Warum ich Deutschland liebe!Hallo, mein Name ist Ana Lucia Rodrigues Folgado. Ich bin gebürtige Portugiesin und lebe seit 23 Jahren in Deutschland. Nachdem ich eine anstrengende, aber auch schöne Jugendzeit in Guinea Bissau und Portugal hinter mich gebracht hatte, entschied ich mich im Alter von 22 Jahren nach Deutschland zu ziehen.

(Gastbeitrag zur PI-Serie “Warum ich Deutschland liebe!”)

Zunächst möchte ich mich für eventuelle Schreibfehler entschuldigen, aber die deutsche Sprache ist ganz schön schwer. Ich fühlte mich hier immer mehr als wohl, habe einen wunderbaren deutschen Mann und zwei wundervolle Kinder, welche ich über alles liebe und habe mich hier niemals fremd und ausgegrenzt gefühlt.

Erst seit ca. zwei Jahren habe ich immer mehr Probleme mit Ausgrenzung, Beleidigungen und Missachtung meiner Wert- und Lebensvorstellungen. Das alles erfahre ich aber nicht durch Deutsche, sondern durch Menschen, welche selbst „Gast“ in diesem Land sind. Nach über 20 Jahren wollen mir plötzlich Moslems in Deutschland erklären, wie ich hier zu leben und sogar zu fühlen habe…

Obwohl ich viel mehr zu meiner Wut schreiben wollte und könnte, Sinn meiner Mail ist es, den Lesern von PI folgendes mitzuteilen:

Ich lebe als Ausländerin in Deutschland, ich gehe arbeiten und verdiene damit das Geld, um hier leben zu können und zu dürfen. Ich bezahle meine Steuern und auch den Elternbeitrag für den Kindergartenplatz meines Kindes. Ich bin froh, dass ich das darf und kann … aber ich kann Euch Deutsche nicht verstehen … wo bleibt Euer Stolz? Glaubt Ihr immer noch für eine Sache gerade stehen zu müssen, welche keiner von Euch begangen hat? Ich bin auch stolz auf mein Land, obwohl es einen Herrn Salazar gab … dürft Ihr nicht stolz auf Euer Land sein, weil es einen Herrn Hitler gab?

Begreift doch bitte, dass der Islam nicht nur eine Religion ist … der Islam selbst sagt von sich, dass er die bisherigen Staatsformen ablösen wird.

Tut dies, was für Euer Land und unsere Wertvorstellungen das Beste ist … und sollte die Konsequenz daraus die Forderung sein „Ausländer raus“, dann würde ich freiwillig in meine Heimat gehen, einfach nur deshalb, weil mir Deutschland und die Deutschen ans Herz gewachsen sind und ich nicht möchte, dass es irgendwann dieses Deutschland nicht mehr gibt.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» “Ich suchte die Heimat meiner Vorfahren”
» “…weil Deutschland kein islamisches Land ist”
» “Der Einwanderer muss die Hauptarbeit leisten!”
» “Wer Mist macht in Deutschland, soll wieder raus”
» Meine Heimat … Unsere Heimat … Deutschland!
» Einwanderer müssen sich ans Gastland anpassen
» “Nach einem halben Jahr war ich integriert”
» Wenn ich an Deutschland denke…
» Eine kleine Liebeserklärung
» “Fühle mich manchmal sehr fremd und schutzlos”
» “Ich hatte und habe nur eine Heimat: Bonn”
» “Wir haben die deutschen Werte angenommen”
» “Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen”

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145 KOMMENTARE

  1. „Wo bleibt Euer Stolz ?“

    Ja, Ana Lucia, das ist die Schlüsselfrage an uns Deutsche. Sie haben das „deutsche Problem“ in der Wurzel erkannt.

    Diese Ihre Frage werden alle Deutschen beantworten müssen, da kann sich niemand wegschleichen.

    Danke für Ihren Beitrag, Frau Rodriguez!

  2. “Wo bleibt Euer Stolz ?”

    Den gibt es in Deutschland nur noch in Form des Uneingeweihten vielleicht etwas merkwürdig vorkommenden Konzeptes des „Schuldstolzes“.

    „Meine Ehre heißt Reue“ 😆

    (vgl. dazu auch die passende Publikation des IfS dazu)

  3. Wau (wow) ……..
    treffende Worte, die sich jeder Patriot verinnerlichen sollte.
    Leider gibt es in unserer Politik solche Klientel nicht.
    Alles andere wird auf der Straße entschieden, irgendwann + irgendwie.
    Ich begrüße Dich, wenn auch zu spät und ich mag für Dich und Deine Familie beten, daß Ihr hier bleiben dürft und könnt und wollt.

  4. Die Deutschen haben keinen Stolz mehr, der wurde ihnen in 40 langen Jahren aberzogen.

    Deutsche sind Böse und das für immer und ewig!

    Schaut doch nur mal die deutschen Jungen an! fett oder schmächtig aber Counterstrike Profi!

    Ich wette 80% der deutschen Jungen schaffen nicht mal 10 Liegestütz!

  5. Wenn mir jetzt mal einer erklären könnte, warum man „stolz auf sein Land“ sein sollte, wäre ich ja beruhigt.
    Nationalstolz ist m.E. eines der „Argumente“, die einem vorgekaut werden, wenn jemand etwas nicht mehr erklären will. „Tu es für Deutschland.“ – „Weil Gott das so will.“ – „Das gehört sich so.“ – „Weil: die Partei hat immer recht.“
    Alles Sätze, die gesprochen, wenn man eigentlich nicht mehr diskutieren bzw. von etwas ablenken will.
    Oder, verkürzt: Was habe ich denn mit (meinetwegen) Boris Becker gemein, nur weil wir beide die deutsche Staatsangehörigkeit haben? Eben: reichlich wenig, von der Sprache mal abgesehen.
    Insofern wüsste ich auch nicht, warum ich „auf mein Land“ stolz sein sollte. Die Nation ist eine künstlich übergestülpte Gemeinschaft, und ich kenne Türken, Spanier und sonstige Menschen, mit denen ich wesentlich mehr gemeinsam habe, als mit z.B. Franz Beckenbauer.
    Ich wüsste nicht, warum jemand auf Deutschland stolz sein sollte.
    Und bevor ich hier misverstanden werde: Ich weiß auch nicht, warum man auf Portugal, Liechtenstein, Kuba, die Türkei, die USA, Israel oder Belgien oder welche Nation auch immer stolz sein sollte.

  6. 1945 wurde Deutschland das Rückgrat gebrochen. Den nun folgenden Heilungsprozess versuchten die 68 zu stören. Deutschland verrecke war das neue Motto mit dem sie auf die Strassen gingen, prügelnd und brüllend, die Unis wurden als Basis für neue lehrmeinungen und Gewaltakte benutzt.
    Dass ein gewisser Muff aus Politik und Gesellschaft entfernt werden musste, war nachvollziehbar.
    Was aber nun geschieht, ist, dass die sogenannten 68 in Politik und Medien, sowie im Rechtswesen überproportional vertreten sind und ein Meinungsdiktatat gebildet haben. Über Jahre haben sie, auch als sogenannmte vierte Gewalt, die Weichen gestellt.
    Und die Politik akzeptierte Willenlos. Jeden Tag aufs Neue Kampf gegen Rechts, Nazivergangenheit,Deutschlands muss verdünnt werden (Joschka)! Unter diesem Mantel wurden die roten Nazis gross, geschützt von Allen die gegen „Rechts“ sind, also Gutmenschen.
    Auch Bundespräsident Rau fand keinen Grund auf Deutschland stolz zu sein!
    Ich schon und wenn ich nicht so alt wäre würde ich auswandern – aber wohin. Ich will dann ja auch der Zwangsislamisierung entgehen.

  7. #6 Colin

    und wenn ich nicht so alt wäre würde ich auswandern – aber wohin. Ich will dann ja auch der Zwangsislamisierung entgehen.

    Nordkorea würde sich da anbieten…

  8. #der typ aus ehrenfeld

    ich , zum Beispiel bin stolz auf
    goethe , schiller, freude schöner götterfunken…

    klick?

  9. Liebe Ana Lucia,

    der Islam, Alles und Jeder, der damit zu tun hat, muss raus aus Deutschland. Nicht Du. Menschen, wie Du sind herzlich willkommen.

    Um den Islam auszurotten, wird es wahrscheinlich zu einem 3. Weltkrieg kommen.

    Ich ahne Schreckliches.

    Sommer 2012

  10. Danke Ana Lucia, genau das ist die „Made in Germany“!

    Wo bleibt Euer Stolz?

    Glaubt Ihr immer noch für eine Sache gerade stehen zu müssen, welche keiner von Euch begangen hat?

    Ich bin auch stolz auf mein Land, obwohl es einen Herrn Salazar gab

    … dürft Ihr nicht stolz auf Euer Land sein, weil es einen Herrn Hitler gab?

    Begreift doch bitte, dass der Islam nicht nur eine Religion ist

    … der Islam selbst sagt von sich, dass er die bisherigen Staatsformen ablösen wird.

  11. #8 mitte der gesellschaft

    ich , zum Beispiel bin stolz auf
    goethe , schiller, freude schöner götterfunken…

    Mit der Begründung kann man auch stolz darauf sein, ein Mann zu sein. Oder Weißer.

  12. Nordkorea würde sich da anbieten…

    Da gibt es das Problem, dass dort zu viele linke Hohlbirnen wie deiner einer ihr Unwesen treiben. Fällt also ebenfalls flach.

  13. Selbst wenn man sich bemüht so etwas wie stolz zu empfinden wird jeder Versuch mit einem Blick in die Medien und auf die poltitschen Repräsentanten zu nichte gemacht, mehr als ein bisschen Partypatriotismus wirds in Deutschland nicht geben.

  14. #13 Reconquista Germanica

    Dir ist schon klar, dass das ein Scherz war, oder?
    Und das „links“ nimmst Du bitte zurück. Hohlbirne ist ja okay, aber irgendwo hört es auf.

  15. #6 Colin (23. Feb 2009 22:07)

    „Ich schon und wenn ich nicht so alt wäre würde ich auswandern – aber wohin. Ich will dann ja auch der Zwangsislamisierung entgehen.“
    ———————————————-

    Was, sind Sie schon satt?

    Gehen Sie lieber noch nicht, denn dann würden Sie ganz bestimmt etwas verpassen. Das Beste dürfte uns nämlich erst noch bevorstehen. Da wirds hier noch so einiges zu erleben geben.

  16. #12 der_typ_aus_ehrenfeld

    stimmt.

    ich denke mal , im innersten sind die meisten menschen auch nicht direkt stolz auf „Deutschland“ „Amerika“ oder „Kanada“ oder andere Länder…

    sondern oft auch nur auf die positiven leistungen oder errungenschaften von landsleuten oder institutionen .

    und verbinden das dann mit national,- oder zusammengehörigkeitsgefühl.

    oder?

  17. #14 ZdAi

    @#12 der_typ_aus_ehrenfeld Ist das jetzt schlimm stolz darauf zu sein?

    Eher unnötig. Mir fällt einfach keine durchschlagende Begründung ein, warum man auf eine Nation (welche auch immer) stolz sein sollte. Ich bin halt der Ansicht, dass „das Deutsche“ („das Belgische“, „das …“) größtenteils aufgestülpte Identitätsschablonen sind, die einen genau so wenig weiterbringen wie „die Arbeiter“ „die Kapitalisten“ usw. usf.

  18. #19 der_typ_aus_ehrenfeld (23. Feb 2009 22:20)

    Manche haben Stolz, andere nicht.

    Wenn du keinen hast, ist das dein Problem.

    Und tschüss!

  19. #6 Colin (23. Feb 2009 22:07)

    Ich schon und wenn ich nicht so alt wäre würde ich auswandern – aber wohin. Ich will dann ja auch der Zwangsislamisierung entgehen.

    Wie wäre es mit Südamerika? Da gibt es Länder mit einem Muselanteil im Promillebereich.

  20. Ihr habt Recht darauf, stolz auf Deutschland zu sein!!!

    Ich wünschte mir andere Staaten hätten ihre Geschichte so aufgearbeitet wie Deutschland. Es wurden Entschädigungen für die Opfer oder ihre Hinterbliebenen gezahlt, der Faschismus wird verachtet und man gedenkt den Opfern des NS-Regimes. Wo sind die anderen Staaten, die ebenfalls eine Blutlarche in ihrer Vergangenheit haben? Wo sind da die Entschuldigungen, Entschädigungszahlungen, ja, die ganze Aufarbeitung?
    Auch die Aufarbeitung der Geschichte ist ein Grund, stolz auf dieses Land zu sein.

