Islam – Sieger des westlichen Werte-Relativismus

Wer sich einem intoleranten Gegner tolerant zeigt, hat bereits verloren. So ist es der jungen Weimarer Republik mit Hitler ergangen, und so erging es allen christlichen und jüdischen Gemeinden und Regionen, die sich dem Eroberungswillen des Islam ausgesetzt sahen. Der Nahe Osten ist ein Beispiel dafür, wie ein Gebiet, in dem ursprünglich überwiegend Christen und Juden lebten, geplant, systematisch und mit religiös untermauerter aggressiver Energie binnen 50 Jahren nahezu vollständig islamisiert wurde.

(Essay in drei Teilen von Michael Mannheimer, Teil 3)

Im Jahr 1980 erließ die „Panislamische Konferenz“ in Lahore (Pakistan) einen Geheimbeschluss folgenden Inhalts:

Das ganze Gebiet (Anm.: Naher Osten) ist bis zum Jahre 2000 völlig zu islamisieren, und zwar im Mittleren Osten dergestalt, dass alle Lebenden, die nicht Muslime sind – die Koptischen Christen in Ägypten, die Christen im Irak, Iran, in der Türkei, in Libanon, Syrien … und insbesondere die Israelis völlig ausgelöscht werden müssen.

Ein Beschluss mit weitreichenden Konsequenzen: So schwand die jüdische Bevölkerung in den arabischen Staaten in der Zeit von 1948-2001 um sage und schreibe 91 Prozent von ursprünglich 855.000 Bewohnern jüdischen Glaubens auf die Restsumme von ganzen 7.800. Eine ganz aktuelle und religiös determinierte Form von „ethnic cleansing“, die bislang von der westlichen Presse entweder nicht bemerkt oder politisch und islamisch „korrekt“ bewusst totgeschwiegen wird. Mit Ausnahme von Israel haben die im Nahen Osten ansässigen Juden und Christen bis heute der entschlossenen und aggressiven Expansions- und Islamisierungspolitik der arabischen Muslime nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Es zeigt sich auf ein Neues: Trifft Toleranz auf Intoleranz, siegt die Intoleranz.

Ein weiteres Beispiel für die Aggressivität und den Willen zur Welteroberung des Islam ist Indien. Als sich die arabischen Heere zu Beginn des 8. Jahrhunderts anschickten, Indien mit ihrer überlegenen Militärtechnik gewaltsam zu islamisieren, waren die ersten Opfer die Buddhisten. Keine andere Großreligion ist derart gewaltablehnend, pazifistisch und tolerant wie der Buddhismus. Und genau diese radikale Toleranz führte innerhalb kürzester Zeit zu seiner Auslöschung auf dem indischen Subkontinent, wo er über 13 Jahrhunderte neben den Hindus die alleinige Religionsgemeinschaft bildete. Als die Muslime die buddhistischen Dörfer überrannten und buddhistische Tempel niederbrannten, trafen sie zu ihrem Erstaunen auf keinen nennenswerten Widerstand. Zu Tausenden wurden die friedlichen Buddhisten abgeschlachtet. Ihr Leben konnten sie nur retten, wenn sie zum Islam konvertierten, was viele getan haben. Heute ist der Buddhismus aus Indien so gut wie verschwunden.

Anders als die Buddhisten wehrten sich die Hindus jedoch erbittert gegen die muslimischen Eindringlinge. Millionen Tote waren die Folge des islamischen Dschihads in Indien, an derem Ende sich die Muslime in Indien dank des hinduistischen Widerstands nur teilweise durchsetzen konnten. Doch wie in allen Staaten, wo der Islam eindrang und zu einer bedeutenden Minorität anwuchs (Serbien, Bosnien-Herzegowina, Zypern, (Süd-)Thailand, Kosovo, Libanon) führte die Teil-Islamisierung Indiens zu gewaltigen und andauernden Spannungen zwischen den Religionen. Dies führte am Ende zur Spaltung des Subkontinents in zwei rein islamische Staaten Pakistan und Bangladesh sowie in den religiösen Mischstaat Indien. (Im kleineren Maßstab kann man diese von Muslimen betriebene Separationspolitik ganz aktuell am Beispiel Kosovo und Serbien beobachten.)

Zwar beträgt der Anteil der indischen Muslime nur 13,4 Prozent an der indischen Gesamtbevölkerung, aber mit einer Gesamtzahl von 137 Millionen Muslimen stellt Indien nach Indonesien und Pakistan dennoch das drittgrößte Bevölkerungskontingent aller islamischen Staaten. Und die gewalttätige Konfrontation zwischen dem islamischen Pakistan und dem hinduistischen Indien dauert bis heute an. Pakistan, das über Nuklearwaffen verfügt, gilt vielen politischen Beobachtern als die mit Abstand brisanteste und gefährlichste Region der Welt. Nicht auszudenken, wenn die Taliban oder pakistanische Muslim-Fundamentalisten, die vor kurzem Teile Nordpakistans erfolgreich von Restpakistan abspalten konnten, diese Waffen in ihre Gewalt bekämen.

Wäre der Hinduismus ähnlich radikal tolerant wie das Judentum und Christentum (wiederum: ich unterscheide hier klar zwischen der Religion und der Kirche, die sich im Mittelalter von ihren religiösen Wurzeln entfernt hatte) – so wäre neben dem Buddhismus auch der Hinduismus aus Indien verschwunden.

Doch entgegen aller anderslautenden geschichtlichen Fakten pflegt der Islam nach außen weiterhin ein Image einer Religion, die sich ausschließlich friedlich verbreitet hat. Die von Islamgelehrten gerne verbreitete „Islam-bedeutet-Frieden“-Parole ist ein weiterer Mythos, der nicht nur von westlichen Gutmenschen und Kulturrelativisten, sondern auch von den meisten friedlichen wie ahnungslosen Muslimen geglaubt wird. Denn wie die anderen Mythen dieser „Friedensreligion“ spielt er eine wichtige Rolle im Gesamtgefüge innerislamischer Identitätsfindung sowie beim andauernden Prozess des Zusammenhaltens der weltweiten islamischen Glaubensgemeinde, der umma.

