Während es Muslimen oft nicht schnell genug gehen kann, ins Jenseits zu kommen, gern auch mit ein paar „Ungläubigen“ als Mitbringsel, hängen Christen an ihrem Leben, obwohl auch sie an eine Existenz nach dem Tod glauben. Dennoch ist ihnen das irdische Leben so wertvoll, dass sie einer Studie zufolge heftiger darum kämpfen als überzeugte Atheisten, die glauben, dass sie nach dem Tod das Nichts erwartet.

Obwohl lebensverlängernde Maßnahmen wie künstliche Beatmung, Magensonden und nicht-schmerzlindernde Chemotherapie mit enormen körperlichen und seelischen Belastungen verbunden sind, nehmen Christen diese eher auf sich, weil sie an einen Sinn und die Heiligkeit des Lebens glauben und sich verpflichtet fühlen, dieses Geschenk zu bewahren.

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115 KOMMENTARE

  1. Ich bin Agnostiker. In meinem Testament steht: „Keinerlei lebensverlängernden Maßnahmen.“

  2. Christen sollten nicht um ihr Leben kämpfen, sondern um das der anderen. Es ist ganz gewiss keine biblische Tugend, sein eigenes Leben als teuer oder wertvoll zu betrachten. Paulus bezeugte z.B. den Ephesern, daß er keine Rücksicht auf sein Leben als teuer für ihn selbst nahm, und den Philippern schrieb er, daß er Lust habe, abzuscheiden, um bei Christo zu sein. Der Herr Jesus mahnt, daß derjenige, der sein Leben behalten will, es verlieren wird, wer es aber verliert ewiges Leben finden wird. Das Leben als göttliche Gabe ist natürlich wertvoll und darf nicht leichtfertig vergeudet werden, aber das krampfhafte Festhalten ist Sünde.

  3. Das Leben und die Freiheit sind für mich heilig, „obwohl“ ich Atheist bin. Würde mich nicht wundern, wenn hier nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“ im Rahmen der Umfrage zwei Faktoren zusammengebracht wurden, die ursächlich nichts miteinander zu tun haben.

  4. Und schon ist ein fatalistischer Christ am Werke. Lieber boanerges, wenn du den Tempel Gottes nicht respektierst, hast du wenig verstanden und repräsentierst wohl ein NT Christ, welcher das AT weggeworfen hat. Doch vorsicht, Jesus selbst hat klar gemacht, dass er nicht gekommen ist um aufzulösen, sondern zu erfüllen.

  5. Und was hat das jetzt mit PI zu tun? Darf ich als Atheist hier weiter mitlesen und -schreiben?

  6. #4 boanerges (21. Mär 2009 19:04)
    Mit son ähnlichen Versen(Suren) auf den Lippen, jagen sich Leute in die Luft???

  7. Nulldiskussion.

    Welcher Mensch lebt nicht gerne, so lange er das Leben ertragen kann?

    Was in den Köpfen lebender Bomben vorgeht, kann nicht menschlich sein. Es ist schlicht und ergreifend abartig.

    Genau wie die dahinterstehende Ideologie, auch „Religion“ genannt.

  8. @ baden44

    Der entscheidende Unterschied ist, dass der Islam und seine Anhänger verzweifelt versucht als Religion akzeptiert zu werden, während Juden und Christen den Begriff Religion überhaupt nicht benötigen, nicht wahr Familie?

    :mrgreen:

  9. @9 Die Realität: Begründe deine Aussage, ich kann da keinen zusammenhang erkennen…für mich sprechen Lebensverlängernde Maßnahmen gegen jede vernunft eher für Egoismus, da die Gesellschaft eine verlorene Sache zahlen muss.

    Dazu denke ich nicht das der Grund an der Heiligkeit des Lebens liegt, sondern eher an größerer Angst vor dem danach…

  10. @ 17, Die Realität

    Ich habe den Begriff „Religion“ ausser für Moslems nicht benutzt…

  11. Atheisten, evtl. Agnostiker sehen das Leben halt als eine Phase zwischen Geburt und Tod an.
    Ob sie/wir jetzt schlechte Menschen sind, sei dahingestellt.
    Warum sollten Atheisten oder Agnostiker nicht, wie es sich die Gläubigen erhoffen, in den ‚Himmel‘ kommen?
    Ehrlich gesagt finde ich es irgendwie albern, Leuten, die keiner Religion angehören, den Himmel nicht zu gönnen, auch wenn die Leute sich in irdischer Zeit nichts zuschulde kamen ließen.

    Weiterhin sollte man in Erwägung ziehen, dass sich viele Leute den schriftlichen Religionen abgewandt haben, weil sie bitterst enttäuscht wurden und dadurch den Glauben verloren haben.

    Ein Atheist könnte nach dem irdischen Leben eventuell positiv überrascht sein, während ein strenggläubiger Moslem vielleicht eine böse Überraschung erleben wird…

  12. Warum sollte die Angst vor dem Tod gerade kurz vor dem Ende nachlassen wo sie doch das ganze Leben geprägt hat? Arme Christen!

  13. Äh, das verstehe wer will.
    Sollten wir nicht alle als Menschen gleich funktionieren und – soweit wir jung und spritzig sind – das Leben lieben, erst im Alter „lebensmüde“ werden und den Tod nicht als Gegner sehen, sondern erher als Übergang?
    Vorsicht vor zu schnellen Sprüchen.
    Ihr seid alle nicht weise und alt genug, als daß es da nicht noch Überraschungen geben kann.

  14. Es ist eine ermutigende Erfahrung, einen Bruder heimgehen zu sehen. Ein sehr guter Freund hat mich vor einigen Jahren durch den Tod verlassen. Er starb ohne jegliche Todesfurcht. Das ist gelebtes Christentum. Auf meine Frage, ob er Angst habe (wenige Wochen, bevor er entschlief) antwortete er: Warum sollte ich, ich gehe zu Jesus.

  15. @ #28 boanerges

    Was hättest du gedacht wenn er gesagt hätte
    „Warum sollte ich, ich gehe zu Allah“

  16. Das war einfach unmöglich, da er in dem Herrn Jesus den einzigen Weg zum Vater bereits gefunden hatte. Er hat alle anderen Lehren strikt abgelehnt, wie ich auch. Wir sind beim Studium der Bibel und im gemeinsamen Gebet Freunde geworden, Allah hatte da keinen Platz.

  17. Der Tod wird wahrscheinlich das sein, was man vor seiner Geburt war.

    Es ist natürlich klar, dass jeder Mensch Angst vor dem Tod hat, und es ist auch klar, dass sich durch diese Angst Religionen entwickelt haben.

    Die Wertevermittlung von Religionen ist aber relevanter, da die Angst vor dem Tod instrumentalisiert wird.

    Jesus, Mohammed, was auch immer, war totaler Unfug und sollte lediglich die Massen mobilisieren.

    Wenn jemand in die Hölle kommt, nur weil er nicht an die richtige Religion geglaubt hat, dann sollte doch jedem Menschen klar sein, dass das Ganze extremer Unfug ist.

    Natürlich ist mir klar, dass die Religionen einen gewissen Einfluss haben und viele Menschen geprägt haben, aber die Abrechnung wird wohl kaum durch Kirchenbesuche berechnet.

  18. #28 boanerges (21. Mär 2009 19:37)
    Was ist bei Dir falsch gelaufen, Du entblätterst Dich gerade und am Schluß?

  19. @ #23 Mistkerl:

    Ein Atheist könnte nach dem irdischen Leben eventuell positiv überrascht sein, während ein strenggläubiger Moslem vielleicht eine böse Überraschung erleben wird…

    Eben! Meine Ansprüche an einen „lieben Gott“, allmächtigen Schöpfer, der alles ins Leben gerufen hat, sind nämlich ziemlich hoch!

  20. #1 Ruhri (21. Mär 2009 19:00)

    Ich bin Agnostiker. In meinem Testament steht: “Keinerlei lebensverlängernden Maßnahmen.”

    Das dürfte sich als sinnlose Maßnahme erweisen, da die Testamentseröffnung gemeinhin erst erfolgt, wenn lebensverlängernde Maßnahmen – wozu übrigens auch die Entfernung eines entzündeten Blinddarms zählt – ohnehin nicht mehr greifen.

  21. #28 boanerges (21. Mär 2009 19:37)
    Genau sowas, erzählen auch Imame, nur mit Allah…

  22. Was soll eine Studie aus dem Land der Kreationisten schon wert sein.
    Ich schätze, Atheisten haben einfach nicht so die Hose voll vorm Sterben, weil sie nicht an einen Gott glauben, der ab und zu trotz seiner unendlichen Liebe zu seinen Geschöpfen vielleicht dann doch so ungnädig ist, eines seiner Kindlein in der Hölle braten zu lassen.

  23. @18 baden44
    Nun ich denke einem Selbstmord Attentat geht immer eine Gehirnwäsche voraus.
    Das andauernde wiederholen einzelner Koranverse über mehrere Wochen oder Monate hat tatsächlich eine Entleerung des Verstandes zur Folge. Mir ist auch aufgefallen das der Islam jede Form der Kreativität unterdrückt. Einige gehen selbst so weit das sie die Musik als Teufelswerk ansehen. Da kann man wirklich sagen, das Leben ist ein Heidenspass, für Musels ist es nichts.

  24. … weil sie an einen Sinn und die Heiligkeit des Lebens glauben und sich verpflichtet fühlen, dieses Geschenk zu bewahren.

    Geschenke – zumal unverlangte – bewahre ich nur so lange auf, wie sie mir die vom Schenker beabsichtigte Freude bereiten. Das dürfte auch im Sinne eines aufrichtigen, freundschaftlichen Schenkers sein.

    Vielleicht spielt bei den „Hochreligiösen“, von denen im verlinkten Artikel die Rede ist, eher das religiöse Tötungs- und Selbsttötungsverbot eine Rolle sowie die Anschauung, das jegliches Leiden von Gott auferlegt ist und die Seele reinigt.

  25. #29 Der Gotteswahn (21. Mär 2009 19:46)
    Du weisst doch selbst, bei einem Moslem gibt es nur eine Möglichkeit, diese Sicherheit zu haben, in das „Paradies“ zu kommen.

    Das ist anders bei einem Christen…
    Ist immer gut auch mal den Koran zu lesen und das Neue Testament!

  26. An #3 Don.Martin1 (21. Mär 2009 19:02)
    … Oha, hier wird´s wieder richtig Kloppe geben!…

    Wo es richtig Kloppe gibt, dann bin ich mitten unter Euch!

    Mir ist ein Atheist, der da sagt: es gibt keinen Gott, viel lieber als ein Agnostiker, der da sagt: ich weiß es nicht!

    Ein Agnostiker steht mit einem Bein bei den Atheisten, das andere aber setzt er vorsichtshalber in Richtung Glaube.

    Doch für uns Christen hat sowohl die Geburt als auch der Tod einen tiefen Sinn.

    Die Bibel gibt uns Antwort auf die Frage, wer wir sind.

    Wir sind geistige Wesen auf menschlichen Reise.

    Wir kommen aus der Ewigkeit und nach dem Tod gehen wir in die Ewigkeit.

    Für den Atheisten bedeutet der Tod soviel, wie das Ausziehen des Fernseher-Steckers aus der Strom-Dose: das Bild ist weg!

    Mit dem Dritten sieht man besser!

  27. #18 baden44 (21. Mär 2009 19:10)
    Du bist so ein richtiger Menschenversteher oder? Geh doch nach Afrika, da lieben sie Menschenversteher wie Dich, oder alternativ nach Afghanistan! Geh mit Gott! Viel Spass! Und nimm boanerges mit….

  28. #42 elohi_23 (21. Mär 2009 20:22)
    Es ist Sonnabend oder Samstag, lass uns unsern Spass!
    Mit den Dritten beißt man besser!
    Nich böse sein, is Wochenende!

  29. An #42 Don.Martin1 (21. Mär 2009 20:29)
    … Es ist Sonnabend oder Samstag, lass uns unsern Spass!
    Mit den Dritten beißt man besser …!

    Leider kann ich es nicht bestätigen. Ich benutze noch meine Zweite Reihe!

    … Nicht böse sein, ist Wochenende! …

    Ich bin total entspannt. Trinke gerade Chantre und was trinkst DU?.

  30. #23 Mistkerl : “ …während ein strenggläubiger Moslem vielleicht eine böse Überraschung erleben wird…“

    Das stelle ich mir auch als Agnostiker gerne mal vor: ein Moslem lechzt schon nach seinen Jungfrauen, dann erscheint …. au weia, nicht Allah … JESUS steht da und sagt: „Ich habe es euch angekündigt: der Antichrist wird kommen – und ihr hättet ihn erkennen können!

    Vielleicht setzt er noch hinzu: „Es wäre auch nicht schwer gewesen, angesichts dieser teuflischen Unmenschlichkeiten, die er verbreitet hat…“

    #41 elohi_23: „Ein Agnostiker steht mit einem Bein bei den Atheisten, das andere aber setzt er vorsichtshalber in Richtung Glaube.“

    Nein, ein Agnostiker anerkennt lediglich die Begrenztheit der menschlichen Erkenntnisfähigkeit.
    Ein Atheist hingegen behauptet zu WISSEN, was nach Meinung des Agnostikers nicht gewußt werden kann.
    Aber je nach Richtung bestreiten auch Agnostiker etwas, z.B. dass jemand wissen kann, dass Gott existiert.

    Ich neige besonders der Richtung des Agnostizismus zu, der ungeachtet der offenen Frage, ob ein Gott existiert, nachdrücklich die ERKENNBARKEIT dieses Gottes -insbesondere seines Willens- bestreitet.
    Und schaut man sich die Menschheitsgeschichte an, sollte das eigentlich außer Frage stehen.

  31. @39 Wahnfried

    Was soll eine Studie aus dem Land der Kreationisten schon wert sein.

    Welches Land ist den „Das Land der Kreationisten“? würde mich brennend interessieren. Oder meinst du damit etwa die USA, wo eben auch kritische Stimmen zu Wort kommen dürfen?

  32. „Wie lebenswert wäre das Ewige Leben?“ von Esther Vilar beantwortet vielleicht die Fragen all derjenigen, die gewisse Zweifel am Sinn ewigen Harfenspiels auf Wolke sieben im Abglanz unseres Herrgottes hegen.

  33. #46 elohi_23 (21. Mär 2009 20:37)
    Krombacher…. ob das politisch korrekt ist, ist mir egal, es schmeckt mir gut.

  34. #48 Thomas A.

    Also wenn nachweislich die Mehrheit der Amerikaner die Genesis als historisch wahr erachtet, darf man doch wohl an der Objektivität einer solchen Studie zweifeln. Und Amerika schätze ich u.a. dafür, Wissenschaftler wie Richard Feynmann hervorgebracht zu haben, der stets so kritisch und vorurteilsfrei, wie es für jedermann das Maß sein müsste.

  35. #27 Der Gotteswahn spottet:

    „geprägt hat? Arme Christen!“
    ——————————————–
    Das hörte und las ich kürzlich bei PI, da hieß seitens der Linksexremisten plakativ:
    Ihr armen Deutschen

    Der eine verspottet die Christen ob ihres Glaubens,
    Der andere Die Deutschen ihrer Islamkritik.

    Wohin willst Du Gotteswahnsinniger
    Halt inne und dich zurück, kann das schwerfallen ?
    ============================================
    Ich gehöre keiner Konfession an, lebe aber als Christ ohne tägliches Gebet.

  36. #46 elohi_23 (21. Mär 2009 20:37)
    Außerdem sind wir OT und der Spruch“Mit den Dritten, beißt man besser“ paßt wie die Faust auf´s Auge, in diesem Thread, oder?

  37. #47 Micha (21. Mär 2009 20:40)

    #41 elohi_23: “Ein Agnostiker steht mit einem Bein bei den Atheisten, das andere aber setzt er vorsichtshalber in Richtung Glaube.”

    Nein, ein Agnostiker anerkennt lediglich die Begrenztheit der menschlichen Erkenntnisfähigkeit.
    Ein Atheist hingegen behauptet zu WISSEN, was nach Meinung des Agnostikers nicht gewußt werden kann.

    Ein Religiöser glaubt zu wissen (wobei für ihn ganz fest glauben soviel wert ist wie wissen), dass es (einen) Gott gibt.

    Ein Atheist glaubt zu wissen, dass es keinen Gott gibt.

    Ergo: Beide – Religiöse wie Atheisten – sind Gläubige (auch wenn der Atheist das vehement bestreiten würde).