  21. #18 mitte der gesellschaft

    Nein, zumindest nicht, wenn es um mich geht. Vielleicht bin ich einfach auch nur zu ausgeprägter Individualist.
    Wenn ich etwas schönes von Goethe lese, denke ich mir „Meine Güte, der Johann-Wolfgang hatte ja mitunter gut was auf dem Kasten.“, wenn ich die Gründungsurkunden der USA lese, denke ich mir „Meine Güte, gut wie die das damals gemacht haben, alle Achtung.“, wenn ich das ursprüngliche Grundgesetz lese, denke ich mir „Alle Achtung, gute Arbeit (auch wenn ich mir ganz andere Verhältnisse wünsche würde, aber das passt überhaupt nicht hier hin)“ — aber ich käme nie auf die Idee, deswegen – für mich persönlich jetzt – irgendein Wir-Gefühl auszurufen („wir Deutschen“, „wir westliche Welt“ etc.).

  22. #21 Plondfair (23. Feb 2009 22:24)

    Warst du schon mal längere Zeit dort? In den meisten Ländern dort ist noch so viel im Argen, da muss Deutschland noch lange „abfallen“ bis es auf diesem Niveau ist

  23. #22 gastarbeiterkind (23. Feb 2009 22:25)

    Die Aufarbeitung der Geschichte, dies es ja in der Tat in keinem anderen Land gibt, ist mit das Instrument Nr.1 mit dem den Deutschen ihr Stolz geraubt wurde.

    Kein Wunder, arbeiten andere Länder ihre Geschichte nicht auf…

  24. Sippenhaftung ist nicht nur verboten, sondern am Volk berbrecherisch.
    Das wird von ver Volksvertretern betrieben, um ihre eigenen Unzulänglichkeiten und ihre Fehler zu verdecken. Aber was noch betrieben wird, ist allen noch garnicht klar, denn diese hier betriebene Politik ist sehr Ähnlich mit der Sklavenpolitik. Die Volksvertreter sind die Gehaltsempfänger des Volkes, doch diese bestimmen was das Volk zu tun hat und was er einfach hin zu nehmen hat. Die gezahlten Steuergelder sind das Geld des Volkes und nicht das der Politiker. Das Land ist auch der vermögen des Volkes und nicht von einem der es sich aneignet um es an den zu verkaufen, das darauf Moscheen bauen will. Die sogenanten Eingliederungshilfen, sind eine Veruntreuung der Steuergelder,
    und so weiter,
    und so weiter,
    und so weiter.

  25. Hallo, mein Name ist Ana Lucia Rodrigues Folgado. Ich bin gebürtige Portugiesin und lebe seit 23 Jahren in Deutschland.

    Ana Lucia Rodrigues Folgado, Sie SIND ein Bereicherung für Deutschland. Wir alle hier hoffen, dass Sie in diesem Land bleiben.

  26. @ typ ehrenfeld
    Hast du auch Werte und/oder Überzeugungen, auf denen nicht von anderen ohne Recht herumgetrampelt werden darf? Oder nur einen bequemen, identitätslosen, alles nivellierenden Relativismus?

  27. […] und sollte die Konsequenz daraus die Forderung sein “Ausländer raus”, dann würde ich freiwillig in meine Heimat gehen, […]

    Bitte tun Sie sich und uns allen einen Gefallen: Bleiben Sie auch in diesem Fall!

    Um den berühmten Euphemismus der „multikulturellen Bereicherung“ hier aufzugreifen, Menschen wie Sie sind eine Bereicherung für Deutschland. Und zwar tatsächlich und nicht nur gemäß dem Wunschdenken einiger, die Angst um ihre Wählerstimmen haben.

  28. Wo bleibt der Stolz?

    Stolz: der muß, wie alles, den Deutschen befohlen werden.

    Wir haben halt keinen Hitler mehr, der dies befehlen würde.

    So gilt, was Churchill sagte:

    „Den Deutschen, den hat man entweder zu Füßen. Oder man hat ihn an der Kehle“.

    Gut, daß nun hier mal ein anderes Herrenvolk auftaucht – der Bergbauer aus Anatolien – und klarmacht, was es mit dem Deutschen tatsächlich auf sich hat. Die Deutschen verkriechen sich, kuschen, und erklären sich ihre Feigheit und Unterwerfung als kulturell wertvolle Bereicherung.

    Dem Deutschen kannst Du alles erzählen.

    Das ist übrigens dieselbe Ebene, die dem Deutschen so zu schaffen macht mit seiner weinerlichen Befürchtung, er wäre Angehöriger eines Volkes, dem man Kollektiv-Schuld vorwerfe.

    Diese Befürchtung ist rein vorsorglich udn entspringt nicht etwa einer tatsächlichen Beschuldigung, sondern seiner durch Minderwertigkeitskomplexe geschundenen Einbildung. Das ist typisch für menschen, die keinen Stolz haben. Die werden dann weinerlich.

    Kaum jemand erhebt diese Beschuldigung. Außer eben der Deutsche, der unter dieser Befürchtung sein Selbst-Mitleid pflegt.

    Vielleicht weil ihm klar ist, daß er ein paar deftige Defizite in sich trägt.

    Nein. Man muß direkt froh sein darüber, daß hier der Graben der Schizophrenie sichtbar wird, der mitten durch jeden Deutschen geht, und den nicht nur jeder jugendliche Türke zu spüren scheint.

    Wir müssen jenen Politikern bei Grünen, (Fischer&Co), SPD (Ude) und CDU (Schäuble) und deren Geistesbrüder und Schwestern dankbar sein, die uns diese pädagogische Bereicherung und kulturelle Erfahrung organisiert haben, und uns eine Verdünnung zuteil werden lassen.

    E.Ekat

  29. Olá Lucia,
    im Gegensatz zu vielen anderen Ländern haben die Deutschen leider noch immer zum grossen Teil das Gefühl, für etwas „büßen“ zu müssen, was ihre Vorfahren verbrochen haben. Uns Südländern ist das fremd, weil uns die jahrelange Indoktrination fehlt.
    Egal ob Schule, Medien oder Politik: Es vergeht kein Tag ohne irgendeine Form der deutschen Selbstgeisselung.
    In der Schule habe ich mich (bereits als zu Deutschland zugehörig) dagegen gewehrt. Mir ist damals aufgefallen, dass man permanent versucht hat, den Schülern ‚Betroffenheit‘ anzuerziehen, wenn es um Ausländer oder Religionsgemeinschaften ging.
    Der einzige Lehrer, der uns wenigen „Zweiflern“ (ein Spanier aus meiner Klasse, 2 Deutsche und auch ein Portugiese) zur Seite stand, war ein Kommunist, der später gefeuert wurde. Der sagte uns: Wart IHR dabei? Habt IHR die Juden ermordet? Seid IHR verantwortlich? Nein? Dann lasst es Euch auch nicht einreden.
    Später ist mir dann aufgefallen, dass diese Art der Volkserziehung generell von allen Seiten auf einen einprasselt. Das Ganze über mehrere Generationen, schon ists vorbei mit dem Stolz.
    Auch ich muss mich als „Rechter“ bezeichnen lassen, wenn ich meine Meinung zum Islam sage. Aber mir macht es nichts aus, rechts zu sein. Schlimmer wär’s, man würde mich als „Linken“ beschimpfen! 🙂

  30. Stolz zum Beispiel auf unsere Vorväter die zu Millionen gestorben sind um für etwas zu kämpfen was für manche hier als Selbstverständlich angesehen wird, nämlich die Freiheit. Ohne diese Menschen gäbe es Deutschland wahrscheinlich gar nicht mehr.

  31. Hmm, denke das Deutsche Problem ist im wesentlichen dass unsere Eigenschaften welche unsere Wirtschaft an die Weltspitze brachte im gesellschaftlichen Bereich extrem Kontraproduktiv ist, weil wir Deutschen immer alles Perfekt nach Vorschrift machen wollen!

    Aber das muss in dem Bereich, weil unmöglich, zwangsläufig in die Hose gehen.

  32. #25 DSO: ja, leider wird diese gute Tat heute immer noch mißbraucht um den Kindern ja das Fahnenschwenken bei einer EM zu verbieten.

    Ich rechne die Aufarbeitung Deutschland sehr hoch an. Wie auch viele andere Dinge und Taten, die das Land ausmachen.

  33. @DSO-Einsatz im Innern JETZT

    Warum so schroff zum Ehrenfelder, sind dir hier keine Leute recht, mit denen man gut diskutieren kann ?

  34. #34 gastarbeiterkind (23. Feb 2009 22:33)

    Das ist ja nett, dass du uns das hoch anrechnest.

    Fischer hat sich einmal gerühmt, selbst die Chinesen hätten Deutschland für die „Geschichtsaufarbeitung“ gelobt.

    Das war auch nett von den Chinesen.

    Die Frage aber bleibt:

    Wenn andere die Geschichtsaufarbeitung angeblich so toll finden, warum macht sie uns dann keiner nach?

  35. #37 Tintenfisch (23. Feb 2009 22:35)

    Auf die 68er-Sprüchlein von ihm kann ich verzichten.

  36. #23 der_typ_aus_ehrenfeld

    ok.
    individualist sagst du.

    ich vermute menschen jeglicher coleur sind innerhalb einer funktionierenden gemeinschaft in der sie sich wohlfühlen , fühlen zuhause zu sein , akzeptiert …usw.
    in der einer diesen job gut macht , der andere diesen job gut macht… zu manchmal auch aussergewöhnlichen leistungen fähig sind .

    beispielsweise ist es eher unwahrscheinlicher dass in einem kleinen dorf in dem sich die eine sippe mit der anderen nicht grün ist ,
    in der jeder jeden tag mit dem blanken überleben beschäftigt ist , der verbrennungsmotor „erfunden“ wird oder hochentwickelte biotechnologische wirkstoffe….

    zB gg Brustkrebs.
    vor 10-20 jahren noch absolut tödlich.

    die wahrscheinlichkeit ist in eben solchen „gemeinschaften“ , denke ich , höher…

    oder?
    und wenn sowas geschieht , kann mann dann stolz sein auf „seine“ gemeinschaft?

  37. #30 frohundheiter (23. Feb 2009 22:30)

    „Stolz: der muß, wie alles, den Deutschen befohlen werden.

    Wir haben halt keinen Hitler mehr, der dies befehlen würde. “

    Ach so? Der Nationalstolz war eine Erfindung vom Gröfaz? Wusste ich ja noch gar nicht.

  38. #28 Tammy:

    Absolute Werte gibt es m.E. nicht, aber letzten Endes läuft alles auf die „Goldene Regel“ hinaus. Was Du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
    Wobei ich die ja glatt erweitere und sage „Was du nicht willst, dass man dir tu, soll gefälligst auch keiner irgendwem anders, der das auch nicht will, zufügen.“
    Oder anders: Jeder kann tun und lassen, was er will, solange er niemanden damit schädigt.

    Andererseits bin ich auch nicht der Ansicht, dass man andere damit überzeugt bekommt, etwas nicht zu tun, indem man ihm irgendetwas „Heiliges“ (die Nation, den Gott, die freiheitlich-demokratische Grundordnung…) einfach so vorsetzt, sondern man muss jedem erklären, und zwar WIRKLICH erklären, warum er etwas tun oder lassen soll. Oder es zumindest versuchen.

    „Die Nation“ ist m.E. kein Wert an sich, sondern einfach eine bequeme Ersatzargumentation, die u.a. dazu dient, andere Interessengemeinschaften („die Arbeitnehmer“, „die Christen“, „die…“) gegeneinander auszuspielen. (Genau wie andersrum auch.)
    Jeder gehört diversen gesellschaftlichen Gruppen an und muss sich seinen Platz in der Welt selbst suchen. Und die Herumreiterei auf künstlich gewachsenen Kritierien wie der Nation bringen einen da nicht wirklich weiter.

  39. ehrenfelder typ, auf was bist du denn stolz?

    Wer sich Typ nennt, der hat bestimmt seine Ehre im Feld gelassen.

  40. @DSO-Einsatz im Innern JETZT

    Tja, dann solltest Du mal lernen zwischen den Zeilen zu lesen 😉

    Ne 68er Phobie haben und dadurch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

    Hier muss doch nicht extra jeder immer als Schlusssatz schreiben :

    „Sollte irgend jemand einen Bezug zwischen meinem Beitrag und den 68ern herstellen, dann war das nicht meine Absicht.“

  41. #34 Weishaupt

    Stolz zum Beispiel auf unsere Vorväter die zu Millionen gestorben sind um für etwas zu kämpfen was für manche hier als Selbstverständlich angesehen wird, nämlich die Freiheit. Ohne diese Menschen gäbe es Deutschland wahrscheinlich gar nicht mehr.

    Wer, bitte?