Die Islamisierung Europas

Doch zurück nach Europa. Der Islam schickt sich an, Europa mit dessen eigenen Gesetzen zu erobern. Wer darauf hinweist, wird mit dem Vorwurf der Islamophobie niedergemacht, ein Begriff, der interessanterweise in den thinktanks der Muslimbrüder entwickelt wurde und auch seitens der Kultur-Relativisten gerne und mit Erfolg verwendet wird. Dass mit dem Vorwurf der Islamophobie jedoch jede Kritik am Islam quasi zur Krankheit erklärt wird, ist nicht nur ungeheuerlich, sondern aufschlussreich zugleich. Denn totalitäre Systeme greifen bei ihren Kritikern gerne auf das Mittel der psychiatrischen Stigmatisierung zurück. Zu sowjetischen Zeiten sperrte man System- und Staatskritiker gern in Psychiatrien, wo sie unmenschlichen Torturen wie stundenlangem Sitzen in eiskaltem Wasser oder schmerzhaften Injektion unterzogen wurden. Und in zahlreichen islamischen Ländern sitzen Islamkritiker oft lebenslang in Psychiatrien, wenn sie nicht vorher schon umgebracht wurden.

Wo der Islamophobie-Vorwurf nicht zieht, wird zu härteren Mitteln gegriffen. Jeder Islamkritiker muss damit rechnen, als Rassist oder Ausländerfeind gebrandmarkt zu werden, ein Totschlagsargument, dem die wenigsten fundiert begegnen können und das sich als besonders erfolgreich erweist, weitere Kritik an der Religion des Friedens im Keim zu ersticken. So ergeht es derzeit u.a. dem deutschen Politologen und Journalisten Udo Ulfkotte, der im Gegensatz seiner meisten über den Islam berichtenden Kollegen den Islam aus nächster Nähe kennengelernt hat. Über 12 Jahre lebte er in verschiedenen islamischen Ländern des Nahen Ostens. Ulfkotte:

„Ich habe Hinrichtungen in Saudi-Arabien erlebt und im Jemen gesehen, wie abgehackte Hände an das Stadttor geheftet wurden. Ich habe Steinigungen gesehen von Frauen, die Einteilung von Menschen in verschiedene Klassen und das menschenverachtende Weltbild der Muslime erlebt.“

Seine gutmenschlichen und im linken Spektrum angesiedelten Gegner, die ihm inhaltlich wenig entgegenzusetzen haben, stellen ihn gleichwohl in die rechte und rassistische Ecke. Ein besonders in Deutschland bewährtes Mittel, den politischen Gegner auf Dauer kaltzustellen. O-Ton Ulfkotte:

„Wenn man als Journalist über die Bürgerkriege im Nahen Osten und die ethnischen Konflikte dort berichtet, gilt man in Deutschland als Experte. Wenn man über die ethnischen Konflikte zwischen Deutschen und Ausländern in Deutschland berichtet, gilt man als Rechtsextremist.“ (Udo Ulfkotte, Berliner Kolleg Anfang Juli 2007)

Serap Cileli, eine deutsch-türkische Schriftstellerin (“Wir sind Eure Töchter, nicht Eure Ehre!“) bringt die apathische Stimmung und die Denkblockade in Europa angesichts der Bedrohung durch den Islam auf den Punkt:

„Wer sich für die Rechte der moslemisch-türkischen Frauen einsetzt, die Stellung der Frau im Islam hinterfragt, sich gegen Zwangsheirat, Ehrenmorde, Verschleierung, Sprach- und Rechtlosigkeit der isolierten Frauen ausspricht, läuft in Gefahr, als ausländerfeindlich gebrandmarkt zu werden. Ein falsch verstandener Toleranzbegriff und eine gewisse Mutlosigkeit, als „rassistisch“ oder „ausländerfeindlich“ stigmatisiert zu werden, hielt und hält viele Menschen hier in Deutschland davon ab, frauenverachtende und ungerechte Traditionen, die Menschenrechtsverletzungen darstellen, zu kritisieren und sich für deren Beendigung einzusetzen.“

Stets auf Toleranz und Religionsfreiheit pochend – Werte, die ihm selbst fremd sind – hat sich der Islam in Europa mit einer in der Geschichte noch nie dagewesenen Geschwindigkeit ausgebreitet. Lebten 1945 noch ganze 600.000 Muslime in Europa, so sind es heute bereits 20 Millionen – Tendenz steigend. Und jedes Jahr kommen eine weitere Million muslimische Migranten hinzu, oft direkt in die Sozialsysteme der betreffenden Länder einwandernd. In Brüssel, Mailand, Oslo, ist „Mohammed“ bereits heute der häufigste Vorname bei männlichen Neugeborenen, und England ist das erste Land Europas, in dem „Mohammed“ insgesamt der häufigste Vorname bei männlichen Neugeborenen geworden ist. In den Großstädten Hollands waren 2004 bereits 56 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Ausländer, die meisten davon Muslime. Für die Schweiz sehen Statistiken für das Jahr 2040 einen Anteil von 76 Prozent Muslimen, wenn sich an der Politik der Alpenrepublik nichts ändern sollte. Nach einer österreichischen Studie wird im Jahre 2051 jeder dritte Schüler Österreichs ein Muslim sein. Und eine Studie des Islam-Archiv in Soest (2006) zur Bevölkerungsentwicklung in Deutschland prognostiziert für das Jahr 2045 einen Stand von 51,72 Millionen in Deutschland lebenden Muslimen. Ein Datum, mit dem bei führenden Muslimvertretern bereits fest gerechnet wird. So formuliert der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat, Ex-Generalsekretär des Dachverbandes „Islamisches Konzil“ und Ex-Bundesvorsitzender der „Muslimischen Studentenvereinigung Deutschland e.V.“ (MSV), dem enge Verbindungen zur Muslimbrüderschaft nachgesagt werden, folgende Vision für die Zukunft der Muslime in Deutschland:

„Heute gibt es ca. 2,5 Millionen Muslime in Deutschland. Durch die Gnade Allahs leben wir in einem der reichsten Länder dieser Erde… Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir; wir, die hier geboren und aufgewachsen sind, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen. …
Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin habe… Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen.“ (Quelle: Ibrahim El-Zayat im islamischen Jugend-Magazin „TNT“, 1/1996)

Auch der Vorgänger Erdogans, der ehemalige türkische Premierminister Necmettin Erbakan, schlug ähnliche Töne an, als er verkündete:

„Unser Ziel ist es, auf dem europäischen Kontinent Wurzeln zu schlagen und dort in Ruhe und gemäß den Gesetzen zu leben, so dass eines Tages vielleicht ganz Europa muslimisch ist.“

Der deutsch-türkische Vural Öger (Öger-Tours), der für die deutsche SPD im Europaparlament sitzt, erklärte bei einem Essen mit seinen türkischen Freunden der größten türkischen Zeitung „Hürriyet“:

