Irans ehemaliger Justizminister Ayatollah Mehdi Haeri Khorshidi hat in seiner Rede auf der internationalen Konferenz „Looking at Iran“, die am Sonntag in Haifa stattfand, schwere Vorwürfe gegen Deutschlands Haltung Teheran gegenüber erhoben. Deutschland habe sein Handelsvolumen mit dem Iran gesteigert und sei sowohl dessen Atomprogramm als auch der Menschenrechtsfrage ausgewichen.

Khorshidi war unter Khomeini wegen seiner Kritik an dem Mullah-Regime verhaftet worden und saß fünf Jahre im Gefängnis. 1986 gelang ihm die Flucht, seit 2003 lebt er in den USA. Der iranische Ex-Justizminister meinte:

„Deutschland zieht seine wirtschaftlichen Interessen im Iran vor und bevorzugt Milliarden-Dollar-Geschäfte anstatt den erforderlichen Druck zur Einstellung des iranischen Atomprogramms auszuüben.“

Der Exil-Iraner kritisierte des weiteren die EU, die aufgrund gegenseitiger Abhängigkeiten zu wenig gegen das iranische Atomprogramm unternimmt und daher nichts tut, um die drohende Katastrophe zu verhindern.

(Quelle: Haaretz, 28.03.09 / Außenministerium des Staates Israel, 29.03.09)

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13 KOMMENTARE

  1. Wenn es ein Synonym für
    Islam und Terrorismus sowie für
    die geradezu perwersete
    Entrechtung der Frauen gibt dann ist das der Iran!!
    Drohung der Zerstörung Israels und Ermordung aller Juden ( wenn er die Macht hätte würde er es ) !! Steinigung von Frauen! Staatsoffizieller schwerster Mißbrauch (vergewaltigung) 100000er kleiner Mädchen ab dem 8 Lebensjahr usw
    Normalerweise müsste dieser Staat ein Paria sein der von allen Demokraten gemieden und isoliert wird !!

    Fluch über jeden Politiker oder Spekulanten der diesen Islamfaschisten in den Arsch kriecht!!

    Gruß Andre
    Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisraelisch

  2. Apropos Moslems…

    In Wien sind mehrere Bezirke nun mit ausländischen Mehrheiten ausgestattet, insgesamt haben 25% der Österreicher ausländische Wurzeln und die Schulen sind hemmungslos überfremdet.

    http://tinyurl.com/cwa7s5

  3. Ex-Kanzler Schröder wird das schon wieder glatt-bügeln

    Schließlich sind ja auch die Iraner lupenreine Faschi… ähm Demokraten

  4. at Michael Hamaler:

    Unsinn. In Österreich leben keine 25% Muslime. In der Alpenrepublik sind die meisten Ausländer ?chechien, Slowaken, Ungarn, Kroaten und Slowenen. Das ist die Erbe der Vielvölkermonarchie.

    Außerdem ist die Österreichische Bevölkerung viel kritischer der Multikulti gegenüber, als die deutsche Gesellschaft (als Beweis: die stärkste politische Kraft nach den Wahlen wurde FPÖ und BZÖ.)

    Gegen die Islamisierung zu Kämpfen ist eine gute Sache. Aber man muss nicht unbedingt Panikmache daraus machen…

  5. Deutschland habe sein Handelsvolumen mit dem Iran gesteigert und sei sowohl dessen Atomprogramm als auch der Menschenrechtsfrage ausgewichen.

    Der Spruch eines alten Römers hat nach 2000 Jahren immer noch Gültigkeit und wird in weiteren 2000 Jahren genauso gültig sein: „Geld stinkt nicht“

  6. Solange man denen keine Hochtechnologie verkauft ist das doch egal. An ihrer Atombombe werden die Iraner solange rumbasteln bis sie sie haben, da hilft kein Boykott, noch keine verhungernde eigene Bevölkerung.
    Ich glaube, dass der Iran tatsächliche das erste Land auf dieser Welt sein wird das irgendwann komplett zerstört wird.

  7. Ja, auch wenn es deutsche Arbeitsplätze kostet und sich ansonsten der Iran diese Waren dann aus anderen Ländern importieren würde… Boykott!