  42. #38 DSO-Einsatz im Innern JETZT (23. Feb 2009 22:36)

    Ich weiß, nett ist der kleine Bruder von Scheiße und daß ich es D hoch anrechne bringt nichts. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Aber wer sich seinen Fehler stellt und aus diesen lernt (das hat D definitiv) sollte nicht mit gesunkenem Kopf gehen. Aber wenn in D eben Alt-68er und sonstige Gutmenschen Lehrer, Journalisten oder Politiker werden, so ist das nicht mein Problem. Ich kann reflektieren. Und das trotz fast 40 Jahre Deutschland

  43. @ der_typ_aus_ehrenfeld

    Mit dem Stolz, das ist so eine Sache.
    Man kann stolz sein auf Dinge, die man selbst geleistet hat.
    Man kann aber auch stolz darauf sein, Teil einer Nation zu sein, die Grosses in Wissenschaft, Kultur und Technik geleistet hat.
    Warum denkst Du, ist der Franzose stolz, ein Franzose zu sein? Oder der Amerikaner? Kein Mensch käme auf die Idee, einen Amerikaner schief anzusehen, wenn er sagt: „Ich bin stolz, ein Amerikaner zu sein“. Das gleiche gilt für den Franzosen oder jeden anderen Lanzmann, ausser – dem Deutschen. Wenn also die Deutschen kollektiv leiden sollen wegen des Dritten Reiches, dann haben sie im Gegenzug auch jeden Grund, Stolz auf die Positiven Leistungen ihrer Nation zu sein.

  44. #43 Tintenfisch (23. Feb 2009 22:42)

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum du den Dolmetscher für den ehrenfelder spielst.

    Ich habe das geschrieben, was ich von seiner Aussage halte. Ob er sich dabei selbst als 68er bezeichnen würde oder einfach als „super aufgeklärt“ ist dabei wurscht.
    Alles was ich von ihm gelesen habe, sind 68er Sprüchlein, die ich schon tausendmal gehört habe, weswegen ich nicht sehr begeistert reagiert habe.

  45. #40 mitte der gesellschaft

    Nein, das sehe ich definitiv nicht so. Mir sind die Gruppen definitiv zu groß. Vor allem, wo ich weiß, dass ICH ABSOLUT NICHTS für die Heilbarkeit von Brustkrebs getan habe. Wobei ich solche Leistungen natürlich anerkenne, egal, woher sie kommen.
    Wohlfühlen tue ich mich unter Freunden (die ich mir selbst ausgesucht habe) oder wenn ich mich mit meiner Familie treffe (was nichts damit zu tun hat, dass es meine Familie ist, sondern damit, dass das einfach (in meinen Augen) „die richtigen Menschen“ sind).

  46. #45 gastarbeiterkind (23. Feb 2009 22:44)

    „Ich weiß, nett ist der kleine Bruder von Scheiße und daß ich es D hoch anrechne bringt nichts. “

    Das ist richtig.
    Beantworte mir mal folgende Frage:

    Wie hältst du es mit der Geschichtsaufarbeitung, sagen wir für Italien?
    Sollte Italien seine Geschichte nicht endlich einmal besser aufarbeiten?

  47. #47 ElGreco

    Mit dem Stolz, das ist so eine Sache.
    Man kann stolz sein auf Dinge, die man selbst geleistet hat.
    Man kann aber auch stolz darauf sein, Teil einer Nation zu sein, die Grosses in Wissenschaft, Kultur und Technik geleistet hat.
    Warum denkst Du, ist der Franzose stolz, ein Franzose zu sein? Oder der Amerikaner?

    Ich verstehe es nicht. Wie gesagt: Ich kann auch stolz darauf sein, ein Mann zu sein, nur weil andere Männer tolles geleistet haben. Ich bin nicht der Ansicht, dass das irgendwen weiterbringt.
    Und ich schaue auch nicht jeden, der stolz darauf ist, Deutscher zu sein, schief an, sondern verstehe diese Menschen einfach nicht. Und für „stolze Franzosen“ und so gilt dasselbe.

  48. @Ehrenfeld

    Dir „Varusschlacht“ auch genannt die Schlacht im Teutoburger Wald um nur einige zu nennen.

  49. Manche Menschen können sich nicht mit Deutsch identifizieren, wie der Herr aus Ehrenfeld, spricht aber gleichzeitig von Türken etc. Sicher sind das keine Staatsvölker. Multikulti existiert nur ohne die Deutschen. Links grenzt sich automatisch aus der deutschen Nation aus.
    Und wer noch keine Leistung für sein Land erbracht hat, hat auch keinen Grund stolz auf dieses zu sein.
    Da fallen mir viele Linksfaschisten und Autonome ein, die von den Transferleistungen des Staates leben, aber gleichzeitig die Hand die sie füttert zerschlagen wollen. Und wer füttert euch danach?

  50. #49: Italien sollte erst einmal die Probleme aufarbeiten, die seit Mitte der 1990er Jahre (Zerfall der alten Parteienlandschaft, „Etablierung“ der neuen, die damit einhergehenden Reformen) das Land lähmen. Aber daran scheitern sie schon seit Jahren. Eine Vergangenheitsbewältigung kann ich mir in meiner dritten Heimat nicht vorstellen. Zu gerne sympathisiert man mit der extremen Rechten (und der Linken). Zu gerne kauft man Wein mit Duces Abbild, wünscht sich, mit den Islamisten würde jenes gemacht werden wie mit den Juden (!) und außerdem sind eh immer die „Clandestini“ an allem Schuld.

  51. #50 DSO-Einsatz im Innern JETZT

    Sollte Italien seine Geschichte nicht endlich einmal besser aufarbeiten?

    Auch wenn ich nicht gefragt wurde:
    Ja, natürlich, und für Belgien, die USA, Frankreich, Großbritannien und selbst „Opferstaaten“ wie Ruanda oder Simbabwe gilt dasselbe.

  52. #49: Italien sollte erst einmal die Probleme aufarbeiten, die seit Mitte der 1990er Jahre (Zerfall der alten Parteienlandschaft, “Etablierung” der neuen, die damit einhergehenden Reformen) das Land lähmen. Aber daran scheitern sie schon seit Jahren. Eine Vergangenheitsbewältigung kann ich mir in meiner dritten Heimat nicht vorstellen. Zu gerne sympathisiert man mit der extremen Rechten (und der Linken). Zu gerne kauft man Wein mit Duces Abbild, wünscht sich, mit den Islamisten würde jenes gemacht werden wie mit den Juden (!) und außerdem sind eh immer die “Clandestini” an allem Schuld. Es lebt sich sehr einfach ohne Vergangenheitsbewältigung. Und sehr bequem. Wozu die Mühe? Geht es doch nur um´s eigene Gewissen

  53. #2 Weishaupt

    @Ehrenfeld
    Dir “Varusschlacht” auch genannt die Schlacht im Teutoburger Wald um nur einige zu nennen.

    Ähem… Und was haben „wir“ damit jetzt genau erreicht?

  54. #49 der_typ_aus_ehrenfeld

    na , die richtigen freunde kannst du dir doch auch in einer gemeinschaft aussuchen.

    naja , vielleicht nicht direkt.
    aber vielleicht , wenn die wissenschaftler an einer uni klinik forschten , hast du die steuergelder für ihr gehalt beigesteuert , oder du hast die reagenzgläser für die labore hergestellt – oder dein bruder hat die autos oder fahrräder gebaut mit denen die wissenschaftler zur arbeit fuhren.. usw..usw..

    „absolut nichts“ dafür getan hast du nur , wenn du von hartz4 lebst und den ganzen tag vorm getränkemarkt verbringst..
    allgemein gesagt – nicht auf dich persönlich gemüntzt -ok?

    stimmts?

  55. @DSO-Einsatz im Innern JETZT

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum du den Dolmetscher für den ehrenfelder spielst.

    Ganz einfach, weil du ausschliesslich polterst.

    Und wenn man eine Sache/Schreiber gut findet warum soll man dann nicht dolmetschen.
    Ich bin mir sicher dazu wäre der Ehrenfelder nicht in der Lage dir das verständlich zu machen 😉

    Zum Thema :

    Hat die Portugisiche Christin etwa zwei uneheliche Kinder ? Denn was liegt näher als den Namen des Ehemannes anzunehmen, als „gute integrierte Deutsch/Portugiesin“ !?
    Eine Ausführung zu portugischen Doppelnamen würde hier jetzt zu weit führen.
    Mir scheinen manche Beiträge zu dieser neuen Rubrik etwas zu „gekünzelt“.
    Ettliche Beiträge sind „erfunden“ oder zumindest dran rumgeschustert worden

    P.S.
    DSO-Einsatz, mach den PC aus und liess mal ein gutes Buch (kein politisches)
    Vielleicht von Heinrich Böll

  56. #5 gastarbeiterkind (23. Feb 2009 22:59)

    Die Italiener haben genausowenig ein Interesse daran, ihre Geschichte „aufzuarbeiten“, wie jedes andere Land auch.

    Auch die Deutschen haben ihre Geschichte nicht wirklich freiwillig „aufgearbeitet“.

    (Auch wenn uns heute natürlich niemand mehr direkt dazu zwingt).

    Eine Sache, die keiner freiwillig tut, ist selten eine gute.

    Das soll es von mir für heute zu diesem Thema gewesen sein.

    Schönen Abend noch (ernstgemeint)

  57. @3 Colin:

    Manche Menschen können sich nicht mit Deutsch identifizieren, wie der Herr aus Ehrenfeld, spricht aber gleichzeitig von Türken etc.

    Ja, weil ich versuche darzustellen, dass Nationalität einfach keine Kategorie ist. Da bleibt mir nicht viel anderes übrig. Außer, vielleicht, in Sozialogensprache zu verfallen, die keiner versteht (ich auch nicht).

  58. #9 DSO-Einsatz im Innern JETZT

    Ich habe auch nicht gesagt, daß die Deutschen es gerne gemacht haben. Aber sie haben es getan. Und das reche ich ihnen, so ungern man es auch hört, hoch an.

  59. #7
    in meinemtxt fehlt der satz hinter dem ersten absatz

    zitat

    „Vor allem, wo ich weiß, dass ICH ABSOLUT NICHTS für die Heilbarkeit von Brustkrebs getan habe.“

    warum der weg ist ,is mir schleierhaft

  60. #8 Tintenfisch (23. Feb 2009 23:04)

    Damit wird er schon zurechtgekommen, wenn er hier herumtrollt. (Vgl. Def. eines Trolls).

    Wenn ich Buchttipps brauche, sage ich Bescheid. Und dass Böll unpolitisch wäre, täte ich anzweifeln.

  61. #10 gastarbeiterkind (23. Feb 2009 23:06)

    „Und das reche ich ihnen, so ungern man es auch hört, hoch an.“

    Wir bewegen uns im Kreis.
    Es ist etwas hochanzurechnendes, aber freiwillig will es keiner machen? Ein Widerspruch in sich, will ich meinen.

  62. @mitte der gesellschaft:

    Das wird mir schon wieder viel zu abstrakt und ich denke nicht, dass mehr oder weniger unfreiwillig abgegebenes Geld wie die Steuern (von denen man sowieso nicht weiß, wo sie letzten Endes landen) dazu „berechtigt“ stolz zu sein.
    Und selbst, wenn mein Bruder den Nobelpreis bekommen hätte, weil er endlich Essen für Alle erfunden hat, würde ich doch nicht stolz darauf sein, dass jemand aus meiner Familie das zustande gebracht hat, sondern einfach denken: „Mannmannmann. Guter Mann Hätte ich ja damals auch nicht gedacht, als er mit einer Fünf nach Hause kam.“

  63. @#8 Tintenfisch

    Mir scheinen manche Beiträge zu dieser neuen Rubrik etwas zu “gekünzelt”.

    Klingt irgendwie nach mir schwimmen die Felle davon, deshalb muß ich hier die Menschen die hier schreiben der Lüge bezichtigen. Wenn sie sich mal ein bißchen mit den nicht-moslemischen Einwanderern hier beschäftigen würden und nicht nur die TAZ lesen würden, würden sie sehr schnell feststellen, dass viele dieser Einwanderer hier gut integriert bzw. assimiliert sind. Nur weil die Muslime keinen Bock haben sich hier zu assimilieren müssen sie nicht den Nicht-Muslimen Lügen unterstellen.

  64. @DSO
    Wenn ich Buchttipps brauche, sage ich Bescheid. Und dass Böll unpolitisch wäre, täte ich anzweifeln.

    Das siehst du richtig.
    Er war ziemlich linkslastig, ihm wurde auch Unterstellt ein Sympathisant der RAF zu sein.
    Allerdings war er trotzdem ein guter Autor, dessen Ideale ich allerdings nicht eile aber schätze. 🙂

  65. #25 der_typ_aus_ehrenfeld (23. Feb 2009 22:25)

    #18 mitte der gesellschaft

    Nein, zumindest nicht, wenn es um mich geht. Vielleicht bin ich einfach auch nur zu ausgeprägter Individualist.
    Wenn ich etwas schönes von Goethe lese, denke ich mir “Meine Güte, der Johann-Wolfgang hatte ja mitunter gut was auf dem Kasten.”, wenn ich die Gründungsurkunden der USA lese, denke ich mir “Meine Güte, gut wie die das damals gemacht haben, alle Achtung.”, wenn ich das ursprüngliche Grundgesetz lese, denke ich mir “Alle Achtung, gute Arbeit (auch wenn ich mir ganz andere Verhältnisse wünsche würde, aber das passt überhaupt nicht hier hin)” — aber ich käme nie auf die Idee, deswegen – für mich persönlich jetzt – irgendein Wir-Gefühl auszurufen (”wir Deutschen”, “wir westliche Welt” etc.).

