Geht auch der Kölner OB Fritz Schramma den Weg so mancher Kölner Kommunalpolitiker vor ihm – vom Rathaus in die JVA in seiner alten Heimat Köln-Ossendorf? Bis zu fünf Jahre Haft drohen dem umstrittensten Lateinlehrer der Stadt,  wenn die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, die heute aufgenommen wurden, den Anfangsverdacht bestätigen. Vielleicht hätte Herr Schramma doch einmal einen Blick in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland werfen sollen, das ihm bereits im September aus gutem Grund von PI-Gründer Stefan Herre überreicht wurde (Foto), nachdem erhebliche Mängel im Rechtsverständnis des Oberbürgermeisters offenbar geworden waren.

Noch allerdings ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht wegen des im September letzten Jahres möglicherweise begangenen Verfassungshochverrates – dann stände auch lebenslange Haft zur Diskussion – sondern erstmal „nur“ wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen § 201 Abs 3 StGB: Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes als Amtsperson – durch unbefugtes Anfertigen von Tonbandaufnahmen. Strafrahmen bis fünf Jahre, also nur halb so lang, wie die Kölner Bürger unter Schramma zu leiden hatten. Beste Informationsquelle über Vorgänge im Kölner Klüngel ist mittlerweile die Rheinische Post aus Düsseldorf, die bisher noch nicht vom Kölner Dumont-Pressekartell gleichgeschaltet wurde:

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag morgen nach Informationen unserer Redaktion ein Ermittlungsverfahren gegen den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) eingeleitet. Hintergrund: Schramma hatte zwei Sitzungen des Koordinierungsstabs, der sich mit Einsturz des Kölner Stadtarchivs befasst, auf Tonband aufgenommen. Ohne das Wissen der Anwesenden.

Geprüft wird nun der Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen Paragraph 201 des Strafgesetzbuches. Darin ist der Umgang mit Tonbandaufzeichnungen in nicht-öffentlichen Sitzungen geregelt. Ein Verstoß gegen das Gesetz kann bei Amtsträgern mit bis zu fünf Jahren Haft belegt werden.

Schramma hatte zwei Sitzungen des Koordinierungsstabs zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs ohne Wissen der Beteiligten aufzeichnen lassen. Die dabei anwesenden Dezernenten hatten sich Donnerstag dagegen schriftlich verwahrt.

Schramma erklärte, die Aufnahme habe die Anfertigung eines Protokolls erleichtern sollen. Doch die anwesenden Spitzenbeamten glauben andere Absichten. Alle Dezernenten verwahrten sich gestern schriftlich gegen die Mitschnitte. Sie werten die Aufzeichnungen als „Vertrauensbruch“. Ob Schramma plante, den Mitschnitt später gegen die Beamten zu verwenden, ist unbekannt.

Ein gefährliches Spiel im gegenwärtigen Köln. Nach dem Einsturz des Stadtarchivs hat unter den am Klüngel beteiligten Ganoven – und das sind nicht gerade wenige – das Hauen und Stechen begonnen, die Schuld an der Katastrophe dem jeweils anderen anzuhängen. Die Seilschaften sind gekündigt und jeder versucht, so gut wie möglich aus der Sache herauszukommen. So geht es zu im Haifischbecken Köln nach neun Jahren Schramma, der jetzt Opfer der eigenen Politik werden könnte. Man wird ja noch träumen dürfen.

(Dank an alle Spürnasen!)

UPDATE: Bei der heutigen Ratssitzung bemängelte Oberbürgermeister Schramma, dass die gute Arbeit, die er geleistet habe, zuwenig honoriert würde. Eigenlob stinkt nicht – in Köln. Der Kölner Express fragt daher in einer Umfrage: „Hat OB Schramma versagt?“
Um 17:45  Uhr sind 56% der Kölner Expressleser der Meinung: „Ja, die Vorwürfe sind gerechtfertigt!“ (Screenshot):

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UPDATE 2 (20:45): Die Abstimmung im Kölner Express hat offenbar nicht die von Schrammafreund und Medienmogul Dumont gewünschte Richtung genommen. Zwar wird im Text des Artikels noch zur Teilnahme an der Abstimmung aufgerufen (Sceenshot  unten) … die Abstimmung selber aber wurde  hastig entfernt. Tolerantes Köln!

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76 KOMMENTARE

  1. Schön bekommt man ihn nun nicht wegen Verrats an den Kölnern dran sondern wegen dieser Mitschnittgeschicht, auch egal hauptsache er kommt weg.

    Al Capone hat man auch nicht wegen seiner vielen Morde eingesperrt sondern wegen Steuerhinterziehung.

    So wird es auch den meisten Anhängern Mohameds hier im Lande gehen. Die werden nicht wegen ihrer Religionzugehörigkeit bekämpft sondern weil sie dem Sozialsystem zur Last fallen

  2. Bis zu fünf Jahre Haft drohen dem umstrittensten Lateinlehrer der Stadt, wenn die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, die heute aufgenommen wurden, den Anfangsverdacht bestätigen.

    Eine leere Drohung. Ich kann mich jedenfalls nicht entsinnen, dass mal ein krimineller deutscher Politiker tatsächlich verknastet wurde.

  3. Heute las ich schon irgendwo:

    „Türkenfritz in’n Klingelpütz!“

    Kann nicht jeder wissen: Der K. ist eine „altehrwürdige“ Kölner Haftanstalt.

  4. Wahrscheinlich tauchen nun ZeugInnen auf, die belegen können, dass PRO Köln das Mikro absichtlich installiert hat, um den OB zu belasten.

    In Lebkuchenzeiten, in denen Wattebäuschchen mit DNA verunreinigt sind….

  5. Dann kann Schramma ja it seinen islamischen kriminellen Freunden Üdingsda und el-Zayat in einer Zelle sitzen, damit er sich nicht so allein fühlt 😉

    Ich bin sicher, Schramma wird entweder frei gesprochen oder bekommt eine kleine Summe Geldstrafe.

  6. @6, Candide

    Und unterirdische Kloaken…

    Heute gibt es aber auch überirdische mit Teak- und Mahagoniumgebung…

  7. Keine Frage, Schramma gehört wenn nicht in den Knast, dann auf jeden Fall aus dem Amt entfernt. Dennoch wäre es mir lieber, er stellt sich zur Neuwahl und geht samt CDU mit Pauken und Trompeten unter. Ohne ihn fürchte ich, dass nach der Wahl alles beim Alten bleibt, oder gar schlimmer wird, weil z.B. SPD und Linke stark werden.

    Außerdem würde ich Schramma -genau wie Roth, Schäuble, Ströbele, Edathy usw. – als Feindbild vermissen (da denke ich ähnlich wie die Antifa über die NPD 😉 ).

  8. …was sagt die Scharia dazu? Man sollte Heute immer beide Seiten hören. Schrammamäuschen sollte liebr ein paar Mikros bei der DiTib einbauen und sich fragen, was die DITIB und die immer wieder anzutreffenden Iraner bequatschen. Derzeit tummeln sich etwa 12 Iraner bei den Türken. Wohl alles gute Glaubensfreunde! Jungs vom V-Schutz, seit ihr auf dem Laufenden? Hoffe doch! Dann steht Euch in Köln bald ein erneuter Einsatz bevor.

  9. #2 Israel_Hands (26. Mär 2009 16:38)

    „Ich kann mich jedenfalls nicht entsinnen, dass mal ein krimineller deutscher Politiker tatsächlich verknastet wurde.“

    Ich auch nicht – obwohl es Beispiele gäbe, in denen es noch viel angebrachter gewesen wäre. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen der Vater einer gewissen Tennisspielerin wegen Steuerhinterziehung einfuhr. Heute kommen die Zumwinkels, Pooths und wie sie alle heißen grundsätzlich mit Bewährung davon. Für den Mohammedaner gilt der „Kulturbonus“, für den linken Gewalttäter der „Kampf-gegen-Rechts-Bonus“ und für den Politiker sowieso der Generalablass.

    Und daß Herr Schramma das Grundgesetz für eine Art Selbstbedienungsbuffet hält, aus dem man sich immer gerade das herauspickt, das einem nützlich ist und den Rest eben liegenläßt, ist auch nur ein Zeichen der Zeit in der wir leben.

    Übrigens will es mir nicht gelingen bei Focus online eine Antwort auf dem Kommentar von „Helmut“ durchzubringen. Bleibt alles in der Zensur hängen. Vielleicht hat ein anderer ja mehr Glück… http://www.focus.de/panorama/welt/koelner-ob-staatsanwalt-ermittelt-gegen-schramma_aid_384265.html

  10. Ich bin sicher, dass der Schramma nicht mal versteht, was ihm da eigentlich vorgeworfen wird, denn solche Aktionen, wo man mal was mitschneiden oder ein Foto machn oder jemanden in den Puff mitnehmen, um ihn hinterher damit zu erpressen – das ist meiner Vermutung nach in Köln eher das normale politische Geschäft. Das wird mit der Moschee auch nicht anders gewesen sein.

    Das beste wäre tatsächlich, wenn die Beteiligten sich jetzt gegenseitig in die Pfanne hauen würden, damit der ganze Laden endlich mal auffliegt. Ich schätze aber eher, dass sie sich als „eschte Vründe“ dann doch noch mal gegen einen armen Underdog zusammentun werden, der dann als Baunernopfer herhalten wird, wie z. B. diese arme und unglückselige thüringische Brunnenbaufirma oder ähnliches.

    Der Kölsche Klügel wäre in dem Ausmaß längst Geschichte und es wäre zu dem Archiveinsturz mit den zwei Toten meiner Ansicht nach nie gekommen, hätten wir in Deutschland sowas wie investigativen Journalismus. Da dieser jedoch mithin hierzulande de facto unbekannt ist und noch geringer ausgeprägt als im bösen China, muss PI dies über kurz oder lang selbst so gut wie möglich herausfinden. Gut wäre auch, wenn sich hier mal ein paar Leute zu Wort melden würden, die in Kölner Behörden arbeiten und wenn die mal ihre Sichtweise der Dinge darlegen würden.

  11. @9, wolaufensie

    Echt, Herre überreichte Abu Schramma ein Exemplar des Grungesetzes.

    Vor einem Jahr?

  12. Kann das PRO Köln nicht im Whalkampf benutzen, ich meine die Wähler eher auf Korruption und dem Stadtarchiv hören, als auf die Islamisierung, weil man ja kein „Nazi“ sein will.

  13. Nicht zu früh freuen. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.Und wenn es um Macht und Geld geht halten sie zusammen.

    Die Bürger von Köln wollen eher weniger eine Änderung, so wie auch in Frankfurt etc.

    Warten wirs ab. Kaufen wir Konserven für die kommende schwere Zeit.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  14. OT:26. März 2009:

    Gezielter Tabubruch

    Interview mit dem pro-Köln- und pro-NRW-Vorsitzenden, Rechtsanwalt Markus Beisicht, zur anstehenden Premiere des deutschen Fitna-Films der pro-Bewegung.

    Frage: Herr Beisicht, was wollen Sie mit diesem islamkritischen Film erreichen?

    Antwort: „Wir haben uns insoweit den niederländischen Rechtspopulisten Gert Wilders zum Vorbild genommen und entschieden, einen tabu-brechenden und islamkritischen Bewerbungsfilm zum diesjährigen Anti-Islamisierungskongress professionell herstellen zu lassen. Die Blockwarte der Political Correctness haben ja bereits vor Veröffentlichung des Filmes mit ihren Empörungsritualen begonnen.

    Nun sind endlich die zweimonatigen Dreh- und Studioarbeiten am deutschen Fitna-Film der pro-Bewegung abgeschlossen und wir werden den Film in der kommenden Woche im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz präsentieren. Mit diesem Filmprojekt, das im Übrigen auch vom europäischen Städtebündnis gegen die Islamisierung unterstützt wird, wollen wir noch einmal eindringlich vor den Gefahren der schleichenden Islamisierung Europas warnen. Daneben soll der Film auch der Mobilisation weiterer Teilnehmer für unseren Anti-Islamisierungskongress am Wochenende vom 8.bis zum 10. Mai in Köln dienen.

    Mit diesem bewusst provokanten Filmbeitrag wollen wir natürlich die heiße Vorbereitungsphase auf unseren großen Anti-Islamisierungskongress einläuten.“

    Frage: Türkische und auch arabische Medien haben bereits vor der Veröffentlichung des islamkritischen deutschen Fitna-Films gewarnt. Lassen Sie sich durch solche Reaktionen beeindrucken oder gar einschüchtern?

    Antwort: „Sicherlich nicht. Für uns, als überzeugte Demokraten, sind wesentliche Teile der islamistischen Ideologie mit unserem Grundgesetz unvereinbar. Der radikale Einwanderungs-Islam steht unserem Menschenbild und unserer Demokratie diametral entgegen. Ein Beispiel ist die Ungleichbehandlung von Mann und Frau. Und bei aller Höflichkeit gegenüber den Menschen aus anderen Kulturen muss doch deutlich gesagt werden: Der Islam darf weder in Deutschland noch in Europa zur neuen Leitkultur werden.

    Die Gefahr der Islamisierung ist kein ausschließlich deutsches, französisches oder flämisches Problem, es ist vielmehr ein gesamteuropäisches Problem. Überall in Europa fordern integrationsunwillige Einwanderer mehr und mehr Zugeständnisse an ihre Religion. Was sie fordern, ist Toleranz, was sie wollen, sind islamistische Parallelgesellschaften mitten in unseren Städten. Parallelgesellschaften, in denen geltendes Recht ignoriert und unsere Kultur mit Füßen getreten wird.

    Anstatt die gemeinsamen europäischen Grundwerte gegen diese Auswüchse zu schützen, gibt die politische Klasse in der Bundesrepublik den Forderungen der Islamisten unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und im verblendeten Multi-Kulti-Wahn nach. Von der eigenen Bevölkerung verlangt man hingegen, dass sie freiwillig und unter Preisgabe ihrer Identität zur Minderheit im eigenen Land wird.

    Hiergegen machen wir auch mit diesem Filmprojekt mobil. Gert Wilders hat es uns im Übrigen eindrucksvoll vorgemacht, wie man mit einem islamkritischen Film bei den Bürgern punkten kann.“

    Frage: Wo wird der Film denn in den nächsten Wochen vorgeführt werden?

    Antwort: „In vielen nordrheinwestfälischen Städten werden ab der nächsten Woche Mobilisierungsveranstaltungen zum Anti-Islamisierungskongress stattfinden. Bei all diesen Veranstaltungen wird der Film vorgeführt werden. Daneben werden zig tausende DVD´s in den nächsten Wochen vor den Gymnasien, Gesamtschulen, Real- und Berufsschulen des Rheinlandes verteilt werden.

    Zudem wird es eine massive Verbreitung des Films über das Internet, Massen-E-Mails und per DVD geben. Der Film wird mit Sicherheit die Schweigespirale durchbrechen.“

  15. Ach so, hier meine Prognose, weil ich in Köln nichts mehr ausschließe:

    Der nächste Oberbürgermeister von Köln wird Fritz Schramma (CDU) heißen!

  16. #17 Eurabier

    Ich fürchte, dieser Tipp liegt verdammt nahe an der Wahrheit. Es sei denn, Schramma tritt zurück oder nicht zur Neuwahl an, was aber in Köln wohl undenkbar ist (s. auch #10 KDL).

  17. umstrittensten Lateinlehrer der Stadt

    könnte auch heissen umstrittenster Lateinlehrer aller Zeiten

    Ulefaz

    @ Paula:
    hast Du auch in Köln gewohnt oder noch? Man hört die Kenntnis der spezifisch dösigenkölner Art heraus.

  18. In spektakulären Fällen wie diesen ist immer auch Fluchtgefahr gegeben.

    Die Staatsanwaltschaft ist gehalten, dies ernsthaft zu prüfen und unter Umständen sofortige Haft anzuordnen.

    Dies kommt der Bundesrepublik Deutschland immer noch billiger, als den Beschuldigten aus dem Yemen, Pakistan, Iran, Saudiarabien, Gaza oder Sudan zum KLINGELPÜTZ fliegen zu lassen.

    Gerade im Zusammenhang mit den tödlichen Gebäudeeinstürzen ist höchste Vorsicht angebracht, um einen eventuellen Strafanspruch des Staates durchzusetzen.

  19. Der Kölner Filz wird verhindern, daß Türken-Fritz einfährt! Ich empfehle, mal zu googeln und Schramma Klüngel einzugeben! Aber vorsicht! Wollt ihr alles lesen, müßt ihr morgen frei nehmen!

  20. 26. März 2009:

    Aktuelle Stunde zur U-Bahnkatastrophe

    Die heutige Ratssitzung beschäftigt sich erneut mit der U-Bahnkatastrophe im Severinviertel. Kein Wunder, denn es brodelt weiter in der Stadt. Die Bürger sind empört angesichts der fachlichen Inkompetenz und der Verantwortungslosigkeit der Führung von Stadt und KVB. Es wird weiterhin vertuscht und getrickst, und keiner will Schuld gewesen sein. Die involvierten Kommunalpolitiker der Altparteien versuchen, sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben – ein wirklich unwürdiges Schauspiel angesichts zweier toter Menschen und des Verlusts des historischen Gedächtnisses der Stadt. Die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Judith Wolter nimmt dazu in der Aktuellen Stunde deutlich Stellung – denn bei dieser Katastrophe kann und darf nichts mehr schöngeredet werden:

    http://www.pro-koeln.org/artikel09/260309_bahn.htm

  21. #12 Paula

    Dass es in Deutschland keinen unabhängigen, investigativen Journalismus (mehr) gibt, ist mir endgültig im Kontext des „Falles“ Mannichl klar geworden, als trotz der ganzen Ungereimtheiten die Medien wochenlang einhellig die Geschichte von der Nazi-Attacke kolportiert haben. Und bis heute warte ich vergebens auf eine kritische journalistische Aufarbeitung. Eine Illusion mehr, die ich beerdigen musste.

  22. Köln – Rede im Rat
    OB Schramma sieht sich als „Hetzjagd“-Opfer

    Er steht momentan unter Dauerfeuer – und nun schießt er zurück: Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) hat sich am Donnerstag im Stadtrat als Opfer einer „Hetzjagd“ dargestellt.
    umfrage

    Die Vorwürfe gegen ihn im Zusammenhang mit dem Einsturz des Stadt-Archivs seien teilweise „absurd“, teilweise „hinterhältig“.

    „Was ich hier in weiten Teilen des Rates erleben musste und muss, hat mit Zusammenstehen nichts zu tun“, klagte Schramma. „Wir haben nach dem Unglück gute Arbeit geleistet. Das wird nicht honoriert.“

    SPD und Grüne hatten Schrammas Krisenmanagement nach dem Einsturz kritisiert. Außerdem leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein.

    Hat Schramma versagt oder wurde er Opfer einer Hetzjagd? Gleich rechts abstimmen!

    Außerdem hat sich Baudezernent Bernd Streitberger (CDU) im Rat für mögliche Versäumnisse bei der Weitergabe von Informationen nach dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs entschuldigt. Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) hatte gegen ihn ein Disziplinarverfahren eingeleitet, weil er ihm Informationen zur möglichen Ursache des Archiv-Einsturzes nicht weitergegeben hatte.

    http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/ob-schramma-sieht-sich-als-hetzjagd-opfer_artikel_1235811432857.html

  23. #22 Andre

    Nachdem attac einen so tollen Erfolg mit einem ZEIT-Fake hatte, sollte Pro Köln mit einer Kope des Stadtanzeigers auf den Markt gehen.
    Um einer Verwechslungsgefahr vorzubeugen empfehle ich den Arbeitstitel: Kölner Stadtverschweiger

    Ein kleiner Rat am Rande: Von Klüngel und sonstigen Verbrechen der Stadtoberen hat pro Köln mehr Ahnung als ausgerechnet vom Islam.
    Um Wählerstimmen zu gewinnen wäre es ratsamer in dieser richtung auf die Kacke zu hauen als von einer paneuropäischen Rechtsbewegung zu halluzinieren, zumal der Auftritt von Vilimsky nur megapeinliches erwarten lässt.
    (von proisraelisch-proamerikanisch wie im PI-Titel ist von ihm sicherlich nichts zu erwarten.
    http://israelsolidarity.blogspot.com/2009/01/querfront.html

  24. Nur mal angenommen, der Türken-Fritz kommt wirklich weg, was glaubt ihr, wer da nach kommt? Es kommt selten etwas besseres nach. Unsere Gutis und Bereicherer werden sich doch den nicht nehmen lassen. Einen willfährigeren Helfer zur Durchsetzung ihrer Interessen, zur Einführung der Scharia und zur Abschaffung der Demokratie und unseres Grundgesetzes werden sie wohl kaum kriegen. Und selbst wenn er weg ist, was wird wohl sein Nachfolger machen? Wird er den Saustall ausmisten?

  25. O.T. WICHTIG!!!
    Wir brauchen noch Unterschriften für LIBERTAS

    http://www.libertas-deutschland.de/content/mitmachen

    Ich mache aufmerksam auf einen wichtigen Teil der Präambel der Partei:

    “ Unter Berücksichtigung der traditionellen Werte und Ziele Europas wie der Freiheit, der Wahrhaftigkeit, der Gerechtigkeit, der Toleranz, der Vernunft, der Familie und der menschlichen Würde, in Anlehnung an unsere historische Entwicklung, die in der griechischen Demokratie, der römischen Republik und auf der Grundlage der jüdisch-christlichen Wurzeln und der Aufklärung verankert ist . . .“

  26. @#7 Candide
    Ihr Zitat:
    Selbst die alten Römer haben in Köln kompetenter gebaut –
    die hatten zwar noch keine U-Bahnen,
    wohl aber unterirdische Aquädukte.

    Ich habe vor einigen Tagen auf N24 eine Reportage über den Bau des Kolloseums in Rom gesehen, OT vergleich, eine Ingeneurskunst auf die heutige Zeit übertragen, wenn man bedenkt wie viele U-Bahnen gebaut wurden weltweit, sogar während von Erdbeben in Tokio, dann muß man sagen , daß man in Köln (Sicherheitstechnik ) gespart oder geschlampt hat. Vergleichbare Unfälle waren selten, und nirgends war “ Höhere Gewalt im Spiel “ infolge dessen war es immer menschliches Versagen, wobei sich in Köln anscheinend sich Niemand zuständig oder Verantwortlich fühlt.
    Wennn in Italien irgendwo ein Haus einstürzte , dann war die Mafia im Spiel, weil man billigen Beton oder zu wenig Stahl verbetonierte, aber das ist nicht nur eine italienische Tradition, sondern überall auf der Welt ,wo es korrupte Poltiker gibt.

  27. Libertas braucht dringend noch UnterschriftenEILMELDUNG – Libertas Unterschriftensammlung HEUTE in München
    Liebe Mitstreiter,

    wenn Sie in München oder Umgebung sind: Bitte unterstützen Sie die Sammlung von Herrn Polzer HEUTE von 14 bis 18 Uhr am Stachus (Fußgängerzone). Die genaue Adresse lautet:

    Neuhauser Straße 18
    80331 München

    Uns fehlt noch eine größere Anzahl Stimmen und die müssen wir jetzt über das Wochenende sammeln. Wir zählen auf Ihre Unterstützung!

    Aktuelle Nachrichten sowie laufend aktualisierte Informationen über weitere

    Standorte finden Sie auch auf unserer Webseite: http://libertas-deutschland.de/

    back to

  28. @ #18 Candide (26. Mär 2009 16:59)

    ..Oh, Danke , danke Candide für das tolle Photo…
    Mensch, das ist wirklich sehr gut (gemacht) 😉
    …und Stefan scheint (immer noch) gut im Training zu sein.

  29. Wer tatsächlich glaub, dass der Schramma wirklich in den Bau muss, der ist sehr naiv.
    5 Jahre Haft sind das Höchstmaß für dieses Verbrechen. Wie hoch und überhaupt welche Strafe verhängt wird, hängt davon ab, was er mit dem Mitschnitt gemacht hat und was er damit vor hatte.
    Glaubt mir, der wird sich schon mit seinem juristischem Beistand eine Astreine Geschichte ausdenken.

    Bzgl. der kommenden Kommunalwahl bin ich nicht so sehr euphorisch. Es könnte spannend werde, aber ich befürchte dass es dabei bleibt.

  30. #20 Eurabier Wahlmanipulation ja, diesmal sind aber Pro Leute zur Beobachtung in den Lokalen.

  31. Noch allerdings ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht wegen des im September letzten Jahres möglicherweise begangenen Verfassungshochverrates – dann stände auch lebenslange Haft zur Diskussion –

    Glaubt ihr denn ernsthaft das da jemals was geschehen wird?

    Auf Rechten(nicht Rechtsextremen) liegt in Deutschland ne Reichsacht. Wisst ihr doch selbst!

  32. Noch mal für Schmarra ääh Schramma:

    Colonia omnia divisa est in partes tres.

    Pars muselmania magna, quid est nefastus pro germanus.
    Pars colonia antiquus, ubi civis muselmaniae principates sunt.
    Pars coloniea nebulae, wo seine Villa liegt und er verdammt nochmal nix mitkriegt.
    Wohnt der nächste Muezzin Niedecken auch.

    Jeder Politiker sollte ein Pflichtstundenzahl ableisten im rumlungern in Vorstädten, S-/U-Bahnfahrten und anstehen an städtischen Schaltern. Genau wie alle Berufe jeden Quatsch an Zertifizierungen durchmachen müssen.

  33. Als Lateinlehrer und mutmaßlicher Kenner römischer Philosophie wird mich der Schramma verstehen, wenn ich ihm etwas ins Stammbuch schreibe.

    „Der Lehrer ist der Lenker und Bildner fremden Talents. Schwerer freilich ist es, die eigene Natur zu bilden.“

    (Marcus Fabius Quintilianus, 30-96 n.Chr., Rethor, Schriftsteller und Erzieher des Kaisers Domitian).

  34. Das Photo ist einfach genial.

    Bei der Kölnerjustiz die Kommaschläger freilaufen lässt, wird dem Schramm kein Haar gekrümmt und wahrscheinlich geht er gestärkter den je aus dem Prozess, mit dem Wissen nun alles nach Belieben steuern zu können.

  35. Der Witz des Tages kommt heute von Schramma himself:

    „Was ich hier in weiten Teilen des Rates erleben musste und muss, hat mit Zusammenstehen nichts zu tun“, klagte Schramma. „Wir haben nach dem Unglück gute Arbeit geleistet. Das wird nicht honoriert.“

    Ja, das mit der Eigen- und der Fremdwahrnehmung ist manchmal eine tückische Sache. „Eschte Vründe stonn zesamme“, und jetzt plötzlich versucht jeder seine Haut zu retten, weil nach 2 Toten und unermesslichen kulturellen Verlusten nicht mehr alles unter den Teppich gekehrt werden kann.

    Und die „gute Arbeit“ werden die Kölner sicher honorieren, besonders weil sich dies Drama spätestens nach dem gekippten Kirchturm und zahllosen rissigen Häusern schon seit Jahren angekündigt hat.

    Schramma scheint sich für so eine Art Krisenmanager wie Helmut Schmidt zu halten, während er in Wirklichkeit nur auf die kölsche Devise „et hätt noch immer jot jejange“ verlassen hat. Nur dass jetzt zwei tot sind. Für die liefs nicht so jot.

  36. @ halal iih

    In Köln möchte ich nicht mal tot überm Zaun hängen.

    Allerdings beobachte ich die Kölschen Verhältnisse schon seit längerem, weil man da doch viel lernen kann darüber wie Bauprojekte durchgesetzt werden. Ist in anderen Städten sicher ähnlich, wenn auch nicht in diesem erstaunlichen Maße dreist wie in Köln.

  37. muahahaha,dieses Bild!
    Die dumme Fresse dieses korrupten alkoholkranken Politganoven ist einfach nur göttlich. Tut so, als sehe er unser Grundgesetz zum ersten Mal (und benimmt sich auch leider so)

  38. Was kann Fritz Schramma denn dafür, das er eine Leseschwäche hat.

    Ja ok er ist Legastheniker.

    Da sie sich in gewohnter faschistischer Manier wieder auf die vermeintlich Schwächsten werfen!

    Wie bitte sehr sollte Herr Schrammer sich denn fühlen, als er von Stefan Herre so unvermittelt mit derart schwieriger Lektüre konfrontiert wurde.

    Selbst wenn Herr Schrammer nur ein Legastheniker ist und kein Analphabet, sein „befreundetes Umfeld“ konnte ihn auch nicht helfen…denn das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland was ihm überreicht (auf“s Auge gerückt) wurde..lag doch sicher nicht in türkischer Übersetzung vor.

    Ausgegrenzt hat sich Herr Schrammer gefühlt.

    Vielleicht hätte Herr Schramma doch einmal einen Blick in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland werfen sollen, das ihm bereits im September aus gutem Grund von PI-Gründer Stefan Herre überreicht wurde (Foto), nachdem erhebliche Mängel im Rechtsverständnis des Oberbürgermeisters offenbar geworden waren.

    Nazi-Terror gegen geistig Minderbemittelte…Lethargische, abwesende Gesamterscheinung…wirrer Blick…der Schrammer war, ist und wird nie eine eigenständige Entscheidung treffen können.

    Schramma erklärte, die Aufnahme habe die Anfertigung eines Protokolls erleichtern sollen

    Na bitte da haben wir es doch.

    Er hat eine schlüssige Begründung für alles…er und sein „Umfeld“ konnte dem was in den Ratssitzungen besprochen wurde nicht folgen.

    Deutsch-türkische Simultanübersetzungen scheiterten bisher dann meist.

    Er wollte doch nur „Gutes“ für alle erreichen…!

    *lol*

    🙂

  39. Selten habe ich einem Polit-Parasiten die verdiente Abreibung so gegönnt wie „Türken-Fritz“. Da er ebenso wie alle anderen seiner Kaste in diesem Land nicht wegen Unfähigkeit oder fehlerhafter Amtsführung belangt werden kann, soll es von mir aus auch ein Verstoß gegen den Datenschutz sein, wenn ihm nur ordentlich eingeschenkt wird. Könnte aber auch sein, dass er „die volle Verantwortung übernimmt“ und mit satter Abfindung in Pension geht.

  40. Ach Fritz der geschrammte sieht soch als Opfer ?
    der arme ….mal sehen wie lange es dauert bis er hinter der ganzen Köln

    – Rede im Rat
    OB Schramma sieht sich als “Hetzjagd”-Opfer

    ein paar kanz pöse rechte endeckt ….an ende ist noch P.I.schuld LOL (ist mehr als Witz gemeint)

    Tja Schramma „denk“ mal ein paar Monate zurück – es rächt sich alles im Leben -früher oder später, nicht??

  41. Um 17: 45 Uhr sind 56% der kölner Expressleser der Meinung: „Ja, die Vorwürfe sind gerechtfertigt!“

    56% Stimmen für Pro-Köln bei der in Kürze anstehenden Kommunalwahl? 😉

  42. Ein politischer Trümmerhaufen
    Die Debatte um die Verantwortung für die Katastrophe an der Severinstraße verliert zunehmend an Würde. Im Rat tobte auf der Suche nach den Schuldigen eine regelrechte Schlammschlacht. Fritz Schramma sieht sich dabei immer mehr als Opfer einer Hetzjagd.

    Köln – KÖLN – Es ist das Ende der Zurückhaltung. Gut drei Wochen nach der Katastrophe, drei Wochen nach dem Einsturz des Stadtarchivs in der Severinstraße beginnt am Donnerstag im Kölner Stadtrat die Stunde der Abrechnung. Während 1500 Meter entfernt sich immer noch freiwillige Helfer der Feuerwehren aus dem gesamten Rheinland und des Technischen Hilfswerks mühselig durch die Trümmer arbeiten, tobt im Ratssaal eine Wahlkampf-Schlacht, die, hätte man sie live am Waidmarkt übertragen, wohl zur sofortigen Einstellung der Bergungsarbeiten geführt hätte. In der Severinstraße wird der Schutt beiseite geräumt, der Stadtrat steht vor einem politischen Trümmerhaufen.

    Die Abrechnung – eingeleitet wird sie von Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma, der angesichts der deutlichen Kritik der letzten Tage an seinem Krisenmanagement in seiner Rede die Fassung verliert. Schramma spricht von einer „Hetzjagd“, von Hinterhältigkeit, davon, dass „hier offenkundig Köpfe rollen“ sollen, von „falschen Anschuldigungen“, die bewusst in die „Öffentlichkeit lanciert“ werden. Von der politischen Verantwortung der Stadtspitze spricht er nicht.

    Kölns Stadtoberhaupt bedauert, dass das Krisenmanagement seiner Verwaltung nicht honoriert werde. „Um Gottes willen, nachher steht der OB kurz vor der Wahl so gar noch gut da. Nein, alles Gute wird ignoriert, stattdessen gibt es unsägliche Angriffe.“

    Sollten die Opfer des Archiveinsturzes, die am 3. März ihre Wohnungen, ihr Hab und Gut verloren, überhaupt gehofft haben, man werde respektvoll mit ihrer schwierigen Situation umgehen – damit ist es nun vorbei. Im Streit um Schuld und Verantwortung fallen alle Hemmungen. „Der kölsche Ground Zero wird als Steinbruch für Wurfmaterial im Wahlkampf genutzt“, empört sich CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka und verteidigt den Oberbürgermeister mit einer Vehemenz, als sei der das eigentliche Opfer des Archiveinsturzes. Es gebe eine Phalanx der Kritiker, es werde eine „massive Anti-Schramma-Wahlkampagne“ gefahren, bei der keiner mehr die Frage stelle, welche Rolle der ehemalige Regierungspräsident und rot-grüne OB-Kandidat Jürgen Roters spiele, der schließlich die Planfeststellungsbeschlüsse genehmigt habe. Auch müsse man die Rollen der Umweltdezernentin Marlis Bredehorst (Grüne) und des Wirtschaftsdezernenten Norbert Walter-Borjans (SPD) klären. Warum sei die „wundersame Brunnenvermehrung“ kein Anlass zur Nachfrage gewesen und wann habe der Wirtschaftsdezernent wirklich über den Grundbruch vom September 2008 erfahren? Die Frage nach der politischen Verantwortung – auch Granitzka stellt sie nicht.

    Das überlässt der CDU-Fraktionschef seinem Kontrahenten von der SPD. Für Martin Börschel eine politische Steilvorlage, die er zu einer grundsätzlichen Abrechnung mit der Politik des Oberbürgermeisters nutzt. Es sei ganz offen sichtlich, dass in Köln das „Zusammengehören von Spitzenpositionen und Verantwortung nicht mehr gilt“. Kölns Stadtoberhaupt habe in den neun Jahren seiner Amtszeit eine Politik betrieben, in der er sich immer von seiner Stadtverwaltung distanziert habe, „wenn es schlecht läuft“. Börschel prägt den Begriff von der „organisierten Nichtverantwortlichkeit“. Ein „Spitzenbeamter, der sich hemmungslos die Welt so macht, wie sie ihm gefällt, habe ich noch nie erlebt.“

    Hin- und Hergeschiebe

    Die Zeit der Zurückhaltung sei vorbei, glaubt auch Barbara Moritz, Fraktionschefin der Grünen. Sie wiederholt ihre Forderung, den Stadtbahn-Bau wieder in die Kontrolle der Stadt Köln zu geben. Das erwarte sie vom einem Oberbürgermeister, „dass Sie politisch das in Angriff nehmen, und darüber einen Konsens herbeiführen, auch wenn das juristisch vielleicht nicht möglich ist.“ Der größte Schaden nach der Katastrophe sei der erhebliche Vertrauensverlust, der in der Kölner Bevölkerung entstanden sei. Das liege an den „mäandernden Kompetenzen“, an dem Hin- und Herschieben von Verantwortlichkeit. Die bundesweite Wirkung dieses Debakels sei verheerend. „Ist der Einsturz tatsächlich kölsch? Ist die Lässigkeit in Fahrlässigkeit umgeschlagen?“ Köln habe sich zum „Gespött“ gemacht. So sieht es auch FDP-Fraktionschef Ralph Sterck und betreibt nebenbei Medienschelte. Alle hätten in den „Chor der Kakophonie“ eingestimmt, „zum Schaden für die Stadt“.

    Heftige Kritik äußern SPD und Grüne daran, dass der für den Stadtbahnbau verantwortliche KVB-Vorstand Walter Reinarz erneut nicht zu den technischen Fragen der Katastrophe Stellung nimmt. Der neue KVB-Vorstandssprecher Jürgen Fenske entschuldigt sich dafür, dass er die Information über einen „hydraulischen Grundbruch“ in der Baugrube am Waidmarkt vom September 2008 erst mit acht Tagen Verspätung weitergegeben habe: „Dafür kann ich mich nur entschuldigen und es mir nur erklären durch die enorme Anspannung und viele gleichzeitige und immer wieder neue Themen zum Unglück am Waidmarkt.“ Fenske appellierte, die Öffentlichkeit solle aus dem „defizitären Informationsfluss“ nicht ableiten, „dass der Vorstand der KVB nicht aufklären will“. Kölns Baudezernent Bernd Streitberger (CDU), der den Krisenstab ebenfalls erst mit Verspätung informiert hatte, gibt auch eine Entschuldigung ab. Er sei davon ausgegangen, dass die KVB die Bauprotokolle prüfen und dann den Krisenstab informieren werde.

    Als draußen an der Severinstraße die Feuerwehrleute um 19 Uhr ihre Schicht beenden, wird im Ratssaal immer noch gestritten. Oberbürgermeister, Umweltdezernent, Baudezernent, Wirtschaftsdezernent, KVB-Vorstand – allen wird je nach politischer Vorliebe die Verantwortung zugeschoben. Der politische Trümmerhaufen nach dem Archiveinsturz wird gerade erst angehäuft.

  43. #17 DerFilmemacher
    Kann das PRO Köln nicht im Whalkampf benutzen, ich meine die Wähler eher auf Korruption und dem Stadtarchiv hören, als auf die Islamisierung, weil man ja kein “Nazi” sein will.
    @und andere
    Die pro Köln-Bewegung ist eine Anti-Moschee/Islamisierungs-Bewegung
    Selbstverständlich wird Obiges auch thematisiert.
    Dieser Nazi-Begriff in Bezug auf pro Köln prallt bei echten pro Kölnern und Anhänger total ab, denn Islam und Nazi ist eine Soße.

  44. und weiter gehts:
    http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/einsturzopfer-84-starb-im-hotel_artikel_1235811431032.html

    SELBSTMORD IM HOTEL

    Nach dem Einsturz in der Severinstraße hatte sie ihre Wohnung, ihr ganzes Hab und Gut verloren:

    Das Haus 232 war nicht mehr standsicher, es wurde abgerissen. Josefine B., eine noble alte Dame, blieb dennoch lebensfroh, arrangierte sich mit ihrer Not-Unterkunft. Dort, in einem Zimmer des Hotel Mercure, wurde sie am Donnerstagmorgen tot aufgefunden.