„Das, was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.“

Der 300.000 europäische Mitglieder zählende türkische Verband „Milli Görüs“, der in Deutschland neben der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ bedeutendste muslimische Verband, sieht es als eine seiner Hauptaufgaben, die Muslime von einer erfolgreichen Integration in Deutschland und Europa abzuhalten. O-Ton Milli Görüs:

„Milli Görüs ist ein Schild, das unsere Mitbürger vor der Assimilierung im barbarischen Europa schützt.“ (Quelle: zitiert im NRW-Verfassungsschutzbericht für 1996)

Die organisationsnahe Zeitung „Milli Gazete“ bezeichnete die Bundesrepublik Deutschland als „Land der Niedertracht und des Unglaubens“ und die Europäer als „Götzenanbeter, Imperialisten, Kapitalisten, Kommunisten und Wucherer.“

Nicht anders ist es um den Respekt gegenüber Nicht-Muslimen in anderen islamischen Teilen der Welt bestellt. Was er für sich selbst einfordert, wird Dritten nicht gewährt. Das schiitische Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Khomeini, ließ keinen Zweifel, was von Nicht-Muslimen zu halten sein:

„Juden und Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt… Alle nichtmuslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden müssen.“

Der Imam von London, Scheich Omar Bakri Muhammad, äußerte sich in einem Interview mit dem portugiesischen Magazin „Publica“ ganz ähnlich zum Thema des Respekts seiner Religion gegenüber Andersgläubigen:

„Wir machen keinen Unterschied zwischen Zivilisten und Nicht-Zivilisten, zwischen Unschuldigen und Schuldigen – nur zwischen Moslems und Ungläubigen. Und das Leben eines Ungläubigen ist wertlos!“

Während die westlichen Demokratien ihren Feinden theoretisch unendlich viele Chancen gewähren, sich der Demokratie per Wahl zu entledigen, erhält sie von diesem Gegner nach gewonnener Wahl keine weitere Chance, sich demokratisch erneut zu etablieren. Das Beispiel Gaza zeigt, wohin es führt, wenn man Demokratie nicht von seinem Geist her, sondern formal nur als Urnengang begreift. Die Wahl als Ausdruck des Wählerwillens ist nicht der Zweck, sondern allein das Mittel einer Demokratie. Unverständlich also, wenn politische Kommentatoren bei Wahlen wie im Gazastreifen von demokratischen Wahlen sprechen, als handle es sich um Wahlen wie in England oder Frankreich. Wer einem erklärten Feind der Demokratie die Möglichkeit gibt, sich an demokratischen Wahlen zu beteiligen, nimmt deren Vernichtung leichtfertig in Kauf. Der zeigt sich als radikaler Toleranter, der das Prinzip der Toleranz nur zur Hälfte begriffen hat. Carlo Schmid, einer der Väter des deutschen Grundgesetzes war jemand, der am eigenen Leib erfahren hat, wohin der radikal tolerante Demokratiebegriff der Weimarer Republik geführt hat. Und er begriff, dass es auch in einer Demokratie Grenzen der Toleranz geben muss. Carlo Schmid vor dem Plenum des Parlamentarischen Rates, 1949:

„Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft.“

Toleranz ja, aber nur gegenüber toleranten Kräften. Im Falle Hitlers, dessen Wahl 1933 die letzte demokratische Wahl der Weimarer Republik war, hat die Wiedereinführung eines demokratischen Deutschlands 55 Millionen Menschen das Leben gekostet. Noch größere Opfer an Menschenleben kostete die Ära des intoleranten Kommunismus, die bis heute noch nicht gänzlich überwunden ist (Nordkorea, China, Cuba).

Doch gegen die kulturelle Expansion des Islam stellen militärische Strategien keinen Lösungsansatz dar. Die eigentliche Macht des Islam liegt auf der psychologischen Ebene. Die Opfer, die der einzelne Muslim erbringen durch die kritiklose Unterwerfung unter islamische Ethik und Rechtssprechung muss, werden durch ein zweischneidiges Gefühl der Geborgenheit und ein ausgeprägtes Gemeinwesen und Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Umma kompensiert. Hinzu kommt die Glaubensgewissheit, der moralischen Elite schlechthin anzugehören, was wiederum für das eklatante Versagen des Islam entschädigt, Wohlstand für die breite Bevölkerung zu generieren.

Will der Westen kulturell überleben, müsste er sich als Ziel die mentale und kulturelle Befreiung der in Europa lebenden Muslime aus den repressiven Normen des Islam setzen. Den Islam kann man nur überwinden, indem man die Herzen der Muslime für unser humanistisch-westliches Wertesystem gewinnt. Indem der Westen den Muslimen im Bewusstsein gegenüber tritt, das bessere, weil humanere System zu vertreten, und indem ihnen ein Ausweg aus den herrschaftsstrategisch angelegten Gehorsamszwängen des Islam samt seiner zutiefst inhumanen Scharia-Rechtssprechung angeboten wird.

Vorraussetzung hierfür wäre allerdings, dass sich im Westen wieder ein positives Verhältnis zur eigenen Kultur entwickelt. Denn nur wenn einem die Vorteile und die Werthaltigkeit unserer menschenrechtlichen Zivilisation (wieder) bewusst geworden sind, ist man in der Lage, diese als erstrebenswert gegenüber unseren muslimischen Mitbürgern zu vertreten. Dies sollte eigentlich das selbstverständliche Ziel unter dem Stichwort Integration sein, und Inhalt des viel gerühmten Dialoges mit dem Islam, bzw. dessen angeblichen Repräsentanten. Denn die religiös-politische Ideologie des Islam kollidiert mit den Antidiskriminierungsgeboten des Grundgesetzes und der Menschenrechte. Aus grundgesetzlicher Perspektive ist jedes Zugeständnis z.B. an die islamische Geschlecherapartheid mehr als nur fragwürdig.

Natürlich würden dies fundamentalistische Muslime in ihrem Streben nach Macht und Einfluß zuerst auf die in Europa lebenden Muslime, und später auf Europa insgesamt, nicht tatenlos hinnehmen. Die Gefahr geht aber weniger von vereinzelten möglichen Terrorakten aus. Diese sind zwar für die jeweiligen Opfer eine unermessliche Tragödie. Sie können aber die westliche freiheitlich-humanistische Gesellschaftsordnung nicht zerstören, so lange der Wille besteht, an dieser festzuhalten. Viel erfolgreicher ist der unblutige Djihad der Worte, weil er unser Grundrecht der Redefreiheit für seine Propaganda und seinen Lobbyismus missbraucht.

