Die Kölümne

Deniz BaspinarEs scheint sogar in den deutschen Mainstream-Medien verhalten durchzusickern: Deutschland hat ein Problem mit jungen Gewalttätern, insbesondere der Nachwuchs der türkischen Gemeinde stellt einen großen Anteil der jugendlichen Delinquenten mit Migrationshintergrund, nachweislich und empirisch belegt. In der allgewaltigen ZEIT, die sich vorrangig im eigens installierten „Kampf gegen Rechts“ engagiert, wird dies nun auch am Rande erwähnt.

Deniz Baspinar (Foto), eine türkischstämmige Psychotherapeutin aus Köln, die sich nebenher als freie Autorin betätigt, widmet sich in ihrer eigenen „Kölümne“ auf ZEIT ONLINE all den Unannehmlichkeiten, denen sie und ihre gebeutelten Landsleute ausgesetzt sind.

Als gestandene Psychotherapeutin analysiert Baspinar unter großzügiger Umschiffung religiöser Aspekte, die vermeintlichen Ursachen eines derart hohen Gewaltpotentials unter jungen Türken. Der Leistungsdruck ist schuld, die Eltern aus der Generation der Gastarbeiter erwarten viel von ihren Söhnen, verhätscheln sie in jungen Jahren, statten die kleinen Prinzen jedoch nicht mit dem nötigen Rüstzeug aus, eine erfolgreiche Bildungs- und Berufskarriere einzuschlagen. Daher tragen die vielen Gescheiterten ihren Frust auf die Straße, wo sie sich je nach Gusto und Potential austoben und vornehmlich durch Raubdelikte mächtig überlegen fühlen können. Das alles ganz klingt plausibel, aber wenn man den Faktor Islam aus der Gleichung nicht nur ausklammert, sondern schlicht wegradiert, ist die Rechnung unvollständig und geht nicht auf.

Dem unverhohlenem Antisemitismus, aus den Reihen vorwiegend muslimischer Migranten, liegt Baspinars Ansicht nach eine neue Form von Rassismus zugrunde: Der „Antiislamismus“, welcher den bedauernswerten Muslimen ein Gefühl der Minderwertigkeit vermittelt. Um sich dieser Komplexe zu entledigen, wenden die muslimischen Migranten verständlicherweise die gleichen Methoden an und suchen sich halt ebenfalls einen „Antibock“, auf dem man nach Belieben herumtrampeln kann. Da bieten sich die bösen Juden im fernen Palästina, außergesichts der Kurden- und Armenierproblematik in der Türkei, geradezu ideal an.

Auch das „Migrantenranking“, eine unliebsame Studie des Berlin- Instituts, wird aufs Korn genommen, welche der Gruppe türkischer Migranten in Sachen Integration einen wohlverdienten letzten Platz bescheinigt. Baspinar hat jedoch keine Angst vor großen Zahlen und schlechten Wertungen. Die alarmierenden Ergebnisse in den Bereichen Bildung und Chancen auf dem Arbeitsmarkt schiebt sie lässig beiseite, um sich dem (zugegebenermaßen fragwürdigen) Kriterium der kulturellen Annäherung anhand von Eheschließungen zwischen Türken und Ureinwohnern ausgiebig zu widmen. Da offenbaren sich alte Verletzungen: Leidvolle Beziehungsanbahnungen mit deutschen Männern scheinen merklich einen Kloß in ihrer Kehle verursacht zu haben. Ein verpatztes Date schimmert durch die bitteren Zeilen, der beziehungsgeschädigte Hoffnungsträger wollte nicht einmal die Rechnung für beide übernehmen. Zuviel Unmännlichkeit für eine toughe, tükischstämmige Therapeutin.

Der erste Eindruck, einer Satire auf den Leim gegangen zu sein, erübrigt sich angesichts der ernüchternden Schlichtheit der feilgebotenen Argumentation. Baspinar setzt ihre schreiberische Schaffenskraft dazu ein, die türkisch-traditionelle Gemeinde zu verteidigen und ihre Situation zu verklären, prangert Missverständnisse anstelle von Missständen an. Krummsäbelscharf schächtet sie die Probleme der türkischen Einwanderergesellschaft, indem sie Ausflüchte statt Erklärungen formuliert, Fakten zu relativieren sucht und demonstrativ die beleidigte Kalbsleberwurst in die Auslage der Halal-Schlachterei namens „Kolümne“ hängt.