    Die 84-Jährige hat sich nach Polizeiangaben das Leben genommen. Nach der Spurensicherung im Hotelzimmer wurde ihr Leichnam von zur Obduktion ins gerichtsmedizinische Institut gebracht. Nach EXPRESS-Informationen hat sich die Seniorin vergiftet. Neben ihr fand man ein leeres Tablettenröhrchen. rest siehe URL oben

  45. Ich habe gerade das obige Update dieses Threads entdeckt: Was wir in der Kölner Politik und in der Einheitspresse des Medienmoguls Dumont sehen, ist wahrlich gelebte Demokratie. Naja, nicht wirklich! Letzteres ist ungefähr auf dem Niveau der Prawda oder des Neuen Deutschland.

    Was mich entsetzt, dass kaum jemand außer PI auf diese Missstände aufmerksam macht. Aber PI ist wie ich gestern gesehen habe eine „Seite im Internet, deren Inhalte politisch am alleräußersten rechten Rand angesiedelt sind“ (Marbacher Zeitung).

  46. In der Umkehr von Ursache und Wirkung bis hin zur Opferrolle ist die Kölner Politik wahrlich meisterhaft.
    Bleibt zu hoffen dass das jetzt, angesichts des Todes zweier Bürger durch die städtischen Funktionsträger und dem Verlust von unwiederbringlichen historischen Dokumenten nicht gelingt, und es zu einer Zäsur kommt, die eine Revision mit allen Fakten zulässt…

  47. Herrlich, wie dümmlich lächelnd OB Fritz Schramma den Preis entgegegn nimmt. Schramma gehört zu den best informiertesten Personen im Kölner Alltags- und Politik- Geschehen. Er sammelt einen Haufen Experten um sich rum, er hatte auch Kontakt zu Experten der KVB. Trotzdem ließ er sich nicht davon abschrecken, den Bau weiter voran zu treiben. Jetzt plötzlich hieß es erst, wir müssen weiter machen, der Hauptteil der U-Bahn steht bereits. Tage später hieß es seitens des OB’s , wir müssen das Moratorium aufrecht erhalten. Na was denn jetzt ? Moratorium ? Oder doch weiterbauen ? Irgendwie nicht so ganz sicher, welchen Kurs der jetzige OB fährt. Also nochmal würd ich Prinz Klüngel oder „Fähnchen im Wind“ nicht mehr wählen. Bin sehr gespannt, welche Schäden, der Einstutz des Stadtarchiv mit den beiden Toten hinterlässt ? Oder klüngelt er sich wieder durch ?

  48. @Knuesel

    Schön bekommt man ihn nun nicht wegen Verrats an den Kölnern dran sondern wegen dieser Mitschnittgeschicht, auch egal hauptsache er kommt weg.

    Al Capone hat man auch nicht wegen seiner vielen Morde eingesperrt sondern wegen Steuerhinterziehung.

    So wird es auch den meisten Anhängern Mohameds hier im Lande gehen. Die werden nicht wegen ihrer Religionzugehörigkeit bekämpft sondern weil sie dem Sozialsystem zur Last fallen

    Treffender hätte man es nicht ausdrücken können.

  49. Ihm wird schon nichts passieren, der Kölner Klüngel macht’s möglich. Kraken, wie die Oppenheim-Esch-Holding habe lange Arme…

  50. Das mit dem „gleich RECHTS abstimmen“ haben einige vielleicht doch zu wörtlich genommen ^^

  51. Inzwischen wird in der Presse auf Mittleid mit dem armen Schramma gemacht. So steht heute in der Mainzer Allgemeinen Zeitung:

    In Köln hängt ihm der Ruf an, zuweilen überfordert, aber dafür nett zu sein. Das war für ihn in der Metropole des rheinischen Frohsinns bisher allemal besser, als wenn man ihn für stets kompetent, aber dafür nicht so nett gehalten hätte. In Schramma, gebürtig aus dem Volksviertel Nippes, können sich viele Kölner wiedererkennen: Er trägt einen typischen Kölschen Schnäuzer, nimmt alle in den Arm und hat immer den passenden Spruch parat. (…)
    Der Gemütsmensch Schramma ist tief getroffen durch das Unglück, zumal er vor einigen Jahren selbst seinen Sohn durch einen Unfall verloren hat.

  52. Die Übergabe des GG find‘ ich eine gute Idee.

    Leider dem islamischen Geburtenjihad unser Grundgesetz völlig wurscht.

  53. „Hochverrat“ fände ich gar nicht mal so falsch im Falle Schramma.

    O-Ton Schramma:

    „Sie sehen, daß Herr Yildirim (Anm: von der Ditib Köln) und ich in der Öffentlichkeit diese Dinge gar nicht so gerne diskutieren, bis sie beschlußreif sind, und wir werden dann zur rechten Zeit eine gute Lösung vorbereiten.“

    Herr Schramma ist den Kölner Bürgern und seiner Stadt gegenüber bei Amtsantritt verpflichtet worden und nicht gegenüber dem türkischen Staat mit seinem verlängerten Arm in Form der Ditib.

    Das Delikt „Volksverhetzung“ greift ebenfalls im Falle Schramma. Allgemein bekannt sein dürfte hier, in welcher Weise er zu Haß gegenüber Teilen der Bevölkerung aufgestachelt hat.

    Allerdings greift das vorerst nicht bei der Kölner Justiz. Aber warten wir mal ab.

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