Dominic BoeerIn einem lesenswerten Gastbeitrag für die WELT hat sich Schauspieler Dominic Boeer (GZSZ, SOKO Wismar, etc.) mit der politischen Ausrichtung im deutschen Kulturbetrieb befasst. Unter Schaupielern und im gesamten TV-Betrieb gehört ein diffuses Links-Sein zum guten Ton, so Boeer. „Dazu der ganz große Konsens lautet: Schuld sind die Amerikaner und die Israelis. Es ist eine Art Wohlfühlweltanschauung, an der man sich gemeinsam wärmt.“ Weiter…

(Spürnase: hm)

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57 KOMMENTARE

  1. Es fehlen noch die Deutschen, die mit den Amis, den Juden usw. an allem Elend der Welt schuld sind. Es ist doch in anderen Bereichen auch schon so. Der Sohn eines guten Bekannten von mir, hatte sich, aus was für Gründen acuh immer, eine Glatze geschert. Bei einem Vorstellungsgespräch in der Versicherungsbranche (KFZ usw.) wurde er gefragt, ob er Springerstiefel und bestimmte Jacken habe.

  2. Das Statement von Dominic Boeer ist eine Wohltat, im Gegensatz zu den stupiden Auslassungen anderer Prominenten. Klasse!

  3. „Die Erfahrung lehrt, dass ein gewisses Mitläufertum im Kulturbetrieb ratsam ist, sonst hat man es schwer, Jobs zu bekommen. “

    Das ist doch wirklich ein Skandal, aber nicht nur „im Kulturbetrieb“ so.

  4. Es sind scheinbare Überzeugungen, scheinbares Wissen – geistige Bionade.

    Gröööhl ! 🙂

    Das Verrückte ist, dass die Mehrheit sich vorkommt wie eine verfolgte Minderheit. Wenn jemand irgendeine populäre Plattitüde ausspricht, leitet er das mit den Worten ein: „Man wird ja noch mal sagen dürfen, dass …“ Oder: „Ich wage jetzt mal Bush mit Hitler zu vergleichen.“ Alle applaudieren, aber der Redner tut so, als ob gleich die CIA um die Ecke kommt und ihn abholt. Das ist natürlich Balsam fürs Ego. Links hatte früher mal was mit Mut, mit Rebellion, mit Infragestellen zu tun. Das ist vorbei. Eigentlich sind diese Leute stockkonservativ, sie suchen nur die Bestätigung dessen, was sie kennen.

    Herr Boeer spricht mir aus der Seele. Ich bin zwar nicht im Kulturbetrieb tätig, aber manche der beschriebenen Situationen kommen mir auch aus meinem Arbeitsalltag bekannt vor.

  5. Halbintellektuelles Gutmenschentum ist eine wahre Seuche! 1979/1980 haben diese Schlaumeier einem Robert Mugabe zugejubelt, obwohl es genügend Stimmen gab, die vor dem nächsten schwarzafrikanischen Diktator gewarnt haben. Mit gut zwei Jahrzehnten Verspätung reift langsam die Einsicht, doch auf das falsche Pferd gesetzt zu haben.

  6. Zugegeben, manchmal verhalte ich mich auch taktisch und schweige, wenn über Politik geredet wird. So wird man wenigstens nicht gleich abgestempelt.

    🙁 Das kommt mir bekannt vor.

  7. Unsere Hochachtung! Man liest selten so intelligente Zeilen.

    Links hatte früher mal was mit Mut, mit Rebellion, mit Infragestellen zu tun. Das ist vorbei. Eigentlich sind diese Leute stockkonservativ, sie suchen nur die Bestätigung dessen, was sie kennen.

    Diese „echten Linken“ nennen sich HEUTE Neokonservative und sind genau desswegen politisch „RECHTS“ zu finden!

    :mrgreen:

    Dankeschön und weiterhin viel ehrlichen Erfolg.