    Ein Agnostiker hingegen weiß, dass kein Mensch wissen kann, ob es einen Gott gibt, weil sich weder die Existenz noch die Nichtexistenz eines Gottes sich mit den heutigen Mitteln menschichen Erkenntnisgewinns beweisen lässt.

    Ergo: Der Agnostiker ist ein Wissender.

  38. #5 Israel_Hands (21. Mär 2009 21:04)
    Zwischen den Blinden, ist der Einäugige König…

  39. Manche hier sind wie Zwitter, die wissen nicht wohin sie gehören und fangen an zu spinnen.

  40. Israel_Hands (21. Mär 2009 21:04)

    Hübsch fpormuliert. Und jetzt diskutieren wir noch darüber, wieviele Engel auf einer Nadelspitze Platz haben.

    Mit dem Glauben ist es wie mit der Rauschgiftsucht: Die Rauschgiftsüchtigen brauchen das Zeug, und den Nicht-Süchtigen ist das völlig wurscht.

  41. An #47 Micha (21. Mär 2009 20:40)

    … Nein, ein Agnostiker anerkennt lediglich die Begrenztheit der menschlichen Erkenntnisfähigkeit …

    Das tun die Christen auch. Zum Teil wissen wir, zum Teil glauben wir. Dann sind wir Cousins! Toll!

    … Ein Atheist hingegen behauptet zu WISSEN, was nach Meinung des Agnostikers nicht gewußt werden kann …

    Die Atheisten sind definitiv die Schlimmsten, sage ich DIR! Aber das muss unser Geheimnis bleiben sonst werden uns die Atheisten richtig in die Dresche nehmen. Mir macht das nichts aus, aber die Agnostiker (bitte nicht böse sein) scheinen mir eher milde Zeitgenossen zu sein!

    … Aber je nach Richtung bestreiten auch Agnostiker etwas, z.B. dass jemand wissen kann, dass Gott existiert …

    Mit diesem Statement hast DU vielleicht sogar Recht. Die Wahrscheinlichkeit dass es den Gott gibt ist genauso groß, dass es ihn nicht gibt! Also 50:50! Aber denkt an den Urknall!

    … Ich neige besonders der Richtung des Agnostizismus zu, der ungeachtet der offenen Frage, ob ein Gott existiert, nachdrücklich die ERKENNBARKEIT dieses Gottes -insbesondere seines Willens- bestreitet …

    Das Problem hierbei ist, wie man den Begriff Gott definiert. Denn bei de Juden hat das Wort Gott verschiedene Bedeutungen. Eine davon: „Das allerhöchste Gut“ – ist ein immaterialer Begriff! Das Wesen, das den Juden erschien, sagte: „Ich bin dein Gott!“.
    Nicht deine Weib, Ziege, Gold, Silber etc. sollen dir das allerhöchste Gut sein!

    Das Wesen sagte zu Moses:
    „Ich bin der Ewige!“
    „Mein Wort ist Geist“.

    Frage einen Juden, was er unter dem Begriff Geist versteht?

    … Und schaut man sich die Menschheitsgeschichte an, sollte das eigentlich außer Frage stehen …

    Hast damit diese Aussage gemeint:
    Da es das Böse und das Leid gibt, kann es keinen liebenden Gott geben?

    Ich gebe DIR zum Nachdenken zwei Antworten:

    1. Gott will entweder das Übel abschaffen, aber er kann nicht –
    dann ist er ohnmächtig und nicht Gott,
    oder er kann es und will es nicht –
    dann ist er böse, im Grunde ist er dann ein Teufel,
    oder er will weder noch kann er es –
    was auf beide Folgerungen zugleich hinausläuft,
    oder er will und kann es – woher dann das Böse?
    Epikur, Philosoph

    2. Die Tatsache, dass es Leiden gibt,
    stellt die größte Herausforderung an den christlichen Glauben dar:
    Das war schon immer so.
    Die Verteilung und das Ausmaß scheinen völlig willkürlich und daher ungerecht.
    Empfindsame Geister fragen, ob sich dieser Umstand überhaupt mit der Liebe und Gerechtigkeit Gottes vereinbaren lässt.
    John Stott, Theologe.

  42. #10 FreeSpeech (21. Mär 2009 21:17)
    Wieviel Kamele gehen durch ein Nadelöhr?
    Oder jetzt:
    Wieviel geht auf eine Kuhhaut?
    Fragen über Fragen!

  43. An #54 Don.Martin1 (21. Mär 2009 20:58)
    … Außerdem sind wir OT und der Spruch”Mit den Dritten, beißt man besser” paßt wie die Faust auf´s Auge, in diesem Thread, oder? …

    Je nachdem, wie alt DU bist.
    Gehst DU schon auf die 70 zu?

  44. Die Wahrscheinlichkeit dass es den Gott gibt ist genauso groß, dass es ihn nicht gibt! Also 50:50!

    Das ist definitiv falsch. Die Wahrscheinlichkeit muss sich der Gott mit etwa 1000 anderen Göttern teilen.

  45. Leute gibt’s die haben einen Lebens-Wahlspruch:

    „Lieber ein Narr sein auf
    eigne Faust als ein Weiser
    nach fremdem Gutdünken“
    (Friedrich Nietzsche)
    ———————————————–
    Ein ehrlicher Mensch zu sein: das ist die erste Eigenschaft, die die Gemüter vereinigt und ohne die kein vertrauter Umgang möglich ist.
    Der alte Fritz (Fiete)

    Der Alte kannte Nietzsche’s Bewustseinspaltung nicht.
    #############################################

  46. An #63 FreeSpeech (21. Mär 2009 21:24)
    … Ich verweise auf den Post gleich vor deinem. Atheisten interessiert die Droge einfach nicht …

    Ich hasse auch die Drogen. Danach tut mein Kopf immer weh!

  47. Leben ist ja eine sehr feine Sache, aber nicht um jeden Preis !

    Ich wünsche keinem der so sehr überzeugten Christen selber, oder einem nahen Angehörigen eine Krankheit, Sichtum, die oben genannten Massnahmen erforderlich machen.

    DANN sprechen wir uns wieder !

    Wie man sich denken kann…gehöre ich nicht zur Glaubensfraktion.

    Da ich weder an Himmel noch an Hölle glaube, sehe ich meinem Ende sehr gelassen entgegen.

    Ich gehe noch einen Schritt weiter. Es ist mein Leben, und darum ist es auch meine Entscheidung, ob und wann ich meinem Leben ein Ende setze, bevor ich obige Qualen auf mich nehme.

    Wer hier nun freier ist, lasse ich dahin gestellt.

  48. @ Plebiszit:
    Ok, aber nur weil ich jemanden zitiere, heisse ich nicht gleich die angebliche Bewußtseinsspaltung dieser Person gut.
    Aber im Grunde hast du schon recht, das Zitat kann mißverstanden werden. Die Betonung für mich liegt bei dem Spruch in der Kritik an den „Weisen“ und ihren „fremdem Gutdünken“.

  49. Bei all dem Christenbashing der Alt68er-Atheisten hier fällt einem grinsend dann doch ein: „Oh mein Gott“ 😉

  50. Ich schenke mir noch ein Glas Sauvignon ein und höre noch ein wenig 3Sat.
    Gott schütze Deutschland und meine aufrichtigen Landsleute.
    saludas

  51. #13 elohi_23 (21. Mär 2009 21:23)
    37
    Ich mag Deine spritzige Art, bring Leben in die Bude!
    Deine Auffassungen teile ich nicht. Aber ich mag Deine Art!

  52. An #62 Don.Martin1 (21. Mär 2009 21:23) #10 FreeSpeech (21. Mär 2009 21:17)
    … Wieviel Kamele gehen durch ein Nadelöhr? …

    Weißt DU was Jesus mit dem Nadelohr gemeint hat?

    Hinweis:
    Das hat mit dem Zoll in Jarusalem zu tun!

  53. #64 FreeSpeech (21. Mär 2009 21:26)

    #61 elohi_23 (21. Mär 2009 21:18):
    „Die Wahrscheinlichkeit dass es den Gott gibt ist genauso groß, dass es ihn nicht gibt! Also 50:50!“

    Das ist definitiv falsch. Die Wahrscheinlichkeit muss sich der Gott mit etwa 1000 anderen Göttern teilen.

    Mit Wahrscheinlichkeitsrechnung kommt man der Frage schwerlich bei.

    Davon abgesehen: Die Wahrscheinlichkeit, dass es DEN Gott gibt, ist gleich Null.