Der Westen hat aufgrund der kulturell-imperialistischen Eroberungsstrategie des Islam keine Möglichkeit einem Konflikt mit dem Islam auszuweichen, es sei denn, er passt sich sukzessive islamischen Forderungen an und gibt seine Werte der Menschenrechte letztlich auf. Derzeit ist der Westen noch nicht einmal zu einer ernsthaften argumentativen Auseinandersetzung bei Grundsatzfragen bereit. Wer jedoch aus Angst vor jeglichem Konflikt auf eine menschenrechtliche Position verzichtet, und sich dem Islam gegenüber weiterhin in vorauseilendem Gehorsam unterordnet, hat bereits verloren. Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif, wie manche Pazifisten und Gutmenschen zu glauben scheinen. Dieser Weg ist vermutlich der einzige, der mittel- und langfristig zum Ziel der Überwindung jenes autokratischen Totalitarismus – unter gleichzeitiger Bewahrung der Menschenrechte – führen kann. Wenn Muslime erkennen, dass der Islam nicht nur ein gewaltiges Subordinationssystem gegenüber „Ungläubigen“ darstellt, sondern dass die primären Opfer vor allem sie selbst sind: muslimische Männer und Frauen, die gezwungen werden, im Namen einer inhumanen Religion Unrecht zu tun und Unrecht gleichzeitig zu erleiden. Wenn sie erkennen, dass ihr Bekenntnis zum Islam nicht ihnen zugute kommt, sondern letztlich allein der Befriedigung von Machtgier und Profitstreben ihrer islamischen Kleriker und Politiker, die zu diesem Zweck das ideelle Instrumentarium des Islam perfekt zu bedienen gelernt haben.

In der Konferenz zu Kairo (1990) etablierten die islamischen Länder ihre eigene „Menschenrechtserklärung“, was von westlichen Medien mit großer Aufmerksamkeit dokumentiert wurde. Dass jene Menschenrechtserklärung jedoch außer dem Namen absolut nichts mit der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der UN gemeinsam hat, stand in den wenigsten Berichten und Kommentaren. Die Inhalte der Kairoer Erklärung decken sich mit den uralten Rechtsvorstellungen der islamischen Scharia: keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, kein Recht auf freie Wahl der Religion oder des Ehepartners, Nichtmuslime sind rechtlich stark benachteiligt, Bekräftigung der scharistischen Körperstrafen wie Auspeitschen, Abhacken von Gliedmaßen, Enthauptung und Steinigung, Bekräftigung des Weltherrschaftsanspruchs des Islam.

Die Kairoer Konferenz war somit nichts Geringeres als ein islamischer Gegenentwurf zur westlichen Menschenrechtserklärung. Dieselben Muslime, die in Europa, Kanada und USA – auf Werte-Relativismus pochend – die Einführung der Scharia für die im Westen lebenden Muslime fordern, bestehen umgekehrt in ihren islamischen Stammländern auf dem totalen und unwiderrufbaren Werte-Universalismus des Islam, der außer seinen keine anderen Werte duldet. Damit ist klar, dass der seitens muslimischer Vertreter verfochtene Werterelativismus nicht Ziel sondern lediglich Mittel ist, den Islam eines Tages auch in den Ländern des „Unglaubens“ an die Macht zu bringen, wie Allah es seinen Gläubigen befiehlt. In der Sure 61, Vers 9 heißt es explizit dazu:

„Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle Religionen siegen lasse, auch wenn die Götzendiener es verwünschen.“

Der Werterelativismus ist von seiner Struktur inhuman, verstößt gegen das Gleichheitsprinzip und fördert insbesondere totalitäre Strukturen, denen er mit dem Hinweis auf „kulturelle Differenz“ eine optimale Basis zur Verbreitung ihrer totalitären Strukturen verhilft.

Der Werterelativismus ist feige und bequem, da er sich anstelle einer ganz bewussten Entscheidung für bestimmte Werte auf eine scheinbar tolerante, jedoch bequeme Wertebeliebigkeit setzt und damit den Sieg unmenschlicher Werte bewusst oder unbewusst in Kauf nimmt. Sieger einer Wertebeliebigkeit werden letzten Endes stets die Verfechter einer Wertedominanz sein, und die stammen meist aus dem Lager totalitärer, links- sowie rechtsfaschistischer und totalitär-religiöser Systeme. Eine Minorität überzeugter und zu allem entschlossener Verfechter totalitärer Ideologien, so zeigt die Geschichte, genügt meist, um ein System, das sich auf reine Toleranz stützt, binnen kurzem zu zerstören. Die Folge einer sich auf Werterelativismus berufenden Gesellschaft wird daher ihre eigene Vernichtung sein.

Daher ist ein System, das sich und seine Werte nicht zu schützen vermag, im übertragenen wie materiellen Sinn nichts „wert“ – und in seiner Gleichschaltung aller Werte hauptverantwortlich für die sichtbare und allgegenwärtige Auflösung des postmodernen und aufgeklärten Europas mit seinem klassischen Menschenrechtsbegriff. Demokratie ist eben nicht bloße Folge von Wahlen, sondern Ausdruck einer das ganze Gesellschafts- und Staatswesen durchziehenden demokratischen Geisteshaltung. Daher war auch die Wahl in Gaza, die zur Herrschaft der Hamas führte, kein Akt der Demokratie, sondern im Gegenteil ein intentiöser Akt zur Abschaffung der Demokratie durch einen demokratie- und freiheitsfeindlichen Totalitarismus im Deckmantel einer Religion.

Wie in Gaza wird auch Europa dereinst – sollte es weiterhin auf dem Werte-Relativismus beharren und nicht anfangen, wie früher aktiv für die Universalität und Unteilbarkeit seiner Werte zu kämpfen – per Wahl spätestens dann islamisch sein, wenn die Muslime die Mehrheit der Wähler stellen. Genau dies ist das Ziel aller muslimischen Organisationen, die dies – mehr oder weniger offen – immer wieder betonen.

Fazit

Die Menschen Europas, die auch in Zukunft frei, unabhängig und demokratisch organisiert leben möchten, müssen beginnen, dem Werterelativismus und damit der Wertebeliebigkeit den universalen Werteanspruch der Menschenrechte und der Gedanken der Aufklärung entgegenzusetzen. Sie dürfen diese Aufgabe nicht weiterhin wie bisher an ihre Eliten delegieren. Diese haben zum Großteil angesichts der akuten Bedrohung durch den theokratischen Totalitarismus Islam genauso versagt wie im letzten Jahrhundert bei der Bedrohung durch die weltlichen Totalitarismen Kommunismus und Nationalsozialismus. Anstelle nach jedem Terrorakt Privilegien zu streichen, taten die Politiker das genaue Gegenteil: sie belohnten den Islam mit weiteren Zugeständnissen bezüglich seiner politischen und rechtlichen Forderungen. So erzieht man Terroristen zu weiterem Terror.