    Okay, versuchen wir es einfach mal auf dem Wege:

    Wenn man kein Stolz auf ein Land empfindet, dann fehlt einem der Antrieb, dieses Land zu verteidigen gegen Landnehmer und feindselig gesinnte Ideologien wie dem Islam.

    Ich wage zu bezweifeln, dass Kulturgüter wie Goethe und Schiller, aber auch Kant, Nietzsche, Schopenhauer unter dem Joch der Scharia noch frei zugänglich wären, da sie von „Ungläubigen“ geschrieben wurden und aus der Sicht der Mekkabücker den Rechtgläubigen ‚vom rechten Weg‘ abbringen könnten.

    Aber warscheinlich bist du auch so einer wie die meisten deiner linken Gesinnungsgenossen, denn die sind vor allem eins: Egoisten, die nach dem Motto „Nach uns die Sintflut“ leben oder so ignorant sind und den „Waggon wechseln“ bei bevorstehender Kulturbereicherung.

  66. Ich bin stolz auf:

    – unsere wunderschöne deutsche Kulturlandschaft

    – die über tausendjährige Geschichte

    – die deutschen Nobelpreisträger

    – die tapferen deutschen Männer und Frauen, die sich für das Vaterland und die Freiheit geopfert haben

    – den Dortmunder, der sich schützend vor die von „Jugendlichen“ belästigten Frauen in der U-Bahn gestellt hat und dafür zusammengeschlagen wurde

    – die deutschen Trümmerfrauen

    – auf die wenigen Politiker die sich gegen die Islamisierung unsers Landes stellen

    – auf den Detmolder, der vor zwei Jahren versucht hat einen Streit zu schlichten und dafür starb, weil zwei Türken ihn unter den Rufen „so muss man alle Deutschen den Schädel spalten“ mit einer Flasche niederschlugen.

    – usw., eine lange Liste.

    …und ganz zum Schluss, am Ende der Liste, bin ich ein wenig stolz auf meine bisherige Lebensleistung, auch für unser Land.

  67. @51 der_typ_aus_ehrenfeld
    OK, einen Grund, stolz auf sich zu sein, weil man ein Mann ist, würde ich auch nicht finden.

    Versuche ich’s mal anders. Eine Analogie.

    Wärst Du denn nicht z.B. stolz darauf, bei SIEMENS zu arbeiten, oder beispielsweise bei VW, oder HOECHST Chemie? (mal von den aktuellen Umsatzzahlen abgesehen). Das sind doch namhafte, traditionsreiche Unternehmen, die viel bewegt haben. Denen ist daran sogar gelegen, dass ihre Mitarbeiter ein gewisses Selbstwertgefühl (-> Motivation) entwickeln, damit sie das Unternehmen auch nach aussen würdig vertreten.
    Zudem bezahlen die auch (relativ) gut, und jeder gut ausgebildete, fleissige Bewerber hat dort Chancen.
    Ich wette, wenn Du einen Mitarbeiter der oben gezeigten Firmen fragst, ob er stolz ist, dort zu arbeiten, wird er sicherlich nicht betroffen den Kopf senken und von „Zwangsarbeitern im dritten Reich“ murmeln. Denn die Chefs, die jetzt dort sitzen, haben eben keine Schuld daran, was besagte Unternehmen in der Vergangenheit getan haben.

    Wer dort arbeitet, der hat m.A. nach Grund, stolz zu sen. Denn er ist Teil von etwas Besonderem. Finde ich.

  68. #20 BarbarismReturns:

    Vorweg: Ich habe nicht vor, in 10 Jahren noch in Deutschland zu leben. Sondern in Frankreich, Spanien oder sonst einem Land, das mir gefällt. Was hauptsächlich mit klimatischen und „gegend-technischen“ Fakten zusammenhängt.

    Nein, ich brauche keinen Stolz, um irgendetwas zu verteidigen, sondern einfach nur den Wunsch, weiterhin tun und lassen zu können, was ich will (und ja, ich weiß: ALLES tun und lassen, was man will, geht nicht in einer Gesellschaft). Nenn‘ es „gesunden Egoismus“ oder wie auch immer.

  69. Es gibt manche Typen, die sind nur stolz auf das was sie geleistet haben und es gibt manche Typen die sind auf nichts stolz, weil sie nichts geleistet haben.

    Dieser letzte Typ ist arm dran.

  70. #10 gastarbeiterkind (23. Feb 2009 23:06)

    Und wenn wir gerade dabei sind, kann Italien ja dann die Geschichte Südtirols aufarbeiten und wird dabei feststellen, dass Südtirol so rein gar nicht italienisch ist.

    Diese Art der Geschichtsaufarbeitung würde ich sehr hoch anrechnen.

  71. „18 ElGreco (23. Feb 2009 23:18) @51 der_typ_aus_ehrenfeld
    OK, einen Grund, stolz auf sich zu sein, weil man ein Mann ist, würde ich auch nicht finden.“

    Man kann sehr wohl stolz darauf sein ein Mann zu sein, aber nicht wegen des Geschlechts.

  72. #20 DSO-Einsatz im Innern JETZT

    Wenn die Italiener ihre Geschichte so „aufgearbeitet“ hätten, wie wir den Nationalsozialismus, wäre Tirol längst wiedervereint.

  73. ….und sollte die Konsequenz daraus die Forderung sein “Ausländer raus”, dann würde ich freiwillig in meine Heimat gehen…..

    Nein und nochmals nein.

    Diesen Samstag war der militante Schwarze Block in meiner Stadt und vorher ein Info-Stand der Republikaner mit einem großen Plakat der Republikaner auf dem stand: „Unser Volk zuerst“ Nicht nur daß ich den schwarzen Block dokumentierte, auch die Repubkikaner sprach ich an und sagte ihnen daß ich diese Aussage auf dem Plakat absolut inakzeptabel finde, und sie für mich zeitlebens nicht wählbar seien. Durch mein Hobby ist mein allerengster Freundeskreis anderer Hautfarbe, Kultur, Nationalität oder Religion, und die sind ohne eine einzige Ausnahme voll Integriert wie du (einen deutschen Pass brauchst du nicht zum Integriert sein, ein Pass ist nur eine Formalität.

  74. #26 Altsachse

    Man kann sehr wohl stolz darauf sein ein Mann zu sein, aber nicht wegen des Geschlechts.

    Den Satz hätte ich gerne erklärt.

  75. #29 GrundGesetzWatch:

    Danke. Sehr schön. Nur würde ich „Integration“ wahrscheinlich weiter fassen als Du.

  76. der_typ_aus_ehrenfeld

    Ist ja wohl ein intellektuell abgehobenes Gefühl alles relativieren meinen zu müssen.

    Für alles Verständnis zu haben, heißt keinen Verstand zu haben.
    Im übrigen kann ich mich noch an einen Kommentar von dir entsinnen, in dem du behauptet hast in Ehrenfeld ist es garnicht so schlimm.
    Ich kenne Ehrenfeld seit 50 J.
    Ehrenfeld ist zu einem der verkommensten Stadtteile Kölns geworden.
    Wenn dir das nicht auffällt, bist du sicher in der Ludolff-Kamphausen-Str. zu Hause. (für Nichtkölner: dort ist das Hauptquartier der Antifa).

  77. Nachtrag
    …..Ich lebe als Ausländerin in Deutschland….

    Nein, du lebst nicht als Ausländerin in Deutschland. In den zehn Jahren seit ich solch einen Multi-Kulti-Freundeskreis habe, haben weder ich, noch andere, ein einziges Mal gefragt, ob jemand einen deutschen Pass hat. Jeder der ohne Einschränkungen auf dem Boden des Grundgesetzes steht und hier wohnt ist Inländer und kein Ausländer.

  78. @Steppenwolf

    Nö, genau das andere Ende von Ehrenfeld (wobei die L-Camphausen-Straße auch gar nicht mehr Ehrenfeld ist, wenn ich da nicht irre), allerdings seit ca. einem Monat Kalk.
    Und ja, ich habe mich da wohl gefühlt. Aber wahrscheinlich bin ich nur ein realitätsferner Hippie.

  79. #41 DSO-Einsatz im Innern JETZT (23. Feb 2009 22:39) #30 frohundheiter (23. Feb 2009 22:30)

    “Stolz: der muß, wie alles, den Deutschen befohlen werden.

    Wir haben halt keinen Hitler mehr, der dies befehlen würde. ”

    Darauf @DSO-Einsatz….:

    Ach so? Der Nationalstolz war eine Erfindung vom Gröfaz? Wusste ich ja noch gar nicht.

    Bitte exakt bleiben. Nicht sich einfach etwas zurechtträumen, um sich dann mit einer polternden Schein-Widerlegung schmücken zu wollen.

    Denn so wirst Du zu Deinem reklamierten Nicht-Wissen auch nichts hinfügen können.

    Hitler jedoch war der letzte, der den Deutschen Stolz beigepuhlt hat. Das war meine traurige Behauptung.

    Jetzt die dazugehörigen Fakten:

    Seit Hitler fehlt sowas wie Nationalstolz.

    Seit Hitler ist auch niemand mehr aufgetaucht, der den Deutschen sowas wie Nationalstolz vermittelt hätte.

    Drittens: Aus sich heraus sind die Deutschen ganz offenbar nicht in der Lage, Stolz zu entwickeln.

    Jedenfalls wurde in der Anmoderation das Fehlen von Stolz beklagt. Nachlesen.

    Ich hoffe, diese Klarstellung hilft weiter, @DSO-….

    Ich bezweifel, daß die Deutschen ohne Anregung einer Obrigkeit zu Stolz fähig sind.
    So wie ich bezweifel, daß die Deutschen überhaupt zu etwas fähig sind, was ohne Obrigkeit auskäme.

    E.Ekat

  80. BarbarismReturns

    Wenn man kein Stolz auf ein Land empfindet, dann fehlt einem der Antrieb, dieses Land zu verteidigen

    Genau so ist es. Das natürliche Gefühl des Stolzes ist die Basis für den sozialen Zusammenhalt.
    Ob Familie, Verein, Gemeinde, Land – Stolz als Gefühl kennt ein jeder, auch wenn er es nicht als solches wahrhaben will.

    Die oft gehörte Aussage „Ich kann nur stolz auf das sein was ich selbst geleistet habe.“ ist völlig falsch, zeigt aber, daß es den Linken in ihrer ideologischen Verbohrtheit größtenteils gelungen ist, daß wir das eindeutig vorhandene und nicht wegzudiskutierende Gefühl des Stolzes trotzdem verleugnen oder dessen psychologische Funktion völlig verkennen.

  81. #24 GrundGesetzWatch (23. Feb 2009 23:40)

    Ausländer raus, ist eine dumpfe Hassparole, da würde ich immer zustimmen, nein und nochmals nein..
    Unser Volk zuerst, ist auch platt und untauglich Menschen von einer notwendigen patriotischen Einstellung zu überzeugen.

    Hier sollte man differenzieren, als Zeuge Gewaltopfern zu helfen, ist eine Pflicht gegenüber allen Menschen, aber wir können z.B. nicht alle Menschen vor Unterdrückung und Krieg retten und eine unbegrenzte Zahl von Wirtschaftsflüchtlingen aufnehmen.

    Hier sage ich erst meine Familie, Freunde und Angehörige und dann Deutschland.

  82. #72 Altsachse (23. Feb 2009 23:39) #20 DSO-Einsatz im Innern JETZT

    Wenn die Italiener ihre Geschichte so “aufgearbeitet” hätten, wie wir den Nationalsozialismus, wäre Tirol längst wiedervereint.

    haha. Wem willst Du denn damit Angst einjagen?
    Den Österreichern`? Oder nur den Nordtirolern? Oder den (wenigen) Südtirolern, die alles mögliche, aber bestimmt nicht vom Italiener zum Österreicher befürdert werden wollen?

    Und hackt hier mal nicht auf dem Berlusconi herum. Der ist das Ergebnis einer langen Zeit stigmatisierender Verhältnisse in Italien. Wenn die Südtiroler jemals dioe Chance erhalten, sich von Italien zu lösen, so geht dies nur mit einer italienischen Regierung, die dazu auch stark genug ist. Die Sozialisten sind dies ganz sicher nicht. Das ist vielleicht (?) eine der wirklich gravierenden Fehleinschätzungen des Durnwalder, dies zu übersehen. Aber der glaubt ja selber schon lange nicht mehr daran, daß Südtirol jemals an Nordtirol angeschlossen werde. Oder vielleicht will der das auch verhindern? weil dann Schluß ist mit Autonomie ? und Bozen als Hauptstadt Südtirols?