» denizbaspinar@web.de

(Gastbeitrag von hougendouble)




„Kebap-Debatten“ für mehr Nähe zum Bürger

Die französischen Sozialisten suchen persönliche Gespräche mit Bürgern vor Ort. Man will „zuhören“ und mit Leuten in den Städten über Menschenrechtsfragen sprechen. Der Name „Kebap-Debatten“ sei noch nicht definitiv, erklärt die Verantwortliche Marianne Louis. Es gäbe einfach in den meisten Städten nicht genügend Cafés, wo man sich treffen könnte – dafür aber jede menge Kebap-Buden. Ja wie kommt das denn bloß? Und ausgerechnet dort will man vor dem halal geschächteten Fleisch Menschenrechtsfragen diskutieren – interessanter Ansatz…




Ayaan Hirsi Ali spricht Klartext im SWR

Ayaan Hirsi AliDie somalisch-stämmige Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali (Foto) war gestern Abend zu Gast in der SWR-Sendung „Literatur im Foyer“. PI-Leser Aufgewachter hat sich die Sendung angeschaut und meint: „Erstaunt war ich über die wenig gutmenschlichen Fragen einer über den Islam gutinformierten Thea Dorn. Dass so ‚im Klartext reden‘ im ÖRF möglich wäre, hätte ich nicht gedacht.“ Die Sendung (30 Min.) kann man sich hier anschauen.




Polizei-Skandal: Opfer im Stich gelassen

Polizei18 Stunden lang befand sich eine 15-Jährige in der Gewalt eines einschlägig vorbestraften Sexualstraftäters in dessen Wohnung. Die Polizei machte keine Anstalten, dem Mädchen zu helfen, obwohl eine Zeugin deren gewaltsame Entführung angezeigt und der Polizei auch das Autokennzeichen mitgeteilt hatte.

Nach den Ermittlungen hatte der Mann die 15-Jährige, die er nicht kannte, um 22.30 Uhr an der Burg Medinghoven im Stadtbezirk Hardtberg angesprochen und sie in sein Auto gezerrt. Eine Zeugin hatte das beobachtet, die Polizei alarmiert und dem Beamten sogar das Kennzeichen des Fahrzeugs mitgeteilt. Nach GA-Informationen schickte die Leitstelle daraufhin einen Streifenwagen zum Tatort, doch das beschriebene Fahrzeug war nicht mehr da. Auch eine Fahndung im engeren Umkreis ergab keine Spur.

Unterdessen hatte ein Polizist der Leitstelle per Halterfeststellung erkannt, dass es sich bei dem Mann um einen vorbestraften Sexualtäter handelt. Doch die Polizei schickte weder einen Streifenwagen aus der Behörde zur Wohnung des 25-Jährigen noch alarmierte sie ihre Kollegen in Euskirchen, in deren Gebiet der Mann wohnt. Und genau in dieser Wohnung soll der 25-Jährige das Mädchen dann 18 Stunden in seiner Gewalt gehabt und vergewaltigt haben.

Am nächsten Tag brachte er sein Opfer nach Bonn zurück. Die Eltern erstatteten Anzeige; der Mann wurde festgenommen. Die Ermittlungen gegen ihn sind so weit fortgeschritten, dass laut Apostel „in den nächsten 14 Tagen Anklage erhoben wird“. Nach GA-Informationen soll die 15-Jährige später ihr Entsetzen darüber geäußert haben, dass ihr niemand geholfen habe, obwohl Zeugen in der Nähe gewesen seien. Da wusste sie noch nicht, dass eine Zeugin tatsächlich die Polizei alarmiert hatte.

Dass der 25-Jährige gefährlich ist, hatte ein Gericht im Raum Aachen bereits 2004 erkannt: Es hatte den Mann wegen Vergewaltigung einer 16-Jährigen, die er zuvor mit Elektroschocker bearbeitet hatte, nicht nur zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt, sondern auch die Unterbringung des laut Gutachters schwer gestörten Mannes in der Psychiatrie angeordnet.

Doch diese Unterbringung hatte das Aachener Landgericht auf Antrag des 25-Jährigen aufgehoben, weil er eine Therapie gemacht habe. 2008 fiel der Mann wieder auf: Er hatte eine 13-Jährige bei sich in seiner Wohnung in der Eifel. Überdies wurde bei ihm Kinderpornografie gefunden. Doch die zuständige Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein: Er habe glaubhaft erklärt, er habe das Mädchen für 16 gehalten.