Jeder einzelne freiheitsliebende Bürger Europas ist angesichts der Bedrohung durch den Islam gefragt. Jeder einzelne Bürger kann etwas tun: sei es durch entsprechendes Abstimmungsverhalten bei der nächsten Wahl, sei es durch private oder öffentliche Aufklärungsaktivitäten, sei es durch Leserbriefe, durch abbestellen von islamophilen Medien oder durch Organisation oder Teilnahme an entsprechenden Demonstrationen. Jeder Bürger Europas hat darüber hinaus die Möglichkeit, gegen Richter, Staatsanwälte und Politiker Anzeige zu erheben, wenn er der Ansicht ist, dass diese europäisches Recht verletzt oder gar gebeugt haben.

Das ist das friedliche Szenario. Es gibt ein weiteres Szenario, das von zunehmend mehr Analysten und Kennern der Szene in den Bereich des absolut Möglichen gerückt wird: das Szenario nämlich, dass es vor der Machtübernahme Europas durch den Islam zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen kommen kann, die tausende, ja hunderttausende Menschen das Leben kosten werden.

Einer geheimen CIA-Studie aus dem Jahr 2006 zufolge wird in zahlreichen europäischen Ballungsgebieten mit Bürgerkrieg zu rechnen sein. In der Studie finden sich detaillierte Angaben, an welchen Orten als erstes mit Bürgerkriegen zu rechnen sein wird. CIA-Chef Hayden wird diesbezüglich von der renommierten Zeitung „Washington Post“ mit den Worten zitiert, Europa werde weiterhin ein starkes Anwachsen der moslemischen Bevölkerungsgruppe zu verzeichnen haben. Zugleich würden die Geburtenzahlen der alt eingesessenen europäischen Bevölkerung weiter sinken. Die Integration dieser moslemischen Migranten werde die europäischen Staaten vor große Herausforderungen stellen – und das Potential für Bürgerkriege und Extremisten deutlich erhöhen (Quelle: Washington Post Mai 2008).

Auch der amerikanische Historiker und Islamwissenschaftler Daniel Pipes kommt zum Schluss, dass der Islam nicht mit Demokratie, Freiheit und den liberalen Werten westlicher Gesellschaften vereinbar ist und sieht Europa daher mittelfristig zum Bürgerkrieg verurteilt. Seine pessimistische Einstellung begründet er damit, dass die Europäer „vom Islam fasziniert“ seien, während sie, geprägt durch Schuldkomplexe angesichts ihres Versagens gegenüber den Totalitarismen Kommunismus, Nationalsozialismus und Faschismus Italiens, ihre eigene Geschichte und Kultur nicht mehr schätzten und sich von ihren Wurzeln entfremdet hätten.

Selbst die österreichische Kriminalpolizei warnt vor einem Bürgerkrieg in Europa. Alfred Ellinger, Vorsitzender des Bundes Österreichischer Kriminalbeamter und Kenner des Islam, schreibt dazu:

„Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden.“ (…)

Dem neuen Land, so meinen sie (Anm.: Die Muslime), schuldet man keine Loyalität, die Sozialleistungen, das Asylrecht, Internet und Funktelefone allerdings werden durchaus geschätzt. Integration oder gar Assimilation sind Worte, die ihnen unbekannt sind. Die Vorstellung der Europäer, dass der Pluralismus und die Vielfalt der offenen europäischen Welt zu einem anderen Verständnis des Islam führen müsste, hat sich nicht verwirklicht. (…)

„Ein Muslim hat keine Nationalität, außer seinem Glauben“ (Sayyid Qutb, ein Vordenker des radikalen Islamismus, der 1966 in Ägypten hingerichtet wurde. Quelle: Alfred Ellinger: Zwischen Dialog und Djihad).

Für gläubige Muslime ist ihr Weg jedenfalls längst vorgezeichnet. Allah selbst hat ihnen die Richtung gewiesen:

„Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“ (Sure 8, Vers 39)

Islamische Einwanderung ist jenseits jeder multikulturellen Folklore. Entweder wacht Europa auf – oder es wird nicht mehr sein.

Deutschland, im März 2009

» Islam – Sieger des westlichen Werte-Relativismus (Teil 1)
» Islam – Sieger des westlichen Werte-Relativismus (Teil 2)

(Der Autor des dreiteiligen Essays, Michael Mannheimer, bedankt sich bei allen PI-Lesern für das überwiegend positive Feedback auf seinen Text. Kontakt: m.mannheimer@gmx.net)




Aus Eifersucht das Gesicht zerschnitten

Alle Mühe gab sich gestern unter anderem der TAGESSPIEGEL, um seinen Lesern aus volkspädagogischen Gründen zu verschleiern, dass es sich in diesem Fall wieder einmal um eine besonders perverse Form von Migrantengewalt handelte.

Ganz politisch korrekt ist nur von einem Mann die Rede, der seiner Partnerin mit einem Skalpell das Gesicht zerschnitt. Nur durch einen Sprung aus dem Fenster entging sie dem Schächtschnitt durch die Kehle. Raus ist nun trotzdem, was sich ohnehin jeder denken konnte, der denken kann, der Verräter in diesem Fall der BERLINER KURIER:

Die Schnitte in Gesicht waren tief und lang. Sie sollten die Frau für den Rest ihres Lebens zeichnen. Olena W. (36) wurde mit einem Skalpell angegriffen. Im Gericht saß sie gestern dem Mann gegenüber, der ihr das angetan haben soll: Abdelqader G. (35).

Sie waren einst ein Paar. Choreografin W. aus Charlottenburg: „Ich habe ihn sehr geliebt.“ Bis zu jenem Morgen im August, an dem er sie gnadenlos mit dem Skalpell gehetzt haben soll: „Er zog sich Handschuhe an, dann der erste Stich ins Gesicht.“

Narben ziehen sich links und rechts über ihr Gesicht. Sie sind 14 und 8 Zentimeter lang. „Warum hast du das getan? Warum das Gesicht“, wollte sie vom Angeklagten wissen. Tränen über Tränen. Er aber spielte an seiner eckigen Brille und schwieg.