    E.Ekat

  83. Nein Ana, Du bleibst hier! Denn solche Menschen wie Du helfen uns, die tranigen Deutschen aufzuwecken.

  84. @ramma damma

    Das natürliche Gefühl des Stolzes ist die Basis für den sozialen Zusammenhalt.

    Genau dieses NATÜRLICH zweifle ich an. Meine Meinung.

    P.S.: Wann auch immer dieses Posting erscheinen mag; seit etwa einer Stunde sind alle meine Äußerungen „awaiting moderation“.

  85. #49 der_typ_aus_ehrenfeld (23. Feb 2009 22:47)

    #40 mitte der gesellschaft

    Nein, das sehe ich definitiv nicht so. Mir sind die Gruppen definitiv zu groß. Vor allem, wo ich weiß, dass ICH ABSOLUT NICHTS für die Heilbarkeit von Brustkrebs getan habe.

    Das ist nicht richtig. Auch Du hast mit Deinem kleinen Beitrag, z.B. durch Deine tägliche Arbeit, durch Ausübung eines Ehrenamtes etc. dazu beigetragen, dass die Infrastruktur und die Gesellschaft in Deutschland funktionieren und so womöglich einer Forschergruppe die soziale Basis geliefert, auf der sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren können und einen Durchbruch in der Krebsforschung erzielen. Ein gutes Uhrwerk besteht auch nicht nur aus der Unruh oder den Rubinen, sondern auch aus vielen kleinen Zahnrädchen.
    Jede große Leistung eines Einzelnen bedarf dazu der Basis der Gesellschaft, in der er lebt. Auf dieser Basis besteht sehr wohl ein Recht darauf, auf sein Volk und dessen Errungenschaften stolz zu sein.

  86. erstmal vielen dank für den ergreifenden beitrag von frau Rodrigues – SIE sind hier herzlichst willkommen !! 🙂

    stolz hin- oder her, sicherlich ist es nicht verkehrt wenn man auf etwas stolz sein kann, oder ist, aber hier sind wir doch etwas vom thema abgekommen – finde ich!!

    wir alle wissen ja was damit gemeint war, was frau Rodrigues uns damit sagen wollte — was sie aber wirklich sagen wollte war wohl sinngemäss:

    „warum lasst ihr euch das in eurem land gefallen, das euch ein solches volk, mit einem solchen glauben untergräbt, euch versucht auszubluten und schlisslich mit dem islam zu unterwerfen!!???“

    …wobei dies auch für alle anderen staaten der EU gilt, denen es weder besser, eher noch schlechter geht … siehe z.b. schweden !!

    also, fr. erstmal vielen dank für den ergreifenden beitrag von frau Rodrigues – SIE sind hier herzlichst willkommen !!

    stolz hin- oder her, sicherlich ist es nicht verkehrt wenn man auf etwas stolz sein kann, oder ist, aber hier sind wir doch etwas vom thema abgekommen – finde ich!!

    wir alle wissen ja was damit gemeint war, was frau Rodrigues uns damit sagen wollte — was sie aber wirklich sagen wollte war wohl sinngemäss:

    „warum lasst ihr euch das in eurem land gefallen, das euch ein solches volk, mit einem solchen glauben untergräbt, euch versucht auszubluten und schlisslich mit dem islam zu unterwerfen!!???“

    …wobei dies auch für alle anderen staaten der EU gilt, denen es weder besser, eher noch schlechter geht … siehe z.b. schweden !!

    ich hoffe, es finden sich schnell genug gleichgesinnte, die in welcher form auch immer handeln um dem allem zu begegnen, bevor man uns soweit hat, daß wir unsere werte, und sei es auch u.a. stolz aufgeben müssen, ja, gezwungen werden sie eintauschen zu müssen gegen werte und pflichten, sowie rechte des islam !!

  87. Vielleicht einmal ein paar Gedanken (keine Definition) zu Stolz, hier Stolz in Bezug zu dem Land, in dem mal lebt.

    Stolz ist ein Wert, ein Ausdruck der Wertschätzung und gefühlsmäßigen Verbundenheit.

    Auch wenn die Ursache eines Stolzes in der Regel rational erklärt wird, so handelt es sich dennoch immer um eine Gefühls-Bindung, die über den reinen Verstand hinaus wirkt.

    Eine Bindung, die also viel stärker sein kann als ein lediglich rationales Bekenntnis.

    Dergleichen Bindungen des Menschen – auf die der Mensch als Wesen notwendig angewiesen ist und sich zu allen nur denkbaren Bezügen sucht – können zwar sowohl abgeschwächt, als auch verstärkt werden. Was jedoch unweigerlich zu Identifikations-Defiziten, zu Haltlosigkeit führt, die wiederum nur ein schwaches Engagement aufkommen lassen können.

    Vielleicht hilft dies, das Wirken unserer Politiker etwas besser abzuschätzen.

    Abschwächung einer Bindung zur Heimat, und die ersatzweise Etablierung Kulturfremder in dieser Heimat gehören unmittelbar zusammen, weil sie Ausdruck derselben Wertelosigkeit sind.

    Linke haben keine Werte.

    E.Ekat

  88. ooops — weiss nicht was da passiert ist, mein beitrag ist quasi fast komplett doppelt erschienen ….hmmmm

  89. #81 Altsachse (24. Feb 2009 00:13) #27 frohundheiter

    Gut zu wissen, dass E.Ekat frohundheiter ist!

    Sagen wir mal besser so: Selbst Du hast das jetzt bemerkt. Ich schreibe es jedenfalls seit jeher dazu.

    E.Ekat

  90. und sollte die Konsequenz daraus die Forderung sein “Ausländer raus”, dann würde ich freiwillig in meine Heimat gehen

    Bitte nicht! „Ausländer raus“ ist doof! „Islam raus“, soviel Differenzierung muss schon sein!

  91. Bitte nicht! “Ausländer raus” ist doof! “Islam raus”, soviel Differenzierung muss schon sein!

    G E N A U !!!!

  92. @47 frohundheiter

    Linke haben keine Werte.

    Das halte ich für zu kurz gegriffen. Zumindest müsste man vor einer weiteren Diskussion „links“ definieren.

  93. Danke für die Reaktionen auf meinen Beitrag. Ich bin erstaunt darüber, dass er hier veröffentlicht wurde und möchte mich dafür ganz herzlich bei PI bedanken.

    All denen, welche Zweifel an meiner Identität haben, werde ich gerne Rede und Antwort stehen.

  94. #88 frohundheiter

    Du kommst der Stolz-Definition schon recht nahe. Stolz auf die eigene Nation hat sehr viel mehr mit Wertschätzung, Vertrautheit und Identifikation zu tun als mit Nationalismus und Volkstümelei.
    Nur haben die 68er einen Stolzbegriff eingeführt, dem auch viele Diskutanten hier verfallen sind: Stolz darf man nur auf das sein, was man selber vollbracht hat. Eine bewußte Verquickung von Stolz und Eitelkeit.
    Was passiert denn, wenn niemand mehr stolz auf seine Nation sein darf (im Sinne von verbunden)? Eben, daß niemand mehr bereit ist, die Nation zu verteidigen und stattdessen willenlos hinzunehmen, daß Deutschland vom Nationalstaat zu einem Völkerbrei mit Staaten im Staate und den daraus folgenden negativen Konsequenzen mutiert.
    Ich bitte darum, nicht zu vergessen, daß Demokratie *nur* in Nationalstaaten funktioniert.

  95. #58 Tintenfisch

    Hat die Portugisiche Christin etwa zwei uneheliche Kinder? Denn was liegt näher als den Namen des Ehemannes anzunehmen, als “gute integrierte Deutsch/Portugiesin”!?

    Hat der Tintenfisch etwa ein Moralverständnis aus den 50ern?

    Zum Thema Stolz: Ich glaube, wir können froh sein, in Deutschland zu leben, und es fehlt uns Deutschen an Selbstbewusstsein.

  96. Das absolute Problem sind unsere Parteien, C*DU – C*SU – FDP – SPD – Linke – Grüne, und extrem auch die Lobby-Verbände der deutschen, vor allem exportierenden Wirtschaft, es wird alles rigoros unterbunden was die Machthaber in den Ölländer irgendwie aus religiösen Gründen verärgern könnte.

    Wir, das deutsche Volk, müßten das derzeitige gesamte Regierungspack in die Nordsee schmeißen. Ich hoffe, dass diese Wirtschaftskrise diese Kraft im Volk entstehen lässt.

    Wer diese Saubande noch wählt, wählt wissentlich bzw. absichtlich auch den Untergang Deutschlands.

    Hätte mir vor Jahren auch nie träumen lassen, daß es überhaupt möglich sein könnte, daß sich die Terror-Religion eines Kinderschänders auch nur getrauen könnte, Deutschland zu vernichten.

    Wir sind im dritten Weltkrieg, nur eben mit anderen Waffen und vielen abartigen Landes- und Heimat-Verrätern an vorderster Front.

    Die kommenden 10 Jahre werden über das Schicksal Deutschlands entscheiden, dann dürften die Würfel für die weitere Zukunft Deutschlands gefallen sein.

  97. Als Obama seine Rede vor (angeblich) 200.000 Deutschen in Berlin gehalten hat – ich hatte sie mir im Fernsehen angehört – blieb mir einer seiner Sätze in Erinnerung. Er sagt:
    „I am a proud American citizen.“

    Wow – dachte ich. Toll, dass er sowas in D sagen darf und auch noch bejubelt wurde. Mir war klar, dass ich in meinem Land in der Öffentlichkeit nie und nimmer sagen dürfte: „Ich bin eine stolze deutsche Bürgerin“. Aber ich könnte es mit Sicherheit ohne irgendwelche Probleme in Amerika sagen, dass ich stolz bin, eine Deutsche zu sein. Niemand würde eine solche Aussage kritisieren.

    Ob eine solche Aussage meinerseits stimmt, weiß ich nicht mal. Aber ich bin stolz, daß z.B. Joh. Seb. Bach zu unserer Kultur gehört.
    Und wenn sich der Islam hier erstmal eingenistet haben wird, ist Schluß mit aller Musik.

    Bei you tube lese ich gern die Stimmen unter den diversen Videos. Interessant ist, daß häufig ähnliche Bedenken wie dies gefundene geäußert werden:

    „The seige of Vienna was in 1653 and if they had succeeded in their quest of the islamisation of Europe… this music would never have been composed.
    Fight for the cultural integrity of Europe and please, please stop the islamisatio n of our culture.“

    Dies ist das Video hierzu:

    http://www.youtube.com/watch?v=CyLo9-Voy5s

    (Pardon an alle, die keine klassische Musik mögen.)

  98. # Tintenfisch

    Arabtimes hat mir Ihren Beitrag wieder in Erinnerung gerufen. Hier meine Antwort:
    Tatsächlich sind beide Söhne uneheliche Kinder und mit meinem Mann bin ich aufgrund deutscher und portugiesischer Gesetze leider nicht verheiratet. Als Christin bezeichne ich mich trotz allem.

    PS: Sie haben die Sache mit dem Stolz auch nicht verstanden. Ich bin keine „Deutsch/Portugiesin“ sondern „Portugiesin“, welche sehr gerne in Deutschland lebt und trotzdem während der Fußball WM und EM die portugiesische Fahne mit Leidenschaft schwenkt, während mein Mann dies mit der deutschen Fahne tut.

  99. [….] aber ich kann Euch Deutsche nicht verstehen … wo bleibt Euer Stolz? Glaubt Ihr immer noch für eine Sache gerade stehen zu müssen, welche keiner von Euch begangen hat? Ich bin auch stolz auf mein Land, obwohl es einen Herrn Salazar gab … dürft Ihr nicht stolz auf Euer Land sein, weil es einen Herrn Hitler gab? [….]

    @ Ana Lucia Rodrigues Folgado

    Danke für Deinen Beitrag. Ich bin in Polen geboren, und bin als Kind nach Deutschland gekommen. Mein Vater war Pole, meine Mutter war deutscher Abstammung. Ich lebe nun sehr viele Jahre in Deutschland, ich liebe noch immer mein Geburtsland Polen, aber ich fühle mich als Deutscher.
    Ich habe den Eindruck, daß der Stolz ein falscher Berater ist. Ich bin sehr dankbar, daß ich in Deutschland aufwachsen durfte, und von den Errungenschaften, der Kultur, und den Werten Deutschlands profitieren durfte. Gleichzeitig bin ich sehr traurig, was im deutschen Namen, besonders in der jüngsten Vergangenheit geschehen ist. Deutschland hat darunter sehr gelitten. Ich bin traurig, daß Deutschland viel Land durch den Krieg verloren hat, daß unser Deutschland 40 Jahre lang geteilt war, weil viele sich durch den Führer und seine Ideologie verführen ließen, leider waren da auch Kirchenleute (außer den Kirchenleuten und einzelnen Christen im Untergrund) dabei, die mit diesem System kollaboriert haben. Diese Fakten können mich kaum zum Stolz verleiten.