Die Bonner Polizei untersucht nun die mögliche Fahndungspanne. Sprecher Frank Piontek: „Wir prüfen, ob in der ersten Einsatzphase alle erforderlichen Maßnahmen getroffen wurden und untersuchen, ob es bei der Einsatzbewältigung zu einer falschen Bewertung von Hinweisen gekommen ist und ob die Fortsetzung der Tat hätte verhindert werden können.“

Unsere Spürnase meint: Sexualstraftäter, vergewaltigt 16-Jährige und bekommt dafür 3 Jahre Jugendstrafe (Skandal Nr.1 ), kommt nach Therapie frei (Skandal Nr.2). Er entführt eine 15-Jährige und vergewaltigt sie 18 Stunden lag, Zeugen melden die Entführung und das Kfz-Kennzeichen (!!). Und was macht die Polizei: Sie vermeidet eine Belästigung des Täters und sucht stattdessen den Entführungstatort ab (Skandal Nr.3).

(Spürnase: MozartKugel)




Rasmussen: Türkei stimmt zu, stimmt nicht zu…

Die Türkei akzeptiere Rasmussen doch, freuen sich die Qualitätsmedien und zitieren freudig den türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül, der findet, dass man nicht zuviel über Religionen reden solle. Eine Ansicht, die allerdings der türkische Ministerpräsident Erdogan nicht teilt.

Nach Kopenhagener Rundfunkangaben teilte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seinem Kollegen in Kopenhagen diese Bedenken in einem Telefonat persönlich mit. Er widersprach damit indirekt Staatspräsident Abdullah Gül, der den Dänen am Vortag in Brüssel uneingeschränkt gelobt hatte.

Erdogan erklärte in einem Interview mit dem TV-Sender NTV, es gebe «erhebliche Irritation in islamischen Ländern» wegen Rasmussens Rolle nach Veröffentlichung der umstrittenen dänischen Mohammed-Karikaturen. Aus diesen Ländern erhalte die Türkei die Aufforderung, ihr Veto gegen die Ernennung Rasmussens zum zivilen NATO-Chef einzulegen.

Außerdem sei Dänemarks Regierung nicht der türkischen Aufforderung nach Schließung des kurdischen Sender Roj TV in Kopenhagen nachgekommen. Erdogan sagte für seine islamische Partei AKP: «Sie hat Prinzipien, denen ich nicht zuwiderhandeln kann.»

Schöne Aussichten: Die islamische Welt bestimmt den NATO-Generalsekretär und Herr Erdogan und seine AKP legen fest, was man in Dänemark im Fernsehen anschauen darf.

(Spürnasen: Thomas D. und Falk H.)




200 britische Terror-Kids

Hunderte britische Schüler ab 13 Jahren stehen, wie die Polizei gestern Abend bekannt gab, unter Verdacht, Nachwuchsterroristen zu sein. Sir Norman Bettison (Foto) und seine Polizeieinsatzkräfte hatten vor 18 Monaten in Schulen und Gemeinden mit der Suche nach für islamische Radikalisierung gefährdeten Jugendlichen begonnen und erschreckend viele gefunden. Die offizielle Zahl der potentiell als Terroristen in Frage kommenden Schüler, beläuft sich auf 200. Dabei wurde bisher noch nicht einmal ganz Großbritannien untersucht.

(Spürnase: Die Realität)




EU droht Israel mit „schwierigen Beziehungen“

Die EU fürchtet, Israel könnte sich mit seiner neuen Rechtsregierung vom Gedanken „Palästinenserstaat“ erst einmal wieder verabschieden, darum macht man etwas Droh-Druck.

Sollte die Regierung des designierten Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu aus dem Friedensprozess aussteigen, würde die Beziehung zur EU „sehr schwierig“ werden,

heißt es dazu offiziell. Die EU hatte bereits im Januar wegen des Krieges im Gazastreifen die Verhandlungen über die Beziehungen mit Israel auf Eis gelegt. Man will Israel durch die EU-Taktik dazu zwingen, an den sogenannten „Friedensverhandlungen“ festzuhalten, zu welchem Kollateralschaden auch immer.