  8. Das Verrückte ist, dass die Mehrheit sich vorkommt wie eine verfolgte Minderheit. Wenn jemand irgendeine populäre Plattitüde ausspricht, leitet er das mit den Worten ein: “Man wird ja noch mal sagen dürfen, dass …” Oder: “Ich wage jetzt mal Bush mit Hitler zu vergleichen.” Alle applaudieren, aber der Redner tut so, als ob gleich die CIA um die Ecke kommt und ihn abholt. Das ist natürlich Balsam fürs Ego. Links hatte früher mal was mit Mut, mit Rebellion, mit Infragestellen zu tun. Das ist vorbei. Eigentlich sind diese Leute stockkonservativ, sie suchen nur die Bestätigung dessen, was sie kennen.

    Herr Boeer spricht mir aus der Seele. Ich bin zwar nicht im Kulturbetrieb tätig, aber manche der beschriebenen Situationen kommen mir auch aus meinem Arbeitsalltag bekannt vor.

    Ann Coulter und ihr neues Buch „Guilty“ ist hier die richtige (Antwort) Buchempfehlung!

  9. #5 Pro Patria (01. Mär 2009 15:44)
    Mit gut zwei Jahrzehnten Verspätung reift langsam die Einsicht, doch auf das falsche Pferd gesetzt zu haben.

    leider nur bei einer minderheit!

    die meisten sind immer noch im Glaubenswahn, daß das schon verwesende Pferd dennoch ins Ziel laufen kann.

    Da wird eben der Kadaver parfümiert, aufgehübscht, weiter blind gefüttert, die anderen Pferde diskreditiert mit „nazidoping-vorwürfen““populismus-peitsche“, aufs Wetter und die unfaire beschaffenheit der rennbahn gedeutet etc.
    alles um „logisch“ zu erklären warum der eigene Gaul nicht voran kommt, denn „er hätte ja siegen könne, ja wenn…wenn man ihn GELASSEN hätte und das ganze BÖSE sich nicht gegen ihn verschworen hätte.

    aus solcher Denke entstehen dan eben auch Stilblüten wie „sozialismus mit menschlichem Anlitz“ oder „moderate Taliban“ oder „gemäßigte Islamisten“.

    es ist das NICHTLOSLASSENKÖNNEN von Idealen und das NICHTEINGESTEHENWOLLEN von zerbrochenen Weltbildern.

  10. Linke und speziell die Links-Partei kotzen mich dermaßen an.
    Ramelow hat ja mal wieder mal den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze bestritten.
    Hier mal ein Originaldokument zum Schießbefehl:

    Einsatzbefehl für einen Grenzer

    Gab es jetzt den Schießbefehl oder nicht?
    Was gibt es da, angesichts der Mauertoten, noch zu mutmaßen?

  11. Ich bin ja völlig von den Socken, was da Dominic Boeer schreibt. Der Mann trifft den Nagel auf den Kopf. Den Welt-Artikel muss ich mir ausdrucken, großartig.

  12. Der Masterplan

    Freiheit und Wohlstand sind keine Geschenke Gottes, sondern ständig gefährdete Errungenschaften, die nur durch harte Arbeit, ständige Wachsamkeit, eiserne Disziplin und persönliche Opferbereitschaft zu erhalten sind.

    Gegen das Hardcore- Kommunistenpack aus der DDR hatten westdeutsche Politiker nie wirklich eine Chance.
    Wenn Kommunismus auf Kapitalismus trifft – dann trifft der Teufel auf naive Engel.

    Dann trifft der weltbeste Geheimdienst Stasi und in Moskau geschulte kommunistische Ideologen auf dümmliche Biedermänner und gutmütige Spießer vom Kegelverein und Rentner-Club.
    Die Einen haben nichts und wollen alles – die Anderen haben alles und vermissen nichts.

    Natürlich gab es in diesem Zeitfenster der Geschichte keinen Masterplan – aber wenn mein GPS sagt, ich fahre in eine Einbahnstraße und die Menschen gestikulieren und rufen: das ist aber eine Einbahnstraße, und ich fahre dennoch weiter – dann bin ich bestenfalls ein dummer Verkehrsrowdi und schlimmstenfalls ein vorsätzlicher Verbrecher.

    Wer trotz 8 Millionen deutscher Arbeitsloser ungezügelte Zuwanderung betreibt – unregierbare Ghettos toleriert und die innere Sicherheit nur noch durch Abschaffung der Freiheit aufrecht erhält – den erarbeiteten Wohlstand freigebig an Nichtsnutze verteilt – verrät sein Volk und schenkt den Kommunisten eine revolutionäre Situation.

    Wer eines der reichsten Länder und die drittgrößte Volkswirtschaft heimtückisch und vorsätzlich an die Wand fährt ist bestenfalls ein Verbrecher und wird sich mit Recht eines Tages Volkes Zorn stellen müssen.

    Die bürgerlichen Parteien und die Gesellschaft befinden sich in der Political Correctness-, Antisemitismus- und Antifaschismusfalle und stehen wie das hypnotisierte Kaninchen vor der Schlange.

    Wenn es nicht gelingt, diese Fallen abzuschütteln und die Medienhoheit wieder zu erlangen um das Glasnost-Fenster für die Wahrheit zu öffnen, fahren wir weiter in die Sackgasse an deren Ende die nächste kommunistische Diktatur mit den Gefängnisschlüsseln klappert.

    Konservative bewahren nicht die Asche, sondern das Feuer. – Russell Kirk

  13. Mutig, mutig, der Herr Boeer. Heute ist es schon mutig, offen seine Meinungsfreiheit in Anspruch zu nehmen. Bedenklich.

    @ Moggy73
    Hervorragend beschrieben.

    Das Hauptcharakteristikum für 68er ist – wie ich finde – dass sie sich in den vergangenen 30-40 Jahren inhaltlich überhaupt nicht weiterentwickelt haben. Bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe ist das so dermaßen penetrant sichtbar: es sind immer noch die gleichen Parolen, die gedroschen werden, die gleichen Weltbilder – alles starr, wie eingefroren. Dass die Koordinaten der Welt sich inzwischen verschoben haben, wird hartnäckig ignoriert. Man lässt sich doch im Alter nicht noch seine heile eintrainierte Sichtweise streitig machen.

    Die ZEIT, die sich langsam auf den senilen Altersstarrsinn seiner Leserschaft einstellt, unterfüttert diese Ansichten brav. Es wird geboten, was verlangt wird: die immerwährende Bestätigung der festbetonierten Lebenslügen. Die Realität ist offensichtlich zu hart für diese Leute.

  14. der europäische kulturbetrieb lebt parasitär von steuergeldern. ganz im gegenteil zum amerikanischen. nun ist es so, dass unbestreitbar der freie, dem kräften des marktes ausgesetzte kulturbetrieb, der erfolgreichere ist. das wurmt die schmarotzer. deswegen hauen sie immer fest druff uffem klassenfeind. so einfach ist das, liebe linke mitleser.

  15. Warum bei den Medien, Politik, Kultur und anderen seichten Fachrichtungen soviele Kollektivisten, Idioten und Spakos sind, liegt an unserem „fortschrittlichen“ Bildungssystem. Denn, wenn man dummen Leuten die bürgerliche Bildung gibt, erhält man keine Intelligenten, sondern Dumme mit bürgerlicher Bildung. Und diese Leute nennt man Intellektuelle.

  16. Lustig, mit dem bin ich zur Schule gegangen, habe ihn aber aus den Augen verloren, hätte ihn anders eingeschätzt, ist ja ein guter Junge geworden 🙂

  17. Mutige Aussagen und mutige Offenheit für einen Deutschen Schauspieler, können Sie ihm in Deutschland des Jahres 2009 doch schnell die Karriere kosten.

    Herr Boeer, bleiben Sie so mutig!

  18. Sehr guter Artikel, absolut lesenswert. Vieles kommt mir bekannt vor, obwohl nicht ganz so strong. In anderen Branchen gibt es gottseidank wohl nicht ganz so viele Realitätsverweigerer wie im Kulturbetrieb.

    Noch mal: Absolut lesenswerter Artikel, den ich ohne Einschränkungen unterschreiben kann…

  19. Fortschritt entsteht durch Streit und Auseinandersetzungen.
    Es muss sich also keiner wundern, wenn die Kultur still steht, solange sich alle nur gegenseitig Zucker in den Arsch blasen und sich darin einig sind, dass sie die grössten sind.

  20. Richtig, sie, die ewig Linken, sind im schlechten Sinn die Konservativen. Sie verteidigen ihre Überzeugungen wie einen Besitz. Vielleicht sind sie tatsächlich einmal gegen den herrschenden Meinungsstrom geschwommen. Inzwischen aber sind an die Stelle von Analyse und Mut Emotion, Moral und Anpassung getreten. Wie ich ihren herablassenden Tonfall hasse, als hätten sie das Gute und Richtige mit Löffeln gefressen!

  21. @ #24 Fleet (01. Mär 2009 16:54)
    Konservativ sind die „Konservativen“ schon lange nicht mehr. Anders als die LinkInnen.

  22. Wer auf Feinheiten in Interviews mit Schauspielern, Kabarettisten und Sängern achtet, für den ist diese Erkenntnis nicht neu. Ihre Abneigung gegenüber der USA verdeutlicht ihr linkes Gedankengut. Interessanterweise vergessen sie ganz schnell ihre Haltung, wenn sie an der Seite von amerikanischen Top-Schauspielern wirken dürfen, oder eine Nebenrolle in einer großen US-Produktion erhalten, vielleicht sogar für den Oskar nominiert werden. So benehmen sich leider Gottes sehr viele deutsche Leinwandaffen, und dann wollen sie dabei noch ernst genommen werden.
    Dagegen hilft nur eins, keine deutschen Kinofilme konsumieren, die GEZ-Zwangsabgabe kündigen und schon versiegt die Einnahmenquelle dieser Leinwandaffen.

  23. Den Artikel von Herr Boeer kann man ohne Probleme auf meine geliebten Journalisten ummünzen. Mir sagte einmal ein Schreiberling einer großen berliner Zeitung:“Egal was los ist, es muss zuerst für die Linken geschrieben werden“. Das war seine Überzeugung und nicht die Anweisung seiner Chefs.

  24. Mir fällt auch auf, dass bei Auslandsreportagen bevorzugt linke, grüne, sozialistische Kräfte oder Kulturvereine interviewt werden. Es ist einfach nicht schick konservative oder gar rechte das Wort zu geben. Ebenso im Rahmen der Wirtschaftskrise. Es werden fast nur linke sozialistische Alternativen vorgestellt.

  25. #14 Paula
    Ich schlucke schon jahrelang betroffen, wenn ihr euch über die 68er äussert und gebe heute beschämt zu: ja, ich war damals auch links verseucht. Nur muss ich jetzt eines hier endlich mal loswerden: bitte denkt daran, dass nur diejenigen auch heute noch als 68er wahrzunehmen sind, die es nicht geschafft haben, über die Gehirnwäsche an den Unis hinauszuwachsen. Es gibt auch solche 68er, die dazugelernt haben und ihre Fehler einsehen. Es heisst doch so schön: Wer mit 20 nicht links ist hat kein Herz, aber wer mit 40 immer links noch ist, hat kein Hirn.

  26. Der Begriff „Mitläufer“ trifft die Sache exakt auf dem Punkt!

    Habe mich neulich mit einer GutmenschIn, selbstverständlich kinderlos und aus dem Rotweingürtel unterhalten:

    Sie verortete mich gleich bei den Nazis und ob ich ein Problem damit hätte, wenn in Kartoffelland 50% der Bevölkerung mohammedanisch sozialisiert wären…..

    Sie kennt natürlich den Koran nicht….

    Und Eva Herman sei absolut daneben mit ihren Thesen. Natürlich hat sie ihre Bücher nie gelesen!

    Im Prinzip setzte bei ihr sofort bei politisch-inkoorekten Themen die Ratio aus, ohne auch nur irgendwie inhaltlich ins Gespräch zu kommen.

    Das ist für mich eine Art Mitläufertum der 68erInnen-Ideologie, gepaart mit dem gedankenlosen Rezitieren der Sponti-Phrasen, fast schon Koran-konform.

    Aber in gewissen Kreisen ist links sein eben „hip“, Gedanken sollen sich die Anderen machen!

  27. #5 Pro Patria (01. Mär 2009 15:44)

    Auf den linken Wohnheim-Feten gröhlten die LinkInnen zum Song: „Robert Mugabe, King of Zimbabwe“

    Seitdem sank die Lebenserwartung dort von 65 auf 35 Jahre, die PDS kann richtig neidisch darauf sein, hier noch nicht regieren zu dürfen.

  28. #26 Mekkaschwein

    …die GEZ-Zwangsabgabe kündigen

    Wie? Kannst Du bitte mal Deine Erfahrungen schildern?

    Einfach abmelden und dann?

  29. #14 Paula sagt
    Das Hauptcharakteristikum für 68er ist – wie ich finde – dass sie sich in den vergangenen 30-40 Jahren inhaltlich überhaupt nicht weiterentwickelt haben.
    ———————————————-
    Richtig, aber wenn auch ohne eigene Kinder dafür Sorge getragen das Gift genetisch der nachwachsenden Brut weiter zu geben. Das gehört dazu gesagt.
    Besser wäre es den Kopf der Schlange zu trennen, leider ist zu befürchten das wir es mit einer durch und durch sozialistischen Hydra zu tun haben, alles wächst nach, auch die 68er.
    ============================================
    #65 Paula, versus Rebecca (letzter Waggon)
    Du verstehst mich ja auch nicht falsch, da ich eben Sarkasmus auf Hysterie ätzend gut finde und da haben die Typen einfach nur richtig reagiert. Lachnote 1 bleibt stehen selbst wenn das Moslems wären.
    In der von Dir bevorzugten Musik kenne ich mich nicht aus , scheine aber zu verstehen das diese eine Blitzableiter Funktion hat. Ich selbst habe immer eine ambivalente Stimmung, gehe ich mal mit den Jungs auf Konzert, das dort eine stake Suggestion auf die Fans ausgeübt wird, die Musik als Transmissionsriemen für das Gutmenschentum.
    Ich kann aber auch falschliegen, weil wegen fehlender Werte Vorbilder Gemeinschaftsinn nur Sehnsucht nach Ersatz stattfindet.Die Familie allein kann dieses nicht alles binden.
    Stellt sich schlussendlich die Frage, wo gibt es in einer micronisierten singlecommunity noch Familien ?
    =========================================0

  30. #35 mari

    Entferne alle Rundfunkempfänger aus Deiner Wohnung und achte darauf, daß Dein PC keine ÖR-Inhalte aus dem Netz darstellen kann. Dabei stellt der PC wohl das geringste Problem dar, und melde Dich dann offiziell per Einschreiben bei der GEZ ab. Juristisch gesehen kannst Du dann nicht weiter belangt werden – das wäre die ehrlichste und beste Lösung. Kommt der GEZ-Gebühreneintreiber, dann laß ihn notfalls in die Wohnung, um ihn zu überzeugen. Wenn Du erst einmal draußen bist, kannst Du vieles wieder rückgängig machen. Noch viel einfacher ist es nach einem Umzug. GEZ abmelden und nicht wieder anmelden. Kommt der GEZ-Abzocker, dann im freundlichen Ton mitteilen, daß Du keine Rundfunkempfänger besitzt. Wird er aufdringlich, dann werde deutlicher. Übrigens hat er keine Befugnisse, auch im Beisein von Polizeibeamten nicht, es sei denn sie können einen Hausdurchsuchungsbefehl vorweisen. Selbst wenn Dich der Abzocker beim Fernsehen erwicht, vor Gericht steht dann Aussage gegen Aussage.
    Sehr viele Bundesbürger kennen ihre Rechte nicht, sie glauben sogar die GEZ-Mitarbeiter sind Beamte mit Befugnissen, und diejenigen, die skeptisch eingestellt sind, werden eingeschüchtert.
    Du bist nur verpflichtet, der GEZ Auskunft über Deine Geräte zu geben, zu mehr nicht!

  31. Links hatte früher mal was mit Mut, mit Rebellion, mit Infragestellen zu tun. Das ist vorbei. Eigentlich sind diese Leute stockkonservativ, sie suchen nur die Bestätigung dessen, was sie kennen.

    Das trifft es ziemlich genau! Mein 68erPapa weigert sich standhaft den Koran zu lesen oder mal eine zweite MSM-Meinung neben der Frankfurter Rundschau einzuholen. Mit einem Artikel aus der Welt darf ich ihm nicht kommen („rechte Zeitung = unglaubwürdig“). Er will nur lesen, was seinem Weltbild entspricht. Das ist für mich schwer zu ertragen, da er ansonsten ein blitzgescheiter Ingenieur ist.

    @#30 Wirtswechsel (01. Mär 2009 18:02)

    Die Cartoonistin Franziska Becker ist auch so eine aufgewachte 68er-Feministin. Ihre Karikaturen standen schon bei meiner Mutter im Bücherregal, mir also seit Kindesbeinen an sehr vertraut, daher freue ich mich besonders über ihre islamkritischen Karikaturen :mrgreen:

    http://www.walkyrax.de/de/kategorie/7/11/1/

  32. @ 30 Wirtswechsel

    Deine Argumentation ist einleuchtend. Vermutlich hast Du recht. Ich bitte hiermit alle 68er, die den Sprung in die Gegenwart nicht verpasst haben, um Entschuldigung. Es ist wohl in der Tat so, dass vor allem die Negativbeispiele ins Auge springen und man schnell der Gefahr erliegt, die anderen zu übersehen.

    @ plebiszit

    Die Gefahr der Massenmanipulation bei Konzerten darf man in der Tat nicht außer acht lassen. Deine Jungs werden bei einem solchen Vater dieser Gefahr nicht erliegen, aber es gibt halt viele andere, die das unkritisch sehen. Die Gefahr durch Musikereignisse manipuliert zu werden schätze ich höher ein als alles sonst (Medien usw.). Wenn man sowas von außen betrachtet, kann’s einen schon manchmal gruseln. Ich suche sowas schon lange nicht mehr auf deswegen. Leute können in Sekundenschnelle beruhigt oder aufgehetzt werden. Massenpsychologie wäre auch mal ein schönes Thema für PI.

    Das mit dem Mannichl-Lied sehe ich genauso.

  33. Ich hab mal während des Studium ein Filmkurs besucht, und als Teil davon ein Kurzfilm gedreht. Habe es dann auf einem Festival eingesendet.
    Daruaf kam eine Lokalzeitung und wollte ein Interview von mir. Damals hatte ich schon was gegen linke Kultur, da man bei so Dinger immer ein schlechtes Gewissen eingeflösst wird. Da habe ich ein bisschen darüber gelästert. (Naja ich will ja nicht bei dem ganzen zeug mitmachen, dann kann man so was sagen.)
    Auf jeden fall sind nachher ein paar gekommen, und gesagt, ich hätte total recht damit.