    Wenn es um die alten Errungenschaften, die alte Kultur, und die traditionellen Werten in Deutschland geht, dann sind wir alle Deutsche, dann sind wir dabei, aber wenn es um die Verbrechen im faschistischen Hitler-Deutschland geht, dann wollen wir damit nichts zu tun haben, da waren wir nicht dabei.

    Leider lassen sich heute wieder viele täuschen und verführen, auch Kirchenleute sind dabei, und „umarmen“ den Islam. Viele haben die Lehren der jüngsten Geschichte vergessen, sie wollen die Parallelen zu den Ereignissen vor ca. 65-75 Jahren nicht erkennen.

    Ich wäre mehr als traurig, wenn Deutschland noch kleiner wird, oder wenn wir es nicht mehr wiedererkennen, als daß, was wir schätzen und lieben gelernt haben.
    Denn, erst wenn man etwas verliert, weiß man, was man gehabt hat. Das müßten gerader wir Deutschen nach 40 Jahren Trennung gemerkt haben. Oder liegt das schon so lange zurück?

    Psalm 101, Vers 5; Jesaja 13, Vers 11

    Paulchen

  100. #93 Babel (24. Feb 2009 00:57) #88 frohundheiter….

    Ich bitte darum, nicht zu vergessen, daß Demokratie *nur* in Nationalstaaten funktioniert.

    Bei uns jedenfalls funktioniert sie nicht.

    Wir haben zwar eine ausreichende Anzahl von e Parteien, aber wir haben keine politische Alternative. Es ändert sich durch Wahlen bei uns nichts. Das jedoch zeichnet Demokratie aus. Diese Statik ist der Grund, warum immer weniger zu Wahlen überhaupt noch hingingen.

    …. Nur haben die 68er einen Stolzbegriff eingeführt, dem auch viele Diskutanten hier verfallen sind: Stolz darf man nur auf das sein, was man selber vollbracht hat. Eine bewußte Verquickung von Stolz und Eitelkeit.
    Was passiert denn, wenn niemand mehr stolz auf seine Nation sein darf (im Sinne von verbunden)? Eben, daß niemand mehr bereit ist, die Nation zu verteidigen und stattdessen willenlos hinzunehmen, daß Deutschland vom Nationalstaat zu einem Völkerbrei mit Staaten im Staate und den daraus folgenden negativen Konsequenzen mutiert.

    Da stimme ich so nicht zu.

    Weiter oben hatte ich geschrieben, daß Hitler den Stolz der Deutschen ermöglicht hatte.

    Du nun stellst fest, es seien die 68iger, die einen Stolzbegriff abgeschafft hätten.

    Tatsächlich handelt es sich in beiden Fällen nicht wirklich um Stolz, weil dieser von außen weder aufgesetzt, noch außer Kraft gesetzt werden kann.

    Stolz – sofern es sich nicht um den falschen Stolz handelt, der durch die Kitzelung von Eitelkeiten aus den Ritzen einer Persönlichkeit quillt – …. der hat etwas mit Ehre zu tun.

    Dies wiederum bedeutet das persönliche, und nicht auflösbare Verbundensein mit eigenen Werten.

    Wer über eine eigene Wertebasis verfügt, der wird sich schwerlich von Bewußtseinsinhalten trennen, auf die er wirklich stolz ist.

    Hitler: der hat die Deutschen mit Schein-Werten an seinen Haken genommen. Ganz bewußt diese Ebene hat er gespielt, das ist sein eigentliches Betätigungsfeld. Dies gelang, eben weil die allermeisten Deutschen keine eigene, gültige Werte-Basis hatten, und haben.

    Das meiste, was dann später an Widerstand tröpfelte waren allesamt Versuche, die marginalen Reste einer eigenen Wertebasis und den darauf fußenden Stolz zusammenzuklauben.

    Hitler hat ohne jeden Zweifel die Sicht auf das, was Ehre meint, für die Deutschen endgültig begraben. Darunter leidet dieses Volk seit über 60 Jahren, und das wird sich wohl auch nicht ändern können, schon weil es in dessen Unterbewußtsein wirkt.

    Daher ist das, was die 68iger da zerdeppert haben nicht wirklich existent gewesen und gerade auch deswegen so schnell und klanglos untergepflügt worden.

    Weil dies so ist, haben wir auch keine Werte- Basis, die wir den Muslimen entgegenstellen könnten, und die wir dann auch vehement verteidigen würden.

    Ein Schäuble beispielsweise hätte nicht den Hauch einer Chance, sein gedankenloses Handwerk zu betreiben, sofern es in Deutschland noch Menschen gäbe, die über Ehre, und damit über Stolz verfügen würden.

    E.Ekat

    Das ist ein Land mit Menschen, die sich überwachen, katalogisieren und widerstandslos instrumentalisieren lassen.

    Das ist 2009 nicht anders als 1936.

  101. Sorry,
    Korrektur zu: #96 Paulchen (24. Feb 2009 02:22)

    Ich wäre mehr als traurig, wenn Deutschland noch kleiner würde, oder wenn wir es nicht mehr wiedererkennen, als daß, was wir schätzen und lieben gelernt haben.

    Paulchen

  102. #21 der_typ_aus_ehrenfeld (23. Feb 2009 22:20)

    Mir fällt einfach keine durchschlagende Begründung ein, warum man auf eine Nation (welche auch immer) stolz sein sollte. Ich bin halt der Ansicht, dass “das Deutsche” (”das Belgische”, “das …”) größtenteils aufgestülpte Identitätsschablonen sind, die einen genau so wenig weiterbringen wie “die Arbeiter” “die Kapitalisten” usw. usf.

    Deine Schablone ist typisch links, eintönig, fade. Von negativem Touch besessen – auf Nationen eingeimpft. Wie auswendig gelernt, wie man Stolz zu definieren hat. Hat schon fast autistische Züge deinerseits.

    Ohne Stolz keine Würde und wer keine Würde hat der lässt sich behandeln wie die Deutschen jetzt oder Europäer von Islamfaschos! Wer Stolz hat, ist kein Speichellecker und leckt auch keine Ärsche, es sei denn es ist sein freier Wille dies zu tun.

    Stolz ist notwendig. Wer keinen Stolz hat, hat auch kein Bedürfnis etwas zu verteidigen, wie etwa die Meinungsfreiheit und z.B. Menschenrechte.

    Stolz kommt aus dem Innersten, zumindest bei mir. Es gehört zu meiner Identität, die mir Linksnazis meinen rauben zu müssen, nur weil sie anders fühlen, als ich. Linke sind deswegen Faschos, die mir meine freie Meinung und meinen Stolz nehmen wollen. Stolz gehört auch zum Selbstbewußtsein, zum eigenen Ich. Natürlich bin ich auch auf Deutschland stolz, welchen Stellenwert Deutschland hat, sportliche Wettbewerbe (ein Urmotiv des Menschen), man kann auch stolz auf sich sein, wenn man herausragende Leistungen erbracht hat, die Landschaften,- hier wohnen zu dürfen, meine Heimat, die mir gefällt – mit ihren Traditionen, die sich von anderen Nationen und Ländern unterscheidet,
    besonders stolz bin ich auf die Freiheit die hierzulande erschaffen wurde, indem man sich ausleben darf, was im Gegensatz zu den islamisch menschenverachtenden Staaten z.B. nicht möglich ist. Du wirst dafür eben etwas anderes haben, was du dir nicht nehmen lassen möchtest, was ein Baustein deines Lebens ist, was dein Stellenwert ist, den du vertrittst – bei dir heißt es dann eben nicht stolz!

    Verbiete es niemand anderem, wenn du das Gefühl nicht kennst,- es ist fast wie Liebe,- die FREIHEIT ist das höchste GUT!. Stell dir nur vor, du darfst dich nicht mehr ausleben, weil dir die Freiheit genommen wird! Wer anderen ihren Stolz nimmt, der bricht Menschenseelen.

    Warum demütigen Menschen andere, wie z.B. seine Feinde in Kriegen usw.? Warum bricht man die Psyche bei Folterungen, indem man den Stolz wegbricht, weil es ein zu hohes Gut ist.
    Das Innerste kann einem niemand nehmen, den es ist ein Teil unserer Seelen. Stolz ist eine Säule der Würde.

    Hast du nichts worauf du stolz bist? Das glaube ich dir nicht, denn sonst würdest du Speichel von der Straße auflecken. Wahrscheinlich ist es für dich viel zu gewöhnlich, als dass du deinen Stolz bemerken würdest. Du kennst dich vermutlich selbst nicht! Ist das Wort in deinem Duden gestrichen? Warum bloß? Es ist so normal. Entweder man hat Stolz oder man gibt ihn nicht zu, was armselig ist (das bezeichnet man dann als „keinen zu haben“, wenn er unsichtbar ist).

  103. „Ich möchte gern, daß man Stolz als eine edle Eigenschaft der Seele ansähe; als ein Bewußtsein wahrer innerer Erhabenheit und Würde; als ein Gefühl der Unfähigkeit, niederträchtig zu handeln.“

    – Adolph Freiherr Knigge: Über den Umgang mit Menschen

    Der Definition kann man sich doch anschließen, oder? Was für ein Kontrast zu der Würde oder Ehre, die gewisse Menschen gerade zum niederträchtigen Handeln antreibt.

  104. Tut dies, was für Euer Land und unsere Wertvorstellungen das Beste ist … und sollte die Konsequenz daraus die Forderung sein “Ausländer raus”, dann würde ich freiwillig in meine Heimat gehen, einfach nur deshalb, weil mir Deutschland und die Deutschen ans Herz gewachsen sind und ich nicht möchte, dass es irgendwann dieses Deutschland nicht mehr gibt.

    Wieso Ausländer raus?

    Prof. Wehler:

    Deutschland hat kein Ausländerproblem, sondern ein Türken-Problem.

    Damit sollte alles gesagt sein.

  105. Neben der Debatte um Stolz-Sein möchte ich noch einen anderen Aspekt aufführen: Achtung und Respekt vor der Leistung unserer Ahnen! Das wir heute hier sitzen können in die Tastatur tippen in einem (noch) friedlichen Land, in einem Rechtsstaat…Vergegenwärtigt auch doch mal wie gut wir es im Vergleich zum Rest der Menschheit haben. Glaubt jemand ernsthaft, dass wäre alles „von selber“ geschehen? Wenn ich daran denke, wie hart meine Großeltern (Bauern; von 5 Uhr morgens bis 10 Uhr abends) tagein tagaus gearbeitet haben, damit es meine Eltern einmal besser haben..
    Ich finde diese Art von Achtung gegenüber seiner Kultur seiner Vorfahren ist jeder hier verpflichtet. Warum? Weil all die Grundlagen, das schöne gemachte „Nest“ in dem wir sitzen auf Leistungen unserer Ahnen zurück geht! Man kann sich dessen gar nicht oft genug bewusst sein. Und daraus erwächst auch die Verantwortung (zumindest) so viel wie möglich nachfolgenden Generationen zu erhalten und hart gegen jene anzugehen, die den Rahm anderer abschöpfen wollen und ihnen dabei gleichzeitig ins Gesicht spucken…

  106. Außer den Deutschen glaubt niemand, daß die Nation schon ausgedient hat. Sie ist in Deutschland spät gekommen (1871 – und da schon nur als „kleindeutsche Lösung“) und hat den Deutschen 1914-18 und 1933-45 kein Glück gebracht.

    Gleichwohl gibt es für die Nation keinen Ersatz, auch für uns nicht. Der Glaube unserer Politiker, wir könnten in Europa aufgehen, ist ein Irrglaube. Niemand außer uns will in Europa seine Identität zugunsten eines europäischen Staatsvolkes aufgeben. Wie wenig wir an unsere Zukunft glauben (egal ob als Europäer oder Deutsche), kann man direkt an unseren Geburtszahlen ablesen.

    Es gilt, die Nation wieder zu entdecken und wieder zu beleben. Und zwar so behutsam und mit Augenmaß, daß sich endlich der Krampf löst, die alte Angst, Deutschland und Nation könne eigentlich nur Stechschritt bedeuten.

    Es gilt, auch die eigenen nationalen Wunden ehrlich zu sehen, nicht mit dem ständigen masochistischen Reflex, daß man schließlich nur bekommen habe, wonach man gefragt habe. 1918 war zunächstmal das Ergebnis „normaler“ Geopolitik „normaler“ Großmächte. Im Friedensvertrag von Versailles wurde Deutschland dann gezwungen, eine Kriegsschuld zu akzeptieren, die es so nicht gegeben hatte. Dafür wurde Deutschland dann zum Paria gemacht und „bestraft“.