(Spürnase: UltimatuS)




Nazivergleiche sind rassistisch

Es fällt nicht nur in den Bereich des Rassismus, Schweizer als Indianer zu bezeichnen, wie Peer Steinbrück es getan hat, sondern es ist ebenfalls rassistisch, Deutsche im Gegenzug mit Nazis zu vergleichen wie es der St. Galler Nationalrat Thomas Müller aus Wut gegen Steinbrück vorgebracht hatte. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) fordert darum, Gehässigkeiten gegen Deutsche zu unterlassen: „Deutsche der heutigen Generationen hätten ein Anrecht darauf, nicht mit dem Nazitum in Verbindung gebracht zu werden.“

Wir jetzt von der EKR wissen, sind daher alle Kämpfer gegen Rechts™, die Deutsche mit Nazis vergleichen, Rassisten – aber nur in der Schweiz. Obwohl in Deutschland selbst die Nazivergleiche und die Gehässigkeiten gegen Deutsche noch viel umfangreicher sind, ist hier Deutschenfeindlichkeit nicht nur erlaubt, sondern als Staatstugend gefördert.




Richter wegen Rechtsbeugung angezeigt

Ein anonymer Prozessbeobachter hat gegen den Bremer Jugendrichter Bernd Meinders (Foto) Strafanzeige wegen Rechtsbeugung gestellt, weil dieser immer wieder lasche Urteile gegen Intensivtäter ausgesprochen hat. Im vergangenen Sommer hatte der verständnisvolle Mann drei jugendliche Intensivtäter mit Freispruch und Bewährungsstrafen erneut auf die Menschheit losgelassen, nachdem sie einen Studenten in die bleibende Schwerbehinderung geprügelt hatten.

(Spürnase: Michi)




Hamas-Gelder: Spur führt nach Deutschland

Wie der Spiegel in seiner morgigen Ausgabe berichten wird, hat die Staatsanwaltschaft in München seit einer Großrazzia am 10. März dringende Hinweise darauf, dass Unterstützungsgelder in der Höhe von mehreren hunderttausend Euro für die Hamas-Terroristen ausgerechnet von Deutschland aus an die Palästinenser weitergeleitet wurden.

Der Hauptverdächtige der Staatsanwaltschaft ist brisanterweise der Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland Ibrahim El-Zayat. Er wird gemeinsam mit dem Generalsekretär von Milli Görüs, Oguz Üçüncü, und Ahmad al-Khalifa vom Islamischen Zentrum in München beschuldigt, eine kriminelle Vereinigung gegründet, Geldwäscherei betrieben, betrogen, veruntreut und Fördergelder erschlichen zu haben. Dies wird auch für Innenminister Wolfgang Schäuble Konsequenzen haben müssen, da seine Islamkonferenz genau mit jenen Leuten stattfindet. Die Beschuldigten hoffen bislang noch, das Verfahren versanden lassen zu können.

(Spürnase: MMnews – Firmensitz der SLM Liegenschaftsmanagement GmbH in Köln Neu-Ehrenfeld, deren Geschäftsführer Ibrahim El-Zayat ist)




GB: Das Ende der christlichen Monarchie?

Der britische Premierminister Gordon Brown will erreichen, was viele Schotten vor ihm versucht, aber nicht geschafft haben. Er will die englische Krone abschaffen, auf Umwegen über „Gleichberechtigung“ in der Thronfolge. Brown fordert, dass die Krone von der protestantischen Church of England gelöst wird, damit in Zukunft auch Katholiken (oder Muslime) König oder Königin von England werden können, und die Aufhebung der Hauptlinie über männliche Erben.

Ihre Majestät, Königin Elizabeth II., ist darüber „not amused“. Nicht so sehr wegen eines möglichen katholischen Königs – sie sieht die christliche Monarchie und das Christentum in Großbritannien generell in Gefahr. Die Krone bittet deswegen um Rückendeckung seitens der Commonwealth-Staaten.




Berlusconi gründet „Volk der Freiheit“

Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi gründet dieses Wochenende in Rom eine neue rechte Volkspartpartei, Popolo della Libertà (PdL), das „Volk der Freiheit“. Die PdL ist ein Zusammenschluss aus der 1994 von Berlusconi gegründeten Forza Italia mit der Alleanza Nazionale. Der italienische Regierungschef hat drei Millionen Euro allein in den Gründungskongress für seine „liberale, bürgerliche und volkstümliche Revolution“ investiert, die für ihn die Erfüllung eines Traums darstellt.

Stream zum jetzt stattfindenden Gründungskongress: