Rassismuskonferenz zum Geburtstag des Führers

In diesem seltenen Fall sind wir uns mit Teilen der Qualitätspresse einig: Deutschland müsste Durban II unbedingt boykottieren. Die am 20. April passend zu Hitlers 120. Geburtstag beginnende UN-Weltkonferenz „gegen Rassismus“ ist zweifellos in Wirklichkeit ein antisemitisches Propagandaforum für Israel-Hasser, an dem der Führer selbst wohl seine Freude gehabt hätte.

Den teilnehmenden Staaten geht es im Grunde nicht um die Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz, sondern darum, Israel als Apartheid-Staat zu diffamieren und die eigenen Fehler damit zu kaschieren – seien es die gegenwärtigen oder die vergangenen.

Der jüngste Menschenrechtsbericht des amerikanischen Außenministeriums spricht eine deutliche Sprache: Gerade jene Länder, die sich bei den Vereinten Nationen als Kämpfer gegen Rassismus aufschwingen, sind die größten Sünder, wenn es um die Missachtung der Menschenrechte im eigenen Land geht.

Die Gremien der UN – insbesondere die Vollversammlung und der Menschenrechtsrat – sind zu beliebten Foren jener Heuchler geworden, die Verfehlungen anderer anprangern, um von eigenen abzulenken. In den zweieinhalb Jahren seines Bestehens wurde Israel durch den UN-Menschenrechtsrat bereits 15 Mal verurteilt. Andere, wesentlich schlimmere Konflikte wurden dagegen gar nicht behandelt oder mittels diplomatischer Formeln diskret ad acta gelegt.

Der UN-Menschenrechtsrat ist für alle offenen Augen sichtbar zu einer heuchlerischen Farce seiner selbst geworden. Ein Mittel in den Händen der Mörder und Korrupten, sich gegenseitig bei ihren Machenschaften zu unterstützen. Das pure Gegenteil dessen, was die Gründer sich einst davon erhofften. Dennoch zögert die Bundesregierung immer noch mit ihrem Boykott der Durban II-Konferenz.

(Spürnase: Ben Juda)