Aachen: Student von Türken verprügelt

Elisenbrunnen AachenWährend es hierzulande Neonazis schon mit ein wenig Herumgröhlen in die Hauptnachrichten deutscher Medien schaffen, wird die stark steigende Anzahl rassistisch motivierter Gewalttaten von Migranten gegen Deutsche von den deutschen Medien vertuscht und verschwiegen. So kam es am gestrigen Abend in der Aachener Innenstadt zu einem weiteren und unfassbaren Vorfall von rassistisch motivierter Migrantengewalt gegen Deutsche. Reaktion der Medien: Null. Obwohl Anzeige bei der Polizei erstattet wurde und mehrere Zeugenaussagen vorliegen, machten sich die Beamten noch nicht einmal die Mühe, die Gewalttäter festzunehmen.

Es war ein einer der ersten sonnigen und wärmeren Tage des Jahres. Der Maschinenbaustudent Andreas S. war mit seiner Freundin in der Aachener Innenstadt unterwegs. An der Haltestelle Elisenbrunnen stiegen beide aus dem Bus, um in einem bekannten Restaurant in der Elisengalerie (gegenüber dem Trinkbrunnen, siehe Foto oben) den Abend beginnen zu lassen.

Bereits auf dem Weg in das Restaurant fielen den beiden eine Gruppe von Türken auf, die lauthals antideutsche Parolen riefen. Als die beiden dann das Restaurant wieder verließen, mussten beide an der Gruppe der Türken vorbei. Andreas S.: „Nachdem wir das Restaurant verlassen hatten, beeilten wir uns, an der Gruppe der Türken schnellstens vorbei zu kommen. Zwar wunderten wir uns über den Krach und die antideutschen Sprüche, viel gedacht haben wir uns dabei allerdings nicht, wir wollten nur weg“.

Ohne Anlass und völlig unvermittelt wurde der 23jährige Student und seine Freundin dann von den Türken mehrere Meter in die Innenstadt verfolgt. Andreas S.: „Wir liefen am Elisenbrunnen vorbei in die Altstadt. Wir wollten den Bereich um das historische Rathaus erreichen, um dort in das Café Extrablatt zu gelangen. Die türkischen Männer beleidigten uns lautstark und schienen sich über unsere Angst lustig zu machen. Meine Freundin wurde auf das übelste beleidigt. Passanten kamen uns nicht zur Hilfe.“

Schließlich wurden beide eingekesselt. Die Freundin wurde als „deutsche Hure“ beschimpft, Andreas S. erst mit „Wir hassen Deutsche!“ und „Du Nazisau“ beschimpft und dann getreten, bespuckt und geschlagen. Erst als die Freundin von Andreas S. ebenfalls körperlich angegriffen wurde, kamen den beiden Zeugen und schließlich die Polizei zu Hilfe. Der Student kam mit einer Rippenprellung und mehreren blauen Flecken davon. Sein Rucksack wurde gestohlen. Die Freundin erlitt einen leichten Schock.

Unfassbar: Obwohl die Beamten noch die Möglichkeit gehabt hätten, die türkischen Männer festzunehmen und mehrere Zeugen auf eine Festnahme drängten, sah sich die Polizei außerstande, die Verfolgung der rechtsextremen türkischen Gewalttäter aufzunehmen.

Während sich bei Übergriffen gegen Ausländer gerne der Staatsschutz einschaltet, musste sich Andreas S. mit einer „Anzeige gegen Unbekannt“ begnügen. Die Erfolgsaussichten einer solchen Anzeige dürften bekannt sein. Andreas S. im Fazit: „Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ich mich bislang nie politisch betätigt habe und von Türken als Nazisau bezeichnet werde“.

„Wir hassen Deutsche“. Diese erschreckenden Ausrufe machen deutlich, was viele Türken in Deutschland schon lange denken. Die Folgen sind keine Einzelfälle.

(Gastbeitrag von Thorsten U., einem Bekannten des Opfers)