    Keine menschliche Gottesvorstellung genügt höheren philosophischen Ansprüchen. Über Allah brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren. Aber auch der christliche Gott – soweit er halbwegs traditionellen christlichen Vorstellungen entspricht – ist nur eine menschliche Projektion, eine Art Mensch mit absoluter Macht, ein kosmischer Übermensch. Leider sind nach christlich-fundamentalistischen Vorstellungen nicht nur Intellekt und Macht dieses kosmischen Übermenschen ins Unermessliche gesteigert, sondern auch typisch menschliche Charakterfehler. Anders ist nicht zu erklären, dass dieser Gott so grenzenlos eitel und dazu so unendlich rachsüchtig und ungerecht ist, dass er Menschen, die nicht an ihn glauben, zur ewigen (!!!!!) Verdammnis verurteilt.
    Ein solcher Gott (den der von mir nicht übermäßig geschätzte Eugen Drewermann zu Recht mit einem Mafiapaten verglichen hat) wäre der Gottes-Beweis für die These, dass Macht korrumpiert und absolute Macht absolut korrumpiert.
    Nach christlichen Maßstäben wären 98% aller Menschen, die ich kenne, einem solchen Gott moralisch überlegen.
    Ein Agnostiker weiß zwar nicht, OB es eine Art von Gott gibt. Aber DASS es kein solcher Gott sein kann, das weiß der Agnostiker.
    Weshalb er es auch nicht nötig hat, sich „zur Sicherheit“ mit einem Bein ins Spielfeld der Gläubigen zu stellen (@ #43, elohi_23).

  54. #24 elohi_23 (21. Mär 2009 21:50)
    Nein,
    ich habe auch kein Problem, mir sofort und umfassend, diese wirklich wichtige Information anzuhöhren. Eine Bitte, fass Dich kurz!!!

  55. #24 elohi_23 (21. Mär 2009 21:50)
    Und wenn Du grad bei bist, erklär uns die Kuhhaut!!
    Bitte,bitte,bitte!

  56. An #74 Israel_Hands (21. Mär 2009 21:54)

    … Die Wahrscheinlichkeit, dass es DEN Gott gibt, ist gleich Null …

    Das ist eine Hypothese, die beweist, dass diese Aussage auf wackligen Füßen steht.

    Bleiben wir dann also in einer Sackgasse gefangen?

    Oder können wir das Problem mit dem Lagerbestand eines Versorgungslagers vergleichen?

    Was ist gesünder Butter oder Margarine?
    Ein Händler, der meint, zu viel Butter am Lager zu haben, stellt Professoren ein, die dann behaupten: die Butter wäre gesünder als Margarine.

    Nachdem er aber die Butter am Markt erfolgreich veräußert hatte, stellt er fest, dass er noch ganze Menge Margarine am Lager hat. Er stellt Professoren ein, die dann behaupten: die Margarine wäre gesünder als Butter.

    Und das Spiel fängt von vorne an.

    Was verkauft sich besser?

    Und wo ist der Glaubensprung bzw. Wissensbeweis?

  57. @Eloah.
    #28 elohi_23
    So finde ich DICH, also frag nicht fragen, die jeder beantworten kann, wenn er will!!!
    Ich mag Dich trotzdem noch!!!!

  58. An #76 Don.Martin1 (21. Mär 2009 21:59)
    #24 elohi_23 (21. Mär 2009 21:50)

    … Nein, ich habe auch kein Problem, mir sofort und umfassend, diese wirklich wichtige Information anzuhöhren. Eine Bitte, fass Dich kurz!!! …

    Kurz: Bequemlichkeit und Faulheit kosten Geld.

    Und Du bist ein fauler Sack!

    Weiterhin teile ich DIR mit, dass ich von DIR maßlos enttäuscht bin.

    DU hast versprochen, dass es hier heute Kloppe gibt.

    Und was höre ich von DIR?

    Bitte, bitte.

    Wie soll daraus ein richtiger Vulkanausbruch geben!

    Wieso behauptest DU nicht, Papst wäre ein Schwul oder er hat eine Frau vergewaltigt?

    (Ironie off)

  59. An #77 Don.Martin1 (21. Mär 2009 22:07)
    #24 elohi_23 (21. Mär 2009 21:50)
    … Und wenn Du grad bei bist, erklär uns die Kuhhaut!! Bitte,bitte,bitte! …

    Es tut mit leid, aber davon habe ich keine Ahnung.
    Dafür sind die Inder zuständig.
    Siehe in Wikipedia unter: Heilige Kuh.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Kuh

  60. #30 elohi_23 (21. Mär 2009 22:35)
    OK, was soll ich noch zu einer klaren Kampfansage sagen? Seit 5:45Uhr wird zurückgeschossen? Nun gut, wenn es Dein Wunsch ist………………

  61. Das Nichts nach dem Tod -oder wie auch immer- ist eine physikalische Unmöglichkeit!
    Dieses „bewusste“ Leben kann nur ein weiteres Leben erzeugen, wie wir zuvor auch in einer anderen Form gelebt haben. Denn die Atome, aus denen unsere Körper bestehen, existieren seit dem Urknall -seit Anbeginn der Zeit also. Und dasselbe gilt auch für den menschlichen Geist – die Energie (e=mc²)!

  62. #31 elohi_23 (21. Mär 2009 22:39)
    Weil Du ein Suppenhuhn bist! Ich bring Dich nicht auf den Mars, aber ich nehme vor Dir und Deinen Äußerungen Acht! Fertig

  63. An #76 Don.Martin1 (21. Mär 2009 21:59) #24 elohi_23 (21. Mär 2009 21:50)
    … Nein,
    ich habe auch kein Problem, mir sofort und umfassend, diese wirklich wichtige Information anzuhöhren. Eine Bitte, fass Dich kurz!!! …

    Ich mag DICH auch. Deshalb liefere ich DIR die Antwort:

    Weißt DU was Jesus mit dem Nadelohr gemeint hat?

    Wenn Jesus vom Nadelöhr spricht, dann spricht er mit aller Wahrscheinlichkeit von einem Stadttor in Jerusalem. Zur Zeit Jesu waren alle Städte mit Mauern umgeben, die mit einigen Toren versehen waren. Diese wurden allerdings aus Sicherheitsgründen nachts verrammelt und verriegelt, damit keine feindlichen Truppen eindringen konnten. Wer also bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht rechtzeitig die Stadt erreicht hatte, musste draußen übernachten.

    In Jerusalem aber gab es eine kleine Tür, die immer geöffnet war. Tag und Nacht. Sie war allerdings so eng und niedrig, dass dort keine Angreifer mit Rüstung und Waffen eindringen konnten, sondern nur einzelne Personen und das auch noch gebückt. Und dieser Eingang hieß im Volksmund damals „Nadelöhr“.

    P.S.
    Ich habe da einen leisen Verdacht, dass die Franzosen dem Chantre was beimischen.
    Nach 2 Flaschen kann ich nicht so richtig denken.

  64. #5 boanerges (21. Mär 2009 19:04)

    Christen sollten nicht um ihr Leben kämpfen, sondern um das der anderen.

    Wenn Christen NICHT um ihr Leben kämpfen, werden sie es verlieren und können dann zwangsläufig auch nicht für das Leben Anderer kämpfen.

  65. An #82 Don.Martin1 (21. Mär 2009 22:48)
    #30 elohi_23 (21. Mär 2009 22:35)

    .. OK, was soll ich noch zu einer klaren Kampfansage sagen? Seit 5:45Uhr wird zurückgeschossen? Nun gut, wenn es Dein Wunsch ist …

    Also ich will DIR nicht all zu nahe treten, aber 5:45Uhr und wird zurückgeschossen sind definitiv Autobahn!

    P.S.
    Vielleicht wird’s aus dem dreckigem Dutzend doch eine schlagkräftige Truppe werden, von der de Feind nur so erblassen wir.

  66. #30 elohi_23 (21. Mär 2009 22:35)
    Hast Du einen Knall?
    Nee, ich erwarte nichts mehr, daß Du den Blog als Kriegerin erobern willst, ich wünsch Dir viel Spass

  67. DonMartin1,

    du schreibst hier so eine Gequirlte scheiße ,schon über 1000 Posts hinweg.
    Wenn man deinen Account löschen würde ,dann würde ich mich dafür sogar Jesus nennen.
    Du ziehst fast im alleingang das gesammte Niveau auf P.I. runter also SCHREIB HIER NICHT MEHR ALS 2 POSTs PRO THEMA WENN DU SO DUMM BIST!

    mfg

  68. An #77 Don.Martin1

    Hast DU DIR diese Seite angeschaut?
    Heilige Kuh auf den Straßen von Delhi
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Kuh

    Was meinst DU, wer wen führt?
    a)die Auserwählte den Lover? Oder
    b)der Lover die Auserwählte?

    Machen sie mit oder ohne Kondome?

    Wenn ich den leisen Vorschlag machen dürfte, dann würde ich in diesem Fall dem Benedikt widersprechen und der Nutzung der Kondome den Vorrang geben.

    Es liegt nicht daran, dass ich der Kuhn die Wonne nicht wünsche würde, es liegt eher an dem Bräutigam.

  69. An #77 Don.Martin1

    Und die Grünen behaupten, sie hätten den Umweltschutz entdeckt.

    Da drüber können die Inder nur so lachen oder?

  70. – Nütze das Leben, denn im Totenreich kannst du nichts mehr machen (Kohelet 9,7-10)
    – Sei nicht zu fromm, und übertreib es nicht mit deiner Weisheit! (Kohelet 7,16)

  71. #4 Admiral Leto (21. Mär 2009 19:03)

    Johannes 14,19: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.
    ————————–

    Dem Johannes seine Spüche hab ich zum ersten Mal vor 2 Tagen gehört. (und verstanden).
    War auch nicht schwehr so wie die den breitgeklopft haben-:)

    http://www.youtube.com/watch?v=qrZB7BkoFbY&NR=1

    Oh Gott was würd ich geben die Jungs in Kreuzberg zu sehen.

  72. #25 Israel_Hands (21. Mär 2009 21:54)

    Davon abgesehen: Die Wahrscheinlichkeit, dass es DEN Gott gibt, ist gleich Null.
    ___________________________________

    Den Gott den es nicht gibt, den Du aber so trefflich zu beschreiben weißt, ist der ein Schwarzer? weißer? Roter-Grün-ML?

    Du machst es Dir leicht. Du bastelst Dir einen Was auch immer zurecht und lehnst Ihn dann verächtlich ab. Die black power Jungs machen es doch glasklar. The „comforter“ will com as a „spirit“ in your hart. Das hat der langharige Hippie-Jud damals gesagt. Kein Mohaaaamet, kein Prophet, kein Diktator. Nur Du und Dein Herz im Ringkampf.

    Damit kannst jetzt weiterbasteln.

  73. Äh, das verstehe wer will.
    Sollten wir nicht alle als Menschen gleich funktionieren und – soweit wir jung und spritzig sind – das Leben lieben, erst im Alter “lebensmüde” werden und den Tod nicht als Gegner sehen, sondern erher als Übergang?
    Vorsicht vor zu schnellen Sprüchen.
    Ihr seid alle nicht weise und alt genug, als daß es da nicht noch Überraschungen geben kann.

    @ (#28) Mekkakopp (21. Mär 2009 19:33)

    Der Tod ist der Feind des Lebens. Es gibt Menschen die den Tod lieben. Der Hamas-Abgeordnete Fathi Hammad spricht stolz über die Todesindustrie der Gruppe, die Frauen, Kinder als menschliche Schutzschilde miteinbezieht:

    Fathi Hammad: [Die Feinde Allahs] wissen nicht, dass das palästinensische Volk seine [Methoden] für den Tod und die Todesbereitschaft entwickelt hat. Für das palästinensische Volk ist der Tod eine Industrie geworden, in der die Frauen sich auszeichnen wie alle Menschen, die in diesem Land leben. Die alten Menschen zeichnen sich aus, wie auch die Mujahideen und die Kinder. Deshalb haben sie menschliche Schutzschilde gebildet aus Frauen, Kindern, den Alten und den Mujahideen, um die zionistische Bombenmaschinerie herauszufordern.
    Es ist so, als wenn sie dem zionistischen Feind sagten: “Wir wünschen uns den Tod so wie ihr euch das Leben.

    http://honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=BS2708&Category=bs&Subcategory=0

    Wir Christen lieben das Leben, denn Jesus Christus ist das Lebe:

    Jesus spricht zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich„ (Johannes 14, Vers 6).

    Wie jeder Mensch durch Umkehr und Buße dieses ewige Leben bei Gott in Empfang nehmen kann, das kann man hier nachlesen:

    [….]Der Mensch kann ein Verhältnis von Gemeinschaft mit mir herstellen wenn er seine Sünden eingesteht und anerkennt, dass diese durch meinem Opfer auf dem Kreuz bezahlt wurden. An diesem Punkt gelangt, gehe ich im Gläubigen wohnen und errichte in ihm den wahren Frieden5. Mein Geist aufersteht seinen, und der auferstandene Geist wird nie wieder sterben können6.
    Genauso geschah es auch in deinem Leben, als du eines Tages vor mir im Gebet kamst, deine Sünden erkanntest und gehasst hast. Du hast eingesehen, dass mein Opfer für deine Sünden bezahlt hat7 damit du Zugang an meiner Gegenwart haben konntest. Du hast geglaubt, dass ich dich im letzten Tag auferstehen werde8.
    Wenn ich nicht für dich, an deiner Stelle, gestorben und auferstanden wäre, müsstest du für deine Sünden selbst sterben9.
    Ich kann niemand erretten der schuldig ist10und nicht errettet werden möchte. Ich kann den Willen von niemand verletzten.
    Betrachte jedoch, dass meine Gerechtigkeit anders ist als die der Menschen11. Vor mir sind alle Menschen schuldig ihrer eigenen Taten, Gedanken und Wünsche12.
    Die Gerechtigkeit drängt ein Urteil auf für denjenigen, die sich mit der Sünde verschmutzt. Ich kann den Schuldigen auf keiner Art erretten, denn ansonsten müsste ich es auch mit Satan tun. Ich bin getrennt von der Sünde, hasse das Böse und kann Nichts mit der Sünde zu tun haben
    13.
    Heute ist es dir nur möglich mit mir zu sprechen weil ich mein Blut vor zweitausend Jahren vergossen habe. Dieses Blut hat deine vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Sünden weggewaschen.
    Dies ist der wahre Sieg über den Tod14, dies ist die Auferstehung15. Der wahre Sieg für den Menschen ist es zu wissen, dass einmal von mir errettet, kann ihm der Tod nichts mehr anhaben 16″.

    http://www.italomusica.de/bibel/template/9_der_tod.html

    Ich wünsche eine gute Nacht.

    Paulchen

  74. Ist doch logisch:
    Ein Mohamedaner lebt wie Mohaaamet,
    Ein Christ lebt wie Jesus Christus. Such Dir aus we Dir sympatischer ist. Als Mohaaamedaner darfst im Rauben, morden, lügen, wie „er“ und dich dabei als Herrenmensch fühlen, als Christ stehen die Chancen gut das Du verfolgt und gekreuzigt wirst. In der halben Welt fließt dann Blut, hier in PI wenigstens nur Tinte. Wer braucht die dickeren Eier?
    Ich glaub ich hab schon den ganzen Koran Scheiß gelesen, Jetzt mach ich mich mal über die Bibel her. In der heutigen Zeit ist das Revolutionär und ich bin nun mal ein alter Revoluzer-:)
    Stellt Euch doch mal vor Ihr könnt an der Straßenecke mit 100 Dezibel gegen Islam hetzen und keiner kann Euch am Arsch gehen!….. Religionsfreiheit Herr Inspektor. Ich finde das geil.
    nochmal der Link:

    http://www.youtube.com/watch?v=qrZB7BkoFbY&NR=1

  75. #97 Capt. (22. Mär 2009 01:05)

    #25 Israel_Hands (21. Mär 2009 21:54)

    Du machst es Dir leicht. Du bastelst Dir einen Was auch immer zurecht und lehnst Ihn dann verächtlich ab.

    Ich bastele mir überhaupt keinen Wasauchimmer zurecht.

    Ich habe beispielhaft eine typische (altmodisch-fundamentalistische) Gottesvorstellung an- und ad absurdum geführt.

    Andere Gottesvorstellungen, auch „liberalere“ oder freundlichere, sind genauso albern, weil die Vorlage für alle Gottesbilder immer menschlich ist. Wie Du sagst: für die Hippies ist ER ein Hippie, für die Schwarzen ein Schwarzer, für die Frauen eine Frau, für die Umweltschützer ein Biogärtner … Egal, wie die Gottesvorstellung jeweils aussieht, Gott hat immer menschlich-allzumenschliche Eigenschaften, die seine Anhänger von sich selbst auf IHN projizieren, mal liebe Eigenschaften, mal böse, oft beides.

    „Der Mensch schuf Gott nach seinem Bild“ (Ludwig Feuerbach)

    Sollte es einen Gott geben, steht eines fest: Er/Sie/Es ist so weit über menschliche Empfindungen und Eitelkeiten erhaben, dass es ihm völlig gleichgültig ist, ob Menschen an ihn/sie/es glauben oder ihn/sie/es anbeten oder nicht.
    Deshalb haben Gläubige (und nur darauf wollte ich letztlich hinaus) selbst im Falle der Existenz (eines) Gottes keinerlei Paradiesvorsprung gegenüber Atheisten oder Agnostikern.

  76. #98 Paulchen
    Deine Bibelzitate unterscheiden sich kaum vom dem was im Koran steht. Dort gibt es auch einige , die man als sehr menschlich ansehen kann.
    Gottesanbeter unterscheiden sich nicht wesentlich.
    Alle glauben sie wären im Besitz der allseligmachenden Weisheit.Das dumme ist nur welche Religion hat recht? Warum gibt es so viele, wenn es nur einen Gott gibt?
    Weil alle Schwachsinn sind, die vor langer Zeit von Leuten niedergelegt wurden, die zur damaligen Zeit nicht erklärbare Naturphänomenen benutzt haben , um ihre Macht zu installieren.
    Das Religionen im 21. J. überhaupt noch eine Rolle spielen zeugt von der unsäglichen Dummheit der Menschen.

  77. Es gab da mal einen Gott. Der schwebte irgendwo im Nichts.
    Da es ihm langweilig wurde schuf er das Universum mit sagen wir einmal Billiarden von Sternen und Planeten. Darunter auch die Erde, die in diesem Universum weniger als ein Atom ist. Darauf entstanden (oder wurden erschufen) die Menschen. Also die Miniatömchen.
    Diese Miniatömchen interessierten ihn so stark, daß er fortan das übrige Universum außer acht ließ und sich nur noch um die Miniatömchen kümmerte. Besonders wichtig war es es für ihn , daß diese ihn anbeteten und Sonntags in die Kirche oder ersatzweise an anderen Wochentagen in sogenannte Gotteshäuser gingen.
    Variante 2.
    Jeder Planet dieses Universum hat einen eigenen Gott, der wie ein unsichtbarer Sputnik um diesen kreist und sich um die Belange seines Planten kümmert.
    Ende der Märchenstunde.

  78. #50 Israel_Hands (22. Mär 2009 02:21)

    Du hast natürlich recht, wenn Du als Mensch ein gutes un aufrichtiges Leben führst, egal welchen Klub Du angehörst; (Gilt auch für gute Musels), dann lebst Du auch so wie Christus gelebt hat, Der Typ war super und hatte vor niemanden Schiß, lies sich nicht verbiegen bis zur letzten Konsequenz.
    Das Paradies ist vielleicht nix anderes als der letzte Funken Leben vor dem Nichts und da will ich mit mir im Reinen sein und nicht draufkommen das Ich ein Scheißkerl war.
    Ich bin Techniker, bei mir muss alles logisch sein. Als geborener Katholik war ich mein Leben lang im klinch mit der Kirche und habe nie geschnallt das Christentum sich lediglich auf Christus bezieht und Er das Beispiel ist dem wir folgen sollten.
    Das ist leichter gesagt als getan aber man sollte es versuchen.

    Gott ist eine Gleichung. Es Gibt das Böse, DAS weiß ich, ergo muss es das Gute geben und bei uns heißt das halt „Der Lieber Gott.“

    Ich binn villeicht kein guter Christ aber in meinem Umfeld ist die Kirche ein Fundament das mir niemand unterm Arsch wegziehen kann. Guckst Du….. in Jedem aber auch schon in jedem Dorf steht eine Kirche die immer noch respektiert wird…. NOCH….. Ich mach die zu meinem Panzer, Die Glocken zur Hupe,
    den Weihrauch zum Tränengas und überrolle die einfach.

  79. Hmmm…müsste es nicht eigentlich umgekehrt sein? Müssten es nicht die ach so materiellen Atheisten sein, die sich verzweifelt an das letzte bißchen Hoffnung und den letzten Lebensfunken klammern? Fragt sich doch, wer da Angst vorm Tod hat. Naja, aber wir Atheisten glauben ja auch nicht an die Hölle. :p

    #55 Israel_Hands (21. Mär 2009 21:04)

    Ein Atheist glaubt zu wissen, dass es keinen Gott gibt.

    Quark. Ein Atheist glaubt nicht an einen Gott. Atheismus ist die Abwesenheit vom Glauben. Nichts mehr. Genauso wenig wie jemand nicht an den Weihnachtsman oder die Zahnfee glaubt, glaubt der Atheist nicht an Götter/Gott.

    Ich liebe es ja immer wie die Theisten versuchen uns zu erzählen was wir (nicht) glauben. :rolleyes:

  80. An #103 Capt. (22. Mär 2009 03:02)

    Ich bin auch ein Katholik, aber das Fundament meines Glaubens ist nicht wie fälschlicherweise angenommen wird die Katholische Kirche. Das ist sie nicht.

    Das Fundament meines Glaubens ist Jesus und seine Lehre!

    Aber ich gehe gerne in die Kirche. Denn dort finde ich Ruhe für meine Seele (kein Handy, kein Stress). Außerdem mag ich Orgelmusik. In meiner Gemeinde ist die Akustik nicht so toll. Aus diesem Grund fahre ich gerne zu Kölner Dom, um die Werke von Bach und den anderen zu bewundern. Das lasse ich mir niemals nehmen.

    Ich bin davon überzeugt, dass das XXI Jahrhundert dem Christentum gehören wird.

    Wir sind nicht Götter und wir machen Fehlr, wie jeder Mensch. Aber wir haben einfach die besseren Lösungen für die Menschheit parat.

    Wenn das Böse kommt, wo rennen die Menschen hin?

    Bei welchen Einrichtungen haben Menschen Trost nachdem Amoklauf von Tim K. gesucht:

    a) Lenin-Mausoleum
    b) Darwin-Museum
    c) Kirche
    d) SPD-Zentrale
    e) Grünendemo
    f) NPD-Saufgelage
    g) Musikantenstadl
    h) Kirmesplatz
    i) Einkaufszentrum

    Crux stat, dum volvitur orbis!“.
    (Obwohl die Welt sich verändert, das Kreuz steht)

  81. @ elohi_23

    Leider alles ziemlich unsinnig von dir.

    Es geht nicht darum was Trost spendet, sonders was WAHR ist. Kann gut sein, dass Personen nach dem Amoklauf in der kath Kirche Trost gefunden haben. Sicher haben auch viele im islamischen Glauben Trost gefunden. Oder in Horoskopen. Oder in Geisterbeschwörung. Oder sonst einem verblendeten Hirngespinnst, um die Realität nicht wahrnehmen zu müssen.

    Atheismus heisst einfach nur die Abwesenheit vom Aberglauben an irgendeinen (oder mehrere) THEISTISCHE (d.h. sich einmischenende) Götter.

    Es kann nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden, dass keine Gottheit (en) existieren, selbst bekannte Atheisten wie Dawkins sagen das nicht. Das liegt daran, dass die Nichtexistenz von solchen Sachen (und erst recht extrem schwammigen und sich ständig ändernden Definitionen einer Gottheit) nicht bewiesen werden kann.

    Genauso wenig kann man mit absoluter Sicherheit sagen, dass es keine unsichtbaren Zwerge gibt, die für den Regen verantwortlich sind.

    Was man aber sagen kann, ist dass eine solche Existenz von unsichtbaren Zwergen extrem unwahrscheinlich ist, und es keine messbaren Hinweise gibt, dass diese existieren.

    Genauso verhält es sich mit dem Glauben an eine Gottheit, sei es Zeus, Amen-Ra, Jesus und seine Superfreunde, Allah, … .

    Und genau das sagen Atheisten. Es gibt einfach keine Hinweise für die arroganten Behauptungen der Krichen und Religionen, zu wissen was nach dem Tot passiert und uns vorschreiben zu wollen, wie wir zu leben haben. Egal ob es Trost spendet.

  82. An #104 ixolite (22. Mär 2009 09:22)
    … Quark. Ein Atheist glaubt nicht an einen Gott. Atheismus ist die Abwesenheit vom Glauben. Nichts mehr …

    Doch , doch. Da gibt es auch andere Aspekte des Atheismus.

    Der Atheismus ist den Menschen gegenüber schäbig, weil er auf snobistische Weise sagt, dass sich im Laufe der Geschichte immer neun von zehn Menschen in Bezug auf Gott geirrt und in ihrem tiefsten Inneren mit einer Lüge gelebt haben.

    Der Atheismus fertigt den Menschen auf billige Weise ab und raubt er dem Tod den Sinn. Und wenn der Tod keinen Sinn hat, wie kann dann letztlich das Leben Sinn haben?

    Der Atheismus entwertet alles, was er berührt – sehen Sie sich doch nur Folgen des Kommunismus an, der mächtigsten Form des Atheismus auf der Erde. Ich weiß wovon ich spreche. Ich wurde nämlich in Diaspora in einem kommunistischen Land geboren und gewisse Zeit dort gelebt.

    Und am Ende, wenn der Atheist stirbt und Gott begegnet statt dem Nichts, das er vorausgesagt hatte, wird er erkennen, dass der Atheismus eine billige Antwort war, weil er das Einzige ablehnt, was nicht billig ist –den unendlich wertvollen Gott.

  83. zu #107 elohi_23:

    „Der Atheismus ist den Menschen gegenüber schäbig, weil er auf snobistische Weise sagt, dass sich im Laufe der Geschichte immer neun von zehn Menschen in Bezug auf Gott geirrt und in ihrem tiefsten Inneren mit einer Lüge gelebt haben.“

    Nein, genau das sagt jeder Gläubige. Ein echter Katholik betet z.B. ja schließlich um „Errettung“ der Juden, weil er sicher „weiß“, dass alle Nichtkatholiken in der Hölle schmoren werden. So wie jeder Moslem im Koran nachlesen kann, was den Katholiken in der Hölle droht, usw.

    „Der Atheismus fertigt den Menschen auf billige Weise ab und raubt er dem Tod den Sinn. Und wenn der Tod keinen Sinn hat, wie kann dann letztlich das Leben Sinn haben?“

    Damit hätten sowohl Leben wie auch der Tod eines geliebten Haustieres -das sicher nicht gläubig ist- keinen Sinn?

    “ …den unendlich wertvollen Gott… “

    a) Ein einziges Gegenbeispiel und b) eine Leseempfehlung:
    zu a): Im Namen dieses „unendlich wertvollen Gottes“ sind 15 Millionen südamerikanische Indios grauenhaft verreckt. Hätte er da nicht ein wenig einschreiten müssen? Oder wieso sind 15 Millionen Massakrierte kein Argument?
    Das und hunderte anderer Beispiele findest du bei Karlheinz Deschner. Womit ich zu b) gekommen bin.

    Und wo wir hier so schön beim Thema sind, möchte ich zwei Gottesvorstellungen mit in die Diskussion einwerfen. Erstere stammt von Einstein, die zweite von H.M. Broder:

    1.
    „Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt.“

    2.
    “ In meiner Jugend war ich ein bekennender Atheist. Ich las Voltaire, Panizza, Spinoza, Bertrand Russell, Karlheinz Deschner … Später wurde ich Agnostiker, aus Gründen der Logik: Wenn man nicht beweisen kann, dass es Gott gibt, kann man auch nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt. Und heute, älter und reifer geworden, glaube ich an Gott. Ich bin überzeugt, dass es ihn gibt, mag er nun Christ, Jude, Muslim, Buddhist, Hindu, Zarathustraner, Mann, Frau oder ein Alien sein. Ich glaube nur nicht an den gütigen, gerechten, allmächtigen Gott. Der Gott, an den ich glaube, ist ein Sadist und ein Zyniker, ein Witzbold und ein Chaot.“

  84. #108 Micha (22. Mär 2009 11:57)

    ……Nein, genau das sagt jeder Gläubige. Ein echter Katholik betet z.B. ja schließlich um “Errettung” der Juden, weil er sicher “weiß”, dass alle Nichtkatholiken in der Hölle schmoren werden. So wie jeder Moslem im Koran nachlesen kann, was den Katholiken in der Hölle droht, usw.—-
    ———————————-
    Der kleine Unterschied ist wohl das der Katholik den Juden „Erretten“ will und der Moslem will Ihn „schlachten“.

  85. #103 Capt.
    Bin an Deiner Seite im Straßenkampf, wenn die Christenmobber nicht mehr gehen können wegen Vollschiss Hosen.

  86. Auf dem Papier bin ich Katholik, doch diese ganzen Glaubenssysteme engen die Menschen nur ein. Religion ist etwas Anderes als ein Glaubenssystem, denn der Glaube ist von Menschen gemacht und wird auf schlimmste Art von Menschen missbraucht. Nein danke.

    Ich persönlich sehe das mit Tod und Leben anders, das habe ich mir im Buddhismus abgeschaut. Wir haben viele körperliche Existenzen, bevor wir wirklich in Gott, im Nirwana, in Jahwe usw. aufgehen.

    Was jemand glaubt, ist mir in soweit egal, wie er/sie mich in Ruhe lässt mit seinem/ihren Glauben.

  87. Uns Didi meint übrigens, dass Christen nicht mehr am Leben hängen als Muslime. Fragt sich jetzt nur noch, ob auch tausende Christen bereit sind, sich für die Verbreitung des Christentums in die Luft zu sprengen. Oder wieviele christliche Eltern ihre Kinder schon in Kindergärten unterbringen, die sie zu Märtyrern erziehen, und stolz davon träumen, dass ihre Kinder mal so enden. Oder wieviele auf die Todesnachricht dann mit Freude und Stolz reagieren, und sich eine Prämie dafür ausahlen lassen. Oder, oder, oder…

    Wieso berichten eigentlich auch Schriftsteller vergangener Zeiten davon, dass der Islam kämpferisch, militaristisch und voller Todesverachtung ist? Ich dachte, früher gabs nur Kreuzzüge usw. im Christentum?

    Wieso bewunderten grade die Nazis den Islam deshalb, weil er kämpferisch ist, weil er den starken Menschen anpreist, den Sieger, den Unterwerfer, und den Tod dafür nicht nur in Kauf nimmt, sondern als ehrenvoll bezeichnet? Wie kommt das, wenn Muslime doch so am Leben hängen? Wieso äußert sich Hitler abfällig übers Christentum, dessen Haltung in dieser Frage nicht zu Eroberung so tauglich ist wie der Islam? Wieso kritisieren wir Christen dafür, im 3. Reich nicht genug Widerstand geleistet zu haben, oder sogar mit den Nazis kooperiert zu haben, sagen aber nichts zu den Muslimen, die in Osteuropa gerne mitgemordet haben, wenn es um Juden ging, die zusammen mit den Nazis auch den Nahen Osten judenfrei machen wollten? Wie kommt diese aktive Zusammenarbeit zustande, wo doch diese Religion sowas angeblich verbietet und Muslime sowas nur im Einzelfall machen? Wie kommt es, dass sogar noch heute Deutsche im Urlaub im Nahen Osten positiv auf Hitler angesprochen werden? Wieso verkauft sich „Mein Kampf“ da so gut? Weil der Islam Frieden und ihm auch das Leben der „Ungläubigen“ heilig ist?

    Und wieso ist es immer der Islam, der Leute aus allen Altersklassen und Kulturen, die konvertieren, zu Radikalität und Gewaltlegitimierungen treibt? Wieso gibt es nichtmal ansatzweise so viele hinduistische Terroristen, buddhistische Terrororganisationen oder christliche Selbstmordattentäter, wenn doch alle Religionen gleich sind? Wieso denkt wirklich bei der Nachricht über einen religiös motivierten Anschlag keine einzige Sau daran, dass es sich um Buddhisten oder Juden gehandelt haben könnte? Wieso ist das so, wo doch der Islam nicht nur ebenso friedlich wie alle anderen Religionen ist, sondern sich auch selber noch als die Friedensreligion schlechthin bezeichnet? Wieso gibt es überall dort, wo sich der Islam ausbreitet, sofort einen bestimmten Prozentsatz als gewaltbereiten Fanatikern, denen ihr eigenes Leben nichts wert ist, von dem anderer Menschen mal ganz abgesehen, nur, um ihre Ideologie zu verbreiten? Warum ist das so? Warum ist das bei Kanadiern ebenso wie bei Dänen, Deutschen, Afrikanern, Japanern oder Arabern, bei armen und bei wohlhanbenden Menschen, bei jungen und älteren?