    Das mag keine Entschuldigung sein, für das, was dann ab 1933 passiert ist, aber es erklärt es zumindest mal.

  107. Stolz.
    In Deutschland gibt es genug Stolz auf Deutschland
    und Liebe zu Deutschland.
    Nur kommt das in der veröffentlichten Meinung
    nicht zum Vorschein.

    Zur Feinbestimmung des Begriffes „Stolz“.
    Nicht jeder ist stolz auf sein Vaterland.
    Ich liebe mein Vaterland,
    ich halte zur Nationalmannschaft,
    ich freue mich am täglichen Leben in meinem
    Vaterland, ich bin begeistert von den Leistungen
    großer Deutscher wie zum Beispiel Luther,
    ich denke, daß Deutschland auf vielen Gebieten
    Weltspitze ist und auf vielen Wegen beispielgebend
    voranschreitet.
    Aber deshalb muß ich noch lange nicht sagen,
    daß ich stolz auf Deutschland bin.
    In der deutschen Sprache liegen Stolz und Hoffart
    ganz eng beieinander. Stolz beinhaltet etwas
    Prahlerisches, Gleisnerisches, das Gegenüber Abwertendes
    und ist deshalb unserer Wesensart fremd.
    Beim Gedanken an Deutschland durchströmt mich ein
    Glücksgefühl und ich bekomme Gänsehaut.
    Für mich reicht das aus,
    den Ausdruck Stolz brauche ich nicht.

    Ausländer.
    Es gibt bei weitem zu viel Ausländer in Deutschland,
    ob mit deutschem Paß oder ohne deutschen Paß.
    In Frankfurt am Main beispielsweise hat nur jedes dritte Neugeborene
    deutsche Eltern.
    Und das ist nur die offizielle Statistik, beinhaltet also nur
    Paßdeutsche und Paßausländer.
    Die Schwernis ist nicht der einzelne Ausländer an sich,
    sondern deren derzeitige übergroße Anzahl.
    Aber das wird sich alles regeln.

    Welche Rolle spielt der Zweite Weltkrieg.
    Großbritannien hat den Krieg (formal) mit-gewonnen,
    die Engländer sind sehr stolz auf ihr Land,
    die Ausländerfrage ist noch schwerwiegender als bei uns.

    Frankreich hat den Krieg (formal) mit-gewonnen,
    die Franzosen sind sehr stolz auf ihr Land,
    die Ausländerfrage ist noch schwerwiegender als bei uns.

    Die Niederländer haben sich kaum am Krieg
    beteiligt (nur 10 Tage),
    die Ausländerfrage ist noch schwerwiegender als bei uns.

    Dänemark hat sich kaum am Krieg
    beteiligt (nur 1 Tag),
    die Ausländerfrage ist noch schwerwiegender als bei uns.

    Also erscheint mir die Kurzschlußfolgerung:
    Deutschland hat den Krieg verloren und muß
    deshalb jetzt Riesenmengen an Ausländern hereinholen,
    vollkommen unsinnig.

    Es kann sehr wohl ein Zusammenhang zwischen heutiger
    Ausländerfrage und dem vor 60 Jahren beendeten Zweiten
    Weltkrieg bestehen,
    aber nicht so, wie oben ausgedrückt.

    Ihnen, Frau Rodrigues Folgado,
    vielen Dank und alles Gute für Ihr Sie.

    Karlfried
    23.2.2009

  108. @ DSO-Einsatz im Innern JETZT

    Ja danke, Kommentator.

    Man lernt eben nie aus. Die Theorie vom „Schuldstolz“ kannte ich noch gar nicht. Die dürfte der Realität ziemlich nahe kommen, was die Deutschen betrifft.

    „Meine Ehre heißt Reue.“ Das ist tief, sehr tief plakatiert in vielen Deutschen. Man hört sie förmlich brüllen und sieht sie sich winden in ihrem wollüstigen Schmerz über die eigene Existenz.

    Und wo sie sich selbst nicht treffen mit der Geißel, wenden sie diese gegen alles, was geht und steht.

  109. Hallo, Ana!
    Ich grüße Dich und danke Dir für Deinen Beitrag hier bei PI und Deine Arbeit in Deutschland.
    In Guinea-Bissau habe ich von 1984-87 gearbeitet – vielleicht sind wir uns ja sogar einmal begegnet.
    Menschen wie Du sind hier herzlich willkommen und wirklich eine Bereicherung.
    Muito obrigado!

  110. #47 frohundheiter (24. Feb 2009 00:28)

    Lieber E.Ekat, auch wenn ich in der Vergangenheit Ihre Meinung oft nicht teilte, so ist Ihre Definition von Stolz Wort für Wort absolut zu unterstreichen!!Sehr gut!!

    Viele berücksichtigen nämlich nicht die „Gefühlskomponente“ und versuchen Stolz ausschließlich rational mit eigenen Errungenschaften zu erklären bzw. zu erlauben.

  111. den deutschen hat man gebrochen, um ihn zahlen, zahlen, zahlen, zahlen zu lassen. bis in alle ewigkeit, sofern es dann noch deutsche gibt.

    seit jahren laufen im fernsehen berichte über den weltkrieg, über juden. so kann man ein volk indoktrinieren und einschüchtern.

    so versucht man es zum spielball der ganzen welt zu machen.

    in der aussenpolitik braucht nur einer schief schauen und schon knicken die politiker ein.

    obwohl ich kein deutscher bin, blutet mein herz ob dieser ungerechtigkeit.

    mfg

  112. Das Problem ist, die Deutschen haben keinen Stolz mehr. Den hat man ihnen durch systematische Gehirnwäsche ausgetrieben. Mitverantwortlich sind Gestalten wie : Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Claudia Roth um einige von den tausenden zu nennen. Bleibt weiter so teilnahmslos Ihr lieben Nachbarn und lasst Euch von der Bereicherung nur ordentlich in den Arsch treten. Wählt weiter die selben Parteien die euch jeden Tag aufs neue verarschen und Euch erzählen, die Gefahr gehe von Rechts aus. Bedenkt aber, dass Ihr durch Eure Demutshaltung auch andere Länder mit in die Tiefe reißen werdet.

  113. Stolz auf die Blödrepublik – nur echt in polnischen Grenzen und in schwarz-rotg-gelber Verpackung? Ich bin doch nicht blöd!

  114. Bei eigentümlich-frei (ef-Magazin) war mal von Gerard Radnitzky ein Artikel „Der Schuldkult der Deutschen ist rassistisch“ online.
    Er ist noch unter http://ef-magazin.de/media/assets/pdf/ef034-screen.pdf#page=37 (pdf, 8,7MB) auf S. 35 nachzulesen.

    Man würde vermuten, dass Kollektivschuldbehauptungen als Verstoß gegen die Menschenwürde des Individuums strafbar seien. Das Gegenteil ist jedoch der Fall!Zitat

    Ich schick den Text auch mal an PI.

  115. “Wo bleibt Euer Stolz ?”

    Den dürfen wir Deutsche nicht ausleben. Wenn wir unseren Stolz zeigen und leben, dann werden wir als Rassisten, als Rechtsradikal, als Nazis und als „nicht erwünscht“ durch unsere eigenen, von uns gewählten Politiker, sowie von den Moslems beschimpft. Glauben Sie mir Frau Rodrigues, wir als „Stütze“ unseres maroden Wirtschaftssystems und als zahlende Melkkuh unserer Politiker, ist das ein sehr schmerzhaftes und Wut auslösendes Gefühl.
    Aber wir werden unseren Stolz unter Beweis stellen und ihn zurückgewinnen, wenn der Islam in diesem Land Überhand genommen hat und dieses Wüstenvolk uns anfängt zu demütigen. Dann wird die „Wut“ die in der Bevölkerung immer mehr ansteigt, nicht mehr zu bremsen sein!

  116. Tut dies, was für Euer Land und unsere Wertvorstellungen das Beste ist … und sollte die Konsequenz daraus die Forderung sein “Ausländer raus”, dann würde ich freiwillig in meine Heimat gehen, einfach nur deshalb, weil mir Deutschland und die Deutschen ans Herz gewachsen sind und ich nicht möchte, dass es irgendwann dieses Deutschland nicht mehr gibt.

    Diese Forderung wird man von mir nie hören, dazu gibts viel zu viele hübsche Einwandererinnen. Ich halte sie auch für absoluten Schwahcsinn!

    Was man aber sagen könnte wäre: „Liebe vernünftige Einwanderer, lasst uns mit den Islamisten und diesen Deutschen nicht allein!!“
    [unter einem großen Plakat mit allen Köpfen der rot/grünen Mafia]

  117. Wo bleibt Euer Stolz?
    Die traurige Antwort lautet:
    Die Deutschen haben keinen Stolz mehr!!
    Viele Deutsche wissen es mittlerweile nicht mehr, was das Wort überhaupt bedeutet.

    Der Stolz wurde gegen materielle Dinge verscherbelt.
    Auf der deutschen Werteskala steht GELD ganz oben!

    Kann man Stolz kaufen?

  118. aber ich kann Euch Deutsche nicht verstehen … wo bleibt Euer Stolz?

    Stolz im europäischen Sinne, natürlich, nicht im moslemischen Sinne…

    Das frage ich auch.

    Nur eine Ergänzung dazu:
    – jede große Nation auf der Erde hat Verbrechen begangen. Für die Briten und Franzosen ist die Kolonialzeit da. Die SPanier und Portugalen haben auch sowas begangen, als sie Amerika erobert haben.

    Wenn wir die so hoch geschätzten muslimischen Kulturkreisen betrachten: Die Araber haben ganz Nordafrika mit dem Schwert erobert. Das Reich der Sassaniden im heutigen Iran wurde von denen einfach ausgelöscht. Unter der türkischen Kolonialismus litt das ganze Balkan, Südukraine, Südrussland und Ungarn über Jahrhunderte lang. Sie haben diese gebiete Jahrhunderte lang unterdrückt, geplündert und ausgebeutet, nicht mal zu erwähnen, was sie mit den Armeniern im 20 Jh. gemacht haben.
    China und Russland fehlt auch nicht von der Reihe. Bei deren historischen Verbrechen ist das Schlüsselwort: Kommunismus.

    Aber auch wir, Ungarn haben 1944 etwa 400.000 Millionen Juden ohne deutsche Erpressung deportiert. 1944 und 1945 hatte das Dritte Reich größere Probleme, als die Deportierung der Juden in Ungarn zu organisieren. Das haben die Ungarn gemacht.

    Und trotzdem. Bemerkt man bei diesen Völkern, also Franzosen, Briten, Spanier, Türken, etc. dass sie ihre eigene Kultur aufgeben? Sag einem Franzosen, dass er nicht stolz auf Frankreich sein kann, weil… Oder sag einem Türken, dass sie wegen der armenischen Opfer keine türkische Flagge hissen kann.

    Nur in Deutschland hat die Elite geschafft, die historische Verantwortung mit dem historischen Schuldgefühl zu verwechseln.

    Wir tragen ALLE die Verantwortung dafür, was unsere Ahnen begangen haben, aber kein Schuld.

    Die negativen Ereignisse in der Geschichte eines Volkes lassen sich überall hervorheben. Aber wir müssen das Gleichgewicht im Auge behalten.

    Es gab in Europa zwar Kolonialismus, aber auch von Europa kommt die Idee der Gleichberechtigung, die Sklavenbefreiung, die Aufklärung, etc.

    Es gibt abertausende Sachen, worauf Deutschland stolz sein kann: Reformation der Kirche (das gab Platz für die Aufklärung), Buchdruckerei, zahlreiche Erfindungen, eine der schönsten Literatur in Europa… ich könnte eine endlose Liste hier aufführen, worauf sich Deutschland stolz sein kann.

  119. ich sag nur WM2006 in Deutschland: da waren wir alle Stolz auf unser Land, nicht in diesem dümmlich nationalistischen Sinne von Abwerten anderer Nationen sondern ein einbeziehender Stolz der unsere Gäste mit einbezog. Ein „wir“ Gefühl der Identifikation aufgrund gemeinsamer Leistung, zugehörigkeit und Freude. Ich denke das geht nur punktuell wie bei der WM. Sonst müsste ich ja auch Stolz sein auf Angela Merkel, Manfred Stolpe, Herbert Grönemeyer usw.

  120. ich möchte mich herzlich bedanken das sie gehen würden—aber sie gehören doch gar nicht zu denen die gehen sollen… IM GEGENTEIL- gäbe es mehr ausländer wie sie in unserem land dann könnte man nämlich wirklich mal von bereicherung reden!!! ich finde es toll wie sie hinter der deutschen bevölkerung stehen!!! ganz ehrlich

  121. „Wo bleibt euer Stolz?“

    LinksGrün und 68er haben uns Jahrzehntelang eingepleut das Eigene stets Scheiße zu finden und in Fremdartigem immer das Gute zu sehen. Linksgrün hat unserem Volk die Seele geraubt.

  122. #60 Tintenfisch (23. Feb 2009 23:04)

    Hat die Portugisiche Christin etwa zwei uneheliche Kinder ? Denn was liegt näher als den Namen des Ehemannes anzunehmen, als “gute integrierte Deutsch/Portugiesin” !?

    Welche Frau würde einen Namen wie Ana Lucia Rodrigues Folgado eintauschen gegen, sagen wir mal, Ana Lucia Meier?

    Der erste Satz ihres PI-Beitrags hätte dann so gelautet: „Hallo, mein Name ist Ana Lucia Meier.“

    Vielleicht hat sogar ihr Mann den Namen seiner Frau angenommen.

  123. Islamophober (24. Feb 2009 02:43):

    Stolz ist notwendig. Wer keinen Stolz hat, hat auch kein Bedürfnis etwas zu verteidigen, wie etwa die Meinungsfreiheit und z.B. Menschenrechte.

    Das halte ich, mit Verlaub, für Quatsch. Ich wüsste nicht, warum ich auf etwas stolz sein müsste, um es zu verteidigen oder für es einzutreten. Ich muss es nur für RICHTIG halten.

    die FREIHEIT ist das höchste GUT

    Sehe ich ganz genau so. — Solange sie andererleuts Freiheit nicht (in zu großem Maße) einschränkt.

    Wenn Du allen Ernstes REFLEKTIERT, stolz auf Deutschland oder was auch immer bist, will ich Dir das nicht nehmen (okay: eigentlich doch; aber jeder muss selbst wissen, was er denkt). Und ich nehme Dir auch ab, dass Du über das Thema nachgedacht hast. Ist dann halt nicht meine Meinung, aber was soll’s.
    Meine These ist nur: Die wenigsten denken drüber nach. Und jedes Mal, wenn mir jemand erzählt, dass er stolz drauf ist Deutscher zu sein, kommen auf Nachfragen nur die allerletzten Phrasen (Goethe, Aufbauleistung nach dem Zweiten Weltkrieg etc.). Das überzeugt mich kein bisschen.

  124. ich habe schon in einigen ländern gelebt, lebe wieder im ausland – und es gibt kaum ein volk auf der welt, das mehr grund hätte stolz zu sein. musik, sport, literatur, wissenschaft, demokratie, aufarbeitung der geschichte und einiges mehr. wir werden in der ganzen welt sowas von bewundert. oder nehmen wir mal die heutige situation: ich bin in der tiefen philippinischen provinz in einem baumarkt. ich stehe in der sanitärabteilung und der verkäufer sagt zu einem kunden, er würde ihm empfehlen eines von den badezimmern made in Germany. es seien einfach die besten.

    und was machen wir: wir ducken uns. und noch schlimmer: wir diskutieren darüber ob man überhaupt stolz sein kann auf das eigene volk. ist das krank! so ein volk gibt es auf der welt nicht noch einmal. in beiderlei hinsicht.

  125. Jeder der auch nur ansatzweise Stolz auf sein Vaterland Deutschland ist wird sofort als Nazi abgestempelt und aus..Patriotismus wird nun mal leider immer mit dem Nazi Regime in Verbindung gebracht. Wir bräuchten den gleichen Stolz, den wir vor 70 Jahren gehabt haben. Da waren wir noch bereit für unser Land zu kämpfen und notfalls auch zu sterben. Deshalb habe ich großen Respekt vor allen Männern und Frauen die sich für die Bundeswehr verpflichten, denn sie gehen das Risiko ein in Afghanistan etc. zu sterben wobei dies sinnlos vergossenes Blut ist. Ich habe eine 2 auf 2,50 meter DE Flagge im zimmer…
    Aber es ist nun einmal so wir waren immer die Bösen und das wird unserer Jugend auch immer eingeprägt, dass Leid das die Russischen Truppen beim Vorstoß nach Berlin zu uns gebracht haben wird hingegen in keinem Kapitel erwähnt. Wir müssen einfach alle wieder mit Stolz auf unsere Fahne blicken können und auch falls man einmal einen Ausländischen Mitbürger sehen/hören sollte wenn er über DE schimpft darauf hinweisen dass er gerne gehen darf wenn es Ihm hier nicht passt. Wir haben allen Grund auf unsere Nation stolz zu sein, seht euch doch nur einmal Chinesische und Deutsche Autos an um ein kleines Beispiel zu nennen.
    LG alex

  126. @Sveriges_fana:

    Stimmt so ungefähr (jetzt aus meiner Sicht).
    Alle Nationen haben Dreck am Stecken. Und ich finde, dass die „offizielle“, an Feiertagen geäußerte, Herangehensweise in Deutschland da schon ein Fortschritt gegenüber anderen Staaten ist (man überlege sich mal, dass der US-Präsident stets „ide Indianer“ anführen würde).
    Wenn man (im historischen Sinne) Scheiße gebaut hat, sollte man das auch im Nachhinein nicht vergessen. Alleine schon, damit irgendwelche Völkermorde nicht mehr vorkommen.
    Wie gesagt, ich denke, dass diese „deutsche Herangehensweise“ da schon einen Schritt vorwärts ist.

    Und bevor mich jetzt alle wieder missverstehen und als linke Zecke oder ähnliches bezeichnen, erzähle ich eine Anekdote aus meiner Jugend (in den 80ern):
    Da hatte ich eine Deutsch-Lehrerin. Überzeugte Christin, bestimmt keine böse Person, und wir lasen – in der 8. Klasse – „Damals war es Friedrich“, ein Jugendbuch über einen jungen Juden im Dritten Reich.
    So weit, so bestimmt nicht mal schlecht.
    Und danach redeten wir ein knappes Jahr darüber, wie schlimm das doch damals alles war. Auch in Ordnung, nur ist ein Jahr (im Leben eines Teenagers) bestimmt zuviel.
    Und mir wurde damals eingeredet, dass ICH mich zu schämen hätte, nur weil ich Deutscher bin. Als könnte ich für irgendetwas, was in den 30er/40er Jahren des 20. Jahrhunderts in Deutschland passiert ist, dafür.
    Ich war kurz davor, Nazi zu werden. Nur aus (Jugend)Protest. Aus Trotz.

    Ich fasse zusammen: Ich wüsste wirklich nicht, warum man stolz auf die Leistung eines Volkes sein sollte, dem man zufällig angehört (und das so homogen nun wirklich nicht ist). Aber nur, weil „die damals“ Mist gebaut haben, ist das noch lange kein Grund, sich zu schämen, nur weil man zufällig Deutscher ist. Da kann man ja (in der Regel) nun wirklich nichts für.

  127. Ihr redet von Stolz und der Unterdrückung durch den Islam dessen praktizierenden Primaten?

    Wer von Euch hat denn mal der Polizei geholfen wenn diese sich mit zwei Beamten gegen eine sich zusammenrottende Horde dieser muslimischen Terroristen wehren musste?
    Da wird auf die Polizisten eingeschlagen und getreten, es wird mit Waffen bedroht und alles wird begleitet von Aussprüchen wie „Was wollt ihr hier? Das ist unsere Stadt!“ oder „Scheiß Deutsche!“.
    Glaubt mir, die Basis der Polizei ist auf der Seite des Volkes, des deutschen Vokes!
    Wo bleibt Euer Stolz? Wann rottet Ihr Euch zusammen und schlagt endlich zurück?
    Wann????

  128. Ich hab hier fast alles gelesen find ich auch gut soweit aber manche schreiben hier echt so als hätten wir Deutschen überhaupt keinen Stolz mehr, das is doch total übertrieben ! Es gibt mehr Stolz als man merkt und sieht. Sah man auch bei der WM oder der EM. Also so schlimm is es nicht. Das Problem is nur dass hier so ein Klima im Alltag herrscht dass man sich nicht wirklich traut es zu zeigen oder auszusprechen, das is das Problem, Patriotismus muss wieder was ganz normales werden, etwas selbstverständliches. Aber ich glaube das wird in Zukunft besser werden, viele Jugendliche sind nicht mehr so indoktriniert wie die Nachkriegsgeneration. Also NUR MUT, wir gehen mit gutem Beispiel voran, die Leute müssen sehen dass es nix schlimmes is. Ich bin ja auch erst 22 Jahre und hab kein Problem damit ! gruß

  129. #138 der_typ_aus_ehrenfeld (24. Feb 2009 13:52) Islamophober (24. Feb 2009 02:43):

    Stolz ist notwendig. Wer keinen Stolz hat, hat auch kein Bedürfnis etwas zu verteidigen, wie etwa die Meinungsfreiheit und z.B. Menschenrechte.

    Das halte ich, mit Verlaub, für Quatsch. Ich wüsste nicht, warum ich auf etwas stolz sein müsste, um es zu verteidigen oder für es einzutreten. Ich muss es nur für RICHTIG halten.

    Ja siehst du, das sieht eben jeder anders. Warum sollte man nicht stolz auf die gewonnenen Menschenrechte sein, wenn diese nicht mißbraucht würden, wie es zur Zeit leider in Europa geschieht (siehe auch Israel-Palästina-Konflikt und Muslime & Judenhass).
    Und da ich es für richtig halte, habe ich auch den Stolz dieses verteidigen zu wollen! Ist doch kein Widerspruch oder?

    die FREIHEIT ist das höchste GUT
    Sehe ich ganz genau so. — Solange sie andererleuts Freiheit nicht (in zu großem Maße) einschränkt.

    Da sind wir in diesem Punkt der Denkweise konform.
    Stell dir aber vor; jemand spuckt auf die Straße und fordert von dir es aufzulecken. Leckst du es auf oder nicht? Ich nehme jetzt nicht an, daß du dies tun wirst, weil dein Stolz der deine Würde inszeniert, dir das verbietet.

    Nach dieser Metapher handeln die Musels aber jeden Tag überall in der Welt mit den Menschen. Leckst du es auf, kommt auch schon die nächste Demütigung! Und wenn nicht wird protestiert oder der „Feind des Islam“/Ungläubige drangsaliert, weggemobbt und zertreten, wie ein Wurm!

    Dagegen habe ich einfach was!
    ————-

    Wenn Du allen Ernstes REFLEKTIERT, stolz auf Deutschland oder was auch immer bist, will ich Dir das nicht nehmen (okay: eigentlich doch; aber jeder muss selbst wissen, was er denkt). Und ich nehme Dir auch ab, dass Du über das Thema nachgedacht hast. Ist dann halt nicht meine Meinung, aber was soll’s.
    Meine These ist nur: Die wenigsten denken drüber nach. Und jedes Mal, wenn mir jemand erzählt, dass er stolz drauf ist Deutscher zu sein, kommen auf Nachfragen nur die allerletzten Phrasen (Goethe, Aufbauleistung nach dem Zweiten Weltkrieg etc.). Das überzeugt mich kein bisschen.

    Das könntest du mir auch gar nicht nehmen, weil ich mir das von niemand verbieten lasse. Denn ist gehört zu meinem Seelenwesen.
    Die Phrasen die du nennst, empfinde ich auch nicht als Phrasen, denn auch darauf kann man stolz sein. Man kann auf vieles stolz sein. Denn es waren schließlich Leistungen für das Allgemeinwohl unserer Gesellschaft, was wir jetzt leben dürfen! Du kannst Goethe zitieren, ohne für seine Gedanken bestraft zu werden, ebenso wie andere kritische Poeten und Philsophen, usw. Nur zum Vergleich; im Islam ginge das z.B. nicht, da werden Kritiker der Regierungen gejagt – freie Gedankenäußerungen und auch Zitate anderer Freidenker sind dort überwiegend ein Tabu, wie so vieles andere auch.

    Es ist also freie Interpretation möglich, was man unter „Deutschem Stolz“ verstehen möchte. Wobei Linksnazis es negativ deklarieren und als einzigsten Wahrheitsanspruch gelten lassen, wie Gottesfanatiker.

  130. Man könnte auch fragen, Wo bleiben unsere Eier?
    Es gibt nicht nur Hitler und Himmler,es gibt auch Schiller und Dürer, Goethe und Brentano. Deutschland hat so viel hervorgebracht und nur wegen den Perversionen eines einzigen Mannes soll das alles wertlos sein?
    Das ist erbärmlich und ungerecht der Mehrheit aller Deutschen, die je gelebt haben gegenüber.
    Noch dazu ist Hitler selber ein Produkt des ausländischen Rassismus.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Versailler_Diktat

  131. Ist ja echt traurig, wenn man hier schon gelöscht wird, nur weil man bezweifelt, dass diese Seite authentisch ist. Irgendwoher kenne ich das. Würde mich aber freuen, wenn das echt wäre, obwohl ich mir das nicht vorstellen kann. Warum nicht, schreib ich lieber nicht noch mal, wer weiß, wer zensiert?

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