aber werden nie beenden.
    Das ist die Türkei in Deutschland, die Deutschland zu ihrem Kolonialstaat machen wollen. Denn es war die Türkei, die hier mit den moslemischen unvereinbaren Forderungen begannen. Die seit dem Mauerfall, an Stärke, schon sehr schlimme Folgen, angenommen hat.
    Auch die Erbauer der Moscheen sind. Kein Japaner, Indonesier, Russe oder Pole, verlangt in Deutschland nach „Gebetshäuser“, es sind nur die Türken, die auch unvereinbare Vereinigungen gebildet haben. Die Deutsche Politik untergraben haben. Den Bundeskanzler und den Bundespräsidenten stellen wollen.

  44. Danke für deine aufrichtigen und tapferen Worte, Iwona!

    Beim Lesen deines Textes hatte ich allerdings (wie so mancher Leser hier) ein seltsames Déjà-vu-Erlebnis, denn auch meiner Familie gelang es im Jahre 1988 aus Polen zu emigrieren – nur führte uns das Schicksal nach Österreich, welches ich nun stolz meine neue Heimat nenne.

    „Wenn ich etwas von meiner polnischen Kultur mitgenommen habe, dann Nationalstolz und diesen empfinde ich auch für Deutschland.“

    Ich glaube, das ist er elementare Unterschied zwischen uns Polen und Deutschen (bzw. Österreichern).

    Wahrscheinlich liegt der Grund für unseren unauslöschlichen Nationalstolz auch in unserer polnischen Geschichte verborgen, da sie praktisch konstant durch Teilung, Unterdrückung und Kampf um die Unabhängigkeit gekennzeichnet ist. Wir Polen haben gelernt für die Freiheit zu kämpfen und stolz auf das zu sein, was wir sind – Brüder und Schwestern aller guten Menschen.

    Allerdings entspringen unserem (manchmal übertriebenen) Nationalstolz auch die am meisten gefürchteten Fußball-Hooligans Europas (die in den polnischen Medien richtig als „Pseudo-Fans“ bezeichnet werden und vielmehr wilden Horden gleichen) und Polen soll zu den „10 Flop-Destinationen für die schwul/lesbischen Community“ zählen – ganze zwei Plätze VOR dem Iran! Hahahaha!

    Vielleicht liegt die Antwort für unseren unauslöschlichen Nationalstolz also vielmehr in der betrüblichen Wahrheit, dass für Menschen, die ihre Identität suchen oder ihre Ethnizität neu erfinden, Feinde unabdingbar sind. Um aus dem Buch „Kampf der Kulturen“ (S. 18) von Samuel P. Huntington zu zitieren:

    „Ohne wahre Feinde keine wahren Freunde! Wenn wir nicht hassen, was wir nicht sind, können wir nicht lieben, was wir sind. Das sind die alten Wahrheiten, die wir heute, nach dem sentimentalen Gesülze von hundert Jahren, unter Schmerzen wieder entdecken. Wer diese Wahrheiten leugnet, der verleugnet seine Familie, sein Erbe, seine Kultur, sein Geburtsrecht, sein ganzes Ich! Das wird ihm nicht so leicht vergessen.“

    Wie ich aus persönlicher Erfahrung weiß brauchen selbst die gerechten Antifa-Kindersoldaten ein gefestigtes Feindbild, ohne welches sie nicht leben können. Könnt ihr euch vorstellen wie groß ihre Enttäuschung nach einem Protestmarsch war, als sich kein einziger Neo-Nazi zeigte und der Abend friedlich zu verlaufen drohte? Schnell entlarvten sie also den einzigen unvermummten Jungen aus ihrer Mitte als Nazi (dessen Rolle natürlich ich spielen durfte) und traten in seinen Rücken. Ein Pech für mich, dass ich sie trotzdem nicht hasse…

  45. @ Doofe Nuss

    Tut mir leid, aber da muss ich Dir widersprechen.

    Erstens haben Arbeitgeber keinerlei Interesse daran, massenhaft Sozialhilfeempfänger im Land zu haben, weil dadurch die Lohnnebenkosten enorm in die Höhe gehen und außerdem der soziale Frieden gefährdet ist, der Grundvoraussetzung ist für eine stabile Wirtschaft.