  34. #41 Kreuzotter (01. Mär 2009 19:08)

    Interessant!

    Weniger Engagement

    Der Untersuchung zufolge bezeichnen sich immer weniger Studenten als „links“ und „rechts“. Gleichzeitig wächst die Zahl der Studenten, die sich der „politischen Mitte“ oder gar keinem Lager zuordnen wollen. Immer weniger Studenten engagieren sich in Parteien und Bürgerinitiativen, hieß es.

  35. Super Bericht. Die anfeindungen weil man die USA und George W Bush unterstützt habe ich auch schon etwas erlebt.

  36. Super Beitrag! Wo kann ich unterschreiben? 🙂

    OT:
    Gestern hab ich mir ein neues Hobby angeignet. Boycottaufrufe gegen Israel (vorallem Firmenlisten, Produktlisten, etc.) exakt gegenteilig zu verwenden. 🙂 Ihr findet tausende Videos bei youtube „boycott israel“ und ebensolche Listen via Google oder bei dem sehr lustigen muslimmarkt.de Das schöne ist dass die party people (hust) die diese Anti-Listen veranstalten, äh schreiben, bei ihrem Vorgehen sehr sehr genau sind (meistens) und einem so sehr liebevoll detaillierte Einkaufsempfehlungen geben, wie man einfach und effizient israelische Produkte fördern oder zumindest Firmen die massiv in Israel investieren unterstützen kann. Uh, ich hoffe ich habe jetzt nicht gleich wieder nen Dschihad am Hals. ^^

  37. Ich wundere mich auch sehr oft das gerade Künstler und die überwichtigen Intellektuellen so schwer links drauf sind. Anscheinend geht es bei Musikern nicht anders da sie sonst keinen Job mehr bekommen. Einige von den Musikern haben mir gestanden das sie selber total rassistisch sind darunter eine schwarze Brasilianerin. Sie sagt jeder ist so und wer das verleugnet ist ein Lügner. Sie mag vor allem keinen Islam und die Museln sind ihr ein Greuel. Deswegen ist man aber noch nicht rassistisch meinte ich. Mir gehtes ebenso. Der Islam und seine Sektenanhänger sind mit genauso ein Greuel und ich bin dafür das sie abgeschafft oder ausgeschafft werden. Aber nur wegen ihrer irren Ideologie. Sonst wärs mir egal. Wären die Moslems Christen gäbe es keine wirklichen Probleme aber so…..

  38. #45mari

    falss die eintreiber nach der abmeldung bei dir klingeln – giesst du natürlich die blumen für deine(n) Tante/onkel. (die hier wohnen)

    zwincker.

  39. Ob der Mann jetzt noch gute Rollen von den Machthabenden im linkspädagogischen deutschen TV-Zirkus bekommt? 🙁

    Die Mehrheit der Vögel in diesem Club hält aus diesen Gründen wohl lieber die Klappe.

    Naja, wenigstens steht Herr Boeer am Ende mit geradem Rücken da. 😉

  40. Jawohl, „geistige Bionade“ takes it all. Wird wohl meine Vitrine mit beflügelten Wörtern bereichern – diesmal ohne Ironie.

    War selbst jahrelang im „kreativen“ Bereich tätig – Grafik, Werbung etc. – dort war, ungeachtet aller vorgeblichen „Collness“, die „LeiDkultur“ die gleiche. Obwohl wir alle an US-amerikanischen Computern aus Cupertino, Ca. saßen und Software der bösen Ami-Firmen Adobe und Quark (!) benutzten, stand ich mit meiner Ablehnung des Antiamerikanismus stets wie ein Exot da. Meine Erfahrungen decken sich mit den des Schauspielers ziemlich genau überein. Die schlimmen-schlimmen Amis, die Ju…pardon, Israelis sowieso, alles auf Gutmensch getrimmt. Dabei wurde mit „denglischen“ Begriffen nur so durch die Gegend geworfen. Gegen diese Form der Schizophrenie ist anscheinend immer noch kein Neuroleptikum erfunden worden.