Sie kann sich die Tat bis heute nicht erklären: „Ich wollte ihn nicht verlassen.“ Die Staatsanwältin aber geht von Eifersucht aus: „Er hatte seine Partnerin als seinen Besitz betrachtet.“

Er klingelte laut Anklage am des 13. August 2008 bei ihr. Olena W. öffnete ohne Argwohn. Doch er sei sofort aggressiv geworden: „Ich kämpfte um mein Leben. In der Küche wollte er mir mit einem Messer die Kehle durchschneiden.“

Ein Nachbar hörte Schreie, klingelte, lenkte den Angreifer ab – und rettet ihr wohl das Leben. Blutüberströmt sprang Olena W. aus dem Fenster ihrer Hochparterre-Wohnung. Der Prozess wegen Mordversuchs geht morgen weiter.

(Spürnase des KURIER-Beitrages: Clara Fall)




Kirchen an Muslime verkaufen statt abreißen

Viele Kirchen leiden an Mitgliederschwund zum Frohlocken der Muslime, die hoffen, die leeren Gebäude bald als Moscheen „erben“ zu können. Abreißen will man die Kirchen nämlich nicht, weil man das „historische Stadtbild“ nicht verändern will. Dafür plädieren nicht nur Architekten, Städtebauplaner und Denkmalschützer, sondern entgegen den Weisungen der EKD auch manche Kirchenverantwortliche, so im Fall einer leerstehenden Kirche in Karlsruhe.

Der Erhalt des bloßen Gebäudes ist ihnen wichtiger als der Erhalt des christlichen Abendlandes. Die EKD lehnt die Umnutzung ehemaliger Kirchen als Moscheen ab, weil Islam und Christentum als Religionen nicht „austauschbar“ sind.

» Kontakt zur Evangelischen Kirche Karlsruhe: dekanat@ev-kirche-ka.de

(Spürnase: Tho K.)




„Es gibt nichts Ehrenhaftes an einem Mord“

Ein britischer Oberrichter, Lord Justice Wall (Foto), verurteilte vorgestern in einer Verhandlung öffentlich die Bezeichnung „Ehrenmord“ als Affront gegen das englische Recht. Es handle sich vielmehr um „schäbiges kriminelles Verhalten“, das nicht das Geringste mit dem Ehrbegriff, den englisches Recht kennt, zu schaffen habe. Das Wohlergehen von Kindern dürfe nicht wegen der „Ehre“ einiger muslimischer Familien gefährdet werden.

Brandstiftung, häusliche Gewalt und zu Entführung und Morden führende Racheakte seien kriminelle, strafrechtlich zu verfolgende Handlungen. Lord Justice Wall betonte am Ende der Verhandlung über genau so einen Einzelfall™:

„Die Botschaft aus diesem Fall, die laut und klar weitergegeben werden soll, lautet, dass dieses Gericht tolerante und auf den Menschenrechten basierende Rechtsgrundsätze anwendet, die Eltern als gleichberechtigt und das Wohlergehen der Kinder als vorrangig erachten. Dies ist das Gesetz Englands und das Recht, das in diesem Fall angewandt wird.“

Wohl gesprochen, Lord Justice Wall.

(Spürnase: Skeptiker)




Islam – „dauerhaft kulturell-religiöses Phänomen“

SpaenleDer bayrische Kultusminister Ludwig Spaenle (Foto) möchte den bisher auf Erlangen und München beschränkten Islamunterricht auf ganz Bayern ausweiten und ihn den 100.000 muslimischen Schülern als reguläres Wahlfach anbieten. Mit dem Versuch will die Staatsregierung darauf reagieren, dass der Islam, so Spaenle, ein „dauerhaftes kulturell-religiöses Phänomen“ in Bayern ist.

» ludwig.spaenle@t-online.de




Black Moving Object verstört Münchner

burkamann-mucMit einer ganz eigenen Studie zur Akzeptanz mohammedanischer Bräuche in der bayrischen Bevölkerung sorgte ein junger Mann aus Düren (NRW) für einiges Aufsehen in München. Der Hobbyforscher, der sich selbst als linksextremistisch einordnet, bewegte sich in einer Burka auf dem Marienplatz, bis aufgebrachte Bürger die Polizei riefen.

Die Abendzeitung berichtet:

Von Kopf bis Fuß in eine schwarze Burka gehüllt, eine bunte Plastiktüte in der Hand – so stand er mitten auf dem Marienplatz: Ein 25-jähriger Tourist aus Düren hat am Samstagmittag für jede Menge Aufregung in der City gesorgte.

„Eine Fußstreife der Polizei wurde von mehreren Passanten auf ihn aufmerksam gemacht – vor allem die Tüte beunruhigte die Menschen“, sagte Polizei-Pressesprecher Andreas Ruch. Die Beamten ließen sich den Burka-Träger – Gestik und Statur ließen eindeutig auf einen Mann schließen – zeigen. Mittlerweile hatte sich bereits eine Menschentraube um ihn gebildet. „Er wurde eindeutig als Störenfried wahrgenommen“, so Andreas Ruch.

Den Ordnungshütern gegenüber verhielt er sich allerdings ganz ruhig, zeigte brav seinen Ausweis und nahm schließlich auch die Burka ab. Er habe die Reaktion der Bevölkerung auf das traditionelle Gewand islamischer Frauen testen wollen, sagte er. Und: Er sei Linksextremist.

Das Bekenntnis des Linksextremismus mag den jungen Mann – auch in München – vor weiteren Fragen bewahrt haben. Sollte man sich merken.




Termin versäumt: Schöffe (67) droht Haftstrafe

RentnerDa sage noch einer, unsere Justiz wäre zu lasch: Ein Rentner aus der Nähe von Mainz muss für zehn Tage ins Gefängnis, weil er als ehrenamtlicher Schöffe einen Gerichtstermin versäumt hatte.

Im Oktober 2007 habe er versehentlich ein Verfahren falsch in seinen Terminkalender eingetragen und sei deshalb einen Tag zu spät im Gericht erschienen, sagte der 67-Jährige aus dem rheinhessischen Ober-Olm gestern auf Anfrage. Weil er ein gegen ihn aus diesem Grund verhängtes Ordnungsgeld von 800 Euro – mehr als seine monatliche Netto-Rente – nicht akzeptieren wollte, müsse er nun bis zum 30. März eine zehntägige Gefängnisstrafe antreten. Anderenfalls werde er mit Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben.

(Quelle: Die Rheinpfalz, 17.3.09, Spürnase: David R.)