    Zum zweiten habe ich noch nie so eine dezidiert wirtschaftsfeindliche Politik erlebt wie in den vergangenen 12 Monaten. Wenn ich unsere Politiker im TV sehe und die von „Stärkung des Mittelstands“, „Bürokratieabbau“ usw. reden höre, dann wundere ich mich, wie sehr der Mensch lügen kann, ohne rot zu werden. Denn die Bürokratie hat sich in den vergangenen 12 Monaten glatt verdoppelt (!!!!), wir kriegen eine verkappte Steuererhöhung nach der anderen ins Haus, nur dass sich das nicht Steuer nennt sondern „Gebühr“ oder „Abgabe“. Alles nur um diesen hirnrissigen Integrations-Heiopei mitzufinanzieren (das alles hat schon vor der Finanzkrise angefangen) und damit die Lücken gedeckt werden, die durch die Abwanderung hochqualifizierter einerseits und die Zuwanderung von jährlich 500 000 Unqualifizierten andererseits zu überbrücken.

    Die Wirtschaftspolitik dieses Landes ist der reinste Wahnsinn geworden, man meint inzwischen förmlich, dass man von Irren regiert wird.

  46. Die PI-Serie “Warum ich Deutschland liebe!” ist genial. Weiter so!

    Ich empfinde diejenigen Ausländer, die nach Deutschland kommen, weil sie das Land und die Kultur hier schätzen, wiklrich als Bereicherung. Es ist bei weitem die Mehrzahl der Einwanderer mit nichtmoslemischen Hintergrund. Es geht im Kern fast nur um die moslemischen Einwanderer, die das genaue Gegenteil von einem vernünftigen Einleben hier wollen und das hat Iwowa sehr schön beschrieben.

  47. Wenn es diese vielen positiven Einwanderer-Beispiele wie Iwona nicht gäbe, könnte man als Deutscher wirklich nur noch auswandern.

  48. #50 Heinz Kuttnik

    Kein Japaner, …., Russe oder Pole, verlangt in Deutschland“

    Vielleicht liegt es daran, dass die Deutschland nicht religös-politisch Kolonisieren wollen?

  49. Ich lebe hier zu gerne, aber langsam denke ich immer öfter darüber nach wieder nach Polen auszuwandern.“

    Mal ein ungefragter Ratschlag an Iwona. 😉

    Das mit dem Umzug nach Polen würde ich mir überlegen, jedenfalls solange die derzeitige Weltwirtschaftskrise schwelt.

    Nur mal so zur Information:

    Drastische Zukunftsszenarien
    http://www.orf.at/090217-35121/index.html

  50. um einmal einen bekannten slogan(liebe ausländer, laßt uns nicht mit diesen deutschen alleine) der linkswichser umzuwandeln:
    liebe iwona! bitte laß uns deutsche nicht mit diesen mihigrus alleine! bleib hier!

  51. Mir tut auch das Herz weh ,wenn ich an die Zustände in Deutschland sehe.Ich bin ein 70er Jahre Kind und weiss die Freiheit zu schätzen,auch wenn ich nur… eine Deutsche bin.Die Grünen waren die Schreier damals vor ca. 30Jahren ,die gesagt und auf riesigen Plakaten geschrieben stand“Hilft uns ihr Ausländer gegen dieses deutsche Volk“!Ich konnte die noch nie ab,mit ihrem Strickzeug und Gesundheitsschuhe im Bundestag .Leider gibt es noch soviele Gutmenschen unter den Deutschen,ich sehe und erlebe es in der eigenen Familie.Mich hat man schon als radikal bezeichnt ,weil ich sie auf die Zustände aufmerksam machen will.Aber leider sind sie noch nicht bereit ihre Ignoranz ab zulegen.Sie wollen sich noch nicht mal darüber selber informieren,sie wollen scheinbar in ihrer Multikultiwelt ,die eine Traumwelt ist, weiter leben.Dies ist ja auch der leichtere Weg!Ich kann und will in so einer Traum- Welt nicht leben, auch wenn meine Gesundheit darunter leidet(z.b.hoher Blutdruck). Ich hoffe nur das die Migranten ,die Deutschland schätzen und lieben weiterhin mit uns kämpfen für Deutschland und Europa,für die Freiheit und Demkratie,gegen die Islamisierung und verräterriche Politiker!!!

  52. @ Timo Beil: Warum sollte sichErika Steinbach der Ausländerproblematik zuwenden?
    Sie ist Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen.
    Vertreibung ist ein Verbrechen gegen das Völkerrecht.
    Egal ob Polen von Deutschen vertrieben werden oder Deutsche von Polen, Russen, Tschechen etc. oder irgendwer auf der Welt vertrieben wurde.
    Es ist und bleibt ein Verbrechen.
    Und daran solten wir immer denken.
    Hier geht es nicht um nationale Belange, sondern um menschliche.

    Ein Grund, warum ich nie in die Tschechei gefahren bin: Anders als in Polen gedenkt man dort nicht der vertriebenen Deutschen, sondern verhöhnt sie noch.
    Während in Polen Soldatenfriedhöfe, Denkmäler gegen Vertreibung, Erinnerungstafeln u.ä. aufgestellt werden, dauert es in Tschechien bis heute an, die Leichen von 4000 deutschen Soldaten würdig zu bestatten.

    Polen hat in der Vergangenheit Fehler gemacht, wie Deutschland auch Aber es hat daraus gelernt.
    Man kann in Polen Deutscher sein und der deutschen Toten gedenken.
    In Tschechien ist dies schwer möglich.

  53. Ich bin ebenfalls französischer Einwanderer in der ungezählten Generation, wir wurden noch vom Vater vom Alten Fritz empfangen! Der französische Dom da in Berlin steht da zu unseren Ehren!

    Alors, Deutschland und Frankreich eins, zweitens dann die Moslems raus, wem behagt diese Vorstellung nicht?

  54. „Afghanen und Iraker können endlich auf Schutzstatus hoffen“

    Flüchtlinge erhalten nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs künftig leichter Asyl. Sie müssen nicht mehr nachweisen, dass ihnen in der Heimat Gefahr droht.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,608447,00.html

    Das heißt soviel wie das wir sämtliche Flüchtlinge aufnehmen müssen die aus einem Land kommen in den es Menschenrechtsverletzungen gibt.

  55. Nachtrag:
    Flüchtlinge, die nicht die Voraussetzungen der Genfer Flüchtlingskonvention erfüllen, dürfen in Europa unter bestimmten Umständen trotzdem nicht abgeschoben werden. Der sogenannte subsidiäre Schutz wird gewährt, wenn die Flüchtlinge nach den Maßstäben der Europäischen Menschenrechtskonvention schutzbedürftig sind, insbesondere bei drohender Folter, Todesstrafe und „willkürlicher Gewalt“.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,608466,00.html

  56. Heißt die Überschrift nicht „PI Serie: Warum ich Deutschland liebe“ also was hat das Muselbashing HIER zu suchen, dafür gibts bessere Kommentarbereiche. Außerdem finde ich es respektlos gegenüber der Dame, die sich die Mühe bemacht hat, diesen Gastbeitrag zu schreiben.
    Ich finde sehr gut.

  57. Sehr guter Beitrag,
    meine Eltern sind auch erst 1990 als Aussiedler nach Deutschland gekommen. Meine Oma hatte meinem Vater noch in Russland das ihr noch von ihrer eigenen Oma beigebrachte Deutsch so wie sie es konnte beigebracht.
    Ich bin hier geboren, meine Eltern waren seit sie hier angekommen sind nicht Arbeitslos und wir wurden immer gut behandelt bis auf ein paar Vorurteile die uns vorgeworfen wurden wegen den Schwarzen Schafen die ja existieren bei den Russlanddeutschen. Doch wozu ich kommen will, meine Familie hat sich gut integriert daheim wird ab und an russisch gesprochen aber nie in der Öffentlichkeit und ich spreche es kaum. Ich war schon einmal in Russland und wenn man sich dort manche Sachen anschaut, sieht man was man hier an Deutschland hat. Dazu sehe ich mich als Deutschen und möchte hier auch nicht weg. Ich bin stolz auf das Land in dem ich lebe und es tut weh anzusehen wie es den Bach runter geht und wegen meines Alters (15 Jahre) nichts unternehmen zu können.

  58. Harald Schmidt würde ihr für den Beitrag herzlich danken und sie fragen, ob sie weiß, wo sein Audi ist 😉

  59. #64 Don.Martin1 (18. Feb 2009 18:00)

    Heißt die Überschrift nicht “PI Serie: Warum ich Deutschland liebe” also was hat das Muselbashing HIER zu suchen …

    Den Begriff „Muselbashing“ solltest Du schleunigst aus Deinem Vokabular streichen und durch „konstruktive Islamkritik“ ersetzen.

  60. #64 max (18. Feb 2009 17:16)

    nimmt man ihnen ihre traumwelt, zerbrechen diese menschen an der realität.

    mfg

  61. #19 ZdAi (18. Feb 2009 17:49) “Afghanen und Iraker können endlich auf Schutzstatus hoffen”

    Flüchtlinge erhalten nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs künftig leichter Asyl. Sie müssen nicht mehr nachweisen, dass ihnen in der Heimat Gefahr droht.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,608447,00.html

    Das heißt soviel wie das wir sämtliche Flüchtlinge aufnehmen müssen die aus einem Land kommen in den es Menschenrechtsverletzungen gibt.
    ——————-

    natürlich.

    um so schneller wird europa zerstört. das ist doch die absicht der eu.

    mfg

  62. Na ja, solange der überwiegende Teil der Deutschen Wähler immmmmmmer wieder den gleichen Rotz in den Bundestag wählt, wird´s auch immer weiter abwärts gehen.

  63. Wäre schön, wenn die beiden Schüler hier im Thread öfter mal schreiben würden – hier sind die unter 20-jährigen ein bisschen unterrepräsentiert. So würde man einen weiteren Blickwinkel haben.

    Die beiden Beiträge hier im Thread waren auf jeden Fall schon sehr interessant.

  64. #49 Timo Beil

    Probleme machen nur einige Politiker und Medienvertreter in Polen (und natürlich auch in Deutschland), die einfache Bevölkerung in den Vertreibungsgebieten hat keine Probleme mit den deutschen Vertriebenen. Mein Nachbar z.B. besucht schon seit gut 30 Jahren fast jedes Jahr die polnische Familie, die jetzt in seinem Geburtshaus wohnt. Die Politiker in Polen sollten sich lieber um die realen Gefahren kümmern die auf Polen zukommen, und mit den deutschen Vertriebenen zusammenarbeiten. Wie schäbig man in Deutschland mit den deutschen Vertriebenen umgeht ist eh ein riesiger Skandal, aber das ist ein anderes Thema.

  65. #77 wien1529
    #19 ZdAi

    Die EU hat einen an der Waffel, die schaffen Asylrechts-Ansprüche die überhaupt nicht erfüllbar sind von den Völkern! Wenn man das mal hochrechnet, dann muß man in Zukunft mit einigen 100 Millionen Migranten rechnen die nicht mehr abschiebbar sind, vor allem aus islamischen Ländern. Das Gutmenschentum wird Europa vernichten. Wir können unsere Kultur und unsere Identität als Volk schon mal beerdigen, wenn das Urteil umgesetzt wird.

  66. #45 momento mori

    Das hat nichts mit Feigheit zu tun. Unbewaffnet gegen einen Messerstecher vorzugehen grenzt an Selbstmord. Das wird dir jeder seriöse Selbstverteidigungstrainer bestätigen.

    Da dieser Staat offensichtlich nicht willens ist, solche Tiere zu bändigen, kann ich jedem Bürger nur empfehlen, sich angemessen zu bewaffnen, um sich im Zweifelsfall verteidigen oder Nothilfe leisten zu können.

  67. Die Migranten aus Polen, Griechenland usw scheinen nicht integriert zu sein. Sie haben, wie man hier sieht, offensichtlich Probleme mit der deutschen 68er Leitkultur.

  68. #40 Heinz Kuttnik…

    „…Da ich sehr viele Polen kennen gelehrt habe“

    Ich kenne auch viele Polen und die meisten sind ganz OK!
    Ich selber bin Deutscher Aussiedler und wie auch sehr viele andere Deutschen Aussiedler lege ich sehr grossen Wert drauf von den Einheimischen NICHT als Pole/Russe/Rumäne benannt zu werden! Und das ist nicht so das die Polen/Russen/Rumänen etwas schlechteres sind als Deutsche- NEIN, zum grössten Teil sind wir das einfach nicht!
    P.S. Obwohl es auch genügend Aussiedler gibt wo man soll lieber sagen – die echten Polen/Russen/Rumänen die sich Eingefügt haben sind mir Lieber!

  69. #34 CD (18. Feb 2009 16:08)
    „…ach quatsch.. es mangelt nicht an ausreisenden Einzahlern, das Gegenteil ist der Fall.. ich sollte mir Korrekturlesen angewöhnen *g*, sorry…“

    soll das jetzt etwa

    „einreisenden Auszahlern“

    ich glaub‘ ich lach mich schlapp, passt gut zu ’ner Büttenrede – Narrhallamarsch –

  70. Is es denn wirklich so schlimm in Deutschland ?? Ich komm aus Bayern und hier wo ich wohn is es relativ gut sag ich mal, zumindest was die Kriminalität angeht. Kann es sein dass es da Unterschiede zwischen Bayern und dem Rest Deutschlands gibt ?
    hoffe mir antwortet jemand

    LG

  71. Ich verbinde meine herzlichen Willkommensgrüße an Iwona und #15 harry (18. Feb 2009 15:38) mit einem Dankeschön an PI für diese gute Idee.
    Sehr bewegende Schreiben. Gut, euch bei uns zu haben.

    @ #89 CallofDuty (18. Feb 2009 21:14)

    Bayern hat deutschlandweit zumindest noch den Ruf, daß dort einiges weniger im Argen ist als in den wohl meisten anderen Bundesländern.

  72. Auch ich liebe Deutschland und dabei bin ich weder Deutscher, noch lebe ich in Deutschland. Ich bin Schweizer, also gewissermassen doch sowas ähnliches wie ein Deutscher.
    Jedenfalls kann mir gerne jeder, der ein Problem mit Deutschland hat, den A… lecken.

  73. Ein politisches Engagement wäre bei dieser Frau angebracht, wenn es ihr stinkt, daß bestimmte Einwanderer den Deutschen auf der Nase herumtanzen. Es sind die etablierten Parteien in der Bundesrepublik, die für diese Unkultur verantwortlich sind.

  74. #89 CallofDuty (18. Feb 2009 21:14)

    Dann komm mal nach Frankfurt(am Main).
    Wellcome to Reality!
    Allerdings könnte ich Dir, da ich mich gut auskenne noch ein paar schöne Ecken zeigen.

  75. Vielen Dank für die vielen Kommentare und auch vielen Dank noch mal an PI, die mir hier diese Möglichkeit gegeben haben!

    Und an die, die gerne möchten, dass ich bleibe: ich würde wirklich nur sehr schweren Herzens dieses Land, meine Heimat, in der ich die meisten Jahre meines Lebens verbracht habe, verlassen, aber diese Gedanken habe ich manchmal. Ich denke, dass auch schon einige diese Gedanken hatten. Dennoch werde ich natürlich so lange für dieses Land kämpfen, wie es nur geht. Wie ich schon sagte, ich liebe dieses Land, aber so wie es hier ist kann ich das langsam nicht mehr ertragen. Ich hab Deutschland immer dafür geliebt, dass es so tolerant und so frei ist und jetzt denke ich manchmal darüber nach wie es hier wohl in einigen Jahren sein wird und ob ich das meinen späteren Kindern wirklich antun möchte. Ob ich will, dass meine Tochter als „deutsche Schlampe“ respektlos behandelt und gedemütigt wird. Ob ich will, dass mein Sohn vielleicht eines Tages nicht mehr nach Hause kommt, weil sein einziger Fehler sein wird, dass er „normal“ ist. Wie soll man Kindern weiter europäische Werte vermitteln wenn diese im Alltag keinen Wert mehr haben. Wenn sich hier nichts ändert und ich hier keine Zukunft für meine Kinder sehe, werde ich wohl genau so handeln wie meine Eltern damals: meine Heimat verlassen um meinen Kindern eine bessere Zukunft bieten zu können.

    Dennoch habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben und hoffe jeden Tag darauf, dass hier endlich ein Wunder passiert.

  76. @ Iwona

    Man kann etwas tun. Wenn Du in NRW wohnen solltest, werde pro-NRW-Mitglied und unterstütze die Kommunalwahl. Pro Köln/pro NRW erlebt aktuell eine Haßwelle etablierter Politik und Medien, die ein ganz klares Indiz dafür ist, daß die schlechten Zustände hierzulande gewollt sind. Die pro-Bewegung fordert lediglich die Einhaltung politischer Selbstverständlichkeiten ein, wofür sie übelst beleidigt wird.