  41. #9 Die Realitaet (01. Mär 2009 16:04)

    „Links hatte früher mal was mit Mut, mit Rebellion, mit Infragestellen zu tun. Das ist vorbei. Eigentlich sind diese Leute stockkonservativ, sie suchen nur die Bestätigung dessen, was sie kennen.“

    Diese “echten Linken” nennen sich HEUTE Neokonservative und sind genau desswegen politisch “RECHTS” zu finden!

    ————————————-
    Kann ich vollkommen unterstreichen.

    Nur geistige Tiefflieger haben sich in den letzten Jahrzehnten nicht weiterentwickelt.
    Inzwischen meide ich den Umgang mit diesen Menschen.

  42. den kulturellen Gutmenschen ist bewusst , dass sie für eine Pseudo-Kunst wie Schauspielerei oder Stücke-Verhunzen als Regiesseur usw. usw. mit Steuermitteln völlig überbezahlt sind gegenüber ehrlicher harter Arbeit und dadurch entsteht im Ausgleich ein Mitgefühl mit allen unschuldig Verfolgten , seien es Migranten , Asylanten , H4-Empfänger usw. —

  43. @ Paula

    Mit Deiner Analyse der 68er hast Du schon recht, mit Ausnahmen.
    Aber ein wirklich politisch und analytisch denkender Mensch kann gar nicht mehr die selben Thesen vertreten wie damals.
    Also ich würde mich schämen, dies heute noch zu tun.

    Ich zitiere mal den (hier wohl eher weniger geschätzten) Berthold Brecht aus Herrn Keuner:

    „Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte,
    begrüßte ihn mit den Worten:
    „Sie haben sich gar nicht verändert.“
    „Oh!“ sagte Herr K. und erbleichte. „

  44. Was Boeer einmal sagt, könnse bei mir tagtäglich irgendwo hören.

    Die grün-kommunistische Kulturmafia.

    Speichellecker der Brüsseler Eurabisierungsbanden.

    Ekelpack.

  45. @ #42 FILMEMACHER
    „Auf jeden fall sind nachher ein paar gekommen, und gesagt, ich hätte total recht damit.“

    kann ich bestaetigen: trifft man sich mit kollegen der oefftl.-rechtl medienbranche privat in kleinem kreis, bin ich immer wieder erstaunt, wie sich deren ansichten aufgrund eigener erfahrungen vom im haus publizierten einheitsbrei abheben – aber alle machen mit.

    selbst mein berufsverband entpuppt sich als befuerworter des einseitig-eingebetteten, aktiv-eingebetteten kampagnenjournalismus, den man bei selbst-bloggern und pr-kampagnen so gerne und im professionellen sinne moniert.

    „Die Netzwerkmitglieder agieren gleichzeitig als Fotografen, Demonstranten und Reporter: Dabei entstehe eine „Mischform aus Fotojournalismus und sozio-politischem Aktivismus, die Farbe bekennt und einen Standpunkt bezieht“, erläutert Ausstellungskurator Gilad Baram.“

    vor allem, wenn es gegen usa, israel, konservativ-freiheitliche positionen etc. und pro-terroristen, spd-linksfaschisten, relativierung von gewalt und kriminalitaet geht, wie in folgendem beitrag
    hatetepe://mmm.verdi.de/archiv/2009/01-02/internationales/fotos_entlang_der_sperranlagen

    wie journalistisch ausgewogene recherche aussieht, zeigt ulli sahm im *kommentar*
    hatetepe://mmm.verdi.de/archiv/2009/01-02/kolumne_ohne_zuschauer

    entweder ich dokumentiere, *oder* mache mit.

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