  88. #103 Capt. (22. Mär 2009 03:02)

    #50 Israel_Hands (22. Mär 2009 02:21)

    Ich binn villeicht kein guter Christ aber in meinem Umfeld ist die Kirche ein Fundament das mir niemand unterm Arsch wegziehen kann.

    Fern sei mir, jemandem die Kirche unterm Hintern wegziehen zu wollen. Im Gegenteil: Meiner Meinung nach kann religöser Glaube den Menschen zwar seelisch verbiegen und verkrüppeln, aber ebenso auch festigen, erhöhen und beglücken. Kommt auf die Art und Ausprägung des Glaubens an; und natürlich auf die psychische Grundverfassung des Glaubenden. Religion ist ebenso wenig per se schädlich für den Charakter und die Persönlichkeit wie Atheismus oder Agnostizismus es sind.
    Pat Condell, der jedem PI-ler als Religionskritiker und Atheist bekannt sein dürfte, sagt, dass er jedem seinen Glauben lasse, aber ebenso verbitte er sich jeden Versuch, ihn zu missionieren. Dasselbe dürfen natürlich auch Christen und andere Religiöse verlangen: dass sie nicht aufdringlich von Atheisten missioniert werden. Es gibt Atheisten (Dawkins z.B.), die genau das sind: Priester und Missionare des Atheismus. Sie sind zwar in der Regel witziger und unterhaltsamer als religiöse Missionare, sonst aber sind die Unterscheide nicht allzu groß. Atheistische Fanatiker und religiöse Fanatiker sind einander viel ähnlicher, als beide glauben wollen. Manchmal neige ich zu der Ansicht, dass fanatischer Atheismus á la Dawkins selbst eine Art von (Ersatz-)Religion ist.

    Ungeachtet all dessen befürworte ich, dass Atheisten, Agnostiker und Religiöse disputieren und Meinungsverschiedenheiten austauschen. Ich selbst verfolge dabei keinerlei Missionierungsabsicht.

  89. [….] “Ein Atheist glaubt zu wissen, dass es keinen Gott gibt.“
    Quark. Ein Atheist glaubt nicht an einen Gott. Atheismus ist die Abwesenheit vom Glauben. Nichts mehr. Genauso wenig wie jemand nicht an den Weihnachtsman oder die Zahnfee glaubt, glaubt der Atheist nicht an Götter/Gott.
    Ich liebe es ja immer wie die Theisten versuchen uns zu erzählen was wir (nicht) glauben. :rolleyes:

    @ (#104) ixolite (22. Mär 2009 09:22)

    Mit dem Glauben ist das so eine Sache. Manche glauben, sie hätten keine religiöse Schublade. Auch wenn es eine fiktive Geschichte (Henry Nouven) ist, verdeutlicht sie einige Perspektiven.

    Gespräch von Zwillingen im Mutterleib:
    Gibt es ein Leben nach der Geburt?

    Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal Zwillinge: Ein Glaubender und ein Zweifler. Eines Tages ergab sich folgendes Gespräch:

    Zweifler: Glaubst du wirklich an ein Leben nach der Geburt?

    Glaubender: Ja natürlich Glaube ich an ein Leben nach der Geburt! Unser Leben ist hier doch nur eine Vorbereitung auf das Leben nach der Geburt.

    Zweifler: Blödsinn, so etwas gibt es nicht! Wie soll das denn aussehen, ein Leben nach der Geburt?

    Glaubender: Das weiß ich auch nicht genau, aber es wird sicher viel heller sein als hier, und wir werden herumlaufen und mit dem Mund essen.

    Zweifler: So ein Quatsch! Bist du jemals herumgelaufen? Und mit dem Mund essen, wer hat so etwas schon mal gesehen? Überlege doch mal, wozu du die Nabelschnur hast!

    Glaubender: Ich bin davon überzeugt, dass das alles irgendwie gehen wird. Es wird eben alles anders sein als hier, aber wir werden es trotzdem erleben.

    Zweifler: Jetzt hör mal her. Es ist noch nie jemand von „nach der Geburt“ zurückgekehrt. Somit ist es erwiesen, dass das Leben nach der Geburt zu Ende ist. Und das Leben ist eine einzige Quälerei, hier auf engen Raum und dunkel und der Sinn des Lebens ist, an der Nabelschnur dran zu bleiben, das siehst du doch.

    Glaubender: Nein, ich bin überzeugt, dass wir nach der Geburt unsere Mutter wirklich sehen werden, das scheint mir viel sinnvoller zu sein.

    Zweifler: Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo soll die denn bitte sein?

    Glaubender: Na überall, um dich herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

    Zweifler: Ach hör doch auf! Mutter, ich will nichts mehr davon hören.

    Glaubender: Aber hör doch. Psst sei mal ganz ruhig! Manchmal, wenn wir ganz ruhig sind, dann kannst du sie singen hören, oder spüren, wenn sie unsere kleine Welt streichelt. Ich glaube wirklich, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt.

    http://www.jesusfamily-kreuzundquer.de/artikel/zwillinge/zwillinge.html

    Paulchen

  90. Jetzt weiß ich nicht mehr WER den Link gepostet hat, aber Junge Junge…. wo hast Du mich da reingeschmissen…. 18 Videos am Stück!!!!
    Jetzt muss ich die Welt schon wieder von einer Anderen Seite betrachten…… nee eigendlich nicht, ich brauch nur nach meinen Bauchgefühl zu gehen. Wenn sich die Zehennägel aufrollen und der Magen verkrampft dann ist vom Islam die Rede, dann habe ich irgendwie Schiß. Wärend all die Anderen Christlichen Auswüchse in Amerika eher lustig sind, nicht bedrohlich.
    Knallharte Rassisten sind die Moslems auch noch dazu.
    http://www.youtube.com/view_play_list?p=8B7989CD9817A7B3&playnext=1&playnext_from=PL

    Der eitle LOUIS FARRAKHAN am Schluss ist besonders eklig, man muss lange zuhören bis er endlich sagt das er Muslem ist.
    Außerdem predigen DIE Schwarzen „Apartheit!“. das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen
    http://www.youtube.com/watch?
    v=f7ZK18IQbVI&feature=PlayList&p=8B7989CD9817A7B3&index=9

    Nach dieser Marathon-Video-Aufklärung bin ich noch mehr überzeugt das der Weltweite Kampf zwischen Moslems und Christen-Juden stattfindet, mit den Ungläubigen als Linienrichter, die nach Gutdünken erschlagen werden.

    #107 elohi_23
    „Grüß Gott“ mein Herr an diesen schönen Sonntag Morgen.
    Ich beglückwünsche Sie zu dem Elan mit dem Sie sich inns Getümmel Stürzen. Nimmt einem bisschen den Hass von der Seele.
    Mein Gedanke war auch auszuloten was wäre wenn Fundamentalchristen in die No-Go aerias eindringen. Man lässt auch in Berlin nicht ohne weiteres Christen abschlachten. Der Staat hätte da ein Problem und müsste Stellung beziehen. Mein Ausgangspunkt ist die strategische Seite.
    http://www.youtube.com/watch?v=qrZB7BkoFbY&NR=1

    Auch bin ich überzeugt das ein Moslem nicht „ohne“ Glauben leben „kann“ (Mark A. Gabriel, Islam u. Terrorismus).
    Einige würden wohl gern von einer „Umnachtung“ in die Andere fallen. Egal „warum“—- erstmal ist Einer weniger.

    Die in dem Film gezeigte „Amadou Diallo killing“ ist doch gerade die Vorgangsweise die Hier von vielen gefordert wird. Das klappt nicht!
    http://www.youtube.com/watch?v=3fcJqeqpJik&feature=channel_page

    Ich bin auch immer wieder erstaund mit welcher Dreistigkeit und Lautsärke der allergrößte Schwachsinn verzapft wird. Die Meisten sind halt bescheidene Geister da kommt es nicht auf Theologische Spitzfindikeiten an. Sie glauben an alles was laut und agressiv verkündet wird. Je wirrer desto besser und wenns Karnevalkostüme braucht um zu erklären das Shakspier und Bethofen eigendlich….hähä:) Neger waren!?

    Ich geh jetzt am Berg und hupf runter…… Paragliding.

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