Heinz Fromm: „Der Islam wird missbraucht“

HasspredigerGestern berichtete Report Mainz über islamische Hassprediger in Deutschland (Foto), die in Seminaren junge Muslime radikalisieren und für terroristische Aktionen rekrutieren. Während Barino in dem 6:51 min-Beitrag klare und deutliche Worte findet („Sie werden darauf getrimmt, nichts anderes an sich heran zu lassen, als die islamischen Glaubensquellen. Das führt zwangsläufig zu einer Radikalisierung und zu einer Legitimation von Gewalt“), beschwichtigt der oberste Verfassungsschützer Heinz Fromm: „Es ist der Missbrauch dieser Religion für politische Zwecke.“

Dazu PI-Leser Maethor in unserem TV-Tipp:

Irrtum, Herr Fromm. “Islamisten” missbrauchen den Islam nicht – sie gebrauchen ihn. Der gewöhnliche “Islamist” (also ein besonders orthodoxer Muslim) legt den Koran nicht etwa aus, was ja erst die Möglichkeit des Missbrauchs und Irrtums zulassen würde, sondern er befolgt die Anweisungen des Koran buchstabengetreu. Genau daraus folgt nämlich beispielsweise das im Film erwähnte Freundschaftsverbot mit Nichtmuslimen, was in letzter Konsequenz nichts anderes ist als die Aufforderung an alle Muslime, den “Unglauben” zu überwinden.

1. Du sollst keinen, der nicht dein Bruder im Islam ist, zum Freund nehmen. Dieses Verbot ergibt sich u.a. aus Vers 28 der 3. Sura, der lautet: “Die Gläubigen sollen die Ungläubigen nicht statt der Gläubigen zu Beschützern nehmen; und wer solches tut, der findet von Allah in nichts Hilfe.”

Es gilt ferner Sura 9, Vers 71: “Und die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des anderen Beschützer: Sie gebieten das Gute und verbieten das Böse und verrichten das Gebet und entrichten die Zakah [zakat] und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie sind es, derer Allah Sich erbarmen wird. Wahrlich, Allah ist Erhaben, Allweise,”

Sura 4, Vers 93: “Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist Gahannam, worin er auf ewig bleibt. Allah wird ihm zürnen und ihn von Sich weisen und ihm eine schwere Strafe bereiten.”

Und das geht uns alle an: Wenn man im Islam von Brüderlichkeit spricht, meint man damit die Brüderlichkeit unter allen Individuen der islamischen Gemeinschaft, unter Männern, Frauen und Kindern.

Wenn der Heilige Qur’an in Sura 48, Vers 29 sagt: „Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander. Du siehst sie sich (im Gebet) beugen, niederwerfen (und) Allahs Huld und Wohlgefallen erstreben…“, so spricht der Qur’an die Gesamtheit der Muslime an, ohne Unterscheidung des Geschlechts, des Alters und der Rasse.

Alle Zitate nach M. Rassoul, renommierter Koranübersetzer, aus seiner programmatischen Schrift “Die Brüderlichkeit im Islam”

(Hervorhebungen von mir): “Der Islam ist das Problem.” (Ralph Giordano)

Wer die Sendung verpasst hat:

» bfvinfo@verfassungsschutz.de
» Schroeters Weblog: Schäuble und Fromm zur Gewalt im Islam




Revolutionäre Sommermode 2009


„Mit großem Interesse lese ich Ihr Forum. Hebt nicht gerade die Laune – ist aber sehr informativ“, schrieb uns David R. in der Art, wie wir oft Zuschriften erhalten. Um auch unsere Leser einmal fröhlich zu stimmen und nebenbei fehlerfrei und voll trendy durch die nächste Demo zu lotsen, verweisen wir auf diesen schönen Beitrag in der FAZ.

(Spürnase: g.g.)




Distanziert zu Stadt und Menschen

schramma_200Das eiskalte Taktieren der Schramma-Clique, um nach der Katastrophe von Köln den eigenen Klüngelverein aus der Verantwortung zu stehlen, stößt zunehmend auf Kritik – selbst von sonst unkritischer Seite. In der Fernsehsendung „Kölner Treff“ sagte Journalistin Beate Wedekind es dem ehemaligen Lateinlehrer öffentlich ins Gesicht: „Ich habe noch niemals jemanden distanzierter über seine Stadt und ihre Menschen sprechen hören, als Sie das gerade tun.“

Der Kölner Express berichtet:

Die Kritik lässt nicht nach. Auch in der Talkshow „Kölner Treff“ musste Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) für sein Krisenmanagement eine Menge einstecken.

Zuerst von Pfarrer Hermann-Josef Reuther (St. Georg am Waidmarkt). Er warf ihm vor, dass die schwierige Bodenbeschaffenheit in der Severinstraße „seit 1930 bekannt“ und für jedermann nachlesbar sei – auch für den OB.

Moderatorin Bettina Böttinger fragte Schramma nach seiner „Verantwortung“ – doch die lehnte er ab: „Verantwortlich sind die KVB, die technische Aufsicht liegt beim Regierungspräsidenten in Düsseldorf.

Die Entscheidung zum U-Bahn-Bau ist 1992 gefallen, als ich noch nicht mal im Rat gesessen habe, geschweige denn Oberbürgermeister war.“

Talkgast Beate Wedekind, Ex-Chefredakteurin der „Elle“, war außer sich: „Ich habe noch niemals jemanden distanzierter über seine Stadt und ihre Menschen sprechen hören, als Sie das gerade tun.“

Nur Fernsehclown Guido Cantz sprang eilfertig zu Hilfe. Er wisse, dass das Unglück dem Türkenfritz sehr wohl nahe geht. Wer seinen Reichtum hunderten Auftritten im Kölner Karneval zu danken hat, sollte sich nicht zu schlecht mit dem Oberbürgermeister stellen.




Am Rande des Vorstellbaren

buergerkriegOffiziell ist der Islam die Religion des Friedens und seine einwandernden Anhänger sind ein Quell der Freude und Bereicherung für Deutschland. Hinter den Kulissen sehen auch deutsche Behörden die Dinge etwas realistischer und bereiten sich in aller Stille auf kommende Katastrophen vor. Das ist fast schon wieder beruhigend.

Die Wiener Zeitung berichtet in ihrer Printausgabe vom 17. März:

Vor dem Hintergrund erhöhter Gefahr von Terroranschlägen in Europa durch islamistische Gruppen weitet Deutschland seine Schutzmaßnahmen auf Krankenhäuser aus: Das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) fordert in einem soeben erschienenen Leitfaden zum „Risikomanagement im Krankenhaus“ das Führungspersonal der einzelnen Krankenhäuser auf, sich mit Szenarien „am Rande des Vorstellbaren“ zu befassen. Nach Informationen des Internetportals „german-foreign-policy.com“ zählen dazu auch Kriegs- und Bürgerkriegsszenarien.

Bislang wurden in erster Linie Unternehmen der Energie- und Transportindustrie als „kritische Infrastruktur“ angesehen, der im Ernstfall besondere Bedeutung zukommt. Nun soll auch das Führungspersonal deutscher Krankenhäuser enger mit den staatlichen Organen, mit Polizei und Bundeswehr zusammenarbeiten, um bei einem Anschlag eine Katastrophe zu vermeiden. Ein satellitengestütztes Warnsystem des Bundesamts soll die beteiligten Institutionen miteinander vernetzen und es der staatlichen Führung der Bundesrepublik auch ermöglichen, im Falle einer Gefährdung im Rundfunk Warndurchsagen zu übertragen. Durch Einbeziehung des Sicherheitszentrums der deutschen Bahn werden erstmals auch Gefahrendurchsagen in Zügen und auf Bahnhöfen möglich.

Im BBK fasst man vor allem mögliche Anschläge mit „unkonventionellen“ Spreng- und Brandvorrichtungen ins Auge, die zur Freisetzung atomarer, biologischer oder chemischer Kampfstoffe führen könnten. Solche Angriffe könnten nicht nur durch einen „Massenanfall“ von Verletzten das Gesundheitswesen belasten, sondern auch Krankenhäuser selbst zum Ziel haben. Die Leitungen deutscher Kliniken sollen deshalb – in enger Abstimmung mit den staatlichen Stellen – eine „Gefährdungs- und Verwundbarkeitsanalyse“ der eigenen Einrichtung vornehmen und mögliche Gegenmaßnahmen treffen. Die Anregungen des Bundesamts reichen von Zugangskontrollen aller Art bis zur lückenlosen Videoüberwachung „geschäftskritischer Bereiche“.

Vorbild Hessen

Als vorbildlich gilt dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz der „Krankenhaus-Einsatzplan“ des Bundeslandes Hessen. Er sieht als „zentrale Grundlage“ eine gemeinsam mit staatlichen Stellen durchzuführende „Risikoanalyse“ für Gefahren, die Spitälern drohen könnten, vor. Am Universitätsklinikum Frankfurt am Main werden dem Plan zufolge im Ernstfall zunächst die Bettenstationen evakuiert, der dienstälteste Abteilungsarzt sollte eine „Triage der vorhandenen Patienten “ vornehmen – gerettet werden zunächst nur Kranke und Verletzte  „mit höchster Überlebenschance“.

(Spürnase: Ludwig S.)




Frauen und Männer wegen sexistisch abgeschafft

Die Zukunft gehört dem ES. Vor einigen Jahren gab es bereits die Vorboten dieser Diskussion, als man das Wort „Fräulein“ nicht mehr benutzen sollte, weil das diskriminierend gegenüber unverheirateten Frauen wäre. Jetzt darf man aber „Frau“ auch nicht mehr sagen. Jede Anspielung auf Geschlecht und Zivilstand sei politisch inkorrekt und wird von der EU gesetzlich verboten.

Nebst der „Frau“ ebenso der „Staatsmann“ etc. Eingeführt wird stattdessen die vollkommen geschlechtsneutrale Sprache. Frau Merkel beispielsweise dürfte in Brüssel nur noch als Merkel, Angela Merkel oder Bundeskanzelperson angesprochen werden. Streng genommen würde dies auch alle anderen EU-Bürgpersonen betreffen. Jeder Hinweis, ob es sich bei einem Menschen um einen Mann oder eine Frau handelt gehört vollständig getilgt. Nichts Männliches und nichts Weibliches mehr darf existieren – nur noch ES.




Die Muslime und die Mängel der anderen

Auch aus der taz kann einmal etwas Gutes kommen, wenn Necla Kelek für die Zeitung schreibt. Das Wort Rassismus ist gegenwärtig dermaßen in aller Munde, dass es bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit als Knüppel gegen Rechte und zur Verschleierung der rassistischen Ressentiments der Knüppelschwinger genutzt wird. Echter durchaus vorhandener Rassismus wird dadurch bagatellisiert. Gerade die Muslime, die sich am häufigsten beklagen, rassistisch diskriminiert worden zu sein, schauen aufgrund des Selbstverständnisses ihrer Religion auf andere immer aus der Position des Herrenmenschen hinunter.

Der Mensch wird als Muslim geboren, wenn nicht, macht ihm der Islam das Angebot, diesen menschlichen Makel durch Übertritt zu tilgen.

Wir sind als Nicht-Muslime daher von Beginn an ein Mängelwesen mit Makeln, keine vollkommenen Menschen wie die Muslime. Besonders dann nicht, wenn wir den Islam, der unseren Mangel beheben könnte, nicht für uns angenommen haben. Dass die Muslime auf uns herunterschauen dürfen, ist demnach für sie ganz selbstverständlich. Wer sich als Nicht-Muslim diesem Herrenmenschensystem nicht freiwillig unterwirft, ist ein Rassist.

So jedenfalls erscheint das schlichte Argumentationsmuster des Koordinierungsrats der Muslime (KRM), der Dachorganisation der Islamverbände in Deutschland, und des Interkulturellen Rats, eines Zusammenschlusses von Gewerkschaftern und anderen „Antirassisten“, zu sein. Sie rufen ab heute zu „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ auf: „Islamfeindlichkeit ist die gegenwärtig an meisten verbreitete Form von Rassismus in Deutschland“, lassen sie verlauten.

Jede Zurwehrsetzung gegen diese Argumentation wird bereits im Keim selbst wieder als rassistisch erstickt. Den vollständigen Artikel von Necla Kelek lesen Sie hier.

(Spürnasen: Thomas B., Civis, Snicker, Thomas D., Humphrey, Clara Fall und Candide)




U-Bahn-Schläger Spiridon L. siegt gegen BILD

Spiridon L.Wir erinnern uns an die beiden brutalen U-Bahn-Schläger von München, Serkan A. (l.) und Spiridon L. (r.), die den deutschen Rentner Bruno N. im Dezember 2007 fast zu Tode prügelten. Jetzt klagte der 19-jährige Grieche wegen Verletzung seiner Privatspähre gegen die BILD-Zeitung – und bekam Recht! Das Boulevardblatt darf in Zukunft sein Foto nicht mehr unverfremdet zeigen. Bruno N. (76): „Ich kann das nicht verstehen. Die wollten mich totschlagen. Bei so einer Tat gibt es keinen Anspruch auf Privatsphäre. BILD hat die Leser aufgeklärt, indem Fotos der Täter veröffentlicht wurden.“