    Sorry, aber Israel und Iran, diese Kinkerlitzchen müssen in diesen Zeiten hintenanstehen…

  8. UN beschließt Verbot religiöser Diffamierung des Islams

    GENF. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat am vergangenen Freitag eine Resolution für ein weltweites Verbot von religiöser Diffamierung beschlossen. Die auf Antrag der Organisation der Islamischen Konferenz zustande gekommene Erklärung richtet sich jedoch ausschließlich gegen eine Verunglimpfung und Beleidigung des Islam.

    Danach soll dieser nicht in Verbindung mit Terrorismus, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen gebracht werden. Zudem werden die Regierungen weltweit dazu aufgefordert, rassistische Inhalte, die sich gegen die Religionen und deren Anhänger richten, zu verbieten.

    Deutschland gegen Resolution

    Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP wurde die Resolution mit 24 zu 14 Stimmen bei neun Enthaltungen angenommen. Unter anderem stimmten neben Kanada, Japan und Südkorea auch europäische Staaten, darunter Deutschland, gegen die Erklärung.

    Die deutsche Delegierte Brigitta Maria Siefker-Eberle begründete die Ablehnung damit, daß religiöse Intoleranz weltweit verbreitet sei und nicht auf eine Religion beschränkt werden dürfe. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zählt 47 Mitglieder, darunter 17 Vertreter islamischer Staaten. Diese verfügen zusammen mit den afrikanischen Staaten über eine Mehrheit in dem Gremium. (krk)

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M56bffc73706.0.html

  9. Der Ex-Minister sagt, was ich denke.

    Deutsche Wirtschaft und Politik werfen jeglichen Anstand und jede Moral über Bord, wenn es um Geschäfte geht.

    In realiter ist dies ein Verbrechen. Denn sie geben dem potentiellen Mörder die Tatwaffe lächelnd in die Hand.

  10. #8 Schweinchen_Mohammed (30. Mär 2009 21:31)
    Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat am vergangenen Freitag eine Resolution für ein weltweites Verbot von religiöser Diffamierung beschlossen. Die auf Antrag der Organisation der Islamischen Konferenz zustande gekommene Erklärung richtet sich jedoch ausschließlich gegen eine Verunglimpfung und Beleidigung des Islam.

    An die Resolution, die überwiegend von Unrechts- und Bananenstaaten beschlossen wurde, braucht sich kein Staat zu halten.
    Nur Resolutionen des UN-Sicherheitsrats sind völkerrechtlich bindend.

    Hier noch ein Auszug aus dem Wikibeitrag über die Praktiken des UN-Menschenrechtsrat (wundert mich sowieso, dass unsere Rot- u. Grünsocken den noch nicht in ihrem Sinn umformuliert haben.

    Delegierte jener Staaten, die der Organisation der Islamischen Konferenz angehören, und die ein Drittel der Sitze im Rat innehaben, verhindern nach Ansicht der Kritiker regelmäßig Diskussion über Menschenrechtsverletzungen in ihren Staaten. Sie berufen sich dabei darauf, dass das Rechtssystem der Scharia Bestandteil ihrer Religion und somit jeder Kritik enthoben sei.[6]

    Demgegenüber beschäftigte sich der Rat allein im Jahr 2007 auf Betreiben der islamischen Mitglieder 120 Mal mit dem Nahostkonflikt und verabschiedete zahlreiche israelkritische Resolutionen, während der Antrag westlicher Staaten auf die Einbeziehung und Verurteilung palästinensischer Menschenrechtsverletzungen jeweils abgelehnt wurde.[7][8]

    Die USA haben ihren Beobachterstatus im Rat mittlerweile aufgegeben. Die US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte dazu, es bringe wenig, sich an einem Gremium zu beteiligen, welches nur Israel angreife.

  11. Leider kommt die Katastrophe. Fein römisch organisiert und zugelassen. Was soll’s, die EU hat überhaupt nichts mit Demokratie zu tun, denn eine echte Demokratie hatte noch nie Kommissare bzw. Kommissäre gehabt und wird nicht von stellvertretenden Beamten alleine bestimmt… Rom strebt seit jeher nach einer Einheitsdiktatur und einem Welteinheitsstaat. Zur Tarnung benützt sie linke und grüne Gruppierungen und andere gut bezahlte kriminelle Raddreher. Die USA erscheint ihr da immer noch unverdächtig und gut geeignet!

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