  77. Dieser Artikel freut mich ganz besonders, denn er spricht fast wortwörtlich das aus, was meine polnische Frau denkt und sagt.

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel!

    Meine größte Hoffnung ist es, dass sich unsere Politiker und Medienleute diese „absolut tolle Idee von PI“ mal zu Herzen nehmen und das sogar aufgreifen. Es kann so einfach sein. Aber es werden lieber zig Millionen Euro für irgendwelche komischen und sinnlosen Projekten und angeblichen Experten verbrannt.

    Traurig aber wahr, die „dummen und einfachen Bürger“ müssen erst tätig werden, bevor vielleicht irgendetwas passiert.

  78. Nachtrag

    @#45 Wisnia57 (18. Feb 2009 21:54)

    Sie sind nicht alleine mit Ihren Gedanken. Meine Frau und ich denken auch an Auswanderung nach Polen.

  79. Ich verneige mich vor der Briefverfasserin Iwona.

    Die meisten Kommentare hier klingen nach: „Was ist bloss aus Deutschland geworden?“

    Die Frage ist berechtigt. Aber wenn man z.B. nach Frankreich oder England schaut, sieht man höchstens graduelle Unterschiede. Die führenden politischen Kräfte in den meisten westeuropäischen Ländern – von den kirchlichen Kreisen ganz zu schweigen – sind genau so morsch und schwach, mutlos und anpasserisch wie seinerzeit Neville Chamberlain. Mit den bekannten historischen Folgen. Bis zum bitteren Ende für Millionen. Bis zum Untergang des Nazigesindels.

    Der denkwürdige, der islamischen Familienehre verpflichtete Auftritt der Familie Obeidi vor der Großen Strafkammer 21 des Hamburger Landgerichts müsste doch ein sofortiges Verfahren auf Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft und die Ausweisung nach Afghanistan zur Folge haben. Statt dessen stellt die SPIEGEL-Gerichtsreporterin resigniert fest: „Ausweisen kann man die Obeidis nicht, sie sind Deutsche. Der Traum von Multikulti ist längst ausgeträumt.“ (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,607509,00.html)

    Der Blick in ein Geschichtsbuch zeigt’s: Kulturen ohne Rückgrat gehen unter. Genau wie es Oriana Fallaci beschrieben hat.

  80. sicherlich ist vertreibung ein verbrechen gegen die menschlichkeit. aber bei dem, was der bund der vertriebenen abzieht bleibt doch ein schlechter nachgeschmack. fakt ist, dass polen überfallen wurde und ein ziemliches gemetzel in polen losging. dass gegen ende des krieges der deutsche part der bevölkerung die quittung dafür bekommen hat, ist mit sicherheit nicht richtig gewesen, aber dennoch nicht verwunderlich.
    das problem am bund der vertriebenen sehe ich darin, dass alte wunden aufgerissen werden und dass den vertriebenen die hoffnung gemacht wird, ihr land in polen wiedererlangen zu können. wie das in polen wirkt, kann sich wohl jeder denken: „die täter machen sich zu opfern und wollen unser land.“ dass nicht jeder deutsche ein nazi war, weiß ich auch, aber in diesem fall gilt wohl die „sippenhaft“. letztlich sollte man die sache auf sich bewenden lassen, anstatt weiter in dieser wunde rumzubohren. das gibt nur böses blut. sollte deutschen vertriebenen land in polen von gerichten zugesprochen werden, oder irgendwelche entschädigungen, so fände ich es konsequent, wenn beispielsweise die stadt warschau den deutschen staat auf die kolportierten 40 Mrd. € verklagen würde. so könnte man dann weitermachen, bis man nichts als verachtung füreinander übrig hat.

    ich habe auch schon von deutschen gehört, die nach polen reisen und dort ihre alten höfe besuchen. da ist auch rein gar nichts gegen einzuwenden. allerdings habe ich auch schon von deutschen gehört, die ihre alten ländereien in augenschein genommen haben um abzuschätzen, was die noch wert sind. dass das in polen gut ankommt, wage ich stark zu bezweifeln.

    was ich letztlich mit der kritik an frau steinbach sagen will, sollte nun eigentlich klar sein. sie macht interessenpolitik für eine kleine gruppe, und reißt mit dem arsch all das ein, was an normalen beziehungen in jahrelanger, mühevoller arbeit zwischen PL und D aufgebaut worden ist.

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